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Pensadores griegos: Una historia de la filosofía de la antigüedad

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Pensadores griegos de Theodor Gomperz es un verdadero hallazgo. Cuando la obra apareció entre 1896 y 1909 en su primera edición (aparecerían rápidamente tres ediciones más), tuvo una acogida entusiasta por los especialistas de todo el mundo. En muy poco tiempo fue traducida al francés, inglés, italiano, ruso y hebreo. Gomperz recorre el camino de la filosofía hacia atrás. Para él, los pensadores antiguos son contertulios / interlocutores / compañeros de debate, a los que pregunta sobre sus aportaciones a la Verdad. Para él era una obviedad histórica que pudieran aceptarse malas argumentaciones o enseñanzas incorrectas como puntos de transición necesarios para alcanzar esa verdad. Traduce la antigua filosofía obtusa en ágiles pensamientos para nosotros, y convierte a los sofistas, epicúreos, estoicos y peripatéticos en contertulios virtuales, en una reflexión común sobre el mundo, forjada a lo largo de los siglos. Quien se introduzca en este diálogo, alcanzará una gran recompensa en el Saber, pero también puede hallar una clave de cómo llevar a cabo la búsqueda del conocimiento, la sabiduría y la felicidad, que todos emprendemos en algún momento. «Con este tipo de libros, se siente uno como con los buenos amigos; nos gusta recibir de ellos un pedazo de su saber vital y de su concepción del mundo.». Sigmund Freud Briefe 1873-1939, Fráncfort del Meno 1960, p. 268

1808 pages, paper

First published January 1, 1905

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About the author

Theodor Gomperz

194 books6 followers

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Profile Image for Sina.
18 reviews6 followers
March 23, 2021
مدتی بود که نیاز مبرمی به یک منبع برای مطالعه فلسفه یونان داشتم،کاپلستون جامع ولی زیادی خلاصه بود راتلج عمیق نبود و امیل بریه رو هم نتونستم پیدا کنم.مجموع آثار افلاطون و ارسطو هم حجیم بودن و هم برای من وحدت نداشتن و نیازمند نفسیر بودن.یه روز اینستا رو بازکردم و دیدم نوشته متفکران یونانی بعد از ۲۵ سال تجدید چاپ شد.اول اومدم اینجا و زیر این کتاب هیچ نظری ندیدم.از چند نفر پرسیدم و اطلاع چندانی نداشتن و جستجو در اینترنت هم کمک شایانی به من نکرد.حتی ویکیپدیای نویسنده کتاب هم صرفا چند خط معرفی نویسنده بود.دل و زدم به دریا و ۳ جلدش رو خریدم.
شروع کردم به خوندن.و باورم نمی شد که یه کتاب چقدر میتونه خوب باشه.
تئودور گمپرتس اتریشی علاقه بسیار زیادی به یونان داشت .به همین خاطر از سمت استادی فلسفه دانشگاه وین استعفا داد و تمام وقت شروع به تحقیق در مورد ماجرای فکر یونانی و نوشتن کتاب پر ارج متفکران یونانی کرد.
همه میدونیم که چیزی که در یونان مهمه خاستگاه و زمینه های تولد فلسفه و عوامل شکل دهنده و قوام دهنده به فکر یونانی هست.این کتاب به تک تک زمینه های فکر یونانی از تراژدی نویسی تا کمدی و پزشکی و تاریخ نویسی می پردازه و متفکرین هر حوزه رو به تفضیل شرح میده و تاثیرشون رو بر ماجرای فکر یونانی و به صورت مشخص فلسفه نشون میده.
از بین منابعی که وجود داره سقراط خیلی بهتر و جامع تر بررسی شده و به حوزه سقراطی تا اونجایی که مستندات موجود بوده پرداخته شده.
تک تک محاورات افلاطون با دقت برسی و تشریح شده و در جای جای کتاب به زیبایی ارتباط محاورات و. نحوه رشد تفکر افلاطون ردیابی و بررسی شده.
ارسطو هم به تفکیک زمینه های فلسفی از منطق تا علوم طبیعی اخلاق سیاست و ما بعد الطبیعه بررسی شده
قرار بود گمپرتس تا افلوطین رو بررسی کنه که اجل بهش فرصت نداده
موضوع جذابی که در این کتاب وجود بی طرفی عجیب نویسنده در شرح و تفسیر متفکران مختلف هست به شکلی که این اثر و به یک مرجع مناسب برای کسایی تبدیل کرده که قصد آشنایی با فلسفه یونان رو دارن
لازم به ذکر هست که کتاب رویکرد انتقادی نداره و در جاهایی که نوشته های فلاسفه تفسیر پذیر هست تفسیر مرسوم رو پذیرفته و اعلام کرده و خیلی وارد جدال های فنی و پر دقت برای رسیدن به درست ترین تفسیر نشده
و در آخر میخواسم یه سوال از انتشارات خوارزمی بپریم:
چرا این کتاب رو ۲۵ سال از علاقه مندان فلسفه دریغ کردید؟ 😅
Profile Image for Erik Graff.
5,170 reviews1,468 followers
October 20, 2013
This is one of the sets I picked up while helping set up the first public library on Lake Street in Bridgman, Michigan with Mrs. Roth, its founder. Actually, I have Charles Scribner's Sons first edition, but as no photographs are to be found of it on the Web, I've chosen an available reproduction of the first volume of the English edition of the period. These volumes were read in conjunction with Peter Maxwell's course, History of Ancient Philosophy, at Loyola University Chicago during the second semester of 1980/1. Although old, this three volume book still serves as a good introduction to ancient Greek philosophy.
Profile Image for Thorwald Franke.
11 reviews4 followers
June 23, 2013
Aufklärung über die Aufklärung anhand der griechischen Aufklärung

