Raubeinige Helden, gefährliche Magie und eine atemberaubende Queste – Nordwärts ist der geniale Auftrakt zu einer großen neuen Fantasy-Serie
Sagen und Mythen ranken sich um die legendäre Rivalität zwischen Asleif Phileasson, den sie nur den Foggwolf nennen, und Beorn dem Blender. Nun soll eine Wettfahrt entscheiden, wer von beiden der größte Seefahrer aller Zeiten ist und sich König der Meere nennen darf. In achtzig Wochen müssen die beiden Krieger den Kontinent Aventurien umrunden und sich dabei zwölf riskanten Abenteuern stellen. Abenteuern, die nur die abgebrühtesten Helden zu bestehen vermögen. Es ist der Beginn des größten und gefährlichsten Wettlaufs aller Zeiten
Bernhard Hennen, 1966 in Krefeld geboren, ist ausgebildeter Germanist, Archäologe und Historiker. Sein Studium absolvierte er an der Universität Köln.
Schon während des Studiums arbeitete er als Journalist für verschiedene Zeitungen und Radiosender.
1994 verfasste er gemeinsam mit Wolfgang Hohlbein seinen ersten Roman (DAS JAHR DES GREIFEN), der im selben Jahr als bester deutscher Fantasyroman prämiert wurde.
Zurzeit liegen von Bernhard Hennen ca. 25 historische und phantastische Romane, sowie eine Reihe von Kurzgeschichten vor. Mit dem historischen Roman „Die Könige der ersten Nacht“ veröffentlichte er 1999 sein erstes Hardcover, dem in den beiden folgenden Jahren noch zwei weitere folgten. „Die Könige der ersten Nacht“ wurde durch ein Stipendium der Sparkassenstiftung zur Förderung rheinischen Kulturguts unterstützt.
Neben seiner schriftstellerischen Arbeit entwickelte Bernhard Hennen die Storyline für ein Computerspiel und verfasste verschiedene preisgekrönte Abenteuermodule für Fantasy-Rollenspiele unter dem Label „Das Schwarze Auge“.
Bernhard Hennen ist verheiratet, hat eine Tochter und einen Sohn und lebt seit Ende 2000 in seiner Geburtsstadt Krefeld.
Ich wollte unbedingt etwas über Wikinger lesen und bat eine liebe Freundin um einen Tip. Das hier habe ich erhalten.
Eins vorweg, was man wissen sollte: die Einleitung des Buches wurde wohl von dem einen der beiden Autoren, Robert Corvus, geschrieben. Diese ist in meinen Augen so schlecht und absolut entbehrlich, dass ich nichts darüber sagen werde.
Der Rest (alles nach den ersten 86 Seiten), stammt aus der Feder von Bernhard Hennen und gibt Hoffnung auf ein durchschnittlich gutes Buch.
Bei dem Plot geht es im Wesentlich um ein Wettrennen zwischen zwei Wikinger-Eroberern und ihren „Clans“ - der Gewinner dieses Rennens, welches über See und über Land stattfindet, darf sich selbst König der Meere nennen. Von der Idee her sowas wie „um 80 Tagen um die Welt“ nur mit Wikingern.
Die Idee finde ich super. Der Rest hat mich absolut nicht überzeugt.
Wieso wird dieses Rennen im Namen der Götter überhaupt veranstaltet? Wieso fahren so viele Männer mit, obwohl sie wissen wie gefährlich das ist? Wieso schließen sich dauerhaft Leute so mir nichts, dir nichts, der Truppe an? Um diese Fragen nicht einfach mit „wegen der Ehre“ zu beantworten, werden dünne Hintergrundgeschichten erfunden, die nicht überzeugen.
