Sommerferien in Island, einem Land, in dem die Menschen sich am Lagerfeuer Geschichten über Elfenwesen und Wiedergänger erzählen. Doch handelt es sich dabei wirklich nur um Geschichten? Die Brüder Fabio und Tom sind sich da zunehmend unsicher. Gemeinsam mit Elín, dem wilden isländischen Mädchen, das ihnen nicht nur die Hauptstadt Reykjavík zeigt, sondern sie auch mit zu einem Reiterhof in der Nähe der berühmten Hraunfossar-Wasserfälle nimmt, stoßen sie auf eine geheimnisvolle Welt im Verborgenen …
Nina Blazon was born in Slovenia (the former Yugoslavia) in 1969. As a child growing up in the Bavarian town of Neu-Ulm, Nina enjoyed exploring the "forbidden" woods in search of dinosaurs, werewolves, and "monster deer" with the other children in town.
Given her taste for adventure and strange creatures, it is no surprise that Nina's favorite childhood books include the works of Astrid Lindgren (Pippi Longstocking) and The Neverending Story by Michael Ende. These books served as an inspiration to Nina as she began writing poetry and stage plays at the age of 13.
Despite a lack of encouragement from her parents, Nina pursued a work placement in journalism and began to further develop her craft. She credits the books of Theodore Sturgen as a major influence on her writing, and lives by her own advice of "Never forget your notebook!" as she often finds herself inspired by ordinary people doing everyday things.
In her novel The Pact of the Wolves (Spring 2008), Nina explores her fascination with secret societies, which she supplements with historic facts from a 17th-century German witch trial--two dark, mysterious topics that create an eerie backdrop for her cast of spellbinding characters.
Today Nina Blazon lives with her husband in Stuttgart, Germany--80 kilometers (50 miles) from the Black Forest. She enjoys traveling through Scandinavia, history, cinema, riding, and--undoubtedly--exploring the woods in search of dark creatures and bone-chilling adventures!
Wundervolle Geschichte aus der Feder von Nina Blazon. Island ist einfach eine wunderschöne Kulisse für Abenteuer mit Elfen und anderen mythischen Wesen. Dieses Buch war etwas kindlicher als beispielsweise "Der Winter der schwarzen Rosen" aber nicht weniger fesselnd. Die Charaktere sind mir sehr ans Herz gewachsen und ich bin traurig diese Welt jetzt wieder verlassen zu müssen. Wie üblich bei Nina Blazon kann man auch hier nur 5 Sterne geben :)
Nina Blazon ist für mich weiterhin eine der fantasiereichsten, deutschen Autorinnen!
"Silfur" ist eher für Jugendliche, aber trotzdem war die Geschichte unterhaltsam. Mit Island hat Nina Blazon sich auch ein mystisches Land ausgesucht, in dem die Story noch besser rüber kommt.
Ich finde dieses Buch wirklich toll, es hat Spannung, Freundschaft und Elfen - was will man noch mehr? :) Und mal wieder hat Frau Blazon mich zu 100% von ihrem Talent überzeugt :)
Bisher leider das Buch von Nina Blazon, was mit bisher am wenigsten gefallen hat. Das liegt aber wahrscheinlich daran, dass es definitiv mehr von einem Kinderbuch als von einem Jugendbuch hat. Ich würde es ab 10 Jahren empfehlen. Die Protagonisten sind um die 12 Jahre alt und erkunden Island und seine Mysterien auf ihre kindliche Weise. Aus deren Sicht hatte die Handlung etwas von einem großen Abenteuer... Naja, eben nicht gerade die perfekte Perspektive für mich, aber an sich mal wieder ein sehr liebevoll geschriebenes Buch von Nina Blazon. Überhaupt sind das Land Island und die Stadt Reykjavik die eigentlichen Protagonisten des Buches, über die ich auch am allerliebsten gelesen habe. Es konnte gar nicht anders enden, als dass ich jetzt sofort nach Island reisen möchte! Die Geschichte an sich war an sich nichts Besonderes, teilweise vorhersehbar, aber es gab doch immer wieder kleine und große Überraschungen und schöne Szenen. Eben ein Buch, dass man gut lesen kann. Trotzdem hat es mich über Strecken ein bisschen gelangweilt, weil mich die Geschichte oft nicht wirklich gefangen nehmen konnte. Von daher habe ich doch ziemlich lange gebraucht, um das Buch zu beenden. Trotzdem ein gutes Buch von Nina Blazon, das vor allen Dingen sehr gut recherchiert ist, aber wohl eher den jüngeren Lesern besonders gefallen wird.
Eine echt sehr schöne Idee und Geschichte, allerdings fiel es mir doch recht schwer mich in die recht jungen Charaktere (11-13Jahre) hineinzuversetzen und für mich kam auch erst im letzten Drittel etwas mehr Spannung auf. Nichtsdestotrotz ein wunderschönes Kinderbuch in einer tollen Kulisse, Island steht jetzt ganz weit oben auf meiner Urlaubsliste!
If you are looking for a plot that is about changelings and about children who feel like they are the odd one out, you should definitely give this book a chance!
This was so much better than I expected! I came to love these characters so much that I almost cried out of joy at times. The story offers a lot of interesting topics, including but not being limited to Icelandic folklore and Norse mythology. While our young main character explores Reykjavík, he not only learns about the city's history and contemporary sights, like the Solfar steel sculpture, but he also meets fantastical beings, as the draugr and the Huldufólk. Along the way, the reader also learns numerous Icelandic vocabulary, which was very fun and even educational!
"Silfur" beginnt gleich sehr humorvoll, denn Fabio, Tim und ihre Eltern verbringen ihre Ferien in Island und bekommen zur Begrüssung gleich eine isländische Spezialität vorgesetzt. Doch die deutschen Touristen können sich nicht für den Hákarl, vergammelten Haifisch, begeistern.
Fabio und Tim sind zwei sehr unterschiedliche Brüder. In der Geschichte begleiten wir Fabio, der eher ein stiller Beobachter ist. Er sitzt sehr gerne am Computer und blendet mit einem Fantasyrollenspiel den Alltag und seine Problem aus. Tim ist sehr intelligent und sportlich und obwohl er zwei Jahre jünger ist, hat er Fabio von der Grösse her schon eingeholt. Um seinen grossen Bruder nicht zu kränken, zeigt er viele seiner Talente nicht. Als sie Elín, die Tochter der Ferienhausvermieterin, kennenlernen, taut Tim auf, denn auch sie ist immer in Bewegung und kennt keine Angst wenn es um Tempo und Höhe geht. Ein herber Schlag für Fabio, denn eigentlich geht er mit seinem Bruder durch dick und dünn und nun zieht Tim mit dieser Elín los, die ihn auch noch frech als Dvergur (Zwerg) bezeichnet. Und dann macht Fabio noch eine beunruhigende Entdeckung: Er kann Elfen sehen und diese sind mitten in Reykjavik.
