Es ist nicht leicht, eine von fünf Königstöchtern zu sein und kurz vor der Heiratssaison zu stehen. Statt nach Ehemännern Ausschau zu halten, streift Sinabell lieber durch die verwinkelten Gänge des Familienschlosses und verliert sich in den magischen Welten ihrer Bücher. Bis sie auf einem Ball dem jungen Prinzen Farin begegnet, der mit seinem zerzausten Haar und den Grübchen ihr Herz erobert. Doch ihr Vater entlarvt ihn als Prinz aus einem verfeindeten Königreich und wirft ihn ins Verlies. Um Farin vor dem sicheren Tod zu bewahren, muss Sinabell ihm helfen drei Aufgaben zu lösen und erkennt dabei, dass Magie nicht nur in Büchern existiert. Plötzlich findet sie sich in einer Welt aus wütenden Drachen, hinterlistigen Feen und sagenumwobenen Einhörnern wieder…
// Alles um Sinabell und den Prinzen herum verblasste und sie verschmolzen miteinander in dem Tanz, der sie über das Parkett fliegen ließ. Er war gut gebaut, sehnig, beinahe einen halben Kopf größer als sie und den Walzer beherrschte er, als hätte er sich sein Leben lang nie auf eine andere Weise bewegt. War das der Moment, von dem ihre Schwester gesprochen hatte? Würde sie jetzt, beim Anblick dieser fein gezeichneten Grübchen, bei seinem dichten Haar und der Leidenschaft im Glanz seiner Augen all ihre Prinzipien über Bord werfen, alles vergessen, was sie war und was sie noch werden wollte, und sich ihm ganz und gar hingeben?//
Jennifer Alice Jager begann ihre schriftstellerische Laufbahn 2014. Nach ihrem Schulabschluss unterrichtete sie Kunst an Volkshochschulen und gab später Privatunterricht in Japan. Heute ist sie wieder in ihrer Heimat, dem Saarland, und widmet sich dem Schreiben, Zeichnen und ihren Tieren. So findet man nicht selten ihren treuen Husky an ihrer Seite oder einen großen, schwarzen Kater auf ihren Schultern. Ihre Devise ist: mit Worten Bilder malen.
Hach ich gebe es zu, ein reiner Cover-Kauf. ;-) Zunächst fand ich das Buch auch schön märchenhaft, aber wie so oft bei Märchenerzählungen hatte ich das Problem, dass ich nie das Gefühl hatte, mit echten Personen mitzufiebern, sondern mit platten Märchencharakteren. Ihre Gefühle waren so eindimensional und wenig greifbar und lebensecht.
Die Liebesgeschichte wirkte dann auch ziemlich flach und hat mich überhaupt nicht gepackt, weil einem alles vor die Füsse geworfen wurde als Insta-Love-Paket. Sofort verliebt und sofort bereit, für einander zu sterben...
Nach dem sehr platten und eindimensionalen Anfang allerdings, wird alles durch einige Wendungen doch noch aufgelockert und (für mich) einigermaßen gerettet.
Das Ende kam etwas sehr plötztlich und wirkte recht konstruiert auf mich. Leider nur 2 Sterne.
Es ist nicht leicht, eine von fünf Königstöchtern zu sein und kurz vor der Heiratssaison zu stehen. Statt nach Ehemännern Ausschau zu halten, streift Sinabell lieber durch die verwinkelten Gänge des Familienschlosses und verliert sich in den magischen Welten ihrer Bücher. Bis sie auf einem Ball dem jungen Prinzen Farin begegnet, der mit seinem zerzausten Haar und den Grübchen ihr Herz erobert. Doch ihr Vater entlarvt ihn als Prinz aus einem verfeindeten Königreich und wirft ihn ins Verlies. Um Farin vor dem sicheren Tod zu bewahren, muss Sinabell ihm helfen drei Aufgaben zu lösen und erkennt dabei, dass Magie nicht nur in Büchern existiert. Plötzlich findet sie sich in einer Welt aus wütenden Drachen, hinterlistigen Feen und sagenumwobenen Einhörnern wieder…
Märchen sind so eine Sache. Sie sind klasse und geben einem dieses „Alles wird gut“-Gefühl. Am Ende wird immer alles gut. Sieht man aber ein bisschen näher hin, verschiebt sich das alles ein bisschen. In Märchen ist es nun mal so, dass eine Person böse ist, einfach, weil sie böse ist, ohne, dass es eine Erklärung gibt. Das ist für mich persönlich das, was ich an Märchen nicht so gerne mag. Jennifer räumt da aber mal gründlich auf. Es finden sich trotzdem noch märchentypische Charaktere wieder, aber die sind vermischt mit anderen, die das Ganze auflockern und die Geschichte von dem typischen Märchen unterscheiden. Es fängt bei Sinabell an. Sie ist nicht die typische Prinzessin, die in ihrem Turm sitzt und auf die Rettung durch ihren Traumprinzen wartet. Als erstes wird sie dem Leser dadurch sympathisch, dass sie selber auch gerne liest. Dann lernt man sie näher kennen und dass sie nicht einfach die Klappe hält und ihrem Vater gehorcht, wie ihre Schwestern es tun, mach sie noch sympathischer. Sinabell nimmt ihr Leben selbst in die Hand, zumindest soweit sie das kann, und besonders im Gegensatz zu ihren Schwestern fallen ihre Güte und ihre Klugheit auf. Die Schwestern hingegen sind das Klischee auf zwei Beinen. Arrogant, egoistisch und teilweise auch gemein, sind sie wie aus dem Märchenbuch gesprungen. Da das Buch aber Märchenelemente hat, stört das nicht wirklich. Sinabell ist ein eigenständiger Mensch, dann sind da eben auch ein Paar, die es nicht sind. Wo wir schon beim Thema „Typisch Märchen“ sind: Ebenso wie die Charaktere, ist auch die Geschichte selber ein Mix aus üblich und neu. Einerseits tauchen Einhörner, Drachen und Feen auf, genauso wie wieder diese typischen Elemente, andererseits kann jeder, der behauptet, irgendwas vorhersehen zu können, einpacken. Die Autorin hat so viele Wendungen eingebaut, dass man das Märchen nicht mehr wirklich „Märchen“ nennen kann, dafür ist es viel zu sehr etwas Eigenes. Aber das „Märchen“ weglassen, wenn man das Buch beschreibt, geht auch nicht. Und schließlich will ich noch ein paar Worte zu der Liebesgeschichte loswerden. Ich habe keine Ahnung, wieso, aber ich fand sie furchtbar romantisch. Anders als in den meisten Märchen, lernen Prinz und Prinzessin sich erst mal ein wenig kennen, bevor zwischen ihnen irgendwas passiert. Aber trotzdem nicht zu sehr. Hey, es ist schließlich ein Märchen! Spaß beiseite, ich finde, die Autorin hat da genau das richtige Maß getroffen zwischen dem märchenhaften „Sie kommen sofort zusammen“ und einer richtigen, moderneren Liebesgeschichte. Womit ich nicht so recht zufrieden bin, ist das Ende. Ohne zu spoilern, kann man da nicht sehr viel zu sagen. Die letzten paar Kapitel sind plötzlich ziemlich hektisch und es endet abrupt. Dafür, dass es ein Einzelband ist, ein bisschen zu abrupt. Und auch dieses bestimmte Ereignis am Ende finde ich einfach nur merkwürdig, egal, wie logisch es eigentlich ist.
Über die Autorin: Jennifer (Alice) Jager begann ihre schriftstellerische Laufbahn 2014. Nach ihrem Schulabschluss unterrichtete sie Kunst an Volkshochschulen und gab später Privatunterricht in Japan. Heute ist sie wieder in ihrer Heimat, dem Saarland, und widmet sich dem Schreiben, Zeichnen und ihren Tieren. So findet man nicht selten ihren treuen Husky an ihrer Seite oder einen großen, schwarzen Kater auf ihren Schultern. Ihre Devise ist: mit Worten Bilder malen.
Fazit In Kurz: Tolle Mischung aus einem Märchen und etwas Eigenem, die sich zu etwas aufregend Neuem verbindet, aber mit zu knappem Ende.
Märchenadaptionen lese ich ganz gerne, wenn ich mal etwas Lockeres und Leichtes brauche und "Sinabell" fand ich auch ganz gut. Die Idee war wirklich schön und ich mochte Sinabell sehr. Sie ist eine tolle Protagonistin und ihre Art war sehr sympathisch. Doch der weitere Verlauf der Geschichte war für mich eher schwierig. Mit den anderen Figuren konnte ich nicht soo wirklich eine Beziehung aufbauen und auch wenn die Handlung erst ganz interessant und spannend war, so fand ich sie im letzten Drittel doch etwas wirr und kam nicht mehr so richtig mit. Dadurch ergab sich für mich kein wirklich rundes Ende und die Geschichte konnte mich im Gesamten einfach nicht richtig überzeugen. Daher muss ich leider sagen, dass auch wenn ich die Idee und die Protagonistin an sich gut fand, gefiel mir ein Teil der Handlung nicht so wirklich und es fiel mir etwas schwierig, mich von der Geschichte vollständig überzeugen zu lassen.
Das Cover ist traumhaft schon und wahrlich märchenhaft. Zu sehen ist Sinabell in einem wahnsinnig schönen Kleid. Als ich das Cover zum ersten Mal sah wusste ich, dass mich eine märchenhafte Geschichte erwarten wird.
Warum wollte ich das Buch lesen? Zum einen natürlich wegen dem wundervollen Cover. Zum anderen hat mich der Klappentext total von den Socken gehauen und mich richtig neugierig gemacht. Ein ganz besonderes Märchen mit viel Magie und Zauber, genau das richtige für diese kalte und düstere Jahreszeit.
