Gwen hätte niemals gedacht, dass sie sich jemals solche Fragen stellen mü findet man den Weg aus einer fremden Welt zurück, nachdem man durch einen Spiegel gefallen ist?Wie tötet man ein Wesen, das keine Seele, dafür aber enorme magische Kräfte besitzt?Und wie soll sie mit einem verschlossenem, schlecht gelaunten Kerl zurechtkommen, der in ihr nichts anderes als ein Mittel zum Zweck sieht und keinen Wert auf Gesellschaft legt?Doch wenn Gwen ihre Heimat wiedersehen will, muss sie mit Tares zusammen arbeiten. Als sie sich näher kommen muss Gwen allerdings feststellen, dass ihre Begegnung in dieser Welt keineswegs Zufall war...Tauche noch heute ein, in die Romantasy-Bestseller Reihe voller Gefühl, Witz, Charme und überraschenden Wendungen.
Juliane Maibach wurde 1983 geboren und lebt zusammen mit ihrem Mann und ihren Kindern in der Nähe von Freiburg im Schwarzwald. Sie schreibt seit ihrer Kindheit,- zunächst Kurzgeschichten und Gedichte; später dann auch erste längere Geschichten und ganze Bücher, in denen sie ihre eigenen fantasievollen Welten erschaffen konnte. Inzwischen schreibt sie vor allem im Romantasy Genre. Nach einem Germanistik Studium arbeitete sie als Verwaltungsfachangestellte. Seit über zehn Jahren ist sie ausschließlich als Autorin tätig.
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Juliane Maibach was born in 1983 and lives with her husband and children near Freiburg in the Black Forest. She has been writing since she was a child - initially short stories and poems; later, her first longer stories and entire books in which she was able to create her own imaginative worlds. She now writes mainly in the romance genre. After studying German, she worked as an administrative assistant. She has been working exclusively as an author for over ten years.
Eigentlich beginnt alles ganz harmlos. Gwen, sehr selbstständig, gefestigt und Informatik-Studentin, räumt zusammen mit ihren Eltern das Haus ihres verstorbenen Großvaters leer und erhält dabei eine Sammlung an Gegenständen die dieser ihr vermacht hat. Unter anderem gehört dazu ein Spiegel, der alles andere als harmlos ist, fällt sie doch durch diesen hindurch und landet in einer ihr vollkommen fremden Welt! Dort muss sie sich nicht nur mit fremden und gefährlichen Wesen herumschlagen, sondern sie trifft auch auf Tares. Dieser junge Mann ist auf der Suche nach den Splittern des Glutamuletts , einem magischen Gegenstand der Wünsche erfüllen kann. Und es scheint so das nur Gwen in der Lage ist die Splitter auf weite Entfernung wahrzunehmen... Schon bald gerät sie in Situationen von den sie nie geträumt hätte.
Ich war angenehm überrascht bei diesem Auftakt. Der Schreibstil gefiel mir hier wesentlich besser als in Midnight Eyes und auch das ganze Setting war eher meine Geschmacksrichtung. Das Buch liest sich sehr flüssig und angenehm, man merkt hier wirklich wie sich die Autorin entwickelt hat. Auch die Welt hinter dem Spiegel mit ihren Wesen und Begebenheiten hat mir super gefallen, einfach auch weil sich ein Großteil des Buches diesmal auch wirklich dort abgespielt hat. Die Charaktere haben mir auch gut gefallen, sie waren authentisch und angenehm. Gwen ist jetzt zwar keine Bad-Ass-Heldin, aber sie ist mutig, rational und keine Heulsuse die sich an einem Typen festklammern muss. Tares mochte ich auch sehr gerne, er ist zwar ein wenig unnahbar, hat dafür aber auch seine Gründe. Im Laufe des Buches kommt dann noch eine kleine Nervensäge dazu, aber auch mit diesem Charakter bin ich gut klar gekommen. Sehr gut haben mir auch die verschiedenen Arten der "bösen" Geschöpfe der anderen Welt gefallen. Das Buch bleibt die meiste Zeit über recht spannend, es gibt zwar ab und an mal eine Länge, das ist aber zu verschmerzen. Vor allem gegen Ende geht es noch mal richtig zur Sache und das Buch hält sowohl ein paar Überraschungen als auch einen gemeinen Cliffhanger bereit.
Für mich ein toller Auftakt mit einem schönen Setting und angenehmen Charakteren. Besonders hat mir hier die deutliche Weiterentwicklung des Schreibstils der Autorin gefallen und ich bin doch froh, ihr noch eine Chance gegeben zu haben sonst hätte ich diese Reihe sicher verpasst. Freut euch auf eine gefährliche Suche in einer Welt die so ganz anders ist als unsere und einen jungen Mann mit einer schweren Vergangenheit.
Leider liest sich dieses Buch für mich wie eine Mischung aus dem Manga/Anime InuYasha und einem europäischen Jugendbuch. Die Protagonistin wäre per se interessant und ihr Hobby/Berufswunsch Spiele zu programmieren ist mal etwas anderes aber dennoch konnte sie mich nicht überzeugen. Am spannendsten waren noch die Passagen in unserer Welt, die andere hat mich gar nicht interessiert oder mitreißen können. Auch fand ich es ein wenig zu praktisch, wie schnell ein Portal zwischen den Welten gefunden wurde. Des Weiteren ist es ja so, dass die Hauptfigur in der Lage ist die Splitter des Amulets zu sehen (was nur sie kann. Entschuldigung aber das ist 1:1 Kagome) und aufzuspüren. Warum er das Amulett haben will war mir eigentlich nicht so klar, vor allem da er es ihr überlassen würde um ihren Großvater (der sie bisher offenbar nicht genug interessiert hat um mal vorbei zu schauen) wieder lebendig zu machen.
Alles in allem überzeugt mich das Setting einfach nicht, und ich habe keinerlei Interesse zu wissen wie es weiter geht. Wenn ich über eine Suche nach Splittern in einer anderen Zeit/Dimension lesen möchte nehme ich InuYasha zur Hand.
Inhalt: Gwens Großvater ist verstorben und hat seiner Enkelin einige ungewöhnliche Dinge hinterlassen, mit denen sie eigentlich nichts anfangen kann. Doch dann passiert etwas noch ungewöhnlicheres, sie landet ungewollt in einer ihr völlig fremden Welt, weiß nicht, wie sie dort hin kam, was sie dort soll und vor allem: wie sie von dort auch wieder weg kann. Denn dass es dort vor unheimlichen, gefährlichen Wesen wimmelt, stellt sie sehr schnell fest. Erst recht, als ihr Tares begegnet, dieser überaus attraktive, aber auch sehr gerissene, verschlossene Typ, der sie offenbar für seine Zwecke nutzen will und deswegen einen Deal mit ihr eingeht. Sie hilft ihm, die Splitter des Glutamuletts zu finden, denn nur sie kann sehen, wo diese Splitter sind, und er hilft ihr dann, wieder in ihre Welt zu gelangen. Wers glaubt... Und nebenbei müssen sie sich gegen die unterschiedlichsten Kreaturen erwehren, die nicht immer zwingend als die Monster zu erkennen sind, die sie sind. Ein Tripp, den Gwen sich so in ihren künsten Träumen nicht hätte ausmalen können! Und nebenbei auch nicht die Gefühle, die sich entwickeln, wenn sie Tares ansieht, in seiner Nähe ist.
Meine Meinung:
Kommt mit, durch den Spiegel...
Schon länger habe ich die Bücher von Juliane Maibach im Auge. Aber wie es so ist, sooo viele tolle Bücher, sooo wenig Zeit! Aber das heißt ja nicht, dass nicht doch irgendwann die Zeit reif ist und so freute ich mich extrem, als Juliane Exemplare zum rezensieren vergab und ich eine der Glücklichen war! Vielen lieben Dank noch mal!