Einmal mehr konnte mich Nina Blazon mit facettenreichen Charaktere und vor allem einem wahnsinnig tollen Setting begeistern. Island stand nie weit oben auf meiner Wunsch-Reiseziel-Liste, doch nach "Silfur" weiss ich, dass ich dieses Land irgendwann selber kennenlernen muss. Mit ihren bilhaften Beschreibungen bringt sie dem Leser Reykjavik näher und verleiht Island mit dem Einbinden der nordischen Sagen und Elfen eine mystische Atmosphäre.
Die Autorin beweist auch ihren schier unendlichen Ideenreichtum und Humor. So kann sich ein Elf mit einem Wolfskopf teleportieren oder die Elfen haben ihr eigenes Internet.
"Silfur" ist ein Buch voller Geheimnisse und überraschenden Wendungen, so dass einem beim Lesen nie langweilig wird. Und obwohl die Geschichte schon ab zehn Jahren empfohlen wird, bekommt man auch als Erwachsener sehr viel geboten. Neben dem abenteuerlichen, mysteriösen Teil werden auch Themen wie der Umgang mit persönlichen Defiziten, Familienzusammenhalt, Vertrauen und Freundschaft wunderschön beleuchtet. Nina Blazon kratzt hier nicht nur an der Oberfläche, sondern packt einen mit Haut und Haar.
Fazit: Mit "Silfur. Die Nach der silbernen Augen" begeistert Nina Blazon wieder mit einem rundum faszinierenden Buch. Gekonnt verknüpft sie ein Ferienabenteuer mit der Elfenwelt, eine Freundschaftsgeschichte mit den alten nordischen Sagen. Angereichert mit vielen Geheimnissen und einer guten Portion Humor kommt der perfekte Lesegenuss heraus. Für mich steht nun auf jeden Fall fest, dass ich die Insel der Elfen und Trolle selber erkunden möchte. Island, ich komme!
Wer sich nicht schon beim ersten Blick auf dieses atemberaubend schöne, goldschimmernde Cover verliebt, der wird spätestens nach dem Lesen der ersten Seiten voll und ganz in der Geschichte gefangen sein und sich nicht mehr von der Einzigartigkeit der bildreichen Beschreibungen und der mit isländischen Sagen und mystischen Wesen gespickten Story losreissen können.
Von Nina Blazon bin ich bisher wirklich nur Großartiges gewöhnt, dementsprechend hoch waren meine Erwartungen in Bezug auf "Silfur".
In diesem Jugendroman für Leser ab 10 Jahren entführt sie uns, gemeinsam mit den beiden Brüdern Fabio und Tom nach Island und ins Reich der Elfen. Die beiden, ganz besonders Fabio, müssen aus sich herauskommen und über sich hinauswachsen, als sie unerwartet in ein großes Abenteuer stürzen.
Nina Blazon schreibt leicht und flüssig, so das ich mühelos vorankam.
Leider musste ich mich beim Lesen mehrmals an die Tatsache erinnern, das das Buch für jüngere Leser angedacht ist, denn mir kam es streckenweise ein kleines bisschen langatmig vor, besonders im Mittelteil und auch die Auflösung am Ende war mir fast ein bisschen zu einfach. Das schadet dem Werk als Gesamtes aber nur minimal, denn durch die facettenreichen und liebevoll gezeichneten Charaktere und die im letzten Teil aufkommende Spannung und unerwarteten Wendungen konnte mich Nina Blazon versöhnlich stimmen :)
Fazit: Optisch, wie inhaltlich ist "Silfur - Die Nacht der silbernen Augen" ein wundervoller Jugendroman, der uns ins Reich der Elfen entführt und auf eine spannende Reise schickt.
Dies ist eine absolut liebenswerte Geschichte für jüngere Leser wie die ganze Familie.
Ich liebe Island daher war es für mich klar als ich von diesem Buch hörte, das ich dieses auch lesen möchte. Bisher habe ich nur die Jugendbücher von Nina Blazon gelesen und muss sagen das auch dieses Buch, was für ein doch noch etwas jüngeres Publikum geeignet ist, genauso verzaubert wie ihre vorherigen Werke.
Es geht in diesem Buch unter anderem um Freundschaft und ich muss sagen das es mich ehrlich erleichtert hat hier von einer wirklich schönen enstehenden Freundschaft lesen zu können. Es geht auch um zweifel und ängste, wie es ist Geschwister zu haben und vielleicht derjenige in der Familie zu sein der irgendwie überhaupt nichts hin bekommt.. Auch behandelt es den Verlust eines geliebten Menschen. Somit werden viele Aspekte angesprochen die für Kinder und Jugendliche eine große Rolle spielen.
Neben den ernsten Themen steht natürlich das große Abenteuer der beiden Brüder im Vordergrund und ganz wichtig , die Magie und Elfen Islands.
Normalerweise lese ich nicht sonderlich viel Middle Grade und auch bei diesem Buch wusste ich anfangs nicht, dass es Middle Grade ist. Hätte ich es gewusst... ich bin mir nicht sicher ob ich es dann tatsächlich gekauft hätte. Wer weiß... Warum habe ich dann dieses Buch überhaupt erst in die Hände genommen? Nun, abgesehen davon, dass dieses Cover einfach zauberhaft ist, ist Nina Blazon für mich zu einem Auto Buy geworden. Selbst die Klappentexte lese ich mir nur noch selten durch. Und zumindest was sie betrifft habe ich meine Unsicherheit bezüglich Middle Grade etwas abgelegt, denn wieder einmal war ich nicht enttäuscht von ihrem Werk. Ich liebe Romantik in Büchern; kann nicht genug davon bekommen. Und ja, das hat hier gefehlt, aber ich habe es nicht vermisst. Ihre Charaktere sind großartig, man fiebert mit ihnen mit und selbst wenn es nicht sehr einfach ist (in meinem Fall) sich in einen 13-jährigen Jungen hineinzuversetzen, schafft Nina Blazon es, dass ich mich trotzdem mit ihm verbunden fühle. Auch die Schauplätze ihrer Bücher sind immer fantastisch dargestellt. Ob Venedig, Frankreich, Island oder andere sie gibt den Landschaften und Städten immer einen Funken Magie und es fühlt sich so an als würde man in eine ganz andere Welt eintauchen.
Zum Buch selber mag ich eigentlich gar nicht so viel verraten, denn ich denke man ist am besten bedient wenn man sich von ihr überraschen lässt, nichts erwartet und sich einfach in ihre Geschichten entführen lässt.
P.S. Mein absolutes Lieblingsbuch von ihr: Der Winter der schwarzen Rosen!