Das Buch startet mit einer Widmung der Autorin, bei welcher ich mich mit jedem Wort angesprochen gefühlt habe. Die Geschichte ist für Jung und Alt, groß und klein, für alle die an Magie und Wunder glauben. Ich fand die Worte so schön gewählt, dass ich es gar nicht erwarten konnte mit der Geschichte zu beginnen.
Jedes Kapitel startet mt einer poetischen Überschrift und das Buch ist aus der Sicht des allwissenden Erzählers geschrieben, dabei entweder perspektivisch aus Sicht von Sinabell oder dem Prinzen Farin.
Sinabell hat ein gutes Herz und eine reine Seele. Sie möchte von all dem Heiratsquatsch nichts wissen, mit welchem der König sie bedrängt. Sie möchte frei sein und selbst entscheiden wann und wen sie heiratet. Sie möchte aus Liebe heiraten. Sinabell ist eine kleine Rebellin und das Herz liegt ihr auf der Zunge. Sie widerspricht ihrem Vater, dem König, und versucht sich gegen die Ungerechtigkeiten zur Wehr zu setzen. Ein wahnsinnig toller und sympathischer Charakter.
Farin ist der Prinz aus dem feindlichen Königreich. Er und Sinabell begegnen sich zufällig und wie es das Schicksal will haben beide Interesse aneinander. Der Prinz ist mutig und tapfer und kämpft um seine Liebe zu Sinabell. Er lässt sich nicht unterkriegenn und würde alles tun, damit sie Sein wird.
Es gibt noch viel mehr Charaktere, von denen die meisten allerdings gemein und hinterhältig sind. Besonders der König hat meine Missgunst und meinen Groll auf sich gezogen. Doch auch einige der Schwestern von Sinabell sind nicht mit Gutmütigkeit in ihrem Herzen geboren. Ohne ihre Familie wäre Sinabell auf jeden Fall besser dran.
Der Schreibstil von Jennifer ist wie auch die Geschichte absolut magisch und poetisch. Ich fühlte mich sofort verzaubert und in eine ferne Welt gezogen. Die Spannung ist von Beginn an da und zieht sich wie ein roter Faden durch das gesamte Buch. Ich konnte meinen Kindle kaum weglegen, so traumhaft schön ist die Welt die von der Autorin geschaffen wurde.
"Sinabell" ist für jeden Märchenfan genau das Richtige. Die Geschichte lebt von der Magie und dem fantastischen Setting. Der Leser begegnet feuerspeienden Drachen, garstigen Feen und einem gefangenen Einhorn. Und mittendrin eine aufkeimende Liebe, die jedes Hindernis überwinden kann. Oder vielleicht doch nicht?
"Sinabell" ist eine märchenhafte und magische Geschichte für Junggebliebene und die, die an Wunder glauben. Ein fantastisches Setting lässt den Leser träumen und vollkommen in diese Welt abtauchen. Ich liebe diese Geschichte und werde sie sicher noch viele Male lesen.
Eine sehr nette Märchengeschichte, die ich genossen habe zu lesen. Zwar passiert nicht viel, aber sie ist so märchenhaft geschrieben, dass es sich anfühlt, als würde man ein richtiges Märchen lesen. Für Zwischendurch ist es auf jeden Fall super.
Die Geschichte ist außergewöhnlich und besonders, aber leider leider nicht das, was ich persönlich erwartet habe und mag. Ich hatte eine märchenhafte fantastische Liebesgeschichte wie in "Die vierte Braut" erwartet und bekam eher eine Mischung aus einem Märchen, in dem der Held drei Aufgaben lösen muss, und dem Gefühl, das man beim schauen von "Das letzte Einhorn" bekommt. Die Geschichte ist gut, die Ideen überraschen und sind keine Standardkost, aber leider bin ich einfach nicht der richtige Leser für diese Geschichte. Man darf halt auch bei "Aschenputtel" keine realistische Liebesgeschichte erwarten und mit genau dieser Erwartung bin ich an "Sinabell" herangegangen und wurde deshalb enttäuscht.
Es ist nicht leicht, eine von fünf Königstöchtern zu sein und kurz vor der Heiratssaison zu stehen. Statt nach Ehemännern Ausschau zu halten, streift Sinabell lieber durch die verwinkelten Gänge des Familienschlosses und verliert sich in den magischen Welten ihrer Bücher. Bis sie auf einem Ball dem jungen Prinzen Farin begegnet, der mit seinem zerzausten Haar und den Grübchen ihr Herz erobert. Doch ihr Vater entlarvt ihn als Prinz aus einem verfeindeten Königreich und wirft ihn ins Verlies. Um Farin vor dem sicheren Tod zu bewahren, muss Sinabell ihm helfen drei Aufgaben zu lösen und erkennt dabei, dass Magie nicht nur in Büchern existiert. Plötzlich findet sie sich in einer Welt aus wütenden Drachen, hinterlistigen Feen und sagenumwobenen Einhörnern wieder…
Textauszug: Alles um Sinabell und den Prinzen herum verblasste und sie verschmolzen miteinander in dem Tanz, der sie über das Parkett fliegen ließ. Er war gut gebaut, sehnig, beinahe einen halben Kopf größer als sie und den Walzer beherrschte er, als hätte er sich sein Leben lang nie auf eine andere Weise bewegt. War das der Moment, von dem ihre Schwester gesprochen hatte? Würde sie jetzt, beim Anblick dieser fein gezeichneten Grübchen, bei seinem dichten Haar und der Leidenschaft im Glanz seiner Augen all ihre Prinzipien über Bord werfen, alles vergessen, was sie war und was sie noch werden wollte, und sich ihm ganz und gar hingeben?
Meine Meinung :
In " Sinabell. Zeit der Magie" geht es um die Königinstochter Sinabell, die lieber in ihren Büchern liest und durch die Gänge im Schloss geht , als nach Ehemännern zu schauen. Als aber Farin begegnet ist alles anders. Doch plötzlich kommt heraus das er aus einem verfeindeten Königreich stammt und er kommt ins Verlies. Er muss drei Aufgaben lösen um vor dem Tod sicher zu sein. Kann Sinabell ihm helfen und warum befindet sich sich plötzlich in einer Welt aus Drachen und Feen?
Sinabell ist Königstochter und interessiert sich für Bücher anstatt sich f��r Prinzen zu interessieren im heiratsfähigen Alter. Als sie aber Farin begegnet ist alles anders..
Farin ist ein Prinz den Sinabell auf dem Ball begegnet und sie spürt das mehr zwischen Ihnen ist, doch er hat ein Geheimnis und es wird eher gelüftet als Sinabell lieb ist...
Der Schreibstil der Autorin ist angenehm und hat mich immer mehr in diese Welt von Feen und Drachen und anderen Wesen gezogen. Man wird aus der Sicht von Sinabell durch das Buch geführt aber auch durch die des Prinzen Farin. Beide führt etwas zusammen das man vom ersten Moment an spüren kann. Ihre Gefühle und Gedanken werden dadurch noch präsenter und man kann beide besser kennen lernen. Die schöne Welt die die Autorin geschaffen hat ist wunderschön und die Wesen wie Einhörner habe immer geliebt ebenso wie Feen.
Die Spannung hat mich schon ab dem ersten treffen von Sinabell und Farin getroffen man spürt das da etwas ist zwischen Ihnen. Doch als entdeckt wird, dass er aus einem verfeindeten Königreich stammt kommt er in den Kerker. Aber Sinabell kann erreichen das er bevor er fast stirbt um ihre Hand anhalten kann. Ihr Vater hat auch schon eine List parat. Er lässt ihn drei Aufgaben erledigen und erst wenn diese geschafft sind dürfen die beiden heiraten. Diese Aufgaben führen in die Welt der Drachen, Feen und anderen Wesen und man kann sich einfach nicht entziehen als Fantasy Fan. Wird er es schaffen und was plant der König wirklich?
Das Cover ist einfach ein Traum und wie es in den Worten der Autorin zu sagen. Es spiegelt die Geschichte wieder. Die Farben und der schöne Schriftzug und das Mädchen haben mich direkt an die Prinzessin erinnert.
Das Ende hat mich noch mehr bewegt und ich habe mit Farin und Sinabell mitgefiebert. Es wurde mit jedem Kapitel immer spanender und auch der Schluss hat mich zappeln lassen.
Fazit :
Mit " Sinabell.Zeit der Magie" hat Jennifer Alice Jager ein tolles Fantasy Debüt im Impress Verlag geschaffen, das mich nach nur ein paar Seiten in diese Welt der Feen und Einhörner gezogen hat. Ihr schöner Schreibstil hat alles noch besser gemacht und ich kann es nur empfehlen.
Eine ganz zauberhafte Geschichte, ein Märchen der besonderen Art, eine Protagonistin die sehr viel Biss hat. "sinnabel" ist ein Highlight, ich hab jede einzelne Seite genossen, hab mitgelitten und mitgeträumt, denn dazu lädt die Handlung ein - zum träumen!
