Es zieht Linn den Boden unter den Füßen weg, als sie ihren Verlobten in flagranti erwischt. Aber dann erfährt sie, dass sie geerbt hat – und findet sich in einem Haus in den Hamptons wieder, direkt am Meer. Die Bewohner, fünf lebenslustige Senioren, wachsen Linn bald ans Herz, genauso wie die gemeinsamen Granatapfel-Manhattans und die Storys über ihre glamouröse Tante Dorothy. Doch dann taucht dieser attraktive Journalist auf, der noch ein bisschen mehr zu wissen scheint ...
Der Schreibstil ist so locker flockig, dass man sich schnell in Linns chaotischem Leben wiederfindet. Sie erbt eine Villa in den Hamptons, was der Geschichte eine wirklich schöne Kulisse gibt. Und die fünf leicht exzentrischen Senioren, die dort leben gleich dazu. Die sind wirklich liebenswürdig und und das Beste an der Geschichte, durch ihre Schicksale und überraschend tiefgründige Dialoge.
Typisch chick-lit, ist die Story vorhersehbar und plätschert vor sich hin und zieht sich an manchen Stellen. Ist aber trotzdem unterhaltsam und man kommt schnell und flüssig durch.
Eine wirklich schöne Geschichte für zwischendurch.
Cover Absolut perfekt für das Buch. Es spiegelt all das wieder, was ich erwartet habe. Die sommerliche Stimmung auf den Cover überträgt sich herrlich auf den Leser. Es ist auf jeden Fall eine sehr gute Wahl.
Meine Meinung Die arme Linn wird von ihrem Freund betrogen und muss es auch noch mit ansehen. Das reist ihr den Boden unter den Füßen weg und wirft sie praktisch in ein tiefes Loch voller Selbstzweifel und Selbstmitleid. Sie hat mir bereits auf den ersten Seiten schrecklich Leid getan. Kaum das ihr Freund die gemeinsame Wohnung verlassen hat, tritt ein Privatdetektiv in ihr Leben, der ihr von einer großen Erbschaft berichtet. Sie ist die nächste noch lebende Verwandte ihrer Tante Dotty, die nach Amerika ausgewandert ist. Zusammen mit dem Detektiv fliegt sie Hals über Kopf nach Amerika um das Haus zu besichtigen.
Dort trifft sie auf fünf Senioren, die in dem schönen Anwesend am Strand einen ruhigen Lebensabend verbringen wollen. Alle fünf kannten ihre Tante gut und haben zusammen schon viel erlebt. Die Atmosphere bei den Senioren ist so unglaublich toll, entspannt, locker und liebevoll. Obwohl sie sich immer mal wieder zanken und nicht immer einer Meinung sind, halten sie zusammen wie Pech und Schwefel. Das hat mir besonders gut gefallen. Alle fünf werden bunt und wirklich toll dargestellt.
Im Allgemeinen mochte ich die Art der Autorin, ihre Figuren zu präsentieren und wie schön sie diese mit ihren Worten zeichnet. Die Figuren, die man nicht leiden können sollte, mochte man auch wirklich nicht und die "Guten" waren mir persönlich sehr sympathisch. In manchen Situationen erschien mir Linn etwas zu blauäugig, während sie in anderen wieder überraschend viel Weitblick hatte. Es hat mir als Leserin unglaublich viel Spaß gemacht, ihr durch ihre Geschichte zu folgen. Die Authenzität der Figuren hat mich absolut überzeugt.
Hin und wieder hat mich der etwas langatmige Schreibstil der Autorin auf eine kleine Probe gestellt. Man hätte manches bestimmt kürzer fassen können. Das Ende kam dann etwas aprubt, aber es war trotzdem recht schön und hat für mich auch gut gepasst, besser als wenn die Autorin wieder sehr ausschweifend geworden wäre. Die Sache mit dem Detektiv erschien mir von Anfang an etwas suspekt und Linns Verhalten ihm gegenüber fand ich etwas naiv. In seiner Gegenwart hat sie, meiner Meinung nach, einige unüberlegte Entschiedungen getroffen.
Mir hat Fünf am Meer sehr gut gefallen. Es ist eine Geschichte, die man immer wieder lesen kann und die einem einfach ein gutes, sommerliches Gefühl beschert. Perfekt für den Strand oder gemütliche Tage auf dem Balkon ist es auf alle Fälle, denn man kann mitfiebern, muss sich aber nicht übermäßig konzentrieren, um jede Facette der Geschichte erfassen zu können. Daher vergebe ich vier von fünf Monstern für eine entspannende Urlaubslektüre.
» INHALT « Es zieht Linn den Boden unter den Füßen weg, als sie ihren Verlobten in flagranti erwischt. Aber dann erfährt sie, dass sie geerbt hat – und findet sich in einem Haus in den Hamptons wieder, direkt am Meer. Die Bewohner, fünf lebenslustige Senioren, wachsen Linn bald ans Herz, genauso wie die gemeinsamen Granatapfel-Manhattans und die Storys über ihre glamouröse Tante Dorothy. Doch dann taucht dieser attraktive Journalist auf, der noch ein bisschen mehr zu wissen scheint ...
» MEINE MEINUNG « Die liebe Padi von Padi LoveBooks (*hier* gehts zu ihrem YT-Kanal) hat dieses Buch in einem ihrer Videos gezeigt und ich musste sofort recherchieren und mich informieren. Als ich Klappentext gelesen hatte, war klar - das interessiert mich! Ich hab es also angefragt und innerhalb von zwei Tagen die Zusage bekommen und habe mich riesig gefreut. Es hat dann eine relativ lange Zeit gedauert, bis es bei mir war, aber dann hab ich mich auch direkt drauf gestürzt. Wie ich es letztlich fand, erzähle ich euch jetzt:
Der Einstieg gelang mit absolut problemlos. Durch die Szene, wie Linn ihren Verlobten Martin beim Sex mit einer anderen Frau erwischt, bringt schon am Anfang eine Menge Emotionen und eine gewisse Grunspannung mit sich, was mich ohne Umschweife mitriss und Linn direkt einmal die Opfer-Rolle einbrachte und Mitleid bei mir weckte. Doch die nachfolgenden Geschehnisse passieren so Knall auf Fall, dass aus dem Mitleid bald schon Sympathie wurde und ich herrlich leicht in ihre Welt eintauchen und mit ihr mitfiebern konnte. Auch am Stil oder der Sprache bin ich keineswegs hängen geblieben, sondern direkt flüssig voran gekommen.
Linn, unsere Hauptfigur erhielt anfangs eine gewisse Portion Mitleid von mir. Klar, wer will schon von seiner großen Liebe betrogen werden? Doch kaum hatten Linn und ich den ersten Schock verdaut, freundeten wir uns an und bestritten jede Hürde gemeinsam. Ich fieberte also unheimlich gern mit ihr mit, fühlte mich ihr nahe und obwohl sie doch einige Jährchen älter war als ich, fand ich in ihr eine Freundin, deren Leben mich außerordentlich interessierte und deren Gefühle gut auf mich transportiert wurden. Auch ihre Gedankengänge und Handlungen empfand ich als durchweg nachvollziehbar und realistisch. Allgemein war Linn eine sehr lebensechte Figur, die das Herz definitiv am rechten Fleck trug und ihre Hilfsbereitschaft gern unter Beweis stellte. Kurz gesagt: Linn passte in diese Geschichte, wie die Faust aufs Auge! Ich hätte mir keinen liebenswerteren Charakter wünschen können und so hab ich an ihr absolut nichts, wirklich nichts auszusetzen. Einen männlichen Hauptcharakter gab es in dieser Geschichte nicht, dafür jedoch einige sehr wichtige Nebenfiguren, wie beispielsweise Ted, Alan, Patty und die anderen 4 Senioren. Ich fand jeden einzelnen davon unheimlich authentisch und lebensecht dargestellt, besonders die Senioren haben mein Herz im Sturm erobert. Jeder von Ihnen hat eine tiefberührende Geschichte, besaß jede Menge Tiefgang und jeder verfügte über diesen liebenswerten "Alte-Leute-Charakter". Sie hatten teilweise ganz andere Ansichten bezüglich gewissen Dingen und waren daher nicht nur sympathisch, sondern auch irrsinnig interessant. Ted war im Bereich der männlichen Figuren mein absoluter Liebling, während ich Alan nicht wirklich gemocht hatte. Aber alles in allem haben mir die Figuren in dieser Geschichte sehr gut gefallen und waren einzigartig und was ganz besonderes.