Was mich jedoch am meisten gestört hat und mir so nur selten begegnet ist: es gibt fast keine Unterscheidung zwischen den einzelnen Charakteren. Als hätten die Autoren ein Dutzend Protagonisten erschaffen, indem sie ihnen einfach unterschiedliche Namen und etwas andere Beweggründe für diese Fahrt gegeben hätten. Man spürt, dass bei den einzelnen Charakteren einfach keine zündende Idee für eine eigene Geschichte gesteckt hat. Es gibt keine Charakterentwicklung, keine wirklich individuellen Unterschiede in ihrer Persönlichkeit. Am Ende war es mir demnach eigentlich egal, ob sie alle durchkommen oder draufgehen.
Mein einziger Lichtblick: es handelt sich um eine Reihe. Also vielleicht, hatten die beiden Autoren eine richtig gute Idee, wussten aber nicht wie sie zu beginnen war. Vielleicht sind die nächsten Bände also besser? Ich weiß jedoch nicht, ob ich eine zweite Einleitung von Robert Corvus durchstehe. Kein Sonntag ist so verregnet, dass mir das Spaß machen würde.
In diesem sehr wikingerartigen Fantasy-Epos geht es um eine Wettfahrt zwischen zwei legendären Kapitänen des Kontinents Aventurien: Asleif Phileasson, der Foggwolf, und Beorn, der Blender. Durch diese Wettfahrt soll der König der Meere bestimmt werden. Beide Kapitäne sammeln um sich eine Schar von Seefahrer*innen, die wir im Laufe der Zeit näher kennenlernen. Der eigentlichen Handlung vorangestellt ist eine Episode aus der Kindheit zweier der Seefahrer, die mit Phileasson reisen, und die erklärt, warum die beiden sich permanent in Lebensgefahr befinden. Diese Szenen sind äußerst brutal, ein Mädchen wird über einen Zeitraum immer wieder vergewaltigt, seid vorgewarnt.
Im Anschluss geht es dann darum, wie es zu der Wettfahrt kommt, wie sie startet und die erste Etappe zum Land der Schneeschrate verläuft. Dabei werden nicht nur viele Charaktere und Kreaturen sondern auch erste Aspekte des Magiesystems eingeführt. Interessant fand ich, wie die Autoren anhand der Schneeschrate das Thema Rassismus in die Geschichte einbringen. Das Buch macht insgesamt Spaß, ist allerdings schon sehr von Schifffahrt und nordischen Elementen geprägt, die Welt ist sehr kalt und rau, das ist nicht ganz mein Ding, hat mir aber gut genug gefallen, um die Serie weiter zu verfolgen. Detlef Bierstedt muss man als Sprecher mögen, wenn man sich mal an seinen ein wenig rauen Ton gewöhnt hat, der gut zu der Reihe passt, kann man gut damit zurechtkommen, auch wenn ich persönlich immer an Commander Riker denken muss ;-)
3,5 / 5 ⭐ Toller Reihenauftakt! Dass im Prolog das Thema Vergewaltigung eine grosse Rolle spielt, wird sicher nicht allen zusagen. Dennoch: haltet durch, es wird sich lohnen dem Buch eine Chance zu geben. Für mich hatte dieser Band einige kleinere Längen. Trozdem ist das Buch absolut lesenswert, und natürlich vollkommen nachvollziehbar für alle, die DSA nicht kennen. Insgesamt konnte mich das erste Abenteuer nicht ganz so sehr packen, wie die Handlung von Band 2. Es wird also spannend!⚔️
Durch ein Interview von Robert Corvus, in welchem diese Saga nur am Rande erwähnt wurde, kam ich seit vielen Jahren mal wieder dazu einen Roman aus der DSA-Welt zu lesen. Sofort hat es mich in mein viel jüngeres Ich zurückgeworfen und die Erinnerung an spannende DSA Abende mit der alten Pen&Paper Truppe wachgerufen. Vielen Dank hierfür! Der Roman hat eine unglaublich hohe Qualität mit packender Story, viel Spannung und faszinierenden Beschreibungen der DSA-Welt. Explizite Beschreibung von Gewalt gehört sicherlich zu diesem Genre, dennoch möchte ich hier eine kleine Warnung bzgl. des Prologes in Bezug auch auf sexuelle Gewalt aussprechen. Das hat mich schon echt erschüttert (Was nicht negativ in Bezug auf die Autoren oder den Roman gemeint ist!). Mit den DSA-Romanen (und dem dazugehörigen Rollenspiel) bin ich vor über zwanzig Jahren (ohgottogott) zu meiner anhaltenden Faszination für Fantasy (und später auch Science Fiction) gekommen. Danke dass ich mit diesem tollen Roman (und wahrscheinlich auch den folgenden...) zu diesen Anfängen zurückkehren durfte!
