Ohne ersichtlichen Grund und ohne emotionale Regung springt Marlene Adamski vom Balkon ihres Hauses in die Tiefe. Sie überlebt, spricht seither jedoch kein Wort mehr. Psychologin Ina Bartholdy findet keine Erklärung für das Verhalten der 62-jährigen Bäckersfrau, doch der Fall lässt sie nicht los. Sie fährt ins mecklenburgische Prerow, um nach ihrer Patientin zu sehen.
Marlene wird scheinbar liebevoll umsorgt. Doch das Verhalten ihres Ehemanns macht Ina stutzig. Keine Sekunde lässt er sie mit Marlene allein, will offensichtlich verhindern, dass sie mit Ina spricht. Was hat dieser Mann zu verbergen? Und was hat er mit den merkwürdigen Vorfällen zu tun, die sich in Prerow häufen?
Spieszmy się doceniać kryminały, w których główna bohaterka nie jest alkoholiczką gdyż jest ich coraz mniej.
Powieść Erica Berga dosyć długo leżała na moim stosiku czytelniczym, gdyż zniechęcona ostatnimi niezbyt udanymi spotkaniami z nowymi „objawieniami literatury kryminalnej” postanowiłam na jakiś czas odpuścić sobie lektury z tego gatunku. W końcu jednak termin wypożyczenia w bibliotece nieubłaganie zbliżał się ku końcowi, a że nie lubię zwracać książek nieprzeczytanych, to wzięłam się do czytania. I tu zaskoczenie! Ta niepozorna, niezbyt w kręgach czytelniczych promowana książka okazała się jednym z ciekawszych kryminałów ostatnich lat. Właściwie nie jest to stricte kryminał, ale raczej coś na kształt powieści obyczajowej z wątkami psychologicznymi i kryminalnymi. Nie mamy tutaj policyjnego śledztwa, a rozwiązanie tajemnicy i winnych poznajemy praktycznie już na początku książki. Zastosowanie takiego zabiegu fabularnego nie sprawia jednak, że przez resztę powieści nic istotnego się nie dzieje, a czytelnik ziewa z nudów. Jest wręcz odwrotnie. Siadając do lektury lepiej zarezerwować sobie kilka godzin gdyż ”Zatoka cieni” cały czas trzyma w napięciu, trudno się od niej choćby na chwilę oderwać. Zaletą książki są również naturalne dialogi (o dziwo nawet te “młodzieżowe”) oraz znakomicie wykreowani liczni bohaterowie. Ostatnio sporo szeroko promowanych kryminalnych nowości wydawniczych charakteryzuje się pozbawioną logiki fabułą, absurdalnymi twistami i jednowymiarowym bohaterami. Na szczęście propozycja Erica Berga nie wpisuję się w tę modę.
Eine Frau springt ohne ersichtlichen Grund vom Balkon ihres Hauses. Der Selbstmordversuch misslingt und so kommt Psychologin Ina Bartholdy ins Spiel. Sie ist die behandelnde Ärztin der Bäckereiinhaberin und kann sich das Verhalten ihrer Patientin nicht erklären. Als sie die entlassene Frau zu Hause besucht, kommt ihr das Verhalten des Ehemannes stutzig. Sie beginnt, eigene Nachforschungen anzustellen. Diese werden durch ihre Tochter erschwert, die sich nach Jahren beim Exmann auf einmal bei der Mutter einquartiert und die Schule abbrechen will. Ziemlich schnell wird klar, dass dramatische Vorfälle 14 Monate vor dem Selbstmordversuch nicht nur die Bäckerin sondern auch viele andere Leute in eine sehr heikle Situation gebracht haben. Denn es hatte sich eine Gruppe Menschen zusammengeschlossen, um etwas Kriminelles durchzuziehen..