Island scheint ein ganz besonderes Land zu sein, in meinem Kopf ist es das jedenfalls. Ich war noch nie dort und alles was ich davon höre oder lese, macht diese Insel für mich nur noch geheimnisvoller. Relativ kleine Fläche, darauf ziemlich wenige Menschen, ein ganz anderes Leben, als ich es kenne. Oder doch nicht? Nina Blazon hat mit "Silfur – Die Nacht der silbernen Augen" einen Roman für Leser*innen ab 10 Jahren (nach oben gibt’s keine Altersgrenze) geschrieben, der nach Island entführt und phantastische Elemente in Form von Elfen und Widergängern einbaut. Zwei junge Brüder entdecken in den Ferien nicht nur Reykjavík, sondern auch noch die Tochter der Gastfamilie, bei der sie leben, Elín, und mit ihr eine ganz neue Welt.
Elfen gibt’s doch eh nicht! Das denken sich die Brüder Fabio und Tom garantiert, als sie zusammen mit ihren Eltern nach Island aufbrechen. Sie verbringen ihre Zeit bei Björg und ihrer Tochter Elín, ein richtiger Wirbelwind, die so gar nicht damit einverstanden ist, dass sie ihr Zimmer an die beiden Jungs abtreten muss. Doch ist Elín wirklich so frech und biestig, wie sie rüberkommt? Was steckt hinter ihrem Verhalten? Fabio und Tom begeben sich auf Entdeckungsreisen — und besonders Fabio entdeckt immer wieder Ungewöhnliches, das er sich nicht sofort erklären kann. Was ist dran an den Geschichten über Elfen und Widergängern?
Nina Blazon hat es gleich mit den ersten Sätzen geschafft, mich nach Island zu entführen. Die Atmosphäre der Insel und auch die bei der Gastfamilie hat sie perfekt eingefangen, durch kleine Details, die das Leben dort so besonders und auch besonders anders machen. Seien es diverse „Köstlichkeiten“, die es dort zu probieren gibt, oder auch nur die Art der Einwohner, ihre Gelassenheit, ihre Selbstverständlichkeit am Leben, am Miteinander. Dies ist nur einer der Höhepunkte, die "Silfur" mir beschert hat.
Ein weiterer Höhepunkt sind die phantastischen Elemente in dieser Geschichte, auf die ich hier allerdings nicht viel näher eingehen möchte. Es geht um Elfen, so viel sei gesagt. Keine herkömmlichen Eltern, sondern spannende, geheimnisvolle, fiese und liebe, moderne und antiquierte Elfen. Ein toller Mix, der nach und nach enthüllt wird. Als Leser*in wird man zusammen mit den Brüdern Fabio und Tom durch die Geschichte geführt. Die beiden verstehen sich im Grunde ziemlich gut, doch jeder hat so seine eigenen Socken, die nicht immer recht passen wollen. Fabio, der ältere, aber nicht größere der beiden, hat daran zu knabbern, dass er in allem ständig von seinem „kleinen“ Bruder überstrahlt wird. Dieser wiederum möchte es Fabio nicht allzu schwer machen und hält sich, wo es geht, zurück. Das sind nicht gerade die besten Startvoraussetzungen, wenn es um neue Ferienabenteuer auf Island geht. Insgesamt ist "Silfur" damit nicht nur die Geschichte zweier Brüder, die sich auf die Suche nach Elfen machen (oder doch von ihnen heimgesucht werden?), sondern beschäftigt sich auch einfühlsam mit Schwierigkeiten in Familien und Beziehungen.
Oben habe ich es bereits angedeutet, doch ich finde es so wichtig, dass ich es hier im Fazit gern noch mal wiederhole: "Silfur – Die Nacht der silbernen Augen" wird vom Verlag ab 10 Jahren empfohlen, damit lässt es sich wahrscheinlich eher in die Kategorie Kinderbuch einordnen. Nach oben allerdings hat das Buch für mein Empfinden keine Altersgrenze. Jede*r kann es lesen. Und jede*r sollte es lesen, wenn die Stichworte Island, Elfen und Abenteuer in toller, faszinierender und eindringlicher Atmosphäre auch nur ein wenig ansprechend klingen.
🏖️🏖️🏖️🏖️🏖️🏖️🏖️🏖️🏖️🏖️🏖️🏖️🏖️🏖️🏖️🏖️🏖️🏖️🏖️🏖️ Inhaltsangabe: Entnommen von: www.randomhouse.de Plötzlich war da dieses Mädchen, mitten zwischen Vulkanfelsen ... Sommerferien in Island, einem Land, in dem die Menschen sich am Lagerfeuer Geschichten über Elfenwesen und Wiedergänger erzählen. Doch handelt es sich wirklich nur um Geschichten? Die Brüder Fabio und Tom sind sich da zunehmend unsicher. Gemeinsam mit Elín, dem wilden isländischen Mädchen, das ihnen nicht nur die Hauptstadt Reykjavík zeigt, sondern sie auch mit zu einem Reiterhof in der Nähe der berühmten Hraunfossar-Wasserfälle nimmt, stoßen sie auf eine geheimnisvolle Welt im Verborgenen … ❇️❇️❇️❇️❇️❇️❇️❇️❇️❇️❇️❇️❇️❇️❇️❇️❇️❇️❇️❇️ Weitere Informationen: https://www.randomhouse.de/Taschenbuc... (plus Leseprobe und Termine) ❇️ https://www.randomhouse.de/Autor/Nina... ❇️ https://www.randomhouse.de/Autor/Feli... ❇️ http://www.ninablazon.de/ ❇️ https://www.randomhouse.de/Verlag/cbj... ❇️ https://www.instagram.com/ninablazon/ ❇️ https://www.lovelybooks.de/autor/Nina... ❇️ https://www.lovelybooks.de/autor/Nina... 🏖️🏖️🏖️🏖️🏖️🏖️🏖️🏖️🏖️🏖️🏖️🏖️🏖️🏖️🏖️🏖️🏖️🏖️🏖️🏖️ Hey ihr Süßen 💕 *Silfur*, ist mein erstes Buch von Nina Blazon und gewiss nicht mein letztes. Diese Frau schreibt grandios! Am Anfang brauchte ich eine Weile um in die Geschichte zu kommen und es war wirklich etwas trocken und langweilig. Aber dann kam die Wendung und was soll ich sagen, ich will, nein ich muss unbedingt nach Island! Nina Blazon, schreibt sehr Bildgewaltig und dadurch, bräuchte ich nur die Augen zu schließen und ich war in Island. In einer Sagenumwobenen Welt, voller Wunder und Märchenhaften Landschaften und Fabelwesen. Sie schafft es das man ein herrliches Kopfkino hat und das man sich wünscht, das dieses Buch niemals Enden wird. Sie schaft es auch einzigartige Charaktere zu erschaffen die so noch nicht vorkamen. Ganz besonders ist es ihr gelungen Fabelwesen zu erschaffen, die nicht wie alle anderen sind und keine Null acht fünfzehn, Charakter. Einfach ein Rundum wundervolles Buch, der Anfang ist schwach. Aber nach ein paar Seiten konnte ich das buch nicht mehr aus meiner Hand legen! Lieben Gruß Sonja/Shaaniel
Endlich! Mein erstes Nina Blazon Buch wurde gelesen ... Und weitere Bücher von ihr werden folgen :D
COVER/GESTALTUNG: Wow! Das Buch sieht hammer schön aus! Der Schutzumschlag ist edel, und das Cover ebenfalls. Aber auch unterm Umschlag erstrahlt das Buch in Gold und Silber *.*
MEINUNG: Dieses wunderschöne Buch habe innerhalb weniger Tage verschlungen.
