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Wir waren hier

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Berlin im Jahr 2039: Die Stadt liegt in Trümmern, das öffentliche Leben ist längst zusammengebrochen. Für die überlebenden Menschen geht es um die nackte Existenz. Wie den Horror des Alltags, den Kampf gegen Hunger und Kälte überstehen? Mittendrin die 15-jährige Anna, die ihren Weg sucht und für das Leben und die Liebe kämpft – und für eine Welt, in der trotz allem eine Zukunft für sie möglich ist.

352 pages, Hardcover

Published January 24, 2016

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Community Reviews

5 stars
22 (12%)
4 stars
61 (34%)
3 stars
53 (29%)
2 stars
31 (17%)
1 star
10 (5%)
Displaying 1 - 29 of 29 reviews
Profile Image for Coleccionista de finales tristes.
684 reviews46 followers
August 18, 2020
Recuerda un poco el inicio de los juegos del hambre sin embargo conforme avanza no se desarrollan los personajes y ni siquiera la historia. Ha sido una decepción. Es el libro más aburrido que he leído sobre una guerra.
Profile Image for Steffi.
3,282 reviews183 followers
February 13, 2016
Ich bin etwas hin und her gerissen, ob mir das Buch gefallen hat oder nicht.

Das setting und auch das world-building fand ich richtig klasse. Es ist immer wieder schön mal eine Dystopie zu lesen, die in Deutschland angesiedelt ist. Ebenfalls hat mir gefallen, dass die Autorin die Welt mit vielen Details beschrieben hat und man auch immer mal wieder erfahren was passiert ist.

Die Handlung fand ich insgesamt leider etwas dünn. Lange Zeit passiert nicht viel und dann kommt am Ende alles geballt auf einmal und ratzfatz war alles erledigt. Da hätte Autorin in der Mitte lieber etwas kürzen oder ein paar Seiten mehr hinten anhängen. Insgesamt konnte mich die Geschichte leider nie völlig packen.
Der Epilog war für meinen Geschmack mehr als überflüssig.
Profile Image for Stefanie Hasse hisandherbooks.de.
726 reviews217 followers
October 16, 2016
Zitat:
„Oben – kein Dach. Abbruchkante. Rissige Steine.
Über uns der eisige Himmel.
Das nächste Hausdach. So weit, zu weit.
Sie kommen.
Sie schreien.
Sie sind da.“
(S113)

Inhalt:
Das Jahr 2039. Die Welt wird von Kriegen erschüttert. Für die Menschen geht es täglich ums Überleben. Es fehlt an allem.

Mitten im zerbombten Berlin lebt Anna mit ihren Eltern. Essen und Trinken sind knapp, überall patrouilliert das Militär. Ständig sterben Menschen.
Irgendwie gelingt es Anna, wieder ins Internet zu kommen und damit weiter an ihrem Blog zu schreiben. Hier trifft sie auf Ben, einem Jungen aus Hamburg. Doch sie muss vorsichtig sein. Im Internet zu sein ist, wie viele andere Sachen auch, verboten und gefährlich. Die Webpolizei kann einen jederzeit erwischen. Ben kann Anna davon überzeugen, ihn zu treffen.

Anna und Ben treffen sich an einem geheimen Ort. Sofort sind sie sich sympathisch. Aber Ben scheint ein Geheimnis zu haben, was Anna misstrauisch werden lässt. Gemeinsam wollen sie dennoch den Weg in ein besseres Leben antreten. Und so beschließen die Jugendlichen, Berlin zu verlassen. Sie wussten, dass an jeder Ecke Gefahr lauern würde. Doch plötzlich werden ihre Befürchtungen real.

Meinung:
„Wir waren hier“ war ein absoluter Spontankauf. Ich sah das Buch im Regal einer Buchhandlung und konnte nicht daran vorbei. Das Cover zog mich magisch an und der Klappentext hatte es mir sofort angetan. Nachdem die Geschichte dennoch kurze Zeit warten musste, war es nun endlich so weit.

Die Idee klang vielversprechend und so stürzte ich mich in die Seiten. Der erste Teil der Geschichte wurde in blogähnlichem Stil geschrieben, was mir grundsätzlich schon einmal gefiel. Allerdings lauerte dabei dann immer die Gefahr, dass sich in einigen Auszügen Längen anbahnten. Dennoch wurde ich neugierig auf die weiteren Entwicklungen.

Die Welt, in der die Geschichte spielt, wurde mir einfühlsam und gut beschrieben nahegebracht, wobei keinesfalls Verharmlosungen benutzt wurden. Ich spürte eher sofort, dass ich mich hier in einer Realität wiederfand, die grausam und schrecklich den Tod vieler Menschen verursacht. Von der ersten Seite an stellte sich sodann auch ein ziemlich bedrückendes Lesegefühl ein, das mich bis zur letzten Seite nicht mehr los ließ.