Zum Inhalt: Es ist nicht leicht, eine von fünf Königstöchtern zu sein und kurz vor der Heiratssaison zu stehen. Statt nach Ehemännern Ausschau zu halten, streift Sinabell lieber durch die verwinkelten Gänge des Familienschlosses und verliert sich in den magischen Welten ihrer Bücher. Bis sie auf einem Ball dem jungen Prinzen Farin begegnet, der mit seinem zerzausten Haar und den Grübchen ihr Herz erobert. Doch ihr Vater entlarvt ihn als Prinz aus einem verfeindeten Königreich und wirft ihn ins Verlies. Um Farin vor dem sicheren Tod zu bewahren, muss Sinabell ihm helfen drei Aufgaben zu lösen und erkennt dabei, dass Magie nicht nur in Büchern existiert. Plötzlich findet sie sich in einer Welt aus wütenden Drachen, hinterlistigen Feen und sagenumwobenen Einhörnern wieder…
Eigener Eindruck: Sinabell ist eine von fünf Töchtern des König Argass, welcher sein Land mit eiserner Faust regiert. Sie scheint das liebste der fünf Kinder zu sein und doch ist das Verhältnis zu ihrem Vater leicht zerrüttet. Während die anderen Schwestern versuchen durch ihre Talente hervor zustechen, ist es Sinabell, welche lieber träumt und sich in die Welt der Bücher fantasiert. Als ihr Vater beschließt, dass alle seine Töchter verheiratet werden sollen, veranstaltet er Bälle bei denen sich die Töchter einen Mann aussuchen sollen. Während die Älteste schnell einen geeigneten Anwärter findet bleibt bei den anderen ein geeigneter Kandidat aus. Das ändert sich erst, als Sinabell auf einen Unbekannten trifft, der sie sofort in seinen Bann zieht. Doch die Liebe zwischen ihr und Farin wird schon schnell auf eine harte Probe gestellt, denn König Argass entlarvt Farin als Prinzen eines verfeindeten Königreichs und lässt ihn ins Verließ werfen. Sinabell versucht ihm so gut es geht zu helfen. Da kommt es ihr gerade recht, dass eine der jüngsten Schwestern ihr ein Geheimnis gezeigt hat, denn unten in den Kerkern des Schlosses lebt ein verwunschenes Einhorn das Wünsche erfüllt. Doch je mehr Sinabell versucht Farin zu helfen, desto mehr hängt ihr eigenes Leben am seidenen Faden und plötzlich ist es Farin, der um Sinabells Leben kämpfen muss...
"Sinabell" ist eine Märchenadaption aus dem Carlsen Verlag und stammt aus der Feder von Jennifer Alice Jäger. Da das Märchen so hoch gelobt wurde habe ich es mir schließlich auch als ebook gekauft, weil ich wirklich neugierig war. Die Story begann wirklich gut. Man hat sich schnell in die Geschichte hinein gefunden und konnte sich gut mit den Figuren identifizieren. Der Storyverlauf war wirklich fesselnd und einfach magisch. Doch ab der Hälfte brach die Geschichte für mich plötzlich in sich zusammen. Es wurden Situationen und Dialoge hinein geworfen, die für mich einfach keinen Sinn ergeben haben. Und je weiter sich das Ende abzeichnete, desto weniger hatte ich Lust die Geschichte noch weiter zu verfolgen, da mir so vieles einfach an den Haaren herbei gezogen schien. Die Story konnte mich einfach nicht mehr überzeugen, was ich bei dem starken Beginn wirklich sehr schade fand. Mir hat sich oft nicht erschlossen, warum die Figuren so gehandelt haben wie sie eben handeln oder warum Dialoge stattfanden die einfach für mich ein sinnloses Nichts ergeben haben - ganz besonders schlimm fand ich es zum Ende hin als das Einhorn mit der Drachenfrau gesprochen hat und Farin noch einmal auf alle drei Wesen getroffen ist, die mit seinen Aufgaben zu tun hatten. Es war zum Schluss einfach so gekünstelt und übertrieben, dass ich sogar ein bisschen gehofft habe, dass sich vielleicht zum Ende doch noch alles irgendwie auflöst. Aber nichts... die Geschichte endete einfach. Plopp. Vorbei. Das hat mich als Leser ungemein unzufrieden zurück gelassen. Was mir auch ein bisschen aufgefallen ist war, dass die beiden Figuren zum Ende hin immer mehr in Selbstmitleid versinken, das hat sie in meinen Augen unsympathisch gemacht.
Fazit: Die Geschichte kann man durchaus mal lesen, wenn man denn tapfer durchhält. Wer wie ich wert auf Logik und Details legt, der sollte hier besser die Finger davon lassen, denn zum Ende hin wird es einfach nur noch verwirrend und der Lesespaß wird absolut genommen.
Die Grundidee dieser Märchenadaption hat mir gefallen, wie auch der leichte jedoch auch sprunghafte und unlogische Schreibstil der Autorin. Auch fand ich die Idee mit dem geheimnisvollen Wald, dem magischen Einhorn und den magischen Büchern prima. Allerdings hätte ich das Buch nach nicht mal der Hälfte wegen Langatmigkeit und Spannungslosigkeit bei Seite gelegt und nicht weiter gelesen. Aber irgendwie zwang ich mich durch das Buch bis zum Schluss. Mich hatte die Frage interessiert, was mit Sinabell und dem Prinzen geschieht. Einige Szenen fand ich gelungen und schön, teils sogar märchenhaft, aber ab der Hälfte konnte mich das Buch dann überhaupt nicht mehr fesseln. Alles war langatmig geschrieben, ich konnte mich in die Figuren kaum mehr hineinversetzen und die Verwandlung des Einhorns plötzlich nicht mehr verstehen. Und dann noch das mysteriöse Gespräch von Einhorn und Drachenkönigin. Sehr fragwürdig. Ich wusste in dieser Geschichte überhaupt nicht, wer gut und wer böse ist, weil es plötzlich alle zu sein schienen, ganz gleich ob magisches Fabelwesen oder die Familie um Sinabell. Alle schienen nur das Schlechte für Sinabell zu wollen. Aber um diese einzelnen Charaktere zu verstehen, waren sie mir alle viel zu oberflächlich und grau. Ich konnte weder ihre Handlungsweisen noch ihre Gedanken begreifen und musste ein ums andere Mal kopfschüttelnd das Buch bei Seite legen. Das Ende … tja, irgendwie hatte ich es so erwartet, es war vorhersehbar und doch hinterließ es viele Fragen, die ich gern beantwortet wüsste, z. B. wieso die Wachen plötzlich Sinabell gehorchten und nicht dem König, nur weil sie das Horn des Einhorns in den Händen hält. Oder die Frage, warum der König das Einhorn überhaupt eingesperrt hatte und wieso es sich doch hatte befreien können, es dies aber nicht tat? Diese und andere Fragen bleiben leider unbeantwortet.
Der Handlungsstrang war sehr holprig und unausgereift. Hier hätten viele Szenen viel besser und schöner ausgearbeitet werden können, so dass auch die Charaktere mehr Tiefe bekommen und man als Leser sich mit ihnen anfreundet, mit ihnen mitfühlt, mitfiebert und mitleidet. Von Magie, Leidenschaft und Liebe fehlte mir hier leider jede Spur. Ich hatte eher das Gefühl, dass die gesamte Geschichte einfach willenlos heruntergeschrieben werden musste, weil der Abgabetermin nahte. Es wirkte einfach nur fade.
Das Cover ist märchenhaft schön. Es erinnert an einen magischen vielleicht teils verbotenen Wald, der gefährlich sein kann und eine Prinzessin, die die Gefahr sucht. Ich mag die geschwungenen Lettern sehr gern und den verheißungsvollen Titel. Leider blieb der Titel auch als einziges verheißungsvoll, denn die Geschichte selbst war es nicht. Schade.
Fazit:
Diese Story hatte gewaltiges Potenzial sich zu einem wunderschönen Märchen zu mosern. Doch aufgrund des sprunghaften unlogischen Schreibstils und der sehr flachen Charaktere ging dieses Potenzial leider verloren und ich war ab der Hälfte des Buches nur noch gelangweilt. Ich kann nur 2 von 5 Punkten vergeben – einen Punkt für das schöne Cover und einen Punkt für die schöne Grundidee.
Das Buch stand von der ersten Sekunde an auf meiner Wunschliste. Einhörner, Märchen. Es klang alles nach dem perfekten Buch zum verzaubern und das hat es auch eine lange Zeit. Schon von Anfang an war ich gefesselt und habe das Buch regelrecht verschlungen. Der Schreibstil der Autorin ist wundervoll und die Geschichte durch und durch ein Klischee von magischen Geschichten. Was definitiv nicht negativ war. Jedoch lag mein Problem dann tatsächlich am Umfang. Schon vorweg war ich skeptisch, da das Buch nicht einmal 200 Seiten hat. Die Geschichte ist sehr komplex und hat Potenzial für mindestens 100 weitere Seiten. Mir haben die Ausführungen gefehlt. Der Hauptcharakter musste drei Aufgaben lösen, um einem bösen Schicksal zu entgehen. Doch die Aufgaben waren innerhalb von wenigen Seiten gelöst. Ohne wirkliche Komplikationen. Auch das Ende hat stark nachgelassen. Die Magie, die das ganze Buch eingenommen hat, ist am Ende fast gänzlich verschwunden in einem zusammen gepressten Finale.
Charaktere
Die Charaktere gefielen mir sehr gut. Natürlich gab es die Bösen und die Guten und beide Seiten haben mich gleichermaßen überzeugt. Sinabell hat nie wirklich Glück erfahren in ihrem Leben. Sie ist ungestüm und lässt sich nicht alles sagen. Und dann soll sie auch noch verheiratet werden! Doch dann nimmt das Schicksal seinen Lauf und Sinabell entdeckt eine Welt, über die sie nie zu träumen gewagt hat. Dort kommt ihre ruhige, mitfühlende Seite zum Vorschein. Farin ist der Prinz, der zum ersten Mal wirkliche Gefühle in Sinabell loslöst. Auch ihn mochte ich die meiste Zeit. Doch am Ende kam ein Stück seines wirklichen Charakters zum Vorschein. Er fing an einem Einhorn böses antun zu wollen und die Szene hat meine Gefühle zu ihm stark verändert. Trotz der Liebe, die ihn dazu führt. Dennoch mochte ich ihn als Charakter.
Schreibstil & Sichtweise
Der Schreibstil ist zum wegträumen. Fast das ganze Buch über ist man wie verzaubert und die Augen wandern nur so von Zeile zu Zeile. Die Autorin weiß auf jeden Fall umzugehen mit Wörtern. Geschrieben wurde das Buch aus den Sichten von Sinabell und Farin in der dritten Person.