Mich hatte schon vorher die Leseprobe sehr interessiert, das Cover sowieso sehr angesprochen (grün!) und ich muss sagen, hier passen Cover und Geschichte wieder sehr gut zusammen! Auch hier habe ich öfter während des Lesens aufs Cover geschaut und mich treiben lassen... Also bei mir hat das Paket gut funktioniert!
Von der Geschichte möchte ich eigentlich nicht zu viel preisgeben. Lest die Leseprobe, lasst Euch mitnehmen, wie es mir geschehen ist und stellt Eure eigenen Spekulationen an. Denn dass diese Euch durch den Kopf schießen, davon bin ich überzeugt! Die ganze Zeit war es bei mir so. Ich habe überlegt, wer was im Schilde führen könnte, bei diesem fantastischen Road-Trip, wem Gwen trauen kann und vor allem, welches Geheimnis in ihr selbst noch schlummert. Deswegen muss ich ja auch weiterlesen, so viel ist klar!
Zu den Figuren sei gesagt, Gwen ist eine untypische Fantasyfigur. Eigentlich im Programmieren von Spiele-Apps ein Ass, total nerdig, Außenseiterin, keine Flirtspezialistin, mit Freundinnen, die auch überhaupt nich zu ihr passen wollen, mochte ich sie gleich. Auch in ihrer Familie ist sie wohl ziemlich außen vor. Ihre Eltern sind immer schon viel auf Reisen berufsbedingt, sie musste schnell auf sich selbst gestellt sein. Und der nun verstorbene Großvater hat auch so seine Geheimnisse, die bestimmt noch aufgedeckt werden und eine gewichtige Rolle spielen.
Und dann die ganzen -teilweise grausligen- Gestalten in der anderen Welt. Nun, auch die solltet Ihr Euch selbst erlesen. Jeder hat ja so die Vorstellung im Kopf. So hab ich vor Augen Tares stehen, diesen gefährlich attrakiven Halunken. Nun, sicherlich war sofort klar, dass Gwen und ihn bald mehr verbinden dürfte, als dieser Deal um die Splitter des Glutamuletts. Aber das soll so sein! Ich hoffe auf den 2. Band, den es ja auch gibt!
Sehr schön finde ich die Ausarbeitung der beiden Welten. Unsere Realität und dann die andere Welt, die hinter dem Spiegel liegt. Man kann sie beide vor dem inneren Auge gut aufleben lassen. Sei es das Haus des Großvaters oder eben die Wälder, durch die Gwen und Tares mit ihren anderen Begleitern (ich sags ja, Ihr MÜSST lesen...) auf der Suche nach den Splittern streifen, man riecht, hört, sieht wirklich alles gut vor sich.
Wenn ich also überhaupt irgendwas kritisieren kann, dann vielleicht, dass es noch zu wenig romantisch für meine Begriffe zwischen Gwen und Tares zuging. Ich lass mich mal im 2. Band überraschen, ob da noch mehr kommt, deswegen gibt es auch 4 von 5 Nilpferden, da ich da doch noch mehr Ptenzial sehe. Aber ansonsten ist es wirklich ein Genuss gewesen und ich hoffe, dass noch ganz viele sich auf das Abenteuer einlassen werden, es lohnt sich wirklich!
Fazit: Gut durchdachte Fantasy mit toll erdachten Wesen, Geheimnissen und mitreißender Geschichte. Sehr zu empfehlen!
Bewertung:
4 von 5 Nilpferden
Danke an Juliane Maibach für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars!
Inhalt »Einer Legende nach streifen die Anmagras der toten Nephim durch die Welt, immer auf der Suche nach einer schwangeren Frau. Sie dringen in die Körper der Ungeborenen ein, töten sie und übernehmen ihren Leib. Wie ein Parasit wachsen sie dann in der Frau heran, die nichts davon ahnt, dass ihr eigenes Kind längst nicht mehr am Leben ist, sondern von diesem grausamen Geschöpf umgebracht wurde. In diesen Kindern ist von Geburt an nichts Gutes zu finden ...« Auch Gwen muss die Grausamkeiten der Nephim kennenlernen, nachdem sie in einer für sie fremden Welt gelandet ist. Sie hätte niemals gedacht, dass sie sich jemals solche Fragen stellen müsste: Wie findet man den Weg zurück, nachdem man durch einen Spiegel gefallen ist? Wie tötet man ein Wesen, das keine Seele besitzt und beinahe unsterblich ist? Und wie soll man mit einem verschlossenen, schlecht gelaunten Kerl zurechtkommen, der in einem eigentlich nichts anderes als ein Mittel zum Zweck sieht und keinen Wert auf Gesellschaft legt? Gwen verfügt über eine ganz besondere Gabe, die Tares auch für sich nutzen will: Sie kann das Licht der Splitter des Glutamuletts wahrnehmen. Setzt man diese zusammen, wird einem sein sehnlichster Wunsch erfüllt. Schon bald wird Gwen immer tiefer in die Geschehnisse hineingezogen und muss feststellen, dass sie nicht ohne Grund in diese fremde Welt gelangt - sie von dunklen Geheimnissen und drohendem Unheil umgeben ist: Die Seelenlosen sind nahe.
Charaktere Gwen ist eine sehr unsichere junge Frau. Manchmal braucht sie ewig, bis sie etwas begreift. Sie ist eine gewaltige Nervensäge und Gwen ist auch sehr neugierig. Des Weiteren ist sie sehr beschützend, aber auch etwas egoistisch. Tares ist ein sehr zurückgezogener Mann. Er ist sehr ernst und stark. Außerdem ist er sehr beschützend und tapfer. Des Weiteren ist Tares sehr zurückhaltend und fürsorglich, aber er kann auch sehr egoistisch sein. Asrell ist ein sehr interessanter Mann. Er redet ohne Punkt und Komma. Des Weiteren gibt er vor dämlich zu sein und ist dann aber sehr hinterhältig. Außerdem ist er sehr falsch und egoistisch.
Meine Meinung Der Schreibstil hat mich etwas verwunder. Ich hab mich sehr schwer getan in die Geschichte hinein zu finden und ich war nie ganz dabei. Ich bin auch nicht in meinen gewohnten Lesefluss gekommen und es war für mich sehr zäh. Außerdem war es nie wirklich spannend, bis auf das Ende und das ist ein echt mieser Cliffhänger. Für mich hat der Geschichte von Stil her Leben gefehlt.
Der Inhalt war interessant. Erst stirbt der Opa, wodurch die ganze Geschichte anfängt. Dann geht es um einen Spiegel, der Reisen erlaubt. Es geht um verschiedene Weltern. Aber ich finde die Charaktere sehr flach und langweilig.
Zur Autorin
Juliane Maibach wurde 1983 geboren und lebt zusammen mit ihrem Mann und ihrem kleinen Sohn in der Nähe von Freiburg im Schwarzwald. Sie schreibt seit ihrer Kindheit,- zunächst Kurzgeschichten und Gedichte; später dann auch erste längere Geschichten und ganze Bücher, in denen sie ihre eigenen fantasievollen Welten erschaffen konnte. Inzwischen schreibt sie vor allem im Romantic-Fantasy Genre. Nach einem Germanistik Studium arbeitete sie als Verwaltungsfachangestellte. Mittlerweile konnte sie sich jedoch ihren großen Traum erfüllen und ist ausschließlich als Autorin tätig. Mit ihren drei Roman-Reihen Necare, Midnight Eyes und Seelenlos konnte sie eine Vielzahl an Lesern begeistern und in ihren Bann ziehen.
2013 gewann sie mit dem ersten Band von Necare den Shortlist-Preis des Autoren@Leipzig Award der Leipziger Buchmesse.
Momentan arbeitet Juliane Maibach an ihrer neuen Fantasy Reihe "Seelenlos", wovon die ersten drei Bände bereits erschienen sind. Fazit Ich muss leider sagen, dass das Buch für mich sehr enttäuschend war und ich es leider nicht so genießen konnte, wie ich es mir erhofft hatte. Deswegen gebe ich dem Buch liebe 5/10 Punkte.
