Julia führt mit ihren Freundinnen Laura und Bernadette ein kleines Café mit einem ganz besonders charmanten Konzept: Jedem Gast wird heimlich ein guter Wunsch hinterhergeschickt. Julia wundert sich nicht, dass alle Gäste das Café glücklicher verlassen, schließlich glaubt sie an die Macht der guten Gedanken – die auch ihre große Liebe Jean zurückbringen soll. Alle anderen Männer hält sie deshalb auf Abstand – bis Robert sich mit (anfangs) unlauteren Mitteln in ihr Herz schleicht. Ist es seine Schuld, dass auf einmal manches schiefläuft? Oder braucht sie nicht nur Glück, sondern auch eine große Portion Mut, um sich wirklich auf die Liebe einzulassen?
Schon das Cover zeigt, dass man hier einen Gute-Laune-Roman vor sich hat - und den bekommt man auch. Drei Freundinnen führen ein kleines Café, in dem man nicht nur Kaffee trinken und Kuchen essen kann, sondern auch noch einen Wunsch hinterher geschickt bekommt, wenn man es verlässt. Die Drei sind nämlich davon überzeugt, dass diese geheimen Wünsche in Erfüllung gehen und so das Leben der Kunden verbessern.
Leider nimmt der Klappentext schon einiges vom Inhalt vorweg. In das Leben von Julia, der eigentlichen Inhaberin, kommt nämlich Robert, der das alles für Quatsch hält und eigentlich nur das freie WG-Zimmer bei Julia mieten möchte. Dafür lügt er auch gern, dass sich die Balken biegen. Dass hier zwei sehr unterschiedliche Charaktere aufeinander treffen und es zu Spannungen kommen muss, ist also praktisch vorprogrammiert. Auch was danach passiert, ist keine allzu große Überraschung, auch wenn es die ein oder andere eher unvorhersehbare Entwicklung gibt.
Etwas gestört hat mich, dass Julia doch sehr naiv ist und ich sie deswegen nicht immer ernst nehmen konnte. Ihre Liebe zu Jean, den sie mal in Frankreich getroffen, seitdem aber nie wieder gesprochen hat, fand ich beispielsweise ziemlich übertrieben. Das passt für mich eher zu einem 15-Jährigen Mädchen als zu einer erwachsenen Frau. Die Geschichte wäre auch ohne diesen Handlungsstrang ausgekommen.
Robert hat mir da schon deutlich besser gefallen. Er ist zwar ein Egoist und deshalb nicht unbedingt auf den ersten Blick sympathisch, aber mir hat seine rationale Art sehr gut gefallen. Und wie sagt man so schön: In einer harten Schale steckt ein weicher Kern. Dieser Charakter ist deshalb nicht eindeutig schwarz-weiß, was ihn für meinen Geschmack sehr sympathisch macht.
Gut gefallen hat mir, dass die Geschichte auch mal ein paar Tage nach vorne springt und es eigentlich immer um wichtige Ereignisse geht. Die Übergänge waren aber teilweise etwas plötzlich. Gerade zum Ende hin hätte ich ab und zu das Gefühl, eine Seite übersprungen zu haben. Dem Verständnis der Geschichte tut das aber keinen Abbruch und es erspart Längen.
Insgesamt war die Story rund um Julia, ihre Freundinnen und ihr Café ganz nett, mir aber an einigen Stellen etwas zu übertrieben. Gerade der Anfang konnte mich nicht fesseln, das Ende hingegen hat mir dann wieder gefallen. Deswegen gibt es von mir 3,5 Sterne.