Cover & Titel
Der Inhalt ist genauso magisch gestaltet, wie es das Cover erhoffen lässt. Schon dieses lässt einen verzaubert zurück. Zwar finde ich Sinabell etwas dürr, doch ich persönlich mag es, eine erste Vorstellung vom Charakter zu haben. Auch der Titel ist passend, denn das ganze Buch ist voll von Magie.
Zitat
"Unsicher hob sie den Kopf und sah dem Einhorn direkt in die Augen. Es war so leicht, sich darin zu verlieren. Ganze Welten verbargen sich im Funkeln der Pupillen, schwarz und tief wie die See. Sinabell ertrank darin, tauchte ein, wie sie sonst nur in Büchern, in Geschichten eintauchen konnte, und verlor sich." - Position 482
Fazit
Ein wirklich schönes Buch für zwischendurch. Man kann sich leicht darin verlieren und hat es ruckzuck durch. Allerdings hatte das Buch ein wenig mehr Potenzial. Für die Geschichte, die in dem Buch verborgen ist, hatte es sehr wenig Seiten und das Ende verlor auch ein wenig an Magie.
Was ich auf den ersten Blick sah, war ein Cover in wunderschönen Farben und Tönen, die super zu der Geschichte passen. Auch die Schrift des Titels ist sehr schön, geschwungen und ein bisschen märchenhaft. Leider gefällt mir der Gesichtsausdruck der Frau auf dem Cover garnicht. Aber so schön das Buch von aussen ist, so sehr hat es mich auch im inneren begeistert.
Es war mein erstes Buch der Autorin und ich fand ihren Schreibstil sehr angenehm zum lesen. Es war für mich eine Mischung aus abwechslungsweise dem Gefühl von Aufgeben, dann wieder Hoffnung schöpfen und permanent eine grosse Spannung im Hintergrund. Also ein absolutes Gefühlschaos. Ich fand es sehr mitreissend geschrieben.
Die Protagonistin Sinabell hat ihren eigenen Willen und ist etwas anders als ihre verzogenen Schwestern, Farin war mir auch sehr sympathisch mit seiner respekt- und würdevollen Art. Allgemein fand ich die Charaktere und ihre eigenen Geschmäcker und Geschichten sehr toll gestaltet und schön miteinander verbunden, was den Aufbau der Geschichte definitiv zusätzlich noch toller macht.
Der Start des Buches liess schnell die ganzen wichtigen Details erfahren, half mir gut in die Geschichte rein zukommen und ich fühlte mich gleich mit Sinabell verbunden.
1. Satz: 'Ihre Schritte hallten durch die weiten Arkadengänge.'
Die Einblicke, die der Leser durch die Sequenzen durch die anderen Augen bekommt, waren toll eingebaut, für mich ein neues Stilmittel, welches die Geschichte sehr interessant gemacht hat. Auch das Ende hat es mir sehr angetan, denn es war ganz anders, als ich es am Anfang gedacht hatte. Das einzige, was mir etwas negativ auffiel, war, dass alles etwas wirr wurde durch den Anspruch alle Charaktere noch einmal vorkommen zu lassen und jedem ein eigenes passendes Ende zu geben.
Die Geschichte entwickelte ein absolutes Eigenleben in meinem Kopf, ich konnte mir jede Szene bildlich vorstellen und geniessen. Eine für mich sehr liebevoll gestaltet wirkende Geschichte, die in sich schlüssig ist. Für mich gab es auch einige 'neue Einflüsse' von Magie, Liebe und wie eine Autorin so etwas ausdrücken kann. Mich hat dieses Buch absolut überzeugt und daher gebe ich faszinierende 5 Sterne!
Ich habe das Buch bereits direkt nach dem Kauf 2011 gelesen, im Rahmen meiner Aktion #gegendasvergessen habe ich mir aber vorgenommen mir den Inhalt nochmal in Erinnerung zu rufen.
Wir begleiten Samia Shariff eine junge algerische Frau die von einer Folter in die nächste gerät. Schon als 5 jährige bekommt sie von ihren Eltern in einer Tour zu hören wie sehr sie sie verfluchen und wie sie Gott fragen warum er sie mit einem Bastard von Mädchen bestraft hat.
Samias Leben ist ein Spießroutenlauf. Nirgends ist sie willkommen und nirgends wird sie geliebt. Ihre Eltern schlagen und prügeln sie, eine eigene Meinung darf sie nicht haben, widersprechen steht unter Todesstrafe. Schon früh wird sie ganz klein gehalten und fügt sich ihrem Schicksal.
Mit knappen 17 Jahren wird sie mit einem fremden Algerier verheiratet. (Ein Arbeitskollege ihrers Vaters.) Der verprügelt und vergewaltigt sie täglich. Die Szenen sind kaum zu ertragen – ihre Angst, wenn sie den Schlüssel an der Haustür hört ist greifbar und total beklemmend. Mein Herz hat sich zugeschnürt und ich habe mit ihr mitgelitten und mitgeweint. Als sie schwanger wird und einen Jungen bekommt, wird er von ihrer Mutter weggenommen – mit der Begründung, dass Samia nie in der Lage wäre einen Jungen aufzuziehen. Nie hätte sie geahnt, dass sich ihr eigener Sohn 15 Jahre später gegen sie stellen wird.
Ich möchte nicht mehr erzählen, lest es selbst, ich verrate ja nicht zuviel, wenn ich euch sage, dass es ein Happy End gibt (sonst hätte Samia dieses Buch ja nie schreiben können ;-)) Aber ich glaube wenn ich DAS NICHT vorher gewusst hätte, hätte ich die Brutalität nicht ertragen können. Einzig die Hoffnung, dass es am Ende gut gehen MUSS hat mich durch die Seiten gepeitscht.
Ich habe tiefen Respekt vor dieser starken Frau, die nie aufgegeben hat, die immer ihr Ziel vor Augen hatte und für sich und vorallem die Zukunft ihrer Kinder alles aufgegeben und gekämpft hat.
Anfangs war ich etwas skeptisch. Ich war mir nicht sicher ob mir das Buch gefallen wird. Der Schreibstil ist von Anfang an sehr gut und lässt sich flüssig lesen. Ich befürchtete nur, dass es, da ein Jugendbuch, das es zu jungendlich für mich sein wird. Aber da kann ich auf jeden Fall sagen – es gibt keine Altersbeschränkung. Wer Märchen mag, wird sich in dieser Welt wohl fühlen. Es hat alles was ein Märchen brauch. Prinzessinnen, einen hübschen Prinzen, Drachen, Feen, Einhorn. Einen bösen König, intriegierende Schwestern. Drei Aufgaben, die erledigt werden müssen bevor sie heiraten dürfen. (An welches Märchen erinnert mich das) Kurz vor dem Ende war ich etwas irritiert, da sich die Szenen geändert haben. Es ging dann eher um die Fabelwesen als um die Prinzessin und den Prinzen. . ..Am Ende ist es – wie in Märchen üblich….Ende Gut alles Gut und wenn sie nicht gestorben sind…und und und….also das Buch hat mir gut gefallen…Es war spannend, die Liebesgeschichte war ganz kleines bisschen schmalzig…aber absolut vertretbar und nicht zu nervig…also wirklich wie üblich in einem Märchen. Man hätte vielleicht das ein oder andere noch etwas ausbauen können, da die Aufgaben recht schnell erledigt waren…..aber es war einigermassen schlüssig, deswegen gefällt das Buch trotzdem.
Fazit
Wer gerne Märchen liest und süsse Liebesgeschichten mit vielen, teilweise witzigen Fabelwesen ist hier gut aufgehoben…Es hat wirklich Spass gemacht das Buch zu lesen….
Der flüssige Schreibstil der Autorin hat mich schon sofort auf der ersten Seite in Sinabells Welt eintauchen lassen und ich war wie gefangen darin. Ich wollte gar nicht mehr raus während dem lesen und hatte das Buch dann auch in einem Rutsch durch.
Es war eine wunderschöne Liebesgeschichte zwischen Sinabell und Farin, die mich von Anfang an in ihren Bann gezogen hat. Das ganze Buch ist märchenhaft und voll von Fabelwesen und Magie. Richtig zum Träumen, ich liebe solche Geschichten.
Es gab nur eine einzige Stelle, die ich ein klein wenig langatmig fand, und zwar das Gespräch zwischen dem Einhorn und der Herrin der Drachen. Allerdings war ich zu dem Zeitpunkt auch noch ein bisschen überrascht/geschockt von dem, was kurz zuvor passiert ist.
Ich kann Sinabell nur jedem weiterempfehlen, der Märchen liebt und gern in traumhafte und fantastische Welten voller Magie und Romantik abtaucht.