Ich habe das Buch nur zu 50% geschafft. Danach ist es mir so auf den Keks gegangen, dass ich aufgehört habe. Der Schreibstil ist überhaupt nicht mein Ding. Die Charaktere reden nicht wie normale Menschen, was mich jedes Mal total aus dem Buch rausreißt. Außerdem finde ich Gwens Motivation ziemlich an den Haaren herbei gezogen. Sie kannte doch ihren Opa kaum! Und nur wegen einem Typen, der sie im übrigen einige Male bedroht hat, weiterzumachen finde ich etwas dumm. Und dumm scheint mir Gwen eigentlich nicht zu sein. Das traurigste finde ich allerdings, dass die Autorin es nicht geschafft hat sich über das Informatikstudium und App Programmierung zu informieren. Ich hatte mich nämlich sehr darauf gefreut eine Heldin in einem MINT Studiengang vor zu finden aber das war schnell vorüber. Insgesamt kann ich das Buch absolut nicht weiterempfehlen.
Ich habe gerade das Hörbuch „Splitterglanz“ aus der „Seelenlos“-Reihe beendet. Es war der Einstieg in die Reihe und ich habe es mir als Hörbuch gegönnt, denn ich habe zum einen mich vor drei Monaten entschieden mich bei Audible Anzumelden und zum anderen habe ich über Amazon zwei Testmonate bei Kindle Unlimited günstiger bekommen. Somit war das Hörbuch in meinem Abo enthalten. Ich muss gleich sagen, dass ich etwas Zeit brauchte um mich an die Sprechweise von Marlene Rauch zu gewöhnen. Am Anfang kam es mir teilweise so monoton vor, doch ich muss sagen, dass ich sie am Ende doch sehr passend fand. Vielleicht musste ich mich einfach nur in ihre Stimme hineinhören. Nun aber zu der Handlung, denn vielleicht wollt ihr es ja auch einfach als Buch lesen. Alles beginnt mit Gwen. Ihr Großvater der väterlichen Seite ist verstorben und sie bekommt etwas von ihm vererbt. Sie ist sehr überrascht, denn ihre Familie hatte schon seit Jahren keinen Kontakt mehr zu ihm, denn ihr Vater war auf seinen Vater nicht sonderlich gut zu sprechen. Dies merken wir auch sehr deutlich an der Stimmung beim Ausräumen und Verkaufen der Andenken des Großvaters. Hauptsache alles ist schnell erledigt und wieder weg. Gwen ist da anders. Ihr tut es irgendwie leid und sie findet es schade, dass sie ihren Großvater nicht besser kennenlernen konnte und nun nicht mehr die Chance dazu hat. Ich konnte in diesem Teil sehr gut mitfühlen, da es in meiner Familie eine ähnliche Geschichte gab. Aber sie hat sie Andenken an ihren Großvater und freut sich, dass sie ihm wohl so viel wert war, dass er ihr so etwas vermacht. Zu den Geschenken gehören ein Rosenkranz und einen kleinen Spiegel für unterwegs. Dieser Spiegel ist etwas Besonderes, denn mit ihm gelangt sie in eine andere Welt. Sie fällt einfach so in die andere Welt und tut sich dabei auch am Hintern weh, denn es ist gar nicht so einfach in eine andere Welt zu plumpsen. Dort wird sie von einem Licht angezogen. Sie findet in einer Höhle einen kleinen rotleuchtenden Splitter und wegen ihm begegnet sie Tares. Er ist ebenfalls auf der Suche und bringt sie dazu, dass sie bei ihm bleibt, denn er kann die Splitter nicht so einfach sehen, wie sie. Er muss sie wirklich suchen und da verschafft sie ihm doch einen großen Vorteil. Auf ihrer Reise durch die neue Welt begeben sie seltsamen Wesen, sogenannte Asheiys. Sie gibt es in unterschiedlichen Rassen und können somit ganz unterschiedliche Dinge. Eigentlich sind sie gefährlich und wollen ebenfalls die Splitter finden, die dann im Ganzen das Glutamulett ergeben. Denn dann kann man sich wohl etwas wünschen. Und Gwen hat den Plan, damit vielleicht doch noch die Chance zu bekommen mit ihrem Großvater zu kommunizieren und ihn so eben besser kennenzulernen. Warum die Gruppe größer wird und sich am Ende sogar eine weibliche Asheiy in ihrer Reihe befindet und was denn bitte ein Vendritori ist, dass müsst ihr wohl selber lesen und ich kann euch verraten, wenn ihr am Ende des ersten Teiles seid, dann wollt ihr den zweiten Band unbedingt gleich lesen, denn es endet so spannend, dass man nicht aufhören kann! Denn Juliane Maibach verleiht ihren Charakteren eine ganz eigene Persönlichkeit. Gwen ist eine Person in die ich mich gut hineinversetzen konnte. Sie reist auch immer wieder in ihre Welt zurück, ihr tut es leid, dass sie sich so selten bei ihren Freunden meldet und dass sie diese dann auch noch belügen muss, warum sie nicht an die Uni kommt. Tares ist ein grumeliger Typ und muss an Gwen wachsen, was bei ihm eine Entwicklung über die Geschichte provoziert, die aber auch überzeugend rüberkommt. Auch die Welt und die Wesen und Menschen, die in ihr Leben, sind gut ausgeformt und stimmig eingesetzt. Mir hat es Spaß gemacht dieses Hörbuch zu hören! Und am Ende möchte ich euch noch auf das Cover aufmerksam machen. Mir hat es echt super gefallen. Wir sehen einen Spiegel, der gesprungen ist, von dem Splitter scheinbar gerade herunterfallen. In dem Spiegelbild sieht man eine Frau, die in die Ferne schaut und uns so ihren Rücken zuwendet. Die Schrift passt sich super in das Bild ein. Ich war echt begeistert, wo ich es das erste Mal gesehen habe und bin auch deshalb an diesem Buch bzw. Hörbuch hängen geblieben.
