Jump to ratings and reviews
Rate this book

A Jesuíta de Lisboa

Rate this book
Antero Moreira de Mendonça odeia os Jesuítas. Quando em 1755 um terramoto de proporções bíblicas arrasa a cidade de Lisboa e os Jesuítas pregam publicamente a fúria de Deus, o jovem entusiasta das ciências naturais vê chegada a oportunidade de se vingar da Companhia de Jesus. No entanto, Gabriel Malagrida, o líder dos Jesuítas a quem o povo reconhece poderes proféticos, revelar-se-á um opositor à altura. Contando com a ajuda de Leonor, filha de um comerciante alemão, Antero irá conseguir escapar-se ao cadafalso e à masmorra. Aquilo que Antero desconhece é que Leonor se conta entre os fiéis seguidores da ordem jesuíta. Que partido acabará o coração de Leonor por tomar? O de Antero ou o dos seus correligionários jesuítas?

398 pages, Kindle Edition

First published March 1, 2010

6 people are currently reading
70 people want to read

About the author

Titus Müller

66 books22 followers
Geboren am 15.10.1977 in Leipzig. Studierte in Berlin Literatur, Geschichtswissenschaften und Publizistik. 1998 gründete er die Zeitschrift „Federwelt“ und war bis 2001 Herausgeber und Redakteur, bei einer Gesamtauflage von 18.000 Exemplaren. Heute erscheint die Zeitschrift im Uschtrin Verlag. 2002 veröffentlichte Titus Müller mit 24 Jahren seinen ersten Roman „Der Kalligraph des Bischofs“. 2005 wurde er mit dem C.S. Lewis-Preis ausgezeichnet, dotiert mit einem fünfwöchigen Schreiburlaub auf der Isle of Wight. Im gleichen Jahr belegte er den zweiten Platz beim Würth-Literaturpreis der Universität Tübingen.

2008 erhielt sein Roman „Das Mysterium“ den Sir Walter Scott-Preis in Bronze als einer der drei besten historischen Romane der letzten zwei Jahre. Für den Roman „Nachtauge“ wurde er 2014 im Rahmen einer Leserumfrage zum Histo-König des Jahres gewählt. Im selben Jahr nahm ihn die Schriftstellervereinigung P.E.N. (PEN-Club) auf.

Titus Müller ist verheiratet und hat zwei Söhne. Er lebt mit seiner Familie im Hügelland zwischen Isar und Inn.


Wer ich bin
"Als Kind grüßte ich jeden Morgen einen Mann, ohne ihn zu kennen. Es war eine Gewohnheit, die ich liebte. Nie haben wir ein Wort gewechselt, das kurze Heben der Hand machte uns zu Vertrauten. Wohin er ging, während ich zur Schule fuhr, weiß ich nicht. Nach meinem letzten Schultag sah ich ihn nicht wieder. Während des Studiums erfand ich ein neues Ritual. Ich entdeckte ein Schild am Nebeneingang zum Universitätscampus: „Post und Lieferanten“.
Gebunden durch eine stille Absprache mit mir selbst, betrat ich das Gelände nur noch durch diese Hinterpforte. Nach meinem letzten Tag, als habe man darauf gewartet, wurde die Pforte mit einem schmiedeeisernen Tor verschlossen. Heute verwittert das Schild für „Post und Lieferanten“. Niemand braucht es mehr.

Ungelesene Bücher stelle ich nicht ins Regal, nur die gelesenen. Es ist mir gleich, ob ich dabei Buchreihen auseinanderreiße.

Ich tauche beim Schreiben in die Lebenswelt zurückliegender Jahrhunderte ein. Durch diese Reisen in eine Zeit von Seuchen, Schwertern und Dampflokomotiven sehe ich den eigenen Alltag mit neuen Augen. Wir leiden darunter, dass das Leben an uns vorbeirauscht. Wir arbeiten, schlafen, essen, arbeiten, schlafen, essen – und wünschen uns, wieder zu hören, wie am Morgen eine Amsel singt. Wir wünschen uns, die Ameise zu sehen, die eine Tannennadel schleppt. Wir wollen den Wind spüren, der über unsere Wangen streicht. All das ist jeden Tag da, die Amsel, die Ameise, der Wind. Nur wir sind blind geworden durch unsere Lebensgeschwindigkeit.

Was ich sammele, halte ich den Menschen hin. Kleine Fundstücke: eine Murmel, eine Vogelfeder, eine alte Bahnfahrkarte. Ich bin Sammler, Staunender und Entdecker von Beruf."