Klappentext **Lass dich fallen in eine Welt voller Märchen** Es ist nicht leicht, eine von fünf Königstöchtern zu sein und kurz vor der Heiratssaison zu stehen. Statt nach Ehemännern Ausschau zu halten, streift Sinabell lieber durch die verwinkelten Gänge des Familienschlosses und verliert sich in den magischen Welten ihrer Bücher. Bis sie auf einem Ball dem jungen Prinzen Farin begegnet, der mit seinem zerzausten Haar und den Grübchen ihr Herz erobert. Doch ihr Vater entlarvt ihn als Prinz aus einem verfeindeten Königreich und wirft ihn ins Verlies. Um Farin vor dem sicheren Tod zu bewahren, muss Sinabell ihm helfen drei Aufgaben zu lösen und erkennt dabei, dass Magie nicht nur in Büchern existiert. Plötzlich findet sie sich in einer Welt aus wütenden Drachen, hinterlistigen Feen und sagenumwobenen Einhörnern wieder…
Meine Meinung Das Buch erzählt hauptsächlich aus der Sicht von Sinabell, einer eigensinnigen, entschlossen, neugierigen Prinzessin. Sie liest lieber, trägt einfache Kleidung trotz ihrer Stellung und macht sich im Gegensatz zu ihren Schwestern nicht viel aus ihrer Prinzessinnen-Herkunft und ihrem Aussehen. Doch ihr Vater will sie alle verheiraten, als ein Prinz in ihr Leben stolpert, der ihre eigene Familie ihr zum Feind macht. Dennoch ist sie mutig, verträumt, entschlossen und verliebt in den Prinzen, weswegen sie alles tut, um ihm zu helfen, auch wenn es sie selbst in Gefahr bringt. Die Geschichte spielt in einer fremden Welt, die voller Magie ist. Die Geschichte ist märchenhaft angehaucht und man trifft auf einige Sagengestalten. Dennoch war die Geschichte kaum überraschend und die Gefühle zwischen Sinabell und dem Prinzen war mir zu plötzlich, dass sie sich für so eine gefährliche Intensität füreinander einsetzen. Der Schreibstil ist angenehm und flüssig zu lesen.
Bewertung Eine interessante Märchengeschichte mit interessanten, aber nicht neuen Ideen, welche mich am Ende noch gut unterhalten konnte, daher gibt es verdiente 3 von 5 Würmchen
Ich muss ehrlich gestehen, dass ich "Sinabell - Zeit der Magie" schon eine ganze Weile auf meinem Reader hatte. Während dessen habe ich bereits schon zwei andere Werke der Autorin gelesen, die mich beide geflasht haben. Ich liebe den Schreibstil der Autorin ... sie schafft es immer wieder durch ihre Worte Bilder vor meine Augen zu zaubern, so dass ich tatsächlich das Gefühl habe ich sei mittendrin im Geschehen und sehe glitzernde Blätter um mich tanzen oder den Nebel um mich wabbern. Ich erlebe Glücksgefühle und kann auch die Momente des Schreckens fühlen. Und auch bei "Sinabell - Zeit der Magie" hat mich die Autorin von Anfang bis Ende überzeugt. "Sinabell" ist ein Märchen, dass einen einerseits bekannt vorkommt und anderseits hat man keine Ahnung, welches Märchen es sein könnte - es ist einfach zauberhaft und ganz anders, als die Märchen die ich bisher kannte.
Ich bin sehr gut in die Geschichte rein gekommen und konnte mich von der ersten bis zur letzten Seite in ihren Bann ziehen. Ein regelrechter "Pageturner". Sinabell hat sofort mein Herz erobert und gewann von Seite zu Seite immer mehr an Tiefe. Ich mochte ihre Neugier, ihre Widerspenstigkeit und ihren Mut ... sie kämpft um ihre Liebe ohne Rücksicht auf Verluste und schreckt auch nicht vor dem eigenen Tod zurück, nur um ihren Liebsten zu retten. Auch Prinz Farin konnte sich in mein Herz schleichen und kann von Glück sagen, dass er sich die richtige Prinzessin ausgesucht hat, die obwohl sie noch nicht heiraten wollte, sie ist ja erst 16 Jahre alt, und alles daran setzte, einer Heirat zu entgehen, doch immer hinter ihm stand und versucht hat zu helfen, wo sie nur konnte. So kommt es wie es kommen muss ... Prinz Farin muss drei unlösbare Aufgaben lösen. Dabei treffen wir auf furchteinflössende Drachen, hinterlistige Feen und ein wundervolles, aber auch eigensinniges Einhorn, dessen einziges Ziel es ist, endlich wieder frei zu sein ... "Ich bin nicht frei. Frei ist der Wind, der meine Seele trägt, frei ist das Lied, das durch die Wälder hallt. Ich bin noch immer gefangen und du trägst den Schlüssel bei dir." (Seite 108) Farin wird immer und immer wieder durch die magischen Wesen in die Irre geführt und muss wundervollen Versuchungen widerstehen. Und obwohl Sinabell und Farin sich eigentlich kaum kennen, entsteht zwischen beiden ein Band der Liebe, das magisch und zauberhaft zugleich ist. Sinabell erlebt viele Enttäuschungen durch ihre Familie, sie wird verraten und ihr Vater entpuppt sich auch nicht als der liebevolle Mann, den sie all die Jahre zu kennen glaubte und sie lüftet Geheimnisse, die alles auf den Kopf stellen und merkt das, obwohl sie eine Prinzessin ist, im Grunde auch nur eine Gefangene ist und gar nicht so frei wie sie immer glaubte.
Auch hier ist die Autorin ihrem Motto "Mit Worten Bilder malen" treu geblieben. Mit ihrem lebendigen und flüssigen Schreibstil konnte sie mich wieder verzaubern und gab mir das Gefühl als sei ich mitten in der Geschichte und ein Teil dieser Welt. Ich sah die kleinen Feen um mich herumschwirren und bemerkte auch ihre Neugier und die plötzliche Stille, nachdem ihnen langweilig wurde. Mit ihren bildhaften Beschreibungen zauberte sie mir wunderschöne Bilder vor meine Augen, so dass sie mir wiedermal ein regelrechtes Kopfkino bescherte und mir trotz dessen noch genug Raum für meine eigene Fantasie blieb. Das Einhorn riss den Kopf in die Höhe, ließ sein Horn in den letzten Strahlen der untergehenden Sonne aufblitzen, seine Mähne im Wind tanzen und bäumte sich auf wie ein Pferd. Es wieherte und dabei klang es, als spielten der Wind, die Vögel und die zirpenden Grillen ein Lied auf Flöten und Geigen, zu Ehren des Einhorns und seiner Überlegenheit. (Seite 110) Die Autorin weiß, wie man einen Spannungsbogen aufbaut und aufrechterhält und mit unerwarteten Wendungen die Geschichte komplettiert und damit teilweise in eine andere Richtung steuert, die ich so nie erwartet hätte. Und ja das ein oder andere Mal kam mein Herz ganz schön ins Stocken ... im Sinne ... oh nein, das geht doch nicht, wieso nur, das darf nicht sein. Es gab überraschende Auflösungen und zahlreiche kleine wie auch größere Hindernisse zu überwinden.
Die Figuren sind liebevoll gezeichnet, wirken authentisch und haben mein Herz sofort erobert oder eben nicht, wer mag schon die Bösen in sein Herz lassen, diese kann man aber auch hübsch verfluche. Auch hier gibt es ein Gedicht am Ende, dass man schon in den Kapitelüberschriften wiederfindet und einen wundervollen Abschluss bildet. Im Grunde hat dieses Märchen alles was das Herz begehrt - Magie, Geheimnisse, Spannung und Romantik ... und man trifft auf einzigartige magische Wesen wie Einhörner, Drachen und Feen.
Fazit: "Sinabell - Zeit der Magie" ist ein Märchen, dass man einfach gelesen haben muss. Es ist ein Märchen für Jung und Alt. Man trifft auf furchteinflössende Drachen, hinterlistige Feen und traumhafte Einhörner. Es gibt die Guten und die Bösen und die wahre Liebe. Wer Märchen liebt, wer gern in eine magische Welt mit all ihrer Schönheit und auch verborgenen Geheimnisse eintaucht, der ist hier genau an der richtigen Stelle. Ein Märchen das durchaus mit den klassischen Märchen mithalten kann und für mich sogar noch eins drauf setzt. Von nun an ist "Sinabell - Zeit der Magie" mein absolutes Lieblingsmärchen.
Cover Das Cover ist ein richtiger Eyecatcher! Man sieht einen Schleier und dahinter einen Wald und viele Lichter, die wirken als wenn sie schweben. Das weckt die Neugier und man will wissen was sich dahinter verbirgt, denn man spürt förmlich die Magie die hinter dem Schleier verborgen liegt. Die junge Frau davor trägt ein weißes Kleid und steht im Kontrast zu dem düsteren Wald. Das Cover wirkt düster und mystisch, es passt sehr gut zu der Geschichte und hat mich auf den ersten Blick angezogen.
Schreibstil Die Autorin Jennifer Alice Jager hat einen fantastischen Schreibstil. Flüssig, leicht und in wunderbar bildhafter Sprache beschrieben, hat mich die spannende Handlung sehr schnell mitgerissen und ich befand mich via Kopfkino mitten in der Geschichte. Ich habe mitgefiebert und hätte manchmal gerne mitgeholfen oder auch mal gerne ausgeteilt. ;) Die Charaktere sind alle mit viel Liebe zum Datail ausgearbeitet. Jeder hat seine Eigenarten, Ecken und Kanten, diese unterschiedlichen Facetten geben ihnen Tiefe und lässt sie realistisch erscheinen.
Meinung Wenn die Macht der Liebe Wunder bewirkt...
Sinabell ist ein wunderbarer Charakter. Sie ist ein temperamentvoller Freigeist der sagt was sie denkt, die ihre Unabhängigkeit und Freiheit liebt und für ihre Überzeugungen kämpft. Bücher liebt sie über alles und taucht mit Freude in ihre Geschichten ein um ihre Fantasie auf Reisen zu schicken und so die tollsten Abenteuer zu erleben. Diese Liebe teilt sie mit ihrer verstorbenen Mutter und sie fühlt sich ihr nahe wenn sie ihre Bücher liest.
Den kostbaren Kleidern, die ihren 4 Schwestern so wichtig sind, kann sie jedoch gar nichts abgewinnen. Sie mag ihre Kleider lieber bequem und praktisch, weshalb sie von ihren Schwestern oft verspottet wird. Die Schwestern unterscheiden sich vom Wesen sehr voneinander. Kirali, die älteste ist kühl und distanziert. Malina ist achtzehn, sie ist mitfühlend und verantwortungsbewusst. Sinabell ist der Rebell, sie hinterfragt und nimmt nichts einfach so hin. Die Zwillinge Firinya und Evalia sind fünfzehn Jahre alt und die jüngsten der Schwestern, sie erweisen sich trotz ihrer Jugend als sehr berechnend und durchtrieben.