Stil, Machart, Meinung Wie man schon an meiner Inhaltsangabe erkennen kann, haben wir hier zwei Zeitebenen. Einmal die Gegenwart ab dem Selbstmordversuch der Bäckersfrau, ab der dem Leser aus Sicht von Psychologin Ina Bartholdy die Ereignisse geschildert werden. Dann gibt es abwechselnd die Zeitebene „vor 14 Monaten“, die dem Leser nicht nur einen Wissensvorsprung gibt sondern auch viele Dinge schon erklärt. Trotz der zwei Ebenen und dem Wissensvorsprung fragt man sich dann trotzdem immer noch so einiges, denn viele Fragen bleiben bis zum Schluss unbeantwortet. Die Mischung finde ich gelungen, es wird nicht neugierig und man gewinnt immer wieder neue Erkenntnisse und Zusammenhänge werden klar. Geschickte Cliffhanger am Ende und ein immer unheilvolleres Geschehen sorgen dafür, dass man das Buch schnell – und ohne Langeweile- gelesen hat. Die Fragen, die sich aus dem Teaser auf der Buchrückseite ergeben, werden übrigens recht schnell geklärt. Deshalb kann ich hier mit weiterem Inhalt nicht spoilern, es würde einfach zu viel verraten.. Die Erzählweise ist erfrischend fluffig und locker, einige Gedankengänge und Dialoge sind humorvoll und die Mischung finde ich insgesamt sehr gelungen. Es gibt auch sehr schöne Sätze die ganz allgemeine Beobachtungen sehr schön umschreiben und das Potential zu erfolgreichen Zitaten haben, die im Zeitalter des Internets ja auf vielen Plattformen gern geteilt werden. Beispielsweise mein Favorit:
„Für den Bäcker war Literatur etwas Ähnliches wie ein Opossum: zwar wusste er, dass es existierte, aber er hatte weder je eines zu Gesicht bekommen noch die geringste Ahnung, wozu es überhaupt gut war“(S. 42)
Eine weitere Besonderheit ist, dass in diesem Buch irgendwie so ganz herrlich normale Charaktere in der genau richtigen Intensität gezeichnet wurden. Kein grandioser Gegenspieler gegen einen hochintelligenten oder höchstmerkwürdigen Kommissar, sondern einfach eine Geschichte mit vielen Menschen die blöde Fehler begehen, Probleme haben und überhaupt die Erkenntnis: Man sollte kriminelle Ideen wohl eher nicht in einer größeren Gruppe umsetzen, denn da kann an jeder Ecke etwas schiefgehen. Der Autor wirft hier auch einige moralische Fragen auf, ich habe an mehreren Stellen gedacht: „Was hätte ich da jetzt gemacht?“.
Fazit Ich vergebe gute 4 von 5 Sternen und werde mit Sicherheit ein weiteres Buch von Eric Berg lesen, der mich besonders mit der Schreibweise und dem Plot überzeugt hat. Die Schattenbucht ist das dritte Buch von Eric Berg, es scheint sich nicht um eine Reihe zu handeln und kann ohne Vorkenntnisse als ganze Geschichte gelesen werden. Ich empfehle es vor allem Fans von Kriminalromanen und Psychothrillern, kann es auf Grund der moralischen Fragestellungen und der vielen liebevoll gestalteten Charaktere aber auch einem Großteil von Romanlesern empfehlen, wenn das Thema denn Interesse weckt.
Wenn dir diese Rezension gefallen hat, schau doch mal auf meinem Blog vorbei: www.dietipperin.wordpress.com –ich freue mich immer über Besuch!
Do czego byłbyś w stanie się posunąć, gdybyś wiedział, że nie masz niczego do stracenia? Okazuje się, że postawieni pod ścianą bohaterowie najnowszej powieści Erica Berga, są gotowi naprawdę na wiele, by osiągnąć swój cel.
W domu piekarza i jego żony regularnie spotyka się grupa dość osobliwych postaci - serdeczna i miła żona piekarza, jej dominujący mąż, ich naiwna i głupiutka pomocnica, bibliotekarz, włoski macho i informatyk. Z pozoru nie mają ze sobą nic wspólnego, okazuje się jednak, że łączy ich nienawiść do pewnej osoby, z którą chcą wyrównać rachunki. Pewnego dnia ich plan nabiera realnych kształtów, nie wszystko jednak idzie jak po maśle. Mija rok od tych wydarzeń, a piekarzowa próbuje popełnić samobójstwo. Psychoterapeutka Ina Bartholdy stara dowiedzieć się, co zmusiło kobietę do podjęcia tak drastycznego kroku.
W moim osobistym odczuciu, "Zatoka cieni" - mimo, że intryguje od pierwszych stron - nie dorównuje jednak "Domowi mgieł". Napięcie jest, ale nie aż tak odczuwalne. Mamy tajemnicę i czytelnik chce rozwiązać zagadkę jak najszybciej, jednak nie jest ona na tyle zamotana, by głowić się nad nią także po odłożeniu książki. No i zakończenie - z kilkoma zaskoczeniami, ale jednak nie super-spektakularne. Mimo wszystko, to jest naprawdę dobra książka i miłośnicy kryminałów nie będą zawiedzeni. Styl autora jest jedyny w swoim rodzaju i mogę Was zapewnić, że gdyby Eric Berg napisał instrukcję obsługi glebogryzarki, to i tak przeczytałabym ją z wypiekami na twarzy ;) Polecam i czekam na kolejną powieść niemieckiego autora, a Wam przypominam, że premiera książki już 27 czerwca!
