Ein Teil einer künstlichen Hüfte, das zwei Touristen aus einem Güllefass wie ein Katapult um die Ohren fliegt, ist der Auslöser für die Suche nach einem lange verschwundenen Mann. Irmi Mangold und Kathi Reindl finden heraus, zu wem die Hüfte gehörte. Die Geschichte des Bauern ist ein Albtraum. Erst kommt sein behinderter Sohn ums Leben, dann verenden all seine Kühe an einer rätselhaften, schleichenden Krankheit, und schließlich gibt es kein Lebenszeichen mehr von ihm selbst. Alles deutet auf einen Giftskandal hin, der mehr Lügen und Verdächtige hervorbringt als das Garmischer Land Kuhfladen.
Wie so oft bei den Büchern von Nicola Förg ist die Bezeichnung "Alpen-Krimi", die ich ganz grundsätzlich für ziemlich verunglückt halte, auch hier viel zu trivial. Neben der Handlung rund um den Kriminalfall geht es auch hier wieder um ein Thema, das einen sehr nachdenklich stimmt, und das auf unsere Agenden gehört.
Dies ist das zweite Buch von Nicola Förg’s Krimiserie, das ich während eines Heimaturlaubs in Deutschland gekauft habe. Nicht nur die verschiedenen bayrischen Dialekte wirken erfrischend, sondern auch der Sinn für Humor der Autorin. In dieser Geschichte wird ein Teil einer künstlichen Hüfte von einem Odelfass katapultiert und wird damit zum Auslöser von Kriminalinspektorin Irmi Mangold’s nächster Ermittlung, bei der sie nicht nur den Eigentümer der Hüfte finden, sondern auch herausbekommen muss, was mit der Person passiert war. Dabei kommt es zu einem überraschenden Ende.
Toller Krimi, dieses Mal geht es um das Thema Biogasanlagen und die Gefahren für die Umwelt die daraus entstehen können, das Ende hat mich wirklich überrascht.
Kurz erzählt geht es um einen Landwirt auf dessen Hof fast alle Kühe an einer rätselhaften Krankheit sterben, dann stirbt auch noch sein Sohn bei einem Unfall, und er selber verschwindet spurlos. Jahre später ruft ein Stück seiner künstlichen Hüfte das auf einem Acker gefunden wird die Kommissarinnen Mangold und Reindl auf den Plan.
Endlich mal wieder eine mögliche Umweltkatastrophe mit gewaltigem Ausmaß. Die Ermittler m/w/d wären vom durchschnittlichen Krimileser schnell rechts überholt worden.