Dieses reizende Buch handelt von Julia und ihren Freundinnen, die ein Café führen. Die drei haben ein Art Geheimkonzept und zwar jeder Gast bekommt einen guten Wunsch hinterhergeschickt. Ich finde die Idee, dass man durch positive Gedanken und Wünsche sein Leben in positive Bahnen leiten kann, zwar sehr nett, aber es ist doch schon ein bisschen unrealistisch. Aber genauso ist Julia eingestellt, immer positiv und alles wird wunderbar. Durch eine Art Zufall trifft sie dann Robert, der eigentlich eher das Gegenteil ist. Eine Art Macho, der meines Erachtens nicht glücklich ist im Leben. Als sich die beiden aber kennenlernen, knistert es schon ziemlich zwischen den beiden. Aber um Julia näher zu kommen, muss Robert etwas schummeln. Diese Szenen fand ich teilweise sehr lustig. Ich meine was tut man nicht alles um eine Unterkunft zu bekommen. Da zeigt die Autorin einiges an Humor. Die Handlung um Julia hat mir so im Großen und Ganzen eigentlich ganz gut gefallen. Ich finde es toll, wie die Geschichte um Julia aufgebaut wurde. Es war schön zu lesen, wie es dann doch ein Happy End geben wird. Ob jetzt mit Robert oder Jean wird natürlich nicht verraten!
‚Das Café der guten Wünsche‘ von Marie Adams führt uns in das Leben dreier bester Freundinnen, die zusammen ein Café der besonderen Art führen. Eine dieser Freundinnen ist Julia, die das Café Juliette einst von ihrer Oma geerbt hat – samt einem Buch voller positiver Lebensweisheiten und Sprüche. Genau diese ‚guten Wünsche‘ bilden den Kern, das Besondere des kleinen Cafés, denn Julia und ihre beiden Freundinnen Laura und Bernadette glauben fest an die Macht der Gedanken und die Kraft der guten Wünsche, um ein Leben zu verändern, es zu verbessern. Daher schicken sie im Stillen jedem Gast, der ihr herzliches Kleinod verlässt, einen positiven Gedanken hinterher. Woher genau sie ihr Wissen darüber nehmen, was ebendieser Gast so dringend braucht – Ruhe, Liebe, Vergebung, einen neuen Job, eine bestandene Klausur -, erspüren sie mit ihrem Herzen und vertrauen dabei auch ganz auf ihre Intuition. Auch notieren sie sich ihre eigenen Sehnsüchte und Träume auf Zetteln, die sie in eine kleine Dose stecken. Immer in dem unerschütterlichen Glauben, dass alles gut werden wird. Denn Gedanken können ein Eigenleben entwickeln, sich verselbständigen und so erfüllen – egal, ob gut oder schlecht. „Ihre Gedanken waren die Baumeister ihres Glücks, […]“ Daher ist es für die drei Freundinnen immer das Beste, sich etwas Positives zu denken und an das Gute im Menschen zu glauben. Doch leider kommt es oft anders, als man zunächst denkt. Sie wollten als Freundinnen für immer zusammenbleiben, das Café aus dem Herzen heraus führen und Wünsche wahr werden lassen. Leider hat das Leben andere Pläne und entreißt der Gruppe Bernadette – wenn auch nur für ein paar Monate, denn diese wird in Frankreich studieren. Auch Laura ist in letzter Zeit immer weniger im Café anwesend, eigene Probleme halten sie von ihrer Arbeit dort ab. Um eine Lösung für das Café zu finden und auch Julia nach Bernadettes Wegzug einen Untermieter zu beschaffen, treffen sich die Freundinnen noch einmal und notieren sich ihre dringendsten Wünsche. Für Julia bedeutet ihr sehnlichster Wunsch, dass sie endlich ihre vermeintlich große Liebe Jean – ein Franzose, den sie vor Jahren getroffen und sich direkt in ihn verliebt hat, aller Sprachbarrieren zum Trotz – wiedersehen und mit diesem bis ans Ende ihrer Tage glücklich werden wird. Auch hofft sie, dass sich alles zum Guten wenden wird, mit dem Café und ihrer Wohnung. Für Bernadette bedeutet es, dass sie nach Rückkehr ihres Auslandsaufenthaltes wieder im Café Juliette arbeiten kann, und