Devlet, büyük sermaye, gizli servisler ve onların düzen karşıtı silahlı örgütleri bile manipüle edebilen komploları hakkında, ürkütücü biçimde gerçekçi bir siyasi polisiye.
Polislikten ve eşinden ayrılmış, başka bir şehre taşınmış, ufak ufak özel dedektifliğe soyunan bir yalnız adam… Demokratik Almanya’nın sanayisini özelleştirirken “kamu yararı” gözeten bir devlet kurumu ve bürokratlar…
Özelleştirmenin bu “sosyal adaletçi” biçiminden memnun olmayan, güçlü bazı “çevreler”... Kızıl Ordu Fraksiyonu’nun, düzeni sarsacak bir eylem peşindeki bir hücresi… Emniyetin ve istihbaratın çatallanan yolları… “Derin devletin” dehlizleri…
Wolfgang Schorlau, gerçek olayların titiz incelemesine dayanan romanlarıyla, kendine mahsus bir kulvar açtı. Hem belgesel kuvvetinde, hem de karakterleri, gerilimi, atmosferi, aşkı, cinselliği, sıkı arkadaşlık bağları, bar muhabbeti ile, has polisiye…
“Schorlau, Georg Dengler ile devletin temelini sarsan bir karakter yarattı.” Neue Ruhr Zeıtung
Wolfgang Schorlau (b. March 1951) is a German writer and author of political crime novels in which he combines criticism of social and political conditions and background research with exciting narrative elements. Several novels have been made into films. Schorlau lives as a freelance writer in Stuttgart.
Alıştığımız polisiyenin biraz dışında bir polisiye Mavi Liste. Tam bir devlet yapısına sahip Almanya'dan çıkan ilk polisiye eserlerden hatta. Polise güvenin tam olduğu bir yapıda, özel dedektife de, polisiye edebiyata da pek ihtiyaç duymamışlar.
Eski bir polis olan Dengler'in dedektiflik maceralarına eşlik ediyoruz keyifle. Bir de insanın canı sürekli şarap istiyor kitabı okurken ^^
Kitap bana tutarlı geldi. Son derece güzeldi ve anlatım bütünlüğü ile akıp gidiyordu. Serinin diğer kitaplarını da merak etmemi sağladı.
Solides Dengler-Debüt. Ich hatte das Gefühl, dass drei Handlungsstränge vielleicht einer zu viel waren. Die letztliche Zusammenführung ist meines Erachtens ein wenig enttäuschend. Zudem kommt der Roman ein wenig zu langsam in Fahrt. Das ist zwar sicherlich der Notwendigkeit der Einführung der Charaktere geschuldet, die in späteren Dengler-Bänden so nicht mehr erforderlich sein wird, aber dennoch fiel dies am Anfang auf. Alles in allem aber ein guter Krimi mit sympathischem Protagonisten.
Özel detektif Dengler’in ilk macerası. Karakterlerin geçmişi daha detaylı anlatılmış, okuyucuya daha yakından tanıma olanağı veriyor.
Bazı noktalar gerçeklikten sapmış gibi görünse de sonuçta bir polisiye roman okumanın keyfi için göz ardı edilebilir yoğunlukta.
Schorlau şimdiye kadar okuduğum her macerasında olduğu gibi, bu macerada da, sosyal, siyasal, ekonomik ve sosyolojik unsurları metninin içerisine başarı ile yerleştirmiş. Bu unsurlar -zaman zaman teknik detaylara girilmiş olsa da- hiç rahatsız etmiyor.
Kurgu başarılı, metin akıcı ve heyecanlı. Karakterler sevimli ve sıcak, yaratılan ve doğal atmosfer etkileyici. Başarılı bir polisiye.
