Die Ereignisse in Caeldum überschlagen sich. Hilflos muss Arina mit ansehen, wie Rheon in Ketten gelegt wird. Doch auch ihr Schicksal ist ungewiss, denn Alex Intrige hat sie in eine gefährliche Situation gebracht, aus der es kein Entkommen zu geben scheint. Dabei ist dies bei weitem nicht ihr einziges Problem, denn ganz Caeldum schwebt in höchster Gefahr ... Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt, bei dem sich zeigen wird, wie stark das Seelenband zwischen der Hexe und ihrer Quelle wirklich ist ...
Erste Sätze Sie brannte. Die Flammen leckten an ihren Kleidern, an ihren Haaren und schlugen Blasen auf ihrer Haut.
Klappentext Die Ereignisse in Caeldum überschlagen sich. Hilflos muss Arina mit ansehen, wie Rheon in Ketten gelegt wird. Doch auch ihr Schicksal ist ungewiss, denn Alex Intrige hat sie in eine gefährliche Situation gebracht, aus der es kein Entkommen zu geben scheint. Dabei ist dies bei weitem nicht ihr einziges Problem, denn ganz Caeldum schwebt in höchster Gefahr... Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt, bei dem sich zeigen wird, wie stark das Seelenband zwischen der Hexe und ihrer Quelle wirklich ist...
Meine Meinung Das Buch ist aus der Sicht eines auktorialen Erzählers geschrieben und berichtet aus der Sicht verschiedener Personen, allen voran aus der Sicht der Hexe Arina. Arina ist geborene, machtvolle Hexe, die bisher nicht die Chance bekommen hat, an der Akademie der Arkanen Künste zu studieren und eine legale Magielizenz zu erhalten, doch als sie die Prüfung besteht, wird doch alles anders. Sie ist stark, mutig, schön und selbstbewusst, hat aber immer noch an den Anfeindungen der Anderen zu leiden. Auch lernt sie ihre Kräfte mehr denn je auszuloten, was sie an ihre Grenzen bringt. Ich konnte mich wieder wirklich gut in sie hineinversetzen und fand ihre Gedanken und Handlungen nachvollziehbar, ebenso wie der der anderen Charaktere. Arina entwickelt sich im Laufe der Geschichte weiter und wächst über sich hinaus, gerät aber auch an ihre Grenzen und macht Fehler.
Die Geschichte setzt direkt an den Ereignissen des Vorgängers an, ist ereignisreicher und düsterer. Man erfährt mehr über die Hintergründe von allem, wo Arina anscheinend mittendrin steht. Das war sehr interessant und es wurden ein paar Fragen beantwortet. Das Buch konnte wieder von Beginn an fesseln und mitreißen. Es bietet einige überraschende Wendungen und Entwicklungen. Der Schreibstil der Autorin ist angenehm und flüssig zu lesen.
Bewertung Eine gelungene Fortsetzung, die düsterer und ereignisreicher ist, aber mich genauso überzeugen konnte wie sein Vorgänger, daher gibt es auch diesmal
Der zweite Band beginnt direkt mit dem Ende vom ersten, sodass man nichts verpasst und sofort wieder mitten in der Geschichte drinnen ist.
Die Schreibweise von Heike Oldenburg ist noch immer sehr angenehm, mitreisend und leicht zu verfolgen. Ich wurde regelrecht durch die Sätze getragen und konnte mir ein sehr gutes Bild von allem machen.
Arina wird in diesem Band etwas eigensinniger, man lernt mit ihr viele interessante Dinge kennen und wird schlussendlich vor eine Wahl gestellt die grausamer nicht sein könnte.
Die Story verläuft von der ersten Seite an sehr rasant und konnte mich unglaublich einnehmen. Ich habe mit Arina und Rheon mitgefiebert, habe gehofft dass es gut ausgeht und war mir doch sicher dass uns die Autorin diesen Gefallen nicht machen wird. Ich habe in diesem Band mehr als einmal die Luft angehalten und gebetet, dass es nicht so endet wie es derzeit auszusehen zu scheint.
Wir lernen viele neue Charaktere kennen, davon sind einige trotz ihrer Fehler sympathisch und andere wiederum haben einen so bösartigen Touch dass es schon grenzwertig ist. Dann wiederum nimmt man durch bestimmte Situationen auch Veränderungen an verschiedenen Protagonisten wahr, die man so nicht vorhersehen konnte und überraschten.
Man lernt auch viele neue Orte kennen, sodass wir neben Caeldum auch die Welten der Dämonen und Zwischenwelten kennenlernen. Auch hier wurde alles wieder sehr liebevoll ins Leben gerufen, sodass ich mir alles bildhaft vorstellen konnte. :)
Das Ende ist wie eigentlich nicht anders zu erwarten unglaublich gemein, denn man wird mit einem verzweifelten, überforderten und unfassbaren Gefühl zurückgelassen. Es passiert so viel Grausames, gleichzeitig auch liebevolles, dass man selber die Gefühle nur sehr schwer einordnen kann.
Mein Gesamtfazit:
Eine wunderbare Geschichte, welche neben viel Gefühl auch eine Menge Angst, Hoffnung und Gewalt verkörpert ohne aber zu übertreiben. Hier findet man eine unglaublich sympathische Protagonistin, einen wahren dämonenhaften Helden, viele interessante Charaktere und Welten, sowie eine aufgeladene Stimmung die mit jeder Seite weiter fordert und vorantreibt.
Es lohnt sich einen Blick in die Geschichte zu werfen, jedoch muss ich warnen. Einmal angefangen, kann man nicht mit Lesen aufhören. ;o)
Teil zwei von "Das Geheimnis von Caeldum" hat mich wieder überzeugen können, zwar nicht so sehr wie den Vorgänger, aber doch konnte ich es am Enden icht mehr aus der Hand legen. Ich hab es zwischenzeitlich unterbrechen müssen, aber umso mehr Spaß hatte ich.
Arina leidet und muss wirklich viel durchstehen und einstecken. Sie wird gefangen genommen, genauso wie Rheon - ihre Quelle. Es passiert so viel, so schnell, dass ich teilweise den Überblick verloren habe, wer nun eigentlich dran ist. Die Rollen wechseln sich recht schnell ab. Aber es ist auch spannend gewesen, alles aus verschiedene Blickwinkel betrachten zu dürfen. So wird die Geschichte rund und vollständig erzählt, ohne dass zu viele Fragen offen bleiben. Arinas gesamte Welt verändert sich blitzschnell. Die Himmelsstadt ist in Gefahr. Jeder, der irgendwie glaubt etwas Macht zu haben, mischt sich ein. Intrigen werden geschmiedet, Verrat begangen.
Das Ende hat mich dann wieder sehr überrascht und ich kann es kaum erwarten den dritten Teil zu lesen.
Es ist ein sehr rasantes Buch, bei dem man kaum zu Atem kommt und umso schneller erfahren will, was noch alles passiert. Dabei wird der Strudel, in den sie und ihr Dämon geraten, sehr stark und Arinas Hexenkräfte auf die Probe gestellt. Rheon selbst muss sich entscheiden und die Entscheidung, die er fällt, wird sicherlich weitreichende Konsequenzen mit sich ziehen.