sich nichts zum Schlechten verändert. Für Laura – die Pragmatische – bedeutet es, endlich ihren Weg zu finden. Sie möchte nicht, dass sich etwas verändert, sondern alles beim Alten bleibt und dennoch besser wird. Den Männern hat sie abgeschworen, zu oft wurde sie enttäuscht. Doch oftmals sind es gerade die unvorhergesehenen und daher beängstigen Veränderungen oder Begegnungen – solche, denen man nicht ausweichen kann -, die das Leben in positivere Bahnen lenken. Manche Veränderungen müssen einfach ertragen, willkommen geheißen, akzeptiert werden, damit sich Wünsche wirklich erfüllen können. Doch so mancher Wunsch verändert sich auch mit dem Lauf der Zeit und was einst so bedeutsam war, gerät vergessen oder wandelt sich. Mit Bernadettes Auszug beginnen die Veränderungen im Café Juliette und seinen guten Seelen Einzug zu halten. Nicht nur, dass Julia einen neuen Mitbewohner – Robert, eher von der vernunftmäßigen Sorte – bekommt, der ihr mit der Zeit unter die Haut geht und Zweifel in Bezug auf Jean aufblühen lässt. „Ich glaube, dass wir die Seele eines Menschen in Sekunden erfassen können, wenn dieser Mensch eine Bedeutung für unser Leben hat.“ Nein, auch das Café verändert sich. Es kommt zu neuen Miteigentümern im Haus, die dringende Sanierungen erwünschen, was ihren Cafebetrieb für eine Weile lahmlegt. Dann eröffnet auch noch ihr Bruder unweit ihrer eigenen Location einen Gastronomiebetrieb – aus Eifersucht oder Neid? Man weiß es nicht -, und begeht dabei einen folgenschweren Verrat. Laura und Bernadette werden aus überraschenden Gründen von der weiteren Mitarbeit im Café abgehalten und die Zukunft der drei Freundinnen entwickelt sich in eine Richtung, die sie sich alle so nicht gewünscht hatten. Sie befinden sich an einem Wendepunkt – in ihren Leben, Lieben und in ihrer Freundschaft. • Werden die Freundinnen wieder zusammenfinden oder trennen sich ihre Wege auf lange Zeit? • Robert oder Jean – zwei unterschiedliche Männer und doch beide Bestandteil von Julias Herz. Für wen wird sie sich entscheiden? • Welchen Verrat begeht ihr Bruder und kann sie diesen verzeihen? • Was wird aus dem Café Juliette oder, besser gesagt, dem ‚Café der guten Wünsche‘? • Braucht es wirklich nur einen guten Gedanken, um alles zum Besten zu führen, oder eben doch harte Arbeit? • Und schließt das eine das andere aus? „Gedanken waren wie Samen, die hässliches Unkraut oder blühende Wiesen hervorbrachten, […]“ Lest selbst und lasst Euch mitnehmen in einen ruhigen Liebesroman mit einer neuen, wundervollen Idee und voll Liebe fürs Detail. Es sind oft die Kleinigkeiten – wie ein Stück Nusstorte -, die das Ganze zu etwas Besonderem machen: Einem Café, das Wünsche erfüllt. Es ist durchspickt von Überraschungen und Wendungen, gemalt mit viel Gefühl und untermauert mit der Kraft der Gedanken. Dabei glänzt die Autorin mit einem reduzierten, ruhigen Schreibstil, der dennoch angenehm zu lesen ist und sämtliche Emotionen in das Herz des Lesers bringt. Gefühle werden nicht nur transportiert, sondern erlebbar gemacht. Man leidet mit Julia mit, sorgt sich um ihr Café, fiebert ihrer Liebe entgegen. So auch bei den anderen Charakteren, von denen man den einen etwas mehr, den anderen etwas weniger kennenlernt. Und das ist gut so, denn dem Leser soll Raum für eigene Gedanken und Sichtweisen bleiben. Lasst Euch von einem Gute-Laune-Buch berieseln, dessen Titel fast magisch anmutet und für die Geschichte nicht treffender hätte gewählt sein können. Er ist ebenso bunt und anziehend, wie auch das wunderschöne Cover und die versteckten, zu entdeckenden Einzelheiten und Eigenheiten der Charaktere an sich. Alles Dinge, die die Autorin wunderbar in Einklang