Schon ewig wollte ich mal einen Krimi von Wolfgang Schorlau lesen. Überall hoch gelobt, aber an mir für einige Bände vorbeigegangen, hat es mich jetzt gepackt und ich habe mir den ersten Teil vorgenommen. Das war mir wichtig, denn z. B. bei Bottinis Reihe um Louise Boni war der Einstieg mitten in der Reihe nicht optimal. „Die blaue Liste“, Band eins der Reihe um Privatdetektiv Georg Dengler, verbindet fiktiv drei geschichtliche Ereignisse: den Tod von RAF-Mitglied Wolfgang Grams, das Attentat auf Carsten Detlev Rohwedder, den ersten Präsidenten der Treuhandgesellschaft, welche nach der Wende die Betriebe der DDR verwaltete, und den Absturz der Lauda-Air einige Wochen später.
Ich liebe es – man nehme drei historische Ereignisse über die ich (beschämenderweise) kaum etwas weiß, füttert mich mit Tatsachen, spinnt die Lücken mit einer spannenden Handlung zusammen und verpasst dem ganzen als Sahnehäubchen einen Privatermittler, der von seiner Polizeiausbildung profitiert, aber eben nicht mehr gehemmt wird und setzt ihn dann auch noch nach Stuttgart. Et voila, man hat den glücklichen Krimileser. Nämlich mich.
Georg Dengler, nimmt seinen Abschied vom BKA und macht sich als Privatermittler selbständig. Man erlebt ihn, wie er sein Büro einrichtet und eine Anzeige schaltet. So verfolgt er auch eine Frau, deren Mann sich sorgt, dass sie ihn betrügt und eine Firma meldet sich, um seine Preise zu erfragen. Aber es meldet sich eben auch ein Mann, dessen Freundin den Tod bzw. den vermutlichen Tod ihres Vaters nicht verkraften kann. Ihr Vater saß damals in der Lauda Air Maschine und ist abgestürzt, doch wie es bei Flugzeugabstürzen im Dschungel so ist, man findet DNA oder auch nicht, man findet Gepäck oder auch nicht. Aber wenn er sich nicht mehr meldet, dann muss der Vater doch in der Maschine gewesen sein – oder? Diesen Ausgangspunkt nimmt Dengler und recherchiert. Mal mit Unterstützung eines früheren Kollegen, mal ohne, mal legal, mal auch weniger legal. Eben mit dem Charme, der einen Privatermittler ausmacht, ohne das Korsett des Staatsapparats.
Da mag ich dann auch über die kleinen Schwachstellen – zum Beispiel das amerikanisch-thrillerlastige Ende oder die anbandelnde Liebesgeschichte – hinwegsehen, denn der Plot war schön ausgeklügelt und hält nicht nur politisch brisante Themen bereit, sondern auch eine äußerst interessante Information, die mich noch ganz lange grübeln lassen wird: das Modell Matrei. Vermutlich kennt das jetzt schon jeder und nur mir ist es neu, aber ist mir egal. Ich bin begeistert von der Idee, eine Firma selbstverantwortlich von den Mitarbeitern leiten zu lassen. So funktioniert das nämlich bei dem Gerätewerk Matrei. In einer Zeit, in der die Mitarbeiter nur noch als Kostenfaktor in vielen Firmen gezählt werden, finde ich das Modell umso interessanter, denn was liegt näher, als den Arbeitern und Angestellten die Leitung zu geben? Ihr Erfolg ist ihr Arbeitsplatz. Um aber nicht zu weit abzuschweifen, zurück zum eigentlichen Thema. Das Modell Matrei mag funktionieren und lässt sich bestimmt auch adaptieren, doch wie das Leben so spielt – Macht und Geld stimmen nicht immer mit den Idealen überein. So auch in „Die blaue Liste“.
Fazit: Wenn Georg Dengler weiter in so brisanten Fällen wühlt, die mir Fakten spielerisch nahe legen und mich zu Denkanstößen verleiten, dann will ich auf jeden Fall mehr von ihm. Teil 2 ist schon mal auf der Wunschliste gelandet.