Das zweite Buch in Folge was ich von Eric Berg lese und ich muss sagen, dass ich dieses weniger gut fand als das vorherige. Die Geschichte war sehr weit hergeholt. Die Entscheidungen der Charaktere irgendwie nicht immer nachvollziehbar und die Psychologin viel zu naiv. Trotzdem konnte man das Buch gut lesen und für eine Urlaubslektüre hätte es auf jeden Fall gereicht.
Die 62-jährige Marlene Adamski sitzt mit Kaffee und selbstgemachtem Kuchen auf dem Balkon ihres Hauses, steht auf und stürzt sich von demselben. Sie überlebt, doch schweigt sie über die Gründe, warum sie sich das Leben nehmen wollte. Offensichtliche Gründe für einen Selbstmord liegen auch nicht vor. Marlene führt mit ihrem Mann auf der Halbinsel Darß eine gut gehende Bäckerei, engagierte sich sozial und sang im Gemeindechor. Warum also sollte eine solche Frau, die bisher auch noch keine Anzeichen einer psychischen Erkrankung zeigte, umbringen?
Psychologin Ina Bartholdy betreut Marlene während ihres Krankenhausaufenthaltes und bietet ihr an, nach ihrer Entlassung eine Therapie bei ihr zu machen. Gerd Adamski, Marlenes Ehemann, hält so gar nichts davon und überhaupt würde alles von allein wieder in Ordnung kommen, wenn seine Frau nur wieder körperlich genesen ist. Entgegen dem Willen ihres Mannes beschließt Marlene, die Therapie bei Ina zu machen, auch wenn es der Frau unheimlich schwer fällt, sich ihrer Psychologin gegenüber zu öffnen. Es scheint fast so, als belaste ein großes Geheimnis ihre Seele und sie könne dennoch nicht darüber sprechen. Dafür hinterlässt sie Hinweise, denen Ina folgt und so langsam aber sicher hinter Marlenes Geheimnis kommt.
Doch nicht nur ihre Patientin hält Ina auf Trab. Seit einem Jahr ist sie mit Bobby liiert, der einige Jahre jünger ist als sie und über eine Spontanität verfügt, über die Ina immer wieder in Verzücken bringt. Zwischen den beiden läuft es sehr gut, zumindest so lange, bis Stefanie auf der Bildfläche erscheint. Bei Stefanie handelt es sich um Inas Tochter aus einer gescheiterten Ehe und eigentlich sollte diese, auf eigenen Wunsch sogar, bei ihrem Vater leben. Nun hat sie aber die Schule geschmissen und gönnt sich erst einmal eine Auszeit bei ihrer Mutter - wobei ihr der neue Mann an deren Seite so gar nicht zusagt. Zwar ist Bobby ihr gegenüber sehr aufgeschlossen, doch Stefanie kehrt das Biest heraus und macht Ina ihr derzeitiges Leben nicht unbedingt leichter - zumal da ja noch das Geheimnis von Marlene zu lüften ist, um ihr endlich Frieden zu verschaffen ...
Ein schreckliches Geheimnis! Der Plot wurde spannend und abwechslungsreich erarbeitet. Wie gewohnt spielt das bergsche Buch wieder auf zwei verschiedenen Zeitebenen und ich muss sagen, diesmal hat er sich wirklich eine ganz perfide Story ausgedacht. Die Figuren wurden authentisch erarbeitet. Protagonistin Ina wurde sehr einprägsam erarbeitet. Für ihre Patientin geht sie bis ans äußerste, um ihr zu helfen, wohingegen sie privat, gerade im Umgang mit ihrer Tochter, manchmal nicht weiter weiß und hier eindeutig an ihre Grenzen stößt. Den Schreibstil empfand ich als fesselnd erarbeitet, sodass ich abschließend sagen kann, dass mir das Buch schöne Lesestunden bereitet hat.
Eine Gruppe von alltäglichen Menschen, ein nicht wirklich ernstzunehmender Selbstmordversuch, eine hartnäckige Psychologin, ein ungeheuerliches Verbrechen, und im Gegensatz dazu das herrliche Setting. Ein guter Kriminalroman, doch blieb eine Distanz zwischen mir und den Charakteren. Ein Mangel an Spannung macht die Geschichte etwas träge und die Handlung konnte mich nicht so richtig fesseln. Vielleicht waren meine Erwartungen einfach zu hoch. Die Sprecherin, Nina Spier, hat einen hervorragenden Job gemacht, auch wenn ein gewisser Italiener nicht ganz authentisch wirkte.