Zum Stil gibt es nicht viel zu erzählen. Er war nichts besonderes, ließ sich aber sehr gut und flüssig leben und zauberte mir stets ein klares Bild vor Augen. Auch die Ansichten der älteren Leutchen waren sehr schön in Worte gefasst und haben mich teilweise richtig zum nachdenken gebracht. Die Atmosphäre während des Lebens war sehr eingehend und mitreißend und hat mir super gefallen. Geschrieben ist das Ganze übrigens in meiner geliebten Ich-Perspektive und passte sehr gut zur Geschichte.
Auch zur Idee gibt es im Grunde nicht sonderlich viel zu sagen. Fakt ist jedenfalls, dass es für mich was völlig neues war. Ich bin tatsächlich noch nie Charakteren Ü60 begegnet, zumindest nie als Hauptfiguren. Das allein ist für mich schon ein Punkt, der mich positiv stimmte. Auch die Umsetzung der Rentner war exakt das, was ich mir, rückblickend natürlich, gewünscht hatte. Liebenswert, ein wenig altmodisch und ein bisschen traditionell. Der Gedanke mit dem Erbe und der Ablauf der Story sprachen mich ebenfalls total an und da ich ewig lange nichts mehr in diese Frauenroman-Richtung gelesen hatte, fesselte mich "Fünf am Meer" unheimlich.
An der Umsetzung scheiterte es dann ebenfalls nicht. Ich fühlte mich Linn über all die 460 Seiten unheimlich nah und war stets bei ihr, konnte wunderbar in der Geschichte versinken und mich in die Hamptons entführen lassen. Eine gewisse Grundspannung war dabei stets vorhanden und klar, man fiebert sowohl mit Linn wie auch mit den Senioren total mit und hofft natürlich nur das Beste. Während des Anfangs und der Mitte fand ich die Umsetzung auch noch sehr realistisch, doch dann kamen ein paar Momente, die teilweise etwas unglaubwürdig bei mir ankamen. Nichts desto trotz kann ich sagen, dass am Ende dann eine wirkliche Überraschung auf mich wartete, mit der ich so nicht mehr gerechnet hätte. Alles in allem hat mir also die Umsetzung auch sehr gut gefallen, wenngleich ich aufgrund der Unglaubwürdigkeit dann doch ein bisschen was abziehen muss an der Wertung.
» FAZIT « "Fünf am Meer" ist eine unheimlich schöne Geschichte für herrliche Stunden weit weg von Zuhause. Liebenswerte Charaktere und eine traumhafte Kulisse machen das Buch zu einem wahren Genuss und auch die Idee glänzt auf ganzer Linie. Als gen Ende dann noch ein paar kleine Unglaubwürdigkeiten auftauchten, war ich zwar etwas enttäuscht, doch alles in allem konnte ich darüber hinweg lesen und das tatsächliche Ende überzeugte mich dann nochmal auf ganzer Linie und ließ mich mit einem guten Gefühl zurück, was ich bei solchen Büchern immer unheimlich wichtig finde.
» 4 VON 5 STERNEN « Ich vergebe liebgemeinte 4 von 5. Das Buch hat mir total gefallen und auch wenn ich diesen Kritikpunkt erwähnen musste, kann ich euch sagen, dass ich eine 100%ige Lese-Empfehlung ausspreche für all die, die gern solche Bücher lesen im Bereich der Frauenromane oder auch für all die, die gern mal in das Genre reinschnuppern möchten - denn auch dafür eignet sich "Fünf am Meer" sehr gut.
L'histoire est superbe et totalement dans mon genre. Une belle intrigue, des personnages attachants, de l'amitié, une fabuleuse maison d'époque et la certitude que tout finira bien. Malheureusement, le personnage principal a tout gâché pour moi. Ce n'est pas une lumière et il faut toujours que quelqu'un d'autre vienne lui expliquer ce qui se passe afin qu'elle voit ce qu'elle a devant les yeux. Une fille si facile à manipuler que ce n'est plus de la naïveté, mais de la stupidité.
Par ailleurs, le style d'écriture est froid. De petites phrases courtes sans fioriture qui vont droit au but. C'est peut-être dû à la traduction ou au style allemand.
Au final, cette histoire a déjà été écrite à la perfection. Si elle vous intéresse, lisez plutôt "Et puis, Paulette..." de Barbara Constantine.
“La locanda dove il mare parla piano” è purtroppo una lettura mediocre, azzarderei quasi scarsa. La trama poteva essere anche interessante o almeno piacevole, purtroppo è stata sviluppata – e tradotta – male. La storia è abbastanza lineare, i colpi di scena sono facilmente intuibili, e gli episodi nel complesso risultano quasi scollegati tra loro. I personaggi sono poco caratterizzati, noiosi e fini a sé stessi. L’unica interessante era zia Dolly, la zia americana defunta – si come nei film – peccato che appunto essendo morta, non abbia potuto apportare un po’ di felicità a questa lettura. La rappresentanza maschile è beh...assurda. E anche tralasciata. Il tutto contornato da scarsi approfondimenti ed episodi buttati li quasi a caso. Io odio le storielle d’amore che non lasciano nulla e sono fini a sé stesse, ma questa non è nemmeno classificabile come “storiella d’amore”. Assolutamente da dimenticare!
Nach dem Lesen des Klappentextes wusste ich gar nicht so richtig, was ich von dem Buch erwarten soll. Das Buch ist ein wirklich tolles Lesevergnügen und das perfekte Buch für den Sommer.
Durch den angenehmen und lockeren Schreibstil findet man sehr schnell in die Geschichte rein und die Seiten fliegen nur so dahin. Die Charaktere im Buch sind unglaublich sympathisch und ich habe Linn sehr gerne durch ihre Erlebnisse begleitet. Die Senioren waren ebenfalls unglaublich toll und die Geschichten aus der Vergangenheit waren sehr interessant.
Vieles ist in dem Buch vorhersehbar, aber das hat meinem Lesevergnügen keinen Abbruch getan. Außerdem gab es noch ein paar kleine Wendungen, die ich nicht erwartet hätte.
Kritik habe ich an der Liebesgeschichte, die einerseits ziemlich schnell klar, aber andererseits ist da emotional nicht wirklich viel rübergekommen. Außerdem waren mir manche Entwicklungen zum Ende hin zu schnell abgehandelt.
Ehrlich gesagt hatte ich mir deutlich mehr von dieser Geschichte erwartet. Um ganz ganz ehrlich zu sein habe ich mich sogar ziemlich gelangweilt. Es gab tolle Charaktere, ein tolles setting, aber die Geschichte hätte man auch locker mit halb so vielen Worten erzählen können. Es kam nie so richtig Spannung auf, es gab nie einen Moment wo ich unbedingt weiterlesen musste, alles plätscherte so dahin. Ab einem Punkt war so sonnenklar, wie das ganze ausgehen würde. Und dann wurden alle Probleme nur in so einem inneren Monolog geklärt, den niemals im Leben irgendjemand in seinem Kopf hat. Irgendwas passiert, ind plötzlich: "ach, das ist der Grund für alle meine Probleme, stimmt ja, okay, dann hör ich jetzt mal auf mit dem Verhalten" Alles in allem ziemlich schwach
This entire review has been hidden because of spoilers.
