Der Tempelritter Thomas Lermond hat die Vernichtung seines Ordens überlebt und hütet seitdem mit sieben Vertrauten ein Geheimnis, das um keinen Preis in die falschen Hände geraten darf. Im Jahr 1314 jedoch ist ihr Vermächtnis in Gefahr, und Lermond schickt eilig Boten aus, um die mittlerweile über halb Europa verstreuten Templer zusammenzurufen. Deren Reise nach Berlin wird schnell zu einem Alptraum. Ein Gesandter der Inquisition folgt ihrer Spur, besessen davon, die letzten Templer zur Strecke zu bringen. Am Ende erreichen nur sechs der Männer sowie eine junge Frau den abgelegenen Tempelhof – wo ihre Widersacher sie schon erwarten.
Ein hervorragend recherchierter historischer Roman, der den Leser zurück in die faszinierende Welt des Mittelalters versetzt.
Eigentlich hatte ich mich sehr auf diesen Roman gefreut. Endlich einmal wieder ein richtig schöner historischer Schmöker, habe ich mir gedacht. Tatsächlich ist das Buch auch wirklich gut geschrieben. Ich mochte den Schreibstil und die gute Recherche des Autors. Und dennoch... Irgendwie hatte die Geschichte viele Längen. Stellenweise war die Handlung sehr spannend und interessant, dann aber wieder hat sie mich verloren, weil es eben viel zu langatmig war... Es war ein Auf und Ab. Grundsätzlich ein gutes Buch mit einem interessanten Thema, aber mit dem zweiten Band werde ich noch warten.
Die 7 Templer Der Roman spielt im Jahr 1314, sieben Jahre nachdem der Templerorden zerschlagen wurde. Noch immer sind ehemalige Ritter des Ordens in Europa heimlich aktiv. Sieben von ihnen hüten ein Geheimnis, welches im Tempelhof bei Berlin versteckt ist. Als die Inquisition auch diesen abgelegenen Stützpunkt genauer untersucht werden die 7 Ritter zurückgerufen um den Schatz zu retten. Im Buch wird die Geschichte einiger dieser Hüter erzählt, welche in verschiedenen Städten untergetaucht waren. So führt uns das Buch nach Paris an den Hof Philipp IV, nach Schottland wo die Clans unter Robert Bruce gegen die Engländer um ihre Freiheit kämpfen, ins Judenviertel von Speyer und zu den Deutschordensrittern auf die Marienburg. Jede Menge Potential für eine spannende Story, doch leider ist der Ablauf eher langatmig und flach, hat Längen und manchen Abläufen fehlt jegliche Logik. Schade! Guido Dieckmann hat eine exzellente Recherche dem Roman zugrunde gelegt und so ein komplexes Bild der Zeit gezeichnet und auch die Geschichte der Templer wird kurz angerissen. Leider werden die Charaktere und der Handlungslauf dieser Basis nicht gerecht. Einzelne Handlungsstränge bargen Spannung und waren unterhaltsam, dazwischen gab es aber immer wieder Längen und unlogische Abläufe. Der Schreibstil war flüssig und gut verständlich. Insgesamt ein unterhaltsames Buch das leider das Potential der Geschichte nicht ausschöpfen konnte.
Vor 7 Jahren wurde der Templerorden vom französischen König verboten. Viele Templer sind tot oder in Gefangenschaft. Sieben Templer hüten ein Geheimnis und halten sich in verschiedenen Orten Europas versteckt. Doch nun sind sieben Boten unterwegs um sie an ihren Eid zu erinnern. Eine tolle Geschichte vor realem Hintergrund. Leider hat es fast 100 Seiten gebraucht bis mich die Geschichte gepackt hat, ich wollte eigentlich schon abbrechen. Doch dann wurde es noch enorm spannend. Also falls es erst langweilig ist, einfach weiter lesen, es lohnt sich!