Kurt Tucholsky was a German-Jewish journalist, satirist and writer. He also wrote under the pseudonyms Kaspar Hauser, Peter Panter, Theobald Tiger, and Ignaz Wrobel. Born in Berlin-Moabit, he moved to Paris in 1924 and then to Sweden in 1930.
Tucholsky was one of the most important journalists of the Weimar Republic. As a politically engaged journalist and temporary co-editor of the weekly magazine Die Weltbühne he proved himself to be a social critic in the tradition of Heinrich Heine. He was simultaneously a satirist, an author of satirical political revues, a songwriter, and a poet. He saw himself as a left-wing democrat and pacifist and warned against anti-democratic tendencies—above all in politics, the military, and justice—and the threat of National Socialism. His fears were confirmed when the Nazis came to power in 1933: his books were listed on the Nazi's censorship as "Entartete Kunst" ("Degenerate Art") and burned, and he lost his German citizenship.
Es ist schon schwierig ein Sammelwerk wie dieses passend zu beschreiben. Zum Teil enthält Gruß nach vorn unterhaltsame Anekdoten, dann wiederum äußerst ausführliche Beschreibungen fremder Orte, allerdings auch Satire, die man von Kurt Tucholsky erwartet hat, aber auch Gedichte über alles und gar nichts. Kurzum es ist etwas für jeden dabei.
Man sollte auch anmerken, dass diese Ansammlung tatsächlich Kästners Geschmack widerspiegelt, ansonsten kann ich mir dieses Sammelsurium an unterschiedlichen Stücken nicht erklären. Wenn man bedenkt, dass Kästner, der Emil und die Detektive geschrieben hat, solch einen schwarzen Galgenhumor besessen hat, macht es den ursprünglichen Witz sogar noch humoröser. Dies sollte man vor allem im Hinterkopf bewahren, wenn man die Seiten 34 und 80 liest. Man wird nie wieder die Rocky Mountains und Saphos Werke im selben Licht erblicken nachdem man das gelesen hat.
An einigen Stellen ist Kritik an die NSDAP klarer als an anderen. Die Laternenanzünder wäre einer der subtileren Texte, die sich hinter Allegorien "verstecken", während auf Seite 35 man unverhüllt von Faschisten spricht.
Nicht zu vergessen sind die amüsanten Anekdoten und auch Gedichte über Dialekte. Die Katze bleibt mir auch heute noch in Erinnerung. Auch wenn ich mich fragen muss: "Gilt das als Fabel?"
Auch die Liebenden und Leute, die sich gern über den Franzmann lustig machen kommen auf ihre Kosten. Allerdings wäre ein paar Französischkenntnisse von Vorteil oder zu mindest ein Blick auf Leo.
Zum Schluss kann ich nur sagen, dass man dieses Büchlein in mehreren Zügen genießen sollte. Ein paar Seiten pro Tag hilft, dass man die Welt mag!