Diese Geschichte entführt einen von München in die Hamptons, wo wir zusammen mit der Protagonistin Linn fünf Senioren und einige andere interessante Leute kennen lernen dürfen. Mich hat die Geschichte sofort in ihren Bann gezogen und ich hätte zwischenzeitlich das Gefühl, wirklich das Meer rauschen zu hören. Die Beschreibungen in diesem Buch sind wunderschön formuliert, dabei nicht zu detailliert, der Schreibstil sehr schön und die Story herzerwärmend. Besonders angetan haben es mir die fünf Senioren.
Linn steht vor den Trümmern ihres Lebens. Gerade hat sie ihren Freund mit ihrer Arbeitskollegin erwischt, was für sie heißt, dass nicht nur die Beziehung beendet ist, sondern sie auch ihren Arbeitsplatz verlieren wird.
Da kommt der amerikanische Erbenermittler gerade recht, der ihr mitteilt, dass sie ein Haus in den Hamptons geerbt hat. Sie macht sich auf den Weg nach Amerika und muss dort aber feststellen, dass sie nicht nur das Haus, sondern auch dessen Bewohner geerbt hat, die alle mit ihrer Großtante befreundet waren. Und dass die Geldsorgen eher größer als kleiner mit dem Erbe werden.
Emma Sternberg schafft es ein tolles Ambiente zu schaffen. das Haus wirkt sehr gemütlich, auch wenn vieles repariert werden muss. Und die fünf Senioren sind sehr eigen, in vielen Dingen auch ein wenig lebensuntüchtig, aber trotzdem die Familie für Linn, die sie nie hatte. Aufgrund der Geldsorgen gibt es einige Verwicklungen, die sich tatsächlich nicht so einfach lösen lassen, aber dank eines Zufalls lässt sich am Ende doch eine Möglichkeit finden, diese zu lösen.
Mir hat das Buch gut gefallen. Man merkt hier wie die Autoren auf die Unterschiede der deutschen und der amerikanischen Mentalität achtet und diese auch mit in die Handlung einbaut. Das fand ich sehr angenehm. Allerdings hat mir ein wenig die Auflösung von Linns Leben in Deutschland gefehlt. Sie haut einfach ab und hört nie wieder etwas von den Menschen, mit denen sie bis dahin ihr Leben täglich verbracht hat. Aber das hätte wohl dann den Rahmen gesprengt.
Alles in allem ist Fünf am Meer ein Wohlfühlbuch das ich durchaus empfehlen kann. Schöne Story mit sympathischen Protagonisten.
"Fünf am Meer" wurde mir von meiner Cousine und meiner Mutter empfohlen und so musste das Buch jetzt mit in den Dänemarkurlaub. Und auch wenn Dänemark nicht die Ostküste der USA ist war das Buch eine super Urlaubslektüre.
Mit der Protagonistin Linn wurde ich sofort warm und auch die älteren Herrschaften, die Linn kennenlernt als sie ihr überraschend geerbtes Haus besucht, waren mir sofort sympathisch. Alle haben ihre Eigenarten und auch schon viel erlebt. Das machte die Figuren irgendwie realistisch.
Das Buch ist eine lockere Urlaubslektüre, die man gut so weg lesen kann. Themen wie Erbschaft, Familie, Einsamkeit, Freunde und Liebe spielen eine Rolle. Auch das Thema Kunst und Malerei kommt im Laufe der Geschichte dazu. Der Part gefiel mir besonders gut.
Das Ende war mir dann leider etwas zu sehr "Friede, Freude, Eierkuchen". Dass sich alle Probleme mit einem Schlag auflösen erschien mir dann doch etwas unrealistisch. Aber hey, es ist halt ein Unterhaltungsroman und nicht die Realität.
Ansonsten habe ich das Buch aber sehr gerne gelesen. Ich mochte das Setting, die Figuren und die Stimmung die die Geschichte mitbringt. Ein schöner Sommerroman der von mir 4 von 5 Sterne bekommt.
Avrei tanto da dire su questo libro, parto da una citazione che mi ha colpita: “la vita non è una cosa da cui si può scappare, ma qualcosa in cui si deve approdare. E lei approdò” . Non è una storia d'amore, o meglio, non in senso stretto; è una storia intrisa d'amore per la vita, per tutto quel che può offrire o togliere, amore per l'arte, amore per la natura, amore per la famiglia, amore per gli amici, amore per i ricordi, amore per le persone anziane, amore per una donna... E, a proposito di donna, mi ha colpita pure la descrizione di un ritratto di un pittore famoso, ritratto di una donna che ..."...non è bella in senso canonico...eppure ha dentro tutto quello che significa essere una donna, una persona, un essere vivente. Allegria e dolore, silenzi e parole, riso e pianto, felicità e lutto, amore e fragilità."
Vielleicht ist es die möchte-gern-Lektorin-und-Autorin in mir, vielleicht geht es anderen ganz genau so wie mir, aber der Schreibstil ist nicht mein Fall. Es scheint, als ob Sternberg kein wirkliches Gefühl für Wörter und wie sie zusammen harmonieren können hat. Außerdem fand ich die schier endlos langen, oftmals ich-bezogenen Passagen der Protagonistin über Eventualitäten, Möglichkeiten, welche nie eintreten werden, und parallele Universen sehr anstrengend und definitiv kürzbar. Die Entwicklung der Handlung hat dadurch sehr lang gebraucht; das Ende erschien im Vergleich dazu sehr schnell und plötzlich.
Un libro fresco e impetuoso come il mare, ricco di ricordi e con un piccolo mistero da svelare. Ha una narrazione molto dettagliata che ci permette di seguire la protagonista passo dopo passo. Protagonista che purtroppo ho trovato piuttosto ingenua! Al contrario, ho trovato molto simpatica Ornella e i suoi racconti sugli anni passati a "pulire le finestre". Nel loro piccolo, tutti gli abitanti della casa sono interessanti, ognuno con una storia da raccontare. recensione: http://chelibroleggere.blogspot.it/20...
Das war süß! Total unrealistisch, aber niedlich und witzig geschrieben und hat Spaß gemacht. Hatte es in null komma nix durch. Jetzt will ich auch gerne ans Meer...
Une jolie histoire sur la transmission qui n’est pas que légère contrairement à ce que la couverture peut laisser penser. Bien-être et douceur sont quand même vraiment au rendez-vous !
