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Hope & Despair #1

Hope & Despair: Hoffnungsschatten

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**Wahre Gegensätze finden immer zueinander**
Sie sind buchstäblich ein Geschenk des Zum Dank für die heimliche Rettung eines schiffbrüchigen Ufos bekam die amerikanische Regierung einst zwölf übermenschliche Babys geschenkt. Sechs Mädchen und sechs Jungen – jeweils für die guten und die schlechten Gefühle der Menschen stehend. Dies ist genau siebzehn Jahre her und die Babys sind nicht nur groß geworden, sondern wurden auch voneinander getrennt. Während Hope und die anderen fünf Mädchen sich als Probas dem Guten im Menschen verpflichten, verhelfen die männlichen Improbas dem kriminellen Untergrund zu Geld und Macht. Bis zu dem Tag, an dem die Improbas ihre Gegenspielerinnen aufspüren und nur Hope entkommen kann. Mit ihrem Gegenpart Despair dicht auf den Fersen…
//
Bei einem weiteren Blick in den Rückspiegel trafen sich unsere Blicke, so schien es mir, und kalte, schwarze Augen starrten mir finster entgegen. Ja, definitiv. Dieser Improba hatte nur ein Ziel, welches er Mich. Ich entfernte mich immer weiter von unserem Stützpunkt, mein Herz schlug mir bis zum Hals. Was sollte ich jetzt tun? Wo sollte ich hin?//
//Alle Bände der packenden
-- Hope & Despair 1: Hoffnungsschatten
-- Hope & Despair 2: Hoffnungsnacht
-- Hope & Despair 3: Hoffnungsstunde
-- Hope & Alle Bände in einer E-Box//
Die "Hope & Despair"-Reihe ist abgeschlossen.

368 pages, Kindle Edition

First published April 7, 2016

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About the author

Carina Mueller

20 books7 followers
Carina Mueller wurde 1984 im schönen Westerwald geboren, wo sie heute immer noch lebt und arbeitet. Neben ihrem Hund und ihren Pferden zählte das Lesen schon immer zu ihren größten Hobbies, woraus sich dann die Idee entwickelte, eigene Romane zu schreiben. Sie selbst liebt Jugendbücher und auch Fantasy-Romane, vor allem die ganz spannenden, weshalb sie auch in diesen Genres schreibt.

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4 stars
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71 (26%)
2 stars
24 (8%)
1 star
17 (6%)
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Profile Image for Rain.
720 reviews122 followers
May 4, 2016
Sie sind buchstäblich ein Geschenk des Himmels: Zum Dank für die heimliche Rettung eines schiffbrüchigen Ufos bekam die amerikanische Regierung einst zwölf übermenschliche Babys geschenkt. Sechs Mädchen und sechs Jungen – jeweils für die guten und die schlechten Gefühle der Menschen stehend. Dies ist genau siebzehn Jahre her und die Babys sind nicht nur groß geworden, sondern wurden auch voneinander getrennt. Während Hope und die anderen fünf Mädchen sich als Probas dem Guten im Menschen verpflichten, verhelfen die männlichen Improbas dem kriminellen Untergrund zu Geld und Macht. Bis zu dem Tag, an dem die Improbas ihre Gegenspielerinnen aufspüren und nur Hope entkommen kann. Mit ihrem Gegenpart Despair dicht auf den Fersen…

Hinter Hope & Despair steckt eine echt geniale Idee und eine echt miese Umsetzung. Dieses Buch hat mich aus verschiedenen Gründen so sehr aufgeregt, dass ich daran außer der Idee leider absolut gar nichts gut finden kann. Hier sind einige Punkte, die mich besonders gestört haben:
Jugendsprache. Man kann vieles machen, aber bitte, nicht das. Wenn jedes zweite Wort, das die Charaktere wechseln, ein Schimpfwort ist, dann ist das nicht „cool“, „jugendlich“ oder, da sich das hauptsächlich auf die männlichen Figuren bezieht, „männlich“. Es ist einfach nur grausam, solche Respektlosigkeit zu lesen. Leute, ich war auch mal Jugendliche, bin es je nach Definition auch immer noch und ich bin die ganzen Jahre mit der deutschen Sprache zurecht gekommen, ohne jeden ständig zu beleidigen, wenn ich den Mund aufmache! Das geht!
Sexismus. Das gehört teilweise in den Punkt eben und auch in meinen nächsten mit rein, aber es hat mich so dermaßen gestört, dass ich es nochmal separat ansprechen muss. Der Sexismus in diesem Buch ist ganz schlimm. Die (männlichen) Improbas nennen die (weiblichen) Probas immer „Bitches“, „Tussis“, „Puppen“ und noch einiges mehr. Wieso? Was ist so schlimm an Probas? Mädchen? Irgendwas, was man nicht sofort abwertend oder beleidigend versteht? Passt auf Improbas, nennt sie bloß nicht beim Namen, sonst könnten sie auf die Idee kommen, euch in den Hintern zu treten! Und das von einer weiblichen Autorin! Noch dazu kommt die Darstellung der (Im)Probas. Die Mädchen sind natürlich alle hilflose, blonde Dinger, die keiner Fliege etwas zu Leide tun und einfach alles mit sich machen lassen und darauf hoffen, dass irgendjemand zu ihrer Rettung kommt. Die Jungs sind harte Muskelprotze, die Könige der Welt und brüsten sich vor einander, wer seine Proba am besten erniedrigt und am effektivsten foltert. Außerdem wird schon direkt am Anfang gesagt, dass die Improbas als Männer NATÜRLICH viel stärker sind als die Probas. Das sind nicht nur Klischees, sondern auch so sexistische, dass ich es echt nicht fassen kann.
Charaktere. Die Charaktere sind alle so eindimensional und flach. Die Probas sind gut, die Improbas sind schlecht und genau danach verhalten sie sich auch. Fertig. Hope und Despair hatten immerhin ein paar mehr Kanten, aber so flach, wie alle waren, hat das auch keinen Unterschied mehr gemacht.
Hope & Despair. Abgesehen vom bereits Genannten habe ich ein massives Problem mit den beiden, eigentlich mehr mit Despair als mit Hope. Und zwar macht er Hope dafür verantwortlich, dass er als Kind Hoffnungen hatte, die enttäuscht wurden und hasst sie deshalb. Ich kann das gar nicht schreiben, ohne die Augen zu verdrehen. Wie bescheuert ist das bitte? Da kann man auch gleich Despair erledigen, dafür, dass „er“ so viele Leute aus Verzweiflung in den Selbstmord getrieben hat. Bringt die Probas und Improbas doch gleich alle um, dann hat sich das auch erledigt und die Menschen können in ihrer Gefühllosigkeit versinken. Yay!
Liebesgeschichte. Hope und Despair sind Erzfeinde. Und ganz plötzlich ist da zwischen ihnen aus dem Nichts eine Liebesgeschichte. Irgendwie scheine ich den Teil dazwischen verpasst zu haben.
Handlung. Die dreht sich immer und immer wieder im Kreis und mindestens die Hälfte der Zeit spielt Folter eine Rolle, eine bestimmte Strecke, die eine der Personen mit dem Auto abfährt und Tage/Nächte, in denen praktisch das selbe passiert. Ich muss sagen, dass das gegen Ende hin zumindest minimal besser geworden ist.

Über die Autorin:
Carina Mueller wurde 1984 im schönen Westerwald geboren, wo sie heute immer noch lebt und arbeitet. Neben ihrem Hund und ihren Pferden zählte das Lesen schon immer zu ihren größten Hobbies, woraus sich dann die Idee entwickelte, eigene Romane zu schreiben. Sie selbst liebt Jugendbücher und auch Fantasy-Romane, vor allem die ganz spannenden, weshalb sie auch in diesen Genres schreibt.

Fazit
In Kurz: Ich hasse es. Viele der Punkte in meiner Rezension habe ich mir während des Lesens von der Seele geschrieben, in der Hoffnung, dass ich sie später löschen und etwas Positiveres schreiben könne. Dass sie drin geblieben zeigt für mich sehr deutlich, wie sehr mich das Buch noch immer aufregt und wie mies ich das Buch fand.
Profile Image for Jan (lost pages).
291 reviews63 followers
August 5, 2016
Meinung:
Bei „Hope & Despair“ war es vor allem der Klappentext, der mich neugierig gemacht hat. Die Idee mit den Probas und Improbas und den daraus resultierenden Konflikten empfand ich direkt als interessant und das Konzept dahinter klang im ersten Moment neu und unverbraucht. Von Carina Mueller hatte ich bisher noch kein Buch gelesen, ich war dementsprechend gespannt, was mich erwarten würde. Dass das alles so katastrophal für mich enden würde, ahnte ich natürlich noch nicht.

Das Positivste an diesem Buch habe ich leider auch schon erwähnt und das ist der interessant klingende Inhalt und vielleicht der Start in die Geschichte, der meine Neugierde noch geschürt hat. Danach musste ich aber schnell enttäuscht feststellen, dass mich rein gar nichts mehr fesseln konnte. Da wäre zum einen der wirklich sehr nervige Stil der Autorin. Carina Mueller lässt ihr Figuren viel zu jugendlich, viel zu vulgär reden. Besonders bei den Männern hat die Autorin in meinen Augen übertrieben. Ich kann gar nicht aufzählen, wie häufig Schimpfwörter in den Mund genommen worden sind. So etwas ist nicht angesagt und hip und verleiht der Geschichte auch keinen authentischen Anstrich, es ist vor allem eines – nervig!

Was mich ganz besonders gestört hat, ist dieses überspitze Klischeedenken. Die bösen und fiesen Kerle (Improbas) auf der einen Seite, für die es ein Leichtes ist, die Probas (Frauen) einzufangen, zu erniedrigen und zu quälen und auf der anderen Seite die schwachen, verblödeten Frauen, die sich nicht wehren können. Jahrelang werden die Probas darauf trainiert, damit man sich gegen die Improbas behaupten kann und dann kommt es ganz plötzlich zum Angriff und in zwei Sekunden haben die Improbas die Oberhand gewonnen. Buh! Warum muss das Geschlechterbild nur immer so sein und gerade von einer Autorin finde ich es irgendwie schade, dass gerade die Frau in so einem Licht dargestellt wird.

Protagonisten Hope und Despair konnte mich ebenfalls nicht umhauen. Gleich zu Beginn macht Hope Dinge, die ich überhaupt nicht nachvollziehen kann. Im Gesamtbild sind mir beide zu farblos und damit ziehe ich die Nebencharaktere gleich ein. Von der Liebesgeschichte habe ich eigentlich nicht viel erwartet, außer das es vorhersehbar wird und wenig überraschen und so ist es dann auch gekommen. Von einer Enttäuschung kann ich da also nicht reden.