Der Schreibstil liest sich total flüssig und schnell, ab und an muss man auch schmunzeln, die Kapitel sind weder zu lang noch zu kurz. Die Erzählweise in der 3. Person von Fabio ist äußerst gelungen, ich hatte überhaupt nicht das Gefühl im Kopf eines 13-jährigen zu sein und kam sehr gut mit den jüngeren Protagonisten klar.
Die Charaktere und deren Beziehungen zueinander sind sehr individuell und authentisch. Fabio ist recht klein, und sein jüngerer Bruder Tom schon so groß wie er, zudem auch noch sportlicher und sogar hochbegabt. So gibt es eine Menge an Konfliktpotential, welches aber einfach von der ganzen Familie ignoriert wird. Auch mit Elín verschärfen sich manche Sachen, und die daraus entstehenden Entwicklungen sind wunderbar zu beobachten und vor allem mit zu erleben.
Die Fantasy-Elemente in dem wunderschönen Island sind absolut überzeugend! Ich bin sowieso ein Fan von Elfen, aber auch andere Themen wie Wechselbälger und Wiedergänger haben meinen Geschmack getroffen und für reichlich Spannung gesorgt.
Aber es gibt nicht nur die reine Story, sondern auch Gefühle, Freundschaft und Familie; In der Tat wurde ich 3x (!) zu Tränen gerührt! Die Geschichte von Fabios und Elíns Familien haben mich wirklich sehr bewegt =)
Das Ende ist für mich perfekt.
FAZIT: Tolle Fantasy-Elemente in einem bezaubernden Land sowie verschiedene, wichtige Themen, die mich mitgerissen und emotional berührt haben. Leseempfehlung!
Fabio und Tom zwei Brüder, die nicht ungleicher sein können, verbringen ihre Ferien im schönen Island. Eifersucht nagt manchmal an Fabio, denn sein jüngerer Bruder ist groß, schnell und ein geschickter Kletterer. Er ist kleinwüchsig, eher besonnen und ängstlich. Selbst Elin, die Tochter der Hausbesitzerin von der sie das Haus gemietet haben, nennt ihn Zwerg. Elin hasst es, wenn sie das Haus hergeben und dann bei Verwandten unterkommen müssen. Aber aus Geldsorgen ist ihre Mutter gezwungen, es an Feriengäste zu vermiete. Als alleinerziehende Mutter hat sie es nicht leicht. Tom freundet sich schnell mit Elin dem aufmüpfigen, flinken Mädchen an. Fabio fühlt sich ausgeschlossen. An einem Abend trifft er einen Jungen Namens Hansen, der etwas seltsam, aber nett zu ihm ist. Er freundet sich mit ihm an, denn genau wie er kann er Kinder sehen, die nicht existieren. Oder doch, denn es geschehen seltsame Dinge und Fabio gerät in Gefahr.
Nina Blazon hat die herrlichen Orte in Island selbst besucht und rechagiert, was die Geschichte noch schöner werden ließ. Island, das Reich der Elfen und Wiedergänger, wovon es unendliche Geschichten gibt. Am Anfang fand ich das Buch etwas langweilig, da es aber auch nicht meiner Altersgruppe entspricht. Es ist ab 10 Jahre. Aber schnell nahm die Geschichte an fahrt zu und es wurde sehr spannend. Was steckt dahinter, dass Elin immer komische Sachen passieren und keine Freunde findet? Was hat es mit Hansen auf sich und was wird mit den Brüdern Fabio und Tom, die sich doch eigentlich sehr nahe stehen? Die Auflösung war wirklich sehr gelungen. Zum Schluss konnte ich das Buch gar nicht mehr weglegen.
Den Klappentext und das Cover, mit den Flügeln in blau und gold gehalten, finde ich sehr schön und passen zur Geschichte. Sowie auch der Titel Silfur / Die Nacht der silbernen Augen, die eine Rolle spielen.
Sommerferien in Island, einem Land, in dem die Menschen sich am Lagerfeuer Geschichten über Elfenwesen und Wiedergänger erzählen. Doch handelt es sich dabei wirklich nur um Geschichten? Die Brüder Fabio und Tom sind sich da zunehmend unsicher. Gemeinsam mit Elín, dem wilden isländischen Mädchen, das ihnen nicht nur die Hauptstadt Reykjavík zeigt, sondern sie auch mit zu einem Reiterhof in der Nähe der berühmten Hraunfossar-Wasserfälle nimmt, stoßen sie auf eine geheimnisvolle Welt im Verborgenen …
Meine Meinung
Neben „Feuerrot“ hat auch „Silfur“ sehr schnell den Weg zu mir gefunden und alleine schon wegen der tollen Buchgestaltung hat es sich gelohnt. Aber auch das Setting hat mir wieder richtig gut gefallen - vor allem da es Nina Blazon mit ihren bildhaften Beschreibungen geschafft hat, mir Island und das Leben dort näher zu bringen. Das Beschriebene ist vor meinem inneren Auge richtig lebendig geworden. Nicht zu vergessen, die vielen Sagen und Legenden über Elfen und Zwerge, die in die Geschichte miteingeflochten sind und für eine mystische Atmosphäre – insbesondere in der zweiten Hälfte des Buches – gesorgt haben.
