Für die kleine Sión ist glücklich sein das Einfachste auf der Welt – das Mädchen ist auf Ilhabela zu Hause, einer paradiesischen Insel vor der Küste Brasiliens: Jeden Tag läuft sie durchs Dschungelgrün, jeden Tag hört sie die Melodie des Meeresrauschens, jeden Tag entdeckt sie neue, ungesehene Wunder. Doch 1915 reißt ein Schicksalsschlag ihre kleine Familie auseinander und verschlägt Sión mit ihrem Vater nach Paris. Unter der Obhut eines exzentrischen Hoteliers finden sie beide langsam in ein neues Leben. Aber als Sión in den Gassen von Montmartre der Kunst des Puppenspiels verfällt, ist ihr Glück sehr bald wieder in Gefahr...
Me ha gustado mucho y que os recomiendo su lectura sin ninguna duda. Una novela repleta de emociones, bien construida y escrita, que nos transporta tanto al Brasil de principios de siglo como al bohemio París de los años veinte para narrarnos la fascinante historia de Joan y Sion Bras. Puedes leer mi opinión completa en el blog El universo de los libros
Es muy difícil saber si una novela se va a vender, si va a ser leída por millones de personas en todo el mundo, porque para que eso suceda hace falta que concurran, como en los accidentes aéreos, varias causas que, además, no siempre tienen por qué ser las mismas. Lo que sí resulta mucho más sencillo es averiguar si al menos cuenta con los elementos necesarios para que se produzca el milagro. "La niña que hacía hablar a las muñecas", por ejemplo, los tiene casi todos. Una trama muy entretenida, una ambientación trabajada, personajes creíbles, amores imposibles, misterios del pasado, fatalidades del destino, escenarios exóticos en Brasil, elegantes en París, Barcelona oculta en la penumbra de la desmemoria,... Leyéndola, no sé por qué, me he acordado varias veces de "El jardín olvidado" de Kate Morton, quizás porque ambas coinciden en algunas de estas cosas. Y sin embargo, hay algo en lo que "La niña que hacía hablar..." se distingue y supera a "El jardín olvidado" y a la mayor parte de los bestsellers habituales, y es en la extensión, o más bien en su limitada extensión. Su autor, Pep Bras, no necesita centenares y centenares de páginas (la mayor parte de relleno) para contar su historia, trescientas le son suficientes y esto, la verdad, resulta muy de agradecer en un ámbito, el de la novela de entretenimiento, que siempre tiende a la desmesura.
Por último, es muy destacable el trabajo realizado con el punto de vista. Narrador y autor coinciden como ficticios bisnietos del protagonista y, por lo tanto, descendientes de la mayor parte de los demás personajes para finalmente convertirse en elemento imprescindible para el desenlace de la historia.
En definitiva, "La niña que hablaba con las muñecas" es una novela lograda, no sólo porque alcanza con creces lo que pretende, que es entretener al lector, sino porque además lo hace sin bajar el listón de la calidad, y esto es ya mucho más de lo que se puede decir de la mayor parte de lo que se publica por ahí habitualmente.
"Das Mädchen, das nach den Sternen greift" von Pep Bras ist ein tolles sommerliches Buch, dass ich im letzten Jahr gelesen habe. Es erzählt in satten Farben von einer abenteuerlichen Lebensreise, einer Reise von den palmengesäumten Stränden einer fernen Heimat bis in die Pariser Varietés der zwanziger Jahre. Und am Ende steht die Geschichte eines vom Zauber der Welt getriebenen Menschen. Doch auch wenn es aus der Sicht einer Person geschrieben ist, hat man einen guten Einblick in die verschiedenen Charaktere, Lebensumstände, Wünsche und Träume. Der Schreibstil hat mich hier auch sehr beeindruckt und unverzüglich abgeholt. Die Landschaften sind so schön beschrieben, dass sie beim Lesen um mich herum entstanden sind, das war einfach ein wirklich tolles Leseerlebnis, das ich nur empfehlen kann. Was mich ebenfalls sehr beeindruckt hat, sind die historischen Ereignisse, die einfach wunderbar mit in die Geschichte eingebunden wurden und dem Buch noch einmal mehr diese spezielle Note verleihen. Hier muss man wirklich von einer erstklassigen Recherche des Autors sprechen! Die Charaktere an sich waren sehr unterschiedlich und jeder auf seine Weise ganz speziell. Besonders berührt hat mich die Liebesgeschichte zwischen Sións Eltern, deren Schicksal nicht immer die besten Wendungen genommen hat.. Generell war es ein Auf und Ab der Lebensereignisse und Schicksale, doch am Ende steht fest: Es sind die Träume, die bleiben und um die es sich lohnt zu kämpfen, ganz gleich in welcher Zeit man lebt. Nach jedem Fall, mag er noch so tief sein, sollte man wieder aufstehen und weiterkämpfen, für sich, seine Träume und die Liebe...