bringt und das Lesen zu einem kleinen Ausflug aus dem trüben Herbstalltag macht. Als ich von dem Buch erfahren habe, musste ich es direkt haben. Es ist an unserem siebten Hochzeitstag erschienen, ein gutes Zeichen. Und allein schon das Cover und der Titel haben mich direkt angezogen. Ein Café der Wünsche, ich wusste nicht, was ich mir darunter vorstellen sollte. Konnte man darin Wünsche tauschen? Bei einem Stück Kuchen einen Wunsch erfüllt bekommen? Konnte man gar selbst anderen dort Träume erfüllen? Ich wusste es nicht, doch meine Fantasie begann zu schweben und entwickelte die kuriosesten Ideen und Erwartungen. Und darin liegt vielleicht genau das Problem. Die Erwartungen, die geschürt werden. An das Buch, den Inhalt, die Entwicklung, das Erfüllen der Wünsche. Vielleicht hätte ich noch offener an die Geschichte gehen müssen. Leider hat sie mich nicht komplett in ihren Bann ziehen können, was mehrere Gründe hat: Zunächst habe ich ein bisschen gebraucht, um wirklich in die Geschichte mit all ihren Verstrickungen hineinzukommen. Sie wirkte auf mich zu Beginn doch recht orientierungslos. Ich wusste manchmal einfach nicht, wo ich mich jetzt zeitlich und inhaltlich befand. Das wurde dadurch verstärkt, dass das Buch gänzlich ohne Kapitel geschrieben ist – und ich bin nun mal eher der Kapiteltyp. Es wurde zwar in wechselnden Perspektiven erzählt, die entsprechend auch gekennzeichnet und eingeleitet wurden, aber ich hätte mir da doch etwas mehr Struktur gewünscht. Ein weiterer Punkt für mich ist, dass mir gerade die Bruder-Schwester-Beziehung, da sie doch ein starkes Gewicht innerhalb der Geschichte erhält, zu wenig ausgebaut ist bzw. das Ende zu wenig Lösung verspricht. Es muss die Prota treffen, wenn ihr eigener Bruder sie hintergeht, tief erschüttern und bei all den guten Gedanken, reicht da eben ein solcher nicht unbedingt aus. Das Gleiche gilt für mich auch für das Thema der Sanierung und des neuen Miteigentümers des Hauses, in dem Julia lebt. Es ist ein gravierender Einschnitt für ihr Leben und ihre Arbeit und die Auflösung und Wendung zum Guten kommt mir am Ende zu gehetzt bzw. zu wenig ausgefeilt vor. Da hätte es durchaus Erweiterungspotenzial gegeben. Aber das ist sicherlich Geschmacksache und nur meine subjektive Meinung. Ansonsten kann ich sagen, dass ich das Lesen alles in allem sehr genossen habe. Vor allem Stil und Wortwahl der Autorin und Ausgestaltung der Charaktere haben mich berührt und das Lesen zu einer Ausflucht aus dem Alltag gemacht. Es ist eine wunderschöne Idee, ein interessantes Thema und eine liebevolle Geschichte, die einen den Glauben an die eigenen Wünsche und das eigene Herz lehrt. Daher empfehle ich diesen Roman sehr gerne weiter und wer etwas offener als ich an die Story geht, wird sicher vollends begeistert werden.
Das Buch macht mit seiner herzlichen Art Laune und vertreibt dabei so manch trübe Stunde und lässt den ein oder anderen dunklen Herbsttag glänzen. Ich wünsche Euch viel Spaß bei der Lektüre.
Ich hab es sprichwörtlich geliebt. Der Traum den Julia hat mit ihrer großen Liebe Jean wieder zusammenzufinden, und das große Happy End waren für mich so süß und schön das ich immer gehofft habe Jean und sie kommen wieder Zusammen. Das die Geschichte, aber anders verlief hat es definitiv noch besser gemacht. Es gab klar einige Sachen die ich absolut blöd fand z.B. wie sich ihr Bruder verhalten hat. Trotz allem das Julia das Lieblingskind war, sollte man sich als Bruder so nicht verhalten. Das kostet dem Buch aber nichts an Humor, Liebe und Ärger. Ich kann dieses Buch jeden empfehlen der in einer sehr miesen Lage steckt den es zeigt das man nicht aufgeben sollte egal was kommt.
