Schweden 50 Jahre in der Zukunft: Das Klima hat sich massiv verändert. Verheerende Stürme haben ganze Landstriche verwüstet und ein feiner Sand färbt alles blutrot. Die meisten Menschen sind dem Befehl der Regierung gefolgt und in die Städte gezogen. Die wenigen Familien auf dem Land leben in ständiger Angst vor Gewalt. So auch die Familie der 16-jährigen Elin. Doch Elin und ihr Bruder Vagn geraten auf freiem Feld in einen Hinterhalt. Alles geht blitzschnell. Elin verteidigt sich mit ihrer Armbrust, aber Vagn wird entführt. Eine lebensgefährliche Suche nach ihrem Bruder beginnt. Teil eins des düsteren, erschreckend realistischen Zukunftsepos – spannend und mitreißend ab der ersten Zeile.
Mats Wahl (1945-2025) was a Swedish author. He has published 43 books but also written several plays for the theatre, TV programs, novels and movies. Vinterviken (in English: The Winter Bay) is one of his most famous books, which is also a film.
Meinung: Das Cover fällt durch sein auffällig leuchtendes Grün direkt ins Auge, lässt allerdings auf den ersten Blick nicht genau erkennen um welches Genre es sich handelt. Hätte man mir nicht im Vorfeld gesagt, das es sich um eine Jugenddystopie handelt, dann hätte ich es vermutlich in den Fantasybereich eingeordnet und einen Bogen um das Buch gemacht, da das nicht so mein Genre ist.
Der Klappentext gibt dem Leser bereits einen sehr guten und ausführlichen Einblick in die Handlung, weshalb ich mir eine Kurzfassung an dieser Stelle einfach spare, um nichts vorweg zu nehmen, beziehungsweise unnötig zu spoilern.
Mats Wahl hat einen sehr eigenwilligen, nüchternen Schreib- und Erzählstil ( den eines unbeteiligten Erzählers ), mit dem ich mich bis zum Ende des Buches zwar arrangiert, aber nicht angefreundet hatte. Seine Sätze sind kurz und an einigen Stellen bringt er Dialoge oder Wortfetzen ein, die auf mich irgendwie aus dem Zusammenhang gerissen wirken. Nichtsdestotrotz schafft er es aber mich an die Seiten zu fesseln, was ich zu Beginn und einem ersten Eindruck nicht für möglich gehalten hätte. Er versteht es, die Spannung immer wieder nach oben zu treiben und keine Langeweile aufkommen zu lassen.
Das Setting ist einzigartig, wenngleich total surreal. Die Geschichte spielt im Schweden der Zukunft, weite Teile des Landes sind radioaktiv verseucht. Auf dem Land, dort wo auch Elins Familie lebt, kommt man allerdings gut zurecht. Man kennt sich mit erneuerbaren Energien aus und lebt mehr oder weniger im Einklang der Natur. Was mich etwas erwunderte waren die Unmengen an moderner Technik, die die Familie besitzt. Elins Schwester absolviert beispielsweise Sprachkurse über das "Internet", ihre Eltern sind keine Bauern, wie man zu Beginn vielleicht vermuten würde, sondern handeln mit Aktien. Es gibt Busse und Hubschrauber, aber keine Autos, weshalb man das meiste zu Pferd erledigen muss. Das alles muss man erst eine Weile auf sich wirken lassen und ich kann es auch irgendwie nicht richtig in Worte fassen. Es hat mich aber unglaublich fasziniert, wie man so viel raue Natur, einfaches Leben und Abgeschiedenheit mit so viel Modernität und Technik unter einen Hut bringen kann.
Mats Wahl deutet insgesamt einiges an, ohne es zu Ende zu führen. Man kann sich also vieles zusammenreimen, hat aber nicht die Gewissheit, das man auch richtig liegt. Ich vermute und hoffe das sich erst im zweiten Band, bzw. in den weiteren Folgebänden, alle offenen Fragen aufklären werden. Er erzählt zum Beispiel, das die Regierung in den Städten Wohnungen und Platz für bis zu 30000 Menschen schafft. Diese machen sich auch auf den Weg, doch warum ? Ich weiß es nicht. Auf dem Land muss man zwar auf die ein oder andere Sache, wie beispielsweise Kaffee verzichten, man hält die Windräder nur schwer in Schuß, man kann nicht jagen, da die Tiere radioaktiv verseucht sind und trotzdem scheinen die Menschen gut zu leben. Es machte nicht den Anschein, als würden sie Hunger leiden müssen. Sie haben Strom, sie haben heißes, fließendes Wasser, sie haben es warm und sie besitzen Unmengen an Technik. Warum also sollen sie in die Städte ziehen ?