Die von Nana Rademacher skizzierte Welt erlebte ich aus der Sicht von Anna in Gegenwarts-Ich-Perspektive. Die Gedanken der Protagonistin waren mir damit immer recht nah. Ab und an konnte ich bei Anna auch emotionale Reaktionen erleben, die beim Lesen jedoch nicht immer spürbar wurden und den Charakter so ein wenig verblassten. Anna ist vom Grunde her selbstlos und gibt alles für die ihr am Herzen liegenden Menschen. Vielleicht lag es gerade an dieser hier extrem stark ausgeprägten Eigenschaft, dass ich ihrem Handeln nicht immer bedingungslos trauen konnte. Doch Anna findet immer wieder ihren Weg, lässt niemandem im Stich. Im Gegenteil, sie opfert sich förmlich auf.
Auch wenn der Einstieg für mich nicht gänzlich reibungslos verlief, konnte ich irgendwann nicht mehr von der Geschichte lassen. Gut gesetzte Spannungspunkte verschafften mir einen schönen Lesefluss, auch wenn zwischendurch immer wieder eine ruhigere Gangart zu verzeichnen war.

Die Charaktere wurden glaubhaft dargestellt, konnten dadurch eine Prägnanz entwickeln, so dass Verwechslungen ausgeschlossen waren.
Meine Erlebnisse in einer vom Krieg verwüsteten und dominierten Welt hinterließen wirklich eine beklemmende Wirkung, angedeutete Grausamkeiten und Vergehen entwickelten entsprechende Emotionen in mir.

Zum Ende hin treibt Nana Rademacher den Spannungspegel nochmals sehr hoch, bevor ihre Geschichte mit einem schönen und zufrieden stellenden Ergebnis endet.

Urteil:
„Wir waren hier“ ist keine actiongeladene Geschichte, sondern punktet eher mit gut durchdachten Handlungssträngen, die einer guten dystopischen Geschichte wirklich gerecht werden. Meine Lesestunden in unserer durchaus denkbaren und erschreckenden Zukunft sind mir deshalb knappe 4 Bücher wert.

Für alle, die durch Entbehrungen nicht ihre Kraft verlieren, dabei starken Gegnern standhalten und den Glauben an eine glückliche Zukunft nicht verlieren.

©hisandherbooks.de
Profile Image for Lina Zidneser.
180 reviews
April 25, 2023
3.5

A ver... es una distopía, un futuro alterno en un pasado contado como presente.

Es la primera vez que leo a Nana Rademacher y, creo que necesitaré un par de obras más para poder entender su pluma.

Anna y Ben son una pareja con mentiras y vidas de adultos a sus 15 años?
La lectura se me complicó en algunas ocasiones, de hecho tuve parado el libro casi medio año pero por fin lo terminé.

Me recordó un poco a ña 2da. Guerra Mundial y sus juicios en Nuremberg.

Recomiendo el 📖 acompañado con litros de ☕️ y paciencia 😅
Profile Image for Jacqueline.
537 reviews17 followers
February 23, 2016
Auf dieses Buch bin ich nur durch einen Zufall aufmerksam geworden.
Was mir als erstes auffiel war natürlich das Cover, doch auch der Titel und der Klappentext machten mich super neugierig.

Ich Begann mit dem lesen und war sofort mitten im Geschehen, ich befand mich in Berlin im Jahre 2039.
Ich lernte Anna und ihre Familie kennen und merkte schnell das die Welt so wie wir sie kennen nicht mehr existiert.
Angst, Tod, Krankheit und Hunger bestimmen diese Welt und könnten an jeder Ecke lauern. Alte Ruinen und zerbombte Häuser sind ein alltägliches Bild geworden und gehören einfach dazu.

In Mitten dieses Chaos lernt Anna über das Internet Ben kennen,
dabei möchte ich anmerken das es normalerweise kein Internet mehr gibt doch Anna hat einen Weg gefunden weiterhin online zu gehen und auf ihren Blog zu schreiben.
Zwischen Ben und Anna wird schon bald mehr auch als Ben sie endlich besuchen kommt.
Plötzlich findet sich Anna im Kampf um die Liebe und um das Leben wieder in der eine Zukunft endlich wieder lebenswert ist.


Der Schreibstil der Autorin ist locker und flüssig dadurch konnte ich diesen Buch in einem Rutsch auslesen. Die ersten Kapitel sind Einträge aus Annas Blog, das gefiel mir richtig gut und gab es glaube ich in einer Dystopie noch nicht.
Daher war für mich zu Beginn auch der Schreibstil ein wenig ungewohnt, doch schon nach wenigen Seiten hatte ich mich daran gewöhnt und empfand den Schreibstil mit jeder Seite lockerer und flüssiger.
Und dennoch wirkt diese Geschichte kalt und bedrohlich ja sogar ein wenig verängstigend, denn wer weiß schon was uns 2039 erwarten wird?


