Jedes Buch ist eine Reise zu anderen Orten und Menschen. Wohin diese Reise führt, wie ich sie fand und ob ich sie euch empfehlen kann? Lest nur weiter...
Wohin führte diese Buchreise? Wer diese Reise antritt, reist nach England in das reizende Städtchen Bath gelegen in Somerset /England.
Wer ist der Reisebegleiter? Durch den Ort führt uns Honey Driver, Besitzerin eines kleine Hotels. Immer auf der Flucht vor ihrer eigenen Mutter, die Honey unbedingt verkuppeln will, kann sie sich aber woanders durchsetzten. Selbst hat sie auch eine Tochter, die sehr beschützend ist. Honey ist eine sympathische und mutige Reisebegleiterin, mit der die Stunden schnell verfliegen.
Reisehighlights? Mit dieser Reise ins beschauliche Bath wurde gleichzeitig auch eine Verbrecherjagd gebucht. Wie das Cover also schon zeigt, befindet man sich zwischen Mord und einem Tässchen Tee. Zusammen mit Honey sucht man nach einem verschwundener Amerikaner. Man reist mit ihr unter anderen zu einem Herrenhaus und zum Fluss Avon. Station wird auch in der einen, oder anderen Lokalität gemacht, um einen Drink oder Krabben zu genießen. Wohlfühl-Krimi halt.
Persönliches Reiseerlebnis? Ich muss gestehen, dass ich etwas brauchte, bis diese Reise genießen konnte. Beim ersten Mal, habe ich die Reise abgebrochen, doch ein paar Monate später, war der Zeitpunkt für diese Buchreise richtig. Honey durfte mich an die Hand nehmen, mir interessante und oftmals recht spleenige Personen vorstellen. Es gibt kleinere Kompetenzgerangel mit Detective Steve Doherty, was das Verbrecher jagen, durchaus mit Humor aufheitert. Auch die Fahndung nach dem verschwundenen Amerikaner gestaltete sich als interessant und abwechslungsreich. Vielleicht ist dies nicht der spannendste Krimi, aber ich bin auch eher ein Fan von Wohlfühl-Krimis und skurrilen Charakteren. Also hat es mir gefallen und da es eine Reihe ist, werde ich sicher irgendwann zu Honey zurückkehren und weitere Abenteuer mit ihr zusammen bestehen.
Wer sollte die Reise buchen? Jeder der Lust hat auf Verbrecherjagd in England und dabei es eher beschaulich mag, als extrem aufregend.