Eines meiner Hauptprobleme war, dass die Handlung eine einzige Aneinanderreihung von Erklärungen ist. Die Hauptperson soll mit einem Raumschiff die Erde verlassen um an einem intergalaktischen Gerichtshof zu klagen und somit die Menschheit vor der Auslöschung zu retten. Dabei kommt es zu zwischenfällen, wodurch sich die Abreise von der Erde verzögert. So weit, so gut.
Leider hatte die Hauptperson selbst überhaupt keinen Einfluss auf das Geschehen oder auch nur in irgendeiner Weise ein Motiv selbst zu Handeln, wodurch die Handlung einfach so passiert und er eben zufällig auch noch da ist. Somit bleibt es an den Nebencharakteren hängen, der Hauptperson, und auch uns Lesern, alles zu erklären was passiert, warum es passiert und was in der Zukunft passieren wird. Die ganze Sache wurde dadurch fürchterlich zäh und langweilig. Die Hauptperson hat etwa so viel Charakter wie eine Raufasertapete, was die persönliche emotionale Investition in sein Wohlergehen deutlich schwieriger macht. Der Humor...naja, das ist ja immer subjektiv. Mein Humor war es im Großen und Ganzen nicht, obwohl ich an einigen Stellen schmunzeln musste. Trotz allem, die soziale Kritik, die als Aufhänger für die meisten "Jokes" fungiert, ist in etwa so subtil wie jemandem eines mit einer Bratpfanne überzuziehen.
Alles in allem fand ich das Buch langweilig. Es kommt definitiv darauf an, ob man den Humor mag, was bei mir leider nicht der Fall war. Es ist sicher das richtige Buch für irgendjemanden, für mich war es eine mittelgroße Zeitverschwendung.