Mega starker Reihenauftakt! Diese rauhe und brutale Wikinger-Saga ist mit Elfen und Magiern gespickt und beinahe durchgehend spannend. Vor allem die ersten Seiten sind so unfassbar fesselnd, denn es passiert direkt etwas wirklich grauenvolles und man fiebert unglaublich mit der Figur mit! Ich hab bis nachts gelesen um sicher zu gehen, dass sie aus der Situation befreit wird. Sehr starke Charaktere, auch weibliche, und keine Liebesgeschichte, aber sehr viele Verstrickungen und Möglichkeiten, ich bin sehr gespannt, wie es weitergeht. Ich hab mir direkt den zweiten Band zugelegt und genieße wirklich jede Seite.
Meine Neugier und Abenteuerlust haben schließlich gesiegt. Ich habe mich nun auch aufgemacht auf die Reise quer durch und um Aventurien herum. Der erste Band ist solide Fantasy, noch nicht überragend, aber sprachlich schon deutlich besser als die anderen zwei Aventurienromane die ich bisher gelesen habe. Man merkt, dass Bernhard Hennen ein erfahrener Autor ist. Einziges Manko, ich spoiler mich nun selbst sollte ich das Abenteuer irgendwann mal spielen. Vielleicht überkommt mich ja nach Beendigung der Reihe ein plötzlicher Amnesiezauber.
Das Buch hat mich sehr überrascht. :D Der ausführliche Prolog hatte es in sich und so hat mich die Geschichte sofort in ihre Fänge gezogen. Ich musste mich nur erstmal in die Sprache einfinden. Gut, dass es hinten ein Glossar gibt. 👍🏼 Das hat es mir erleichtert. Gespannt bin ich auf die Folgebände, da in diesem Teil viel angeteasert wird, was sich wohl erst nach und nach aufklären wird. Ob es jetzt um die Aufgaben geht oder die Figuren und deren Hintergrund.
3,5 Sterne Das war ein ganz gelungener Reihenauftakt, der meine Vorfreude wecken konnte, aber auf jeden Fall Luft nach oben lässt. Ich bin gespannt wie es weiter geht.
Bernhard Hennen und Robert Corvus gelingt mit „Nordwärts“ ein vielversprechender Auftakt in die 12-teilige Phileasson-Saga und während ich keine regelmäßige Fantasy-Leserin bin, fand ich das frostige Wikingersetting und die Idee des Wettstreits der zwei Kapitäne Phileasson und Beorn sehr reizvoll. Die beiden bekommen zusammen mit ihrer jeweiligen Ottajasko (Schiffsgemeinschaft) Aufgaben, die sie innerhalb von 80 Wochen rund um die Welt Aventurien bewältigen müssen.
Allerdings hat es mich am Ende nicht ganz so gepackt wie erhofft – die Spannung blieb mehrmals auf der Strecke und die einzelnen Charaktere wollten mich emotional noch nicht allzu sehr mitnehmen.
