Der Anfang war äußerst vielversprechend: eine Abenteuergeschichte mit einem pfiffigen Jungtroll namens Minigoll (zarte 300 Jahre alt), der tagsüber zu Stein wird und in eine liebreizende Fichte namens Tannja verliebt ist. Darüber hinaus ein an Zamonien erinnerndes Skandinavien, großartige Wortspiele und weitere fantastische Kreaturen, dazu die gelungene Perspektive des entführten Steintrolls in der Menschenwelt. Nach den ersten drei Kapiteln wurde es aber schnell langweilig. Die Charakterisierungen sind sehr dünn. Die Schilderung des Trollkriegs ist ermüdend. Schade. Erschwerend hinzu kam: in diesen Zeiten hatte ich keine Lust auf Geschichten von größenwahnsinnigen Trollen, die Sprache zu Propagandazwecken verbiegen und mit der vollen Wucht ihrer Artillerie in "Interessensgebiete" einfallen.