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Der Tag, an dem Vater das Baby fallen ließ

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Der Tag, an dem Vater das Baby fallen ließ, ist der Tag, an dem die Familie innerlich zerbricht. Nichts ist mehr wie vorher. Mutter weint drei Tage und drei Nächte, bis sie plötzlich damit aufhörte und mittels hellblauer Fliesen ihr ganz persönliches Mahnmal an der Stelle errichtete, an der das Baby aufgeschlagen war. Ein Italienurlaub soll alle Gemüter beruhigen und die Wunden heilen. Doch das Gegenteil ist der Fall -- mit der Familie geht es jetzt erst richtig den Bach runter. Vater findet an der Riviera seinen vor Jahren abgehauenen Vater wieder und verkriecht sich bei ihm und dessen jugendlichem Geliebten, Mutter beginnt währenddessen eine skandalöse Affäre mit der Haushälterin, die älteste Tochter, Petra, driftet in Richtung Zeugen Jehovas ab. Und die beiden jüngsten Töchter geben langsam die Hoffnung auf, dass jemals wieder alles wie früher wird...

226 pages, Paperback

First published January 1, 2003

11 people want to read

About the author

Susanne Fröhlich

72 books31 followers
Susanne Fröhlich ist eine deutsche Schriftstellerin und Journalistin, die hauptberuflich für den Hessischen Rundfunk arbeitet.

Susanne Fröhlich machte 1982 ihr Abitur an der Schillerschule Frankfurt. Nach abgebrochenem Jura-Studium (4 Semester) und Volontariat debütierte Fröhlich 1984 beim Hessischen Rundfunk (Hörfunk). Von 1988 bis Sommer 2007 moderierte sie das „Ausgehspiel“ in hr3. Im Fernsehen moderierte sie „Allein oder Fröhlich“, „Vorsicht Fröhlich“ oder „Wir vier“. Sie war regelmäßig Gast bei Blond am Freitag sowie in der HR-Quizshow strassen stars.

Mittlerweile hat Fröhlich mehrere Bücher veröffentlicht. „Frisch gepresst“ handelt von einer Frau namens Andrea Schnidt, die gerade Mutter wird. „Frisch gepresst“ ist der erste Roman/Hörbuch über Andrea Schnidt. Weitere sind: „Frisch gemacht“, „Familienpackung“, „Treuepunkte“ und „Lieblingstücke“. Das Buch „Jeder Fisch ist schön, wenn er an der Angel hängt“ wendet sich an weibliche Singles. In ihrem Roman „Der Tag, an dem Vater das Baby fallen ließ“ wirft die Mutter des verstorbenen Babys den Vater hinaus und beginnt eine lesbische Beziehung zur Zugehfrau. 2004 erschien Susanne Fröhlichs bisher größter Bucherfolg „Moppel-Ich“, ein Ratgeber, der sich auf humorvolle Weise mit Gewichtsproblemen auseinandersetzt. In Anlehnung an dieses Buch entstand auch ein Fernsehfilm. Im MDR Fernsehen moderiert sie die Buchsendung „Fröhlich lesen“.

Susanne Fröhlich lebt mit dem Fernsehmoderator Gert Scobel zusammen. Die beiden haben zwei Kinder.

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Community Reviews

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1 star
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Displaying 1 - 3 of 3 reviews
21 reviews2 followers
September 6, 2021
2.5 stars

Schwieriges Buch - die Grundideen waren sehr interessant, an der Umsetzung haperte es doch stellenweise. In dem Buch verfolgen wir das Leben einer Familie bestehend aus Mutter, Vater und drei Töchtern. Eigentlich gehörte zu der Familie auch noch ein Sohn, dieser wurde aber wie im Titel schon angedeutet, als Baby vom Vater fallen gelassen und verstirbt. Dieses Ereignis löst dann eine Welle an Ereignissen und aus, die Probleme in den Vordergrund rücken, die sicher schon lange im Hintergrund brodelten.

Das Buch behandelt ernste Themen (elterliche Verantwortung, Tod, Sexualität, Radikalisierung) aber alles durch die Augen eines Kindes, das demensprechend unwissend und naiv ist, aber an anderer Stelle doch wieder unrealistisch altklug daher redet.

Irgendwie war das Buch für mich eine verpasste Möglichkeit. Die Prämisse: "Wie geht eine Familie mit einer Tragödie um?" sowie die unperfekten Hauptfiguren, die alle ihre Fehler und ihrer Vergangenheit in sich herumtragen sind nämlich eigentlich wahnsinnig interessant, werden aber nie richtig aufgearbeitet und somit kratzt das Buch lediglich an der Oberfläche. Ich wurde auch das Gefühl nicht los, dass das Buch aus der uninteressantesten Perspektive (die der jüngsten Tochter) geschildert wird. Den Rest sollte ich wohl in Spoiler Tags packen.

38 reviews
March 5, 2024
Diskriminierende Textpassagen aber sonst lustig und interessant geschrieben. Gibt allerdings bessere Bücher von Susanne Fröhlich
Profile Image for gardienne_du_feu.
1,459 reviews12 followers
July 29, 2020
Die Geschichte klingt nach Stoff für einen guten Familienroman: der Vater beugt sich aus dem Fenster, das Baby auf dem Arm - und das Kind stürzt hinaus in den Garten und stirbt. Für die verbleibende Familie ist von da an nichts mehr, wie es war. Der Unglücksfall steht fortan zwischen den Eltern. Petra, die Älteste, steckt mitten in der Pubertät und wollte eigentlich ihre erste große Party feiern, stattdessen wurde an ihrem Geburtstag der kleine Junge begraben.

Aber was Susanne Fröhlich daraus macht, hat mich so gar nicht angesprochen. Der Tonfall ist mir für die Handlung viel zu schnodderig, bei den jüngeren Mädchen (aus Sicht der Jüngsten wird der Roman erzählt) ist keine Spur von Trauer um den toten Bruder zu finden, sondern nur Genervtheit angesichts der Veränderungen und Überlegungen, wie sich jetzt für sie daraus Kapital schlagen lässt, wenn es das Baby nicht mehr gibt.

Ein Familienurlaub in Italien soll alles richten und die Familie wieder zusammenschweißen. Nach ein paar Tagen in einem italienischen Touri-Badeort mit nervigen Strandnachbarn, Sonnenbränden und Gequengel verspricht der Vater den beiden jüngeren Töchtern, ein Federballspiel kaufen zu gehen und trifft in dem Souvenir- und Spielzeugladen doch ausgerechnet auf seinen Vater, der vor Jahrzehnten seine Mutter verlassen hat. Der erkennt den Sohn auch sofort wieder (klar doch ) und plaudert fröhlich aus dem Nähkästchen.

Und da verließen sie ihn ... an der Stelle hatte ich keine Lust mehr auf das belanglose Geschreibsel, das mir vorkam wie der Versuch einer Tragikomödie, aber ohne das notwendige Gespür für die Dosierung von Ironie und Schnodderton. Die Personen agieren hölzern und sprechen völlig unglaubwürdig.

Aus einem Satz drei oder vier zu machen, ist auch kein guter Stil: "Außerdem brachte er uns immer etwas mit. Bei jedem Besuch. Meistens Colafläschchen. Jedem sein eigenes Tütchen. Mit genau gleichviel Fläschchen." Argh!

Das war mein erstes und gleichzeitig letztes Buch von Susanne Fröhlich.
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