Früher fühlte Hannah sich in ihrer Religionsgemeinschaft geborgen. Doch als die Fünfzehnjährige ihre Freiheit einfordert, werden die Grenzen ihrer behüteten Welt plötzlich zu unüberwindbaren Mauern. Erst die Liebe zu Paul gibt Hannah Mut für den Ausbruch. Ein aufrüttelnder Roman ohne Klischees und pauschale Schuldzuweisungen.
Das eisklate Paradies has been one of my favorite teenage books. I remember reading it many times and once I hold this book in my hands again (after I found it in the basement), the used book spine confirmed by memories. I read it again and I still love it! It is a book all teenagers should read in order to better understand the structure and mechanism of a sect. is extremely catchy and I just could't stop reading - I just wanted her to get away from all the pain in her life and get the chance to start all over again.
Ein tolles Buch, das ich schon viel früher hätte lesen sollen!
Da ich in der Volksschule selbst eine Freundin hatte, die Zeugin Jehovas war, hat mich das Buch sofort angesprochen. Damals als Kind konnte ich nicht verstehen, weshalb meine Freundin Geburtstage nicht feiern durfte und warum sie sich zu Fasching nie verkleidet hat. Nun weiß ich, dass das nur Kleinigkeiten sind, auf die ein Zeuge Jehovas verzichten muss... Hinter dieser Glaubensgemeinschaft steckt weitaus mehr Verzicht.
Ich finde das Buch absolut gelungen, weil der Leser auf leicht verständliche Weise zu Informationen über diese Gemeinschaft kommt. Es ist zwar ein Jugendbuch, aber dennoch sachlich gehalten und doch ein wenig anspruchsvoll...
Die Beurteilung des Handeln der Zeugen Jehovas, löste einen wahren Zwiespalt in mir aus. Grundsetzlich werden sie in diesem Buch als Sekte beschrieben und ihr Wirken erweckt meistens einen negativen Beigeschmack. Dennoch erhascht man immer wieder einen Blick auf das Positive am Leben in einer solchen Gemeinschaft. Man kann sich beim Lesen dieses Romans also durchaus sein eigenes Bild von den Zeugen Jehovas machen.
Jest to historia Hannah, która jest zmuszona do wiary w Jehowę. Bohaterka nie raz została ośmieszona i zbita przez macochę, babcię, lub dziadka. Jej życie jest ciężkie, ale w końcu los się do niej uśmiecha.
Pozycja ta zmusza nas nie tylko do do refleksji nad własnym życiem i docenieniem tego co się ma. Taka tematyka jest rzadko poruszana i wiele osób nie wie, jak żyją takie osoby. Autorka pokazuje także jak niebezpieczny może być fanatyzm religijny.
Książka jest oparta na faktach, więc tym bardziej szokuje i wstrząsa. Styl pisania Jany Fray jest przyjemny i mimo, ze porusza poważne tematy, jej książki są lekkie.
Jana Frey erzählt die wahre Geschichte eines Mädchens, die durch die erneute Heirat des Vaters Mitglied bei den Zeugen Jehovas wird. Fühlt sie sich zu Beginn noch auserwählt, stößt sie in der Teenagerzeit zunehmend an ihre Grenzen. Ein harter Kampf beginnt, gespickt mit Gewalt, Freiheitsentzug, Entbehrungen und der Wahl zwischen Freiheit und Familie. Auch wenn dieses Buch inzwischen ein paar Jahre hinter sich hat, bleibt es eine informative, aufrüttelnde Geschichte, ungeschminkt und unheimlich spannend.
Klappentext: Hannah ist 15 und Zeugin Jehovas. Was ihr früher ein Gefühl von Geborgenheit gegeben hat, wird jetzt zunehmend zum Problem. Hannah will ausbrechen, normal sein wie andere auch, die Ketten ihrer Religionsgemeinschaft sprengen. Doch auf einmal muss Hannah feststellen, dass ihre bisher so behütete Welt von nahezu unüberwindbaren Mauern umgeben ist.