Die Charaktere in diesem Buch sind authentisch und realistisch beschrieben.
Anna und auch Ben habe ich schnell in mein Herz schließen können.
Doch auch die andere Charaktere sind alles andere als blass gezeichnet, sie sind sympathisch und authentisch.

Die Handlung war für mich sehr spannend und unglaublich fesselnd.
Ich konnte und wollte dieses Buch nicht mehr aus der Hand legen.
Das Setting und die Atmosphäre in diesem Buch sind grandios und überaus realistisch beschrieben.

Wie ihr sehen könnt bin ich absolut begeistert, selten habe ich eine derart gelungene Dystopie gelesen die mich wirklich komplett überzeugen konnte.
Ich kann nicht anders als euch dieses Buch zu empfehlen, für Dystopie Fans ist dieses Buch ein MUST READ!

Für mich ist dieses Buch ganz klar ein Anwärter auf meine Highlights in 2016!

Fazit:

Mit Wir waren hier ist der Autorin eine beeindruckende Dystopie gelungen die mich völlig gefesselt hat. Ein beeindruckendes Setting, eine rasante und fesselnde Handlung sowie eine überaus starke Protagonistin überzeugten auf ganzer Linie.
Natürlich bekommt dieses Buch von mir die volle Punktzahl, 5 Eulen!
Profile Image for Kim.
273 reviews2 followers
July 10, 2016
Mir hat die Tiefe in diesem Buch gefehlt. Die Charaktere waren nicht wirklich greifbar und das Geschehen nicht richtig zielgerichtet.
Leider hat mir dieses Buch nicht so gut gefallen.
Profile Image for Mabely Ramirez.
209 reviews7 followers
May 25, 2020
3.5 🌟

Año 2039, debido a la guerra, la gente moría de hambre, de frío o asesinada por los soldados. La guerra había comenzado porque los humanos agotaron casi todos los recursos naturales y ahora era muy complicado sobrevivir.
Una chica llamada Ana que comienza a escribir un blog sobre como la guerra va acabando con todo. Para escribir este blog tuvo que hackear una red, ya que no tenían wifi y había días que incluso no tenían energía eléctrica. Ana sabía que se estaba arriesgando mucho, ya que estaba prohibido escribir o hablar mal del gobierno o de lo que sucedía. Mediante este blog, la contacta un chico llamado Ben, el cual se va haciendo persona importante en la vida de Anna.

Mi opinión:
Nunca había escuchado hablar de este libro y al investigar me di cuenta que originalmente fue escrito en Alemania. Me pareció interesante, ya que nunca había leído algo por un autor alemán, así que decidí darle una oportunidad.
Me pareció un libro bueno, había partes en que me daba mucha tristeza como vivía y las cosas que tuvo que hacer para sobrevivir. Debe ser muy difícil vivir en medio de la guerra y sentirte impotente porque no puedes proteger a la gente que te importa y, sobretodo, pensar que en cualquier momento les puede pasar algo.
Sin embargo, siento que el final fue muy apresurado, hubo algunas cosas que me confundieron y siento que quedaron algunos cabos sueltos.
La historia en sí es buena y me atrapó, pero sí me hubiera gustado mayor profundidad en ciertos momentos.

Sí recomiendo este libro, sirve muchísimo para reflexionar y valorar todo lo que tenemos (comida, vivienda, libertad, etc).
1 review
May 14, 2018
Dieses Roman handelt von einem Mädchen namens Ann. Sie war am verhungern. Es ist im Jahr 2039 eingestellt, und erzählt von Ann und ein Mann, Ben. Sie sprechen zuerst im Internet, und dann bald danach treffen sie sich persönlich. Ben rettete sie vor dem Verhungern, bevor es sie wie ihre eltern nahm. “Wir waren hier” ist ein guter dystopische Roman. Ich finde dystopische Geschichten interessant und dieses war derselbe. Obwohl das Gesamtthema nicht sehr Original ist, finde ich das Buch neu und erfrischend. Das Buch hat ein sehr guter setting, in Berlin, und Nana Rademacher hat ein sehr gute dystopische Stelle erfunden gemacht. Es beginnt etwas langsam aber es wird immer mehr interessant. Zuerst dachte ich es ein bisschen dumm war dass es so nah in der Zukunft ist. Jedoch jetzt denke ich es war Schlau und ein gute idee. Es ist so wie “1984”, weil der Zeitraum dich darüber nachdenken lässt, was die Zukunft wirklich halten wird. Insgesamt finde ich es ein gutes Buch mit einem kräftige Handlungsort.
Profile Image for upupuns.
6 reviews
October 26, 2021
Es sit schon ein paar Jahre her seit ich dieses Buch gelesen habe, aber es ist mir irgendwie im Kopf geblieben.

