Jump to ratings and reviews
Rate this book

52 Wanderungen

Rate this book
»Es gibt Landschaften, in die kommt man nach Hause.« Eine dieser Landschaften, die auf Franz Hohler gewartet hat, ist ein Plateau in der Nähe von St. Moritz. Dort hinauf zieht er, im Gepäck führt er ein kleines Zelt mit, ein Buch und Musikinstrumente. In dieser Bergeinsamkeit möchte er einmal den Vollmond aufsteigen sehen und in seiner stillen Pracht feiern.


Ein ganzes Jahr lang unternimmt Franz Hohler einmal pro Woche eine Wanderung. Er durchstreift Täler und Wälder, wandert über Wiesen, an Flüssen entlang und an breiten Fernstraßen. Er weiß sich an den kleinen Dingen zu erfreuen, an singenden Vögeln, an der aufgehenden Sonne, am ersten Schnee. Aber wie schöne und idyllische Szenen registriert er genauso den wachsenden Verkehr, die Zersiedelung seines Landes und daß sich selbst die entlegensten Berggasthöfe nur noch bewirtschaften lassen, wenn dort Fremde die Arbeit verrichten. Auf diesen Wanderungen lernen wir Franz Hohler auch von einer privaten Seite kennen. Er selber möchte mehr von sich in Erfahrung bringen, und vor allem fesselt ihn eine Erfahrung und läßt ihn jedesmal von neuem auf Wanderschaft gehen: Wie Alberto Giacomettis fadendünnes Männchen »Homme, qui marche«, Hohlers »Lieblingskunstwerk«, erfährt er mit jedem Schritt, wie schön es ist, sich durch Raum und Zeit zu bewegen. Eine Erfahrung, die ihn Woche für Woche näher zu sich selber bringt.


233 pages, Paperback

First published January 1, 2007

2 people are currently reading
14 people want to read

About the author

Franz Hohler

130 books35 followers
Hohler wuchs in Olten auf und besuchte die Kantonsschule Aarau bis zur Matura 1963. Dann begann er das Studium der Germanistik und Romanistik an der Universität Zürich. Während des Studiums führte er sein erstes Soloprogramm pizzicato auf (1965). Dessen Erfolg ermutigte ihn, das Studium abzubrechen und sich ganz der Kunst zu widmen. Sein Werk umfasst unter anderem Kabarettprogramme, Theaterstücke, Film- und Fernseh-Produktionen, Kinderbücher, Kurzgeschichten und Romane.
Er arbeitete immer wieder mit anderen Künstlern zusammen, beispielsweise auf der Bühne und am Fernsehen mit dem Pantomimen René Quellet, mit Hanns Dieter Hüsch oder als Autor und Produzent für Emil Steinberger.
Charakteristisch für Hohlers Werk ist der Wechsel zwischen politischem Engagement und reiner Fabulierlust. Oft geht er auch von feinen Alltagsbeobachtungen aus, die unversehens ins Absurde kippen. Hohler begleitet sich bei seinen Auftritten oft selbst auf dem Cello (Celloballaden). Am 8. Dezember 2011 trat er mit seinem Programm "Das Grosse Buch – Kindergeschichten für Erwachsene" an der 20. Jubiläumsausgabe des Arosa Humor-Festivals auf.
Er ist seit 1969 mit der Germanistin und Psychologin Ursula Nagel verheiratet und Vater von zwei Söhnen. Er wohnt in Zürich-Oerlikon.[1][2]
Hohler ist Präsident der Prix-Courage-Jury. Er ist Mitglied beim Verband Autorinnen und Autoren der Schweiz und bei International PEN.

Franz Hohler currently lives in Zurich.
He is the author of many one-man shows and satirical programs for television and radio.He wrote theater pieces, children's books, stories and novels, and is equally loved and feared for his sharp, witted and pointy humor.
In 2002 he received the Kassel Literary Prize for Grotesque Humor.
One of his most famous works is the "Totemügerli". A "Swiss-German" story based upon a fabulous creature using word- creations, which do not exist.

Ratings & Reviews

What do you think?
Rate this book

Friends & Following

Create a free account to discover what your friends think of this book!

