Et si l'araignée radioactive avait mordu gwen Stacy à la place de Peter Parker ? Dans cet univers parallèle, l'adolescente devient la super-héroïne connue sous le nom de spider-Woman. Après s'être retrouvée au cœur de l'événement spider-Verse, gwen poursuit ses aventures et affronte le Vautour ainsi que le lieutenant de police Frank Castle.
Contient les épisodes US : - Spider-gwen (2015) #1-5
David Jason Latour (b. 1977) is an American comic book artist and writer known for his work for Image, Dark Horse, Marvel and DC comics on titles such as Wolverine, Winter Soldier, Southern Bastards and Spider-Gwen.
In der einfach und leider typisch erzählten Comic-Geschichte, bietet Spider Gwen leider wenig neues.
Der viel gepriesene Animations Stil aus den Comic Verfilmungen - die permanente Verschiebung der Farpalette je nach Stimmung, stark abstrahierte Polarisierung der Hintergründe, aquarelleähnlich verschwimmende Hintergründe - lässt sich leider nur auf den Covern der Unterkapitelwieder finden. Der restliche Comic ist solide ausgearbeitet mit zwar aufregenden aber altbekannten Bildkompositionen. Positiv auf jedenfall, dass Robbi Rodriguez auf die sonst oft typischen Übersexualisierungen der weiblichen Charaktere verzichtet, ohne Monotonie in den Designs hervorzurufen. Und traurig, dass dies hervorgehoben werden muss.
Und leider trifft das auch auf die Geschichte an sich zu. Wir sehen einen typischen Spider Man Comic, bei dem einfach hier und da ein paar Charaktere verschoben wurden. Mit den gezeigten Geschlechtsänderungen, was-wäre-wenn-böse Moralwandlungen und Jobwechseln ändern sich leider nur Oberflächlichkeiten. Etablierte Charaktere werden an einen anderen Ort gestellt, aber neue Blickwinkel eröffnen sie uns nicht. Vielleicht liegt es daran, das Spider Gwen Schöpfer Jason Latour als Mann keine andere Perspektive auf eine weibliche Superheldin einnehmen kann. Vielleicht ist in dem Medium aber auch nicht mehr zu holen, als eine Verschiebung und Aufbau von Repressentation.
Wohlwollend gesprochen, zeigt der Comic von 2015 wenigstens, dass es möglich ist einen ganz normalen Spider Man Comic mit einer Frau in der Hauptrolle zu besetzen und das die Welt damit nicht untergeht. Pessimistisch gesprochen zeigt der Comic, das ein Ausbruch aus dem Denken in (Geschlechter-)Stereotypen nicht durch bloße Neubesetzung geschaffen werden kann, wenn unsere Grundlage alt"bewehrte" Muster und Realitäten sind.
Vielleicht ist es aber auch gemein, dass man das gerade (wieder) von einem Comic mit weiblicher Hauptrolle verlangt.
Insgesamt ein solider Spiderverse Comic, der leider wenig Neues mit sich bringt.
Un univers alternatif intriguant et une héroïne qu'on a envie de suivre dans sa quête de rédemption. L'actin maque pafois un peu de punch, mais ça reste une histoire plaisante.