Erster Satz (Prolog) "Mit grossen Schritten eilte er den steilen Hang hinauf." Inhalt Die Welt hinter dem Spiegel ist ganz anders, als diese Welt, die wir hier kennen. Dies muss auch Gwen, eine Studentin für Informatik, am eigenen Leib erfahren. Als ihr Grossvater stirbt, vererbt er ihr eine kleine Schatulle mit einigen, auf den ersten Blick wertlosen, Gegenständen, wie ein kleines Buch, kleiner Spiegel und einen Rosenkranz. Als Gwen aber plötzlich wie durch ein Wunder durch den Spiegel in eine fremde Welt fällt, lernt sie Tares kennen. Der junge Mann ist ein ausgezeichneter Kämpfer, was für Gwen von grossem Vorteil ist, denn in dieser Welt begegnet man so einigen unfreundlichen und gefährlichen Kreaturen. Da gibt es zu, Beispiel die Asheiys. Doch weitaus schlimmer sind die Nephim, welche eine unglaubliche Macht besitzen und mit Vorliebe alles Leben zerstören, das sie antreffen. Davon gab es einst zwei: Aylen und Malek. Die ganze Welt lebte in Angst und Schrecken vor den Nephim, bis einst ein Göttlicher Aylen mit einem unglaublich starken Zauber zur Strecke brachte. Die Macht von Aylen hatte der Göttliche in einem Amulett aufgefangen, welches er kurz danach zerstörte und in der ganzen Welt verstreute, damit niemand je eine ähnliche zerstörerische Macht besitzen könne, wie Aylen sie einst hatte. Tares ist auf der Suche nach den Splittern des Amuletts, da man dem die Fähigkeit zusagt, Wünsche zu erfüllen. Da Gwen diese Spiltter spüren, und ihr Leuchten sehen kann, nimmt Tares sie kurzerhand mit auf seine Reise. Unterwegs begegnen sie vielen bösen Kreaturen und müssen gefährliche Kämpfe hinter sich bringen. Doch sie begegnen auch einigen neuen Wegbegleitern. Sie werden zu einer lustigen Reisegruppe, die sich immer wieder darüber erfreut, dass Gwen zurück in ihre Welt gehen, und ihnen neue Fertiggerichte mitbringen kann. Zwischen Gwen und Tares beginnt die Luft zu knistern und sie kommen sich im Laufe des Buches immer näher... Doch die Idylle des Lebens als Splittersucher täuscht... Einer unter den Reisenden ist eine schreckliche Kreatur, und dies ist nicht die Asheiy - Frau, die ihre wahre Identität früh preisgibt.. Auch Gwen bemerkt, dass sie noch andere Fähigkeiten hat, als nur das Aufspüren der Glutamulettsplitter. Doch woher hat sie diese Fähigkeiten? Und was ist mit dem anderen gefährlichen Nephim "Malek"? Textauszug "Da war ein kleines schwarzes Symbol, ein Kreis, durch den sich zwei weitere Kreise zogen, und drei kleine geschwungene Linien, die diese kreuzten. "Das darf doch wohl nicht wahr sein! Wo kommt das her? Und was ist das überhaupt?" "Ein Zeichen, damit ich dich wiederfinde", erklärte Tares ungerührt. Gwen glaubte, sich verhört zu haben. "Du hast mich wie einen Hund tätowiert?! Nur damit du mich, falls ich weglaufe, wiederfinden kannst?!" "Damit ich dich aufspüren kann, falls dir etwas zustossen sollte", korrigierte er. Für einen kurzen Moment verstummte sie, als sie den Ernst in seinen Augen sah. Hatte er sie tatsächlich beschützen wollen? Nun grinste er leicht. "Aber für den Fall, dass du wegläufst, ist es natürlich auch praktisch." (Seite 182, E-Book) Meine Meinung Ein toller Auftakt für eine Reihe. Den Schreibstil von Juliane Maibach mag ich sehr, auch wenn sich einige kleine Rechtschreibfehler eingeschlichen haben. Die Autorin schafft es, jedem der Charaktere eine tolle Geschichte und ein plausibles Eigenleben einzuhauchen, ich konnte mich mit Gwen sehr gut identifizieren und einen eigenen Tares zu haben wäre bestimmt auch toll =). Ich mag jeder der Personen in dem Buch, bis auf Malek, und würde gerne selbst in diese Welt hinter dem Spiegel eintauchen können. Leider geht es mir, im Vergleich zum Ende, am Anfang etwas zu lange, bis die Geschichte ins Rollen kommt. Dennoch fand ich das Buch von Beginn an fesselnd. Das Ende kommt sehr abrupt und unerwartet, was ich etwas schade finde! Aber es heisst für mich im Endeffekt einfach: Schnell das Buch Nummer 2 lesen =) Ich kann den ersten Teil der Reihe nur empfehlen! Reihenfolge Seelenlos - Splitterglanz Seelenlos - Himmelschwarz
Für dieses tolle Buch gebe ich gerne 4,5 ***** und freue mich sehr auf den nächsten Teil.
This entire review has been hidden because of spoilers.
Meinung Auf dieses Buch bin ich Oktober letzten Jahres aufmerksam geworden, als es eine Zeit lang kostenlos zu ergattern gewesen ist. Der Klappentext hatte mich einfach angesprochen. Nun etwas über ein Jahr später habe ich es nun endlich gelesen.
Geschrieben wird das Buch aus der Perspektive von Gwen und die Autorin hat mit Ihrer Fantasie eine wirklich schöne und spannende Welt gezaubert.
Anfangs erfährt man, dass Gwens Opa gestorben ist und Sie ein paar Stücke von ihm erbt. Hier muss ich gestehen, dass es ein wenig dauert, bis die Geschichte in Fahrt kommt. Auch werden einige Dinge erwähnt, die bis zum Ende nicht wirklich von Bedeutung sind, so z.B. das sie Ihrer Freundin eine Schachtel schenkt, weil diese sie gerne sammelt. Hier bin ich einfach noch gespannt ob das einfach überflüssige Infos sind oder ob sie eben in der Fortsetzung noch eine Rolle spielen.
Als man dann endlich sozusagen durch den Spiegel fällt, ist die Welt noch ein wenig zaghaft erklärt, man erfährt erst nach und nach, wie groß und spannend diese ist. Ab da wo Gwen dann auf Tares trifft hatte mich das Buch in seinen Bann geschlagen.
Gemeinsam gehen diese dann auf Splittersuche und treffen hier auf einige Monster. Es gibt spannende Kampfszenen und die Autorin schreckt hier nicht zurück ihre Monster so richtig eklig und grauenhaft zu beschreiben. Der Teil hat mir sehr gut gefallen, zwar läuft der Kampf immer ein wenig nach der gleichen Taktik statt, aber ist es doch immer abwechslungsreich.
Gwen und Tares bleiben nicht alleine denn es kommen später noch ein paar Charaktere hinzu die ebenfalls wieder für Abwechslung sorgen und auch durch verschiedene Charaktere frischen Wind in die gruppe bringen.
Was ich auch sehr schätze ist das diese durch die Reise oder eben andere Welt Wandel Geschichte hier überhaupt nicht klischeehaft ist und ich die Geschichte auch nicht mit einer bisherig gelesenen vergleichen kann.
Die Romanze ist ein wenig unschuldig. Man kann verstehen wieso beide sich näher kommen und auch Interesse a einander haben, doch hätte es hier gerne ein wenig dramatischer sein dürfen. Aber was noch nicht ist, kann ja noch werden.
Die Charaktere sind ganz schön geworden. Durch ihre Geschichten erhalten sie tiefen, wobei noch nicht jeder seine im ersten Teil offenbart. Was ich ein wenig vermisse sind tiefere Einblicke in Gwens Gefühlswert, hier hätte ich mich ein wenig mehr gewünscht. Daher kommt sie ein wenig sachlich herüber und erlang nicht die ganze tiefe die mir richtig gut gefallen hätte.
Zum Ende hin war das Ganze dann richtig fies von der Autorin denn hier ist ein absoluter Cliffhanger Alarm. Aber gut das Band 2 schon erhältlich ist, daher kann man gleich weiter lesen.
Fazit Ein wirklich spannender erster Teil der mir sehr gut gefallen hat. Daher bekommt das Buch 4 Sterne von mir und Band 2 liegt schon auf dem Kindle. Diesmal wird es auch kein ganzes Jahr auf meinem Kindle schlummern.
Prolog: Der Alte Mann Adwen, wird von einem merkwürdigen jungen Mann heimgesucht und bedroht. Er will den Splitter des Amuletts. Doch er ist nicht der erste der danach sucht. Um sein Leben zu retten, schickt Adwen den Mann auf den Grünhang, zu dem schwarzen Baum mit den goldfarbenen Blättern. Denn dort soll der Splitter begraben sein. Als Tares dort ankommt ist das Versteck leer. Fünf Teile hat Tares bereits gefunden und er ist bereit, alles dafür zu tun, alles zu opfern um die anderen Stücke des Amuletts zu finden.
Danach lernen wir Gwen kennen. Sie ist 21 Jahre alt und Studentin. Gwen's Opa stirbt und vererbt ihr eine Schatulle, darin befindet sich ein Buch mit Gedichten, ein Rosenkranz und ein wunderschöner, verzierter Handspiegel. Doch der Spiegel scheint kein gewöhnlicher Spiegel zu sein. Gwen sieht eine Landschaft darin und traut ihren Augen nicht, bis sie durch den Spiegel gezogen wird und sich in dieser Landschaft wieder findet. Was hat das alles zu bedeuten?
Gwen nimmt ein Funkeln war und folgt dem Weg, in dem Glauben eine Hütte vor zu finden. Doch sie kommt an eine Höhle und findet ein leuchtendes Fragment.
