Wie ein Blitz aus heiterem Himmel wird ein kleines Dorf im fernen Transsilvanien von den grausamen Vollstreckern der Inquisition in Schutt und Asche gelegt. Die Überlebenden werden verschleppt; nur der junge Frederic entkommt dem brutalen Überfall.
Als Frederic herausfindet, daß die heimtückische Tat einzig und allein dem Schwertkämpfer Andrej galt, ist es schon fast zu spät. Aber Andrej spürt den jungen Mann auf und nimmt ihn mit auf eine abenteuerliche und unglaublich gefährliche Reise quer durch Transsilvanien.
Doch schon bald hegt Frederic einen furchtbaren Verdacht: Andrej, der Mann, der fast unbeschadet durchs Feuer gehen kann und die schwersten Verletzungen mühelos übersteht, muß mit dem Teufel im Bunde sein! Daß Andrej zu den letzten Unsterblichen gehört, die für ihr ewiges Leben einen hohen Preis bezahlen, ahnt er nicht.
Wolfgang Hohlbein is a German author of science fiction, fantasy and horror fiction who lives near Neuss, North Rhine-Westphalia. His wife, Heike, is also a writer and often works with her husband. She often comes up with the story ideas and therefore is generally credited as co-author. Their daughter, Rebecca, is also a writer.
Writing short stories since age 15, Hohlbein was first recognized as an author after sending in a manuscript he and his wife had written at a fantasy and science fiction writing contest in 1982. They won and their book, Märchenmond (English title: "Magic Moon"), was published by Ueberreuter Publishing, soon becoming a bestseller and winning several awards. It is one of their greatest successes till today.
Many of his more than 200 books are translated and published in many European countries as well as in South Korea. Yet for many years none of his works had been translated into English. In 2006, Magic Moon was translated into English and published in the United States.
Alman yazar, o toprakların fantazya türleri konusunda en iyilerinden olduğu söylenen Wolfgang Honlbein'in eseri "Ölümsüzlerin Tarihi" Epsilon Yayınları'ndan çıkmış. bir kaç tanıtım yazısı, kapağının çekiciliği ile edindiğim bir eser. Açıkcası çok daha karanlık ve gotik bir dekor, daha kırılgan, derin karakterler bekliyordum. Yazarın kalemi, kurgusu gayet sade, cümleleri ise akışkan. Zaten romanı kurtaran, okuru kendine bağlayan en belli başlı unsurlar da bunlar aynı zamanda. 283 sayfa boyunca adeta iki boyutlu bir maceraya çıkıyoruz, aslında çok yol kat etmiyoruz. Anlatmak, varmak istediği yer, baş kahramanımız Andrej Delany'in anlaması gereken şeyler uzatılıyor, lastik gibi çekiliyor. Ancak bir kez daha söylemekte fayda var; eser gayet rahat, hızlı okunabiliyor. Tarihi diyar fantazyası romanı mı demek yoksa tarihi gizem mi demek lazım bilemiyorum. Ancak bahsedildiği, tanıtıldığı kadar Gotik unsurlara sahip değil. Naçizane fikrim. Bu arada sanırım bir serinin ilk kitabı. Belki seri ilerledikçe her şey çok daha götik bir hal alabilir. Yumuşak geçişleri olan güzel bir fantazya eseri okumak istiyorsanız öneririm.
