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Auf Leben und Tod

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In einem der spektakulärsten Entführungsfälle der USA hielt Phillip Garrido ein Mädchen 18 Jahre lang gefangen. Während dieser Zeit missbrauchte der Entführer Jaycee Lee Dugard und zeugte mit ihr zwei Kinder.

Natascha Kampusch war das Opfer der längsten Freiheitsentziehungen der neueren Geschichte Österreichs. Die damals zehnjährige Österreicherin wurde 1998 vom Nachrichtentechniker Wolfgang Priklopil in Wien entführt und länger als acht Jahre in seinem Haus gefangen gehalten.

Wenn man eine Person ohne Probleme über viele Jahre gefangen halten kann, muss das auch für mehrere Personen gelten, vorausgesetzt man hat entsprechende Räumlichkeiten zur Verfügung und ist besessen von diesem Gedanken.

Henry, ein gewalttätiger, kaputter Mann, besitzt geeignete Räume. Er fängt Frauen und Männer ein und zwingt sie in seinen unterirdischen Katakomben zum Sex.
Eine neue Generation wächst heran, die das Tageslicht niemals gesehen hat. Bereits von klein auf müssen die Kinder lernen, sich zu behaupten. Henry ist ein Fan von brutalen Ultimate-Kämpfen und möchte diese Kämpfe zum Mittelpunkt seines unterirdischen Reiches machen.
Aus den Kindern werden im Laufe der Jahre Jugendliche. »Einfache« Kämpfe reichen Henry nicht mehr aus. Von nun an geht es auf Leben und Tod.

286 pages, Kindle Edition

Published May 16, 2017

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1 star
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Displaying 1 - 3 of 3 reviews
Profile Image for Lenas Welt der Bücher.
226 reviews27 followers
October 14, 2016
Da ich ich momentan viel im Horrorgenre bewege, musste ich natürlich auch den Luzifer Verlag testen und habe mich für dieses Buch entschieden, da es sich unheimlich spannend und gut anhörte.Das Buch spielt auf zwei Zeitebenen, zum einen in der Gegenwart und zum anderen in der Vergangenheit. In der Gegenwart erfährt man was Henry erschaffen hat und wie es den Frauen ergeht, die dort leben. Es geht viel um die Kämpfe, um die Ängste der Frauen und um das Leben generell dort. In den Kapiteln zur Vergangenheit erfährt man, wie Henry zu dem geworden ist, der er ist. Gerade der Anfang hat mich sehr schockiert, vor allem was die Mutter angeht, weil ich damit überhaupt nicht gerechnet habe.

Das Buch ist kein extremer oder blutiger Horror, aber definitiv guter Horror. Denn die Geschichte ist definitiv nicht ohne.

Henry ist ein sehr interessanter Charakter. Seine Entwicklung war unheimlich spannend mit anzuschauen und zusehen wie er so geworden ist. Zu Beginn der Geschichte hat er mir richtig leid getan. Doch dann wurde er immer schlimmer, aber da man wusste wieso ging es.

Die Idee, die Martin S. Burkhard hatte war super. Es war was neues und wirklich spannend. Auch die Umsetzung war toll und ist ihm super gelungen.

Fazit:
"Auf Leben und Tod" ist super Horrorbuch. Die Idee ist klasse und besonders gut fand ich, dass man so viel zum Hintergrund und zur Entstehung erfahren hat. Ein klasse Buch, auch für Einsteiger in das Genre, da es nicht zu brutal und blutig ist.
Profile Image for Wendy Luvers.
Author 10 books5 followers
June 13, 2017
Entführung alá Natascha Kampusch! Mann hält jahrelang Leute in ausgebautem Keller gefangen und zwingt sie zu blutigen Kämpfen!