Abschließend noch ein Zitat, welches mit dem Thema zwar nichts zu tun hat, aber einfach zu schön ist, um nicht zitiert zu werden: „Wenn ein Tyrann einen Sklaven erschlägt, sagen wir zu Recht, er ist ein Verbrecher. Erschlägt jedoch ein Sklave den Tyrannen, so gilt ihm unsere Sympathie. Dem gesellschaftlich Schwächeren gilt unser Mitgefühl, wenn er einen Reichen oder gar die Obrigkeit betrügt. Dann kann das Verbrechen als eine Art ausgleichende Gerechtigkeit erscheinen. Wenn der Bankräuber seine Beute mit den normalen, einfachen Leuten teilt, wird er zum Helden. Aber solche Fälle gibt es schon lange nicht mehr.“ „Und die ehebrechende Frau ist uns sympathischer als der untreue Mann, weil die Frauen immer noch nicht gleichberechtigt sind.“ „So ist es.“ (S. 27)
Oldukça iyi bir iktisadi -politik polisiye,,iki Almanya’nın birleşmesi,başarılı bir üretim kooperatifi olan MATREİ modeli, gerçek ve kurgu bir arada En önemlisi paranın açıktığını öğreniyorsunuz.
Very successful economic-politic detective book. 2 Germany “s union period,Very successful production cooperative model Matrei ,reality and fiction”s together.
Molto successo economico-politico giallo.due Germania unico periodo.molto successo productive cooperative modello Matrei.La verita ve finzione sono insieme.Molto importante lei imparara che i soldi sentirsi affamato.
Yakın tarihte Almanya'da yaşanan ve arkasında sırlar bırakan üç olayı güzel bir kurguyla birleştirmiş Wolfgang. Bu da alışıldık polisiyelerin dışına çıkarmış kitabı. Güzel şaraplar, betimlemeler, biraz aşk, biraz müzik ve nefis yemek tarifleriyle de süslenmiş üstelik. En çok ilgimi çeken ise; kitapta bahsi geçen ancak uygulanamayan ekonomik model. Hayata geçirilse bugün Almanya ve ekonomisi kim bilir nerelerde olurdu? "If it wasn't for bad luck, I wouldn't have no luck at all".
Polisiye romanları ara sıra okumayı seviyorum. Schorlau’yu ilk kez okudum ve çok beğendim. Siyasi Polisiye olarak nitelendirilebilir. Oldukça akıcı bir anlatımı var. Sonu biraz hızlı bitti, ama ziyanı yok. Beş üzerinden beş yıldızı haketti bence :)
Severek okuduğum, üzerine hiç düşünmediğim zamanları düşündüren, yakın tarihe dar bir pencereden de olsa tanıklık etmemi sağlayan dolu dolu bir polisiyeydi. Dengler'in vakaları ele alış tarzı akıllıca; içgüdülerinde inat eden bir süper-insan değil, akıl yürüterek bir sonuca varıyor. O da zaaflarıyla, endişeleriyle senin benim gibi bir insan. Renkli yan karakterler, farklı dertleri olan müşteriler, derinliği olan bir ana konu... Yakın tarihi konu edinen kitaplara ilginiz varsa tavsiye ederim.
Alman derin devleti ve siyasi cinayetler ile karşı karşıya kalan eski polis, yeni özel dedektif Dengler’in maceraları fazla akıcı olmayan bir üslupla anlatılmış. Aslında hikaye güzel ama kurgu yeterince akıcı değil.
CW: Mord, Gewalt, Blut, Tod (u.a. von Geliebten und Tieren)
Ich lese normalerweise keine Krimis, zumindest habe ich bisher nicht damit angefangen und es ist kein Genre nach dem ich greifen würde, das hat sich mit diesem Buch auch nicht plötzlich grundlegend geändert. Es war nett geschrieben und es hat mir auf jeden Fall gefallen. Besonders lag das daran, dass reale Ereignisse zu einer Geschichte zusammengeflochten wurden. Die angedeuteten Zusammenhänge bieten auf jeden Fall sehr viel Diskussionsmaterial und ich mochte die Kombination von konkreten Personen und Ereignissen, die es wirklich gab, und deren Abwandlung und Verbindung im Rahmen des Romans als Fiktion.