Un fantasy gotico davvero carino. L'autore trae ispirazione dal romanzo di Stoker: ritroviamo l'ambientazione, infatti la storia si svolge in Valacchia, e la leggenda dei vampiri, anche se revisionata per alcuni aspetti. Lo stile dell'autore risulta scorrevole, anche se probabilmente risente un po' degli anni passati dalla pubblicazione del romanzo. La trama si snoda in maniera fluida e i personaggi sono ben costruiti, anche se poco approfonditi. L'unico su cui Hohlbein si sofferma è il protagonista, Andrej. I vari intrecci della trama ed i dettagli sulla natura dei personaggi vengono svelati al lettore così come li scopre il protagonista. Ciò fa sì che il lettore rimanga incollato alle pagine del libro per riuscire ad avere una risposta alle domande che la storia genera. L'alone di mistero e l'atmosfera sono gli aspetti che maggiormente mi hanno colpita, così il fatto che sia coinvolta anche l'Inquisizione ecclesiastica. Sicuramente sono curiosa di sapere come continuerà la storia, anche se devo dire che il libro non si conclude con chissà quale colpo di scena, e comunque un paio ben riusciti ci sono nel corso della narrazione. Se volete leggere una storia sui vampiri decisamente diversa dal solito, allora non potete non leggere questo libro. In particolar modo gli appassionati di Stoker troverebbero il libro avvincente, anche se personalmente non amo il romanzo di Stoker e ho comunque apprezzato questo libro.
Klassisches, leicht eingestaubtes deutsches Fantasy in seiner Reinstform. Dabei sprachlich aber wirklich gut geschrieben.
Es geht um Andrej und Frederic, den er als Mündel auf seinem Weg aufliest als er durch sein zerstörtes Heimatdorf in Transsilvanien streift. Die beiden sinnen auf Rache - dabei Frederic etwas zügelloser als Andrej - und das ganze Buch ist voller Vorahnungen. Besagte Vorahnung bzw klarer "Twist" geschieht allerdings erst auf den letzten Seiten so richtig.
Gefühlt habe ich 350 Seiten Prolog zu einer epischen Reise gelesen, was bei 15(!) Folgebüchern auch irgendwo Sinn ergibt. Ich werde wohl irgendwann weiterlesen, aber man braucht schon etwas Durchhaltevermögen - wer aber mal zwischendurch eine kleine Zeitreise ins altmodischere Fantasy wünscht ist hier absolut richtig!
Schön, mal wieder was von Wolfgang Hohlbein zu lesen. Er war, gleich nach Wolkow, mein Einstieg in die Fantasyliteratur. Ich habe die Enwor Saga regelrecht verschlungen.
Am Abgrund hat mich zwar nicht so sehr begeistert, aber trotzdem hat mich die Geschichte gut unterhalten und ich werde auf alle Fälle auch den nächsten Teil lesen.
Şimdi bakınca bulamadım ama bu kitabın ilk vampir romanı olduğu şeklinde bir bilgi var aklımda nedense. Ama öyleyse de değilse de meh’di benim için. Akıcı bir kitap ama okumasam da olurdu.
Ich hab mir dieses Buch vor kurzem von einem guten Freund geliehen und ihm dafür "Rumo & die Wunder im Dunkeln" gegeben. Ich war von diesem Buch durchaus positiv überrascht, da ich eigentlich gar kein Vampirfan bin und bis jetzt auch noch nicht viel von Wolfgang Hohlbeins Erwachsenenbüchern gelesen habe. Mir hat das ganze Setting, im Osteuropa des 16. Jahrhunderts, sehr gut gefallen und auch toll fand ich, dass das Töten in diesem Buch moralisch in Frage gestellt wird, was nicht in vielen Büchern, die in dieser Zeit spielen, der Fall ist. Auch wenn zum Ende ein Wendepunkt kam, den ich wirklich nicht habe kommen sehen, fand ich das Buch insgesamt noch relativ ruhig. Ich habe das Gefühl, dass die Story noch sehr viel beinhaltet und der erste Teil noch ein kleines bisschen Potential liegen lässt. Nichtsdestotrotz wohlverdiente 4 von 5 Sternen!
Ich habe diese Reihe als Teenager total geliebt und in meiner Erinnerung haben mich vor allem die historischen Bezüge fasziniert. Nach Hören des ersten Bands fast 20 Jahre später hält sich meine Begeisterung zwar in Grenzen, aber ich gebe noch nicht auf. Den Erzählstil finde ich manchmal banal, insgesamt sehr repetitiv und dadurch phasenweise anstrengend. Durch die tolle Erzählstimme von Dietmar Wunder lässt sich das aber verkraften und ich bin gespannt, ob der nächste Teil ein bisschen mehr bietet.