" Qualche volta nella vita ti accadono certe cose e non riesci a giudicare subito se siano un bene o un male." Inizia così il romanzo di Emma Sternberg, con questa frase che vale tanto per quello che accade poche righe dopo, quanto per tutto il libro. La protagonista è Linn, che crede di avere una bella casa, un buon lavoro e il fidanzato dei sogni. Peccato che in un attimo – il tempo di tornare a casa prima dall’ufficio e rendersi conto che il fidanzatino dell’anno si sta allegramente trastullando con la migliore amica- perde tutto. E mentre è sconvolta e col cuore spezzato alla porta fa capolino Mr Cunningham, un “cacciatore di eredi”, che la informa che la sua prozia Dorothea è morta e lei è l’unica erede di tutti i suoi averi. Forse per lo shock, forse perché quell’uomo corpulento e strano giunge come un’ ancora di salvezza, decide di seguirlo negli Stati uniti per vedere coi propri occhi di che si tratta. Linn nemmeno sapeva di avere una prozia, credeva di essere rimasta sola al mondo – i genitori morti quando era piccola e altri parenti non ce ne sono- per cui questa notizia le risolleva il morale, dato che a Monaco difficilmente ha un futuro. Convinta di andare nella cosmopolita e vivace New York, resta di stucco quando l’auto di Mr Cunningham si ferma davanti ad una locanda enorme negli Hamptons- questo il lascito della prozia-, spiegandole che un mecenate russo la vorrebbe comprare per una cifra astronomica, su cui lui ha una percentuale per il lavoro di rintracciamento e intermediazione. Linn resta colpita dalla bellezza del posto, ma quello che la sorprende ancora di più è lo scoprire che la casa è abitata da cinque arzilli vecchietti che erano tutti molto legati alla sua prozia. Patty è la prima che incontra e che la accoglie alla “Sea Whispering Inn”, con un drink e una bella chiacchierata per conoscersi meglio. Seguiranno poi gli altri quattro – Ornella l’italiana, Maxwell il professore di scienze, il timido Frederic, l’elegante Eleonor- che le faranno conoscere la casa e, attraverso i loro ricordi, la prozia Dotty. Linn scopre che, come lei, Dotty ha sofferto tantissimo e ha avuto il cuore spezzato per amore. Ma che ha saputo rinascere dalle ceneri del suo dolore e la sente più vicina che mai; e pian piano si affeziona al posto e ai teneri inquilini, ma non sa come dire loro che deve vendere la locanda perché non ha più il becco di un quattrino. Intanto Mr Cunningham le sta col fiato sul collo, conosce Ted (figlio di Eleonor) che è un ex avvocato – ora carpentiere- e che le dà una mano con la burocrazia americana- e scopre, grazie ad un reporter che vuole scrivere un articolo per il Times- che sua zia e un pittore famosissimo di nome Paul Byron erano in buoni rapporti, tanto che lui le aveva fatto un ritratto, ma del quadro non c’è traccia né alla locanda (piena di quadri) né altrove. È un quadro dal grande valore – affettivo ed economico- e trovarlo sarebbe magnifico: se lo vendesse, potrebbe tenere la locanda e non sfrattare i vecchietti, pagare il “cacciatore di eredi” per i suoi servizi e avere un posto dove metter radici… e magari guarire anche il cuore spezzato, dato che Ted la guarda con quel certo non so che. Ma dov’è il quadro? Lo troverà o sarà costretta a vendere e tornare a Monaco? Scopritelo in questo romanzo dove succede di tutto, dove ci sono stereotipi che mi fanno arricciare le labbra (in un gesto che mi costerà una crema antirughe) e che fa riflettere sul bisogno di “appartenere” e di sentirsi amati a prescindere da tutto e tutti. Io e questa autrice non andiamo d’accordo. È l’autrice del libro “appuntamento dove il mare è più blu” e là c’era Isobel che, senza più lavoro e fidanzato, prende e parte per l’italia rispondendo ad un annuncio di lavoro. Le vedete anche voi le somiglianze? evidentemente questo canovaccio all’autrice piace. Parte da un punto di rottura dell’equilibrio e viaaaaa, si decolla verso una serie di eventi improbabili e descritti un po’ così. E leggendo “la locanda dove il mare parla piano”( meglio il titolo originale che dovrebbe essere “i cinque sul mare” riferito ai vecchietti) ci sono un sacco di cose che mi ha lasciato perplessa… La mia prima perplessità è: ti si presenta a casa un uomo e tu non verifichi la sua identità e ti fidi ( con l’attenuante del cuore spezzato). Tu, mia protagonista, arrivi alla locanda che si presume tua e le persone che la occupano senza alcun titolo non battono ciglio quando dici di essere la pronipote della loro amica. Veramente?! E poi dici di avere il cuore a pezzi, ma a Martin ci pensi giusto il tempo che serve per portare avanti la trama e fare i parallelismi tra te e Ornella o le altre donne della casa che servono come esempio di resilienza. Mah… E a proposito di Martin? Manco una mezza telefonata? Un messaggio? Un telegramma? Un piccione viaggiatore? No. Il nulla cosmico. Quasi 5 anni insieme e zero. Un'altra cosa che non mi è piaciuta è il continuo inserimento di termini in inglese o in italiano ( stendo un velo pietoso su quel “ICH LIEBE DICH” gridato dal reporter), tanto per ricordarci che Linn viene dalla Germania. Messi a caso, anche perché ci sono pagine di dialoghi senza questi inserimenti e poi ogni tanto, puf!, scappa fuori un “sweetheart”, un “sorry” e così via. Ci sono, anche in questo romanzo, stereotipi culturali: Ornella è italiana e ovviamente è quella che cucina, è passionale e ha avuto un marito che l’ha tradita a più riprese- per cui ha più corna di un cesto di lumache- ma di cui lei è ancora innamorata ( io sono inorridita nel leggere la giustificazione del tradimento, che nella bocca di Ornella diventa una prova d’amore. Rivoltante). Il primo dialogo tra lei e Linn è qualcosa di imbarazzante. Forse all’autrice stiamo sul culo noi italiani, non me lo spiego diversamente! Ci sono scene al limite dell’assurdo: in una il cacciatore di eredi porta Linn a vedere le altre case in vendita, dicendo che al massimo si vendono per 200.000 dollari. Ora, a me si è alzato un sopracciglio: perché mai il russo dovrebbe comprare la casa di Linn per 10 milioni quando con meno di un quarto di quella cifra si può comprare la stessa cosa? O si è completamente rincretinito o è stato raggirato. Ma no. E comunque poche pagine dopo questa mia osservazione, la stessa protagonista si pone la domanda senza darsi risposta. Te la di io la risposta: se no non si va avanti con la trama e voi personaggi andate a fare i barboni sulle spiagge di South Hamptons!!! Scusatemi lo sfogo, ma io non ci trovo il senso! Come nella scena dell’uragano. E lì mi son detta: dai, è la volta buona che si giustifica il valore stratosferico della locanda!Sarà mica che l’uragano ha distrutto le altre case (quasi tutte) e ne restano così poche che i prezzi schizzano alle stelle??; come in Forest Gump con la Bubba Gump gamberi! Ma magariiii! Quella è solo la scusa per reintrodurre Ted, l’uomo che guarda gli scones come se fossero documenti da decifrare e che non sembra un avvocato perché non indossa un completo!(non sono parole mie, ma pensieri di Linn). Quindi: un cuore spezzato, una prozia morta e una finestra sul suo passato, una locanda, cinque vecchietti carinissimi da salvare, un uragano. Se questo non vi dovesse bastare l’autrice aggiunge il mistero del ritratto scomparso e un altro milionario che spunta sulla scena perché ci tiene così tanto a quel quadro! E allora, vuoi non cercare di ritrovarlo? E così, dopo pagine e pagine si arriva ad un finale velocissimo. Felicissimo. Prevedibilissimo. Io avrei tanto, ma tanto tanto, desiderato che Paul Byron in realtà fosse la zia Dotty che dipingeva al posto suo. Invece no, è tutto molto più lineare e diventa lo spunto per una smielata riflessione sull’amore che sa vedere oltre le apparenze; che è un concetto meraviglioso, ma qui è inserito in modo così freddo, e quasi forzato, che stona. Il problema è, in generale, proprio la freddezza del testo. Io non sono riuscita ad immedesimarmi o a provare affetto per Linn; solo fastidio. I pezzi più interessanti sono quelli legati al passato di Dotty: ma fare due POV, un bel flashback raccontato direttamente dalla prozia? NEIN?! E anche lì: la scena in cui l’amato George, il sempre attento e preciso George ci lascia le penne: è la copia di Vi presento Joe Black! Assurdo. Ma altrimenti come fa ad avanzare questa storia che arranca sempre un po’? E vogliam parlar di lei, che imparava l’inglese dai libri e si stupiva di se stessa perché lo parlava da sola ad alta voce? L’ha imparato per osmosi? Un’ultima cosa: lei in una settimana vive più cose che in una vita intera; dice di essere devasta, ma fa presto a riprendersi!! Un po’ troppo! E il bello che lo spiega lei ai lettori: ha avuto l’illuminazione divina. Non amava davvero l’ex, amava più il fatto di appartenere a qualcuno, di avere una famiglia. Sarà l’aria di mare- che lei ha imparato a sentire (di nuovo, parole sue) – che la rende più saggia. Sarà lo iodio? Questo è il vero mistero. Quindi per questo romanzo pieno di potenziale, ma mal sviluppato, il mio voto è una stella e mezzo! È un po’ come Martin: si dimentica in fretta! Buone letture e alla prossima!