Julia Heller ist ein optimistischer Mensch und glaubt an die Macht der Gedanken. Sie führt mit ihren Freundinnen Laura und Bernadette ein kleines Café mit einem ganz besonders charmanten Konzept: Jedem Gast wird heimlich ein guter Wunsch hinterhergeschickt. So glaubt Julia auch, dass ihre grosse Jugendliebe Jean sie finden wird. So bemerkt sie nicht, wie der Journalist Robert sich in ihr Leben und ihr Herz zu schleichen beginnt. Ist er etwa Schuld, dass plötzlich alles schiefläuft? Der Autorin ist hier eine schöne Liebesgeschichte gelungen nach dem Motto "Achte auf deine Gedanken, denn sie werden war".
Einmal Romantik pur 😻 Ein Roman über ein Café in dem drei Freundinnen Wünsche in Erfüllung gehen lassen, leider verlässt eine zu Beginn zeitweilig das Café. Dadurch wird aber ein neuer Mitbewohner fällig der im Laufe der Geschichte seine Einstellung zur Welt ändert, und sich in die Chefin verliebt. Ein Roman zum verlieben und schmachten.
Abgebrochen auf Seite 47. Ich habe keine Lust mehr auf solche Aussagen, Zitat: "Er drehte sich um und grinste. Vielleicht lohnte es sich ja doch, hundert zu werden, wenn Frauen wie diese ihm dann den Hintern abwischen. Der weiße Kittel war eindeutig zu eng für den Busen der Schwester."
Am Anfang war ich zwar sehr skeptisch dem Buch gegenüber aber man muss einfach ne weile weiter lesen und dann wirds gut. :) Würde dem Buch eig 4.5 Sterne geben aber da das nicht geht und ich das Buch für 4 Sterne zu schnell durchgelesen hab, geb ich 5 ;)
Es ist so ein schönes, unterhaltsames Buch. Die Handlung ist ansprechend, vielleicht etwas kitschig, aber das mag ich sehr. Wer Happy Ends liebt, wird hier glücklich.
Inhalt: Glück fällt nicht vom Himmel – aber manchmal ist es trotzdem zum Greifen nah … Julia führt mit ihren Freundinnen Laura und Bernadette ein kleines Café mit einem ganz besonders charmanten Konzept: Jedem Gast wird heimlich ein guter Wunsch hinterhergeschickt. Julia wundert sich nicht, dass alle Gäste das Café glücklicher verlassen, schließlich glaubt sie an die Macht der guten Gedanken – die auch ihre große Liebe Jean zurückbringen soll. Alle anderen Männer hält sie deshalb auf Abstand – bis Robert sich mit (anfangs) unlauteren Mitteln in ihr Herz schleicht. Ist es seine Schuld, dass auf einmal manches schiefläuft? Oder braucht sie nicht nur Glück, sondern auch eine große Portion Mut, um sich wirklich auf die Liebe einzulassen?