I like how the morality of killing is questioned. Especially with Frederic, you can see an interesting character development, showing what it does to a child when his entire family is taken away from him. I'm excited to see how The story continues!
Zum Inhalt: Wie durch einen Blitz aus heiterem Himmel wird ein kleines Dorf in Transsylvanien von den grausamen Vollstreckern der Inquisition in Schutt und Asche gelegt. Allein der junge Frederic kann entkommen. Kaum hat er herausgefunden, dass die heimtückische Tat einzig und allein dem Schwertkämpfer Andrej galt, als dieser ihn auch schon aufsucht und mitnimmt auf eine abenteuerliche und gefährliche Reise quer durch das Transsylvanien des 15. Jahrhunderts. Doch schon bald hegt Frederic einen furchtbaren Verdacht: Ist dieser Mann, der fast unbeschadet durchs Feuer gehen kann und schwerste Verletzungen mühelos übersteht, etwa mit dem Teufel im Bunde?
Cover: Das Cover meiner Buchversion fand ich recht angenehm gestaltet, auch wenn es noch nicht viel zur Geschichte ausgesagt hat. Zu sehen ist hier auf grauem Grund ein Mann in kämpferischer Pose mit einem goldenen Helm bekleidet und einem Schwert in der Hand. Die Assoziation zu den goldenen Kriegern finde ich, ist ganz gut gegeben. Jedenfalls sagt mir dieses Cover mehr zu, als das des Originalbandes, bei dem man lediglich eine schattenhafte Burg sieht.
Eigener Eindruck: Andrej Delany kehrt nach dem Tot seiner Tochter und seiner Frau in sein Heimatdorf Borsa zurück, um dort seinen Sohn aufzusuchen. Doch das Dorf ist verlassen und schnell stellt er fest, dass etwas geschehen sein muss. Zu seinem Entsetzen findet er die Hälfte des Dorfes niedergemetzelt in der Burg wieder. Dort trifft er auch auf Frederic, der ihm erzählt, dass ein Kirchenmann und drei goldene Ritter so brutal mit den Dorfbewohnern umgegangen sind. Die zweite Hälfte der Bewohner, darunter auch Frederics Mutter, wurden als Sklaven verschleppt. Andrej und Frederic nehmen die Verfolgung auf und stehen bald im Fokus der goldenen Ritter. Nach einem Hinterhalt im Wald, bei dem Andrej nur knapp gewinnen kann und der goldene Ritter flieht, gelangen sie in ein Gasthaus, welches in der Nacht von den Rittern angezündet wird. Mit Hilfe von zwei Dieben - Serge und Krusha - können sie sich retten. Nachdem die Wunden von Andrej und Frederic schnell verheilt sind und sie sich mit Serge und Krusha verbündet haben, machen sich Andrej und Frederic auf den Weg nach Constanza. Dort treffen sie bald auf die junge Maria, in die sich Andrej verliebt. Was er jedoch erst später erfährt - sie ist die Schwester des Inquisitors Domenicus, welcher das Dorf Borsa angegriffen hat. Nachdem es zu einer Auseinandersetzung kommt, verletzt Andrej Domenicus lebensbedrohlich und wird in Folge dessen nicht mehr nur von den Rittern gejagt, sondern auch von den Gefolgsleuten des ansässigen Herzogs…
Der Roman ist einfach atemberaubend. Mehr muss man eigentlich kaum noch sagen. Wolfgang Hohlbein hat es mit seinem genialen Schreibstil wieder geschafft eine Storyline zu erschaffen, die einen den Atem anhalten lässt. Die Details erschaffen wirklich wunderbare Bilder und man ist so schnell in der Geschichte gefangen, dass man kaum merkt, was um einen herum passiert. Man fiebert mit den Helden der Geschichte regelrecht mit. Man kann das Grauen und Entsetzen der Helden regelrecht greifen, man muss immer wieder den Atem anhalten. Egal wie spät es in der Nacht ist, man muss einfach wissen, wie es weiter geht. Man liest und liest. Man nimmt sogar schlaflose Nächte in Kauf. Es ist wirklich wieder ein Meisterwerk. Absolut empfehlenswert! Wer die Geschichte nicht kennt, hat wirklich etwas verpasst! Ich kann es kaum abwarten den nächsten Teil in den Händen zu halten und zu erfahren, wie es mit den beiden Helden weiter geht, denn noch immer müssen sie die Dorfbewohner aus der Sklaverei retten und die Ritter sind ihnen auch noch auf den Fersen.