Die Handlung dreht sich für mich viel zu lange auf einer Stelle, was nach einiger Zeit schon fast anstrengend und ermüdend ist. Zum Ende hin schafft es die Autorin dann endlich die Handlung ein wenig voranzutreiben, da hatte ich aber nur noch wenig Interesse zu erfahren, wie es mit Hope & Despair weitergeht.

Fazit:
„Hope & Despair – Hoffnungsschatten“ konnte mich leider in keinster Weise mitreißen, überraschen oder sonst irgendwie unterhalten. Farblose Charaktere, Klischees an jeder Ecke und sprachlich an der Schmerzgrenze. Mehr Verzweiflung, als Hoffnung. Schade!
Profile Image for Miriam.
133 reviews60 followers
April 20, 2019
1.5 Sterne!

Leider hat mir an diesem Buch neben der Grundidee nicht besonders viel gefallen - und manches hat mich sogar regelrecht aufgebracht.


Wie eigentlich nicht anders zu erwarten, bin ich durch den Klappentext auf dieses Buch aufmerksam geworden. Die Idee mit den quasi personifizierten menschlichen Eigenschaften klang interessant und unverbraucht.
Die ersten 25% habe ich in einem Rutsch gelesen und ziemlich schnell festgestellt, dass das Buch und ich wohl keine Freunde werden. Der Anfang war irgendwie schleppend, die Protagonistin eine Bilderbuch-Mary-Sue und ich hätte keine der Schwestern charakterlich oder sonstwie von der anderen unterscheiden können, wäre da nicht die hilfreiche Tatsache, dass sie alle nach ihrer jeweiligen Eigenschaft benannt sind (also Mercy, Loyalty,...). Alle blond, alle blauäugig und alle ziemlich unfähig; denn dann passierte das:
Als die Improbas vorgestellt wurden, wurde es nur noch schlimmer. Die sind natürlich alle muskulös, dunkelhaarig und überhaupt total männlich. Und um dem Ganzen noch die Krone aufzusetzen, sind sie viel stärker, als die Probas. Mich hat diese Geschlechterverteilung ziemlich geärgert.
Nichtsdestotrotz habe ich weitergelesen und es wurde tatsächlich nicht besser. Eigentlich ist nur ganz am Ende etwas Interessantes passiert, den gesamten Rest fand ich vorhersehbar. Sämtliche Tage liefen gefühlt nach Schema X ab, es gab seitenweise detaillierte Folterbeschreibungen und unnötig gewalttätige Verbildlichungen. Zu allem Überfluss unterhalten sich die Figuren noch in "Jugendsprache", wobei ich eigentlich niemanden kenne, der so spricht.
Auch der Schreibstil hat mir eigentlich nicht gefallen, wozu sicherlich die eben erwähnte Jugendsprache beigetragen hat. Es lag aber auch an den wirklich vielen Fehlern (Kommata, Tempus,...), die noch im Text vorhanden waren.

Was mich aber WIRKLICH aufgebracht hat, waren die Geschlechterrollen, die hier propagiert wurden:
Die Improbas bezeichnen die Probas stets als "Weiber" (Pos. 480), "Tussis" (Pos. 534), "Puppe" (Pos. 885) oder "Bitch" (Pos. 1387). Untereinander sprechen sie sich mit "Wichser" (Pos. 1835) und anderen charmanten Ausdrücken an. Das Frauenbild kommt auch an anderen Stellen noch nett zur Geltung: Treason ist beispielsweise erschüttert, als Hope ihm erzählt, dass sie einen Job hat (Pos. 3080) - er ist der Meinung, dass es die Aufgabe eines Mannes sei, seine Frau zu versorgen. Außerdem müssen die Probas auch daran erinnert werden, in gefährlichen Situationen nicht "weibertypisch rumzukreischen" (Pos. 3558).
Tatsächlich funktioniert diese Sache mit den Geschlechterstereotypen aber auch wunderbar andersherum: Männer halten es offenbar nicht aus, eine Pizza ohne Fleisch drauf zu essen (Pos. 3270) und dürfen außerdem keine Küchenmaschinen besitzen (Pos. 3275). Pancakes zu essen kommt auch nicht gut, denn die sind "nicht unbedingt ein typisches Männeressen" (Pos. 3712).
Dann dachte ich zwischenzeitlich, dass sich diese Stereotypisierung vielleicht auf die Probas und Improbas begrenzt - dem ist aber nicht so. Die Nachbarin einer der Figuren traut einem der Improbas aufgrund seiner doch sehr männlichen Optik nicht viel Feingefühl zu (Pos. 3483).

Alles in allem bin ich total enttäuscht. Ich fand die Geschichte wenig spektakulär, die Charaktere allesamt flach und uninteressant und die Ausdrucksweise der Figuren kaum erträglich. Außerdem weiß ich wirklich nicht, warum man heutzutage noch Bücher mit solchen Geschlechterrollen schreiben muss.
Von den nächsten zwei Bänden werde ich daher die Finger lassen.
Profile Image for Lenas Welt der Bücher.
226 reviews27 followers
July 2, 2016
Meine Meinung:
Als ich in den Vorschauen von Impress gestöbert habe, hat mich dieses Buch total angesprochen. Die Geschichte hörte sich super spannend an und nach etwas außergewöhnlichem.
Ich habe das Buch morgens angefangen und abends beendet. Das spricht auf jeden Fall ja schon mal sehr für das Buch und das ist auch richtig.
Ich habe das Buch angefangen zu lesen und war sofort in der Geschichte drin.
Der Schreibstil der Autorin ist total klasse. Carina Mueller schreibt unheimlich flüssig und anschaulich. Sie konnte mich mit ihrem Stil in ihren Bann ziehen und ich bin nur durch die Geschichte geflogen.
Geschrieben ist die Geschichte abwechselnd aus der Sicht von Hope und Despair. Das gefällt mir immer wirklich gut, denn so bekommt man Einsicht in die Gedankenwelt von beiden Charakteren und kann so beide verstehen. Ich mochte beide Charaktere wirklich gerne. Beide sind sehr unterschiedlich aber doch irgendwie gleich. Auf jeden Fall waren mir beide sympatisch.
Eine Sache die Hope gemacht hat, konnte ich nicht nachvollziehen und weiß nicht, was die mit dem Handlungsstrang zu tun hat, ich bin gespannt, ob sich das im nächsten Teil aufklärt.
Auch die anderen Charaktere mochte ich gerne, soweit das vorgesehen war. Sie waren unheimlich interessant, da sie alle für ein Gefühl stehen. Das hat das ganze total spannend gemacht.
Insgesamt gefällt mir die Idee hinter der Geschichte wahnsinnig gut. Ich habe so etwas noch nicht gelesen, aber mich hat es wirklich begeistert, auch die Umsetzung war klasse. Die Autorin hat noch mehr daraus gemacht, als ich erwartet habe.
Der Spannungsbogen der Geschichte ist die meiste Zeit konstant hoch. Es hat mich total gefesselt und ich musste wissen wie es weiter geht. Leider gab es zwischendurch kleine Durststrecken, bei denen nicht so viel passiert ist. Aber diese waren zum Glück nur von kurzer Dauer.
Das Ende lässt mich neugierig zurück, sodass ich mich riesig auf die Fortsetzung freue.

Fazit:
"Hope & Despair - Hoffnungsschatten" hat mir richtig gut gefallen. Die Idee und die Umsetzung der Geschichte ist einfach nur klasse! Der Schreibstil ist toll zu lesen und das Buch hat mich total gefesselt, sodass ich es innerhalb eines Tages lesen musste. Dennoch bleibt noch etwas Luft nach oben, daher sehr gute 4 Sterne.
Profile Image for Irene Rauch.
119 reviews11 followers
December 3, 2016
Ein echt tolles Buch mit einer nie da gewesenen Story! Es ist nie langweilig, man fliegt nur so durch die Seiten! Die Charaktere sind auch echt super! Wahnsinn, ich bin echt begeistert und freue mich auf den nächsten Band! :)
Profile Image for dieSeitenfluesterer- unserBuchblog.
203 reviews7 followers
May 8, 2016
Im Carlsen Impress Verlag erscheinen regelmäßig neue Werke, so auch am 7. April 2016 “Hope & Despair - Hoffnungsschatten”. Autorin ist Carina Mueller, die mit ihren Figuren durch eine 321 seitige, dystopische Welt führt.

Hope kommt nicht von diesem Planeten, sondern aus dem All. So auch ihre 5 Schwestern. Zusammen mit weiteren 6 Jungen wurden sie im Säuglingsalter auf die Erde geschickt, um mit ihren positiven Fähigkeiten diese zu einem besseren Ort zu machen.
Doch die Jungen wurden geraubt und nun, Jahre später, sind sie ihre Feinde und gelten immer als der Gegenpol zu ihnen. Ein erbitterter Kampf beginnt, in dem Hope ihrem Widersacher Despair zeigt, dass es auch noch andere Wege gibt ohne den Tod des jeweils anderen …

Carina Mueller konnte mich gänzlich von ihrer Geschichte überzeugen. Da ich eh Dystopien liebe, war es mir, allein schon des tollen Covers wegen, ein Leichtes dieses Werk als neue Lektüre zu wählen.
Der Gedanke das sich Aliens auf der Welt befinden können, beflügelt die Fantasie vieler. Nun auch den Leser dieser Handlung.
Die Figuren haben jeder schon durch ihren Namen ihre Charakterzüge vorgelegt bekommen, entdecken dennoch im Laufe der Geschichte, dass sich nicht immer alles geradlinig bestimmen lässt.
Gerade durch die gewählten Sichtwechsel zwischen Protagonisten entdeckt der Leser die verschiedenen Welten und Umgebungen, in denen die Aliens groß geworden waren.

War es bei Hope der Schutz und die Verteidigung, damit keiner auf der Welt seine “Hoffnung” je verliert. So ist es bei Despair der “Verzweiflung” nahe gewesen, je wieder ohne Schmerzen leben so können.
Das Schicksal der jungen Männer hatte mich sehr mitgenommen, denn die Autorin dachte nie daran eine seichte Seite zu wählen. Sehr brutal geht es in Despairs Rückblicken und Erinnerungen zur Sache, was einem des Öfteren eine Gänsehaut über den Körper jagte.

Aber in all dieser rohen Gewalt ist es doch ein kleiner Funken Hoffnung, der ihm nicht hart hat werden lassen und immer wieder kamen die Zweifel an allem bei ihm hervor.
Die Szenen dann zwischen ihm und Hope konnte man sehr genießen, denn schnell wird klar, dass er in ihrer Gegenwart eine ganz sanfte Seite zeigen kann. Bei ihr kann er offen sein und muss sich nicht verstellen.