Plötzlich taucht ein merkwürdiger Typ auf und behauptet das komische Ding gehöre ihm. Tares bemerkt Gwen's Gabe, sie nimmt winzige Wärmequellen der Splitter wahr. Tares verspricht Gwen ihr zu helfen in ihre Welt zurück zu kehren wenn sie ihm hilft, die anderen Splitter zu finden. Doch kann Gwen diesem geheimnisvollen jungen Mann trauen?
Als Tares und Gwen sich gemeinsam auf den Weg machen, braucht man etwas Geduld beim Lesen. Die Diskussion das Tares Gwen braucht um die Splitter schneller zu finden und Gwen Tares Hilfe benötigt um wieder nach Hause zu können, kommt immer wieder auf. Ansonsten passiert nicht recht viel. Da ich ein ungeduldiger Leser bin, hat mich diese ständige Diskussion auf eine harte Probe gestellt. Auch wirkt Gwen nicht mehr so erwachsen. Sie scheint verliebt zu sein, in diesem Tares. Der vollkommen verschlossen und unfreundlich ist. Als später weitere Charaktere dazu kommen bleibt es immer noch in diesem Klischee. Das Mädchen das ständig in Gefahr gerät und die Hilfe des Helden braucht in den sie irgendwie verliebt ist. Der Held wird zwar etwas freundlicher aber das macht es auch nicht besser.
Ich hatte mir mehr von den Protagonisten versprochen. Die Idee der Story hat mir gefallen und ich war wirklich gespannt und ich muss sagen das letzte Viertel hat noch einiges rausgerissen. Es wurde zunehmend spannender auch wenn vieles vorhersehbar war. Die Geschichte nahm an Fahrt zu die ich mir schon vorher erhofft hatte. Aber es war mir allgemein zu kitschig.
Als Gwens Großvater väterlicherseits stirbt, hinterlässt dieser ihr einige Erbstücke, mit denen sie erst einmal gar nichts anfangen kann. Dann stellt sich aber heraus, dass sie mit dem kleinen Taschenspiegel ihres Großvaters in eine Parallelwelt reisen kann. Hier trifft sie auf den schweigsamen und mürrischen Tare. Tares will ihre besondere Gabe, die Splitter des Glutamuletts schon aus weiter Entfernung spüren zu können, für sich nutzen. Denn einige Splitter hat er schon und mit Gwens Hilfe kann er viel schneller an die anderen gelangen. Das zusammengesetzte Amulett erfüllt einem jeden Wunsch, was natürlich noch andere Leute auf seine Spur gebracht hat. Gwen erklärt sich bereit, ihm zu helfen, auch wenn sie noch keine Ahnung hat, was sie alles in dieser geheimnisvollen Welt erwartet.
Vorgelesen wird das Hörbuch von Marlene Rauch. Ihre Stimme passt sehr gut zu Gwen und sie hat wirklich sehr gut vorgelesen. Bei diesem Buch handelt es sich um den 1. Teil einer Pentalogie. Die Autorin entführt uns in eine Welt voller Magie und Geheimnisse. Gwen hat anfangs überhaupt keine Ahnung was sie in dieser Welt erwarten wird. Als Leser merkt man sofort, das Taris anfangs nicht ganz ehrlich zu ihr ist. Er gibt sich eher geheimnisvoll und mysteriös, aber Gwen mag ich trotzdem sehr. Im Laufe der Handlung kommen die beiden sich näher. Sie tun sich zusammen und bilden eine Gemeinschaft, später kommen noch 2 weitere Weggefährten dazu. Die Vier sind alle sehr unterschiedlich, was aber den besonderen Reiz der Gemeinschaft macht. Jeder von ihnen hat ein Geheimnis, das erst im Laufe der Handlung ans Licht kommt. Je mehr man über die einzelnen Charaktere erfährt, umso sympathischer werden sie einem. Die Handlung ist insgesamt eher ruhig, es wird viel geredet und durch die Gegend gereist, was ich aber sehr mochte. Die Geschichte endet mit einem fiesen Cliffhanger, ich hoffe sehr, dass die Reihe auch weiter als Hörbuch vertont wird, darüber würde ich mich sehr freuen.
Der Klappentext liest sich ja zunächst sehr spannend. Ein Spiegel in eine andere Welt, seelenlose Wesen die Besitz von ungeborenen Kindern nehmen. Das Buch wollte ich unbedingt lesen! Allerdings war es dann irgendwie nicht das, was ich erwartet hatte. Gwen stürzt in diese fremde Welt und stolpern gleich mal über den absurd attraktiven Tares. Und anstatt sich von dem mürrischen Fremden mit dem Schwert fern zu halten dackelt sie ihm sofort hinterher. Es wirkt so, als wolle die Autorin die Liebesgeschichte der beiden schon auf den ersten paar Metern auf Teufel komm raus herbeiführen nur um das ganze dann doch ewig in die Länge zu ziehen. Ständig werden Tares tolle Augen und seine muskelbepackte Brust erwähnt. Dagegen muss man auf die bösen, seelenlosen Wesen, die einem doch versprochen wurden ewig warten. Auch Gwens Motiv die Amulettsplitter zu sammeln ist mehr als dürftig. Sie hatte doch so gut wie keinen Kontakt zu ihrem Opa. Die hinzu kommenden Charaktere fand ich nicht schlecht, aber allesamt wirken sie nicht sonderlich überzeugend sondern eher eindimensional. Schade, denn die Geschichte hätte eigentlich mehr Potential.
This entire review has been hidden because of spoilers.
So weit wie ich gelesen habe, ist die Geschichte gut geschrieben und ich lese eigentlich ganz gerne YA. Die angebahnte Liebesgeschichte verläuft mir aber zu stereotyp und ich bin kein Serienleser. Cliffhanger sind mir zuwider und bei 3 Teilen ist Schluss. Da mache ich nur ganz selten Ausnahmen. Für Teenies durchaus zu empfehlen.
It was really good actually. It was my first time reading fantasy so that was really exciting. I‘m looking forward to get the next book in this series!
Klappentext Gwen hätte niemals gedacht, dass sie sich jemals solche Fragen stellen müsste: Wie findet man den Weg aus einer fremden Welt zurück, nachdem man durch einen Spiegel gefallen ist? Wie tötet man ein Wesen, das keine Seele, dafür aber enorme magische Kräfte besitzt? Und wie soll sie mit einem verschlossenem, schlecht gelaunten Kerl zurechtkommen, der in ihr nichts anderes als ein Mittel zum Zweck sieht und keinen Wert auf Gesellschaft legt? Doch wenn Gwen ihre Heimat wiedersehen will, muss sie mit Tares zusammen arbeiten. Als sie sich näher kommen muss Gwen allerdings feststellen, dass ihre Begegnung in dieser Welt keineswegs Zufall war...
Meine Meinung Das Buch erzählt aus der Sicht von Gwen. Gwen ist eine IT-Studentin, die in ihrer Freizeit programmiert, was von ihrer Familie nicht gerne gesehen wird, so wie ihr Großvater väterlicherseits verschwiegen wird. Als sie durch dessen Tod an einen Spiegel gibt, führt dieser sie aus ihrer Welt in eine fremde Welt, die völlig anders ist als unsere und einer mittelalterlichen Fantasywelt gleicht. Gefangen in ihrer Sehnsucht zwischen beiden Welten begleitet man Gwen in dieser fremden Welt, die man mit ihr gemeinsam nach und nach kennenlernt. Sie ist eine mutige, kluge und ein wenig naive Protagonistin, denen Menschen schnell am Herzen liegen. Es gibt einige überraschende Wendungen und Entwicklungen. Der Schreibstil ist angenehm und flüssig zu lesen.