Vielleicht waren meine Erwartungen für den ersten Teil einer Reihe auch etwas zu hoch, deswegen gebe ich dem Ganzen gerne noch eine Chance, sich im zweiten Teil zu beweisen und zu entwickeln. Was ich mochte war, dass kein klischiertes Denken von gut und böse bedient wird, sondern die Geschichte verspricht, auf komplexe moralische Dilemmata zuzusteuern. Auf zum Himmelsturm! ;-)
Wirkt auf mich wie ne Mischung aus Herr der Ringe und nordischen Mythen. Das Hörbuch ist in der Stimmenvariation nicht all zu glücklich eingesprochen. Ich bin mir nicht sicher ob ich deshalb auch einige Passagen als zu schwülstig und gestellt empfunden hab. Den Schreibstil finde ich nur mäßig. Gut gefällt mir, dass etliche moralische, ethische, philosophische Fragestellungen bearbeitet werden. Ist aber alles nix Neues. Werd noch den 2. Band hören und entscheiden ob sich die Reihe für mich lohnt.
Diese Reihe verdient viel mehr Aufmerksamkeit! "Nordwärts" hat alles was eine großartige Fantasygeschichte ausmacht, und hat mir unglaublich viel Spaß gemacht! Es ist spannend, lustig, zum mitfiebern und das ganze Worldbuiliding wirkt irrsinnig ausgereift! Gut das es noch 11 weitere Teile gibt in denen ich nach Aventurien reisen kann!
Ich habe DSA nie gespielt, aber von Aventurien schon einiges gehört. Ich fand die Welt schon immer sehr faszinierend und hätte mir damals gewünscht es mit anderen spielen zu können. Leider kam es nie dazu.
Umso gespannter war ich auf dieses Buch.
Was soll ich sagen? Ich kenne zwar die Folgebände noch nicht, aber glaube, dass dieser Band ein guter Einstieg in die Phileasson Saga ist. Leider kam ich anfangs schwer in die Geschichte rein, so ergeht es mir allerdings bei fast allen High Fantasy Büchern. Ich muss erst einmal die Charaktere und die Welt kennen lernen.
Die Geschichte um die Schneeschrate war super schön!!! Hat mir sehr gefallen. Tolles Volk :>
Zum Schluss habe ich gemerkt, dass ich endlich reingefunden habe und mir die ein oder andere Person ans Herz gewachsen ist. Da war der erste Band aber auch schon wieder vorbei.
Deshalb "nur" 3 Sterne von mir. Ich habe einfach zu lange gebraucht, um in die Geschichte reinzufinden und abzutauchen.
"Nordwärts" ist mal wieder eines von diesen Büchern, die kurzweilig, aber nichts sagend sind. Hennen schafft es die Geschichte der Phileasson-Saga mit interessanten Charakteren und einem Zusatzplot anzureichern. Die eigentliche Erzählung plätschert aber etwas dahin und konzentriert sich gerne mal auf Nebenschauplätze. Dadurch deckt das Buch dann auch nur einen kleinen Teil der großen Wettfahrt zwischen dem Foggwulf und Beorn dem Blender ab. In diesem Tempo läuft das Ganze vermutlich auf 12 Bände hinaus. (Analog zu den Einzelabenteuern im neu aufgelegten Sammelband)
Wer das Abenteuer nicht kennt und auch nicht spielen will, hat sicherlich viel Spaß an dem Buch, wer es bereits kennt, findet zumindest ein paar alte Bekannte wieder.
Ich werde zumindest den nächsten Band auch lesen. Dann werde ich mal sehen, wie es sich entwickelt.
Leider nichts für mich. Am Anfang war es noch recht interessant, aber sobald es aufs Schiff ging war es für mich vorbei. Die Handlung plätschert nur noch dahin, richtige Spannung gibt es nicht. Die nächsten 300 Seiten lassen sich am besten so zusammenfassen: 1) Mannschaft gerät in Schwierigkeiten und/oder trifft Fremde 2) Mannschaft kämpft gegen Fremde oder die Fremden (die zufälligerweise Magiebegabt sind) schließen sich der Mannschaft an. 3) Weiter segeln bis siehe 1. Außerdem wirken die Protagonisten ziemlich stereotypisch und nicht sehr tiefgründig - sympathisch war mir keiner von ihnen. (Am ehesten noch der Blutmagie wirkende Elf...) All das mag daran liegen dass das Buch auf einem Rollenspiel basiert. Ich kann mir vorstellen dass es viel Spaß macht diese Abenteuer durchzuspielen, aber sie bloß zu lesen war leider unglaublich langweilig für mich.