Was schön und interessant genug klang, dass ich mir das Buch in der nächsten Bibliothek ausgeliehen hab, hatte mit den Anpreisereien rasch kaum noch etwas zu tun. Bereits auf den ersten Seiten überrascht das Buch mit ungelenken, holprigen Formulierungen, die sich alles andere als flüssig lesen. Unterbrochen wird der krückige Erzählstil im Regelfall mehrfach pro Seite von allergröbsten Komma-, Rechtschreib- und Grammatikfehlern. Diese sind nicht mal durchgängig. Wenn ich inständig schon falsch als "innständig" schreibe, dann doch bitte durchgehend und nicht Seiten später wieder richtig. Wenn ich "jemand ist Gold wert" schon falsch schreibe als "goldwert", dann sollte ich auch das durchziehen und nicht etwas später plötzlich "Goldwert" schreiben.
Hier war der verantwortliche Lektor eindeutig betrunken, gleichgültig oder der deutschen Sprache nicht mächtig. Wie schwer kann es sein, sich die Regel einzubläuen, wann vor einem "als" ein Komma stehen muss und wann nicht?
Ich erkläre es mal kurz. Wird "als" zeitlich verwendet, sollte prinzipiell ein Komma erfolgen. Bei einem Vergleich NICHT.
Es heißt also NICHT: "Ich war größer, als Tom". Es heißt allerdings schon: "Ich war traurig, als Tom nicht anrief."
Allein an diesen Grundlagen scheitert es nicht nur ab und zu, sondern wirklich mindestens einmal pro Seite.
Es kommt kein Lesefluss auf und ich habe mich ausschließlich aufgeregt.

Dazu wird gleich nach wenigen Seiten der brutale "König" der Gefangenenschaft verklärt - er hatte nämlich eine ganz, ganz böse Kindheit mit superfiesen Eltern. Na klar, da muss man ja gestört werden und Leute im Keller foltern.

Der Roman strotzt vor Ungereimtheiten und auch Themen, die in irgendeiner Form einen Vergleich mit dem Fall Kampusch rechtfertigen, vermisse ich gänzlich. Stockholm-Syndrom, Gegenwehr gegen Vergewaltigungen, Erpressungen.
Ein Haufen Erwachsener und Teenager lebt hier ohne jegliche Gegenwehr unter dem merkwürdigen Regiment des Königs, niemand revoltiert, alle finden das in Ordnung. Warum sollte sich auch eine Gruppe Erwachsener, die im Gegensatz zu den Teenies ja doch "oben" aufgewachsen ist und nicht reingeboren wurde in die Situation, zusammentun gegen einen dusseligen Kerl um ihn eventuell zu überwältigen und sich zu befreien?

Das Buch hat inhaltlich ganz interessante Ansätze, wird aber völlig falsch online angepriesen. Mich wundern auch die zahlreichen lobenden Rezensionen. Die Folterszenen sind ordentlich beschrieben, hier lässt der Autor Fantasie walten. Der Rest der Geschichte ist aber recht lieblos hinerzählt. Die Charaktere sind eindimensional, durchleben keine nennenswerte Weiterentwicklung. Habe ich eine unlektorierte Erstveröffentlichung in den Händen, die nun korrigiert wurde und sich hundertmal besser liest? Man weiß es nicht. Anders kann ich mir jedenfalls nicht erklären, dass so gut wie niemand auch nur ein Wort über die wirklich massiv häufigen, sehr groben Fehler verliert, denn die ruinieren das Leseerlebnis gänzlich.
Katastrophe.
Profile Image for Katharina.
304 reviews6 followers
March 13, 2016
Zum Buch: „Auf Leben und Tod“ von Martin S. Burkhardt ist ein Horrorroman, der am 29.12.2015 im Luzifer-Verlag erschienen ist. Zu beziehen z.B. hier: http://www.amazon.de/o/ASIN/395835114...

