Puh. Ich glaub ich hab irgendwie ein feministisches Buch erwartet, obwohl ja schon der Titel bei genauerer Betrachtung daran zweifeln lässt.
Trotzdem zwei Sterne, weil es interessant ist auf ca. 4 Seiten jeweils etwas über das Leben dieser Menschen zu lernen, wo es sonst wenig zwischen Wikipedia-Artikel und Biografie gibt.
Ansonsten ist es mir zu binär, konversativ, weiß, macht- und karrierefokussiert, von oben herab, sexualisierend und vorallem individualisierend. All jenen, die gekämpft und Großes geleistet haben, deren Namen aber im Verborgenen gelieben sind, wird (erneut) keine Aufmerksamkeit geschenkt - im Gegenteil, es findet eine Vereinzelung statt, die annehmen lässt, dass die im Buch genannten Menschen die einzig wahren Kämpferinnen sind, die es weit gebracht haben, während die Kraft der Mitstreiter*innen nichtmal benannt wird