Der Einstieg in „Silfur“ ist mir mehr als leicht gefallen, da die Szene, die wir im ersten Kapitel zu lesen bekommen, einen nicht mehr aus dem Schmunzeln herauskommen lässt. Fabio und seine Familie kommen an ihrem ersten Abend in Island sogleich in den Genuss einer nationalen Spezialität. Doch der vergammelte Haifisch kommt bei ihnen alles andere als gut an…Auf den darauffolgenden Seiten lernen wir den Protagonisten Fabio und seinen Bruder Tom näher kennen, die mir beide sogleich sympathisch waren. Allerdings habe ich schnell bemerkt, dass sie eigentlich nicht unterschiedlicher sein könnten. Fabio ist eher der zurückhaltende und vorsichtige Typ, während es für Tom nicht aufregend genug sein kann. Darüber hinaus ist Tom sehr intelligent und zu Fabios Ärger seinem Bruder in Sachen Körpergröße mittlerweile ebenbürdig. Und das, obwohl er der jüngere der beiden ist. Für Fabio ist das nicht immer leicht zu akzeptieren, vor allem da er in der Schule ständig Hänseleien ausgesetzt ist. Ich konnte das sehr gut nachvollziehen. Umso schöner fand ich es jedoch, dass sich Fabio und Tom trotzdem so gut verstehen.
Als sie auf Elín, die Tochter ihrer Ferienhausvermieterin, treffen, wird der Zusammenhalt der Brüder auf die Probe gestellt. Tom und Elín merken nämlich recht schnell, dass sie auf einer Wellenlänge sind und verbringen von da an viel Zeit miteinander. Für Fabio ist das wie ein Schlag ins Gesicht, da er sich bisher immer auf Tom verlassen konnte. Es ist absolut verständlich, dass er wütend und enttäuscht ist. Ich konnte aber auch Tom verstehen. In Elíns Nähe muss er sich nicht mehr zurückhalten, sondern kann endlich er selbst sein. Elín ist ein Mädchen mit zwei Seiten. Die meiste Zeit gibt sie sich selbstbewusst und scheint so als könnte ihr nichts und niemand etwas anhaben. Hin und wieder blitzt jedoch ihre verletzliche Seite hindurch und man erkennt, dass es ihr sehr wohl etwas ausmacht, dass sie von den anderen Kindern gemieden wird. Elín war mir anders als Fabio und Tom nicht auf anhieb sympathisch. Im Gegenteil, ich fand sie sogar ziemlich nervig.
Ich muss leider zugeben, dass ich den Plot zunächst nicht besonders spannend fand. Ich hatte zwar Spaß beim Lesen und war auch neugierig wohin die Geschichte noch führen wird, aber ich konnte das Buch gut und gerne mal aus der Hand legen. Richtig interessant und fantasievoll wurde es erst, als Fabio zwei Elfen entdeckt, die sich vollkommen frei unter den Menschen bewegen. Das geheimnisvolle ist jedoch, dass nur er sie sehen kann…Ab diesem Punkt habe ich nur so an den Seiten geklebt und wie Fabio versucht mehr über diese Sache herauszufinden. Der Reiz war dabei, dass man nicht vorhersagen konnte, worauf die Geschichte letztendlich hinauslaufen wird. Man stellt allerdings einige Vermutungen an, da Nina Blazon immer wieder Hinweise für mögliche Auflösungen einstreut. Diese Vermutungen, die ich angestellt habe, waren schließlich der Grund weshalb mich die eine oder andere Überraschung/Enthüllung nicht vollkommen unerwartet getroffen hat, da ich an die Zusammenhänge, die einem enthüllt wurden, bereits gedacht hatte. Das Ende war wiederum rundum gelungen. Es war spannend, packend und lässt einen als Leser absolut zufrieden zurück.
Mein Fazit
In „Silfur: Die Nacht der silbernen Augen“ bezaubert vor allem mit seinen bildhaften Beschreibungen, die dem Leser Island und das Leben dort näher bringen, sodass man richtig Lust bekommt das Land selbst zu erkunden. In der zweiten Hälfte des Buches wird es zunehmend spannender und auch mystischer. Man wird nach und nach mit einigen Geheimnissen der Familie von Björk und ihrer Tochter Elin konfrontiert. Geheimnisse, deren Auflösung in der Elfenwelt zu suchen ist. Konnte ich das Buch anfangs noch gut und gerne aus der Hand legen, war es spätestens ab hier vollkommen unmöglich. Zusammen mit Fabio habe ich versucht mehr über das Ganze herauszufinden und fleißig Vermutungen angestellt, die sich zumindest teilweise als richtig herausgestellt haben.
Spätestens nach diesem Buch will man seine eigene Reise nach Island antreten und all die so wundervoll beschriebenen Orte, die Berge, die Vulkane und Gletscher und vor allem auch die Mythen entdecken, die dieses Land beherbergt. Zu Island hatte ich eigentlich keine spezielle Bindung. Ich wusste nur, dass es dort sehr kalt ist und ein halbes Jahr fast nur hell bzw. dunkel ist. Dass es aber wirklich eine Elfenbeauftragte gibt, wusste ich nicht. Und irgendwie ist es schön zu hören, dass immer noch Menschen an magische Wesen und Mythen glauben.
In Silfur geht es um zwei Brüder, die mit ihren Eltern 3 Wochen Ferien auf Island machen. Dabei lernen sie nicht nur Unmengen an Kultur, isländische Sprache und Traditionen kennen, sondern auch die trampelnde und grobe Elin, die ungefähr so alt ist wie die zwei Brüder: 12. Zuerst können sie sich gar nicht leiden, doch mit der Zeit entwickelt sich etwas ganz tolles zwischen den dreien, das man nicht mehr missen will.
Und die ganze Zeit geht es um Elfen, gruselige Geschichten und Fabio beginnt das alles besser wahrzunehmen als sein Bruder Tom, der immer der talentiertere, größere und sportlichere Bruder von beiden war, obwohl er jünger ist. Es wird eine Reise durch ganz Island mit all seinen schönen Ecken und Wesen. Dabei werden immer wieder kleine Fakten ganz geschickt in die Story eingebunden, sodass man es kaum merkt, aber mit dem Lesen nicht mehr aufhören kann.
Nina Blazon hat eine ganz tolle Art zu schreiben und damit ihre Leser zu fesseln. Sie muss unfassbar viel recherchiert und Isländer befragt haben, denn man fühlt sich fast als wäre man selber dort, sobald man das Buch wieder aufschlägt. Es ist ein Märchen, wie man sie liebt. Eingebunden in eine Geschichte, die wirklich so hätte passieren können, sodass man fast dran glauben mag. Wirklich unfassbar toll!
Fazit
Nina Blazon hat mir mit "Silfur" ein neues Jahreshighlight beschert. Sagenumwobene Elfengeschichten, toll eingebunden in der isländischen Umgebung. Kaum hatte ich das Buch aufgeschlagen, war ich selbst wieder direkt im kalten, aber faszinierenden Island. Wer das Land nicht kannte, wird es nach diesem Buch direkt lieben, denn es ist nicht nur für Kinder sondern auch für Erwachsene sehr gut geschrieben und geeignet. Ganz, ganz toll! 5/5 Punkte.