Das Buch ist mir durch sein Cover direkt in die Augen gesprungen. Ich meine es sieht einfach zauberhaft sommerlich aus und weckt direkt die Sehnsucht nach der See. Der Einstieg ist eigentlich direkt und einfach, also ich hatte zumindest keine Probleme mich einzufinden. Auch wenn ich es zu Beginn als etwas langatmig empfand. Doch je mehr die Handlung voran schreitet desto mehr nimmt sie auch an Fahrt auf. Die gesamte Story wird aus der Ich-Erzählerperspektive von Linn geschildert, was dazu führt, dass man sich im Verlauf der Erzählung stark mit ihr verbunden fühlt. Linn machte auf mich zu Beginn einen unsicheren und etwas verlorenen Eindruck, was wahrscheinlich auch an ihrer Vergangenheit liegen mag. Ich hatte allerdings das Gefühl, dass ihr die Reise in die Hamptons mehr als gut tut. Und je weiter die Handlung fortschreitet desto besser erkennt man ihr Wesen und Denken. Ihre Gedankengänge waren wirklich aufschlussreich und brachten mich einige Male selbst ins Grübeln. Die Senioren sind allesamt auf ihre eigene Art was Besonderes und wirklich liebenswert. Ich mochte die Fünf echt gerne und habe sie sofort ins Herz geschlossen.Jeder für sich genommen ist ein starker Charakter mit einer bewegten Vergangenheit. Man erlebt in ihren Geschichten immer wieder eine kleine Zeitreise und allgemein nimmt uns die Autorin mit auf eine Reise in die Vergangenheit. Die Männer in diesem Roman sind eigentlich nur schmückendes Beiwerk und werden eigentlich nur recht oberflächlich geschildert. Dennoch konnte ich mir jeden einzelnen von ihnen sehr gut vorstellen. Aber hier ist eindeutig zu sagen, dass es sich nicht um einen Liebesroman handelt auch wenn genug Romantik und Liebe in der Luft liegt. Die Geschichte hat viele Irrungen und Wirrungen und auch so manch überraschende Wendung wartet auf den Leser. Manches erhofft man sich, manches erahnt man aber von Vorhersehbarkeit würde ich hier nicht sprechen. Dieser Roman ist wirklich die perfekte Sommer- und Urlaubslektüre und ist ein gelungener Mix aus historischen, romantischen und detektivischen Elementen. Ich fühlte mich wirklich gut unterhalten und kann dieses Buch jedem empfehlen, der Lust auf bewegende Lebensgeschichten hat.
Recensione di Veronica – Care lettrici eccomi oggi a presentarvi un romanzo che ho avuto l’onore di leggere in anteprima, La locanda dove il mare parla piano di Emma Sternberg edito da Sperling & Kupfer in uscita proprio oggi.
Posso già anticiparvi che questo romanzo l’ho divorato in pochissimi giorni, e non perché avessi fretta di recensirlo, ma perché non riuscivo a smettere di leggere, presa com’ero dal conoscere le scelte di Linn e della sua stramba combriccola!
Dopo la morte dei suoi genitori Linn è cresciuta passando da una famiglia affidataria all’altra, sentendosi perciò spesso sola. Da adulta può contare sull’amore di Martin, suo fidanzato da quasi 5 anni con il quale convive in una bellissima mansarda in centro a Monaco, e su un buon posto di lavoro nell’agenzia viaggi della famiglia di Martin.
Linn è felice e innamorata, o almeno è questo ciò che crede. Un giorno, rientrando a casa prima, trova il fidanzato con un’altra e il mondo sembra crollarle addosso, ma non ha nemmeno il tempo per disperarsi perché poche ore dopo la terribile scoperta irrompe in casa sua tale Mr. Cunningham, un cacciatore di eredi, che la informa di aver ricevuto in eredità da una zia di secondo grado, Dorothy Webber, un immobile a Southampton, un vecchio alberghetto di 16 stanze ora in disuso. Questa occasione non può che essere presa al volo! Linn firma un accordo con Cunningham, mette alcune cose in valigia e senza pensarci troppo vola in America.
Una volta approdata nel Southampton si trova di fronte al “Sea Whisper Inn, locanda Sussurro del Mare” e ne rimane subito colpita. Tutto le ricorda un luogo perfetto, dall’aria romantica e tranquilla. Fortunatamente l’acquirente già c’è ed è pronto a sborsare un sacco di soldi per acquistare la casa, tutti i problemi di Linn potrebbero risolvesi in un batter d’occhio ma qualcosa frena le operazioni di vendita. La locanda è abitata da cinque fantastici vecchietti, arrivati a Sea Whisper Inn come turisti e mai più ripartiti. Linn trascorre quindi tre settimane in compagnia di Patty, la migliore amica di Zia Dotty per ben 50 anni, Ornella di origini italiane che rifiuta di utilizzare l’accento inglese e beve solo ed esclusivamente caffè espresso, Eleonore ex insegnante d’arte che ama i romanzi gialli e il tè e infine gli uomini di casa: Maxwell, ex insegnate di biologia con la passione per la ricerca e Frederic, il poeta che ha perso l’ispirazione, perché come dice Ornella “lì con loro sta troppo bene, loro lo amano a prescindere e non dovendo più dimostrare niente a nessuno non ha più l’ispirazione per scrivere”. Ecco, diciamo che gli inquilini del Sea Whisper Inn sono tutt’altro che scialbi pensionati che attendono l’ora della fine, sono persone che hanno ancora voglia di stare insieme e divertirsi. Tutti loro hanno avuto nella vita una persona speciale con cui erano stati felici e ora si tengono compagnia per soffrire un po’ meno.
” Il Sea Whisper Inn è una villa in condivisione di vedovi e vedove, una comunità di cuori spezzati, una casa per chi ha perso il focolare.”
Un uragano costringe Linn a trattenersi più del dovuto, ma costringe è davvero il verbo adatto? E se invece non fosse più voluta ripartire? E se si fosse sentita più a casa al Sea Whisper Inn che in qualsiasi altro posto?
Ha davvero ancora senso vendere?
Con l’aiuto di Ted, l’affascinante figlio di Eleonore, Linn tenta di frenare l’accordo con Cunningham, cerca di riparare i danni della casa e salvarla dagli immensi debiti in cui versa. Riaprirla ai turisti è l’unica possibilità per salvaguardare l’immobile ed evitarne la vendita che obbligherebbe gli abitanti a lasciare la loro amata casa.
Nel frattempo nuove porte vengono aperte, e vecchi scatoloni scoperchiati. Linn continua a scoprire affascinanti storie sul passato di sua zia, sui legami che aveva con gli altri inquilini e sul suo amore di gioventù. Un passato collegato a un misterioso quadro sparito, che tutti vogliono, ma nessuno sa dov’è … un quadro che svela più di quanto dovrebbe chi era Zia Dotty; una verità che forse nessuno sa e magari nessuno dovrebbe sapere. E quale ruolo ha Paul Byron, pittore del quadro in questione? Tra ricerche approfondite e chiacchierate di fronte all’ottimo Manhattan preparato dall’inguaribile romantica Patty, Linn ha modo di scoprire se stessa, realizzare qualcosa sulla sua vita e sul suo modo di legarsi alle persone, legami divenuti difficili da gestire dopo la morte dei genitori. Legami che credeva speciali ma che forse non lo erano.
“Evidentemente cercavo in lui qualcos’altro, o almeno anche qualcos’altro. Evidentemente non amavo soltanto lui, ma anche il focolare che lui mi offriva. Amavo la sensazione di avere un posto nel mondo, in una cerchia di persone che mi aveva messa spontaneamente al centro, in un contesto di cui ero diventata parte”
Riuscirà Linn ad aiutare i suoi cinque amici, tenere la casa, ritrovare se stessa, innamorarsi di nuovo e scoprire il segreto che Zia Dotty si è portata nella tomba?
E’ molta la carne al fuoco in queste 360 pagine. Pagine dense di parole che non stancano mail, di una trama ben studiata, ricca, scorrevole e non prevedibile. Molte cose mi aspettavo avessero un diverso sviluppo e invece sono stata piacevolmente colpita nello scoprire come l’autrice sia stata brava fino alla fine a non far incappare il lettore nel classico commento “ecco, lo sapevo”.