Meine Meinung: Das Buch ist mir irgendwie sofort aufgefallen. Und wisst ihr, woran das liegt? An dem wunderschönen Cover! Die bunten Tassen mit dem neutralen Hintergrund wirken einfach so fröhlich, dazu noch eine pinkfarbene Titelschrift - perfekt! Die Tassen passen auch gut zum Inhalt, schließlich geht es um ein Café. Von der Aufmachung innen ist das Buch eher schlicht. Es gibt keine Kapitelüberschriften und auch sonst keine Extraschnörkel. Nur die ersten Buchstaben eines neuen Absatzes sind größer gedruckt. Schriftart und Schriftgröße sind ganz normal und das Buch lässt sich dadurch angenehm lesen. Als kleines Extra vorne oder hinten im Buch hätte zum Beispiel noch ein gedrucktes Rezept sehr gut gepasst. Aber das muss natürlich nicht sein, schließlich geht es hauptsächlich um den Inhalt. Der Schreibstil ist sehr angenehm, das Buch lässt sich leicht und flüssig lesen. So musste ich zum Beispiel keine Stelle doppelt lesen. Statt Kapitel gibt es ziemlich häufig einen Perspektivenwechsel - das gefällt mir sehr gut und macht das ganze schön abwechslungsreich. Inhaltlich haben mir die Geschichte und die Idee ziemlich gut gefallen. Ich würde selbst gerne mal in so einem Café wie von Julia und ihren Freundinnen sitzen. Vor allem der Einfall mit den Wünschen ist echt super. Manchmal schreiben die Freundinnen ihre Wünsche auch auf kleine Zettel, stecken diese in eine Box und ziehen ab und zu wieder ein Zettelchen heraus. Dann gibt es meistens eine schöne Erinnerung. Auch die Liebesgeschichte hat gut dazu gepasst, das ganze Konzept mit dem Café und den Wünschen wurde gut integriert. Allerdings war die Liebesgeschichte ziemlich vorhersehbar. Aber trotzdem schön. Insgesamt versprüht das Buch ziemlich viel gute Laune, auch wenn es viele Probleme gibt: Bernadette zieht nach Frankreich, dadurch fehlt eine Freundin und Arbeitskraft im Café. Auch mit den Finanzen sieht es leider nicht so gut aus. Julia trauert auch noch ihrer Ferienliebe Jean hinterher und Julia's Bruder Nick denkt nur an Geld und Erfolg. Beim Lesen wird es eigentlich nie langweilig, gerade wegen diesen Problemchen. Man möchte immer wissen, wie es weitergeht und fragt sich auch, für wen Julia sich letztendlich dann entscheiden wird. Man fiebert richtig mit und hofft natürlich auf ein Happy End. Leider hatte das Buch meiner Meinung nach inhaltlich auch ein paar Schwächen.So wird zu Beginn die Liebesgeschichte von Julia's Oma erzählt. Ich hätte mir gewünscht, dass am Ende vielleicht noch einmal darauf eingegangen wird oder dass man generell etwas mehr über Julia's Oma erfährt. Auch die Begegnungen mit Jean hätte ich mir etwas ausführlicher gewünscht, ich hätte auch gerne etwas mehr über ihn erfahren. Über Julia's Freundinnen hätte ich auch gerne mehr gelesen, vor allem wie es Bernadette in Frankreich ergeht. Das Ende des Buches kommt mir etwas zu schnell. Da wären ein paar Seiten mehr nicht schlecht gewesen. Die Charaktere sind allesamt sehr verschieden, was natürlich Abwechslung reinbringt. So gibt es zum Beispiel Julia, die (fast) immer nur an das Gute glaubt und möchte, dass alle glücklich sind. Sie ist mir ziemlich an's Herz gewachsen, auch wenn ich nicht verstehen kann, wie man so gutgläubig sein kann... Außerdem ist da noch Robert, der Journalist. Er ist ein Frauenheld und kommt zunächst ziemlich machoartig rüber. Aber an ihm kann man gut sehen, was die Liebe mit einem anstellen kann. Julia's Freundinnen sind sehr nett und die drei halten immer zusammen, sie lästern nie und verstehen sich einfach gut. Außerdem haben sie als gemeinsame Leidenschaft das Café. Julia's Bruder Nick stört den Frieden, er klaut den drei Freundinnen ihre Idee und möchte am liebsten, dass die drei ihr Café aufgeben, um mehr Geld zu verdienen. Mir war er überhaupt nicht sympathisch. Aber schließlich gibt es immer einen "Bösen", ohne solche Leute wäre es ja auch ein bisschen langweilig.
Fazit: Eine schöne, abwechslungsreiche Gute-Laune-Geschichte mit ein paar kleinen Schwächen. Perfekt für alle, die gerne Liebesromane lesen. Ich vergebe 4 Sterne von 5 möglichen Sternen.
Ich bin auf dieses Buch aufgrund des Covers aufmerksam geworden. Als ich den Klappentext las, wurde meine Neugier noch größer. Daher war ich auch erfreut, als ich den Roman als Rezensionsexemplar erhalten habe.