Dawno żadna książka z wątkiem psychoterapeuty nie wywołała we mnie tak negatywnych uczuć. Co to w ogóle miało być? Psychoterapeutka, która jest główną bohaterką, zachowuje się tak, jakby zjadła wszystkie rozumy i wszystkich dookoła karmi swoimi wydumanymi psychologicznymi mądrościami, choć nikt jej o to nie prosił. Jej rozmowy z innymi ludźmi przypominają rozmowy profesora ze studentem (tak, nawet ze swoją córką nie potrafi rozmawiać po ludzku). Szczyt nastąpił jednak w momencie, gdy Christopher, którego terapeutką jest nasza bohaterka, wchodzi w związek z jej córką, a nasza bohaterka opowiada wszystkim dookoła, że w tej sytuacji chłopak musi zmienić terapeutę, co nie przeszkadza jej w tym, by dalej umawiać się z nim na terapię. Jakby co to nie wierzcie, psychoterapeuci z prawdziwego zdarzenia wiedzą, czym jest etyka zawodowa.
Eine psychologische Fallstudie über Verbrechen und Verbrecher, die ganz harmlos anfängt und weite Kreise zieht. Letzendlich hat es mich aber nicht richtig gepackt.
*Inhalt* Psychologin Ina Bartholdy baut sich gerade eine neue Existenz auf der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst auf. Sie will ihre Patienten ein Stück ihres Lebens begleiten. Ihr nächster Fall, ein missglückter Selbstmord, gibt ihr einige Rätsel auf. Marlene Adamski steht mitten im Leben, scheint glücklich zu sein und springt eines Tages vom Balkon in die Tiefe. Seitdem spricht sie kein Wort. Ina hat echte Schwierigkeiten einen Zugang zu ihrer neuen Patientin zu bekommen. Da Marlene das Haus nicht verlässt, hat Ina auch keine Möglichkeit allein mit ihr zu reden. Warum ist immer jemand in der Nähe? Was für ein Geheimnis trägt Marlene mit sich rum? In einem zweiten Erzählstrang wird eine Straftat aus der Vergangenheit erzählt. Wie mögen diese beiden Geschichten zusammenhängen?
*Meine Meinung* "Die Schattenbucht" von Eric Berg ist mein erstes Buch des Autors und ich bin echt begeistert. Es ist sehr spannend und fesselnd, ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen und habe es innerhalb von 24 Stunden durchgelesen. Nach und nach wird das Puzzle zusammengesetzt, zwar ahne ich ab Mitte des Krimis, wie alles zusammenhängen könnte, doch dadurch wird meine Neugier nicht befriedigt und auch die Spannung wird nicht weniger. Abwechselnd werden die beiden Zeitebenen beschrieben und meist, wenn es richtig spannend wird, wechselt der Autor. Echt clever gemacht, für mich hat dies die Spannung erhöht.
Die Charaktere sind unterschiedlich und sehr lebendig. Sie haben alle ihre Ecken und Kanten. Ina ist mir gleich sympathisch, sie kümmert sich sehr um ihre Patienten und nicht nur weil es ihr Job ist, nein weil sie auch die Menschen interessieren. Marlene dagegen kann ich sehr schlecht greifen, manchmal ist sie mitteilsam und dann wieder will und kann sie nicht reden. Irgendwie scheint sie etwas sehr Schreckliches erlebt zu haben.
Besonders gut hat mir auch gefallen, dass wir einen Einblick in Inas Berufsleben und einen Blick in die menschliche Psyche bekommen haben. Auch wenn es morbide klingt, mich faszinieren die Abgründe menschlicher Seelen.
*Fazit* Wer psychologisch gut umgesetzte Krimis mag, sollte sich diesen mal genauer anschauen. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und 5 Sterne.
Zu guter Letzt möchte ich mich beim Bloggerportal und dem Blanvalet Verlag bedanken, dass sie mir dieses Buch als Rezi-Exemplar zur Verfügung gestellt haben. Das hat aber keinen Einfluss auf meine Meinung.
Spieszmy się doceniać kryminały, w których główna bohaterka nie jest alkoholiczką gdyż jest ich coraz mniej.
