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Damit wir uns nicht verlieren, Briefwechsel 1937-1943

Im Winter 1942/43 kämpfen Sophie und Hans Scholl mit den Flugblättern der »Weißen Rose« gegen das NS-Regime. Zur selben Zeit ist Fritz Hartnagel, Offizier der deutschen Wehrmacht, im Kessel von Stalingrad eingeschlossen. Als er im Lazarett Sophies letzten Brief erhält, ist das Todesurteil gegen sie bereits vollstreckt. 1937 begann die Freundschaft, die Liebe zwischen der sechzehnjährigen Schülerin und dem jungen Leutnant. Zusammensein und Gespräch mussten oft durch Briefe ersetzt werden: Sie spiegeln alle Phasen dieser außergewöhnlichen Beziehung, die gegensätzlichen Auffassungen der beiden wie ihr Bedürfnis nach Nähe, ihr Bemühen, innere Freiheit und die Fähigkeit zu verantwortlichem Handeln zu erwerben – und zu bewahren, »allen Gewalten zum Trotz«.

498 pages, Paperback

Published April 1, 2008

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Sophie Scholl

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Profile Image for Christiane.
86 reviews
April 26, 2018
Ein sehr berührendes Zeitdokument - der Briefwechsel zwischen Sophie Scholl und ihrem Freund Fritz Hartnagel. Es spiegelt auf der einen Seite die Entwicklung der Beziehung, Sophies Entwicklung zur Erwachsenen und gleichzeitig die historischen Entwicklungen wider. Es ist ein furchtbar trauriges reales Drama, wenn zum Ende hin, mit Zuspitzung des Krieges, die Briefe der beiden sich immer wieder überkreuzen und verfehlen. Man kann als Leser nur erahnen, wie es sich anfühlt, wenn die Empfänger wochenlang auf ein Lebenszeichen des anderen warten und bleibt fassungslos zurück ob des erschütternden, abrupten Endes des Briefwechsels, der ebenfalls ein knappes Verpassen vom möglichen gemeinsamen Glück bedeutet. Dieses Glück kann nur kurz vor dem inneren Auge vorbeiziehen und diese Unmöglichkeit trägt nur bei zur Betroffenheit, mit der man zurückgelassen wird.
Ich bin sehr dankbar, dass mich das Buch so ergriffen hat, wozu auch die gewissenhaft hinzugefügten Kommentare der Herausgeber beitrugen.
Profile Image for Julia.
91 reviews1 follower
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October 21, 2018
Abgebrochen - sehr detailreich erzählt. Vielleicht bin ich ein anderes Mal mehr in der Stimmung für dieses Buch.
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