Dennoch lauern die Gefahren. Der “Oberst” ist in der ganzen Geschichte ein Phantom, welches Unheil und dunkle Seiten in den Männern zum Vorschein bringt. Immer wieder wird man von dessen Dominanz überrollt und weiß dennoch nicht, wer derjenige sein könnte. (Auch wenn man bestimmte Ahnungen hegt.)
Carina Mueller hat mich überrascht mit ihrem Werk und zur großer Neugier getrieben, dahin gehend, wie es nun mit allem weitergehen wird.

“Hope & Despair” zeigt, dass man in der dunkelsten Stunde seine Zweifel auch mit einer Prise Hoffnung auf einen anderen Weg lenken kann!

Rezension unter: www.dieSeitenfluesterer-unserBuchblog...
Profile Image for Biluma.
862 reviews34 followers
June 5, 2016
Nach der Rettung eines Schiffbrüchigen wurden zum Dank wurden 6 weibliche und 6 männliche Sensianer-Babys zur Erde geschickt. Sie können die Gefühle der Menschen beeinflussen. Ihre Fähigkeiten wurden dauer auf der Erde ausgebildet. Die Fähigkeiten der 6 weiblichen Probas sind Hoffnung, Liebe, Ehrlichkeit, Loyalität, Bescheidenheit und Barmherzigkeit, die der männlichen Improbas sind das genaue Gegenstück. Die Sensianer wurden getrennt von einander aufgezogen. Für Hope und die anderen Mädchen ist die größte Angst von den Jungs gefunden und auf die schlechten Eigenschaften umgeschult zu werden. Eines Tages trifft das Schlimmste ein und die Mädchen werden entführt, nur Hope kann entkommen, doch Despair ist auf den Fersen...


Das Cover finde ich sehr gut gewählt. Es spiegelt genau die beiden Gegensätze von Hope und Despair wieder, männlich und weiblich, schwarz und weiß, Hoffnung und Verzweiflung.

Die Geschichte startet aus der Sicht von Hope und wechselt dann zu Despair, in den weiteren Kapiteln wechselt sich die Sicht der beiden ab. Das hat mir sehr gut gefallen, da man hier die Geschehnisse aus den beiden Perspektiven mitbekommt und die beiden Protagonisten besser verstehen kann. Und auch wenn Despair eigentlich einer der Bösen ist, war er mir von Anfang an sehr sympathisch. Seine Gedankengänge zeigen, dass er nicht durch und durch von seinem Impro geleitete wird, wie seine Brüder. Beide Charaktere entwickeln sich im Verlauf der Story großartig weiter. Die Lovestory steht hier nicht im Vordergrund, sondern fügt sich gut ein. Ein wenig mehr Gefühl hätte es aber trotzdem sein können.

Der Leser wird ziemlich in die Story hineingeworfen. Eine kurzer Prolog mit der Vorgeschichte hätte gereicht und der Einstieg wäre ein wenig einfacher und die Hintergründe klarer gewesen. Wie die Umschulung der Mädchen erfolgen soll, wird nur kurz angerissen. Hier hätte ich mir mehr Infos, bzw. mehr Kapitel über die Umschulung gewünscht.

Der Schreibstil ist leicht und eingängig und die Story ist wirklich spannend, so dass die Seiten nur so dahin fliegen. Eine absolut überraschende Wendung hat ich dann den Rest fast inhalieren lassen. Der Schluss kam dann aber leider plötzlich und unerwartet und lässt den Leser ziemlich in der Luft hängen. Ich kann es kaum erwarten den zweiten Teil zu lesen, da ich ein paar Vermutungen habe und gespannt bin, ob ich Recht habe. „Hope & Despair: Hoffnungsnacht“ wird im August erscheinen.

Fazit: Spannende und originelle Story. Keine leichte Liebesgeschichte, sondern eine etwas dunklere Geschichte, die sich mit der Stärke der menschlichen Gefühle beschäftigt. 4 von 5 Sternen.

Profile Image for collection.of.words.
370 reviews14 followers
December 30, 2016
Die Geschichte hat mir sehr gut gefallen und ich habe das Buch innerhalb von 2 Tagen durchgelesen. Ich liebe die Idee und bin gespannt wie es weiter geht. Ich hoffe ihr Schreibstil wird sich in den weiteren Bänden noch etwas weiter entwickeln, aber die Story hat mich überzeugt :)
Profile Image for Mietze's.
388 reviews7 followers
April 27, 2016
Nachdem eines Tages ein Raumschiff auf der Erde notlanden musste und die US-Regierung dies geheimgehalten und der fremden Rasse geholfen hat, wurden der Regierung zum Dank zwölf Babys mit speziellen Fähigkeiten übergeben. Sechs Mädchen und sechs Jungen mit den Fähigkeiten die Gefühle der Menschen zu verstärken. Leider gingen die Jungs spurlos verloren und wurden im Gegensatz zu den Mädchen, die auf die Probas, die guten Gefühle trainiert wurden, auf die Improbas, die schlechten Gefühle der Menschen trainiert.
So stehen sich zwei Seiten gegenüber die das genaue Gegenteil von einander verkörpern und die Improbas lassen nichts unversucht um ihre Gegenstücke in die Hände zu bekommen...

Die Grundidee hatte mich schon mit dem Klappentext gepackt, ich meine außerirdische Kinder die die Gefühle der Menschen beeinflussen können? Filmreife Idee oder?
Die Geschichte startete dann auch aus der Sicht von Hope, einer Proba und vor allem auch der Wichtigsten der Sechs - wie heißt es so schön, ohne Hoffnung ist alles verloren?
Sie wird daher besonders gut beschützt, lebt aber im Gegensatz zu ihren Schwestern allein.
Dann wechselt die Sicht zu Despair, ihn mochte ich auch noch ganz gerne aber dann ging es los.
Die Jungs haben alle einen für mich derart vulgären und rotzigen Umgangston der für mich für ein Jugendbuch irgendwie unerwartet und unpassend war. Wenn ich ein derbes Erotikbuch lese erwarte ich so etwas, hier hat es mich total überrascht und erst sprachlos gemacht. So viel Wi*****, Fo*** etc auf den wenigen Seiten am Anfang hat mich überwältigt. Im Verlauf des Buches wurde es besser und ich konnte mich auch wieder mehr damit anfreunden aber am Anfang war ich echt abgeschreckt.
Despair mochte ich als Charakter wirklich gerne, seine Vergangenheit und seine ganze Art haben es mir angetan, auch Treason konnte mich für sich begeistern. Von den anderen Jungs reden wir lieber nicht. Hope dagegen war nicht so mein Fall, sie blieb irgendwie blass und furchtbar naiv, vor allem am Anfang. Und dann gibt es noch Victoria - ein Nebencharakter der für mich in diesem ersten Band mal noch überhaupt keinen Sinn macht.
Die Charaktere waren für mich also nur teilweise mein Fall. In Kombination waren Despair und Hope aber super.
Die Geschichte selbst hat mir dann im Laufe der Zeit gut gefallen, sie ist recht brutal was die Jungs und deren Umgang mit den Probas angeht, aber doch recht spannend. Nur das Ende ist wirklich sehr offen, Beinahe als ende das Buch mitten in der Geschichte. Da hätten ruhig noch ein paar Seiten mehr da sein können um den Cliffhanger noch ein wenig abzurunden.
Das Buch konnte mich nach den anfänglichen Schwierigkeiten dennoch überzeugen und ich möchte auf jeden Fall noch erfahren wie das Ganze weitergeht.

Eine super Idee deren Umsetzung mir am Anfang jedoch nicht zu 100 % zugesagt hat. Im Laufe des Buches konnte ich dem Ganzen jedoch immer mehr abgewinnen und auch ein wenig mehr Zugang zu den Charakteren finden. Das Buch endet leider wirklich sehr offen so das ich auf jeden Fall auf den nächsten Teil gespannt bin und hoffe dort direkt begeistert zu sein.

*Reziexemplar

Schaut vorbei wenn euch die Rezi gefällt: http://cat-buecher-welt.blogspot.de/2...
Profile Image for Sine.
264 reviews
April 6, 2016
Fazit:

Das Buch fing ganz gut an, aber ich hatte so meine Probleme mit der Story und auch mit den Charakteren. Die Grundidee fand ich ganz gut, aber war für mich nicht ganz so spannend es zu verfolgen. Trotzdem ließ es sich gut durchlesen.

Bewertung:

Am Anfang wurde ich direkt ins Geschehen geschmissen, was mir schonmal ziemlich gut gefallen hat. Der Klappentext zeigt sehr gut auf, was vorher Geschehen ist und ich habe erstmal keine Fragezeichen im Gesicht.
Hope gehört zu den Probas den Guten und wird von den Improbas, den bösen gejagt. Sind sie wirklich gut und böse?
Insgesamt gibt es davon auch nur 12, also von jedem Geschlecht 6. Mehr Hintergründe habe ich am Anfang nicht. Ich frage mich, was das alles auf sich hat, auch wenn es im Klappentext schon kurz angerissen wird. Aber dahinter verbirgt sich viel mehr und davon wird am Anfang schon einiges erklärt. Was ich wirklich toll finde.

Den Schreibstil finde ich nicht auffällig oder störend. Er lässt mich gut durch das Buch kommen. Bis fast zum Ende hin, ist es für mich wenig spannend. Mich hat auf Grund der nicht auffälligen Charakter, der Fortgang dieser nicht sonderlich angesprochen. Kurz vor Ende kommt aber dann ein wenig Spannung auf.

Sehr schöne finde ich die Namen, der Gefühle und auch das sie im englischen gewählt worden sind. Sonst würde ich es wohl auch immer komisch finden, wenn jemand Hoffnung heißt.
Interessant finde ich auch, wie doll sie die Charaktereigenschaften doch äußern.

Hope ist wie ihr Name natürlich voller Hoffnung und das kann schon etwas anstrengend sein. Denn sie ist eben immer hoffnungsvoll und glaubt daran, dass sich alles am Ende hin zum Guten wendet. Dadurch ist sie manchmal aber auch zu vertrauensselig.

Und dann gibt es da noch Despair, die Verzweiflung, das Gegenstück zu Hope, den ich auch in seinen eigenen Kapiteln kennenlerne. Die Improbas tun mir auf Grund der Methoden, sie sie erleben und erleben mussten, schon etwas leid. Manchmal wirkt Despair so, als ob er noch ein Herz hat oder auch, als ob er wisse, was er tun muss, um das zu bekommen, was er will.

Beide sind für mich auf Grund ihres Verhaltens nicht wirklich sympathisch, besonders die Improbas. Es ist schwierig für mich, da beide von den jeweiligen Gefühl geradezu ausgefüllt sind. Das fand ich etwas anstrengend und es war einfach befremdlich für mich.