Als ihr Vater der König eines Tages beschließt dass es an der Zeit wäre seine Töchter an den Mann zu bringen und einen Ball gibt bei dem sie sich präsentieren sollen, rebelliert Sinabell. Wenn sie heiratet dann aus Liebe und nicht weil ihr herzloser Vater beschlossen hat sie an den ersten Mann der um ihre Hand anhält zu verschachern. Ihre Schwestern nehmen es hin und wetteifern um das schönste Kleid und die Gunst der Männer.
Auf dem Ball bittet sie ein junger gutaussehender Mann um einen Tanz. Sie fühlt sich zu ihm hingezogen, lässt ihn nach dem Tanz jedoch einfach stehen. Kurz darauf gibt es einen Tumult und der junge Mann wird als Prinz Farin, aus dem verfeindeten Königreich Lithea erkannt und ins Verlies gesteckt.
Der König will ihn öffentlich hinrichten was Sinabell im letzten Moment mit einer List verhindert und mit der Verlobung von Sinabell und Farin endet. Nun muss der Prinz drei Aufgaben erfüllen wenn er Sinabell zur Frau haben will. Schon die erste Aufgabe ist eigentlich unmöglich zu erfüllen was dem König natürlich bewusst ist, aus diesem Grund forderte er schließlich diese Prüfungen. Denn er will Farin um keinen Preis Sinabell zur Frau geben. Diese setzt alles daran um Prinz Farin zu helfen die Aufgaben zu erfüllen und am Leben zu bleiben.
Dabei lernt sie eine Welt kennen von der sie dachte dass sie nur in Märchen existiert. Sie begegnet einem sagenumwobenem Einhorn, listigen Feen und Drachen die nicht alle so böse sind wie sie auf den ersten Blick erscheinen.
Farin ist charmant, kühn und wagemutig, er stellt sich ohne zu zögern den schwersten Prüfungen und zeigt dabei auch Herz und Verstand. Ein Prinz zum Träumen Eine tolle Idee, die wie ich finde super und absolut stimmig umgesetzt wurde.
Fazit
Eine Geschichte die mich begeistert und in ihren Bann gezogen hat. Magisch, gefühlvoll und spannend!!!
Kurzbeschreibung Es ist nicht leicht, eine von fünf Königstöchtern zu sein und kurz vor der Heiratssaison zu stehen. Statt nach Ehemännern Ausschau zu halten, streift Sinabell lieber durch die verwinkelten Gänge des Familienschlosses und verliert sich in den magischen Welten ihrer Bücher. Bis sie auf einem Ball dem jungen Prinzen Farin begegnet, der mit seinem zerzausten Haar und den Grübchen ihr Herz erobert. Doch ihr Vater entlarvt ihn als Prinz aus einem verfeindeten Königreich und wirft ihn ins Verlies. Um Farin vor dem sicheren Tod zu bewahren, muss Sinabell ihm helfen drei Aufgaben zu lösen und erkennt dabei, dass Magie nicht nur in Büchern existiert. Plötzlich findet sie sich in einer Welt aus wütenden Drachen, hinterlistigen Feen und sagenumwobenen Einhörnern wieder…
Mein Fazit Ich liebe ja Märchen, insbesondere Cinderella in verschiedenen Formen, aber ich lese und schaue auch unheimlich gerne Horror Märchen Storys. Deshalb hat es mir besonders gut gefallen, das Sinabell mal eine eine Art von Märchen war. Viele verschiedene Märchen in einer Geschichte vereint, besonders das letzte Einhorn und Cinderella. Ich bin wirklich beeindruckt von dem Ergebnis. Es sind ein Stück weit bekannte Elemente enthalten, wie die "bösen" Schwestern oder drei Prüfungen um die Hand der Prinzessin zu erhalten, aber es ist alles so gut zusammen gesetzt, dass es wie ein neues Märchen wirkt. Der Schreib Styl ist wirklich sehr angenehm und lässt sich leicht lesen. Auch ist Sinabell ein angenehmer Charakter, den man sehr schnell lieb gewinnt. Ehrlich, freundlich und immer auf das wohlergehen anderer bedacht. Wie im wahren Leben ergeht es solchen Menschen immer am schlechtesten. Der Prinz in den sie sich verliebt, gehört dem Verfeindeten Königreich an, ihre Schwestern schubsen sie umher und nutzen sie aus. Nur das Einhorn scheint auf ihrer Seite zu sein. Das treffen auf den Prinzen, bringt in Sinabells Leben ein riesigen Stein ins Rollen, der droht alles nieder zu walzen. Sie versucht nach bestem gewissen ihrem Prinzen bei den unmöglichen Prüfungen zu helfen. Nur leider endet ihr versuch ein glückliches Leben mit einem Mann den sie liebt in einem Krieg zwischen Magischen Wesen und ihrem Königreich. Auch macht ihr Vater die Situation nicht besser, er ist besessen davon alles unter Kontrolle zu haben und merkt bis zum Ende nicht, dass er damit schon seine Frau in den Tod trieb.
Ich kann Sinabell wirklich Empfehlen, wer wie ich auf Märchen aller art steht wird es bestimmt lieben.
Inhalt: **Lass dich fallen in eine Welt voller Märchen** Es ist nicht leicht, eine von fünf Königstöchtern zu sein und kurz vor der Heiratssaison zu stehen. Statt nach Ehemännern Ausschau zu halten, streift Sinabell lieber durch die verwinkelten Gänge des Familienschlosses und verliert sich in den magischen Welten ihrer Bücher. Bis sie auf einem Ball dem jungen Prinzen Farin begegnet, der mit seinem zerzausten Haar und den Grübchen ihr Herz erobert. Doch ihr Vater entlarvt ihn als Prinz aus einem verfeindeten Königreich und wirft ihn ins Verlies. Um Farin vor dem sicheren Tod zu bewahren, muss Sinabell ihm helfen drei Aufgaben zu lösen und erkennt dabei, dass Magie nicht nur in Büchern existiert. Plötzlich findet sie sich in einer Welt aus wütenden Drachen, hinterlistigen Feen und sagenumwobenen Einhörnern wieder… (Quelle: Verlag) Meine Meinung: Ich war enorm begeistert von Being Beastly, Jennifer Alice Jaegers zweitem Roman, sodass ich ihr kurzerhand zugestimmt habe, bei einer Blogtour zu ihren Büchern mitzumachen. So landete kurz darauf Sinabell auf meinem Reader. Von diesem Buch habe ich schon viel gehört und ich ging mit enorm hohen Erwartungen an das Buch. Mit Sinabell hatte ich allerdings nicht ein so leichtes Spiel, wie mit Being Beastly. Es ist wie dieses nicht an ein Märchen angelehnt sondern eher selbst ein Kunstmärchen, indem sich viele bekannte Märchenmotive, wie Einhörner, Feen, Drachen und Königreiche finden lassen. Auch sprachlich ist es an ein solches angelehnt und ich mochte diesen Stil sehr, denn er trägt sehr zu der Atmosphäre des Buches bei. Es war tatsächlich, als hätte man keinen Roman vor sich sondern ein ziemlich langes Märchen und diese Art von Geschichte fand ich sehr schön. Sinabell erschien auf den ersten Blick als eine dieser unangepassten Prinzessinnen, die alles dafür tun würden, aus ihrem Leben auszubrechen. Das zeiht sich auch durch den größten Teil des Buches hindurch, auch wenn sie immer wieder anfängt sich und ihr Leben zu hinterfragen, ihre Schwestern zu beneiden oder sich teilweise zu sehr von ihrem Herzensprinzen leiten zu lassen. Dennoch war sie mir sehr sympathisch und sie hat sich für mich innerhalb des Buches zu einer sehr passenden und auch besonderen Protagonistin entwickelt. Die anderen Charaktere blieben vergleichbar eher blass aber das war gerade für Sinabells Geschichte gar nicht wichtig und auch nicht weiter störend. Was mich jedoch gestört hat, das ist die Umsetzung der eigentlich sehr guten Idee. Man erkennt im Verlauf der Handlung, dass bestimmte Werte angesprochen und aufgenommen werden, die dem Leser im besten Fall vermittelt werden sollen. Für mich passten diese aber nicht durchgängig ins Geschehen und so vermute ich hinter der Aufgabe, ein Drachenherz zu besorgen, einen Kampf mit einem Drachen und nicht, dass der Drache sein Herz freiwillig herausgibt. So ähnlich ging es nach einem sehr guten Start leider auch weiter und ich hätte mir gewünscht, dass aus dem vorhandenen Potential einfach etwas mehr gemacht wird. So kann ich nicht sagen, dass Sinabell schlecht ist. Aber es war wohl einfach nicht meine Geschichte und gerade Being Beastly, was mir soviel besser gefällt, hat die Erwartungen an Sinabell unglaublich hochgesetzt. Fazit: Meine hohen Erwartungen an Sinabell konnten leider nicht ganz erfüllt werden. Ich liebe die Form der Geschichte als langes Kunstmärchen und ich habe die Protagonistin Sinabell durch ihre besondere Art ins Herz schließen können. Allerdings hat mir die Umsetzung der Geschichte, die sehr gut angefangen hat, dann leider weniger gut gefallen und hätte sehr viel mehr Luft nach oben gehabt.
Vielen Dank an Jennifer Alice Jaeger, die mir das eBook für eine *Blogtour zur Verfügung gestellt hat.