Dengler hat es mir nicht wirklich angetan, er war ganz in Ordnung, aber auch nichts so besonderes... Sein Sinn für Gerechtigkeit, und damit einhergehend auch sein Ausscheiden aus dem BKA, war zumindest sehr inspirierend. Allerdings fand ich seine Methodik manchmal wirklich lustig und auch ein bisschen lächerlich. Dass er sich einfach immer Konzertkarten zu kaufen wenn er meinte, eine Zielperson würde gerne eine gewisse Band oder Art Musik gerne hören und hat dann Glück damit?!
Das Finale in Siena war meiner Meinung nach ziemlich gelungen, da war ich wirklich gefesselt. Genauso wie bei Denglers Rückkehr nach Deutschland. Ich denke, ich werde mir die nächsten Teile in Zukunft weiter aus der Bibliothek ausleihen und immer mal wieder einen neuen Teil lesen (es gibt ja zehn, da habe ich noch ein paar vor mir).
ya çok emin değilim ya. polisiye'den, cinayet yada suç kurgusundan nüaslar barındıran ama son tahlilde biraz de komplo teorisi gibiydi. ne biliyim? bu arada fikir kötü demiyorum. bence gayet iyi. sadece daha iyi işlenebilirdi. bu haliyle ham, hızlıca geçiştirilmiş duruyo
Die Eckdaten haben mich neugierig gemacht: ein politischer Krimi der sich mit deutscher Zeitgeschichte jenseits des NS-Regimes beschäftigt, von einem ehemaligen linken Aktivisten geschrieben. Klingt doch gut. Klingt gut und hat auch interessante Ansätze, spricht interessante Themen an (Zusammenbruch der DDR, Genossenschaften, RAF 3. Generation) ist aber leider nicht besonders gut geschrieben. Insbesondere die ersten beiden Drittel leiden unter all zu vielen Dialog- und sonstigen Klischees. Ein harter Detektiv der sich aber ständig verliebt und totaaal auf italienisches Essen steht. pffff. manche Figuren werden aufgebaut ohne für den Plot wichtig zu sein und verschwinden dann auch schon mal einfach so wieder...auch eher ärgerlich. Das Buch entwickelt sich aber gut, die Spannung zieht an und das Finale ist fokussiert und dramatisch. Insgesamt entstand bei mir den Eindruck dass Schorlau wahrscheinlich ein besserer Journalist als Krimiautor ist. Für Freunde von politisch inspirierten Tatort Episoden aus Süddeutschland.
Dieses Buch hat mir S. zu Weihnachten geschenkt. Es ist von einem Autor, der in Ludwigsburg lebt und die Handlung findet hauptsächlich in Stuttgart statt. Es ist echt witzig, ein Buch zu lesen, in dem lauter Orte beschrieben sind, die man kennt, wo man schon öfter war. Aber auch sonst war dieses Buch echt spannend. Der Privatermittler Georg Dengler, der früher für das BKA gearbeitet hat, soll herausfinden, was mit dem Vater einer Klientin geschehen ist, der angeblich mit einer Maschine der Lauda-Air über dem Dschungel von Thailand abgestürzt sein soll. In dieser Maschine befanden sich auch hochrangige Mitarbeiter Rohwedders, der Präsident der Treuhandgesellschaft, die nach der Wende alle Betriebe der ehemaligen DDR verwaltete und der zuvor von Terroristen der RAF erschossen worden war.
Alman edebiyatı, sineması ve tarihini çok severek ve ilgiyle takip ediyorum. Kitap birleşmeden önceki dönemi anlatıp tarih dersleri verirken bunu polisiye ile harmanlamış. Aslında gayet iyi ancak tasvirden pek hoşlanmıyorum. Kitapta bolca tasvir var ve ustalıkla yapmış. Meraklısı sevecektir ben kitabın içine girmekte zorlandım. Çevirmen başarılı idi biraz fazla ağdalı Türkçe kullanmış ama kötü değildi.