Fazit: Eine spannende Fantasygeschichte rund um das Thema Vampirismus, Aberglaube und Inquisition. Absolut lesenswert!
„Am Abgrund“ von Wolfgang Hohlbein ist durch seine düstere Grundstimmung und einer genialen, aber doch traditionellen, Vampirgeschichte ein absolutes Muss für jeden Vampirfan.
Cover Das Cover, kann im Vergleich zur Story, nicht wirklich bei mir punkten. Trotz düsterer Stimmung im Cover, welche auch oft im Buch aufkommt, ist es für meinen Geschmack ein wenig langweilig gehalten.
Handlung Dies ist kein modernes Vampirbuch, wie sie in den letzten Jahren die Buchläden haben überquellen lassen. Es ist eher traditionell, wenn auch mit einer neuen Idee des Vampirismus.
Als Andrej zurückkehrt, findet er sein Heimatdorf in Schutt und Asche wieder. Alle Bewohner sind entweder tot oder wurden von den Tätern erschleppt. Nur einer, ein Junge names Frederic, hat den brutalen Übergriff auf sein Dorf überlebt, und Andrej nimmt sich des Jungen an. Beide begeben sich auf eine gefährliche Jagd, um die Täter, Handlanger der Inquisition, ausfindig zu machen, sich zu rächen und die verschleppten Überleben zu retten.
Doch wie es nun einmal so ist, nicht alles läuft nach Plan. Andrej und Frederic stoßen immer wieder auf Widrigkeiten, unter anderem geraten sie in die Gefangenschaft eines üblen Informanten. Sie standen sprichwörtlich am Abgrund.
Andrej spürte schon immer, dass er anders ist, und auch Frederic beginnt Verdacht an ihm zu schöpfen, dass er kein normaler Mensch ist. Als es zu einem ersten Showdown, einem Kampf mit einem Goldenen Ritter, kommt, beginnt Andrej’s entscheidende Transformation zum Vampyr.
Mehr zum Inhalt möchte ich an dieser Stelle nicht erwähnen, sonst würde ich wohl zu sehr spoilern.
Schreibstil/Setting Dies war mein allererstes Buch von Wolfgang Hohlbein, und „Der Abgrund“ hat es mir nicht wirklich einfach gemacht, mich mit seinem Schreibstil, der ein wenig anstregend ist, anzufreunden. Durch seine detailreichen Erzählungen kommt anfangs nur wenig Fahrt in die Handlung, auch wenn sie unterhaltsam bleibt. Hohlbein hat ein unglaubliches Talent eine sehr düstere Stimmung zu produzieren, welche mich am Ball gehalten hat. Doch so richtig spannend wurde es erst zum dritten Viertel des Buches. Es ist absolut verständlich, dass ein Autor eine Reihe, erst nach und nach brisante Details ans Tageslicht bringt. Doch hier hätte ich mir zu Beginn ein wenig mehr Erklärung gewünscht, um nicht zu sehr im Dunklen zu stochern.
Wolfgang Hohlbeins Am Abgrund ist der Auftakt zu einer 15bändigen Reihe namens "Die Chronik der Unsterblichen".