Im Mittelpunkt dieser Geschichte stehen vor allem die junge Julia, die die mit ihren beiden Freundinnen Laura und Bernadette ein kleines Café führt, und Robert, unzufriedener Reporter einer Lokalzeitung. Die beiden könnten unterschiedlicher nicht sein: Julia, die überaus positiv und lebensbejahend durch die Welt geht, und Robert, der total unzufrieden mit sich und seinem Leben ist. Als Julia eine Mitbewohnerin sucht, weil Bernadette für ein Studienjahr nach Frankreich geht, trifft sie durch Einmischungen ihres Bruders Nick auf Robert, der seine bisherige WG verlassen muss, weil sein Mitbewohner mit seiner Freundin zusammenziehen möchte. Julia hängt immer noch an ihrer großen Liebe Jean, den sie während eines Sommers in Frankreich kennengelernt, von dem sie allerdings nicht mehr weiß, als seinen Vornamen und dass er in einer Konditorei gearbeitet hat. Sie hofft immer noch auf seine Rückkehr, weshalb sie sich jeder neuen Liebe verwehrt. Stattdessen steckt sie ihre gesamten Energien in ihr Cafè, in dem jedem Gast heimlich ein guter Wunsch hinterhergeschickt werden. Sie und ihre Freundinnen glauben an die Macht der guten Gedanken. Robert ist anfangs alles andere als positiv eingestellt. Allerdings kann er sich dem Bann, der Julia ausstrahlt nicht so ganz verwehren. Irgendwann kommen plötzlich auch bei ihm Gefühle ins Spiel, auch wenn er sich denen zunächst nicht so ganz hingeben mag.
Das Buch hat einen etwas schwachen Start. Nach einer Weile wird es dann etwas interessanter, was vor allem am Charme von Julia liegt. Sie ist eine überaus liebreizende Persönlichkeit, die man nur lieben kann. Dies kann man leider nicht von allen Figuren sagen. Teilweise benehmen sich einzige Figuren einfach irrational. Insbesondere Lauras Feindseligkeit Robert gegenüber konnte ich mir die ganze Zeit nicht erklären. Zumindest ist mir Lauras Gefühl, dass Robert etwas ausheckt nicht ausreichend genug. Julia hat es mit ihrem Cafè und Leben generell nicht leicht. Irgendwie scheint es, als wollten "dunkle" Mächte ihre positive Lebenseinstellung rauben und lassen die Menschen in ihrem Umfeld sie hintergehen. Ich fand es echt bemerkenswert, wie selbstbewusst Julia allen Hürden begegnet und aus allen Herausforderungen immer noch Chancen sieht.
Dieses Buch und seine Charaktere sehr großes Potential. Nur leider schöpft es dieses nicht aus. Stellenweise tritt es auf der Stelle, während es sich sich wenige Seiten später förmlich überschlägt. Vor allem hätte man mehr aus den einzelnen Nebenfiguren machen können. Mal abgesehen von Julia, sind sämtliche anderen Figuren kaum liebreizend, sondern haben ständig Hintergedanken. Man ahnt sehr schnell, in welche Richtung der Roman geht, so dass auch die wenigen Überraschungen , die man als Leser erlebt, nicht ganz überzeugen können. Mit ein wenig mehr Dramatik wäre richtige Spannung aufgekommen. So plätschert die Handlung leider die meiste Zeit eher vor sich hin. Ich fand des Grundgedanken, dass man Menschen gute Wünsche hinterherschickt und man ihnen dadurch ein positives Lebensgefühl vermittelt, überaus interessant. Dieses Thema ist auch in Form des Cafès wundervoll in die Gesamthandlung mit eingebunden worden.