Das Buch ist mehr oder weniger in 3 Akte aufgeteilt: Akt 1, im Blogstil geschrieben und ca. 80 Seiten lang, Akt 2, der normal geschriebene Hauptteil (ca. 200 Seiten glaube ich) und Akt 3, ein 2-3 Seiten langer Plottwist der wieder im Blogstil verfasst wurde.

Persönlich fand ich den ersten Akt wirklich nicht schlecht, aber im zweiten hat Frau Rademacher irgendwie den Ball fallen lassen. Ich war 0 investiert und generell hat es sich einfach gezogen.


-MASSIVE SPOILER-


Was das Buch aber so in mein Hirn gebrannt hat war der letzte, 3 Seitige 3te Akt, in dem enthüllt wird das der gesamte 2. Akt ein Fiebertraum einer im Sterben liegenden Anna war. Der Twist hat mich getroffen wie aus dem nichts, und auf einmal hat der gesamte 2. Akt, besonders der hastig drangepappte Epilog, so viel mehr Sinn ergeben. Leider hat das aber nicht ganz ausgereicht um wettzumachen wie öde dieser war.
This entire review has been hidden because of spoilers.
Profile Image for Jules.
269 reviews33 followers
January 10, 2021
I think its a good standalone to read in between. The story takes place in the destroyed Berlin after / during a civil war that lead to famine and poverty among the remaining citizens that try to survive the cold winters and summers without enough water. Death by hunger, cold or the soldiers that terrorize the city belongs to the everyday life. The main character Anna tries to survive after her parents die.
It really makes you think about how fast the world could change into something like this since the book takes place only 20 years from now. the way Anna describes her life is realistic and terrifying because it is so naivly written from a childrens perspective who cant allow herself to think about anything else than how to survive that day.
Profile Image for Hortensia13.
454 reviews3 followers
April 19, 2019
Anna ist 15 Jahre alt und lebt in Berlin im Jahr 2039. Die Welt ist durch Kriege und Katastrophen zerstört. Alle kämpfen nur um die blosse Existenz. Auch Anna versucht sich und ihre Familie am Leben zu erhalten. Findet sie einen Weg, auch mit ihrer neu entdeckten Liebe zu überleben??
In dieser dystopischen Geschichte herrscht eine beklemmende Atmosphäre, in die der Leser von der ersten Zeile an eintaucht. Leider sagt mir der Schreibstil nicht gänzlich zu, besonders im ersten Teil der aus Blogeinträgen und Chatverläufen versucht modern daher zukommen. Daher gibt es von mir nur eine mittelmässige Bewertung.
Profile Image for Maria Rosas.
518 reviews20 followers
August 28, 2025
Esta distopía la autora presenta un mundo apocalíptico donde las telecomunicaciones se han cortado y la escasez de recursos es un tema cotidiano , las personas lidian con la supervivencia y toques de queda ambientado en el 2039 , la protagonista Anna una adolescente quien conoce a Ben un joven que en un principio se presenta como un rebelde que busca destronar el actual sistema, son separados cuando son descubiertos en su comunicación esto a la par de varias pérdidas que van teniendo, comienza una odisea para Anna donde va descubriendo que todos buscan algo pero al mismo tiempo sus dudas aumentan , con la duda acerca de que no se puede confiar en todos
Me encantó la narrativa de la autora
1 review
May 24, 2022
Wir schreiben das Jahr 2039 in Berlin. Die Hauptfigur Anna trifft einen Jungen namens Ben und sie verlieben sich langsam ineinander, während sie versuchen, in der gegenwärtigen Welt zu überleben.

Ich denke, die Moral der Geschichte ist, dankbar für das zu sein, was man hat (z. B. Essen) und nichts als selbstverständlich anzusehen, denn es gibt Menschen, die ohne den Luxus, den wir haben, überleben müssen, wie die Figuren in diesem Buch.

Ich habe dieses Buch ausgewählt, weil ich es interessant fand und ich dystopische Romane mag.

-Mihya
Profile Image for Christian.
113 reviews20 followers
July 21, 2019
Ein Buch was man gerne lesen kann, es bleibt aber leider nicht nachhaltig in Erinnerung.
Profile Image for Melissa.
51 reviews
January 1, 2021
Simplemente me encantó, tiene una trama totalmente envolvente y un muy buen final.
Profile Image for Jacqueline Oestringer.
487 reviews5 followers
February 21, 2016
Düster und emotional

die Autorin:

Nana Rademacher, geboren 1966, studierte Sozialpädagogik in Bielefeld. Danach arbeitete sie beim NDR in Hamburg als Regieassistentin und Lektorin. Seit 2001 ist sie für den Südwestrundfunk in den Redaktionen Hörspiel, Feuilleton und Musik tätig und lebt derzeit als freie Autorin in Stuttgart.
Quelle: Ravensburger


Klappentext:

Berlin im Jahr 2039: Die Stadt liegt in Trümmern, das öffentliche Leben ist längst zusammengebrochen. Für die überlebenden Menschen geht es um die nackte Existenz. Wie den Horror des Alltags, den Kampf gegen Hunger und Kälte überstehen? Mittendrin die 15-jährige Anna, die ihren Weg sucht und für das Leben und die Liebe kämpft – und für eine Welt, in der trotz allem eine Zukunft für sie möglich ist.