Der Roman spielt im 15. Jahrhundert. Andrej reitet in sein kleines Heimatdorf in Transsilvanien. Dort findet er nur noch einen sterbenden alten Mann und den Jungen Frederic vor, alle anderen Überlebenden wurden von den Mördern, Vollstreckern der Inquisiton, verschleppt. Andrej und Frederic machen sich auf, um die Überlebenden zu finden und zu befreien. Dabei treffen sie bald auf einige der Täter und entkommen mehrmals nur knapp dem Tod. Dabei überlebt Andrej Situationen, die er eigentlich nicht überleben konnte - ist die Inquisition hinter ihm her, weil er mit dem Teufel im Bunde ist? Doch Andrej scheint selbst ahnungslos zu sein und erst am Ende des Romans wird ihm klar, wer er wirklich ist.
Was soll ich sagen? Obwohl dies eine durchaus ganz andere Art von Vampirgeschichte ist als der romantisierende Kitsch, der in vielen anderen Reihen verkauft wird, konnten Am Abgrund und Wolfgang Hohlbein mich nicht überzeugen. Lange Passagen des Romans sind beschreibend, die Kampfszenen ebenfalls sehr detailliert und langatmig. Vieles über die Natur dieser "Sorte Vampire" bleibt komplett unklar und wird nur scheinbar erklärt, insgesamt passiert reichlich wenig. Auch der innere Widerspruch Andrejs - er will nicht töten, muss es aber - bleibt schwammig. Scheinbar absichtlich hat Hohlbein Andrejs Vergangenheit nur angedeutet, es muss noch offene Fragen für die weiteren Bände der Reihe geben. Auch die Tatsache, dass Frederic im Grunde mehr über Andrejs Natur weiß als dieser selbst - er konnte es ihm nur nie sagen (obwohl sie tagelang zusammen unterwegs sind) - ist vollkommen konstruiert.
Einzig positiv ist die düstere Stimmung und die latente Bedrohlichkeit der Charaktere, die es andererseits aber auch unmöglich macht, sich mit den Protagonisten zu identifizieren. Hohlbeins stark beschreibender Stil ist mir insgesamt zu langatmig und die Dialoge zu holzig, zumindest wirkten sie in dieser Audiobook-Fassung so. Für mich ein Hinweis, die Reihe und diesen Autor bis auf weiteres in die Verbannung zu schicken.
No, just no. Repetitive writing, flat characters and the storyline was super difficult to follow. I found myself thinking "why are we here again?"ALL the time. I don't recommend this book, nor the second or third one. I gave up halfway through the third book.
Ich habe dieses Buch im Urlaub gelesen, mein Freund hat die komplette Reihe und hat mir die ersten drei Bücher mit ins Reisegepäck getan.
Ich muss sagen es ist nicht so meins. Die Geschichte beginnt damit, dass Andrej nach vielen Jahren zurück in sein Heimatort reitet und dort leider nur noch seinen alten, schrecklich gefolterterten und im Sterben liegenden Onkel vorfindet. Viele andere Dorfbewohner sind tot. Nachdem er seinen Onkel von seinem Leiden erlöst stellt sich heraus, dass doch noch jemand überlebt hat. Eine Junge mit dem Namen Frederic.
Von Frederic erfährt Andrej was in seinem Dorf vorgefallen ist und das ein Inquisitor die restliche, noch lebende Dorfbevölkerung gefangen nahm. Er beschließt mit dem Jungen loszuziehen und dessen Familie sowie den Rest des Dorfes zu befreien.
Sie verfolgen den Inquisitor und sein Gefolge, bis sie in einen Hinterhalt geraten. Es kommt zum Kampf und wie jede Kampfszene in diesem Buch (und davon gibt es so einige!) ist sie sehr ausführlich beschrieben. Böse Zungen möchten behaupten sehr langatmig.
