Lisa und Lela sind die besten Freundinnen – unzertrennlich, schon von klein auf. Doch ihre Freundschaft ist zerbrechlicher, als sie denken. Nach einem Drogenversuch mit Crystal Meth driften die beiden auseinander. Lela nimmt die Droge immer wieder, braucht das Highsein, um nicht an ihrem Leben zu verzweifeln. Lisa dagegen schafft den Absprung und findet ihre erste Liebe. Doch darf sie ihr Glück genießen, während es Lela immer schlechter geht? Diese Geschichte erzählt einfühlsam, welche Schäden der Konsum von Drogen wie Crystal Meth anrichten kann. Dabei begleiten die Leser die beiden Mädchen abwechselnd und erleben so das Was-wäre-wenn-Gefühl hautnah.
Omg, was ist das nur für ein Zeug, die Mädels sind ja nicht nur glücklich, sondern total abgedreht...
Chrystal Meth ist eine Droge die aussieht wie Kristalle, es ist ein Chemiegebräu aus Medikamenten, die kristallisiert und gemixt werden, z. B. wie im Buch steht aus Kinderhustensaft etc. gemacht. Diese Droge bewirkt dass ein Null-Bock-Gemüt plötzlich von einer Sekunde auf die andere zu einem total verrückten, aufgedrehten und motivierten Gemüt wird. Dasjenige, das vorher bestimmte Menschen nicht an sich ranließ, im Buch beim Drillingsmädchen Lela die Mutter, entwickelt plötzlich eine riesige Sehnsucht nach im Buch beschrieben "Mamageruch, Mamaliebe etc." Das ist ja auch der Hintergrund, diese Sehnsucht, warum jemand darauf kommen kann sowas zu nehmen. Aber was dadurch noch passieren kann wird vergessen oder ignoriert, nämlich verändert sich der Körper, das Aussehen, es können Zähne ausfallen, die Haut wird faltig und es kann sogar tödlich enden!
Ich finde es gut, dass die Autorin Jugendbücher zu solchen Themen schreibt, auch wenn sie so schleichend erzählt werden dass man es vielleicht zuerst garnicht bemerkt, was da passiert, sich vielleicht sogar zuerst langweilt, man muss es aufmerksam lesen. Und auch wenn manche der Meinung sind, "zu hart geschrieben für Jugendliche", ich finde es ist eher deutlich und Augen öffnend, damit Jugendliche sowas garnicht erst anfangen. Und wenn ich so sehe was Jugendliche sonst so lesen oder machen, dann - denke ich zumindest - können sie auch solche Lektüre verkraften...