Fabio und sein Bruder Tom machen dieses Jahr gemeinsam mit ihren Eltern Urlaub in Reykjavik. Ihr Vater muss eine neue Software bei den hiesigen Stromwerken installieren und hat seine ganze Familie mitgenommen. Sie kommen bei einer isländischen Familie unter, die eine Tochter, Elin, in Fabios und Toms Alter hat. Zuerst können sich die drei nicht besonders gut leiden, aber später freunden sie sich dann doch an. Besonders Tom ist mit Elin auf eine Wellenlänge, was Fabian etwas ärgert. Der fühlt sich nämlich jetzt etwas außen vor und geht seine eigenen Wege. Dabei freundet er sich mit dem seltsamen Hansen an, mit dem er etwas gemeinsam hat, er sieht nämlich auch Elfen. Zuerst hat er schon gedacht, wer wird verrückt, aber es gibt sie wirklich. Und jetzt will Fabian mehr über sie wissen, was nicht ungefährlich ist.
Dieses Mal entführt uns die Autorin an einen sehr interessanten und ungewöhnlichen Handlungsort, nämlich Island. Erzählt wird hier die Geschichte der Brüder Fabio und Tom, die mit ihren Eltern Urlaub in Reykjavik machen. Die Handlung wird aus der Sicht des Älteren der beiden, Fabio, erzählt. Fabio und Tom sind sehr unterschiedlich. Fabio ist nicht besonders groß und auch in der Schule eher schlecht. Tom hingegen überragt Fabio fast schon und hat nur gute Noten in der Schule. Bisher haben diese Unterschiede die enge Beziehung der beiden nicht gestört, aber jetzt in Urlaub wo Tom sich das erste Mal mit jemand anfreundet, den Fabio nicht mag, kommen sie sehr zum Tragen. Die Freundschaft der Beiden spielt eine wichtige Rolle in der Handlung, aber auch das Familiengeheimnis der Familie, bei der sie in Island leben. Das ganze wird von der Autorin sehr spannend und humorvoll erzählt. Ab einem gewissen Punkt wird die Handlung sehr fantastisch, was mir persönlich unheimlich gut gefallen hat. Die Autorin mischt hier isländische Mythen mit einer modernen Handlung, was sehr unterhaltsam ist. Obwohl das Buch eigentlich ein Kinderbuch ist, kommt man auch als Erwachsener sehr gut auf seine Kosten. Dieses Buch beweist wieder mir wieder einmal, dass Nina Blazon ihr Handwerk versteht. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung mit voller Punktzahl.
Das war das erste Buch der Autorin, das ich gelesen habe, für etwas jüngere. Im Verlag ist es ausgeschrieben ab 10 Jahre. Der Hauptcharakter Fabio und auch Tom und Elin sind alle um den dreh alt. Genau das fand ich auch sehr schwer. Die Idee fand ich ganz gut und auch gut umgesetzt, aber zu den Charakteren konnte ich keine Bindung aufbauen und auch habe ich wenig Interesse am Ausgang der Geschichte auf Grund des Alters.
Bewertung:
Um Fabio, Tom und Elin dreht sich dieses Buch und auch um Elfen. Fabio und Tom sind Brüder und fahren mit ihren Eltern nach Island. Dort treffen sie auf Elin, die wirklich ein frecher Wirbelwind ist. Und dort kommen sie mit Elfen in Kontakt. Hört sich zauberhaft an? Ist es auch auf seine eigene Art.
Fabio ist der ältere Bruder von Tom, ist aber kleiner und auch nicht so intelligent wie er. Es scheint, als ob Tom alles besser kann und auch mutiger ist. Aber auch Fabio ist auf seine eigene Art mutig, aber auch oft leichtsinnig und hat Glück, dass es nicht schlimmer kommt. Auch ist er oft trotzig und macht genau das, was er nicht soll, er ist eben noch ein Kind.
Tom ist eher ein Wirbelwind und macht viel Unfug ohne groß drüber nachzudenken. Meistens kommt er damit auch durch.
Elin ist ein frecher Charakter, der mir selber etwas zu frech war. Es war manchmal einfach zu viel. Ich kann gut verstehen, dass viele ein Problem mit ihr haben, besonders da sie oft einfach das falsche macht.
In alle drei Charaktere kann ich mich nicht mehr wirklich hineinversetzen. Sie sind mir einfach zu jung gewesen. Das war auch das große Manko an diesem Buch für mich. Ich glaube, wenn man sich nicht an dem Alter und Verhalten auf Grund des Alters nicht so stört, kann es ein schönes Buch sein.
Schon das Cover des Buches hat mich unglaublich neugierig gemacht und auch der Klappentext versprach wieder eine schöne und kindliche Geschichte.
Die Schreibweise der Autorin ist wie schon bekannt ruhig, leicht zu verfolgen und mit Spannung bestickt. Man kann recht schnell einen Bezug zu den Charakteren und Orten aufbauen, sodass man alle sehr schön verfolgen kann.
In diesem Buch geht es letztlich um einen Hauptcharakter, welcher aber sehr schön wieder durch wichtige und nicht ganz so wichtige Nebencharaktere begleitet wird. Fabio ist unser Erzähler und somit auch die Person, welche uns am nächsten steht. Er erzählt uns seine Geschichte, wie er mit sich selber ins Reine kommt, versucht seinen Bruder dabei nicht zu verlieren und den richtigen Weg zu finden.
Sein Charakter ist liebenswürdig, hoffnungsvoll und auch ein bisschen zurückgezogen. Fabio ist nicht gerade der größte und seine Familie behandelt ihn daher auch ein bisschen wie ein rohes Eis. Dabei übersehen sie, dass er so auch nicht über sich hinauswachsen kann. Er kann mit Enttäuschungen und dem Glück anderer umgehen, was er innerhalb der Geschichte mehrfach beweist und auch für sich versteht.
Neben ihm gibt es noch seinen Bruder Tom und die liebe Ellin. Beides zwei sehr aufgeweckte, freundliche und spaßige Persönlichkeiten. Sie lieben den Sport, die Schnelligkeit, lassen sich gerne was neues einfallen und sorgen für eine Menge Chaos. Auch wenn die beiden sich erst seit kurzem kennen, wirken sie zusammen wie ein eingespieltes Team. Das bringt Probleme, zeigt aber auch wie ähnlich man sich sein kann. :)
Die Geschichte selber ist wie ich finde gerade in der ersten Hälfte eher ruhig gehalten. Wir erleben einen sich langsam stärker werdenden Konflikt, aber auch eine Lösung die sich nur entwickeln kann wenn man einander vertraut und sich selber hinterfragt.