Nachdem sie also diesen Kampf bestanden haben setzen sie ihre Reise fort und landen schließlich, nachdem sie noch einen Gasthofbrand überleben, in der großen Stadt Constanta, in der sich der Inquisitor aufhält. Nach einigen Schwierigkeiten treffen sie auf einen Informanten, der sich später allerdings als intriganter Burgherr herausstellt und die beiden gefangen nimmt.
Zum Schluss gelingt es Andrej jedoch sich gegen den Burgherren und gegen einen der drei übermenschlichen Begleitern des Inquisitors zu behaupten und er erfährt sogar ein wenig über das, was er ist. Warum er so schnell heilt, weitaus schneller als normale Menschen und das es Menschen wie ihn gibt, die Jahrhunderte alt werden können.
Die gefangenen Dorfbewohner werden auf ein Sklavenhändlerschiff verbracht, während der Inquisitor ein anderes Schiff betritt. Am Ende des Buches müssen sich Frederic und Andrej entscheiden welchem sie folgen wollen.
Soweit so gut. Die Story an sich ist ja nicht schlecht. Allerdings ist sie mir viel zu langatmig, besonders die Kampfszenen. Desweiteren ist Andrej immer wieder hin und hergerissen, weil er niemanden töten möchte, es aber tun muss. Frederic scheint von Anfang an sehr rachedurstig zu sein und ist quasi aufs töten versessen. Andrejs Versuche ihm den Unterschied zwischen Mord und "Notwehr" zu erklären scheitern kläglich und das mehrfach. Der Junge ist trotzig und impulsiv, was die beiden mehr als nur einmal in Schwierigkeiten bringt und ihn als Charakter sehr unsympathisch macht. Auch wenn sein Verhalten nach dem Erlebten zumindest zum Teil nachzuvollziehbar sein mag.
Zu guter Letzt kommt mein "Lieblingscharackter" dieses Buches: Maria, die Schwester des Inquisitors, in die sich Andrej Hals über Kopf verliebt ... nachdem er sie 2x gesehen hat...
Ich weiß nicht welchen Zweck diese nichtvorhandene Romanze für den weiteren Verlauf der Reihe hat, aber mir erscheint sie unsinnig und aus der Luft gegriffen. Sie sehen sich das erste Mal und reden kaum miteinander, dann sehen sie sich ein weiteres Mal, reden wieder wenig miteinander, und er ist schwerstverliebt?
Höchst unsinnig und an den Haaren herbeigezogen!
Ich werde den zweiten und mindestens den dritten Teil auch lesen, weil ich nunmal im Urlaub bin und nichts anderes hier habe (und weil es angeblich besser werden soll)
Allerdings muss ich gestehen, dass ich nach diesem ersten Band nicht auf die Idee kommen würde die weiteren zu lesen, wenn ich sie nicht zufällig schon hier hätte (und keine Alternative)
Andrej Delany kehrt nach dem Tot seiner Tochter und seiner Frau in sein Heimatdorf Borsa zurück, um dort seinen Sohn aufzusuchen. Doch das Dorf ist verlassen und schnell stellt er fest, dass etwas geschehen sein muss. Zu seinem Entsetzen findet er die Hälfte des Dorfes niedergemetzelt in der Burg wieder. Dort trifft er auch auf Frederic, der ihm erzählt, dass ein Kirchenmann und drei goldene Ritter so brutal mit den Dorfbewohnern umgegangen sind. Die zweite Hälfte der Bewohner, darunter auch Frederics Mutter, wurden als Sklaven verschleppt. Andrej und Frederic nehmen die Verfolgung auf und stehen bald im Focus der goldenen Ritter. Nach einem Hinterhalt im Wald, bei dem Andrej nur knapp gewinnen kann und der goldene Ritter flieht, gelangen sie in ein