Community Reviews

5 stars
9 (25%)
4 stars
17 (47%)
3 stars
9 (25%)
2 stars
1 (2%)
1 star
0 (0%)
Displaying 1 - 8 of 8 reviews
Profile Image for Jonas.
156 reviews
Read
May 17, 2025
52 Wanderungen war das erste Schweizer Buch, welches ich seit langem gelesen habe (obwohl ich gerne mehr davon lesen würde…). Das Buch basiert auf der Idee von Hohler, für ein Jahr lang, jede Woche auf eine (kleinere oder grössere) Wanderung zu gehen und diese schriftlich festzuhalten.
Die einzelnen Berichte sind zum Teil fast umgangssprachlich geschrieben und daher von der Schreibweise her sicherlich kein Meisterwerk. Hohler kam mir als Mensch auch nicht sehr sympathisch rüber, erwähnt sei zum Beispiel der Fakt, dass er es wichtig findet jedes Mal wenn er mit Menschen einer anderer Hauptfarbe interagiert dies auch zu erwähnen (auch „Ausländer“ ist eine beliebte Beschreibung), natürlich ohne abwertende Kommentare aber trotzdem lassen solche Dinge einen faden Beigeschmack zurück.
Nichtsdestotrotz waren die, zum Teil experimentellen, einzelnen Berichte abwechslungsreich und eigentlich immer unterhaltsam zu lesen. Sie machten zudem Lust, die Wege selbst zu erkunden. Auch war es auch eine schöne Abwechslung, dass die Erzählung in (mehr oder weniger) bekannten Umgebungen spielt.
Profile Image for Tim.
248 reviews51 followers
June 10, 2018
Hohler beschliesst an seinem 60. Geburtstag sich ein Jahr Zeit zu nehmen, um "für das Altern zu üben" und unternimmt in diesem jede Woche eine Wanderung. Grösstenteils in der Schweiz angelegt, sind seine vier- bis sechsseitigen Tourenbeschriebe eine wundervoll leichte Sammlung an Beobachtungen, Eindrücken und Gedanken über Landschaften, Menschen, und deren Geschichte. Obwohl die Wanderungen und deren Aufzeichnung ein fantastisches Privatprojekt darstellen, welchem ich ebenfalls sehr zugeneigt wäre, so wirken seine Gedanken jedoch teilweise etwas uninteressant; oft bin ich über Stellen gestolpert, in denen Hohler gar verurteilend, zynisch wirkt.
Profile Image for Klaus Mattes.
717 reviews10 followers
January 12, 2026
Nicht zur Nachahmung empfohlen. Kurz vor Weihnachten, also an einem der kürzesten Tage und wohlgemerkt bei Minusgraden, begeht der Autor ganz allein die spektakulären Teile von Wutach- und Gauchachschlucht. Wie bei sehr vielen Wanderungen, von denen er in diesem Buch berichtet, ahnt er, dass sein eigener Leistungsanspruch sich wohl etwas über dem üblichen Niveau bewegt und verschleiert daher, was es bedeutet, so einen Gewaltmarsch durchzuziehen. Nur die Schattenmühle als Ausgangspunkt erscheint im Text, das allen Kennern des Südschwarzwalds noch bekannte Bad Boll wird zu „ein ehemaliges Kurbad“, die überaus interessante, aber selbst im trockenen Sommer nicht überall leicht zu meisternde Gauchachschlucht zu „eine andere, von der Seite her einmündende Schlucht“.

Wir bekommen es mit 52 Wanderungen zu tun, weil das Jahr 2003 52 Wochen hat und Franz Hohler in diesem Jahr 60 wird. Und zwar am ersten März; darum fangen die Wanderungen Anfang März an und enden Ende Februar 2004. Eine jede Woche, wenigstens so einigermaßen. Er hat sie datiert; mal liegen zehn Tage dazwischen, mal nur drei. Er habe sich, sagt er im ersten Stück, vorgenommen, in dieser Zeit keinen Kabarettauftritt auf der Bühne, keine Lesetournee, keinen Schulbesuch mehr zu absolvieren, dafür einmal pro Woche zu wandern. Um sich ins Alter einzuüben. Das klingt lauschig und bescheiden und wie gesagt, meistens lässt er den genauen Ausgangs- oder Endpunkt dieser Touren weg, damit man nicht merkt, wie lang und hart, um nicht zu sagen unvernünftig sie gewesen sind.