Auch die anderen Improbas sind passend zu ihren Gefühlen gestaltet. Deren Oberst finde ich sehr komisch und ich frage mich auch, wie die alle ihm so folgen. Aber je mehr ich darüber erfahre, sind es gute Sachen. Alles eben ganz komisch, alle weisen schlechte Emotionen auf und sollen was gutes tun.
Profile Image for SometimesWonderland.
262 reviews3 followers
September 23, 2022
Meine Meinung

Allgemein

Auf das Buch hatte ich mich total gefreut, doch leider entspricht es nicht ganz meinen Erwartungen.
Schon der Einstieg in das Buch fiel mir sichtlich schwer. Und das nicht wegen dem Schreibtstil an sich. Der war super flüssig lesbar. Nein. Die Autorin hat einfach übertrieben viele Schimpfwörter eingebaut. Natürlich sollte das übermitteln, dass die Impros nicht zu den guten gehören, aber es hat einfach kein Spaß gemacht diese Stellen zu lesen. Viel zu herbe Sprache.
Nach einigen Kapiteln verbessert sich wenigstens dieser Punkt und ich habe wirklich gut in das Buch reingefunden. Wenn man darauf geachtet hat, ist einem aufgefallen, dass die Taten und Aussagen der Charaktere gut zu deren Eigenschaften passen. (Hope, Love, etc...) An manchen Stellen wird das auch erwähnt (z.B.: Für deine Eigenschaft bist du ganz schön ...), hat mich jedoch nicht wirklich gestört.
Was mich hingegen gestört hat, war das Ende. An einer Stelle dachte ich mir, dass jetzt Spannung kommen muss. Irgendeine Falle, ein Hinterhalt, ein unglücklicher Zufall, aber.... nichts! Alles, was die Charaktere planen verläuft reibungslos. So richtig in Schwierigkeiten kommt niemand. Erst recht nicht so, dass man mitfiebert. Am Ende ist eigentlich alles wieder wie immer. Bis auf ein paar kleinen Charakteränderungen ist alles beim Besten. Nur ein kleines Detail passiert, was wohl auf den Folgeband einheizen soll.

Charaktere

Als erstes lernt man die Pros kennen: Hope, Love, Honesty, Loyalty, Modesty und Mercy.
Am Anfang bekommt man eher weniger von Ihnen mit. Nur, dass Love der Sonnenschein ist und die Naivste. Auch im späteren Verlauf geht es eher um Love, Modesty und natürlich um Hope. Von den anderen bekommt man sehr wenig mit und alle bleiben ein wenig oberflächlich. Die Naivität von allen passt einerseits zu der Pro Seite, allerdings gehören zu allen guten Dingen immer zwei Seiten. Also Gut und Böse. Ein gesunder Mischmasch. Darauf wird es wohl letzten Endes auch hinaus laufen. Somit gesehen, ist das gut gelöst. Die Pros extrem Naiv (positiv) und die Impros extrem misstrauisch (negativ.)
Von den Impros bekommt man ein klein wenig mehr mit. Lie, Treason, Despair und Hate. Sie alle spielen eine Rolle und ich habe sie gerne kennen gelernt. Hier unterscheiden sich die Impros extremer, als bei den Pros. Bei den Pros denkt man, dass alle irgendwie gleich sind. Bei den Impros werden die Unterschiede deutlicher.

Schreibstil & Sichtweise

Der Schreibstil ist flüssig zu lesen. Am Anfang werden viele Schimpfwörter benutzt und im Allgemeinen wird nicht viel Spannung aufgebaut. Trotzdem konnte man das Buch in einem Rutsch durchlesen.
Geschrieben wurde das Buch aus den Sichten von Hope & Despair in der Ich - Perspektive.

Cover & Titel

Das Cover finde ich sehr passend. Man sieht links Hope und rechts Despair. Dabei sieht Hope sehr hell aus. Hell steht im Allgemeinen für das Gute. Während Despair sehr dunkel aussieht und somit das Ungute verkörpert. Doch sie sind beide miteinander verbunden. Einer kann ohne den anderen nichts eins sein. Somit sind die Hintergrundfarben gestaltet in jeweils der Farbe des Gegenstückes.
Auch der Titel gefällt mir gut. Hope & Despair da wurden einfach nur die Namen genommen. Doch die Kombination, die dann "Hoffnungsschatten" ergibt, finde ich richtig gelungen!
Auch die "neutralen" Personen fand ich nicht so toll gelungen. Die beiden Wachen Jay und Ice haben die ganze Zeit extrem übertrieben geredet und gar nicht mehr damit aufgehört. Von Victoria bekommt man nicht so viel mit, außer das sie kurz ihre Lebensgeschichte hinausweint und dann von der Bildfläche verschwindet.

Zitat

"Hoffnung zerstört ganze Existenzen. Unter anderem meine." - Position 535
"Hass macht blind. Hass macht taub. Und vor allem: Hass formte Unmenschen" - Position 1469

Fazit

Eine wirklich tolle und neue Idee, die sehr viel Potenzial hat, wenn die Autorin die Charaktere noch mehr ausarbeitet und den Sprachstil weniger derb gestaltet. Jedenfalls als Jugendbuch. Auch an der Spannung hapert es noch. Trotzdem ist es durch den Schreibstil sehr flüssig lesbar und man hat Lust auf den Folgeband.
Profile Image for Viktoria Anskinewitsch Sajak.
244 reviews
May 1, 2022
Meinung
Da ich schon Bücher er Autorin gelesen habe, stand fest das ich auch dieses hier lesen möchte. Denn die Autorin hat einen schönen Schreibstil und ihre Geschichten sind immer tolle durchdacht und erfrischend neu.

So ist es auch hier der Fall, denn ein Buch dieser Art habe ich noch nicht gelesen. So lässt sich die Geschichte durch nichts zu vergleichen. Ich mag den Anfang der Geschichte auch dessen Verlauf. Man weiß nie wirklich wie es weitergeht und was als nächstes Geschieht.

Ebenfalls mochte ich es sehr gerne dass die Geschichte relativ schnell startet, so muss man nicht ewig auf das Aufeinander treffen der Protagonisten warten. Geschrieben wird es aus der Perspektive von Hope und ihrem Gegenpart Despair.

Wie ich oben schon sagte mochte ich die Idee der Geschichte sehr gerne und ich finde auch das sie Gut umgesetzt wurde, wobei ich immer ein klein wenig das Gefühlt hatte, dass einfach noch mehr geht… ich kann es gar nicht anders sagen. Vielleicht 😀 hätte daraus ein dicker Schinken werden sollen, denn ich hätte alles einfach noch ein wenig mehr „tiefer gehend“ gelesen.

Mehr lesen heißt ja immer etwas Gutes deswegen sollt ihr mich nicht falsch verstehen, die Geschichte ist NICHT Oberflächlich oder dergleichen. Ich hatte eben einfach das Gefühl das es doch noch einen winzig kleinen Ticken tiefer hätte sein können.

Die Charaktere sind sehr unterschiedlich da eben auch jeder für eine andere Gefühlsregung steht. Ich muss gestehen, dass ich bei Despair immer hin und her gerissen gewesen bin. Anfänglich erlebt man ihr ziemlich düster und das mochte ich sehr, denn er steht ja so zu sagen auf der „Bösen“ Seite.

Dabei hatte ich aber auch etwas Angst dass er zu Böse für Hope ist und man ihn dann als Unsympathisch empfindet. Später im Buch verliert er aber dieses “Böse“ und er wirkt dann doch etwas weicher. Auch hier mochte ich ihn, den er hat seine Sympathie nicht eingebüßt in dem er zu Hope „unmöglich“ ist und man nicht verstehen könne wie es Knistern könnte.

Aber die Wandlung von Böse zu „Nett“ ist recht schnell vollzogen und ich kann nicht sagen ob ich den dunklen Despair oder den „netten“ mehr mochte. Ich hätte ich mir vielleicht aber doch noch einen kleinen Ticken dunkler gewünscht, aber das ist auch eindeutig Geschmackssache.



Fazit
Ein wirklich schöner Start einer Reihe und ich bin sehr gespannt wie es weiter geht. Ich fand die Geschichte toll umgesetzt aber hätte vielleicht doch noch ein wenig mehr gelesen. Die Charaktere sind schön geworden aber auch hier hätte ich mir eine „langsamere“ Weiterentwicklung der Persönlichkeiten gewünscht. Das Buch bekommt daher 4 Sterne von mir.
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January 23, 2021
Ich hab das Buch schon eine weile auf meinem Reader und bin nun endlich dazu gekommen, es zu lesen. Und was soll ich sagen? Ich war begeistert.

Die Idee mit den Sensianern ist etwas völlig anderes und neues und die Umsetzung samt dem Schreibstil war einfach super. Man muss zwar dazusagen, dass der Schreibstil hin und wieder ziemlich vulgär ist, aber genau das macht das Buch meiner Meinung nach auch so authentisch. Denn diese Ausdrucksweise passt einfach zu den Improbas. Und so weit hergeholt ist sie gar nicht, denn traurigerweiseist das auch schon fast zur Alltagssprache der Jugend von heute geworden.

Die Protagonistin Hope war mir von Anfang an am sympathischsten von allen Probas, weil sie im Gegensatz zu ihren Schwestern selbstständig ist und nicht vonn allem abhängig sein will. Außerdem liebe ich ihren Humor. Ich bin sicher, Hope ist eine super beste Freundin.
Ebenso steht es mit Victoria. Ich mochte sie wirklich, daher bin ich gespannt, ob sie in Band 2 wieder auftaucht, da sie in Band 1 ab einer bestimmten Szene nicht mehr vorkommt. Ich wüsste gern, was mit ihr passiert.
Despair mochte ich eigentlich auch, ebenso wie Treason. Der ist einfach der absolute Hammer und ich liebe ihn (sogar noch mhr als Despair). Hate hingegen hab ich gehasst wie die Pest, das liegt sicher nicht nur am Namen. Bei Lie bin ich mir noch nicht so ganz sicher, wie ich ihn finden soll.

Ich fand das Buch unglaulich toll und auch spannend. Es ist vorallem auch interessant zu sehen, wie sich die einzelnen Personen entwickeln und verändern. Welche Auswirkungen bestimmte Eigenschaften auf andere haben können.
Auch die Hintergedanken wie die Welt ohne manchedieser Eigenschaften wohl wre und alles, worüber Hope und Despair so nachdenken, regt den Leser selbst zum Nachdenken an. Zumindest war das bei mir so. Man kann aus der Geschichte einiges lernen und sei es nur "Hoffnung gibt es immer" oder die Bedeutung von Liebe.

Ich finde es auch sehr schön dargestellt mit den Gegensätzen, die man ja schon auf dem Cover erkennt, die sich ergänzen. Das zeigt einmal mehr das tatsächlich etwas dahintersteckt hinter dem Spruch "Das Gute kann ohne das Böse nicht existieren". Meiner Meinung nach hat jede Medaille zwei Seiten und die Geschichte von Hope & Despair zeigt das besser als keine andere.