Gasthaus, welches in der Nacht von den Rittern angezündet wird. Mit Hilfe von zwei Dieben - Serge und Krusha - können sie sich retten. Nachdem die Wunden von Andrej und Frederic schnell verheilt sind und sie sich mit Serge und Krusha verbündet haben, machen sich Andrej und Frederic auf den Weg nach Constanza. Dort treffen sie bald auf die junge Maria, in die sich Andrej verliebt. Was er jedoch erst später erfährt - sie ist die Schwester des Inquisitors Domenicus, welcher das Dorf Borsa angegriffen hat. Nachdem es zu einer Auseinandersetzung kommt, verletzt Andrej Domenicus lebensbedrohlich und wird in Folge dessen nicht mehr nur von den Rittern gejagt, sondern auch von den Gefolgsleuten des ansässigen Herzogs. Nachdem Andrej in einen Hinterhalt gelockt wird, kommt es zum großen Showdown zwischen Andrej und einem der goldenen Ritter. Dieser erklärt Andrej, dass sie Unsterbliche sind und wie man sie töten kann. Schließlich besiegt Andrej den goldenen Ritter und trinkt dessen Blut. Währenddessen tötet Frederic den Herzog - ebenfalls ein Unsterblicher - und nimmt dessen Blut ebenfalls in sich auf. Gemeinsam machen sich die Beiden auf den Weg, um dem Menschenhändler Abu Dun zu verfolgen. Denn dieser hat die Sklaven von Borsa bereits an Bord genommen und sich auf den Weg gemacht.
Der Roman ist einfach atemberaubend. Und trotz alledem, dass ich wusste, wie er ist, habe ich mir noch das Hörbuch geholt! Wolfgang Hohlbein hat es mit seinem genialen Schreibstil wieder geschafft eine Storyline zu erschaffen,die einen den Atem anhalten lässt. Man fiebert mit den Helden der Geschichte mit. Man kann das Grauen und Entsetzen der Helden regelrecht greifen. Wenn man dem Hörbuch lauscht, kann man einfach nicht aufhören! Man nimmt sogar schlaflose Nächte in Kauf. Es ist wirklich wieder ein Meisterwerk. Absolut empfehlenswert! Wer die Geschichte nicht kennt, hat wirklich etwas verpasst!
Am Abgrund ist für mich der perfekte Einstieg in Die Chronik der Unsterblichen, und Wolfgang Hohlbein gehört ohnehin zu meinen absoluten Top-Fünf-Autoren. Ich liebe seinen Stil, seine Atmosphäre, diese Mischung aus Dunkelheit, Mythos und menschlichen Abgründen. Ich habe viele seiner Bücher gelesen, aber diese Reihe begleitet mich schon seit Jahren. Immer wenn ich zwischen zwei Büchern festhänge oder einfach den Kopf frei bekommen möchte, greife ich wieder zu den Chroniken – und jedes Mal fühlt es sich an wie Heimkommen in eine düstere, faszinierende Welt.
Der erste Band führt in die Geschichte von Andrej Delãny, der nach langer Abwesenheit in sein Heimatdorf zurückkehrt – nur um festzustellen, dass es zerstört wurde und kaum jemand überlebt hat. Die Begegnung mit dem Jungen Frederic, der ebenfalls ein furchtbares Schicksal hinter sich hat, bildet den emotionalen Kern des Romans. Gemeinsam geraten sie in einen Strudel aus Gewalt, Verfolgung und übernatürlichen Kräften, und Hohlbein erzählt das mit einer Intensität, die sofort unter die Haut geht.
Ich liebe diese Bücher seit Jahren und lese sie immer wieder. Für mich sind sie wie ein literarischer Reset-Knopf: Ich öffne eine Seite, und die Welt um mich herum verschwindet. Am Abgrund ist düster, spannend, atmosphärisch dicht – genau das, was ich an Hohlbein so sehr schätze. Absolute Empfehlung.