Bisher habe ich von der Autorin noch nichts gelesen und war daher sehr neugierig, wie die Umsetzung und Schreibweise nun schlussendlich sein wird und ich kann nur sagen dass ich begeistert war. Sie hat mich mit ihren Worten regelrecht an die Geschichte geklammert, hat mir die Möglichkeit gegeben mitten im Märchen angekommen zu sein und sowohl mit dem Prinzen als auch mit der Prinzessin mitzufühlen.
Sinabell ist eine Prinzessin der ganz besonderen Art. Sie ist gütig, freundlich und sehr belesen, also genau meine Kragenweite. :D Ich konnte mich sofort mit ihr identifizieren und sie in mein Herz einlassen. Ihre aufmüpfige Art und Weise machte sie zu etwas einzigartigem, sie hinterließ ein Wesen das begeisterte und neugierig macht.
Farin ist ein entschlossener, freundlicher und liebenswürdiger Prinz welcher am Hofe des Schlosses versuchen wollte den Frieden zu schaffen für sein und das Land von Sinabell. Gleichzeitig wollte er im hintersten Teil seines Herzens auch Rache für die gräulichen Taten des Königs. Doch neben all der Wut und Hass, lernt er im Schloss auch sehr schnell die Liebe kennen und begibt sich dafür auf eine gefährliche Reise.
Diese Geschichte ist eines Märchens würdig, denn man erhält neben liebevollen und greifbaren Charakteren, viele mystische und märchenhafte Wesen, sowie Belehrungen und Moral. Es wurde alles sehr schön aufgebaut, das Märchen entwickelt sich nach und nach. Es bringt neben vielen interessanten Charakteren auch eine Menge Gefühle, Kämpfe und Hoffnungen mit die einen mitreisen.
Unser Prinz Farin beweist immer wieder, wie mächtig die Hoffnung und die Zuneigung zu jemanden sein kann und über welche Grenzen man tatsächlich geht um den Schutz eines anderen zu gewähren.
Von der ersten Seite an war ich in der Geschichte drinnen. Sie wird von Sinabell, Farin und einzelnen magischen Wesen aufgezeigt sodass man ein sehr schönes Bild hat. Man kann alle gut nachvollziehen und hat definitiv seine Lieblinge schnell gefunden.
Natürlich gibt es auch die „Bösewichte“ in der Geschichte, die nicht die Überhand nehmen aber dennoch auch ihren Part erfüllen müssen. Wie in einem guten Märchen ist nicht immer nur Friede, Freude, Eierkuchen.
Das Ende des Märchens ist genau wie es sein sollte. Es geht nicht für alle gut aus, man hat einen Kloß im Hals und freut sich auf der anderen Seite doch über den letztlichen Ausgang. Mir hat das Märchen noch nachgehallt, so wie bei jedem guten Märchen und ich kann nur sagen, dass ich von der kompletten Umsetzung sehr angetan bin.
Mein Gesamtfazit:
Ein schönes Märchen, welches den Zauber innehält den Leser in eine Welt zuziehen und an seine Protagonisten zu binden. Man lässt sich treiben und erlebt wie weit die Liebe mit Hilfe der Magie und Hoffnung doch kommen kann.
Wer Märchen liebt, sollte an diesem keinesfalls vorbeigehen denn man erhält unglaublich viel Gefühl und eine wahrhaft märchenhafte Geschichte.
Zitat "'Wie tapfer Eure Mutter gewesen sein muss, Euch zu ertragen, Annbold', zischte er und fixierte Annbold mit festem Blick. 'Andere Frauen hätten einen wie Euch im Brunnen ertränkt, kaum dass die Natur Eures Wesens ans Tageslicht getreten ist.'" - Kapitel "Denn Freiheit lebt, wo Liebe ist".
Gestaltung Obwohl es sich bei "Sinabell - Zeit der Magie" um ein eigenständiges Märchen handelt, rief das Cover mit dem dunkelhaarigen Mädchen, ihrer hellen Haut und den roten Lippen sofort eine Assoziation zu Schneewittchen hervor. Damit hat es, aber - vielleicht sogar zum Glück - aber so gar nichts gemein. Das Cover an sich wirkt schon etwas märchenhaft. Auch wenn es nicht besonders aufwendig ist, bleibt es doch irgendwie im Gedächtnis hängen. Im Inneren trägt jedes Kapitel seinen eigenen Titel, der in der gleichen Schrift wie "Sinabell" auf dem Cover gehalten ist.
Meine Meinung Allein vom Klappentext hätte ich die Geschichte ganz anders eingeschätzt. Ich hatte eher mit einem locker-fluffigen Liebesroman gerechnet. Zum Glück war dem nicht so. "Sinabell - Zeit der Magie" orientiert sich eher an der dunklen Seite eines Märchens. Das Buch ist nämlich weniger Roman als modernes Märchen.
Gut gefallen hat mir, dass die Prinzessinnen doch alle recht unterschiedlich waren und einzigartige Namen trugen. Allerdings kam mir die älteste Schwester persönlich etwas zu wenig vor um sie einschätzen, geschweige denn, charakterisieren zu können.
Die Zwillinge empfand ich als nicht ganz glaubwürdig. Ihr Wandel vom Charakter und ihr Verhältnis zu Sinabell ändern sich für mich zu schnell beziehungsweise der Ausgangspunkt wirkte auf mich vermutlich positiver als er sein sollte.
Von Sinabells Mutter erfährt man nur wenig, was ich schade finde, da sie eine interessante Frau gewesen zu sein scheint. Vom König hingegen lernt man auch nur eine Seite kennen. Hier hätte ich mich gewünscht, dass man vielleicht herausfindet, wieso er so ist, wie er ist.
Gut gefallen hat mir die Interpretation des Einhorns. Andererseits muss ich sagen, dass mir irgendwie eine Erklärung fehlte, wie Sinabell tun konnte, was sie tat. Vermutlich war es die Magie des Einhorns, aber für mich hätte das besser gezeigt werden müssen. Die Ideen an sich jedoch waren originell.
Jennifer Alice Jagers Schreibstil gefiel mir gut. Er vermittelte einem sofort das Gefühl wieder ein Märchen zu lesen und nicht ein Buch. Ich denke, dass dies auch das Ziel war und bei mir ist diese Intention definitiv geglückt. Trotz der Kritikpunkte ließ sich "Sinabell" sehr gut und schnell lesen.
Fazit "Sinabell - Zeit der Magie" ist eine Geschichte für Märchenfans aller Altersstufen. Wer sich noch einmal im Zauber eines neuen Märchens sonnen möchte, sollte zugreifen.
Sinabell und ihre Schwestern sind die Töchter des dunklen Königs. Sie halten ihn für einen gütigen Menschen, bis er eines Tages beschließt seine Töchter zu verheiraten. Die meisten von Sinabells Schwestern freuen sich, nur Sinabell will sich nicht in ihr Schicksal fügen. Als dann auch noch der Prinz des feindlichen Königreich um ihre Hand anhält um Frieden zwischen den Ländern zu erzwingen, will ihr Vater ihn hinrichten lassen, was Sinabell allerdings auch nicht recht ist und auf das Versprechen ihres Vaters pocht, sie an den ersten Mann zu verheiraten, der um ihre Hand anhält. Erbost fügt er sich seinen eigenen Worten, verlangt vom Prinzen allerdings, dass er vorher drei Aufgaben erfüllt, von denen er nicht glaubt, dass sie zu bewältigen sind …
Sinabell: Zeit der Magie ist ein wirklich fantastisches Märchen und genau so liest es sich auch. Zunächst wurde ich mit dem doch etwas oberflächlichen Schreibstil der Autorin nicht so recht warm und empfand es eher als eine lahme Erzählung ohne Tiefe. Das hat sich dann aber schließlich im Verlauf der Geschichte etwas gebessert, aber dennoch denke ich, dass man gerade aus den Figuren noch viel mehr hätte rausholen können. Trotz aller Magie und aller philosophischen Worte fand ich die Figuren doch alle recht oberflächlich und ihre Handlungen und Gedanken wenig nachvollziehbar. Das fand ich wirklich schade, denn wäre dies anders gewesen, wäre diese Geschichte ein wahrer Goldschatz gewesen. So aber ist sie einfach nur ein zauberhaftes Märchen.
Zauberhaft und magisch ist hier aber wirklich alles. Es gibt Prinzen und Prinzessinnen, Drachen und Einhörner, Feen und verbotene Gärten. Die Mischung ist wirklich schön und sehr fantasievoll. Das gefiel mir auch wirklich sehr. Vor allem, dass alles so schön klar gegliedert und in Abschnitte unterteilt war, denn mit jeder Aufgabe kamen auch neue Fantasiewesen hinzu.
Die Geschichte selbst wusste auch zu gefallen, war mir aber an vielen Stellen doch zu schnell abgehandelt worden und teils auch – wie bereits bemängelt – nicht so recht nachvollziehbar. Gerade was die Emotionen anbelangt hätte ich mir hier doch etwas mehr gewünscht. Außerdem gab es ein paar Stellen, die mir auch überhaupt nicht schlüssig erschienen, aber darüber kann ich angesichts des magischen Aspekts auch hinweg sehen.
Nichtsdestotrotz konnte ich mich für kurze Zeit diesem Märchen hingeben und mit Sinabell träumen und mit dem Prinzen Farin seinen Abenteuern entgegen fiebern.
Fazit Sinabell: Zeit der Magie von Jennifer Alice Jager liest sich wie ein modernes Märchen, was sich zunächst auch im oberflächlichen Stil widerspiegelt, im Verlauf allerdings besser wird. Trotz kleiner Kritikpunkte habe ich diesen Ausflug in die fantastischen Welten zwischen Feen, Drachen, Einhörnern und verbotenen Gärten sehr genossen! Zum Abschalten genau das richtige!