Ich habe dazu meine eigene Theorie, aber wie gesagt, ich hoffe das sich alles im nächsten Band, den ich im Übrigen unbedingt lesen möchte und werde, aufklärt.
Mit dem Ende stellt mich Mats Wahl vorerst überraschend zufrieden. Er macht neugierig auf den folgenden Band, kommt aber ganz ohne einen üblen Cliffhanger aus, was ich zur Abwechslung mal wirklich erfrischend fand.
Fazit: "Sturmland: Die Reiter" ist ein sehr ungewöhnlicher dystopischer Jugendroman, mit dem mich Mats Wahl trotz seines eigenwilligen Schreibstils und vorallem durch sein so surreales Setting, von der ersten bis zur letzten Seite fesseln und mich unglaublich neugierig auf die Fortsetzung machen konnte.
Ich bedanke mich recht herzlich beim Verlag, für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars.
Radioaktive Verseuchung und eine Klimaveränderung haben Europa nahezu unbewohnbar gemacht. Extreme Wetterbedingungen und häufige Sandstürme behindern die Energiegewinnung aus Windkraft. Obwohl die schwedische Regierung angeordnet hat, dass Menschen nur in Städten leben dürfen, harren zwei Familien auf dem Land aus. Weil ihnen moderne Waffen verboten sind, verteidigen die letzten Aufmüpfigen sich mit Armbrüsten gegen die Plage aggressiver Wildschweine und gegen vorbeiziehende Räuberbanden. Ob die Polizei auf Seiten des Überwachungsstaates steht oder eher als selbstständige Räuberbande handelt, lässt sich nicht exakt festmachen. Der Stand der Technik steht in frustrierendem Gegensatz zu den Lebensbedingungen und den Überlebensängsten der Menschen. Die 16-Jährige Elin lebt mit ihrer Familie noch autark. Weil Schüler pflichtgemäß Beruhigungsmittel einnehmen müssen, verweigert die Familie den Schulbesuch und hat Elins Großvater als privaten Lehrer eintragen lassen. Von Elins Tante erfährt man, dass sie zu einer Gefängnisstrafe verurteil wurde, weil sie versuchsweise Kinder unterrichtet hat, die das Medikament „Cool“ nicht einnehmen. Als eine Grippe-Epidemie ausbricht, scheinen die Tage der beiden aufmüpfigen Familien gezählt; denn ohne gesunde Arbeitskräfte können sie nicht überleben.
Im Konflikt um ein knappes Ersatzteil für das Windrad tötet Elin den Nachbarn Björn, die Nachbarfamilie Torson entführt ihren Bruder Vagn, um ihn gegen das Rollenlager für ihr Windrad auszutauschen. Auf der Suche nach Vaughn findet Elin den schwerkranken Sohn der Nachbarn und pflegt ihn gesund.
Der erste Band von Mats Wahls vierbändiger Dystopie skizziert in sehr knappen Dialogen und sachlich-kühler Sprache der Icherzählerin die Ausgangslage von zwei Familien, die sich bisher gegen die Anordnungen ihrer Regierung zur Wehr gesetzt haben. Angesichts der Wetterbedingungen scheint ihr autarkes Leben keine Zukunft zu haben, solange sie sich gegenseitig bekämpfen. Die Jugendlichen beider Familien haben jedenfalls keine Zukunft, weil sie in der Isolation auf dem Land keinen Partner finden. Die knappe Sprache und die Erzählung im Präsens harmoniert hier perfekt mit der Persönlichkeit der 16-Jährigen Hauptfigur und ihren ernüchternden Lebensbedingungen. Elin kämpft um ihr Überleben – und muss darum in ihrer Erzählung schnell auf den Punkt kommen.