Ratings & Reviews

What do you think?
Rate this book

Friends & Following

Create a free account to discover what your friends think of this book!

Community Reviews

5 stars
24 (30%)
4 stars
31 (39%)
3 stars
19 (24%)
2 stars
4 (5%)
1 star
1 (1%)
Displaying 1 - 6 of 6 reviews
Profile Image for Rita.
911 reviews189 followers
August 8, 2015
3º livro do desafio férias do clube de leitores em português

Romance histórico - um dos meus temas favoritos
Lisboa - A cidade! Bela e única.
Terremoto 1755 - assunto que me fascina

Na realidade são 4,5*.
Em relação ao terremoto pouco ou nada há a acrescentar. É um assunto mais que estudado e relatado.
Gostei bastante do modo como o autor "entrelaçou" os factos verídicos com a história de Antero, Leonor e Salima.
O desenvolvimento da trama está muito bem construído, as personagens bem desenvolvidas e as descrições feitas ao longo do livro dão-nos a possibilidade de passear pela cidade de Lisboa como se estivéssemos realmente naquela época.
O único ponto negativo, embora compreenda a intenção, é a forma bastante humana e racional de Bento, o cão de Salima.

Nunca tinha lido nada deste autor, Titus Müller, e nem sei se em Portugal haverá mais algum livro dele editado mas é certamente alguém a seguir.

356 reviews5 followers
September 2, 2021
Ich mache normalerweise immer einen Bogen um so genannte "historische Romane". Nach meiner bisherigen Leseerfahrung sind sie zwar oft fachlich/im Detail gut recherchiert, aber oft sehr auf eine Liebesgeschichte ausgelegt und daher etwas flach.

Das ist mir hier bei Titus Müller auch so begegnet. Ich habe das Buch gekauft, weil ich die Geschichte des großen Erdbebens/Tsunamis in Lissabon 1755 und die darauf folgende Aufbauleistung durch den Premierminister Marques Pombal ein sehr interessantes Thema fand. Dazu habe ich auch einiges durch das Buch lernen können.

Titus Müller schafft einen guten Spannungsbogen, das Buch hat mich eine lange Zugfahrt gut unterhalten. Sprachlich allerdings hat es mir nicht zugesagt. Müller reiht sehr oft Hauptsatz an Hauptsatz - was nach Tucholsky gut ist. Aber bei Müller wirkt es bisweilen hölzern.

Vor allem gelingt es ihm nach meinem Eindruck nicht, den Figuren wirklich Tiefe zu geben. Die weibliche Hauptfigur Leonore hat immer wieder Grund, die männliche abzulehnen, ihr böse zu sein, enttäuscht etc. Aber sie kann nicht anders, sie liebt ihn. Das ist mir zu pauschal.
Der Konflikt der männlichen Hauptperson Antero ist schon tiefer beschrieben. Aber auch hier ist mir die Innensicht zu flach. Mehrfach muss er in den Kerker, wo es ihm körperlich extrem schlecht geht. Er aber denkt immer nur daran, dass er seine kleine Tochter im Stich lässt. Selbstzweifel an dem einmal gewählten Weg kommen kaum auf. Heldenhaft leidet er immer in dem Bewusstsein, richtig zu handeln.

Somit lautet mein Fazit: Gute "Gebrauchs-Literatur", prima für eine Zugfahrt. Einige historische Fakten werden in Erinnerung bleiben. Aber die Geschichte an sich, der Schreibstil: Heute schon fast vergessen.

Profile Image for Luis Herrera.
52 reviews1 follower
December 5, 2022
Una interesante historia que ocurre durante el terremoto de Lisboa de 1755
Profile Image for Juan Nieto Cano.
308 reviews1 follower
October 28, 2014
A pesar de no ser el género histórico uno de mis preferidos, este me ha gustado muchísimo. Me ha gustado mucho como está escrito, su argumento, sus personajes, muchos de ellos reales, y sobre todo el eje central de la novela: el terremoto que asoló Lisboa en 1755 y la influencia de los Jesuitas en la sociedad de la época. La pena ha sido que entre una cosa y otra se me ha enquistado un poco y no he podido dedicarle todo el tiempo que me habría gustado, por eso he tardado más de la cuenta en terminarlo, a pesar de ser de una lectura ágil y amena. Este es el segundo libro que leo de un autor alemán poco conocido en España y la verdad no me han defraudado ninguno de los dos.
Displaying 1 - 6 of 6 reviews

Can't find what you're looking for?

Get help and learn more about the design.