Die gesamte Entwicklung der Geschichte hat mir recht gut gefallen. Die Charaktere, die Interaktion und die doch recht erwachsenen Entscheidungen haben das gewisse Extra verliehen. Man merkt sehr schön, dass die Autorin es hier verstanden hat junge Charaktere mit einem jungen Charme und dem Hauch des Erwachsenwerdens zu versehen. Manches mal war ich überrascht und doch wieder total begeistert, wie es sich entwickelt hat.
Die Grundidee des ganzen empfand ich als sehr spannend umgesetzt, wenn es auch zu Beginn noch sehr ruhig und erklärend angefangen hat. Ich wurde mit der Entwicklung wirklich überrascht und hätte auch nach einigen Hinweisen nicht unbedingt die Richtung vermutet. Wiedermal eine wirklich gelungene, wenn auch nicht ganz so stark wie manch andere.
Mein Gesamtfazit:
Mit „Silfur – Die Nacht der silbernen Augen“ hat Nina Blazen einen schönen, ausdrucksstarken und nachhallenden Fantasyroman geschrieben. Auch wenn er insgesamt sehr ruhig beginnt, hat er eine sehr schöne Message und Umsetzung. Die Charaktere waren greifbar, die Grundidee interessant und ich hatte großen Spaß zusammen mit Fabio, Tom und Ellin. :)
Das Setting und die Thematik des Buches konnten mich sehr überzeugen: es spielt in Island und nordische / isländische Mythologie spielt eine zentrale Rolle. Zudem mochte ich eigentlich die Hauptcharaktere (die Kinder) gerne. Sie waren lustig und nahbar. Jedoch hatte das Buch für mich schon einige Längen. Man muss schon recht lange auf den Fantasy-Teil warten und weiß am Anfang nicht so wirklich worauf das Buch hinaus will. Gegen Ende gab es aber dann doch nochmal ein paar spanende Plot Twists, was mir gefiel. Aber das Ende war dann doch etwas lange gezogen bzw. meiner Meinung nach hätte man das Buch um so 100 Seiten kürzen können.
Die Geschichte hat mir sehr gut gefallen. Und bis auf das etwas überstrapazierte Bild mit den klickernden Steinchen auch der Schreibstil. Die Charaktere brauchten aber tatsächlich eine ganze Weile, bis ich mit ihnen irgendwie warm werden konnte. Gerade die ersten 100 Seiten mit Elìn waren einfach nur anstrengend. Trotzdem gibt es für diese Geschichte von mir vier Sterne, weil sowohl Setting als auch Geschichte mal was anderes waren.
Ein wunderbares Buch über Freundschaft, Vertrauen, Island und dem unerklärbaren Zauber isländischer Mythologie! Auch wenn es ein Jugendbuch ist, ist es absolut magisch! Klare Empfehlung für jeden, der Island und Magie liebt.
Eine ganz tolle, abenteuerliche Geschichte, die auch für mich einige gruselige Momente parat hielt. Für mutige Leser ab 12 Jahren, die zu einer Reise nach Island und einer wilden Elfengeschichte nicht 'Nein' sagen können.
Eine wirklich süße Geschichte mit interessanten Informationen über Island. Nicht wirklich die spannendste Geschichte aber wirklich schön geschrieben, zum mitfühlen und mit tollen Charakteren. Hätte ich das Buch mit 11/12 gelesen wäre ich der Geschichte sehr verfallen, deshalb 4 Sterne.
Fabio und Tom verbringen ihre Ferien gemeinsam mit ihren Eltern in Island. Ein kleiner Schatten liegt auf der sympathischen Familie. Klein, im wahrsten Sinne des Wortes, denn Fabio ist – obwohl der ältere der beiden Brüder – viel kleiner, als Tom, der in der Schule super gute Leistungen abliefert, sportlich ist und dem sowieso alles gelingt, was er anpackt.
So auch in Island. Schnell findet Tom Kontakt zur struppigen Elin, die sich wie ein wildgewordener Troll aufführt, während Fabio erst einmal stiller Beobachter ist. Die Kinder, denen er begegnet verhalten sich fremdartig. Da ist z.B. ein Junge, der immer einen Wolfskopf auf dem Kopf trägt und dessen Laptop bei Berührung Stromschläge aussendet. Alles sehr seltsam. Fabio gehen diese Verhaltensmuster nicht aus dem Kopf und während er Islands Kultur, Landschaft und Mythen erkundet, kommt er einem dunklen Geheimnis auf die Spur.
„'[…] Und du weißt, wie es mit dem Zwergenvolk ist. Wir verbinden Dinge, die zu verbinden unmöglich sind. Wir vereinen Gegensätze – auch Menschen und Elfen.Und wen wir zum Freund haben, den lassen wir nie im Stich.'“
Meine Schwiegereltern sind im vergangenen Jahr in Island gewesen und haben dort viele Bilder gemacht. Von einer Landschaft, die in ihrer Art einmalig ist. Felsig, karg, sagenumwoben. Island strahlt eine Atmosphäre aus, die selbst via Fotos zu spüren ist. Genau diese Stimmung hat Nina Blazon mit ihren Worten eingeschlossen und auf's Papier gebannt, so dass ich mit aufschlagen der Buchseiten dieses kleine mystische kribbeln spüren konnte, das in der isländischen Luft liegt.
Zu Beginn gleicht jedoch nicht nur die Atmosphäre der in Island, sondern auch die Länge des Einstiegs in die Geschichte der Ödnis der isländischen Straßen. Ich gebe zu, ich habe mich etwas schwer getan und sogar ein wenig gelangweilt. Nina Blazon verwendet ziemlich viel Zeit darauf, zwischenmenschliche Szenen und Gespräche einzubauen, um dem Leser so die Figuren näher zu bringen. Diese gut zu kennen, ist für den weiteren Verlauf sehr wichtig, hat mich am Anfang aber etwas ermüdet.
„'[…] Es bedeutet, dass irgendetwas in meinem Gehirn falsch verschaltet ist. Als würde ständig eine Sicherung rausknallen. Ein Arzt hat gesagt, deshalb denke ich so komisch. Meine Mutter will, dass ich Tabletten nehme, die mich ruhiger und langsamer machen. […] Damit ich mehr bin wie die anderen und besser klarkomme.'“
Doch zum Glück habe ich mich nicht abschrecken lassen und ist die erste Hürde an Geplänkel genommen, gewinnt der Roman plötzlich an Fahrt. Nun bin ich froh darüber die beiden Jungs und auch Elin so genau betrachtet zu haben, denn sie alle sind sehr besonders. Sympathische Figuren, die aufgrund ihrer Äußerlichkeiten oder ihrer Verhaltensweisen nicht der Norm entsprechen und deswegen ganz ordentlich mit ihrem Umfeld zu kämpfen haben. Anders sein ist nicht schlimm, denn kein Mensch gleicht dem anderen und für Freunde ist es nicht ausschlaggebend wie jemand aussieht, sondern nur, wie man im Herzen zusammenpasst.