Ho davvero apprezzato La locanda dove il mare parla piano perché mi ha permesso di addentrarmi in un storia che non è il classico contemporary romance. Come Patty anch’io sono un’inguaribile romantica, ecco perché adoro leggere di bellissime storie d’amore ma Emma Sternberg ha saputo farmi battere il cuore pur mettendo la storia d’amore in secondo piano.
E’ riuscita a farmi innamorare degli anziani inquilini ed è riuscita a farmi immergere totalmente nello scenario romantico e suggestivo in cui ha ambientato la storia, tant’è che mi è venuta voglia di organizzare un viaggio negli Hamptons. Mentre leggevo mi sembrava di percorrere le stanze del Sea Whisper Inn e senza rendermene conto mi ritrovavo a fare il tifo per Linn sperando fino all’ultimo che riuscisse ad aiutare la banda dei cuori spezzati.
Vi lascio con questa citazione, che fra altre mi ha colpito molto. “la vita non è una cosa da cui si può scappare, ma qualcosa in cui si deve approdare. E lei approdò” . A volte rimaniamo aggrappati a un passato che non possiamo cambiare, senza renderci conto di quanto è bello ciò che ci sta intorno, di quante possibilità ha in serbo per noi il futuro. Siamo così impegnati a fuggire da ciò che ci fa paura, come il cambiamento, che ci precludiamo chissà quante occasioni di essere felici…
Linn è una giovane ragazza che vive in Germania: in una sola giornata perde il fidanzato, la casa ed anche il lavoro. In quella stessa giornata però, si presenta davanti a lei Mr Cunningham, un cacciatore di eredi, che le comunica di aver ricevuto in eredità una casa negli Hamptons. Linn scopre così l'esistenza di zia Dotty, di cui fino a quel momento non sapeva nulla. Senza pensarci due volte, Linn fa le valigie e parte per l'America ed è proprio li che scopre la "Sea Whisper Inn", la locanda del "Sussurro del Mare", un bellissimo rifugio circondato dalla natura e con una meravigliosa vista sul mare. In questa locanda però vivono cinque vecchietti: Patty, Ornella, Eleonore, Max e Frederic, che riescono subito a conquistare il cuore di Linn. Linn però deve prendere una decisione: tenere la locanda oppure venderla senza sapere cosa ne sarà dei cinque inquilini fissi?
Parto subito da quella che secondo me è l'unica nota negativa del libro: in alcune parti dei vari capitoli, ci si dilunga un pò troppo sulle riflessioni personali della protagonista: in alcuni punti sono anche interessanti, ma purtroppo prevalgono quelle noiose. Per il resto, "La locanda dove il mare parla piano" è un libro semplice e carino; ho adorato fin dalla sua prima "comparsa" Patty, sempre pronta a ricodare i bei momenti passati, soprattutto quelli insieme a zia Dotty. In generale mi sono piaciuti tutti i personaggi presenti nel libro (tranne Alan, poi capirete perchè), sia pregi che difetti Mi sono piaciuti moltissimo gli ultimi capitoli del libro, avvolti in un alone di mistero e di magia.
Das Cover ist wunderschön und hat mich zum Kauf angeregt. Man möchte es sofort lesen, weil es einen Meer, Strand und Sonne verspricht.
Die Geschichte um die deutsche Linn, die in die amerikanischen Hamptons reist um ihre Erbe anzutreten, ist unterhaltsam und einfach geschrieben. Emma Sternberg schreibt flüssig und man kommt gut durch das Buch durch. Es ist eine einfache Sommerlektüre, die wenig Spannung mit sich bringt und vorhersehbar ist. Das ist aber nicht schlimm, sondern genau das richtige für lockere und angenehme Lesestunden. Ich habe mich mit der Geschichte um die fünf Senioren, die die Villa bewohnen sehr unterhalten gefühlt. Die netten Bewohner waren einfach sympathisch und liebevoll. Auch der Witz hat nicht gefehlt.
Ich verstehe. Die Hamptons sind ein bisschen so wie Sylt, bloß, dass die Reichen noch ein bisschen reicher sind
Dies ist ein sehr schönes Buch über lang anhaltende Freundschaften, Trauer und Hoffnung, bzw. Neuanfänge. Zwischendurch haben sich die Kapitel leider sehr hingezogen, was mich etwas genervt hat. Was ich wiederum sehr gut an dem Buch fand, ist, dass es sich überhaupt nicht auf das Liebesleben der Protagonistin, Linn, konzentriert, sondern wirklich auf das Leben und die Geheimnisse ihrer verstorbenen Tante.
Die Geschichte *ist* definitiv cute, eine junge Frau die ein Haus erbt in dem fünf Senior*innen leben, die alle ihre große Liebe verloren haben. Leider sehr langatmig geschrieben, so dass ich am liebsten aufgeben wollte, und dann der Plot der etwas löchrig war. Auch zu hetero-romantig für meinen Fall; gerade die verstorbene Tante wäre super zu shippen mit ihrer besten Freundin, die aber natürlich nur ne beste Freundin war.
An sich war es eine leichte Leselektüre, perfekt für den Sommer. Die Charaktere an sich waren auch interessant. Mich hat es leider sehr gestört, wie der Protagonistin quasi alles in den Schoß fällt, und viele Entscheidungen kamen mir dadurch vor, als würde sie nie wirklich eine Entscheidung treffen müssen, da die Umstände alles in eine Richtung schmeißen, und sie einfach nur noch ihr Ok abgeben muss. Das fand ich sehr schade.
Good, enjoyable writing style and a very promising beginning. The end, however, was a bit too abrupt, convenient and "surprising", and there were several loose ends the author seems to have forgotten by the end of the book.
J'aurais aimé une histoire plus élaborée. Il y a des choses qui se sont passées et on en entendait plus parler par la suite, j'ai trouvé ça un peu ordinaire. C'est facile à lire, mais ça aurait pu être plus attachant.