Sinabell ist eine von 5 Töchtern eines kampferprobten Königs, der eines Tages beschließt, alle seine 5 Töchter an die Grafen und Herzoge seines Landes zu verheiraten. Zu diesem Zweck plant er mehrere Bälle, an denen er seine Töchter möglichst lohnend verloben möchte. 4 seiner Töchter fügen sich in ihr Schicksal und haben nichts besseres zu tun, als sich über Kleider und Schmuck Gedanken zu machen. Nur Sinabell will sich nicht dem Willen ihres Vaters beugen. Viel lieber würde sie mit den Nachbarländern Friedensbündnisse schließen, als einen Edelmann zu heiraten, für den sie keine Gefühle hegt. Allerdings setzt der Vater seinen Willen durch, und so kommt es zu dem ersten Ball, an dem sogar Sinabell langsam Gefallen findet, da sie gerne singt und tanzt. So tanzt sie mit einem schönen, jungen Fremden, der wie sie in einfacherer Kleidung auf dem Ball erschienen ist. Doch dieser junge Mann stellt sich als der Thronerbe des verfeindeten Nachbarlandes heraus, der in der Hoffnung auf Frieden das Wagnis eingegangen ist, zu den Festlichkeiten zu erscheinen, obwohl er nicht eingeladen ist. So lässt der König, der keinerlei Interesse an einem Friedensbündnis mit den Nachbarländern hat, ihn in den Kerker werfen, obwohl Sinabell ihn um Gnade für diesen jungen Mann bittet. Bis hierher könnte man meinen, ist es eine ganz normale historische Fantasygeschichte. Doch Sinabells Schwester zeigt ihr den geheimen Garten, über den in dem Reich viele Gerüchte kursieren, und über den niemand sprechen darf. Der Zugang befindet sich in den Kellergewölben des Schlosses. Der Garten stellt sich als verbotener Wald heraus, in dem ein Einhorn lebt. Sinabell fühlt sich mit dem Einhorn verbunden und wünscht sich von ihm die Freiheit für den eingesperrten Prinzen. Doch alles, was sie bekommt, ist ein Buch, dass sie dem Prinzen in den Kerker bringt. Und jetzt wird die Geschichte wundervoll märchenhaft! Sinabell verhindert durch eine List die Hinrichtung des Prinzen. Sie verspricht, ihn zu heiraten, wenn der König ihn verschont. Doch der König verlangt vorher, dass der Prinz drei Aufgaben erfüllt. Die erste Aufgabe lautet, dem König das Herz eines Drachen zu bringen.
Im Laufe der Abenteuer, die Sinabell und Farin mit Hilfe des Einhorns miteinander erleben, verlieben sie sich ineinander und werden durch List und Tücke getrennt.
Zu viel möchte ich aber nicht erzählen, damit jeder selbst die Freude am Lesen erleben kann. Mein Fazit:
Ich finde dieses Märchen wirklich wunderschön, und hoffe, dass es einmal eine schöne Verfilmung geben wird. Diese Geschichte verdient einfach, in herrlichen Bildern verewigt zu werden! (Ich hatte beim Lesen Landschaften wie bei den Filmen Das letzte Einhorn und Ronja Räubertochter im Kopf...) :)
Prinzessin Sinabell lebt mit ihren vier Schwestern eigentlich ein annehmbares Leben im Schloss ihres Vaters. Nach dem Tod der Mutter auf sich allein gestellt, ist Sinabell als mittleres Kind eher ein wenig eigenwillig. Sie liebt Bücher und hat so gar nichts am Hut mit hübschen Kleidern und Bällen. Eines Tages beschließt ihr Vater jedoch das alle seine Töchter dringend verheiratet werden müssten und Sinabell versucht sich während der Bälle so unsichtbar wie möglich zu machen. Bis sie Farin begegnet, einem Prinzen aus einem feindlichen Königreich. Ihr Vater entlarvt ihm schnell und verurteilt ihn sogleich zum Tode. Um ihn zu retten muss Sinabell ihm nun helfen drei magische Aufgaben zu lösen und taucht dabei ein in eine Welt voller Drachen, Feen und Einhörnern. Einer Welt wie sie bisher nur in ihren Büchern vorgekommen ist...
Ich muss zunächst wieder einmal den Schreibstil loben. Dieser war mir ja schon aus "Die flammenden Schwingen Ethernas" bekannt, hier wurde er wunderbar und märchenhaft umgesetzt ohne dabei ähnlich komplex zu sein wie bei den anderen Büchern. Das ist hierbei als Kompliment zu sehen denn die Schreibweise war einfach wunderbar gewählt und das Buch lies sich angenehm lesen während mir die Schwingen stellenweise ein wenig zu anstrengend waren. Das Thema Märchen und Prinzessinnen war einfach mal etwas anderes, ob nun die Beschreibungen oder die Sprache der Protagonisten, hier hat einfach alles gepasst und hat ein stimmiges Gesamtbild ergeben. Vor allem die Hintergründe die im Laufe der Geschichte offenbart werden hätte ich so nicht erwartet, die Handlung ist doch nicht so heiter und fröhlich wie man sie sich vielleicht Anfangs vorstellt sondern eine gewisse Düsternis steckt im Detail. Auch die Protagonisten mochte ich sehr gerne, allen voran natürlich Sinabell, aber auch ihre Schwestern und der Prinz waren toll dargestellt. Lediglich die Aufgaben war mir vielleicht einen kleinen Tick zu schnell gelöst, das ist aber Meckern auf hohem Niveau. Ich bin auf jeden Fall sehr gespannt was die Autorin, jetzt wo sie bei Impress ist, uns noch so für schöne Geschichten zaubern kann.
Ein wunderbares und märchenhaftes Debüt einer tollen Autorin die es schafft einer Geschichte von der man recht leichte Unterhaltung erwartet eine gewisse Düsternis und Tiefe zu verleihen die mich doch überrascht hat.
Am 7. Januar 2016 kamen neue Bücher im Carlsen Impress Verlag heraus. Unteranderem auch Jennifer Alice Jagers Werk „Sinabell – Zeit der Magie“. Mit 198 Seiten keine lange, aber märchenhafte Handlung.
Sinabell ist eine von fünf Schwestern und ein wahrer Wildfang. Doch der König möchte dem ein Ende setzen und befielt, dass sich jede seiner Töchter einen Mann sucht. Ein riesiger Ball wird ausgestattet und Sinabell sieht gar nicht ein, warum sie sich einen Mann suchen soll, bis ein Unbekannter sie um einen Tanz bittet …
Jennifer Alice Jager hat ein ganz neues Märchen erschaffen (jedenfalls fällt mir keines ein, dass so sich abgespielt haben könnte). Natürlich spielt die Liebe eine bedeutende Rolle, aber auch Prüfungen gilt es zu bestehen und ob es wirklich ein „und sie lebten glücklich“ geben wird, steht bis zum Schluss in den Sternen geschrieben. Mit ihrer starken Protagonistin setzt sie einen Fokus, der auf Mut und Entschlossenheit beruht und sich durch Sinabell durch die Seiten fortsetzt.
Aber nicht nur sie wird zur Figur, die den Leser durch die Worte begleitet, auch der Prinz Farin hat seinen einen eigenen Blickwinkel. Was als scheinbar harmlose Geschichte beginnt, entpuppt sich später zu einer voller Wesen, die einem nur in Märchen und Sagen den Weg kreuzen. Geheimnisvolle Gärten und vor allem mysteriöse Bücher gilt es zu enträtseln, um einen Weg der Freiheit wiederzuerlangen.
Die Autorin hat es geschafft mich als Leser an ihr Werk zu fesseln, auch wenn gerade der Schluss mir etwas unverständlich war und dann sehr schnell endete, so war es der Aufbau jener Handlung, welcher fesseln konnte und den Leser durchaus unterhält. Gerade die Märchen in der Geschichte faszinieren und laden zum Träumen und Rätseln ein.
Sinabell und ihre vier Schwestern sollen heiraten. Dazu veranstaltet der König Tanzbälle. Während ihre Schwestern versuchen, sich mit tollen Kleidern zu übertrumpfen, möchte Sinabell die Bälle am liebsten meiden. Bis dort plötzlich Prinz Farin auftaucht, der kurz darauf hingerichtet werden soll, da er der Sohn einer verfeindeten Herrscherin ist. Sinabell tut alles, um ihn zu retten und wird dabei in eine Welt voller Magie und fantastischer Wesen gezogen...
Eigentlich lese ich sehr gern Fantasy und Märchen. Doch mit dieser Geschichte bin ich einfach nicht warm geworden.
Zum einen konnte ich mich nicht wirklich in Sinabell hineinfühlen, die sich zunächst mit Händen und Füßen gegen eine Zwangsheirat wehrt, um dann plötzlich alles für den Prinzen zu riskieren, mit dem sie einmal getanzt und drei Worte gewechselt hat. Dieser Wandel war für mich nicht nachvollziehbar. Und so kamen letztlich auch die Gefühle, die sie und Farin übermannen, nicht bei mir an.
Aber auch sonst konnte ich mich nicht wirklich in der Geschichte verlieren. Die Handlung bot nur wenig Spannung. Viele Szenen empfand ich als zäh und langatmig. Die verschnörkelte, blumige Sprache mit den vielen bildhaften Vergleichen – die normalerweise gut zu Märchen passt – trug sicher auch dazu bei, dass für mich kein flüssiges Lesevergnügen entstand. Zum Ende hin wird die Geschichte zwar dramatisch, den Handlungsverlauf empfand ich aber als wirr. Warum da gerade passiert, was passiert, erklärte sich für mich nicht immer. Und so bleiben auch am Ende noch einige Fragen offen.
Sprunghafte Protagonistin, zähe, wirre Story... ich habe gar nicht wirklich ins Buch reingefunden und mich mehr durchgequält. Spannung und Gefühl fehlten mir komplett. Das unsympathische Einhorn (so was sollte es echt nicht geben!) gab mir den Rest.