Klappentext: In einem der spektakulärsten Entführungsfälle der USA hielt Phillip Garrido ein Mädchen 18 Jahre lang gefangen. Während dieser Zeit missbrauchte der Entführer Jaycee Lee Dugard und zeugte mit ihr zwei Kinder. Natascha Kampusch war das Opfer der längsten Freiheitsentziehungen der neueren Geschichte Österreichs. Die damals zehnjährige Österreicherin wurde 1998 vom Nachrichtentechniker Wolfgang Priklopil in Wien entführt und länger als acht Jahre in seinem Haus gefangen gehalten. Wenn man eine Person ohne Probleme über viele Jahre gefangen halten kann, muss das auch für mehrere Personen gelten, vorausgesetzt man hat entsprechende Räumlichkeiten zur Verfügung und ist besessen von diesem Gedanken. Henry, ein gewalttätiger, kaputter Mann, besitzt geeignete Räume. Er fängt Frauen und Männer ein und zwingt sie in seinen unterirdischen Katakomben zum Sex. Eine neue Generation wächst heran, die das Tageslicht niemals gesehen hat. Bereits von klein auf müssen die Kinder lernen, sich zu behaupten. Henry ist ein Fan von brutalen Ultimate-Kämpfen und möchte diese Kämpfe zum Mittelpunkt seines unterirdischen Reiches machen. Aus den Kindern werden im Laufe der Jahre Jugendliche. »Einfache« Kämpfe reichen Henry nicht mehr aus. Von nun an geht es auf Leben und Tod.

Schreibstil, Perspektiven, Aufbau: Die Story ist in der dritten Form verfasst und in 36 Kapitel unterteilt, die zwei verschiedene Handlungsstränge darstellen. Zwischendrin gibt es drei kurze Zwischensequenzen, die als Runden betitelt werden.

Zum Autor: Martin S. Burkhardt, Jahrgang 1970, hat eine grundsolide kaufmännische Ausbildung absolviert, Pressearbeit für verschiedene Theater gemacht und als freier Redakteur gearbeitet. 2002 gründete er die Musicalzeitschrift »Blickpunkt Musical«, kurze Zeit später die »Akademie Modernes Schreiben«, deren Geschäftsführer er ist.
2007 war er unter den Finalisten beim »rotfuchs Schreibwettbewerb«. Seitdem gilt seine große Leidenschaft der Gänsehaut anderer Leute und dem Verfassen unheimlich gruseliger Geschichten. (Quelle: www.amazon.de)

Meine Meinung: Als ich die Beschreibung dieses Buches sah, wollte ich es sofort lesen, da ich mir die Story unheimlich spannend vorgestellt habe. Zu einem großen Teil wurden meine hohen Erwartungen auch erfüllt, dieses Buch ist der pure Horror und man muss so manches Mal schwer schlucken beim Lesen.
Der Schreibstil ist flüssig und lässt sich gut lesen, und man wird auch recht schnell in das Geschehen hineingezogen und total gefesselt.
Das Geschehen ist schonungslos, brutal, erschreckend und schockierend, doch zugleich hat es auch etwas faszinierendes an sich, wie wohl jeder Horrorroman oder heftig Thriller. Man kann das Buch einfach nicht weglegen und ist wie paralysiert vom Geschehen, obwohl man gleichzeitig sich am Liebsten schütteln möchte aufgrund der Grausamkeiten, die man erlebt.
Dieser Horrorroman ist kein fiktionales, rein erdachtes Geschehen, das man nach der Lektüre einfach abstreifen kann. Rein theoretisch beinhaltet es einen ganz realen Horror, der jederzeit irgendwo eintreffen könnte - oder womöglich schon irgendwo passiert. Das macht das Buch in meinen Augen umso schrecklicher, es könnte irgendwo ein alltäglicher Horror sein.
Definitiv ist diese Geschichte nichts für schwache Nerven, da sie teilweise doch recht verstörend geschildert wurde.
Mein einziger Kritikpunkt an diesem Buch ist, dass die Story, die der Autor hier gesponnen hat, ein wenig untergeht in den grausamen Szenen, und durch die Sprünge zwischen den Zeiten geht manchmal etwas im Verlauf verloren, da dann mal einige Jahre fehlen, was vor allem im „aktuellen“ Handlungsstrang schade ist, dadurch stehen die grausamen Momente stark im Vordergrund, während der Fluß der Story an sich etwas verloren geht.
Alles in allem ein sehr erschreckendes Buch, das von mir 4 Sterne bekommt.
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