Meine Meinung: Ein Mädchen, dunkle Kleidung, lange blonde Haare, eigentlich nichts Besonderes. Wäre da nicht ihre Haltung: Traurig sitzt sie da, das Kinn in die Hand gestützt, den nachdenklichen Blick gesenkt. Das ist das Bild, das einem von Jana Freys biografischem Roman „Das eiskalte Paradies“ sofort entgegenspringt. Es ist ein Cover, das einem im ersten Moment vielleicht langweilig vorkommt, einen abschreckt, genau wie die Geschichte, die im Inneren des Buches erzählt wird. Jana Frey erzählt nämlich authentisch und gefühlvoll die Geschichte von Hannah, einem Mädchen, das bei den Zeugen Jehovas aufwächst. Eine wahre Geschichte, die mich sehr beeindruckt hat, und das nicht nur, weil Jana Frey zu meinen Lieblingsautoren zählt. Eigentlich hat Hannah eine ganz normale und glückliche Kindheit, doch eines Tages stirbt ihre Mutter, da ist Hannah gerade erst fünf. Ihr Vater fällt in tiefe Depression, er kümmert sich kaum noch um sein Kind und Hannah wird immer öfter von Ängsten und Einsamkeit geplagt. Doch dann ändert sich alles schlagartig. Hannahs Vater lernt Roswitha kennen, eine Zeugin Jehovas, und heiratet sie ausgerechnet an Hannahs Geburtstag, denn die Zeugen Jehovas ignorieren sowohl Weihnachten und Ostern, als auch Geburtstage. Deutlich beschreibt die Autorin Hannahs Sehnsucht nach ihrem Vater und Zuneigung und Geborgenheit und ihre Verwunderung über die neue Glaubensgemeinschaft, in die sich Hannah aber rasch einfügt. Hannah fühlt sich wohl, sie hat jetzt eine neue Mutter, neue Großeltern und bald hat sie auch kleine Geschwister. Es stört sie nicht, dass sie in der Schule ein Außenseiter ist, weil ihre Eltern ihr den Umgang mit so genannten „Weltkindern“ verbieten, sie ist stolz eine Zeugin Jehovas zu sein und erfüllt jeden Tag brav ihre Pflichten. Doch mit der Zeit kommt Hannah in die Pubertät und die bringt Probleme mit sich. Genauso eindrucksvoll und einfühlsam, wie vorher ihren beinahe schon fanatischen Stolz, schildert die Autorin jetzt Hannahs körperliches Unwohlsein, ihre Ängste, Zweifel und Fragen, ihr immer noch sehr kindliches Weltbild und ihre schrittweise Ablösung, oder besser gesagt, ihre Verstoßung aus der Gemeinschaft der Zeugen Jehovas. Ein packendes und mitreißendes Buch, das einen stellenweise sogar weinen lässt, in dem man eine Menge über das Erwachsen werden, die Zeugen Jehovas und Sekten im allgemeinen lernt, ohne dass es dabei irgendwie aufdringlich oder störend ist. Die Autorin zeigt Hannah als Kind, als Jugendliche und als Erwachsene und schreibt ihre Geschichte auf sehr einfühlsame und lebensnahe Art und Weise auf.
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Dieses Buch habe ich bereits als Jugendliche gelesen und habe es mir vor kurzem aus meiner Bibliothek ausgeliehen, um es mir nochmal anzusehen. Die Geschichte ist einfach und flüssig geschrieben, also auch etwas für ungeübte Leser. Die Geschichte ist spannend, wir hören die Geschichte einer ehemaligen Zeugin Jehovas, die nach dem Tod ihrer Mutter und der erneuten Heirat ihres Vaters in die Sekte gekommen ist. Nach einer schwierigen und einsamen Zeit mit ihrem depressiven Vater ist Hannah nur allzu bereit sich auf die (vermeintliche) Liebe und Geborgenheit ihrer Stiefmutter und deren Glaubensgemeinschaft einzulassen. Lange verzichtet sie auf für Kinder übliche Vergnügungen (Klassenfahrt, Geburtstag, etc.) und gibt sich große Mühe den Regeln und Vorschriften der Zeugen zu entsprechen. Mit Eintritt in das Teenageralter beginnt sie allerdings Dinge in Frage zu stellen und sehnt sich vermehrt nach mehr Freiheit und Normalität. Gefangen zwischen der eingetrichterten Ideologie und ihren Wünschen wird sie sowohl von ihren Mitschülern als auch von den Sektenmitgliedern gehänselt bzw. unter Druck gesetzt. Als Sie sich immer weiter den Geboten der Sekte wiedersetzt, in einer Schulaufführung mitspielen will und sich sogar in einen "Weltmenschen" verliebt, erfährt sie zunehmend die Wut und Brutalität der Glaubensgemeinschaft. Schlussendlich befreit sich Hannah mit Hilfe einiger wohlgesonnener Klassenkameraden aus den Fängen der Sekte.
Das Tempo des Buches ist zügig, die Geschichte deckt kurz Hannahs Vergangenheit und dann die zeit von ihrem 13 bis 16 Lebensjahr ab. Es ist etwas kurz und oberflächlich geschrieben, allerdings vermittelt Frey auch von wenigen Seiten die Lebensweise der Zeugen Jehovas und wie sie durch geschickte Manipulation und Einschüchterung ihre "Schäfchen" einfängt und beisammen hält. Gerade die Verlorenheit und Einsamkeit, die Hannah während der Depression ihres Vaters erlebt und das Gefühl von ihrer Stiefmutter Roswitha gerettet zu werden wird sehr gut rübergebracht. Gefühlstechnisch macht Frey viel aus wenig Worten. Einzig die Liebesbeziehung zwischen Hannah und Paul erschien mir stellenweise etwas übereilt.
Insgesamt ein gutes Buch für Jugendliche, die sich für das Thema Sekten interessieren.
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Insgesamt fand ich die Geschichte ziemlich spannend (vorher wusste ich über Zeugen Jehovas nicht viel und man sieht, dass die Einzelheiten in der Geschichte gut zusammenpassen und auch stimmen - reschershiert wurde auf jeden Fall viel und Gut); da ich aber als erwachsene Person (auch keine Muttersprachlerin) dieses Buch, was offensichtlich für Jugendliche geschrieben ist, las, war ich sehr von der Einfachheit der Sprache enttäuscht - ist es wirklich das Niveau von den Jugendlichen heuzutage?...
Just finished tue First book of my 2020 project surrounding Cults and sekts. I cried so much in the end, but it was very good. It felt so real (ofc it did because it's based in actual events). I can't wait to continue my project to get more insight on common and uncommon fictional cults
Ich hätte gerne 3,5 Sterne gegeben. Ein sehr schönes Buch, habe es bereits vor ein paar Jahren gelesen und dazu noch eine wahre Begebenheit. Schön und Lesenswert! :)