Nach dem Ende von Band 1, warte ich jetzt ziemlich hibbelig auf Band 2, weil ich unbedingt wissen will, wie es weitergeht. Das Ende lässt ziemlich in der Luft hängen und ich bin wirklich gespannt, wohin der Weg die Probas und Improbas noch führt.
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December 11, 2017
Inhalt:
**Wahre Gegensätze finden immer zueinander**
Sie sind buchstäblich ein Geschenk des Himmels: Zum Dank für die heimliche Rettung eines schiffbrüchigen Ufos bekam die amerikanische Regierung einst zwölf übermenschliche Babys geschenkt. Sechs Mädchen und sechs Jungen – jeweils für die guten und die schlechten Gefühle der Menschen stehend. Dies ist genau siebzehn Jahre her und die Babys sind nicht nur groß geworden, sondern wurden auch voneinander getrennt. Während Hope und die anderen fünf Mädchen sich als Probas dem Guten im Menschen verpflichten, verhelfen die männlichen Improbas dem kriminellen Untergrund zu Geld und Macht. Bis zu dem Tag, an dem die Improbas ihre Gegenspielerinnen aufspüren und nur Hope entkommen kann. Mit ihrem Gegenpart Despair dicht auf den Fersen

Meine Meinung:
Dieses Buch ist der Reihenauftakt der Autorin Carina Mueller und das erste Buch der Autorin, die ich lese und kenne
In diesen Buch geht es um die insgesamt 12 verschiedenen Individuen, 6 Mädchen, die Probas die Guten und Positive der Menschen und 6 Jungen, die Improbasas, die Bösen bzw das Negative der Menschen.
Im Vordergrund geht es um Hope, die Hoffnung und Despair, die Verzweiflung im diesen Fall ein jungen Mann, der dies auch sehr gut widerspiegelt. Hope, die Hoffnung, die ein wenig sehr viel Selbstbewusstsein hat aber die aufgibt, versucht hinter Despair zu blicken. Erst wirkt er eher mürrisch und leicht aggressiv. Doch mit der Zeit aber verändert und entwickelt er sich. Man hat das Gefühl, dass hinter seiner Schale bzw die Schale so langsam bröckelt. Und mehr und mehr kommt der kleine Junge aus der Kindheit zum Vorschein.

Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und leicht lesbar. Man ist direkt mittendrin und kann der Handlung mühelos folgen und liest es gut in einen Rutsch durch. Geschrieben aus den Sichten von Hope und Despair, wird man näher an deren Gefühle gebracht.
Neben der Spannung werden auch leichte romantische und zarte Gefühle vorkommen.

Fazit:
Es ist ein offenes Ende, heisst, es gibt auf jeden Fall ein kleinen Cliffhänger. Ich bin nun wirklich gespannt darauf wie es im zweiten Teil wohl weitergehen wird.
Profile Image for Sandy Nuernberger.
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January 11, 2017
Ich muss ehrlich sagen, ich habe mehr erwartet. Mit leichten Startschwierigkeiten konnte ich mich doch noch für die Geschichte um Hope & Despair erwärmen. Es gab sogar Stellen, die mich Schmunzeln ließen, ich sag nur "roher Schinken" und nein, es hat nichts mit Essen zu tun ;) Allerdings hatte es relativ lange gedauert, dass ich in die Geschichte eintauchen konnte. Die Grundidee der Geschichte fand ich super, leider für mich eher schwach umgesetzt. Irgendwie hatte ich das Gefühl, dass die Geschichte nur so dahinplätscherte und ich Schwierigkeiten hatte, dieser zu folgen und vor allem zu sehen, wohin sie mich führen soll. Der Versuch einen Spannungsbogen aufzubauen fand zwar statt, konnte allerdings nicht wirklich gehalten werden. Nur zum Ende hin wurde es spannend und auch durch überraschende Wendungen überzeugen.
Die Geschichte wird von den beiden Hauptprotagonisten Hope und Despair im Wechsel erzählt. Ich persönlich mag es ja, wenn ein Perspektivwechsel stattfindet, da ich dann das Gefühl habe die Protagonisten besser kennen lernen zu können und vor allem in ihre Gefühls- und Gedankenwelt eintauchen kann. Für mich wirken sie authentisch und liebevoll gezeichnet. Leider bekommt man von den anderen Protas eher weniger mit, dadurch wirken sie für mich eher blass und unscheinbar, vielleicht werden sie ja in der Fortsetzung etwas plastischer dargestellt.
Im Großen und Ganzen fand ich die Umsetzung der Geschichte recht interessant. Der Einstieg hätte meiner Meinung nach etwas spannender sein können. Außerdem waren ein paar Szenen eingebaut, die ich nicht ganz nachvollziehen konnte und somit nicht wirklich erschlossen haben, vielleicht war das auch der Grund, warum sie mich anfänglich nicht so sehr fesseln konnte. Als dann Hope und Despair endlich auf einander treffen, wurde die Geschichte gleich etwas aufwühlender und fesselnder. Die Entwicklung der Gefühle, der einzelnen Probleme und Hoffnungen fand ich sehr gut umgesetzt. Ab da hat es mir regelrecht gefallen, der weiteren Geschichte zu folgen. Gerade im letzten Drittel der Geschichte erlebt man als Leser innerhalb der Umsetzung ein paar Überraschungen und wird durch unvorhersehbare Wendungen in eine ganz andere Richtung gelenkt. Das Ende wiederum fand ich ganz gut umgesetzt und hat auf jeden Fall meine Neugier auf die Fortsetzung geweckt.

Fazit:
Der Auftakt um "Hope & Despair" ist eine nette Geschichte für Zwischendurch. Mit seiner ungewöhnlichen Grundidee und den liebevoll gezeichneten Hauptprotagonisten konnte es definitiv bei mir punkten, leider fehlte mir persönlich gerade am Anfang die Spannung. Es ist definitiv eine Geschichte mit mehr Potenzial und ich hoffe, dass diese in der Fortsetzung umgesetzt wird.
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April 17, 2017
Dieses Buch ist der Hammer ich bin gerade im Urlaub und kann aber nur noch die ganze Zeit das Buch lesen. Die story ist mal was ganz anderes und das finde ich super. Es ist auch nicht zu unrealistisch was auch super ist.
171 reviews1 follower
April 30, 2023
Obwohl Hope eigentlich positive Gefühle haben sollte, ist sie selbstsüchtig, träge, übel launig und naiv.
Schreibstil war sehr schwer zu lesen und motiviert zu bleiben.
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April 12, 2016
Zumindest wurde meine Hoffnung zur Verzweiflung beim Lesen

Klappentext:

„♪ Wahre Gegensätze finden immer zueinander ♪
Sie sind buchstäblich ein Geschenk des Himmels: Zum Dank für die heimliche Rettung eines schiffbrüchigen Ufos bekamen die amerikanische Regierung einst zwölf übermenschliche Babys geschenkt. Sechs Mädchen und sechs Jungen – jeweils für die guten und die schlechten Gefühle der Menschen stehend. Dies ist genau siebzehn Jahre her und die Babys sind nicht nur groß geworden, sondern wurden auch voneinander getrennt. Während Hope und die anderen fünf Mädchen sich als Probas dem Guten im Menschen verpflichten, verhelfen die männlichen Improbas dem kriminellen Untergrund zu Geld und Macht. Bis zu dem Tag, an dem die Improbas ihre Gegenspielerinnen aufspüren und nur Hope entkommen kann. Mit ihrem Gegenpart Despair dicht auf den Fersen…“

Meinung:

Als ich dieses Cover gesehen und mir den Klappentext durchgelesen habe, dachte ich mir so, „Wow, also das muss ich UNBEDINGT lesen!!“ Vielleicht habt ihr das ja sogar schon entdeckt, dass ich praktisch 5 Tage nachdem dieses Buch erschienen ist, auch diese Rezension schon veröffentliche (wobei ich die Rezension schon 2 Tage später fertig hatte, aber mein Internet nicht mitspielen wollte *grr*). Die ganze Woche, bevor es veröffentlicht worden ist, habe ich immer wieder im Internet auf das Cover geklickt, um mich zu versichern, dass ich wirklich noch warten muss und es nicht direkt kaufen kann. Also ich hatte wirklich Vorfreude und auch schon hohe Erwartungen, leider wurde ich dahingehend ziemlich enttäuscht.

Was mich wohl richtig auf dem falschen Fuß erwischt hat, war der Umgangston der Charaktere. Ganz am Anfang, konnte ich mich vor den ganzen „Bichtes“, „Miststücken“, „dummen Säuen“ und „Hosenscheißern“ gar nicht erst retten, ganz zu schweigen von Wörtern wie „geil“, „fick dich“ und was es sonst noch gab. Irgendetwas ähnliches stand praktisch in jedem 2. Satz, wenn nicht sogar in jedem Satz. Jugendsprache ist ja was tolles, aber sooo viel „Jugendsprache“ benutzt doch kein Jugendlicher (und falls doch, möchte ich ihn ungern kennenlernen. ö.ö)

Die Idee des Buches ist aber absolut genial. Es geht praktisch um 12 Personen, die die menschgewordenen Gefühle höchstpersönlich sind. (Zumindest könnte man das so beschreiben) Alle Gegensätze sind vertreten von Liebe und Hass, sowie Treue und Verrat, aber auch Hoffnung und Verzweiflung. Hope und Despair (Hoffnung und Verzweiflung) spielen in diesem Band die Hauptrolle und man bekommt abwechselnd aus der Sichtweise der Beiden die Handlung erzählt. Die ganzen Gefühle wie Hoffnung, Liebe, Ehrlichkeit & Co werden die Probas genannt, während Verzweiflung, Lügner, Geiz & Co die Improbas sind. Na klar, immerhin sind die Probas die guten Gefühle, heißen deswegen also PRObas und die Improbas stellen die Seiten dar, die man an einem Menschen eher ungern sieht. Ist doch logisch… oder? Sind die Gefühle, die die Improbas darstellen, wirklich nur eine Last der Menschen und die „ach so guten“ Probas-Gefühle, einschließlich gut für uns? Dieser Gedanke, der in diesem Buch steckt, ist einfach nur absolut bewundernswert. Punkt Aus Ende. Leider musste mir auch dieser Part etwas zu sehr zurückstecken, durch die immer abschweifende Handlung in andere Richtungen.