Zitate:

"Früher ist tot. Genauso wie morgen schon heute tot ist." Seite 19

"Wenn die Welt voller Lügen und Misstrauen ist, was kann dann noch wahr sein?" Seite 35

"Wie soll ich das bloß sagen? Es fühlt sich menschlich an. Solange es Musik gibt, gibt es Hoffnung. Hoffnung, dass das Leben mehr ist als Krieg und dass das Gute gewinnt." Seite 136


Charakter:

Anna ist ein junges Mädchen, das außer Entbehrungen nicht viel kennt. Einerseits, weil es in den Trümmern so gut wie nichts mehr gibt,
andererseits, weil ihre Eltern viel zu sehr mit sich selbst, dem Überleben und der Angst beschäftigt sind. Da bleibt für Anna nicht viel Aufmerksamkeit übrig.
Das Meiste aus dem „Vorher“ kennt sie nur aus Erzählungen und den Großteil ihrer Zeit verbringt sie damit, mit ihrer besten Freundin Luki durch die verfallenen Gebäude zu ziehen um Nahrung zu suchen, oder sich mit ihr zusammen um die leicht zurückgebliebene Santje zu kümmern. Doch sie trägt ihr Schicksal tapfer und versorgt ihre Familie, auch, wenn sie oft traurig ist und sich allein gelassen fühlt.


Meinung:

Berlin in Schutt und Asche. In den Trümmern lebt Anna mit ihren Eltern. Zum Leben haben sie zu wenig, zum Sterben zu viel.
Nach Ressourcen- und Bürgerkriegen herrscht mittlerweile eine Militärregierung, aber den Menschen mangelt es dennoch an Allem. Nahrungsmittel, Wasser, usw., alles wird rationiert, aber es gibt dennoch nicht genug für alle.
Die Winter sind kalt, die Sommer heiß und durch fehlende Kleidung, Krankheit und Schwäche, überstehen viele diese Extreme nicht. Der Tod ist ein immerwährender Begleiter der Überlebenden. Selbst der Strom ist nur sporadisch verfügbar, was Anna zumindest nutzen kann, um ihren Blog zu schreiben. Jedoch muss sie diesen gut verstecken, denn wer von der WePo -der WebPolizei- erwischt wird, hat harte Strafen zu befürchten. Doch in einem Leben voller Angst, Entbehrungen und Misstrauen, ist dieser Blog, neben ihrer besten Freundin Luki, das Einzige, was Anna aufrecht hält. Auch, wenn sie sich selbst damit in größte Gefahr begibt. Aber, was bleibt ihr denn sonst auch noch?
Als sie dann über ihren Blog auch noch Ben kennenlernt, wird er noch wichtiger für sie, als einziger Ausweg aus ihrem trostlosen, entbehrungsreichen und einsamen Leben.

Die für Anna gewählte Ich-Perspektive in Kombination mit den kurzen, schlicht gehaltenen Sätzen, die die allumfassende Trostlosigkeit perfekt unterstreichen, vermittelt dem Leser ein gutes Verständnis und einen angenehmen Lesefluss. Sehr detailreich und fantasievoll gestaltet Nana Rademacher ein Bild von dem verfallenen, zerbombten Berlin, das man nahezu vor sich sehen kann.

Aber auch die Emotionen kommen nicht zu kurz. Die Angst ums Überleben, vor der Kontrolle des Militärs und den damit verbundenen Sanktionen, sowie die Kälte, Hitze und Armut sind so bildhaft geschildert, dass man tief in das Geschehen eintauchen kann.
Auch die Umstände, wie zum Beispiel, dass jeder den Kopf einzieht und sich primär um das eigene und das Überleben seiner Familie kümmert, sind mitreißend beschrieben und verleihen der Thematik noch mehr Tiefe. Aber auch die Hoffnung kommt natürlich nicht zu kurz. Anna´s Traum von einer besseren Welt und vor allem der Lichtschimmer, den sie durch Ben erfährt, schaffen eine emotionale Tiefe, die unter die Haut geht.
Nur die Verbindung zu Anna habe ich nicht so ganz hinbekommen, irgendwie hat mir da ein emotionaler Zugang gefehlt.
Nichtsdestotrotz hat mir die Geschichte um Anna und Ben sehr gut gefallen.

Wir waren hier ist für mich ein fesselndes und emotionales Werk voller Abwechslung und unerwarteten Wendungen, das man unbedingt gelesen haben sollte. Eine berührende Dystopie, die einen nachdenklich zurücklässt.