Bewertung Ein gelungener Auftakt, der einen nach und nach in eine fremde Welt entführt und der mich wirklich gut unterhalten konnte, daher gibt es von mir verdiente 4 von 5 Würmchen
Schon das Cover in Verbindung mit diesem Klappentext war eigentlich schon mein Verderben. Wobei nein eigentlich stimmt das nur zur Hälfte, denn eigentlich wusste ich schon bevor das Buch einen Namen und ein Cover hatte, dass ich es unbedingt lesen musste. Denn ich kann es einfach so sagen, die Schreibweise und die Umsetzung in der letzten Trilogie von Juliane haben mich süchtig gemacht und dazu noch unglaublich neugierig.
Auch hier finden wir wieder eine flüssige, humorvolle, düstere und gleichzeitig jugendliche Schreibweise die mich sofort in ihren Bann gezogen hat. Sie hat mir nicht nur die Umgebungen mit einfachen und bildhaften Worten näher gebracht, sondern auch die Charaktere in meinen Kopf gesetzt. Jeden einzelnen von Ihnen konnte ich mir vorstellen und habe sie sofort irgendwie in mein Herz einschließen können.
Da haben wir unter anderem unsere Hauptprotagonistin Gwen, welche ein aufgewecktes, freundliches und hilfsbreites Wesen hat. Nach dem Verlust ihres Großvaters findet sie ausversehen einen Weg in eine fremde Welt. Hier muss sie schnell Kompromisse schließen und einen Weg finden, wieder nach Hause zu finden bzw. sich selber nicht zu verlieren.
In der fremden Welt treffen wir unter anderem Tares an, welcher mir ja von Anfang an unglaublich gut gefallen hat. :D Er ist der Böse, welcher unglaublich heiß ist und mich echt zum schmachten bringt. Wie schafft Juliane das nur. *jammi* Naja auf jedenfall hat es Gwen mit ihm nicht allzu einfach und dennoch kann auch sie sich seinem Charme – den er wahrscheinlich eher unbewusst ausstrahlt – nicht entziehen. Ich persönlich mag seine grimmige, genervte und doch immer wieder liebevolle und sorgenvolle Art unheimlich gerne. Ich finde hier wurde ein vielschichtiger Charakter aufgebaut, mit dem wir denke ich noch eine Menge erleben werden.
Natürlich gibt es in diesem Band noch einige andere Charaktere, welche wir auch noch genauer kennen lernen werden. Ich finde es sehr schön, dass die Autorin hier tatsächlich ganz unterschiedliche Personen aufeinander treffen lässt die sich schlussendlich irgendwie miteinander abgeben müssen. Daraus entsteht eine Gemeinschaft, die interessanter, vielschichtiger und ich denke gefährlicher nicht sein könnte.
Neben den wirklich schön geformten und greifbaren Charakteren, hat es die Autorin ebenfalls hinbekommen mich von den grausamen und gefährlichen Wesen – den Nephim und Asheiy – zu überzeugen, sodass ich diese beim Lesen tatsächlich direkt vor mir habe. Kein schöner Anblick (wobei manches mal vielleicht schon), das kann ich euch sagen. Die Gänsehaut ist vorprogrammiert. ;)
Die Umsetzung der Geschichte finde ich mehr als gelungen. Es beginnt etwas ruhiger, doch das hält nicht lange. Schon nach kurzer Zeit werden wir in einen Strudel der Gefahren, Misstrauen und Hoffnungen hineingezogen. Wir gehen zusammen mit Gwen und Tares auf die Suche nach Splittern, welche zusammengesetzt jeden Wunsch erfüllen können. Doch welcher Wunsch ist auch der richtige ohne Schaden anzurichten?
In dieser Geschichte konnte ich nichts vorhersehen, außer vielleicht die kleine süße Liebesgeschichte die sich ganz zart andeutet. Ansonsten war ich verloren und musste mich treiben lassen. Gar nicht so einfach, gerade wenn es so spannend ist dass man nicht mehr aufhören kann zu lesen. Ich war und bin wirklich unglaublich begeistert von dieser ganzen Geschichte.
Die Autorin hat es geschafft eine fantastische Welt zu schaffen, mit einer tollen und mitreisenden Story und wunderbar greifbaren Charakteren, dass man eigentlich nur wissen will wie es weitergeht. Daher hoffe ich inständig, dass wir nicht allzu lange auf den zweiten Teil warten müssen, damit ich dieses grausame Ende bald mit weiteren Informationen füllen kann. ;)
Mein Gesamtfazit:
Ein ganz wundervoller, emotionaler, ergreifender und rasanter erster Teil einer viel versprechenden neuen Reihe von Juliane Maibach. Sie versteht es einfach ihre Leser zu verzaubern, in ihre Geschichten hineinziehen und sie alles hautnah miterleben zu lassen.
Gwen bekommt nach dem Tod ihres Großvaters von ihm unter anderem einen kleinen Spiegel vererbt. Was sie zu dem Zeitpunkt noch nicht weiß ist, dass er sie ein eine parallele Welt transportieren kann. Das lernt sie auf die harte Tour. In unserer Welt ist Gwen ein absoluter Computerfreak. Sie studiert Informatik und programmiert nebenbei Apps. Das macht sie sympathisch und zeitgenössisch und man kann sich (auch als Nicht-Informatiker) gut mit ihr identifizieren. Als sie dann jedoch versehentlich beim Berühren des Spiegels in die andere Welt gezogen wird, nutzen ihr diese Fähigkeiten gar nichts. Denn diese Welt ist vollkommen anders als die unsrige. Dort gibt es z.B. auch keine Elektronik. Über die Welt selber gibt es nur wenige Informationen. Diese wird eher durch die verschiedenen Wesen, die dort leben, definiert. In der anderen Welt angekommen stößt Gwen auf Tares, der ihr ziemlich unmöglich und gefährlich entgegenkommt. Da Gwen jedoch die Splitter, die Tares sucht, spüren kann, nimmt dieser sie mit sich und beide habe eine lange Reise vor sich. Gwen und Tares sind zwei Charaktere wie sie unterschiedlicher nicht sein können. Tares ist sehr unnahbar und hat eine sehr ruppige Art an sich. Jedoch ist er immer zur Stelle, wenn Gefahr droht. Da er sehr verschlossen ist, lernt man ihn nur sehr langsam kennen und verstehen. Dadurch bleibt die Neugierde und Spannung aber stets erhalten und man möchte unbedingt mehr über ihn erfahren.
Im Laufe ihrer gemeinsamen und gefährlichen Reise, begegnen ihnen nicht nur gefährliche Monster, sondern auch weitere Weggefährten. Asrell hat eine sehr nervige und aufdringliche Art, die mich oft mit den Augen rollen ließ. Doch je mehr man ihn kennenlernt, umso mehr mag man ihn auch. Niris mochte ich anfänglich gar nicht, aber auch das legt sich im Laufe der Zeit. Die Autorin hat hier eine tolle und vielfältige Truppe zusammengemischt, die viele Geheimnisse in sich birgt. Es ist toll sie zu begleiten. Einige Geheimnisse werden in diesem Band gelüftet und andere warten noch in der Fortsetzung darauf.
Das Buch ist in der Erzählperspektive geschrieben und hat einen wunderbaren flüssigen und leicht verständlichen Schreibstil. Ich bin mit Gwen in diese Welt abgetaucht und war traurig, wie schnell das Buch auch schon wieder zu Ende war. Die Autorin hat hier eine tolle Mischung aus unserer Welt und einer düsteren magischen Welt geschaffen. Die Wesen in dieser Welt werden Schritt für Schritt verständlich erklärt, damit man auch den Überblick behält. Das Besondere ist meines Erachtens, dass wir in Tares einen unsymphatischen Hauptprotagonisten und Asrell und Niris etwas nervige Nebenprotagonisten haben. Das soll aber auf keinen Fall abschrecken, denn man lernt sie alle noch verstehen und zu schätzen. Ich finde die Mischung sehr spannend.
Ein großartiger Auftakt für eine Reise in eine düstere und gefährliche Parallelwelt. Ich bin sehr gespannt wie es weiter geht.