Leider ist dieser Roman nur gutes Mittelmaß. Das Buch hat Potential, allerdings können vor allem die Nebenfiguren nicht so recht überzeugen! Daher kann ich dem Buch auch nicht mehr als schwache 3 (von 5) Punkte geben.
ein wunderschöner Roman über das Glück, die Liebe und das Leben
*Inhalt* Was für ein Zauber steckt in dem "Café Juliette"? Jeder Gast, der das Café verlässt, ist ein Stück glücklicher. Liegt es an dem wunderbaren Kuchen, an dem Kaffee oder an den drei Freundinnen, die das Café betreiben? Keiner der Gäste kann es genau sagen, aber sie fühlen sich einfach glücklicher und kommen immer wieder. Die drei Freundinnen Julia, Laura und Bernadette haben ein Geheimnis, sie schicken jedem Gast beim Rausgehen einen guten Wunsch hinterher, um dies noch zu verstärken, schreiben sie ihn auf und er kommt in eine Dose. Die drei nennen ihr Café heimlich "Das Café der guten Wünsche". Doch dann taucht der skeptische Robert auf, der nicht an Glück und Zufriedenheit glaubt. Er bringt Julias Leben durcheinander…
*Meine Meinung* "Das Café der guten Wünsche" von Marie Adams ist ein wunderschöner Roman über das Glück, die Liebe und das Leben, aber auch über Egoismus und Missgunst. Zuerst fiel mir dieses wunderschöne Cover auf, ich liebe Tassen in allen Formen und Farben. Und diese sind so schön farbenfroh und machen Lust auf einen leckeren Kaffee.
Zitat Seite 58: "Alles wird sich so fügen, wie es für dich am besten ist. Vertraue auf eine Kraft, die größer ist, als du es bist, und doch in dir wohnt."
Dies ist ein Beispiel für den wunderschönen Schreibstil der Autorin, der mich vom ersten Augenblick verzaubert hat. Die Idee mit den guten Wünschen finde ich genial und mir gefällt die Umsetzung ausgesprochen gut. Das mit den guten Gedanken werde ich mir merken und vielleicht auch das eine oder andere Mal umsetzen. Aber es werden auch nicht so angenehme Themen beschrieben, wie zum Beispiel der ewige Neid von Julias Bruder Nick auf seine Schwester oder die Zukunfts- und Existenzängste von Julia.
Die Charaktere sind facettenreich und authentisch. Julia ist ziemlich naiv aber sie strahlt eine sehr große Lebensfreude und sehr viel Optimismus aus, dass man sie einfach gernhaben muss. Und mit Robert hat die Autorin einen sehr interessanten Charakter erschaffen, mit seiner negativen Betrachtungsweise auf Leben hat er mir manchmal aus dem Herzen gesprochen. Seine Wandlung macht einem Mut, dass das Leben auch seine guten Seiten und jeder etwas Glück verdient hat.
Zitat Seite 73: "Allein schon dein Denken an Freude, Liebe, Gesundheit, Reichtum und Frieden wird eine wohltuende Ausstrahlung bewirken …"
*Fazit* Wem die gute Laune fehlt, sollte dieses Buch lesen, denn es ist Gute Laune pur!!! Dieser wunderschöne Roman bekommt eine klare Leseempfehlung und 5 Sterne von mir.
Ich hatte mich auf eine süße Geschichte rund um ein kleines Café gefreut und auch das mit den guten Wünsche klang sehr interessant.
Leider hat mich die Handlung jedoch so gar nicht gepackt, was für mich vor allem an den Charakteren liebt. Robert spielt den Obermacho und die Mädels, allen voran Julia, schweben auch irgendwelchen fremden Sphären, die ich nie kennen lernen will. Die Handlung wirkt auf mich sehr erzwungen und sehr oberflächlich. Auch rund um das Café kommt für mich überhaupt keine nette Atmosphäre rüber.
Aus diesen Gründen habe ich mich entschieden, das Buch abzubrechen.
Man bekommt ungefähr das was man erwartet. Die Protagonisten waren nicht ganz meins (sie glaubt an Gedanken als wären sie etwas magisches, er gibt sich scheinbar viel Mühe damit wie ein Arsch zu wirken und nennt sich auch gern selbst so) und sie verlieben sich finde ich etwas überstürzt ohne das man richtig verstehen würde warum. Aber es lässt sich gut lesen und ist auch das erste Buch dass ich seit langem mal beendet habe.