Wunderschön geschrieben, mit klarem Fokus auf den Charakteren. Spannend war es auch, aber nicht flächendeckend. Da ziehe ich auch meinen Stern für ab.
Der geniale Mix aus Game of Thrones, In 80 Tagen um die Welt, Maddrax, Vikings, The Witcher, Herr der Ringe u.v.m. hat seine Stärken eindeutig in den vielen kleinen und großen Anspielungen auf Serien-und Filmvorlagen. Und die vorbildlich gute Charakterentwicklung, die mich teilweise mit den Abenteurern verschmelzen ließ.
Etliche Protagonisten sind mit bereits existierenden, fiktiven Charakteren verwandt. Manche mehr, manche weniger. Teils auch nur von der Optik abgeleitet. Manche verhalten sich dafür wie ihre bereits existierenden, berühmten Spiegelbilder.
Arula aus Maddrax, Asterix (Beorn hat da was uffm Kopp und Optik passt auch), Arya Stark (Rächerin aus dem Prolog) und einige Figuren aus der Viking-Serie fielen mir besonders ins Auge.
Immer wieder begegnet man im Verlauf des Romans bekannten Szenen aus Film und Fernsehen.
Die Serie hat mich von Band 1 weg ins Boot und seine Ottajasko geholt. Ich hoffe lediglich auf eine deutliche Spannungssteigerung im nächsten Teil. Und auf mindestens ebenso viele, gut versteckte Reminiszenzen. Dann klappts auch mit den fünf Sternen am Firmament.
4✨ - Ein grandioser Reihenauftakt! Die Phileasson-Saga scheint eine Mischung aus Fantasy-Wikinger-Abenteuergeschichte zu sein, in welcher sich die zwei sagenumwobenen Seefahrer Phileasson, der Entdecker, und Beorn, der Plünderfahrer, ein Wettrennen um den Kontinent Aventurien liefern, bei dem sie 12 gefährliche Aufgaben in 80 Wochen bewältigen müssen, um den ehrenwerten Titel "König der Meere" zu erlangen. Bereits der Prolog war so fantastisch geschrieben, dass ich nach kürzester Zeit mitten in der Geschichte gefangen war. Die Geschichte ist brutaler und blutiger als ich es erwartet hatte (was mich jedoch nicht gestört hat). Nicht nur die Geschichte selbst ist äußerst umfangreich, gut durchdacht und spannend, sondern auch die vielseitigen Charaktere konnten mich überzeugen. Leider hat sich der Reihenauftakt fast ausschließlich auf Phileassons Schiffsmannschaft beschränkt und Beorn etwas in den Hintergrund rücken lassen. Dennoch ist Beorn (meiner Meinung nach) der komplexere Charakter der beiden und ich hoffe sehr, in den nächsten Bänden mehr über ihn und seine Reise zu erfahren. Fazit: Eine sehr atmosphärische und magische Geschichte mit beeindruckendem Worldbuilding. Ich freue mich schon auf Band 2!
Den Anfang fand ich superstark. Dann hat es mich ein bisschen verloren unterwegs (vielleicht, weil ich nicht der typische Fantasyleser bin). Es gibt zum Glück viele Charaktere zur Auswahl, so dass sicher jeder welche findet, die so interessant sind, dass man unbedingt weiterlesen möchte. Bei mir sind das definitv Zidaine, Irulla, Shaya und Salarin. Außerdem würde ich gerne noch ein bißchen mehr über Beorn und seine Ottajasko erfahren. Der zweite Teil ist schon unterwegs zu mir. Danach wird entschieden, ob die Reihe weiter verfolgt wird.
