Spirit Lake ist der Name des Indianerortes, in dem Allie McCormick nach einem Flugzeugabsturz strandet. Schnell merkt sie, dass es dort nicht mit rechten Dingen zugeht: Leute verschwinden, die Bewohner benehmen sich seltsam und im Internet existiert der Ort nicht. Als Allie durch den Indianerjungen Chris von der Legende des Wendigo erfährt, wird klar, dass sie es mit einem übermächtigen Gegner zu tun haben. Denn dieses Wesen hat ein Herz aus Eis, das nichts als Feuer fürchtet ...
Sorry, aber dieses Buch hat mich einfach sauer gemacht. Es ist schon ein sehr kurzes Buch & trotzdem schafft der Autor es sich unendliche Male zu wiederholen & das bei den banalsten Sachen. Tausend Ginger Ales werden getrunken, 7382626 Unfälle erlebt die Protagonistin & tausend weitere Male hört man die gleiche Geschichte über den Wendigo, mit immer der gleichen Reaktion darauf. Und das Ende???? Typisches "ich weiß nicht, wie ich alles auflösen soll, also lass ich sie einfach mal aus nem Traum aufwachen" Hell no, könnte kotzen. Hab viele Stellen auch nur noch überflogen, weil ich mir das einfach nicht mehr antun konnte. So enttäuscht war ich noch nie von nem Buch.
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Irgendwie fällt es mir bei diesem Buch besonders schwer in Worte zu fassen wie es mir gefallen hat. Ich habe das Gefühl dass es sich hierbei eher um ein Kinderbuch handelt, die Sprache ist schon recht einfach, der Spannungsbogen konstant niedrig. Eine Liebesgeschichte die so vor Klischees trieft. Und dann dieses Ende wo ich mir denke, "waaaas??!".. Für mich kein guter Abschluss, ich habe das Gefühl dass hat sich der Autor etwas leicht gemacht zum Schluss.
Vielleicht muss ich meine Sterneanzahl nochmal nach unten korrigieren, ich lass es mir nochmal durch den Kopf gehen :(
Also ich bin normal ein großer Fan von Christopher Ross, aber mit diesem Roman konnte er mich irgendwie so gar nicht erreichen. Die Story ist relativ abgedreht und das Ende bringt einen dazu sich die Haare zu raufen und das Buch unbefriedigt zur Seite zu legen. Da arbeitet man sich seitenweise durch eine Story um dann am Ende zu lesen, dass es keine Auflösung gibt und die ganze Geschichte eigentlich nur ein Ohnmachtstraum war...Das ärgert einen ungemein, denn man möchte die Geheimnisse um den Wendigo und die entführten Frauen und Kinder natürlich aufgelöst wissen...Klar ist der Schreibstil gewohnt flüssig und man ist auch schnell mit dem Buch durch und Spannung wird auch aufgebaut nur aufgelöst wird eben nichts und das war dann so ein bisschen wie ein Schlag ins Gesicht...so von wegen "Haha du möchtest wissen was hinter allem steckt? Ätschbätsch das wirst du nie erfahren"....Wirklich schade für das Buch!
Okay... Was war das ? Die Story hat mich echt gereizt. Eine kleine Stadt im Nirgendwo und eine indianische Legende von einem Wendigo, der in die Stadt kommt um sich junge Mädchen und Kinder zu holen. Für mich genug Grund der Geschichte eine Chance zu geben. Aber was war das bitte? Die Geschichte lief recht langsam an und der Schreibstil war auch nicht überragend. Wenn man aber einmal drin war, war es okay. Was mich aber nervt ist die Tatsache, dass es irgendwann 'spannend' wurde. 20 Seiten lang ist plötzlich ganz viel passiert und dann ist das Buch zu Ende. Und die Art und Weise macht es noch schlimmer. Im Prinzip hat dieses Buch keinen Handlungststrahl beendet und nur Fragen aufgeworfen. ALSO WARUM? UND WIESO SO? Absolut nervig. Keine Empfehlung von mir. Das Buch kriegt von mir noch einen Stern für die Idee, das hübsche Cover, interessante Moment, aber am Ende eine miese Umsetzung. Schade.
Rezension zu Spirit Lake: Die Legende des Wendigo - Ein Buch ohne Ende?
Spirit Lake wurde vom Autoren Christopher Ross geschrieben. Das Buch ist am 10.06.2016 im Baumhausverlag als Gebundene Ausgabe erschienen.
Als erstes präsentiere ich euch diesmal den Klappentext, denn er war neben dem Cover und meinem Interesse, der ausschlaggebende Punkt für den Kauf des Buches.
Der Klappentext:
Neuer Name. Neue Identität. Neues Leben.
Nachdem ihr Vater gegen einen Mafiaboss ausgesagt hat, werden Allie und er unter Zeugenschutz gestellt. Doch in ihrer neuen Heimat, des verlassenen Städtchen Spirit Lake ist nichts wie zu Hause. Überhaupt scheint die Stadt von einem unsichtbaren Schleider überzogen, nicht mal im Internet kann Allie etwas darüber finden. Und die Bewohner verhalten sich seltsam. Warum sprechen sie ständig über diesen Wendigo? Was hat es mit diesem mysteriösen Wesen auf sich, vor dem sich alle so fürchten?