Mit den Charakteren wurde ich auch nicht ganz so warm. Man war zu jeder Zeit voll in der Geschichte drin und das Bild von den Charakteren wirkte auch nie nur 2-Dimensional, trotzdem wirkten sie auf mich irgendwie gekünstelt. Wenn etwas Trauriges passiert, sind die Probas kurz danach schon wieder die Fröhlichkeit der Natur und in manchen Situationen wirkte es so, als müssten sie gezwungen witzig wirken. Der romantische Liebesfunken war auch so plötzlich da, dass ich wohl
aus Überraschung ausgewichen bin, als er versucht hat auf mich überzuspringen.

Fazit:

Mich konnte das Buch leider, trotz innovativer und richtig toller Idee, nicht von sich überzeugen. Weder Schreibstil noch Charaktere haben sich in mein Herz schleichen können und auf emotionaler Ebene wurde ich nicht mitgerissen. Trotzdem hat mir das Buch einige Denkanstöße mitgegeben, was das Thema „Gefühle“ angeht. Bisher habe ich auch nur 4 und 5 Sterne Rezensionen zu dem Buch entdeckt und vielleicht gefällt euch das Buch genauso, vor allem nachdem ihr jetzt ja auch schon vorgewarnt seid, was den Schreibstil angeht? Wenn euch das sowieso nicht stört, kann ich es euch nur empfehlen, um Gefühle mal von einer ganz anderen Seite zu erleben. =)
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June 15, 2016
Kurzbeschreibung
Die 17 - Jährige Hope ist nicht nur eine Proba, die ihrem Namen Hope (Hoffnung) alle Ehre macht, sondern ihr Talent 17- Jahre lang hat schulen können. Allerdings ist sie sich bewusst, dass sie als eine Sensianerin nicht nur eine der wichtigsten Aufgabe auf der Erde hat, genau wie ihre Schwestern. Sondern das sie durch die Improbas ihrer männlichen Gegensätze tagtäglich in großer Gefahr schweben.

Aber Hope ist jemand, denn nichts aus der Ruhe bringen kann. Das treibt ihren Ziehvater Barry das ein oder andere mal zur Verzweiflung, vor allem wenn er Probealarme durchführt um zu schauen das Hope auch sehr schnell beim Stützpunkt ist.
Hope weiß das und versucht doch abseits ihrer Schwestern und der Basis zu leben.
Leider tritt genau der Ernstfall ein und Hope weiß, dass sie alles daran setzten muss nicht nur zu überleben sondern Despair zu entkommen.

Aber wird sie es schaffen ihrem Gegenpart immer auszuweichen...




Cover
Das Cover ist absolut passend mit dem hellen Ton des Mädchens das für mich Hope darstellt und dem Dunklen Gegenpol des Jungen, der für mich Despair zeigt. Beide sehr starke Charaktere die zu kämpfen wissen.



Schreibstil
Die Autorin Carina Mueller hat einen wunderbar flüssigen Schreibstil der mich gleich in diese fanatische Geschichte mitgenommen hat und ich finde es absolut gelungen umgesetzt.
Alleine schon die Idee mit den zwei Gegenpolen die man hier vorfindet und ihrer Vergangenheit die auf ihre Probas Einfluss hatten, gefällt mir sehr gut und ich haben an den Seiten geklebt, bis ich es durchhatte.
Ich freu mich schon auf mehr.. :D



Meinung
Wenn Gefühle nicht täuschen können...

Dann sind wir erstmal in der Vergangenheit wo diese Geschichte ihren Anfang nimmt.
Denn im Jahre 1997 in Phönix kommt ein Ufo herunter und an Bord sind die Sensianer die sich bei der Regierung für die Hilfe zur Rückkehr zu ihrem Planeten und der Vertuschung des Unglücks mit einem großen Geschenk bedanken in Form von insgesamt 12 Säuglingen.

Denn diese zwölf Babys aus Sensimos sind etwas ganz besonderes, da sie Gefühlsträger sind und ihre Namen nicht zu Unrecht haben. Aber leider gab es auch weniger gute Menschen auf der Erde und somit wurden die 6 Jungs die bei der Truppe waren gestohlen und umgepolt der Menschheit zu schaden.
Die Mädels aber bekamen einen Platz wo sie ihre Fähigkeiten ins positive verwandelten und lernten, bis sie mit 16- Jahren voll ausgebildet waren.

Darunter waren auch Hope die mit ihrem Händchen Hoffnung zu schenken ein außergewöhnliches Talent hatte, denn ohne Hoffnung stirbt alles. Dann Love, Loyaltity, Honesty, Modesty und Mercy. Sie alle hatten diese Fähigkeiten der Hoffnung, Liebe, Loyalität, Ehrlichkeit, Mitleid und Bescheidenheit. Wahrhaft sehr gute Tugenden die ihnen halfen für die Welt der Menschen da zu sein und positives zu bestärken.
Barry war froh dass ihm seine Ausbildung so gut gelungen war und er war sowas wie ihr Ersatzvater und immer für sie da.

Die einzige die sich absonderte war Hope, die ihre Freiheit liebte und mit ihrer Katze Streuner, einem Stubentiger in der Stadt wohnte, anstatt auf dem Regierungsgelände. Barry war darüber manches mal in Sorge, dass sie bei einem Notfall nicht schnell genug in Sicherheit sein würde und hatte sich mit dieser Annahme wie er sehr schnell merkte doch sehr getäuscht.

Denn eines Tages wurden sie überfallen von den Imrobas die alle gefangen nahmen und nur Hope konnte gerade so entkommen. Allerdings auf der Flucht hatte Hope Blickkontakt zu ihrem Gegensatz Despair, der ihr einen Gänsehautschauer einjagt. Mit einem Blick der ihr das Herz zusammenzieht, flüchtet sie und sieht sich der Frage gegenüber ihre Schwestern wirklich allein zu lassen und auf Barrys Anweisungen zu hören, oder den Weg zu gehen und zu kämpfen...

Ich verrate euch jetzt nicht mehr, allerdings muss ich sagen ich habe an den Seiten wirklich geklebt, denn Hope ist anders als ihre Schwestern und eine ganz liebe und gleichzeitig taffe junge Frau die einen Dickkopf hat. Was mir sehr gut gefällt. Die Sichtweisen der beiden, also entweder die von Hope oder die von Despair sind gelungen und wechseln sich hervorragend ab, so das man immer auf dem laufenden bleibt was der andere denkt oder fühlt.
Ich bin schwer begeistert!!!!



Fazit
Absolut empfehlenswert!!!
Spannend und sehr gut umgesetzt kommen hier die Gefühle der Probas zur Geltung und ihrem Gegenpol der Improbas, die mit ihrer Negativität das ganze torpedieren.

Die Reihenfolge

- Hope & Despair, Band 1: Hoffnungsschatten

- Hope & Despair, Band 2: Hoffnungsnacht (Vö August 2016)



5 von 5 Sternen
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54 reviews
May 17, 2016
Hope und ihre fünf Schwestern machen die Welt ein bisschen schöner, liebevoller und ehrlicher. Sie bringen den Menschen Mitgefühl, Loyalität und Hoffnung und gestalten den Alltag damit angenehmer und erträglicher. Doch vor 17 Jahren sind nicht nur die positiv besetzten Mädchen, die Probas, auf die Erde gekommen, mit ihnen kamen auch sechs kleine Jungen – ihre genauen Gegenteile, die Improbas. Die inzwischen herangewachsenen Männer lösen in den Menschen negative Gefühle, wie Gier, Hass und Hoffnungslosigkeit aus. Wer ihnen zu nah kommt, lässt die dunklen Seiten in sich aufleben, bis man sich selbst kaum mehr wieder erkennt.
Um das System im Gleichgewicht zu halten, werden beide Seiten gebraucht. Und wären da nicht die gewaltsame Trennung der Kinder und die grausame Programmierung der Jungs gewesen, so würden sie jetzt vielleicht nicht für alle eine so große Gefahr darstellen. Als die Mädchen von den Improbas gefangen genommen werden, beginnt ein schonungsloser Wettlauf gegen die Zeit.

Der Schreibstil von Carina Mueller hat mir sehr gut gefallen. Ich war schon nach wenigen Seiten gefesselt und wollte gar nicht mehr aufhören zu lesen. Bildhafte Beschreibungen machen es möglich, sich die Figuren und Umgebung vorzustellen, ohne dabei vom eigentlichen Thema abgelenkt zu werden. Besonders schön sind die Darstellungen zu den Charakteren, die deutlich machen, wie sehr jede Figur ihrem Namen entspricht.
Der Perspektivwechsel im Buch ist klasse gewählt. Abwechselnd gibt es Kapitel aus der Sicht von Hope und Despair. Das ermöglicht nicht nur die beiden Protagonisten besser kennen zu lernen, sondern gibt gleichzeitig einen Einblick in die verschiedenen Lager.
Während Hope und ihre „Schwestern“ sehr harmonisch miteinander umgehen, sind die Männer rund um Despair alle eher auf ihr eigenes Wohl und ihren Vorteil aus. Durch die Ich-Perspektiven ist man ganz nah und intensiv bei den Personen, kann hinter ihre Fassade schauen und die Motivation und Gründe für ihr Handeln verstehen.
Hope tut viel Gutes, arbeitet ehrenamtlich im Krankenhaus um den Menschen, besonders den schwerkranken Kindern, Hoffnung und ein wenig Mut zu geben. Der Gedanke hat mich sehr gerührt, da die Menschen in dieser Lage jeden Funken positive Gefühle gebrauchen können, um nicht vorzeitig aufzugeben. Im Verlauf der Geschichte beginnt Hope sehr viel zu grübeln und sogar an sich und ihrer wertvollen Eigenschaft zu zweifeln. Kann es wirklich sein, dass Hoffnung zu haben und zu verbreiten sich negativ auf andere Leben auswirkt? Ihre Gedankengänge sind nachvollziehbar geschildert und ich habe mit ihr gelitten, als die Angst sie gepackt hat.
Faszinierend und gleichzeitig erschreckend ist der Einblick in Despairs Leben. Seine Kindheit war alles andere als rosig. Schmerz, Leid und Strafen standen an der Tagesordnung, kein wohlbehütetes Umfeld, um groß zu werden. Trotz all der schlimmen Sachen, die er erlebt hat, hat er sich jedoch auch gute Dinge in seinem Herzen erhalten. Das war so schön zu sehen. Seine Einstellung und seine Gedanken sind total nachvollziehbar dargestellt. Er ist geprägt und konditioniert, da kann er gar nicht anders, als Hope und die anderen zu verurteilen. Durch die intensiven Einblicke in seine Gefühlswelt bemerkt man bei ihm jedoch auch einen kleinen Wandel, ein Aufflammen von Zweifeln, das viel verändern könnte, wenn er es zulässt.