Der Prolog war für mich ganz schlimm und ich hätte mir eine Triggerwarnung gewünscht. Ich habe dann länger überlegt, ob ich abbrechen soll. Ich habe mich dann zum weiterlesen entschieden und es wurde dann auch besser. Ab der Mitte als ich mir die Namen der Crews besser merken konnte hat es mir ganz gut gefallen aber ich werde vermutlich nicht weiterlesen bzw. hören.
Ich weiß gar nicht so recht was ich sagen soll, außer: ich will mehr davon! Zuerst einmal war ich etwas überrascht über den langen Prolog. In welchem anderen Buch / Reihe fängt das erste Kapitel auf Seite 85 an? Dennoch hatte dieser genau die richtige Länge und hat Einblicke in die Geschichte von zwei der Protagonisten gegeben und direkt eine Verbindung zu diesen hergestellt.
Aber jetzt mal ganz von vorne: Die Handlung des Buchs spielt in Aventurien. Der ein oder andere kennt das bestimmt im Zusammenhang mit „Das schwarze Auge“. Für mich war die ganze Welt vollkommen neu. Es sind jedoch keine Vorkenntnisse nötig, um schnell in die Welt reinzukommen. Diese wird nicht, wie in anderen Reihen bevor die Handlung beginnt erklärt, sondern neben der Handlung selbst. Man wird also direkt in die Geschichte reingeworfen. Um genau zugehen zweimal. Einmal, im Prolog und einmal in Kapitel eins.
Ich mochte die Geschichte und die Protagonisten wirklich sehr. Auch, wie man einen Einblick in deren Denkweise erhält. Aktuell sind noch einige dieser etwas eindimensional und werden während der Reihe hoffentlich noch mehr Tiefe erhalten. Auch war die erste Aufgabe relativ schnell abgefrühstückt. Für mich hätte der Band gerne noch 100 Seiten mehr haben können und sich mehr Zeit lassen können. Sprachlich und atmosphärisch hat mir der Band sehr gut gefallen, sodass man mitten in dem Abenteuer war und alles um sich herum vergessen konnte. Ich freue mich riesig auf die anderen Bände und werde mich bald Band Nummer zwei widmen.
Auch wenn man es nirgends auf dem Klappentext erkennt, es handelt sich hier um einen Roman, der in der Rollenspielwelt DAS SCHWARZE AUGE spielt und mit der Phileasson-Saga eine der legendären Kampagnen dieses Spiels nacherzählt.
Man braucht kein Rollenspieler zu sein, um dieses Buch als solide Unterhaltung lesen zu können. Es dürfte aber den Spassfaktor noch enorm steigern, wenn man sich in der komplexen Welt Aventuriens auskennt, aus der die beiden Autoren aus den Vollen schöpfen. Und seit ich weiss, dass ich bei meinem in Kürze anstehenden ersten Rollenspiel-Abenteuer einen Safnir-Geweihten spielen werde, lese ich das Buch auch nochmal mit anderen Augen.
Ganz starker, immerhin 80-seitiger Prolog. Danach ein einem Rollenspielroman-Abenteuer angemessener Mix aus Pathos und Plattitüden, der Spass macht, wenn man auf sowas steht.
Auf jeden Fall wird dieses Buch nicht nur mich für das Thema Rollenspiel anfixen .
3,5 Sterne Ich habe das Buch vor allem gelesen, weil ich mein Wissen über die DSA-Welt ein wenig vertiefen wollte. Zum Glück ist die Geschichte selbst auch gut. Das Buch fängt extrem geil mit dem Prolog an, der eines der besten Kapitel überhaupt ist, leider wird damit später nichts mehr groß gemacht und im gesamten ist er nicht aussagekräftig für das gesamte Buch. Natürlich ist es auch erst Band 1.