Das Werk

Obwohl Gomperz' dreibändiges Werk über die "Griechischen Denker" in den Jahren 1896-1909 veröffentlich wurde, ist es dennoch erstaunlich modern: Der Grund dafür ist, dass der Verfasser politisch-weltanschaulich ein klassischer Liberaler war, der auch mit den neuesten wissenschaftlichen Entwicklungen seiner Zeit bestens vertraut war, die bis heute die Grundlage unseres naturwissenschaftlichen Weltbildes bilden: Evolutionstheorie, Psychologie, Religionskritik, Ethnologie, Ökonomie, Atomphysik und Astrophysik, bis hin zu den Gedanken, dass hinter den Atomen noch kleinere Teilchen stehen könnten oder dass es im Weltraum noch andere Planeten mit Leben geben müsste. Teilweise stand der Autor mit den Vordenkern der Moderne in persönlichem Kontakt, etwa mit Sigmund Freud oder dem Physiker Ernst Mach. Aber auch unter historisch-kritischen Gesichtspunkten ist Gomperz immer noch modern genug: Eine gläubige Verklärung der Antike findet sich bei ihm nicht, auch wenn er noch nicht jede Hinterfragung kennt, von der wir heute, 100 Jahre später, wissen.

Das Werk nimmt mit seiner Eindringtiefe in den behandelten Stoff eine Mittelstellung zwischen kurzer Einführung und tiefgehender Einzelabhandlung ein. Dadurch kann Gomperz etwas bieten, was es heute so nicht mehr gibt: Neben der Behandlung der großen und bekannten Denker wie Demokrit, Platon oder Aristoteles, geht Gomperz einerseits auch auf viele "kleinere" Denker ein, von denen man sonst eher selten liest, so z.B. die Megariker, die Kyrenaiker und die Kyniker, oder Theophrast und Straton. Andererseits kann Gomperz so viel besser die Entwicklungszusammenhänge zwischen den Denkern aufzeigen, so z.B. die Einteilung der Vorsokratiker in die Ionischen Naturphilosophen, die Eleaten und spätere komplexere Denker, oder die Entstehung der Stoiker und Epikureer aus den Kynikern und Kyrenaikern, über die man nur selten liest. Gomperz breitet den ganzen Horizont vor seinen Lesern aus: Nicht nur Philosophen im engeren Sinne, sondern das ganze geistige Umfeld wird erfasst: Er beginnt mit Religion und Mythos, und vergisst nicht den wesentlichen Einfluss von Dichtern und Geschichtsschreibern. Gleichzeitig verliert sich Gomperz aber auch nicht in Teilproblemen, wie dies Spezialabhandlungen tun. Gomperz geht teilweise recht tief, bleibt dabei aber doch immer klar.

Gomperz bringt die Dinge auf den Punkt, und zwar ihren eigenen Punkt. Wo andere eher beschreiben als erklären, oder ihre moderne Ideologie in der antiken Philosophie wieder entdecken wollen, dort ist Gomperz ein Meister in der Kunst, den entscheidenden Punkt, die innere Motivation, die tiefere Triebkraft herauszuarbeiten, die hinter den antiken Entwicklungen steht. So erst werden Inhalte und Entwicklungen der antiken Philosophie wirklich verständlich.

Wer Gomperz lesen will, muss vor allem Geduld und Konzentration mitbringen. Pausen empfehlen sich. Notizen ebenfalls. Man wird später auch immer wieder noch einmal nachlesen, was Gomperz sagte, und dabei immer noch neues entdecken. Man hätte sich eine bessere Gliederung des Stoffes in einer Hierarchie von Unterkapiteln wünschen können, um dadurch einenn besseren Überblick und eine mnemotechnisch nützliche Wissensordnung zu haben. Besonders ungünstig ist die Kapiteleinteilung im dritten Band, aber auch im ersten Band ist z.B. das Kapitel über Demokrit und die Atomlehre ungünstig gehalten. Die Sätze sind manchmal etwas verwickelt und altertümlich, hier hilft lautes Lesen.