Wirklich seniorenhaft entspannt und verbummelt, bescheiden geworden und auf die kleinen Freuden konzentriert, wie man sich das nach Blick in den Verlagstext auf dem Umschlag ausmalt, kann dieser Jahresgang mit textlich konzentrierten Notaten nicht werden. Wenn einer das Aareufer von Thun nach Bern eben mal hinab läuft. Mit der lärmigen Autobahn auf großen Teilen der Route an seiner Seite, mal am eigenen, mal am anderen Ufer. Denken werden Sie sich erst mal nicht viel, aber genauso gut könnten Sie von Wiesloch nach Mannheim, von Würzburg bis Schweinfurt laufen. Und dabei noch zwei Besuche bei alten Freunden einschieben. Hohler sucht den Veranstalter im Kulturhaus Mühle Hunziken auf und in Worb bei Bern das Haus seines vor 30 Jahren tödlich verunglückten Liedermacherkollegen Mani Matter, geht mit dessen Witwe am Ufer noch bis in die Stadtmitte.

Es ist das überraschend heiße und trockene Jahr 2003 („Jahrhundertsommer“), aber das Buch macht mehrheitlich einen winterlichen und herbstlichen Eindruck. Als offenbar lebenslanger Alpenfex geht er selbst im Sommer durch Schnee. Für einen Tag, an dem der Wetterbericht 35 Grad vorhergesagt hat, finden wir ihn hinter seinem Sohn auf dem Grat zwischen Liechtenstein und Vorarlberg, wo er von einem Schild berichtet, trittsicher, geübt, schwindelfrei habe man zu sein, erstere beide sei er, das Dritte nicht, nur der Sohn, aber er versuche es zu beherrschen. Am Ende gehen sie dann einen Höhenunterschied von 1.500 Meter hinunter, die Wasservorräte sind getrunken, es wird heißer. In Schaan dann „ein gigantisches Panaché“ (Radlermaß).

Meistens ist Hohler alleine unterwegs. In den Frühling und ins Sommerende kommen zwei Ferienaufenthalte mit der Ehefrau hinein, Ligurien und Wales. Natürlich dürfen auch dort die im Buch oft vertretenen Worte „Grat“ und „Crete“ nicht fehlen. Als der Sommer ganz heiß wird, entflieht er mit der Ehefrau in sein bevorzugtes Rückzugsgebiet vor der Zivilisation. Oberhalb von Juf (Graubünden), dem höchstgelegenen, ganzjährig bewohnten Dorf Europas, gehen sie zu zwei Seen unterhalb des 3000-ers Mazzaspitz hinauf. Dort oben ist verlässlich keiner, man hört nur Stille. Etwas linkisch bauen sie das seit zwei Jahren nicht mehr gebrauchte Zweimannzelt auf. Nachts leuchten die Sterne und Hohler spielt Schubert auf der Blockflöte. Auf all den Bergen ringsum sei er in den vergangenen vierzig Jahren irgendwann mal gewesen, schreibt er.

Als Bergsteiger darf man ihn sich aber nicht vorstellen. Obwohl, er spricht von „mein Bergführer“ und ihn und dessen Frau braucht er im August für den Biancograt zwischen dem Engadin und dem Diavolezzapass, einer zweitägigen Sache mit Hüttenübernachtung. Da wird er dann mal von unten angehoben, damit er den Aufschwung auf einen vereisten Brocken noch schafft, übersteigt angeseilt eine Spalte auf einer Schneebrücke, die der Führer für haltbar erklärt hat, steigt eine zwanzig Meter lange Stahlleiter hinunter. Einmal, da ist er mit einem Freund beim Mürtschenstock in Kanton Glarus, kehren sie um, weil der „erst für den Nachmittag“ angekündigte Wettersturz verfrüht einzutreten scheint. Noch kein Gewitter, aber die Sicht ist zu. Unterm Regen schlitteln sie auf ihren Bergschuhen über rutschige Schneefelder. Weiter unten ist alles verschwunden, der Himmel blau, es war dieser Wettersturz noch gar nicht. Das ist die einzige unter 52 Wanderungen, wo er was abbricht bzw. umkehrt. Dass er sich irgendwie übernommen, ernsthaft verirrt oder in Gefahr begeben hätte, steht nirgendwo. Wenn die Seilbahn auf den Juraberg Weissenstein wegen der Wettersituation unerwartet geschlossen wird, geht Hohler zu Fuß über eine andere Passhöhe in der Nähe.