Im Buch prallen zwei völlig verschiedene Welten aufeinander und da die Guten leider nicht immer die Stärkeren sind, wird es ziemlich grausam, brutal und erniedrigend. Die Methoden, um die Mädchen zu brechen, sind anschaulich beschrieben, das Leid, die Angst und Verzweiflung wird greifbar. Und obwohl diese Passagen wirklich nichts für schwache Nerven sind, gibt es auch immer wieder Momente der Hoffnung.
Tolle Wendungen und Überraschungen wirbeln die Handlung durcheinander und sorgen am Ende für eine Konstellation, bei der ganz viel möglich und vorstellbar ist, aber noch völlig offen bleibt, wohin die Autorin und nun als nächstes führen wird.

Ein tolles Auftaktbuch, mit spannenden, temporeichen, emotionalen und nachdenklich stimmenden Passagen, tollen Protagonisten, die sich gegenseitig bewegen und verändern, einem fesselnden Stil und einer guten Portion Neugier auf die Fortsetzung!

Vielen Dank an Impress (Carlsen) für das bereitgestellte Rezensionsexemplar!

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May 7, 2016

Klappentext:


Wahre Gegensätze finden immer zueinander

Sie sind buchstäblich ein Geschenk des Himmels: Zum Dank für die heimliche Rettung eines schiffbrüchigen Ufos bekam die amerikanische Regierung einst zwölf übermenschliche Babys geschenkt. Sechs Mädchen und sechs Jungen - jeweils für die guten und die schlechten Gefühle der Menschen stehend. Dies ist genau siebzehn Jahre her und die Babys sind nicht nur groß geworden, sondern wurden auch voneinander getrennt. Während Hope und die anderen fünf Mädchen sich als Probas dem Guten im Menschen verpflichten, verhelfen die männlichen Improbas dem kriminellen Untergrund zu Geld und Macht. Bis zu dem Tag, an dem die Improbas ihre Gegenspielerinnen aufspüren und nur Hope entkommen kann. Mit ihrem Gegenpart Despair dicht auf den Fersen... (Quelle: Klappentext von der Verlagsseite)
Meinung:


Mit diesem Klappentext und der Vermutung, dass es ähnlich wie Obsidian - welches ich wahrsinnig liebe - ist, lockte mich dieses Buch. Es geht nämlich und Aliens - je 6 Jungs und 6 Mädchen -, die den Menschen als Dank anvertraut werden. Dabei steht jedes für ein Gefühl der Menschen, ob gut oder schlecht, denn die Männlichen wurden als Kinde entführt und zu Bösen, den Improbas erzogen. Wie zu erwarten lauern diese den Probas, den Guten, auf, um diese "umzuschulen".




Schon allein diese einzigartige Idee ist faszinierend. Gute und Böse Gefühle verkörpert durch Menschen - hust... Aliens... - und ein anscheinendes klares Schwarz und Weiß. Falsch gedacht! Denn mit der Zeit musste ich mich davon überzeugen, dass auch das Böse etwas Gutes in sich hat.

Durch das ständig Wechseln der Erzählerperspektive konnte man durchaus die Guten als auch die Schlechten verstehen, da man hier durch die jeweiligen Sichtweisen nachvollziehen kann und auch die ein oder andere Sache verzeihen kann. So habe ich zum Bespiel Mitleid mit den Improbas - insbesondere Despair - entwickelt, weil diese eine schwere, von Qualen geprägte Kindheit hinter sich haben und dadurch eine verdrehte Ansicht erhalten haben.



Durch diese einzigartige Idee, jedem Proba bzw. Improba eine Emotion zuzuteilen, entstanden zwölf einzigartige Charaktere. Jeder ist einzigartig, immer nach der zugeteilten Emotion gerichtet. So ist zum Bespiel Lie ein Dauerlügner, Love herzallerliebst, Hate voller Wut und Hass oder Modesty die Bescheidenheit in Person. Das Zentrum bildet dabei Hope und ihr Gegenstück Despair. Solange Hope existiert werden alle ein bisschen Hoffnung übrig haben, daher ist sie der Mittelpunkt der Gruppe. Man kann förmlich merken, wie sie diese verkörpert: Sie ist immer optimistisch und hat Hoffnung.

Bei Despair hingegen ist es etwas weniger eindeutig. Man erkennt zwar, dass er realistischer ist, aber die gedachte Schwarzmalerei wird nicht allzu deutlich.



Der Schreibstil macht es möglich das Buch in Nu durchzulesen, und dass die Seiten vergehen ohne, dass man merkt, wie die die Zeit verfliegt. Er ist sehr flüssig zu lesen und auch die geringe Seitenanzahl trägt dazu bei, dass man es in einem Tag durchlesen kann.



Das Ende ist zwar offen, hat aber meiner Meinung nach keinen allzu großen Cliffhanger. Trotzdem freue ich mich auf ein Wiedersehen mit Hope und Despair in dem zweiten Band.

Fazit:




Wer einzigartige Buchideen mag, für den ist dieses Impress Werk wie gemacht. Es werden einzigartige Charaktere und ein wunderbarer Schreibstil geboten, den man so schnell kein zweites Mal finden kann. Da bleibt für mich nur das sehnsüchtige Warten auf Band 2.




Die Autorin:


Carina Mueller wurde 1984 im schönen Westerwald geboren, wo sie heute immer noch lebt und arbeitet. Neben ihrem Hund und ihren Pferden zählte das Lesen schon immer zu ihren größten Hobbies, woraus sich dann die Idee entwickelte, eigene Romane zu schreiben. Sie selbst liebt Jugendbücher und auch Fantasy-Romane, vor allem die ganz spannenden, weshalb sie auch in diesen Genres schreibt.

Die Hope&Despair-Reihe ist ihr Debüt.



https://www.carlsen.de/epub/hope-desp...


https://www.carlsen.de/lehrer/epub/ho...



Vielen Dank an NetGalley bzw. dem Carlsen Verlag für das Ebook vorab.
860 reviews15 followers
August 28, 2016
Inhalt:

Wahre Gegensätze ziehen sich an und finden somit immer zueinander. Doch im Falle von Hope und ihren Schwestern bedeutet dieser Gegensatz und deren Aufeinandertreffen absolut nichts Gutes.

Als wahres Geschenk des Himmels wurden der amerikanischen Regierung vor siebzehn Jahren zwölf übermenschliche Babys übermittelt, als Dank für die Verheimlichung und Rettung eines damals schiffbrüchigen Ufos. Sechs Jungs und sechs Mädchen an der Zahl – die jeweils für die guten und schlechten Gefühle der Menschen stehen und diese auch beeinflussen können. Mittlerweile sind aus den damaligen Babys ehrfürchtige Jugendliche herangewachsen. Doch das Glück welches einst auf Erden kam, ist mit einer düsteren Vergangenheit überschattet. Als kleine Babys wurden sie getrennt und unter verschiedenen Voraussetzungen und Absichten großgezogen.

Währen Hope und ihre fünf Schwestern für das Gute im Menschen stehen, wurden die fünf Jungs den kriminellen Machenschaften nähergebracht und dienen der Gier nach Geld & Macht. Nun ist die Zeit der Abrechnung gekommen und für die Improbas heißt es ihre glückseligen Probas aufzuspüren und ihnen das heimzuzahlen was ihnen und den Menschen wiederfahren ist. Doch Hope gelingt die Flucht und fasst den Entschluss ihre Schwestern aus den Fängen der Improbas zu befreien. Jedoch ist es einfacher gesagt als getan, denn ihr Improba Despair ist ihr dich auf den Fersen und seine Abneigung wächst mit jeder Sekunde, die sie sich auf freien Fuße bewegt…

Meine Meinung:

Mit stetig wachsender Neugier habe ich die Rezensionen zu diesem Buch verfolgt und konnte es kaum erwarten mich selbst von der Handlung, den Protagonistin und dem Schreibstil von Carina Müller zu überzeugen. Jetzt wo ich das Buch beendet habe, kann ich nur von mir behaupten:“ Teil 2 muss her und das so schnell wie möglich!“

Die Leichtigkeit mit der die Autorin an die Handlung herangeht und den Inhalt dem Leser vermittelt hat mich total umgehauen. War anfänglich vielleicht etwas Verwirrtheit bei mir zugange bezüglich des Auseinanderhaltens der Probas und ihren Gegenspielern den Improbas, so kristallisierte sich es während der Handlung immer deutlicher heraus, wer zu wem gehört und welches Gefühl in ihm steckt. Am besten gefielen mir ganz klar die beiden Hauptprotagonisten Hope und Despair. Sie werden von der Autorin sehr detailliert und ausgeschmückt präsentiert und so kann man sich am besten in diese Beiden hineinversetzen.

Hope macht ihrem Namen wirklich alle Ehre und ich mochte sie von Beginn an. Sie strahlt mit allem was sie tut Hoffnung aus und doch hat sie auf eine angenehme Weise viele weitere Eigenschaften, die sie so liebenswert machen. Vor allem stecht jedoch neben der Hoffnung der Mut heraus, denn sie ist im Gegensatz zu ihren Schwestern sehr selbstständig, hat vom Genuss des wahren Lebens gekostet und auch die harten Seiten dessen kennengelernt.

Despair ist ihr als Gegenspieler sehr sehr ähnlich. Klar kann man behaupten, dass es auch daran liegt, dass er ihr Improba ist, aber auf gewisse Weise unterscheidet er sich dennoch von seinen Brüdern und durch diese etwas unsichere Art und Weise, wirkt er nicht nur unschlüssig, sondern strahlt auf böse Art etwas Sanftes aus.

Der Schreibstil von Carina Müller ist jung, spritzig, fesselnd und abwechslungsreich. Spielt er nicht nur mit den Gefühlen der Protagonisten und des Lesers, sondern auch im rechten Moment mit Spannung und Nervenkitzel.

Das Cover finde ich unter anderem sehr gelungen, weil es dem Leser einen Eindruck von Hope & Despair verschafft. Die Gegenüberstellung der Beiden passt zum Inhalt der Handlung und spiegelt diese in vielerlei Hinsicht somit wieder.