Gleich vorne weg: Dies ist eine Dystopie der ganz anderen Art und nicht mit Hunger Games und Co. zu vergleichen. Wer Liebe, Herzschmerz und einen bösen Anführer, der das Land unterdrückt, sucht, ist hier an der falschen Adresse. Aber gerade weil sich das Buch so vom Mainstream (ich weiß, ein böses Wort) unterscheidet, ist es so interessant und lesenswert. Es handelt sich hier um den ersten Band einer in fünf Bänden erscheinenden Dystopie. Der zweite Band ist bereits erschienen, für die anderen heißt es (leider) noch warten. Aber worum geht es überhaupt? Die Handlung des Buches spielt in der Zukunft: Mittlerweile ist die Erde in Teilen radioaktiv verseucht, es gibt keinen Winter mehr und es ziehen verheerende Stürme über das Land, die regelmäßig die Infrastruktur zusammenbrechen lassen. Die Bevölkerung hat zwar sehr moderne Technologien wie Handys und Flatscreens, auf denen auch eine Art Facetime möglich ist, trotzdem sind die Menschen weitgehend Selbstversorger, reiten auf Pferden und verteidigen sich mit Armbrüsten. Das Buch spielt in Schweden, allerdings ist nicht bekannt, ob noch die Ländergrenzen, wie wir sie kennen, überhaupt noch existieren. Was mir sehr gut gefallen hat -aber auch irgendwie sehr beängstigend war, war, dass die Ausgangssituation relativ realistisch sein kann. Denn wer weiß, was der Klimawandel und weiterer Atomkrafteinsatz so mit sich bringen? Trotzdem keine Angst: Das Buch holt nicht die Moral-Keule heraus. Die Haupthandlung wird von zwei Familien getragen. Hauptperson ist die 16-Jährige Elin, die für ihr Alter sehr erwachsen wirkt. Das zeigt sich auch immer wieder in ihren Handlungen. Verletzlich wirkt sie nur sehr selten und mit einem guten Grund. Sie ist eine tolle Hauptperson, den sie ist glaubwürdig und nicht zu übertrieben mädchenhaft. Auf der anderen Seite haben wir Harald, der verstoßene Sohn der verfeindeten Familien. Auch er wirkt sympathisch, wenn auch verletzlicher und nicht ganz so selbstbewusst wie Elin. Die beiden ergänzen sich also sehr gut, soviel sei gesagt :) Im ersten Band erfährt man sehr wenig über das "große Ganze", sondern im Vordergrund steht die Familienfehde. Die Rahmenbedingungen des Lebens werden angedeutet, auch die Belastung durch die Naturkatastrophen und das Militär. Dass hinter allem noch mehr steckt, wird nur angedeutet. Für mich war das völlig okay, denn so konnte man die Familien gut kennenlernen und nicht zu vergessen: Es kommen noch vier Bände. So wurde das Pulver wenigstens nicht schon im ersten Band verschossen, sondern es ist noch genug Platz für die Spannung nach oben. Eine sehr auffällige Sache in diesem Buch ist die Sprache. Ich war sofort verwundert, dass das Buch in der Gegenwart geschrieben ist und musste mich ehrlich gesagt auch etwas daran gewöhnen. Man kennt es einfach nicht so aus Büchern. Auch die Sprache an sich ist sehr rational und nüchtern. Gefühle werden kaum geäußert und wenn dann nur versteckt. Auch kommt es einem manchmal so vor, als ob wichtigen Ereignissen nur sehr wenig Platz eingeräumt wird, während Alltäglichkeiten im Vergleich relativ ausführlich geschildert werden. Das war wirklich ungewohnt, aber im Endeffekt konnte es mich überzeugen, denn es war nicht überzogen oder zu beladen mit unrealistischen Gefühlsausbrüchen. Außerdem lässt es Raum für eigene Gedanken und Emotionen, denn man bekommt sie beim Lesen nicht aufgedrängt. Auch die Unterscheidung in die "Guten" und die "Bösen" ist hier nicht eindeutig. Es bleibt also selbst zu entscheiden. Auch die Dialoge sind sehr ungewöhnlich: Sie sind kurz und knapp, oft folgt ein kurzer Satz auf eine ebenso kurze Antwort. Aber auch hier sage ich: Es ist realistisch. Warum auch immer ewige Monologe führen, wenn man es in wenigen Worten ausdrücken kann? Zusammenfassend gesagt: Das Buch ist anders, hat das gewisse Etwas und wer sich darauf einlässt, darf ein tolles Buch entdecken, das sich wirklich zu lesen lohnt. Von mir gibts 4 Sterne und natürlich eine Leseempfehlung!
Mats Wahl ist ein gefeierter schwedischer Schriftsteller, er kennt sein Handwerk und weiß, was er tun muss, um den Leser einzunehmen. Dennoch hatte ich anfangs Schwierigkeiten in die Geschichte einzutauchen. Denn obwohl der Autor sehr gut, klar und flüssig schreibt, ist sein Stil auch ziemlich "gefühllos". Die Gedanken und Gefühle der Charaktere bleiben dem Leser bis zum Ende verschlossen. Er setzt vielmehr darauf, zu zeigen, wie sich die Charaktere benehmen. Das Problematische ist hierbei, dass die Charaktere nicht zugänglich sind, obwohl sie interessant wirken und obwohl der Leser sie vielleicht sogar mag. Ich verstehe zwar, dass dies ein Schreibstil ist, dennoch finde ich diese Distanz eher kontraproduktiv. Wenn irgendwelche dramatischen Dinge passieren, habe ich mich dabei erwischt, wie einfach nur "Huch" gedacht habe und nicht, wie ich mich vor Spannung gewunden habe. Sehr schade.