"Für die kleine Sión ist glücklich sein das Einfachste auf der Welt – das Mädchen ist auf Ilhabela zu Hause, einer paradiesischen Insel vor der Küste Brasiliens: Jeden Tag läuft sie durchs Dschungelgrün, jeden Tag hört sie die Melodie des Meeresrauschens, jeden Tag entdeckt sie neue, ungesehene Wunder. Doch 1915 reißt ein Schicksalsschlag ihre kleine Familie auseinander und verschlägt Sión mit ihrem Vater nach Paris. Unter der Obhut eines exzentrischen Hoteliers finden sie beide langsam in ein neues Leben. Aber als Sión in den Gassen von Montmartre der Kunst des Puppenspiels verfällt, ist ihr Glück sehr bald wieder in Gefahr … Das Mädchen, das nach den Sternen greift erzählt in satten Farben von einer abenteuerlichen Lebensreise, einer Reise von den palmengesäumten Stränden einer fernen Heimat bis in die Pariser Varietés der zwanziger Jahre. Und am Ende steht die Geschichte eines vom Zauber der Welt getriebenen Menschen."
Das Buch fand ich, soweit ich mich erinnern kann, eines Tages in einem öffentlichen Bücherschrank. Es lachte mich an, weil ich das Cover wirklich sehr sehr schön finde. Außerdem freute ich mich, mal ein Buch in die Finger zu kriegen, das außerhalb der USA, Großbritannien oder Deutschland geschrieben wurde und spielt. Deshalb wusste ich anfangs auch nicht so recht, was mich erwarten würde. Ich wusste nicht, ob es ein Jugend- oder ein Erwachsenenbuch ist; denn auch der Klappentext war nicht besonders aufschlussreich. So dauerte es etwas, bis ich es tatsächlich gelesen habe, denn ich beschloss, das Mysterium beizubehalten und googelte nicht danach, ich wollte mich schließlich nicht selbst spoilern.
Und das war auch genau die richtige Entscheidung; denn viel mehr als den Klappentext darf man meiner Meinung nach über den Inhalt auch gar nicht sagen, ohne zu viel preiszugeben.
Das Buch verfolgt zwar im Großen und Ganzen einen schlüssigen Verlauf der Geschehnisse, aber es ist deutlich vielfältiger als das. Man könnte sagen, es gibt einen roten Faden, aber an diesem stehen immer wieder einzelne Fasern ab.
Anfangs dachte ich, ich hielte ein Jugendbuch in den Händen, doch dann passierte etwas, das mich vom Gegenteil überzeugte.
Nachdem dieser Schock einmal überwunden war, war das Buch für mich sehr angenehm zu lesen und hat mir wirklich Spaß bereitet. Die Charaktere empfand ich als authentisch, und die Protagonist*innen auch als mehr oder weniger sympathisch. Auch konnte ich eine Emotionale Bindung zu dem Buch aufbauen, was dazu führte, dass ich es in zwei oder drei Tagen durchgelesen hatte.
Allerdings hatte ich manchmal den Eindruck, der Autor sei etwas zu weit abgeschweift und hätte etwas den Überblick über die Geschichte verloren, was mich auch etwas verwirrt zurückließ.
Außerdem fehlte mir an einigen Stellen der Blick unter die Oberfläche, da in dem Buch ein sehr langer Zeitraum in nur 300 Seiten gesteckt wurde; ich hätte manchmal wirklich gerne mehr erfahren.
Trotzdem war es ein schönes Leseerlebnis, das ich gerne in meinem Regal beherbergen werde; trotz der 3,5 Sterne, die es von mir gekriegt hat, ist es ein Kleinod, das nicht zuletzt wegen seines schönen Covers zu schade zum Weggeben ist.
Eine schöne Geschichte, die am Anfang fesselnd beginnt, aber besonders im Mittelteil stark nachlässt. Da fällt es etwas schwer im Lesefluss zu bleiben.