Als Allie den Inidianerjungen Chris kennenlernt, erfährt sie mehr über die legende des Wendigo und begreift, dass sie es mit einem übermächtigen Gegner zu tun haben.
Meine Meinung zum äußeren Schein:
Das Cover, der Name des Buches und dann der Klappentext, das alles ist ganz schön vielversprechend. Dann kommt auch noch mein Interesse an der Geschichte des Wendigos dazu. Ich habe vom Ihm tatsächlich das erste Mal in einem Spiel gehört und fand die Thematik super spannend. Als ich dann das Buch gesehen habe, war mir klar, ich muss es haben.
Der Titel klang sehr vielverheißend und hat mir Hoffnungen auf mehr Wissen oder eine andere Legende über den Wendigo gemacht. Eine andere „Legende“, wenn man es so nennen kann, bietet das Buch auch, allerdings ohne viel über den Wendigo preiszugeben.
Meine Meinung zur Geschichte:
Ich hatte zu Beginn viele Schwierigkeiten in die Geschichte einzusteigen. Ich wollte das Buch schon nach den ersten 30 Seiten abbrechen, weil es sich so sehr gezogen hat. Alleine bei der Beschreibung des Flugzeugabsturzes bin ich regelrecht eingeschlafen. Das ist eigentlich ein Geschehen in dem die Spannung in die Höhe getrieben wird.
Erst ungefähr nach 100 Seiten bin ich mit dem Schreibstiel und der Geschichte warm geworden. Für mich waren diese ersten 100 Seiten sehr lang und langweilig. Dann nahm die Geschichte immer weiteren ihren Lauf und wurde auch mal etwas interessanter. Dennoch war es schon da nicht das was ich von dem Buch erwartet habe.
Je weiter ich also gelesen habe, desto öfter habe ich mich gefragt, was lese ich hier gerade? Manche Handlungen haben keinen Sinn ergeben und an anderen Stellen dachte ich mir, so kurz kann ein Tag nicht sein oder wie möchte Allie Geld verdienen, wenn sie die ganze Zeit nur unterwegs ist.
Und dann kamen die Stellen bei denen ich mir dachte, das braucht das Buch nicht, das hätte man auch weglassen können. Der Autor hat damit versucht Spannung aufzubauen, was meiner Meinung nach nicht gelungen ist. Es kamen einfach nur neue Charaktere hinzu, was zu noch mehr durcheinander und Unsinn geführt hat. Dadurch wurde das Buch nur „unnötig“ in die Länge gezogen. Allie hätte nicht zwingend auf die Frauen treffen oder mit ihrer alten Freundin schreiben müssen.
Und dann kam das Ende. Wobei ich eher fragen müsste, welches Ende?
Denn das Buch hat für mich kein Ende. Bis zur viertletzten Seite klang „das Ende“ bzw. das Ende mit dem man als Leser rechnet noch ganz Okey. Es hat in die verrückte Geschichte gepasst. Doch für mich wurde das Ende und damit auch das ganze Buch durch die letzten 3 Seiten kaputtgemacht.
Würde ich meine Bücher nicht so gerne haben, hätte ich das Buch deswegen am liebsten gegen die Wand geworfen und wäre auf ihm herumgesprungen. Ich habe mich an dem Tag so sehr darüber aufgeregt, wie lange nicht mehr.
Wie ich schon erwähnt habe, habe ich mir von dem Buch auch eine Erweiterung meines Wissens über den Wendigo erhofft. Das hat es leider ganz und gar nicht gegeben. Durch den Klappentext habe ich meine Erwartungen diesbezüglich schon heruntergeschraubt, aber leider hat man im Buch so gar nichts über ihn erfahren, außer dass er Menschen isst – das wissen die meisten aber schon-, dass er im Winter unterwegs ist – das wissen auch die meisten- und in welcher Form er in dieser Legende auftritt. Der letzte Punkt war für mich das einzig neue. Die Personen die nichts über den Wendigo wissen, erfahren nur ganz kleine Bruchstücke, die man selber zusammensetzten muss.
Ich finde, dass man neben dem Buch dann auch noch im Internet recherchieren muss, um sich einigermaßen ein Bild von dem Wesen zu machen, um das es „hauptsächlich“ in diesem Buch geht. Und so etwas sollte meiner Meinung nach nicht notwendig sein.
Die Sternebewertung:
Mir war ab der hälfte des Buches klar, dass dem Buch maximal 3 Sterne geben werde, da für mich keine Spannung und zu viele Logikfehler vorhanden waren. Durch das grauenhafte „Ende“ des Buches hat es von mir letzten Endes nur noch 2 Sterne erhalten.
Ich bin ehrlich, ich würde das Buch nicht weiterempfehlen, da es mich sehr enttäuscht hat. Dennoch bin ich der Meinung, dass sicher jeder immer selber ein Bild von einem Buch machen sollte. Zudem scheint es ja auch Leser zugeben, die von diesem Buch hellauf begeistert waren.