Ein ziemlich großes Manko, welches mit dem Schreibstil zusammenhängt, sind die meisten Dialoge. Sie sind sehr abgehakt und kurz, ohne die gängigen Erklärungen, Einblicke oder Beschreibungen, die Autoren sonst benutzten, um dem Leser die Szene vor die Augen zu führen. Es ist so, als ob der Autor vorraussetzen würde, dass der Leser sich den Großteil des Geschehens einfach selber denken müsste. Das ist zwar sehr gut und regt die Fantasie an, dennoch auch anstrengend, wenn der Großteil des Buches derartig geschrieben ist.
Trotz den Kritikpunkten, die den Schreibstil betreffen, verleiht gerade jener eigener Stil dem Setting eine düstere Atmosphäre, die perfekt zu dem Genre der Dystopien passt. Diese Welt, die der Autor skiziert ist hart und das zeigt er auf ungeschönigte Weise. Das fand ich gerade bei einem Jugendbuch sehr mutig und erfrischend. Außerdem greift er hier nicht allzusehr in die Trickkiste, stattdessen zeigt er Situationen, die auf diese Art und Weise sicherlich schon mal geherrscht haben (während des Krieges) oder vielleicht sogar an manchen Orten der Welt immer noch herrschen.
Bewertung: Meiner Meinung nach ein schwieriges Buch, dennoch würde ich es gerade den hartgesonnerern Dystopie-Fans ans Herz legen. Die Charaktere sind sehr undurchsichtig, genau wie die Handlung. Gefühle bleiben zwar auf der Strecke, dennoch überzeugt das Buch durch seine Atmosphäre und seinen Mut, die Grenzen zwischen Dystopie und Jugendbuch zu verwischen
I don't really know what to say about this... It was ok? I guess... I don't know. You have to get used to the writing style, and I just couldn't do that. It was flat. The charakters, even the main protagonist!, are not comprehensibly and most of the time you just can't see any reasoning for their actions. You know how you almost know some protagonists personely and their actions almost all the time make sence because of this? That is missing. Or when you watch a movie they made out of a great book (because the story has great potential) and they just can't capture the vipes of all that happens? This book felt like this while reading, and I think that is a shame, because I really would like to know more about the dystopian world the author created, but I'm not sure if I can dragg myself through this
If you like Hunger Games by Suzanne Collins this for sure will be a novel you would like. It is a story set in a dystopian Sweden during which natural disasters such as hurricanes, sand rain (also called blood rain) etc. are something which makes the country dangerous to live in. Most of Sweden is inhabitable. People live in cement houses, strong enough to stand against the heavy winds. Technology surrounds people daily by so called “cells” which is a communication device and ID card. In every home there is a set of screens showing the surrounding area around each house, protecting against people with bad intentions.
I will not say more about the novel. I really recommend reading this novel and hope you like it as much as I did.
I only got a few chapters in before deciding to stop reading the book. Maybe the plot is good but I’ll never know, the writing style was too annoying in my opinion to continue reading.
Since I only read two or maybe three chapters, it would be wrong to me to rate the book.
Erste Sätze Der Wind pfeift und knallt gegen die Scheibe. Das Mädchen dreht den Kopf, während es sich das Nachthemd überstreift und bis zu den Waden fällen lässt.
Klappentext Schweden 50 Jahre in der Zukunft: Das Klima hat sich massiv verändert. Verheerende Stürme haben ganze Landstriche verwüstet und ein feiner Sand färbt alles blutrot. Die meisten Menschen sind dem Befehl der Regierung gefolgt und in die Städte gezogen. Die wenigen Familien auf dem Land leben in ständiger Angst vor Gewalt. So auch die Familie der 16-jährigen Elin. Als Elin und ihr Bruder Vagn auf freiem Feld in einen Hinterhalt geraten, geht alles blitzschnell. Elin verteidigt sich mit ihrer Armbrust, aber Vagn wird entführt. Eine lebensgefährliche Suche nach ihrem Bruder beginnt.