Cover:
Ich liebe das Cover! Mehr kann ich gar nicht dazu sagen. Es ist der Wahnsinn und hat mich einfach umgehauen. Womit ich anfangs etwas gehadert habe ist der Klappentext. Er hat mich aufgrund der Länge und der vielen Informationen etwas erschlagen. Dadurch hatte ich etwas Angst, dass die Geschichte vielleicht zu komplex und undurchsichtig sein könnte. Aber das ist absolut nicht der Fall. Wenn man die Geschichte gelesen hat, kommt es einem auch nicht mehr so vor.
Fazit:
Ein wundervoller Reihenauftakt. Magisch, düster und spannend. Ich bin absolut begeistert.
Ich lese relativ selten Fantasy, hauptsächlich wenn ich auf den Autor gespannt bin (wie bei Mackenzie Sturm) oder weil mir Cover und/oder Story zusagen (wie hier). Ein Grund dafür, dass ich sonst immer eine Hand breit Abstand zwischen mir und Fantasy halte, liegt im Pacing. Ich habe häufig ein Problem damit, dass ich erst ständig mit Charakteren und Rassen und Artefakten zugeworfen werde, nur damit dann die nächsten 50 Seiten Landschaftsbeschreibung folgen – quasi eine literarische Zugfahrt durch das platte Niedersachsen (rein metaphorisch). Und Niedersachsen ist wirklich langweilig.
Womit wir gleich zu meinem ersten, riesigen Pluspunkt kommen: Juliane Maibach hat mich zu keinem Zeitpunkt überfordert oder gelangweilt. Ding, ding, ding! Ich hab das Buch in zwei Sitzungen relativ schnell eingeatmet und war immer gespannt. Die Story war angenehm schnell fortschreitend, Eigenschaften der Welt wurden nach und nach vorgestellt und integriert. Liebe Fantasy-Autoren: Wenn ihr auch Deppen wie mich erreichen wollt, dann muss das genau so!
Ich möchte hier nicht zu viel über den Plot sagen, ich denke, dass der Klappentext alles gut wiedergibt ohne zu spoilern. Spoilern mag ich euch das gute Stück nämlich definitiv nicht! Es gab unterwegs so ein, zwei Momente, da habe ich mich in ein riesiges Plothole tappsen gesehen – Juliane Maibach war jedes Mal rechtzeitig mit ihrem Asphalteimer da und hat gespachtelt.
Ich war letztendlich ein bisschen enttäuscht von der Protagonistin. Gwen hat sich in den ersten Seiten wunderbar emanzipiert gezeigt – sie ist Informatikerin, programmiert in ihrer Freizeit und verarscht aufdringliche Typen in Bars. Just my kind of girl! Leider hat sie sich nach den ersten zwanzig oder dreißig Seiten zum Manic Pixie Dream Girl entwickelt – ich hatte regelmäßig das Bedürfnis, sie mal ganz fest an den Schultern zu packen und zu schütteln. Das Mäuschen versteckt sich gerne hinter dem edlen oder eben nicht ganz so edlen Retter und lässt sich bevormunden, wobei sie ihm durchaus hätte mal ein, zwei Takte erzählen können. Gegen Ende des Buches emanzipiert sich Gwen wieder etwas – aber ich hätte mir trotzdem eine stärkere, eigenständigere Protagonistin gewünscht. Die Basis dafür hat Maibach jedenfalls fantastisch geschaffen.
Apropos edler Retter: Da wäre dann noch Tares. Tares ist… Tares. Und das bleibt er leider auch durchs ganze Buch. Seine Charakterentwicklung war für mich vorhersehbar und generell hätte ich mir mehr Vielschichtigkeit für ihn gewünscht. Gwen beginnt recht früh für Tares zu schwärmen – ich habe mich gefragt warum. Nun ja, andere Ladies, andere Geschmäcker, nur schien es leider so als wüsste Gwen das selbst nicht so richtig. Auch Tares hat sich in der zweiten Hälfte des Buches charakterlich gemacht – ich wäre einfach gerne früher von ihm fasziniert gewesen.
Ja ja, das alles sei Meckern auf hohem Niveau. Ich kann definitiv sagen, dass das Buch meine Erwartungen um Längen übertroffen hat. Ich habe das Buch lange nicht aus der Hand legen können und habe am Ende auch wirklich mitgefiebert. Meiner Meinung nach sind Fans von Fantasy sowie Romantasy hier wirklich gut bedient und sollten definitiv den einen oder anderen Blick ins Buch werfen! Auch Genrefremde könnten hier durchaus ihren Spaß haben, also nur Mut! Öfter mal was Neues ausprobieren und so – ich habe es definitiv nicht bereut. Für mich steht fest: von der Autorin (aktuell übrigens schwanger – herzliche Glückwünsche!) werde ich definitiv mehr lesen.
Beim Ausräumen der Sachen ihres Großvaters entdeckt Gwen einen Spiegel, den dieser ihr hinterlassen hat. Dieser entpuppt sich bald als etwas ganz besonderes, als Gwen durch ihn in eine andere Welt katapultiert wird. Dort trifft Gwen auf den verschlossenen Tares, der ihre Gabe erkennt, die Splitter des sagenumwobenen Glutamuletts zu finden. Wenn Gwen ihm hilft, die Teile zu finden, wird er ihr im Gegenzug helfen, einen Weg zurück nach Hause zu finden. Doch Tares ist nicht der einzige, der auf der Suche nach dem Glutamulett ist…
Gwen war zumeist ein sehr angenehmer Charakter. Sie studiert Informatik und ist damit ein kleines Nerdmädchen. Als sie plötzlich in einer anderen Welt landet ist ihre erste Reaktion keine anstrengende Panikattacke, sondern der Versuch, das Ganze irgendwie zu erfassen und erstmal einen Unterschlupf zu finden. Diese pragmatische Art fand ich super, denn welchem Charakter hat es jemals geholfen, panisch oder schreiend durch die Gegend zu rennen? Auch als sie Tares begegnet wägt sie ihre Möglichkeiten ab und trifft dann eine praktische Entscheidung. Tares ist ein sehr geheimnisvoller Charakter, über den man insgesamt sehr wenig erfährt, was ihn nur noch geheimnisvoller macht. Seine Motive bleiben zunächst im Dunkeln, aber er war einfach klasse.
Wie in einem typischen Abenteuerroman erweitert sich die kleine Abenteurergruppe um Tares und Gwen nach und nach um weitere Mitglieder. Asrell und Niri waren beide Charaktere die, ebenso wie Tares, schwer zu durchschauen sind. Vor allem auf den zweiten Blick wird schnell klar, dass beide mehr sind, als sie zu sein scheinen, und ihre ganz eigenen Ziele verfolgen. Dabei gibt es aber immer wieder einige Überraschungen und ich bin gespannt auf die weitere Entwicklung. Gefallen hat mir auch der Weltentwurf mit den vielen ungewöhnlichen Kreaturen, auch wenn manche davon wirklich gruselig sind, wie z.B. die Nephim.
Kritikpunkte sind für mich vor allem, dass mir die ganze Reise der Gruppe tatsächlich bisher ein wenig zu einfach schien. Gerade Gwen hüpft zwischen den Welten hin und her wie es ihr gefällt, und lebt einfach mal so quasi zwei Leben. Und anscheinend sind ihre fadenscheinigen Ausreden für ihre Freunde okay, was ich nicht ganz nachvollziehen konnte. Der Action-Anteil ist gelungen, und spannend geschrieben, aber auch hier gab es noch keine wirkliche Herausforderung. Aber ich hoffe, dass der zweite Band sicher noch mehr Action zu bieten hat.
Die Story fand ich insgesamt sehr gelungen. Gerade am Anfang stellen sich unglaublich viele Fragen, die nicht immer sofort beantwortet werden, aber im Lauf der Geschichte lernt man immer mehr dazu und die Welt und die Charaktere besser kennen. Es gibt immer wieder überraschende Wendungen und vor allem mit einem Detail hätte ich überhaupt nicht gerechnet und es hat mich ziemlich überrascht. Insgesamt merkt man diesem Band aber auch an, dass es eher ein Auftakt zu etwas größerem ist, was gerade a, Ende deutlich wird, und natürlich bin ich nun umso gespannter, was mich im nächsten Band erwarten wird.