(+) - Prolog ist eine mitreißende Geschichte über Gruppenzwang, Kulturen und Ausschließung - man merkt, dass die Welt sehr groß ist - Sehr viele interessante Charakteransätze
(-) - Hauptteil nicht wirklich mitreißend geschrieben - Zu viele Charaktere, so dass man keinen wirklich kennenlernt - Antagonistengruppe etwas flach
Manchmal findet einen das Buch und nicht umgekehrt. Wir haben den ersten Band gemeinsam in unserer kleinen Lesegruppe gelesen und nicht jeder war so begeistert wie ich.
Fairerweise muss man sagen, dass zumindest der erste Teil für mich eher ein Abenteuerroman ist und weniger ein Fantasyroman, obwohl es Fantasyelemente gibt.
Ich liebe es, wenn es um eine (gemeinsame) Reise geht, auf der es Prüfungen zu bestehen gilt. Und dann noch in einem nordischen Setting, die perfekte Kombination für mich.
Das Buch hat ordentlich Tempo, was aber auch bedeutet, dass es nicht übermäßig in die Tiefe geht bei manchen Themen: Es gibt Zauberer, aber das Magiesystem steht bis jetzt nicht im Mittelpunkt. Die Magier sind ganz normale Mitreisende und der Fokus liegt nicht speziell auf ihnen. Etwas mehr Aufmerksamkeit erhalten schon die Elfen und ihre Welt, jedoch nicht zu vergleichen mit anderen klassischen Highfantasy-Werken. Hauptaugenmerk ist für mich der Abenteuercharakter der Geschichte und der Wettbewerb zwischen den beiden Männern.
Das Buch ist teilweise ziemlich brutal und beginnt bereits mit einem brutalen Kapitel. Dessen sollte man sich bewusst sein. Dabei ist die Brutalität nicht durchgehend, aber Themen wie Vergewaltigung kommen durchaus vor. Daher eine Triggerwarnung.
Wir wollen bald schon den zweiten Teil lesen und ich warte nur noch darauf, dass meine Bibliothek mir eine Nachricht schickt 😀.
Ein herrlich nostalgisches Lesevergnügen. Bernhard Hennen und Robert Corvus erzählen die Geschichte des Wettkampfes zweier thorwalscher Kapitäne, die den Kontinent Aventurien umrunden wollen, um festzustellen wer von ihnen der König der Meere genannt werden darf. Diese Geschichte ist tief eingebunden in die Welt des Rollenspiels Das Schwarze Auge. Die Folge von Abenteuern, die bei der Fahrt des Foggwulf Phileasson erlebt werden konnten, war die erste epische Kampagne, in der die Helden Geschichte schreiben konnten. Im Rahmen des Rollenspiels ist diese Serie mehrfach aktualisiert und neu aufgelegt worden. Nun machen sich zwei erfahrene Autoren sowohl im Bereich des Spiels als auch im Bereich Fantasy daran diese Geschichte für das breite Publikum außerhalb der Spielergemeinschaft neu zu erzählen. Dabei folgt die Geschichte einerseits dicht der Vorlage und weckt bei den Spielern Erinnerungen und läßt alte Bekannte neu aufleben. Andererseits wird die Perspektive erweitert, um die Erlebnisse des Widersachers Beorn. Die Autoren schildern immer wieder Kapitel aus der Sicht der konkurierenden Seefahrer und ihres Anführers. Dadurch gewinnt der Roman auch für Spieler, die sich an die Reise noch gut erinnern können, den Reiz des Neuen. Das Buch hält gut die Balance zwischen Handlungsfortschritt und Charakterisierung der Reiseteilnehmer. Ich werde die Folgebände bestimmt lesen.
Ein genialer Auftakt in eine lange Fantasy Serie der mich von Anfang bis Ende gefesselt hat. Der Prolog ist etwas krass, aber lasst euch davon nicht abschrecken ;)
Eine tolle Welt, die geschaffen worden ist. Eine gute Mischung zwischen Realität, Historie und Magie. Es hat spannende Höhepunkte und Wendungen. Ich freu mich auf Band 2.