Vielen herzlichen Dank an Ravensburger für dieses Rezensionsexemplar!
Profile Image for Ma.
462 reviews1 follower
August 12, 2016
Dieses Buch habe ich vom Verlag als Rezensionsexemplar erhalten - vielen Dank dafür!

Qualität und Aufmachung:
Nach einmaligem vorischtigen Lesen ist der Buchrücken leider etwas schief geworden und somit kein Schmuckstück mehr fürs Bücherregal. Bei dem günstigen Preis für ein Hardcover waren aber irgendwo Schwächen zu erwarten. Das Buch hat auch unter dem Papierschutzumschlag das gleiche Cover wie auf dem Umschlag - und das ist gut so. Für die Umwelt mag ja das Papier besser sein, aber dadurch wird der Umschlag anfällig für Feuchtigkeit und Schmutz und kann nicht abgewischt werden - gerade bei der Zielgruppe Jugendliche mitunter ein Problem und schade, denn hier hätte mit einfachen Mitteln mehr getan werden können. Der Papiereinband bekommt schon auf der Kante die ersten unschönen Stellen - und das, obwoh ich sehr pfleglich mit diesem Buch umgegangen bin.
Die Papierqualität überzeugt - das Umblättern fällt, auch bei Wind, leicht.

Worum geht es?
Das Buch beginnt am 13. Oktober 2039 mit einem Blogbeitrag der 15-jährigen Anna, die Handlung spielt in Berlin. Es herrscht Bürgerkrieg, nach anderen Kriegen, Anna kann sich kaum an eine friedliche Zeit erinnern, auch das gemeinsame Einkaufen mit den Eltern im Supermarkt liegt lange zurück. Das Internet wird kontrolliert und ist kaum erreichbar, denn Strom gibt es nur noch selten und auch Nahrungsmittel werden knapp. Anna lebt in einer zerbombten Wohnung, wann das nächste Essen ausgegeben wird ist unklar und Lage sowie Aussicht sind trostlos.
Über ihren Webblog lernt sie einen Burschen kennen - und möchte mit ihm gemeinsam ums Überleben und eine bessere Zukunft kämpfen.

Meine Meinung:
Distopien stehen hoch im Kurs - erst im letzten Jahr ist das Buch "Young World - die Gangs von New York" erschienen, das auch aus der Perspektive von Jugendlichen erzählt wird, und die Stadt (Welt), wie wir sie kennen, ist zusammengebrochen. Im Gegensatz zu Young World konnte mich "Wir waren hier" wirklich überzeugen - ich konnte nicht aufhören zu lesen, und das, obwohl ich gar nicht weiß, was ich spannend fand. In Anna konnte ich mich schwer hineinversetzen, aber ihre Geschichte mitzuverfolgen fand ich sehr interessant.
Ich finde auch die verschiedenen Gesellschaftsveränderungen, die in diesem Buch beschrieben werden, spannend und nachvollziehbar. In Berlin herrscht eine Militärdiktatur, wie wir sie momentan nur aus anderen Teilen der Welt kennen. Die Gründe, die für die aussichtslose Lage genannt werden, sind unterschiedlich und Anna ist etwas orientierungslos, denn so gut versteht sie sich nicht in Politik und politschen Verstrickungen.
Die Wendungen im Buch haben gut gepasst und nicht konstruiert gewirkt, auch der Zeitrahmen war mit 2039 vorstellbar nahe und doch noch ausreichend weit entfernt, um Zeit und Raum für verschiedene Entwicklungen zu haben.

Um die Handlung nicht zu spoilern, möchte ich auf keine Details des Buches eingehen. Nur zusammenfassend, dass dieses Jugendbuch sicher auch noch anderen Erwachsenen gefallen wird - und ich mir gut vorstellen kann, dass es auch bei der eigentlichen Zielgruppe gut ankommt, denn die Sprache ist auch für Jugendliche einfach genug.
Profile Image for Kerstin.
829 reviews
June 7, 2016
Auf "Wir waren hier" bin ich zuerst durch das wunderschöne Cover aufmerksam geworden, aber auch die Inhaltsangabe hat meine Neugierde geweckt. Dystopien sind nicht mein bevorzugtes Genre, aber hin und wieder lese ich sie gerne. Da diese hier in Deutschland spielt - in einer ziemlich nahen Zukunft - war ich besonders interessiert und gespannt auf die Geschichte.