Fazit
“Seelenlos – Splitterglanz“ ist ein gelungener Auftakt, der mich vor allem mit seinen Charakteren überzeugen konnte. Es gab immer wieder überraschende Wendungen und ich freue mich, die weiteren Geheimnisse der Story aufzudecken und die Suche nach dem Glutamulett weiter zu verfolgen.
»Einer Legende nach streifen die Anmagras der toten Nephim durch die Welt, immer auf der Suche nach einer schwangeren Frau. Sie dringen in die Körper der Ungeborenen ein, töten sie und übernehmen ihren Leib. Wie ein Parasit wachsen sie dann in der Frau heran, die nichts davon ahnt, dass ihr eigenes Kind längst nicht mehr am Leben ist, sondern von diesem grausamen Geschöpf umgebracht wurde. In diesen Kindern ist von Geburt an nichts Gutes zu finden ...« Auch Gwen muss die Grausamkeiten der Nephim kennenlernen, nachdem sie in einer für sie fremden Welt gelandet ist. Sie hätte niemals gedacht, dass sie sich jemals solche Fragen stellen müsste: Wie findet man den Weg zurück, nachdem man durch einen Spiegel gefallen ist? Wie tötet man ein Wesen, das keine Seele besitzt und beinahe unsterblich ist? Und wie soll man mit einem verschlossenen, schlecht gelaunten Kerl zurechtkommen, der in einem eigentlich nichts anderes als ein Mittel zum Zweck sieht und keinen Wert auf Gesellschaft legt? Gwen verfügt über eine ganz besondere Gabe, die Tares auch für sich nutzen will: Sie kann das Licht der Splitter des Glutamuletts wahrnehmen. Setzt man diese zusammen, wird einem sein sehnlichster Wunsch erfüllt. Schon bald wird Gwen immer tiefer in die Geschehnisse hineingezogen und muss feststellen, dass sie nicht ohne Grund in diese fremde Welt gelangt - sie von dunklen Geheimnissen und drohendem Unheil umgeben ist: Die Seelenlosen sind nahe.
"Splitterglanz" ist der erste Band der neuen, auf fünf Bände angelegten "Seelenlos"-Reihe von Juliane Maibach.
Der Klappentext mutet nach einem interessanten Weltenentwurf an, der einmal mehr von der phantastischen Kreativität der Autorin zeugt. Mit jedem ihrer Romane eröffnet sie den Lesern neue, spannende Welten und atemberaubende Geschichte, in die man nur allzu gerne versinkt.
So auch hier. "Splitterglanz" besticht durch eine spannende Geschichte aus einer Welt, die ebenso facettenreich wie genial konzipiert wurde. Für die weiteren Bände offenbart sich so eine Menge an Potential, weshalb man sehr gespannt auf den weiteren Verlauf sein darf. Durch die tolle Spannung der Handlung entwickelt sich recht schnell ein unbändiger Lesesog, von dem man sich wunderbar fesseln lassen kann. Hat man erst einmal mit dem Lesen begonnen, so möchte man eigentlich gar nicht mehr aufhören. Hier gibt es einfach zu viel zu erleben und zu entdecken.
Auch die Atmosphäre gelingt der Autorin vortrefflich. Der Grat zwischen unserer, sowie der anderen Welt sind klar voneinander abtrennbar und besitzen stets jeder einen ganz eigenen Charme. Vor allem der Charakter der anderen Welt kann auch schon mal recht düster, brutal und bedrohlich erscheinen. Dadurch entsteht eine tolle Lebendigkeit und eine gewisse Tiefe, in der noch immer einiges an Raum für die Fortsetzungen sind.
Viele Geheimnisse werden erst gegen Ende gelüftet, wenn auch nicht alle. Dadurch wird die Neugierde auf Band 2 geweckt und schon allein wegen des Ende von "Splitterglanz" darf man überaus gespannt sein, was den Leser nun erwarten wird.
Fazit: Ein toller Weltenentwurf, interessante Charaktere und eine packende Handlung sorgen für einen Auftakt nach Maß.
Seelenlos - Spiegelglanz ist der erste Teil der neuen Reihe von Autorin Juliane Maibach. Seelenlos ist ein Jugend- und Fantasy Roman, der von der Autorin selbst verlegt wird und seit dem 01. März 2016 als eBook und Taschenbuch erschienen und erhältlich ist.
Das Cover fällt einem direkt gleich ins Auge und macht schon mal optisch etwas her. Auch zeigt es ein wichtiges Detail der Geschichte, den Spiegel, die Splitter und ein kleiner Blick in die andere Welt.
Darum geht es in Seelenlos - Splitterglanz,
der erste Teil der neuen Reihe von Autorin Juliane Maibach. Die eigentliche Hauptfigur in Splitterglanz ist die junge Studentin Gwen. Nachdem eines Tages ihr Opa verstarb, fährt sie zusammen mit ihren Eltern in seine Wohnung um sie auszuräumen. In einem Kästchen das Gwen von ihrem Großvater vererbt bekommt befindet sich ein Spiegel, der anscheinend mehr ist, als "nur" ein Spiegel. Plötzlich fällt Gwen durch den Spiegel und befindet sich in einer ganz anderen Welt. Sie lernt dort den jungen, gutaussehenden Tares kennen. Gwen ist sofort von seinen Augen angetan, die in einem tief dunklen Purpur mit goldenen und silbernen Sprenkel sind. Anfangs irritiert von ihrer Umgebung möchte Gwen eigentlich nur nach Hause. Nachdem Gwen schließlich von Tares mehr über den geheimnisvollen Spiegel erfahren hat erzählt er ihr auch, dass es scheinbar nur einen Weg gibt um wieder in ihre Welt zu kommen. In der für Gwen fremden Welt liegen verstreut Splitter, die, wenn man sie zusammen fügt einen Wunsch erfüllen. Tares und Gwen treffen ein Abkommen, sie helfen sich gegenseitig bei der Suche nach den Splittern und teilen sich dann am Ende den Wunsch. Es beginnt eine gefährliche un abenteuerliche Reise auf der die beiden so einiges meistern müssen. Auch treffen die zwei noch so manch ein Wesen und Personen, die ihnen nicht gerade wohlgesonnen sind. Je länger ihre Reise und Suche dauert umso mehr lernen die zwei sich kennen und auch schätzen. Wie wird es hier wohl weiter gehen? Werden sie es schaffen die Splitter zu finden und Gwen & Tares sich so ihren Wunsch erfüllen können? Und wird Gwen den Weg in ihre Welt zurück finden oder möchte sie es vielleicht inzwischen gar nicht mehr. Dies und noch viel mehr erfahrt ihr am besten, wenn ihr das Buch selbst lest
Dieses Buch habe ich nebenbei als Hörbuch gehört. Dass die Sprecherin Marlene Rauch einen in die Story hineinziehen konnte, war vielleicht der einzige Grund, weswegen ich das erste Buch dieser Serie von Anfang bis Ende mitverfolgt habe. Die Geschichte ist eine Kopie von dem Anime Inuyasha, was ich nicht schlimm finde, da ich gerne in eine ähnliche Welt abgetaucht wäre. Leider reicht Seelenlos nicht einmal ansatzweise an Inuyasha heran und zeigt fast überhaupt keine eigenen neuen Ideen und so etwas finde ich immer sehr fraglich. Das Ende hat die Geschichte etwas spannender gemacht, jedoch reicht dies für mich nicht aus, um die Geschichte weiterzuverfolgen, da der Rest enttäuschend war. Falls man gerade nichts besseres zu hören hat und nebenbei dem normalen Alltag hinterhergehen will, ist Seelenlos vielleicht okay, aber man sollte nicht zu viel erwarten.