Un premier tome sombre et sanglant adaptation d'un roman de fantaisie allemande (que je ne connais pas) Le dessin et la lumière sont extraordinairement exploités pour les scènes très obscures ou macabres Pour ma part, il m'a manqué de temps un temps un peu de "lumière" (les scènes de plein jour sont également obscurcies à part quelques rares exceptions) Pour l'histoire elle-même, l'auteur plante le décor de dark fantaisie moyenâgeuse avec massacres sous fond d'inquisition A conseiller aux amateurs du genre
Ohne genauer benennen zu können, warum, hat mir auch dieses Buch von Hohlbein wieder sehr gefallen :) Innerhalb von drei Tagen hatte ich es durch und bin froh, auch schon den nächsten Teil hier liegen zu haben hehe
Einzig das Ende hat mir nicht so gut gefallen. Ich war mindestens genauso verwirrt wie Andrej, wenn nicht sogar ein bisschen mehr xD Da hätte der Autor gerne bereits klarer werden können. Ich hab das Gefühl, irgendwie etwas verpasst zu haben, weil um den heißen Brei geredet wurde, alle auf einmal aber wussten, was Sache ist 🤔
Dieses Buch ist der Auftakt einer 17?teiligen Reihe. Ich liebe die Bücher von Wolfgang Hohlbein und auch dieses Buch gehört dazu. Ja es ist etwas viel Tamtam, aber im ersten Teil einer so langen Reihe finde ich es nur vernünftig, wenn man die Welt und Hauptcharaktere gut beschreibt, sodass man weiß um wen es die nächsten Teile geht und sich auch die Welt gut vorstellen kann. 4 Sterne weil das nicht mein liebster Teil aus der Reihe war aber ich empfehle auf jeden Fall die Reihe zu lesen.
Ich habe das Buch gelesen meist um mein Deutsch zu erfrischen. In der Mitte schien es mir eher mittelmäßig und etliche Repliken eher klischeeartige. Als ich aber das ganze gelesen habe, habe ich festgestellt, dass das Buch gar nicht soo schlim war. Werde mit dem zweiten Teil fortsetzen :)
Absolut packend von Beginn an. Das Setting fängt genial an, die vielen Ortswechsel halten die Handlung in Schwung und die Kämpfe sind sehr dynamisch beschrieben. Wiewohl die Plot Twists gut angebahnt werden, ist die Entwicklung eines bestimmten Charakters ein wenig vorhersehbar.
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Very cool "old" book that takes place in the dark middle age. The guys are gifted with the sword (which doesn't mean it is only action), the church is powerful and frightening.
Main character Andrej Delany is, like always, a young man. He senses something strange in him. And there is a world full of adventure wating for him.
First things first, it should be said that I am not a fan of Hohlbein's books and I mainly just read it because I ran out of books and it was the only thing my brother had on him during our vacation. (He bought it second hand, together with the second book of this series, for 50 cents) So I was not expecting a lot and it was not a good book. The writing itself is not better than general pulp fiction, which fits to the thickness of this book. He keeps repeating the same words over and over, even in the same sentences and apart from very few characters, most appearing in this book are very bland. A lot of the historic and geographic facts don't match up to the story or reality and his names are probably just randomly chosen and not very fitting to the place of the character's origin. But that aside, let's talk the plot: it all seems very fast-paced, despite there is not a lot of things happening, and a lot remains unexplained. His main character is very confusing, especially since he complains a lot, even if everything always magically turns out just fine for him. The reader is probably supposed to like him, because he constantly reminds us how much of a ~noble~ person he is, for not killing people out of fun, yada yada, but because of the frequency he tells us this fact it starts to get very annoying and high-nosed. Somehow, some beautiful woman falls for him and he immediately thinks about marrying her or something? And he randomly grows very very very fond of a child in like, what, an hour? The personal relationships are not really written very well and the plot keeps repeating itself. Ouh, main character gets captured and escapes, but no, he has to save that random child, he has some serious talk to child about how killing is not fun, but the child does not understand because there is something ~dark~ about him, rinse and repeat maybe three times and you have that book. I mean, who am I to judge, I really like Bernard Cornwell and his Sharpe series is rather repetetive, but for someone who is praised so highly for his fantasy/ fiction novels, one would expect some quality.
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