Powieść Erica Berga dosyć długo leżała na moim stosiku czytelniczym, gdyż zniechęcona ostatnimi niezbyt udanymi spotkaniami z nowymi „objawieniami literatury kryminalnej” postanowiłam na jakiś czas odpuścić sobie lektury z tego gatunku. W końcu jednak termin wypożyczenia w bibliotece nieubłaganie zbliżał się ku końcowi, a że nie lubię zwracać książek nieprzeczytanych, to wzięłam się do czytania. I tu zaskoczenie! Ta niepozorna, niezbyt w kręgach czytelniczych promowana książka okazała się jednym z ciekawszych kryminałów ostatnich lat. Właściwie nie jest to stricte kryminał, ale raczej coś na kształt powieści obyczajowej z wątkami psychologicznymi i kryminalnymi. Nie mamy tutaj policyjnego śledztwa, a rozwiązanie tajemnicy i winnych poznajemy praktycznie już na początku książki. Zastosowanie takiego zabiegu fabularnego nie sprawia jednak, że przez resztę powieści nic istotnego się nie dzieje, a czytelnik ziewa z nudów. Jest wręcz odwrotnie. Siadając do lektury lepiej zarezerwować sobie kilka godzin gdyż ”Zatoka cieni” cały czas trzyma w napięciu, trudno się od niej choćby na chwilę oderwać. Zaletą książki są również naturalne dialogi (o dziwo nawet te “młodzieżowe”) oraz znakomicie wykreowani liczni bohaterowie. Ostatnio sporo szeroko promowanych kryminalnych nowości wydawniczych charakteryzuje się pozbawioną logiki fabułą, absurdalnymi twistami i jednowymiarowym bohaterami. Na szczęście propozycja Erica Berga nie wpisuję się w tę modę.
Für mich das zweite Buch von Eric Berg und wieder ein flüssiger Schreibstil. Dieses mal konnte mich die Geschichte leider nicht vollends überzeugen.
Scheinbar grundlos stürzt sich Marlene adamski (62 jahre) in die tiefe, sie überlebt den Selbstmord versuch spricht seitdem jedoch kein Wort mehr. Ihr Ehemann kümmert sich scheinbar liebevoll um seine Frau doch lässt er sie keine Sekunde allein mit der Psychologin ina bartholdy, was hat Marlene's Mann zu verbergen ?
Ohne ersichtlichen Grund und ohne emotionale Regung springt Marlene Adamski vom Balkon ihres Hauses in die Tiefe. Sie überlebt, spricht seither jedoch kein Wort mehr. Psychologin Ina Bartholdy findet keine Erklärung für das Verhalten der 62-jährigen Bäckersfrau, doch der Fall lässt sie nicht los. Sie fährt ins mecklenburgische Prerow, um nach ihrer Patientin zu sehen. Marlene wird scheinbar liebevoll umsorgt. Doch das Verhalten ihres Ehemanns macht Ina stutzig. Keine Sekunde lässt er sie mit Marlene allein, will offensichtlich verhindern, dass sie mit Ina spricht. Was hat dieser Mann zu verbergen? Und was hat er mit den merkwürdigen Vorfällen zu tun, die sich in Prerow häufen? Quelle Amazon
Eric Berg ist wirklich ein Meister des Kriminalromans. Er schafft es wie kein Zweiter seinen Figuren Leben einzuhauchen und es gelingt ihm immer wieder, mir als Leser Sympathien für die Verbrecher abzutrotzen. Keiner seiner Charaktere ist eindimensional. Alle haben ihre guten und schlechten Seiten und das finde ich so faszinierend.
Auch der Plot seines 3. Krimis ist wieder meisterhaft durchdacht und hielt mich fest im Griff. Trotz schrecklicher Grippe mit tränenden Augen konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen. Der Spannungsbogen wird konstant hoch gehalten und sorgt dafür, dass man die Geschichte in einem Rutsch lesen muss.
Auch seine Landschaftsbeschreibungen passen perfekt dazu. Sie sind wunderschön, aber doch nicht ausufernd oder langatmig. Sie bewirken aber, dass man jederzeit Bilder im Kopf hat und die Story wie ein Film im Kopf abläuft.
Seine Hauptfigur, Psychologin Ina Bartholdy, hat ihre Ecken und Kanten und ist nicht ohne Fehler. Das macht sie so schrecklich sympathisch. Ich finde einfach keinen negativen Punkt, so sehr ich auch danach suche und darum kann ich nur 5 von 5 Punkten vergeben und mich auf den nächsten Krimi von Eric Berg freuen und hoffen, dass er seine Leser nicht allzu lange warten lässt. Unbedingt lesenswert.
Im ersten Drittel des Buches war die Handlung zwar schon interessant, aber es plätscherte etwas vor sich hin. Dann allerdings nahm die ganze Sache Fahrt auf und die Eigendynamik, die in der Story vorhanden war faszinierend und fesselnd.