Sommer 2049: Nur wenn Perry Rhodan und seine Frau Thora alles auf eine Karte setzen, können sie das Leben ihres alten Freundes Crest retten. Dazu müssen sie mit einem sogenannten Fragmentraumer der Posbis durch den Leerraum reisen, hin zu einer Basis der positronisch-biologischen Roboter.
Während Perry Rhodan und seine Begleiter auf ihrer riskanten Mission sind, erfahren sie grundlegende Dinge: Die Geschichte der Posbis ist aufs Engste verknüpft mit der Geschichte der Erde und der Menschheit. Ungeahnte Zusammenhänge eröffnen sich, die über Raum und Zeit hinwegreichen.
Die Basis erweist sich als Dunkelwelt, ein monströses planetares Gebilde, das ohne Sonne durch das Universum zieht. Und sie erweist sich darüber hinaus als Falle: Wie aus dem Nichts tauchen andere Posbis auf und greifen jene Roboter an, mit denen Perry Rhodan und seine Gefährten unterwegs sind ...
Ein Roman eines der Exposé-Autoren legt die Vermutung nahe, dass es endlich in diesem, bisher zähem, Zyklus zu entscheidenden Wendungen kommt, aber nach Lektüre des Romans ist mir dies nicht aufgefallen. Außer man ist der Meinung, dass die wahrscheinliche Lebensverlängerung von Crest eine entscheidende Wendung ist oder die Entstehungsgeschichte der Posbis in unterschiedliche Fraktionen. Immerhin bekommt man eine Ahnung, was "Wahres Leben" ist und der geheimnisvolle, alte Arkonide auf dem Mehandor-Schiff gibt Rätsel auf, wer ist er und warum kennt er die Erde ? Ein nicht ganz langweiliger Roman, der immerhin Lust auf mehr macht, der Posbi-Zyklus in Neo ist ganz anders als der orginale Posbi-Zyklus der Erstauflage, mal sehen, wohin uns das führt...
Sehr spannender Roman der auf beiden Ebenen überzeugen kann. Dass es am Ende wieder um Crew und seine Jagd nach dem ewigen Leben gehen muss, finde ich irgendwie abgenutzt. Hier hätte ich mir irgendwie mal einen frischen Wind gewünscht. Die Schilderung aus der Geschichte der Posbis geht für mich richtig gut auf! Das macht diesen überfassenden Rahmen der an dieser Epoche der Serie so viel Spaß macht!