Meine Meinung Das Buch ist aus der Sicht eines auktorialen Erzählers geschrieben und zwar aus der Sicht verschiedener Charakter. Elin ist ein junges Mädchen, welches gemeinsam mit ihren Eltern, ihrem Großvater und ihren Geschwistern in einem Haus außerhalb der Städte wohnt. Sie ist klug, mutig und lässt sich nicht so leicht vor Dingen zurückschrecken, vor allem wenn sie getan werden müssen, um das Überleben ihrer Lieben zu sichern. Nach außen hin wirkt sie manchmal etwas unnahbar, besitzt aber einen weichen Kern. Das Leben hat sie dazu gebracht. Ich fand ihre Gedanken und Handlungen nachvollziehbar, allerdings wirkten sie und die anderen Charaktere durch den Schreibstil des Autors unnahbar.
Die Geschichte an sich ist spannend und dramatisch und ein wenig actionreich und emotional. Der Autor beschreibt in kurzen und knappen Sätzen die Geschichte, was ein wenig außergewöhnlich war, aber leider ging dadurch etwas verloren. Die Weltdarstellung ist interessant, allerdings hat man noch zu wenig erfahren, wieso die Welt nun so ist, wie sie ist. Durch den ungewohnten Schreibstil brauchte ich ein wenig, um mit dem Buch und der Geschichte warm zu werden und es konnte mich erst nach einer Weile fesseln und mitreißen. Es gibt überraschende Wendungen und Entwicklungen.
Bewertung Ein gelungener Auftakt einer Reihe mit Schwächen, aber einen besonderen Schreibstil, der mir gut gefallen hat, daher gibt es von mir
Buchrezension zu „Sturmland – Die Reiter“ von Mats Wahl
„Auch in Propaganda steckt Information. Dadurch, dass wir sie anhören, erfahren wir, was sie uns glauben lassen wollen.“
Wir befinden uns in Schweden in 50 Jahren, welches von entsetzlichen Stürmen und einem roten Sand heimgesucht wird. Das Wetter hat bereits mehrere Teile des Landes verwüstet und auf Anraten des Staates, ist der größte Teil der Bevölkerung ist die überfüllte Stadt gezogen. Im Roman geht es um die 16 – jährige Elin. Sie lebt mit ihrer Familie noch auf dem Land. Dort kämpfen die Menschen mit einfach Waffen gegeneinander und versuchen sich vor Überfällen zu schützen. Die Regierung ist keine Hilfe für die Bevölkerung, da sie sich mehr darauf beschränkt alle zu unterdrücken, auf verschiedene Weisen. Auf dem Weg ihren Bruder zu befreien, gerät sie in zahlreiche Handlungen. Es ist alles dabei. Rebellen, Familiendramen, suspekte Regierung und unsympathische Nachbarn, die nicht davor zurückschrecken einen zu Jagen. Eine Liebesgeschichte findet ebenso ihren Platz.
Am Anfang war es für mich schwer in die Geschichte reinzukommen, da vieles nicht erklärt oder beschrieben wird. Einiges über die Situation im Land und die Charaktere, erfährt man durch die vielen Gespräche oder dank den Nachrichten, die immer wieder eingeschaltet werden. Man muss selber mitdenken und Revue passieren lassen. Aber es gibt reichlich Handlung und mit jeder Seite wird es spannender. Eine ganze Reihe von Geschehnissen passieren auf Elins Reise. Selbst eine Liebesgeschichte findet darin Platz, die mir besonders gut gefallen hat. Diese wird in einfachen Worten und recht zart wiedergegeben. „Sie hat sich verliebt.“ – „Wie sehr?“ – „So sehr man kann.“. Mit jeder Seite gewöhnt man sich an den Stil von Mats Wahl und möchte nur zu gern mehr davon lesen. Es ist nicht nur aufregend und packend, mit einfachen Sätzen berührt einen die Geschichte.
#ReadingChallenge2016, third challenge: Read a book you've never heard of, by an author you've never heard of either.
Ugh. This is just a pity. I really liked the setting, an interesting world, not already in the dystopian, post-apocalyptic time but somewhat between our modern time and the future decay everyone seems to enjoy so much in the so very trendy dystopian novel.
Unfortunately, the protagonist is not very convincing. Elin is a very typical YA-hero. Everyone around her seems to exist for the sole purpose of shaping Elin's character. Then she falls in love with the boy from the family with which her family is enemies with, within only three days. (does that ring a bell?) This boy is killed rapidly afterwards and Elin falls into a profound grief. The two families settle an armistice. Oh holy Shakespeare rip-off!
I'd love to read a good novel in the setting of this story. It's really the plot and the characters which are the problem, not the genre or the style.