"Wir waren hier" ist dreigeteilt. Der erste Teil besteht aus Einträgen von Annas (theoretisch illegalem) Blog, der zweite ist eine normale Erzählung in mehreren Kapiteln und der dritte Teil besteht einfach nur aus einer Seite, die ich persönlich überflüssig fand.
Gerade das erste Drittel hat mir sehr gut gefallen. Durch die Blogeinträge haben wir einiges über Annas Leben und die schrecklichen Zustände, die in Berlin herrschen, erfahren, wodurch ich schnell ein Gefühl für diese vertraute und doch so fremde Welt bekommen habe. Die Rede ist von Essensrationen, Soldaten, die alles kontrollieren, einer Web-Polizei, Aufständen, Krankheit, Hunger und Tod. Das Bild, das die Autorin hier zeichnet, ist ziemlich düster und beklemmend und es ist ihr gut gelungen, Annas Situation realistisch darzustellen.

Anna war für mich eine überzeugende Protagonistin. Sie scheint ein recht typischer Teenager zu sein, ist aber von dem Leben in einem zerstörten Zuhause abgehärtet und auch irgendwie kalt. Dadurch, dass wir am Anfang ihren Blog lesen und die Ereignisse später aus der Ich-Perspektive erzählt werden, lernen wir sie relativ gut kennen und es war interessant zu lesen, wie sie immer weiterkämpft und sich nicht unterkriegen lässt, egal was passiert. Allerdings muss ich sagen, dass ich nicht mit ihr mitfühlen konnte, was vermutlich daran liegt, dass alles ziemlich emotionslos geschildert ist. Selbst für Anna brenzlige Situationen konnten mich deshalb nicht fesseln oder berühren.

Ein weiterer Kritikpunkt ist, dass Rademacher schwammig bleibt, wenn es um die geschichtlichen Hintergründe geht, die zur Situation in ihrem Buch geführt haben. Sie erwähnt Ressourcen- und Bürgerkriege, geht aber nicht wirklich auf die genauen Umstände ein, da ihre Ich-Erzählerin vollkommen ahnungslos ist. Es wird angedeutet, dass die aktuelle Lage (2016) eine nicht unwichtige Rolle spielt, aber ich hätte gerne mehr gewusst.
Davon abgesehen hat mir "Wir waren hier" aber gut gefallen. Rademacher hat ihre dystopische Welt gut aufgebaut und auch überzeugend düster dargestellt, dazu kommt eine recht sympathische Protagonistin. Leider hatte ich aufgrund der Erzählart Probleme, mit den Figuren mitzufühlen, aber dennoch war ich durchaus am Ausgang der Geschichte interessiert.
3,5/5 Sternen
Profile Image for Nadine.
246 reviews
February 4, 2016
Ich hatte mehr erwartet
 

„Und manchmal denke ich, wie das wohl wäre, wenn das jemand in hundert Jahren oder so liest. Und ich hoffe, dass dieser jemand glücklich ist und satt und sagt: „Da bin ich aber froh, dass die dunkle Zeit vorbei ist und alle Menschen frei sind und genug zu essen haben.“ Aber vielleicht ist in hundert Jahren auch überhaupt niemand mehr auf dieser Welt.“



Berlin im Jahr 2039. Die Stadt liegt in Trümmern. Am Himmel kreisen Drohnen statt Vögel. Aufständische hausen in U-Bahn-Tunneln und ernähren sich von Ratten. Aus den Rohren kommt nur noch braune Brühe, mit der man sich nicht mal waschen mag. Wie den Horror des Alltags, den Kampf gegen Hunger und Kälte überstehen? Mittendrin die 15-jährige Anna, die ihren Weg sucht und für das Leben und die Liebe kämpft – und für eine Welt, in der trotz allem eine Zukunft für sie möglich ist.



 

 Ein Geschichte in der Zukunft, Berlin im Jahre 2039. Es ist das schlimmste passiert was passieren konnte, ein Krieg, fast alles wurde zerstört. Wasser, Essen, Medikamente sind rar und die Menschen kämpfen um das nackte Überleben.
Es handelt sich hier um die 15 Jährige Anna die eben erzählt wie ihr Leben läuft, das sie halt aufs Internet verzichten muss, das diese mal Funktioniert und dann wieder nicht. Sie beschreibt deren Wohnung, wie sie Leben und und und.
Es kam mir eher wie ein Sachbuch herüber und ich hab mich echt durch gequält. Eigentlich Schade den die Idee vom Buch war toll, aber es hat mich nicht berührt, mir waren zu wenig Gefühle im Spiel.
Ich hatte mich auf das Buch beworben wegen dem Cover was echt Bombe ist da lass ich nichts drauf kommen auch die Leseprobe war toll, aber leider war es nichts für mich. Und es gab was was mich echt angenervt hat das waren Sätze nur mit Großbuchstaben, was das sollte weiß ich nicht.
Dennoch danke ich für das Rezi Exemplar von Vorablesen :)

 Nana Rademacher, geboren 1966, studierte Sozialpädagogik in Bielefeld und arbeitete danach beim NDR in Hamburg als Regieassistentin und Lektorin. Seit 2001 ist sie für den Südwestrundfunk in den Redaktionen Hörspiel, Feuilleton und Musik tätig und lebt derzeit als freie Autorin in Stuttgart.