Gerçekle kurgunun birleştiği, Doğu Almanya'nın batıyla birleşme döneminde gerçekleşen suikastlerden yola çıkıp, kapitalist mekanizmanın kar hırsının neleri yok edebileceğine dair çarpıcı bir dedektiflik hikayesi.
Sehr interessantes, spannendes Thema, gut umgesetzt, wenn auch von der Schreibe eher einfacher. Dafür gut zu lesen. Bin gespannt auf weitere Bücher aus der Reihe.
„Die Möglichkeit, die du gerade genannt hast, war für uns nicht relevant. Es ist unwahrscheinlich – aber ich kann es nicht ausschließen.“ (Zitat Seite 142)
Inhalt Georg Dengler, ein erfolgreicher, kompromisslos ehrlicher Ermittler beim BKA Wiesbaden legt sich mit seinen Vorgesetzten an und verlässt das BKA. Um näher bei seinem kleinen Sohn zu sein, zieht er nach Stuttgart und startet einen Neubeginn als Privatermittler. Sein erster Auftrag betrifft ein Ereignis, das bereits zwölf Jahre zurückliegt. Es geht um den Absturz der Lauda-Air Maschine über Thailand am 26. Mai 1991, bei dem auch der Vater der Lebensgefährtin des Auftraggebers ums Leben kam. Dieser, der Wirtschaftswissenschaftler Paul Stein, hatte seine Tochter kurz nach dem Abflug der Maschine angerufen, weil er das Flugzeug verpasst hatte. Doch dann steht sein Name doch auf der Liste der Toten, identifiziert vom BKA. Leicht verdientes Geld, denkt Dengler, und nimmt den Auftrag an.
Thema und Genre Dieser Politthriller handelt von nie schlüssig aufgeklärten Ereignissen im Zusammenhang mit der Treuhandanstalt, die nach der Wende die wichtigen Betriebe der ehemaligen DDR verwalteten sollte, wobei die Interessen der einzelnen Vorstandsmitglieder zwischen Erhalt und Sanierung einerseits, und sofortigem Verkauf andererseits, einander widersprachen. Ein Thema ist auch die Ermordung des damaligen Präsidenten der Treuhandanstalt, Detlev Karsten Rohwedder, am 1. April 1991, zu der sich zwar die RAF bekannte, aber Täter und Motiv unklar blieben.
Charaktere Georg Dengler ist ein brillanter Ermittler, der logische Zusammenhänge erkennt, die andere vor ihm nicht gesehen haben. Oder aber bewusst nicht sehen wollten, weil rasch die passenden Ermittlungsergebnisse präsentiert werden mussten. Doch genau in diesen Fällen ist Dengler nicht bereit, wegzusehen und zu schweigen.
Handlung und Schreibstil Da Teile der Handlung in der Vergangenheit liegen, gibt es mehrere Erzählebenen, die abwechselnd und in sich chronologisch geschildert werden. Zusätzliche Details in Form von Erinnerungen ergänzen die Ereignisse. Die intensive Recherche führt zu einer absolut glaubwürdigen Geschichte, in der sich Fakten und fiktive mögliche Versionen, reale und fiktive Figuren, zu einem nachvollziehbaren, spannenden und sehr interessanten Ganzen verbinden. Denglers Liebe zum Blues und zu gutem italienischen Essen ergänzen die Handlung sympathisch und lockern sie auf. Der Humor des Autors zeigt sich auch in der Gestaltung seiner Figuren. Denglers neuer Wohnungsnachbar ist Martin Klein. Mit seinen Kriminalromanen mit Privatdetektiven hatte Klein keinen Erfolg, also verfasst er Horoskope für Tages- und Frauenzeitungen und lebt sehr gut davon. „Wenn Sie also jemals einen Kriminalroman schreiben, wählen Sie nie einen private eye als Helden.“, erklärt er Georg Dengler auf Seite 93.