Freundschaft und Selbsbewusstsein werden zum zentralen Thema der Geschichte und sind so schön verarbeitet, dass ich mir gut vorstellen kann, dass viele kleine Leser Mut daraus schöpfen können.
Eingebettet in eine spannende, mystische Geschichte, in der ich viel über Islands Sagen und Mythen erfahren habe ist „Silfur“, obwohl es sprachlich eher für jüngere Leser ausgelegt ist, ein sehr schöner Roman, mit dem es Nina Blazon gelingt Bücherwürmern jeden Alters ein bisschen Gänsehaut zu verursachen.
Die gegensätzlichen Brüder Fabio und Tom verbringen zusammen mit ihren Eltern die Sommerferien im traumhaften Island. Ein Land, in dem die Menschen sich am Lagerfeuer Geschichten über Elfenwesen und Wiedergänger erzählen, um sich zu gruseln. Doch sind die Geschichten wirklich nur Märchen und Sagen?
Fabio und Tom glauben eigentlich nicht an Märchen. Aber beide beginnen zu zweifeln, ob in den Geschichten nicht doch ein Fünckchen Wahrheit steckt. Fabio und Tom begeben sich auf ein spannendes Abenteuer. Gemeinsam mit dem wilden isländischen Mädchen Elín erkunden die Jungen Reykjavík. Schnell freunden sich Tom und Elín an, während Fabio die mystischen Seiten der Hauptstadt kennen lernt. Bei einem Ausflug zu einem Reiterhof in der Nähe der berühmten Hraunfossar-Wasserfälle stoßen sie auf eine geheimnisvolle Welt im Verborgenen …
Meine Meinung
Silfur - Die Nacht der silbernen Augen ist ein Fantasy-Jugendbuch für Leser ab 12 Jahren. Beide Hauptcharaktere Fabio und Tom sind dementsprechend erst zwölf und zehn Jahre alt. Daher gehörte ich bei diesem Buch eindeutig nicht zur Zielgruppe und trotzdem hat mich die Geschichte unglaublich begeistert. Dazu hat auf jeden Fall Nina Blazons einmaliger und wundervoller Schreibstil beigetragen: bildhaft, schön und flüssig leicht geschrieben, zieht die Autorin den Leser sofort in die Welt von ihrem Buch. Die Geschichte wird aus der Sicht von Fabio erzählt, der bei mir viele Sympathiepunkte gesammelt hat.
Die Geschichte über Elfen und Wiedergänger vor dem traumhaft schönen Schauplatz Reykjavík ist gut durchdacht und nimmt den Leser fesselnd mit. Ich war bisher noch nicht in der isländischen Hauptstadt, aber durch den hervorragenden Schreibstil habe ich mich direkt in die Stadt versetzt gefühlt. Die Handlung bleibt durchgehend fesselnd und steigert sich gegen Ende in ein spannendes sowie packendes Finale zwischen Menschen und Elfen. Dabei weist die Geschichte einige Überraschungen auf, welche ich teilweise jedoch relativ leicht vorausschauen konnte.
Beide Charaktere sind liebevoll, detailliert und authentisch gestaltet, so dass ich sie sofort lieb gewonnen habe. Der tollpatschige, kleine und ruhige Fabio, der gerne Computerspiele spielt und der sportliche, aktive und offene Tom, sind wirklich sehr gegensätzlich. Zusammen mit der lebensfrohen, wilden Elín, die von einem Abenteuer ins nächste gerät, bilden die drei trotz aller Gegensätze ein einzigartiges und tolles Team.
Fazit
Silfur - Die Nacht der silbernen Augen von Nina Blazon ist ein mystischer Fantasyroman für Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren. Damit bin ich eindeutig nicht die Zielgruppe von diesem Buch und trotzdem hat mir die Geschichte unglaublich gut gefallen. Hierbei handelt es sich wieder um einen brillanten Roman, der Erfolgsautorin Nina Blazon. Mit ihrem meisterhaften Schreibstil schafft Blazon es wieder den Leser tief in den Bann der Geschichte zu ziehen. Eine durchgehend spannende sowie fesselnde Handlung runden das wundervolle Gesamtpaket ab.
Wir lesen hier die Geschichte von den Brüdern Tom und Fabio, die mit ihrer Familie Urlaub in Island machen. Dort lernen sie Elin kennen, ein junges Mädchen, die sich bei der ersten Kontaktaufnahme etwas schwer tut, sich dann aber besonders mit Tom relativ schnell befreundet. Fabio fühlt sich ausgeschlossen und erkundet die Gegend selber und trifft dort Hansen, der mit ihm über Elfen und andere Dinge redet. Fabio ist sehr interessiert und so beginnen die Ereignisse….
Also ich hatte zu Beginn echt Probleme mit der Geschichte, ich kann aber auch nicht erklären an was es lag. Vielleicht lag es daran, dass das Buch für ab 10jährige gedacht ist. Oder weil man gleich zu Beginn mit vielen Personen und Handlungen überflutet wird. Keine Ahnung. Aber je mehr ich gelesen habe, desto besser fand ich die Geschichte. Ich finde der Autorin ist es sehr gut gelungen, die Gefühle der Kids in diesem Alter zu beschreiben. Auch wie sie beschrieben hat, wie Fabio sich ausgeschlossen gefühlt hat, konnte man verstehen und er tat mir dann auch richtig leid. Die Charaktere wurden aber alle sehr nett und sympathisch beschrieben und es war jetzt für mich keiner dabei den ich nicht mochte. Die Handlung mit den Elfen hat mir gut gefallen, weil es ein schöner, liebenswürdiger Mix mit Wirklichkeit und Fantasy geworden ist, aber es war nicht zu übertrieben und so kommt das Buch für mich sehr realistisch rüber. Außerdem hat die Autorin hier den Glauben mit den Wechselbälgern sehr gut in eine neue Geschichte eingebunden, da ich denke dieser Glaube kommt aus dem Mittelalter. Die Beschreibung der Gegend und Landschaft ist sehr schön und man hat den Wunsch dorthin zu reisen. Was ich auch sehr schön finde ist, wie die gesamte Familie eingebunden wurde. Klar, waren zu Beginn nur die Kinder eingebunden, aber je weiter die Geschichte, desto mehr war auch die Familie dabei. Mir hat auch sehr gut gefallen, dass die Geschichte immer wieder Überraschungen und Wendungen für den Leser bereit hält mit denen ich jetzt nicht gerechnet habe. Aber so wird einem auch als Erwachsenen mit einem Buch für ab 10jährige nicht langweilig. Der Schreibstil ist, wie ich finde, passend dem Alter der Zielgruppe gehalten und daher eher einfach, aber für mich ist das absolut okay.