Ich kann mir nicht helfen, ich mochte das Buch, es interessiert lesend, nicht wirklich.. Sein Autor kam mir mehr und mehr wie ein eigentlich nur in der Schweiz vorstellbarer Spinner vor. Einer, der irgendwelchen abstrusen Höchstleistungen nachläuft, aber keiner soll es merken, man möchte sich niemandem aufdrängen.

Seit ewigen Zeiten hat der Autor ein Haus mit eigenem Garten („wir trinken unseren Holundersirup“) im völlig zugebauten Oerlikon, im Norden der Großstadt Zürich. Die Einwohner scheinen dort von „Dorf“ zu sprechen. Stellen Sie es sich nicht als Dorf vor! Geht er dort, weil Winter ist, von einer Endhaltestelle der Tram in Richtung des Greifensees, eine durchaus handzahme Gegend, dann sitzt man mit Hohler in der ersten Straßenbahn des Tages und ist vor sechs Uhr im Wald oben. (Taschenlampen und Mützenleuchten kommen wiederholt zum Einsatz.) Nämlich wird die heutige Route die Südanflugschneise des Zürcher Airports kreuzen. Die hat man den Schweizern auferlegt, nachdem die deutschen Grenzanlieger gegen den Fluglärm ewig protestiert hatten. Eine Stunde morgens, sechs bis sieben Uhr, sowie zweieinhalb Stunden abends muss neuerdings von Süden her angeflogen werden. Da will Hohler in dunkler Winternacht eben mal hören, wie laut der Krach dort ist.

Glücklich, wer mit 60 zwei Eltern noch am Leben hat, mit denen er eine kleine, ca. neun Kilometer lange Aprilwanderung unter den blühenden Kirschen der Kantone Solothurn und Baselland unternehmen kann. Der Vater ist 87 und war einst Lehrer. Mit zwei seiner eigenen Lehrer, so wird sich noch zeigen, ist Hohler immer wieder mal zum Wandern gefahren, die leben auch noch. Der aus dem Jura an dessen Südfuß gekommene Großvater war einstmals Fabrikarbeiter gewesen. Hohlers Maiwanderung fällt beinahe aus, er muss sich im Aarauer Kantonsspital einer Schulteroperation unterziehen. Die Verlegenheitswanderung geht vor dort durch die Innenstadt auf den westlichen Stadtrand zu und somit ins Elternhaus. Bereits eine Woche später umrundet er den Pfäffikersee, das wären dann auch wieder mindestens 10 km. Noch eine Woche drauf erklimmt er von Bauma im Zürcher Oberland aus das Hörnli – und dann wieder runter. Das ist nicht nur etwa doppelt so weit, sondern es sind mindestens 500 Höhenmeter pro Richtung.

Ich verstand nie so genau, was der Mann eigentlich vorhatte mit seinen Texten. Wenn einem die Verkaufbarkeit des Buchs vorschreibt, dass der einzelne Tag immer so drei bis vier Seiten umfasst, würde ich mir einen „Kern“ überlegen, den ich dem Leser in seinen Kopf einpflanzen möchte. Der kann von Mal zu Mal ganz unterschiedlich ausfallen. Aber bei der einzelnen Wanderung wüsste ich, ob es drum geht, die Schönheit der Welt, der Natur zu preisen, eine Art von innerem, seelischem Erlebnis anzudeuten, einen Blick auf jemanden zu werfen, den ich unterwegs getroffen habe, die notorischen Probleme der modernen Schweiz zu verbuchen (extreme Bauverdichtung, allenthalben Infrastruktur, Atomkraftwerke, Megastromtrassen, Motorradfahrer, Tourismus, Müll, Überdüngung, Bergstürze, Sauberkeits- und Ordnungswahn und so weiter), Schwänke aus meinem Leben zu erzählen, körperliche Grenzerfahrungen, eigene Cleverness, schreckliche Architektur und Landschaftsverschandelung, Tiere, Gemeinschaftserlebnisse, Essen und Trinken, Kulturgeschichte und vielleicht noch anderes ins Augenmerk des Lesenden zu transportieren. Bei Hohler bekommt man von alldem hier und dort mal ein bisschen und fast überall auf drei Seiten mehrere Sätzchen zu mehreren dieser Aspekte. Was es dann so zusammengestellt fürs jeweilige Einzelne bringen sollte, blieb mir schleierhaft.