 
Cover : 2 / 2
Klappentext: 2 / 3
Personen: 2/ 3
Schreibstil:1 / 3
Spannung: 2 / 3

Gefühle:1 / 3
Handlung: 1 / 3
 

 

 

 
Profile Image for DoReenchen.
34 reviews1 follower
February 3, 2016
In „Wir waren hier“ begleiten wir die junge Anna, die 2039 in einem völlig zerstörten und vom Militär regierten Berlin lebt.
Was genau dazu geführt hat, dass Anna mit ihren Eltern und nur wenig Überlebenden in diesem Kriegsgebiet verweilt, wird erst nach und nach aufgedeckt. Wir erfahren z.B. dass es eigentlich nur noch zwei Jahreszeiten gibt – den Sommer, welcher durch unerträgliche Hitze und ohne viel Wasser daherkommt und den Winter, der durch seine unerbittliche Kälte und das Fehlen von jeglichem Holz in der Stadt das Überleben sehr mühsam macht.
Das Buch ist in 3 Kapitel aufgeteilt: Kapitel 1 ist Anna’s Blog, durch den wir die bedrückende und düstere Stimmung der Geschichte in Form von Anna’s Gedanken und Eindrücke erfahren.
Kapitel 2 ist eine reiner Geschichtenform erzählt und Kapitel 3 nochmals ein Blogeintrag von Anna, welcher mich leider dazu veranlasst hat, dem Buch „nur“ 4 Sterne zu geben, da ich mit dem Schluss leider so gar nicht zufrieden bin.
Die ganze Story wird irgendwie trocken und gefühllos erzählt, man hat den Eindruck Anna wäre eine gefühllose Person. Jedoch bin ich der Meinung, dies soll die nur vermeintliche Abgestumpftheit gegenüber dem Krieg und der Welt darstellen.
Es ist erschreckend, welche Szenarien Nana Rademacher in ihre Geschichte aufgenommen hat und wie realistisch diese in der heutigen Zeit und aufgrund der aktuellen Ereignisse erscheinen. Umso mehr hat mich die Geschichte bedrückt und zum Nachdenken angeregt. Bis auf den Schluss ein tolles Jugendbuch bzw. eine Dystopie, die ich jedem – egal ob alt oder jung – empfehlen kann.
Profile Image for Zombieleins-Bücherschmaus.
593 reviews3 followers
January 31, 2016
Ein Geschichte in der Zukunft, Berlin im Jahre 2039. Es ist das schlimmste passiert was passieren konnte, ein Krieg, fast alles wurde zerstört. Wasser, Essen, Medikamente sind rar und die Menschen kämpfen um das nackte Überleben.
Es handelt sich hier um die 15 Jährige Anna die eben erzählt wie ihr Leben läuft, das sie halt aufs Internet verzichten muss, das diese mal Funktioniert und dann wieder nicht. Sie beschreibt deren Wohnung, wie sie Leben und und und.
Es kam mir eher wie ein Sachbuch herüber und ich hab mich echt durch gequält. Eigentlich Schade den die Idee vom Buch war toll, aber es hat mich nicht berührt, mir waren zu wenig Gefühle im Spiel.
Ich hatte mich auf das Buch beworben wegen dem Cover was echt Bombe ist da lass ich nichts drauf kommen auch die Leseprobe war toll, aber leider war es nichts für mich. Und es gab was was mich echt angenervt hat das waren Sätze nur mit Großbuchstaben, was das sollte weiß ich nicht.
Dennoch danke ich für das Rezi Exemplar von Vorablesen :)
Profile Image for Lili.
21 reviews
January 14, 2025
Cuando lo leí (hace años ya), me gustó bastante. Me enganchó y tuvo muy atraída mientras lo leía, pero, ¿ese final? Tenía una gran historia y trama, pero todo se arruinó con ese final tan repentino, odie que todo se "arreglara" de forma tan fácil y rápida, además de que tenía muchas inconsistencias, me dejó pensando bastante y ya que llegue a la última hoja y vi que todo había sido " un sueño", por llamarlo así, quedé aún más confundida y decepcionada. Sinceramente esperaba más para el final, de ahí en más la historia, me encantó.
This entire review has been hidden because of spoilers.
Profile Image for Georgios.
49 reviews2 followers
June 29, 2021
[2.5]

Es un libro que cuenta la historia tan rápido que no se logra desarrollar bien, además, los personajes son muy superficiales, nunca describe al 100% a un personaje.
Creo que es justo darle tres estrellas por el final.
Nota final: ⭐️⭐️⭐️
1 review
January 21, 2016
Viele unnötige Charaktere. Und ein wenig "Dystopie für Anfänger" Gefühl. Sonst sehr gut, besonders der Schreibstil.
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