Ich mag diese Truppe einfach, auch, wenn sie nicht immer zusammen sind 😉 Havald ist zwar erwacht, doch kann er sich, bisher, an nichts erinnern. Zokora wurde von einer Elfe ihres eigenen Volkes erpresst und mitgenommen. Ihre klare Art fehlt mir etwas.
Wiesel und Marla reisen nach Illian und versuchen, den Weg für Leandra zu ebnen, damit sie zur Königin gekrönt werden kann, so wie Eleonora es wollte, doch Graf Render, ein alter Bekannter von Leandra beansprucht bereits den Thron. Allerdings hat er Hilfe von Corvulus, dem Sohn des Nekromantenkaisers. Marla und Wiesel kommen nach einem Streit mit der dortigen Diebesbande, wobei Marla verletzt wird, bei einer Herzogin unter. Doch können sie ihr vertrauen?
Leandra kämpft mit Steinwolke gegen Wyvern, die die kaiserlichen Legionen für den Feind im Blick behalten und Byrwylde, einen Wyrm, der seit Ewigkeiten gebannt war. Doch seit Leandra den Weltenstrom umgeleitet hat, konnte sie sich befreien und bewegt sich ungebremst auf Lassahndaar zu.
Eine neue Stabsobristin, Miran, taucht auf und macht sich nicht immer beliebt (auch ich kann mich noch nicht richtig entscheiden, ob ich sie mag).
Es sind einige Handlungstränge, wobei ich nicht immer weiß, war es jetzt dieses Buch oder schon das davor.
Was mir sehr gut an der Reihe gefällt, ist, dass die Frauenfiguren so stark sind. Eine Königin, eine Kaiserin, eine mächtige Eule des alten Reichs und jede Menge Frauen in der Armee. Und auch wenn die Männer manchmal Probleme damit haben, wenn die "Seras" gefährliche Aufgaben übernehmen, finde ich es wunderbar natürlich beschrieben. Diese Frauen sind zu Recht dort, wo sie sind.
Ich bin jetzt nicht die große Feministin, aber natürlich für Gleichberechtigung bzw. dass jeder das tun sollte und kann, was ihn glücklich macht, egal welchen Geschlechts. Aber allein, dass es mir auffällt, dass die Frauen in dieser Reihe die Geschicke lenken, gibt einem doch zu denken, dass in der Realität noch viel Weg zu gehen ist, bis es wirklich selbstverständlich ist.