Was für eine freundliche Geschichte - von Deutschland über den großen Teich mit alten und jungen Protas - eine wohlfühl-Geschichte, die gut gelesen wird
Je dois tout de suite avouer que c'est la couverture qui m'a attirée en premier, ces sièges posés sur le sable face à la mer présageaient une lecture estivale. Et j'ai été agréablement surprise à la lecture du roman en me rendant compte que c'était loin d'être un roman d'été, il peut être lu à toute saison, c'est une belle histoire « feel good » comme on dit maintenant, qui laisse passer de beaux messages sur la vie. J'ai beaucoup aimé la façon dont l'auteur a écrit son histoire, tout se passe à la première personne, on entre ainsi dans la peau du personnage principal féminin, Linn, elle parle parfois au lecteur, nous demandant ce qu'on en pense, j'ai eu l'impression de faire partie du roman et d'être un personnage supplémentaire, comme un spectateur. Le style de l'auteur est fluide et léger, pas de lourdeurs dans les descriptions, juste ce qu'il faut de détails pour que l'on puisse s'immerger au mieux dans les faits. Juste ce qu'il faut aussi de dialogues, ni trop, ni trop peu, tout est vraiment bien dosé. On fait donc la connaissance de Linn, une jeune femme travaillant dans une agence de voyage tenue par les parents de son petit ami. Petit ami qu'elle surprend un jour en mauvaise posture sur son canapé avec une fille qu'elle croyait être son amie. Elle est bien entendu désemparée. Le même jour, un généalogiste venu tout droit de New York, Mr Cunningham, va arriver chez elle et lui annoncer qu'elle vient d'hériter d'une maison en Amérique d'une tante au second degré dont elle n'a jamais entendue parler. Il lui fait signer un contrat où est stipulé qu'elle doit lui verser une certaine somme d'argent lorsqu'elle aura sa succession. Au vu de la somme, elle se dit qu'elle devra revendre cette maison. Elle décide de se rendre le jour même là-bas, c'est un bon moyen en même temps pour elle de ne pas revoir son petit ami. Elle va ainsi arriver dans les Hamptons, dans une belle villa en bord de mer, dans un état un peu douteux, de l'extérieur, il semble y avoir pas mal de travaux à faire, l'intérieur aussi. Mr Cunningham a déjà un acheteur pour cette maison, Linn est très tentée d'accepter de suite. Mais elle va vite découvrir que la maison n'est pas libre et est encore habitée par cinq personnes âgées, tous amis de sa tante Dorothy ou Dotty comme ils l'appellent. Et le doute va ainsi s'immiscer dans l'esprit de Linn. Toutes ces personnes forment une sorte de communauté, ils sont venus vivre là avec Dotty, ont leurs habitudes, et Linn n'a pas le courage de leur dire de partir pour la vente. Va ainsi germer dans son esprit l'idée de garder cette villa, de quitter l'Allemagne et d'y vivre avec ces hôtes qui se révèlent être de joyeux lurons. Mais Mr Cunningham va vite se rappeler à elle au sujet de l'argent qu'elle lui doit, et là, tout se complique. Comment faire ? Comment trouver tout cet argent ? Que dire à ses nouveaux amis ? Que deviendront-ils si elle vend ? Toutes ces questions, je me les suis posées aussi, tout autant que l'héroïne. Je me suis attachée à ces vieilles personnes, à leurs histoires, leurs passés, leurs vies mouvementées, leurs retraites bien méritées. Chacune d'entre elles a sa petite spécificité, cette petite manie qui les rend tellement humains et sympathiques. J'ai cru avoir deviner comment tout cela allait se finir, et j'ai été agréablement surprise par la tournure que prenait l'histoire où tout n'est pas aussi simple que cela en fin de compte. Le secret qui va être révélé à Linn sur sa tante Dotty va la surprendre autant qu'à nous. Bien sûr, il y a une romance, mais elle reste largement au second degré. Ce qui est traité dans ce roman plus particulièrement, c'est la relation humaine entre Linn et les cinq personnes âgées. C'est bouleversant de voir comment certains d'entre eux plutôt sur leur réserve vont s'ouvrir et changer totalement en se rendant compte que Linn ne veut que leur bien. J'ai vraiment beaucoup aimé ces échanges. J'ai lu ce roman rapidement, je me suis laissée prendre au jeu de l'histoire, et également surprendre par son déroulement, ce qui rend le tout très addictif. C'est une lecture distrayante et émouvante à la fois, j'ai passé un très bon moment en compagnie de tout ce petit monde, à la fois drôle, léger et profond par tous les messages qu'il véhicule sur la vie, la vieillesse. Je vous le recommande vivement, j'ai fait un très beau voyage près de l'océan grâce à Emma Sternberg.
Zur Spannung kann ich leider nur sagen, dass es davon in diesem Buch nicht allzu viel gab, was aber nichts schlechtes sein muss. Der Fokus liegt viel eher auf den Entwicklung des Hauptcharakters und darauf, wer sie sein will. Dadurch ist das Buch an den ein oder anderen Stellen doch sehr vorhersehbar. Dennoch wurden von der Autorin einge Überraschungen eingebaut, diese treten vorallem an den Stellen zu Tage, wo es um das Gemälde geht. Diesen Mangel an Spannung spiegelt auch die Atmosphäre gut wieder. Es werden malerische Landschaften detailliert beschrieben, an Orten wo sich die Protagonistin sehr wohl fühlt und an denen sie verweilen möchte, während jene Ort, die sie verabscheut oder die für sie negativ konnotiert sind nur fahrlässig beschrieben werden und nicht häufig auftauchen. Hierbei ist mir aufgallen, dass viele Beschreibungen der Landschaft in den Hamptons auch einfach an einer deutschen Küste spielen könnten, aber keine Ahnung, ob das nun besser oder schlechter zur Geschichte gepasst hätte.
Linn verändert sich innerhalb des Buches gar nicht so stark, wie ich finde. Ich denke sie lernt sich eher selbst kennen und akzeptiert sich. Sie reflektiert sich selbst sehr stark und wird sich bewusst, wo sie von ihrem angestrebten Weg abgekommen ist. Dabei wird deutlich, wie oft sie Kompromisse eingegangen ist, um von den Menschen in ihrem Umfeld gemocht zu werden. Die Reise in die Hamptons bietet ihr die Gelegenheit von vorne anzufangen und sie stellt fest, dass es ihr sehr gut damit geht wieder sie selbst zu sein, ohne die ganzen Kompromisse, dass sie dabei auch viele neue Freunde findet ist sehr offensichtlich wichtig für ihr Selbstvertrauen und macht Spaß zu lesen.
Bei den Nebencharakteren ist eine solche Wandlung nicht zu sehen, aber auch gar nicht nötig. Es wird häufig betont, dass es für Linn schwer ist von anderen akzeptiert zu werden, weil sie als Kind so häufig die Pflegefamilie wechseln musste, ein Trauma, was die Nebencharaktere nicht mit ihr teilen. Außerdem sind die Rentner bereits in einem so hohen Alter, dass mich eine Wandlung hier tatsächlich wundern würde. Ich meine, die sind alle an die 70 oder so, was sollte man da noch für Erfahrungen machen, die einen grundlegend verändern? Sie genießen alle eher ihren Lebensabend und das hat eine gute erdende und harmonische Auswirkung auf die Geschichte und ihren Verlauf.
Der Schreibstil ist recht angenehm, dabei aber eher rustikal. Es fallen teilweise sehr deutsche Begriffe, was ja auch völlig in Ordnung ist. Dadurch passt der Schreibstil gut zur Geschichte und stellt den Verlauf angemessen dar.
Alles in einem ist das Buch definitiv nicht schlecht, aber ich kann hier auf Grund der eher mittelmäßigen Story keine direkte Leseempfehlung aussprechen. Wer eine nette Sommerlektüre sucht, dem könnte das Buch gefallen, aber ansonsten ist es nicht überragend spannend oder romantisch oder so. Halt eher der Durchschnitt.