Fazit:

Ein grandioser Auftakt einer faszinierenden Reihe, die mich mit ihren außergewöhnlichen Protagonisten, einer fesselnden Handlung und einem genialen Schreibstil voll und ganz begeistern konnte!
Profile Image for Corinna | Corinnas World of Books.
2,605 reviews67 followers
April 10, 2016
Inhalt :
**Wahre Gegensätze finden immer zueinander**

Sie sind buchstäblich ein Geschenk des Himmels: Zum Dank für die heimliche Rettung eines schiffbrüchigen Ufos bekam die amerikanische Regierung einst zwölf übermenschliche Babys geschenkt. Sechs Mädchen und sechs Jungen – jeweils für die guten und die schlechten Gefühle der Menschen stehend. Dies ist genau siebzehn Jahre her und die Babys sind nicht nur groß geworden, sondern wurden auch voneinander getrennt. Während Hope und die anderen fünf Mädchen sich als Probas dem Guten im Menschen verpflichten, verhelfen die männlichen Improbas dem kriminellen Untergrund zu Geld und Macht. Bis zu dem Tag, an dem die Improbas ihre Gegenspielerinnen aufspüren und nur Hope entkommen kann. Mit ihrem Gegenpart Despair dicht auf den Fersen…



Meine Meinung :

In " Hope & Despair" geht es um Hope, die als Geschenk mit einst 12 anderen auf auf die Erde kam, weil die amerikanische Regierung ein Schiffbrüchiges UFO gerettet hat. Es sind 6 Mädchen und 6 Jungen. Beide stehen für die Gefühle für Gut und Böse. Das ist schon seit 17 Jahren geschehen und nun Helfen die Mädchen den guten und die jungen den bösen im Untergrund. Bis eines Tages die Improbas ihre weiblichen Gegner suchen und nur Hope Ihnen entwischen kann. Aber Despair ihr Gegenpart ist ihr auf den Fersen.

Hope hat wie ihre Schwestern Fähigkeiten die von ihrem Namen abgeleitet werden. Sie sorgt für Hoffnung bei den Menschen und kann sich nicht vorstellen das es etwas Böses gibt.

Despair ist Hopes Gegenstück (Verzweiflung) und ihm und den anderen wurde in der Ausbildung nichts geschenkt und sie wurden darauf trainiert im Bösen Untergrund zu helfen und nichts Gutes zuzulassen. Doch kann er sich vielleicht durch Hope ändern?

Der Schreibstil von Carina Mueller ist wie in den anderen Impress Werken von ihr einfach toll und zieht mich direkt in Hopes und seine Geschichte. Das Buch wird im Wechsel von ihr und Despair erzählt und der Leser kann so noch mehr über die jeweiligen Eigenschaften und Gefühle der beiden erfahren. Ebenso die Hintergründe wie beide Gruppen aufgewachsen sind und zudem wurden was sie heute sind.

Die Spannung und Handlung hat mich mit jeder Seite mehr in das Buch gezogen. Man lernt Hope und die anderen Mädchen kennen und ihre Eigenschaften die den Menschen gutes bringen sollen. Als die Mädchen in Gefahr geraten muss sie fliehen und wird aber bald darauf selbst gefangen genommen von ihrem Gegenstück Despair. Sie sollen ungeschult werden und dann nur noch ihrem Gegenstück dienen. Aber manche von ihnen wie Hate werden mit dieser Macht immer stärker und merken gar nicht das sie nicht mehr sie selbst sind. Auch Hope wirkt am Anfang noch voller Hoffnung, aber irgendwie wirkt sie mit der Zeit schwächer.

Wenn sie gebrochen wird haben die anderen keine Hoffnung mehr. Gibt es vielleicht doch noch eine Chance damit Hope und ihre Schwester nicht auf die Böse Seite kommen? Was ist mir Despair Er wirkt nicht wie die anderen und man spürt das er nicht alles gut heißt was ihm beigebracht wurde? Es bleibt spannend und ich war völlig im Bann des Buches gefangen.

Das Cover ist ein Traum und es hat mich direkt angelockt. Das Mädchen und der Junge passen wie die Faust aufs Auge und spiegeln Hope und Despair einfach wieder. Der Schriftzug rundet es noch ab.

Das Ende hat Carina Mueller einfach toll gemacht und ich bin hin und weg bis ich Band 2 in den Händen halten kann. Hope und Despair haben es mir angetan und ich freue mich sie wiederzusehen.

Fazit :

Mt " Hope & Despair schafft Carina Mueller ein fesselnden Auftakt ihrer neuen Reihe der ich einfach komplett verfallen bin. Despair und auch die anderen Figuren könnten authentischer nicht sein und dieses Buch landet auf jeden Fall als Print in meinem Regal.
915 reviews10 followers
April 24, 2016
Ich bin an die Geschichte mit gemischten Gefühlen herangegangen. Auf der einen Seite unglaublich neugierig auf der anderen Seite irgendwie skeptisch. Ich weiß gar nicht mal so genau warum, aber ich konnte bei diesem Buch einfach nicht sagen ob es mich begeistern könnte oder nicht.

Der Einstieg ins Buch ist mir ehrlich gesagt sehr schwer gefallen. Wir erleben eine ganze Weile Hope und Despair ohne einander, was prinzipiell nicht schlecht ist. Aber mir fehlt tatsächlich im ersten Drittel so ein bisschen der Pepp dahinter. Ich wurde nicht so angetrieben, wie ich es mir eigentlich gewünscht hätte.

Hope ist ein sehr hoffnungsfroher, freundlicher, aufgeweckter und strahlender Charakter. Sie hat schon vom ersten Augenblick an ihr Wesen aufgezeigt und stand im Mittelpunkt. Sie fällt auf und hat mich durchaus neugierig gemacht. Dennoch muss ich sagen, dass mir ihr Charakter im Gesamten auch irgendwie sehr blass rübergekommen ist.

Despair ist ein sehr nachdenklicher, vorsichtiger und vor allen Dingen pessimistischer Zeitgenosse. Trotz allem mochte ich ihn von Beginn an sehr gerne. Trotz seiner doch recht pessimistischen Denkweise, zeigt sich immer wieder die positive Seite in ihm. Man erkennt, dass er trotz seiner scheinbar schlimmen Kindheit sich den guten Kern tief im tiefen Inneren bewahrt hat.

Die Umsetzung der Geschichte finde ich im gesamten sehr interessant. Der Einstieg hätte etwas pfiffiger und vor allem spannender sein können. Des Weiteren haben sich mir einzelne Szenen die eingebaut wurden einfach nicht wirklich erschlossen, sodass ich sagen muss dass ich nicht ganz so fest verankert war.

Ab dem Zeitpunkt in welchem Hope und Despair aufeinandertreffen finde ich die ganze Story gleich etwas aufwühlender, fesselnder und mehr als interessant. Die Entwicklung der Gefühle, der einzelnen Probleme und Hoffnungen finde ich sehr gut umgesetzt. Es hat Freude gemacht der Geschichte ab da zu folgen.

Trotz allem lernt man neben unseren Hauptprotagonisten auch noch viele weitere kennen. Teilweise streifen wir sie lediglich nur, sodass sie keinen großen Platz im Kopf inne halten was ich persönlich sehr schade finde.

Der Leser erlebt innerhalb der Umsetzung eine Menge Überraschungen wie ich finde. Die Wendungen konnte ich teilweise wirklich nicht vorhersehen und fand sie gut umgesetzt. Andere wiederum konnten sich mir nicht ganz erschließen, aber ich denke das es sich eventuell in den Folgebänden noch klären wird.

Ich bin mit diesem Ende auf alle Fälle sehr neugierig wie es mit allen weitergehen wird.

Mein Gesamtfazit:

Insgesamt hat mir die Geschichte schon Spaß gemacht zu verfolgen, aber letzten Endes muss ich sagen dass ich Schwierigkeiten hatte sie zu bewerten. Mir hat so ein bisschen die Nähe zu den einzelnen Charakteren gefehlt und manches mal auch die Geschichte selber.

Dennoch würde ich meinen, dass die Geschichte eine ganz tolle Grundidee hat. Daher bin ich sehr neugierig auf die weiterführenden Bände und die gesamte weitere Entwicklung.
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August 24, 2022
In letzter Zeit habe ich mir doch häufiger an Impress die Finger verbrannt, weswegen ich mittlerweile mit einer gewissen Skepsis an diese Bücher herangehe. Ganz die Finger davon zu lassen schaffe ich dann aber auch nicht. Zum Glück, denn Hope & Despair hat mich gut unterhalten können.

12 kleine Alienbabys werden als dank für die Hilfe der Amerikaner bei einer Bruchlandung der Sensianer zur Erde geschickt. 6 Mädchen und 6 Jungs. Sie sollen jeweils eine gute Eigenschaft verkörpern und diese bei den Menschen verstärken. Doch die Jungs werden entführt und statt auf Tugenden wurden sie auf die gegenteiligen Sünden trainiert.
Diese Idee an Anlehnung an die 7 Tonsünden und den 7 Tugenden finde ich sehr interessant. Ist eindeutig mal etwas anderes.

Was die Umsetzung angeht, so frage ich mich ob man es noch als Jugendbuch Bezeichnen kann, ich würde es eher in die allgemein Fantasyecke stecken, da es doch sehr brutale Szenen und allerhand Kraftausdrücke gibt, die für jugendliche Leser unter 16 wohl kaum geeignet sind.
Mich persönlich hat es nicht gestört. Ich finde man kann das Verhalten der Jungs in Anbetracht ihrer Vergangenheit ganz gut nachvollziehen (Hate mal ausgenommen) und daher finde ich die derbe Ausdrucksweise nicht störend, kann aber verstehen, dass sie einigen Lesern nicht gefallen wird. Von den Flüchen aber abgesehen ist die Sprache sehr jugendlich und flüssig zu lesen.

Hope als Protagonistin war mir trotz einiger Naivität sehr sympathisch. Und auch Despair mochte ich. Mir hat es sehr viel Spaß gemacht den Umgang er beiden miteinander zu verfolgen und finde ihre Beziehung gut gelungen. Der Übergang von Feind zu Liebe ist war nicht der subtilste, aber da habe ich schon viel rabiatere Übergänge gelesen.
Was die anderen Probas angeht, so blieben die etwas blass, aber das schiebe ich auf ihre unglückliche Situation, da konnte man ja nicht viel über sie erfahren und ich hoffe, dass das im zweiten Band nachgeholt wird. Auch hoffe ich, dass sich mir im Folgeband der Sinn von Viktoria erschließt.

Der einzige Punkt, den schon viele angesprochen haben und der auch mich massiv störte waren das dargestellte Rollenbild von Mann und Frau. Schon allein der Satz Der Mann ist immer stärker als die Frau hat mich auf die Palme gebracht. Ich denke (oder hoffe) dass die Autorin hier eine physikalische Überlegenheit meinte, die sich ja nun mal nicht abstreiten lässt, aber das kann man anders ausdrücken! Auch die männlichen Charakteren haben ein sehr klischeehaftes Bild der Frau. Das hätte ich ja noch gelten lassen, wenn die Protagonistin da anders drauf reagiert hätte, denn sie sagt zwar etwas dazu, das machte auf mich aber eher einen halbherzigen Eindruck. Ich hätte mir gewünscht, dass sich da energischer einsetzt und auch selbst nicht so ins Erstauen über einen kochenden Mann gerät.

Fazit
Trotz einiger Rollenklischees, die mich nervten, konnte mich die Geschichte rund um Hope und Despair sehr gut unterhalten und ich werde die Reihe sicher weiterverfolgen.
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