Der Inhalt

Das Hauptthema der Antike ist natürlich der Prozess der Aufklärung und die Gewordenheit unserer heutigen geistigen Welt. Gomperz weiß noch ganz genau, warum die Beschäftigung mit der Antike so wichtig ist, während der Zeitgeist uns weismachen will, die Antike sei von gestern.

Gomperz legt aber nicht nur die Entwicklung der Aufklärung in der Antike dar, sondern zeigt ständig die Zusammenhänge und Parallelen zur modernen Aufklärung und Wissenschaft auf. Er erklärt anhand der Antike die aufklärerischen Prinzipien von philosophischem und wissenschaftlichem Denken im Allgemeinen, so dass der der Leser nicht nur die Schritte der Aufklärung der griechischen Denker kennenlernt, sondern auch selbst Schritt für Schritt aufgeklärt wird.

Man kann mit Fug und Recht sagen: Bei Gomperz lernt man das Denken selbst. Dazu gehört nicht nur exakte Berechnung und konsequente Logik, sondern vor allem auch die Fähigkeit der richtigen Einschätzung. Die Kunst des Abwägens. Das Maß der Erkenntnis. Das richtige Interpretieren anhand von Indizien. Man lernt auch, wie Dinge sich entwickeln, und dass vieles nur schrittweise voran geht, dass auch Irrwege nützlich sein können, usw.

Aus heutiger Sicht ist Gomperz erfrischend vernünftig und unideologisch. Die Lektüre dieser 100 Jahre alten Abhandlung ist eine wahre Labsal für die vom Zeitgeist geplagte Vernunft. Gomperz hat in vielen Punkten den richtigen, differenzierten Ansatz, er trifft an den entscheidenden Weggabelungen der Erkenntnis die richtigen Entscheidungen, während ein irriger Zeitgeist die falschen Abzweigungen nimmt und eine schiefe Ideologie entwickelt.

Die Sophisten werden von Gomperz korrekt als eine Stufe des Fortschreitens der Aufklärung gesehen; man darf dabei nur nicht vergessen, dass Sokrates die nächste, höhere Stufe ist: Nach der De-konstruktion kommt die Re-konstruktion. - Bei Platon ist Gomperz ungewöhnlich kritisch: Fast schon respektlos kritisiert er Platon als einen Denker des Absoluten, der in seiner absoluten Präzision oft genug absolut falsch lag. Auch wenn Gomperz hier nicht immer Platons Genialität voll erfasst hat, so ist sein respektlos kritischer Ansatz berechtigt und anregend. - Platon wird bei Gomperz einseitig Demokratie-kritisch und Tyrannen-freundlich gesehen. Hier und in anderen Punkten erliegt Gomperz dem Geist seiner Zeit. - Aristoteles erscheint bei Gomperz als ein Ausbund an Inkonsequenz und kompromisslerischem Pragmatismus. Was für die Philosophie im engeren Sinne eher fragwürdig ist, hat sich für Politik und Wissenschaft jedoch als Segen erwiesen: Hier hat Aristoteles mehr Erfolge bewirkt als Platon. Im letzten dürften sich beide Ansätze jedoch in der Mitte treffen, zumal Platon in den Nomoi bereits den Weg hin zu mehr Pragmatismus zu gehen begonnen hatte, und Aristoteles nicht zufällig ein Schüler Platons war. Diese Erkenntnis deutet sich bei Gomperz an, wird jedoch nicht in dieser Klarheit formuliert.

Der Autor

Erschreckend ist es zu lesen, wie Gomperz kurz vor dem Ausbruch des Ersten Weltkrieges die Auffassung vertritt, die Staaten Europas seien auf einem guten Wege des Friedens, der Freiheit und des Wohlstandes, und würden immer enger zusammenrücken; Krieg sei undenkbar geworden. Im Sinne des "Zauberberges" von Thomas Mann ist Gomperz ein wahrer "Settembrini", ein durchaus sympathischer aber vielleicht doch allzu optimistischer klassischer Liberaler mit etwas zu wenig Einfühlungsvermögen in das "absolute" Denken Platons. Da es aber besser so als andersherum ist, verzeiht man ihm diese Schwäche gern.

Wer ein vernünftiges, rundes, schönes, klares, erhellendes, bildungsbürgerliches, vollständiges, gutes, menschenfreundliches Buch über die antiken Denker lesen möchte, das nicht angekränkelt ist von den Irrtümern unserer Zeit, sondern wesentliche und richtige zeitlose Einsichten als Basis für eigenes Weiterdenken vermittelt, der ist mit den "Griechischen Denkern" von Gomperz bestens bedient. Sicher eines der Bücher, die man gelesen haben sollte.
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