Das Fabelwesen Wendigo kannte ich bisher nur aus der Serie Supernatural. Umso neugieriger war ich auf dieses Buch, dass mit diesem Wesen aus dem Folklore der amerikanischen Ureinwohner mal was Neues zu bieten hat. Leider konnte das Buch dann aber nicht das liefern,was ich mir erhofft hatte.
Eigentlich fing alles ganz gut an. Protagonistin Allie landet durch eine Kette von Zufällen im Zeugenschutzprogramm und soll nun ein neues Leben in Spirit Lake, einem winzigen Nest nahe eines Indianerreservat beginnen. Der Ort liegt im Norden der USA und es herrscht tiefster Winter. Und eins muss man Ross lassen: Atmosphäre und Landschaftsbeschreibungen bekommt er hin. Er schafft es das Schnee- und Eisgestöber so anschaulich zu vermitteln, dass man selbst bei 25C° draußen zu zittern beginnt. Man hat den Eissturm inmitten der endlosen Wälder und den zugefrorenen See geradezu vor Augen. Das ist wirklich gut gelungen.
Der Rest hingegen ist nicht ganz so das Wahre. Die ersten 100 Seiten war ich noch zuversichtlich. Allie kommt in Spirit Lake an und sofort geschehen merkwürdige Dinge und die ganze Stadt ist in Panik vor dem Wendigo. Als Leser will man natürlich gleich wissen was es mit diesem mysteriösem Wesen mit dem Herz aus Eis zu tun hat und daher bleibt der Spannungsbogen zunächst hoch. Auch die erste Begegnung mit Chris fand ich noch ganz gut.
Doch ab der Mitte legt das Buch eine einzige Abwärtsspirale hin. Die mysteriösen Ereignisse häufen sich und Allie stolpert in immer seltsameren Situationen. Man möchte immer noch wissen was es mit dem Wendigo auf sich hat, bekommt als Leser aber nicht mal einen Brocken Information zugeworfen, was ab einen gewissen Punkt dann mehr frustriert als die Spannung hoch treibt. Mit jeder fortschreitenden Seite wird die ganze Sache dann skurriler und unlogischer. Auch wenn es Fantasy ist, Sinn sollte es doch schon ergeben. Auch die Liebesgeschichte nimmt völlig unrealistische Züge an als den Beiden aus heiterem Himmel einfällt, dass sie sich ja ganz doll lieb haben, wo sie bisher nur verhalten geflirtet hatten.
Den Vogel abgeschossen hat dann aber das Ende. Nachdem man 300 Seiten lang gehört hat wie gefährlich der Wendigo ist und mehr als einmal die Macht des Wesens miterlebt hat möchte man nun endlich wissen was los ist. Tja Pustekuchen. Aufgelöst wird nämlich nichts. Als sei dem Autor die Lust vergangen. Das Ende ist überhaupt kein Ende, denn das Buch hört einfach auf. Ohne dass irgendwas besiegt, geklärt oder aufgelöst worden ist. Noch nie in meinem Leben habe ich ein so schlechtes Ende gelesen. Ich hab keine Ahnung ob da ein Folgeband kommen soll, aber es scheint nicht so und daher hört die Schichte einfach so auf. Nach dem Motto: Ätsch, denk dir das Ende doch selber aus.
Fazit: Alles hat ein Ende, nur Spirit Lake, das hat keins. Ein Buch dass mit einer interessanten Idee viel Potenzial hatte, welches aber von dem katastrophalen Ende völlig zerstört wird.
In diesem Buch geht es um Allie, die gemeinsam mit ihrem Vater per Helikopter ihre Heimat verlässt, um ein neues Leben in Spirit Lake zu beginnen. Doch der Helikopter stürzt kurz vor Spirit Lake ab und Allie stellt schnell fest, dass in dieser kleinen Stadt etwas nicht stimmt. Sie versucht herauszufinden, was es mit diesem Wendigo auf sich hat und lernt dabei einen Indianer kennen.
Das Buch hat mich ab der ersten Seite gepackt und ich wollte unbedingt herausfinden, wer dieser Wendigo ist. Als ich endlich am Ende der Geschichte angekommen bin, konnte ich es einfach nicht fassen. Das soll es gewesen sein? Wer dieses Buch gelesen hat, wird sicher verstehen können, warum das Ende ein wenig komisch ist und für mich wenig Sinn ergibt. Für mich kam es so vor, als wollte der Autor die Geschichte so schnell wie möglich zu Ende bringen. Bei den letzten fünf Seiten ging alles plötzlich ziemlich schnell. Das Buchcover finde ich traumhaft schön. Da hat sich der Verlag sichtlich Mühe gegeben.
Ich gebe dem Buch drei Sterne, weil mir der Grundgedanke der Geschichte gefällt, aber mir das Ende nicht zusagt.
Trotz dem schnellen Ende der Geschichte, würde ich das Buch jedem empfehlen, der sich für Wendigos und Fantasy interessiert.