Fazit Ein facettenreicher politischer Kriminalroman, der Fiktion und bekannte Fakten zu einer spannenden, brisanten Geschichte mixt, die immer im Bereich des absolut Möglichen bleibt.
The fact is that Detlef Carsten Rohwedder was shot dead in his Düsseldorf villa in April 1991. The perpetrator or perpetrators had barricaded themselves in a neighbouring allotment garden colony and were able to escape after the assassination. It remains unclear to this day who fired the fatal shots. The fact is that in June 1993, the alleged perpetrator was killed in a hail of bullets at the Bad Kleinen railway station. It remains unclear to this day which weapon fired the fatal shot that hit Wolfgang Grams at close range. It is also a fact that only about six weeks after Rohwedder's death, a Lauda Air Boeing crashed into the Thai jungle shortly after take-off from Bangkok airport. All 223 people on board died. It remains unclear to this day why a small directional valve could trigger thrust reversal in one of the engines. Three events in contemporary history that still raise more questions than answers today. For Wolfgang Schorlau, all these events are closely linked, providing new fuel for conspiracy theorists – and an exciting thriller for all other readers. Georg Dengler is the protagonist in Wolfgang Schorlau's novels. A former employee of the Federal Criminal Police Office who failed because of his integrity and righteousness, he still has some contacts in the right circles even after his retirement from a secure civil service career, enabling him to work on big cases as a small private investigator. And yes, that's exactly what he is, a start-up entrepreneur who has just left the service and returned to Stuttgart to be close to his son, who is growing up with his ex-wife. Dengler is a man in his prime who lives in a small flat above a popular restaurant. His neighbour writes horoscopes for magazines, and the flat above him is occupied by Olga, an attractive Romanian-born former pickpocket who occasionally breaks into his flat. So much for the constellations the author has devised as the backdrop for his series. Dengler, who has just arrived in Stuttgart, places an advertisement in the newspaper offering his services as a private investigator. And sure enough, he immediately receives a case that stands out from the dreaded ‘what does my wife do when I'm at work’ or ‘what does my husband do when he says he's working’ monotony: a young woman is looking for her father. She last heard from him in 1991, when he narrowly missed a Lauda Air flight at Bangkok airport. However, his belongings were found shortly afterwards in the wreckage of the crashed plane and there has been no trace of him since. The case takes a spicy turn when Dengler reveals that the missing man, as a senior employee at the Treuhandanstalt, pursued a line that differed fundamentally from the line taken by the authority after 1991. A line that could well have found favour with the then murdered Treuhand chief Rohwedder. And as head of the BKA unit in Düsseldorf, the RAF murder of Rohwedder was his case at the time.
Ein spannender Politthriller ueber eine Zeit in Deutschland Anfang der 90er, wo ich mir (noch) nicht schrecklich viel aus Politik machte. Wiedervereinigung, Treuhand, RAF, Mord an Rohwedder, Flugzeugabsturz in Thailand - alles reale Ereignisse, die sehr gut aufgearbeitet werden und in Georg Dengler eine sehr glaubwuerdign Hauptdarsteller gefunden haben.
Die Dengler-Figur ist so das, was sich Til Schweiger unter männlich sein vorstellt. Dass 2003 Frauenfiguren noch so male gazed sind ist auch unfassbar. Die Story selber ist, trotz des eher mäßigen Finales, für alle Deep State-Theoretiker:innen auf jeden Fall sehr spannend. Und nur dafür gibts die 4 Sterne.
Fand das Ende sehr spannend. Am Anfang fand ich es schwer rein zu kommen , vielleicht auch mangels wissen in dem Gebiet. Allgemeine ein gelungener Krimi mit sympathischen Charakteren und einem angenehmen Schreibstil, jedoch vielleicht nicht ganz meine richtig vom Inhalt her
Klasse Krimi mit interessanten Typen und einer Geschichte die Realität und Fiktion so eng miteinander verknüpft, dass sie einen bis zur letzten Seite nicht mehr loslässt.