Er ist kein Schwelger und auch kein Dramatiker. Spannende Geschichten wird man vergebens suchen. Er ist so dieser Verschmitzte, Selbstzufriedene, macht mal das, mal jenes. Am Heiligabend begeht das Ehepaar Hohler mit einem befreundeten Ehepaar einen Grat, der zur Abwechslung doch eher noch zum Flachland zählt, kehrt dann bei einem gemeinsamen Bekannten auf einen Grog an, bevor man zurück nach Zürich zum Fondue fährt. Es gab wohl Gründe, die Namen der beteiligten Privatpersonen nicht in die Literatur aufzunehmen, also erzählt Hohler das mit Figuren, die A, B, C, D, E heißen und macht einem Mühe zu begreifen, wer jetzt Frau und Mann, wer mit wem zusammen ist. Ein sinnloser literarischer Effekt.

Ein andermal ist er, von dem wir wissen, dass er unweit in Oerlikon lebt und früher mal am Zürichberg oben sein Zimmer hatte, als er studierte, südöstlich am Höhenzug entlang von Zürich in Richtung Greifensee unterwegs. Dass mitten in dieser Route der Zürcher Zoo kommt, weiß nicht nur jedes Kind in Zürich, sondern dürfte der Mehrzahl aller Schweizer bekannt sein. Der Autor hat sich entschieden, gerade diesen harmlosen Tag als „Expedition“ zu erzählen. Auf einmal faucht eine Bestie ihn seitlich an. Was ist denn da, soll der Leser fragen. „Da fällt mir ein, dass man hier an der Rückseite vom Zoo vorbei muss, am Tigerfreilaufareal.“ Ein, wie ich finde, sinnloser literarischer Effekt.

Mal dies, mal das, richtig zu Potte kommt er nie. Franz Hohler sagt uns weder, was die schönste Wanderung war, noch welches die schlimmste, was ja an ihm nicht liegen musste, könnte ein Sturm gewesen sein, die Blase an seiner Ferse. An dem Tag, als er entschlossen ist, alles als eine lange Aufzählung aus Nebensätzen zu schreiben, lesen wir:

Dann in großen, schleifenden und fahrenden Schritten die Tiefe suchen. Dabei feststellen, daß die neuen Bergschuhe mit Größe 48 an Kurzskis grenzen und daß das Druckpflaster an der Ferse hält.

Profile Image for Irene.
44 reviews2 followers
March 23, 2018
Wunderschöne Wandergeschichten. Die Sprache ist herrlich, poetisch und in vielen Beschreibungen blitzt Humor auf. Irgendwie machen die Geschichten Lust auf ein Nachwandern weil FH alles so schön beschreibt, man glaubt fast zu fühlen, zu spühren und zu hören was er beschreibt. Danke FH für wunderbare Leseerlebnisse!
Profile Image for Peter.
599 reviews26 followers
June 3, 2022
9.12.2012 Mit großer Vorfreude die Lektüre begonnen. Die ersten vier Wanderungen wiederholt gelesen weil sie so schön geschrieben sind. Wunderbar.
31.12.2012 Jeden Tag nur eine Geschichte - ich kann so hart zu mir sein. Trotzdem habe ich andere Bücher von Hohler schon bestellt (Gesammelte Erzählungen in einem Band erscheint im März 2013 z.B.)
Ausgelesen und dieses Buch irgendwann einmal wieder zu lesen...
8.7.2019 Mit sanftem leisem anhaltendem Vergnügen wieder gelesen. Vermutlich werde ich es nochmals wiederlesen. Ich liebe dieses Büchlein.
03.06.2022 In Vorbereitung auf eine Schweiz Reise mit ruhigem Vergnügen einfach wieder gelesen.
Displaying 1 - 8 of 8 reviews

Can't find what you're looking for?

Get help and learn more about the design.