Rezension – Wenn das Meer Dich ruft, solltest Du hinhören, wer weiß, was es birgt… In ‚Fünf am Meer‘ begeben wir uns mit der Deutschen Linn auf ein kleines Abenteuer in die Entschlüsselung ihrer Vergangenheit, das sie in die USA – genauer gesagt in die Hamptons, führt. Geleitet durch ein unverhofftes Erbe, das sie in vielerlei Hinsicht so viel reicher machen wird, bekommt Linn die einmalige Chance, aus gewohnten, teilweise destruktiven Beziehungsmustern auszubrechen und endlich anzukommen. Anzukommen in ihrem Selbst. Destruktiv war ihre Beziehung bisher deshalb, da sie mehr der Gewohnheit, denn der Liebe, mehr der willkommenen Geborgenheit einer so schmerzlich vermissten Familie, denn der aufrichtigen Heimat geschuldet war und letzten Endes mit einem harten, aber doch die Augen öffnenden Schicksalsschlag für sie enden musste. Ein Zustand, aus dem es auszubrechen gilt, um zu neuen Ufern aufzubrechen. Neue Ufer, die auch ein neues Leben für Linn bedeuten können… • Doch ist ein Ende wirklich zugleich ein Neubeginn? • Schafft es Linn, das enorme Erbe, das zu keinem besseren Zeitpunkt hätte in ihr Leben treten können, anzunehmen? • Und diesem und den damit verbundenen neuen Begegnungen und Menschen gerecht zu werden? • Ist es wirklich der erhoffte Neustart, der sie reicher werden lässt? • Reicher im Herzen. Reicher an Erfahrung. Reicher im Finanziellen, aber vor allem reicher an Leben? • Und was wird aus den Menschen, die mit dem Erbe einhergehen, wenn Linn nicht den perfekten Ausweg finden wird? • Welche Menschen sind das überhaupt, welche Geschichten haben sie zu erzählen und was hat es mit dem auf dem Klappentext angedeuteten ominösen Journalisten auf sich? Um all diese Fragen zu klären, lege ich Euch das Lesen dieses schönen Buches ans Herz. Es lohnt sich. Denn ich werde diesmal nicht allzu viel zum Inhalt der Geschichte verraten. Ich würde zu viel vorwegnehmen, das unbedingt selbst entdeckt und in sich aufgesogen werden sollte. . Emma Sternberg hat hier eine bewegende Geschichte geschaffen, die uns raus aus der Heimat und rein in ein wundervolles Setting in den Hamptons entführt. Sommerlicher und atmosphärischer kann es nicht werden. Ihr Schreibstil ist locker, modern und zieht uns doch mit jedem Satz in die malerische Idylle eines Traumurlaubsortes, der für die Protagonistin zu einer neuen Heimat werden kann. Wenn sie es zulässt. In jedem Wort begegnet einem das Herzstück der Hamptons, die Leichtigkeit, das Noble, die Erinnerung und die Sehnsucht nach dem Meer. Beim Lesen spürt man den Sand unter den Füßen, riecht die erfrischende Meeresluft und erträumt sich die geheimnisvollen Ecken des Erbes Linns. Malerisch, packend und schön. Ein Sommer, ein Buch, das Leben. In jeder Zeile. Und es gibt noch so viel mehr zu entdecken für Euch. Nicht nur einzigartige und absolut herzliche Charaktere, über die man an manchen Stellen den Kopf schüttelt, während man sie in anderen Passagen wiederum direkt ins Leserherz einziehen lässt. Charaktere, die unterschiedlicher und runder nicht sein könnten und doch zusammen ein großes Ganzes ergeben. Nicht nur einmal habe ich mir beim Lesen gewünscht, Gast in dieser illustren Runde sein zu dürfen und bei einem Pomegranate Martini den Geschichten und Vergangenheiten dieser lauschen zu können. Lediglich manche Nebencharaktere wie Ted hätten in ihren Hintergründen etwas mehr Raum erfahren können, ansonsten passen sie für mich alle. Auch das Cover des Buches ist besonders. Es strahlt eine gewisse Sehnsucht nach Sommer und Meer aus und wirkt dabei dennoch glücklich und bunt. Auch die Haptik des sich ‚samtig-leicht‘ anfühlenden Buchumschlags unterstützt das Gefühl der Wärme und Zuversicht, das man beim Anblick des Covers als auch beim Lesen des Romans an sich erfährt. Die Töne des Covers sind blau und grün und vor allem hoffnungsvoll, aber auch bunt – so bunt wie das Leben, ohne dabei allzu aufdringlich zu wirken. Für mich ein rundum gelungenes Kleid für ein schönes Sommerbuch. Besonders hervorzuheben sei hier noch der gestärkte Buchrücken in der Taschenbuchausgabe, der es einem ermöglicht, das Buch nach dem Lesen ohne leidigen Knick ins Regal zu stellen. Ich wünschte, dies wäre bei allen Büchern so. Und der Titel – ach der Titel ist einfach wunderbar. Ich denke, er weckt bei jedem so seine ganz eigenen Assoziationen – unabhängig der Menschen, die er umfasst. ‚Fünf am Meer‘ bedeutet für mich auch Abschied, Neubeginn, Verarbeitung, eine neue Chance und Selbstfindung. Und passt daher so perfekt zur Geschichte, denn all dies ist irgendwie Thema des Buches und doch erzählt es mit der Geschichte um die fünf Senioren, um Linn, Ted und den Journalisten noch einfach so viel mehr. Entdeckt es einfach selbst. Lehnt Euch in der Sonne zurück, und genießt es. Mein Herz hat es erwärmt mit seiner erfrischenden Lebendigkeit, seinem Facettenreichtum und den vielen kleinen – auch künstlerischen – Überraschungen, die einem beim Lesen begegnen und einen sich wohlfühlen lassen. Es ist eins dieser Bücher, die man am Ende mit einen guten Gefühl zur Seite legt, deren Story aber noch lange in einem nachhallt. Einen kleinen Minuspunkt erhält von mir der Klappentext, denn aufgrund diesen hätte ich einfach teilweise andere Schwerpunkte in der Geschichte erwartet – vor allem in Bezug auf eine scheinbare Verlobung und auch auf den dort angesprochenen attraktiven Journalisten, dessen Präsenz doch nicht ganz so viel Platz einnimmt, wie zunächst angenommen. Aber mehr möchte ich hier nicht vorwegnehmen. Ein weiterer Hopser entsteht für mich ca. ab Seite 320, denn dort kommt – nur für mich persönlich – die Geschichte etwas ins Stocken beziehungsweise zieht sie sich dann ein wenig. Aber schon zwei Kapitel später kehrt sie zu ihrer Leichtigkeit im Schreiben und Erzählen zurück und packt wieder in Gänze. Dieser kleine Hopser fällt allerdings nicht schwer ins Gewicht, da die Geschichte ansonsten überzeugt. Überzeugt vor allem mit der Botschaft, die sie mir vermittelt hat: Unterschätze niemals die Macht und Kraft der Veränderung und auch, wenn dein Leben gerade grau erscheint, ist es doch bunt – so kunterbunt -, du musst nur lernen hinzuschauen. Verlass deine Deckung, dein Schneckenhaus, auch wenn es sich noch so schützend anfühlt. Verlass es und Du wirst die Sterne sehen können, das Meer rauschen hören und das Leben einfach leben und schmecken in all seinen Facetten. Wenn ihr noch auf der Suche nach einem weiteren wunderschönen Sommerroman seid, der Euch gerade heute an diesem sonnigen Tag erfreuen wird, hier ist er. Dieser Roman gehört unbedingt gelesen. Er gibt einem so viel mehr als reine Worte. Er gibt einem wahrhaftes Leben und dessen Wert und das Schätzen der unvorhergesehenen und kleinen Dinge, die in ihrer Summe das Gewicht der eigenen Geschichte ausmachen. Ich habe es wahrlich genossen, diesen Roman zu lesen und in ihm auch schon Parallelen erkannt und Menschen aus meinem Umkreis entdeckt, die ihn genauso gern haben werden. Eure, Jil Aimée
Nachdem sie ihren Verlobten beim Betrügen erwischt hat, erfährt Linn, dass Sie ein Haus in den Hamptons geerbt hat. Welcher Zeitpunkt könnte besser passen als dieser um sich der Sache anzunehmen? Linn fliegt kurzerhand nach Amerika um den Verkauf dingfest zu machen. Nach nur kurzer Zeit erkennt sie die Vorzüge des Hauses: die Bewohner. Die im Hause lebenden Senioren wachsen Linn schnell ans Herz und sie erlebt mit ihnen eine spannende Zeit und gibt sich alle Mühe, das Sea Whisper Inn zu retten. → Mehr mag ich an dieser Stelle nicht verraten, vielleicht liest der ein oder andere das Buch ja noch bzw. möchte es noch lesen ;-)
Cover:
Das Cover ist sehr bunt und auffällig. Es wirkt sehr verspielt und verträumt.
Schreibstil:
Die Autorin versteht es wirklich die Umgebung zu beschreiben. Allein die Beschreibung des Gartens lädt zum Träumen ein. Ich fühlte mich so als ob ich direkt drin stehen würde. Die Personen werden nicht allzu detailliert beschrieben, was aber nicht schlimm ist, da man sich die einzelnen Charaktere gut vorstellen kann.
Persönliche Gesamtbewertung:
Das Buch ist wirklich gut geschrieben. Besonders die erste Hälfte habe ich lediglich gefressen. Leider wird das hintere Drittel etwas langatmig bzw. das Ende war nicht so gut wie der Anfang, da alles immer vorhersehbarer wurde. Als das Buch vorbei war vermisste ich dann aber die Bewohner und das Haus sofort. Es wäre schön, wenn es noch eine Fortsetzung geben würde.