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Luca & Allegra #1

Liebe keinen Montague

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**Romeo & Juliet never die…**

Maskenbälle, unsternbedrohte Familiengeschichten und verfluchte Liebespaare kennt Allegra höchstens aus ganz alten Büchern, aber mit der Realität haben sie für sie nichts zu tun. Das ändert sich grundlegend, als sie bei einem Kurzurlaub am Gardasee erfährt, dass ihr Hotel von Nachfahren der Capulets geführt wird. Anscheinend ist ihre Fehde mit den Montagues auch nach Jahrhunderten noch intakt. Als sie aus purer Neugier die andere Seite des Sees erkundet, beginnen sich die Ereignisse unwillkürlich zu verdichten. Denn Allegra trifft auf Luca Montague und damit auf ihr magisches Schicksal…


// Allegra setzte schon zu einer Schimpftirade an, als sie sich den jungen Mann etwas näher ansah. Seine Augen! Dieselben schwarzbraunen Augen, von denen sie geträumt hatte! Die sich in ihren Träumen mit eisblauen Augen, noch heller als die von Jen, vermischten. Es waren dieselben Augen, die sie jeden Tag im Spiegel vor sich hatte, und dennoch andere. Sofort beruhigte sich ihr Gemüt und der Ärger wich einem Gefühl, über das sie erst genauer nachdenken musste. Auf die Schnelle hätte sie es mit Nach-Hause-Kommen verglichen.//

223 pages, Kindle Edition

First published January 1, 2016

3 people are currently reading
148 people want to read

About the author

Stefanie Hasse

53 books193 followers
Stefanie Hasse lebt mit ihrem Mann und ihren lesebegeisterten Kindern in Süddeutschland. Wenn sie nicht gerade selbst in fremden Buchwelten versinkt oder darüber bloggt, denkt sie sich phantastisch-romantische Geschichten aus und liebt es, ihre Leser mit unvorhergesehenen Wendungen zu überraschen.

Ob bei der Jagd nach herausgelesenen Buchfiguren (BookElements-Trilogie) oder der mythologischen Weitererzählung der tragischsten Liebesgeschichte aller Zeiten (Luca & Allegra-Dilogie), einer magisch-dämonischen Welt des Mondes (Darian & Victoria-Trilogie, Nadiya & Seth-Dilogie), einem düsteren Schattenreich (Neumondschatten) oder nicht zuletzt einem nicht ganz abwegigen Zukunftsszenario (The Evil Me) - Stefanie Hasse entführt den Leser stets in neue spannende Welten.
Nicht einmal das Schicksal wird von ihr verschont - wer hätte schon gedacht, wie gut es in Persona aussieht (Schicksalsbringer: Ich bin deine Bestimmung).

Mehr Infos unter: www.StefanieHasse.de
Newsletter abonnieren: http://eepurl.com/bmA_QX


Bibliographie:
Darian & Victoria:
Band 1: Schwarzer Rauch
Band 2: Düstere Schatten
Band 3: Tiefdunkle Nacht

Neumondschatten

Bookelements:
Band 1: Die Magie zwischen den Zeilen
Band 2: Die Welt hinter den Buchstaben
Band 3: Das Geheimnis unter der Tinte

Luca & Allegra:
Band 1: Liebe keinen Montague
Band 2: Küsse keine Capulet

The Evil Me

Nadiya & Seth:
Band 1: Graues Herz
Band 2: Dunkle Hoffnung

Ich bin deine Bestimmung
Band 1: Schicksalsbringer (Juli 2017)
Band 2: Schicksalsjäger (Frühjahr 2018)

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Community Reviews

5 stars
54 (27%)
4 stars
73 (36%)
3 stars
54 (27%)
2 stars
14 (7%)
1 star
5 (2%)
Displaying 1 - 30 of 55 reviews
Profile Image for Lenas Welt der Bücher.
226 reviews27 followers
June 3, 2016
Meine Meinung:
Ich habe mich unheimlich auf das neue Buch der Autorin gefreut, da mir ihre Book Elements Reihe so gut gefallen hat.
Das Cover ist ein Traum! Ich liebe es! Es gehört zu meinen absoluten Lieblingscovern, am liebsten würde ich mir es als riesiges Poster in mein Zimmer hängen.
Das Buch ist eine Adaption von Romeo und Julia und ich muss vorneweg sagen, dass ich die Geschichte von Romeo und Julia nicht kenne. Natürlich kenne ich die Rahmenhandlung, aber keine Details.
Das Buch ist nicht in Kapitel unterteilt sondern in Akte und Szenen. Dadurch kommt natürlich das Gefühl von Romeo und Julia noch besser rüber.
Der Einstieg in die Geschichte ist mir sehr leicht gefallen. Der Schreibstil der Autorin ist klasse und gefällt mir hier sogar noch besser als bei Book Elements. Das Buch ist hier in der dritten Person geschrieben, was mir sehr gut gefallen hat.
Die Geschichte ist keine Nacherzählung von Romeo und Julia, sondern eher eine Weitererzählung, denn es geht um die Montagues und die Capulets. Die Autorin hat aus der Geschichte eine ganze Menge herausgeholt. Es gibt super Fantasyelemente, die mich überrascht und begeistert haben. Es gibt so tolle Elemente in dieser Geschichte, die besonders sind und alles passt perfekt zusammen.
Das Buch war wieder super spannend. Die Kapitel bzw. Szenen enden immer mit einem kleinen Cliffhanger, sodass man einfach weiter lesen muss. Ich wusste lange nicht, in welche Richtung die Geschichte wohl gehen wird und war über die ganzen Wendungen überrascht.
Die Charaktere der Geschichte waren mir allesamt sympatisch, wobei Allegra zwischen zeitig etwas merkwürdig reagiert hat. Es ist etwas passiert, aber sie war sofort abgelenkt von anderen Dinge. Dies fand ich stellenweise leider etwas störend. Ansonsten sind die Charaktere aber alle wirklich super.
Nachdem dem Ende der Geschichte bin ich so froh, dass ein zweiter Teil erscheint.

Fazit:
"Luca & Allegra - Liebe keinen Montague" hat mir wirklich richtig gut gefallen. Die Geschichte ist spannend, gefühlvoll und einfach fantastisch. Das Buch ist ein absolutes MUST READ für alle Fans von Romeo und Julia! Für mich fehlte leider das gewisse Etwas, sodass ich sehr gute 4 Sterne vergebe.
Profile Image for Anni.
602 reviews
October 17, 2017
Es war richtig gut, aber das "Gewisse Etwas" für die 5 Sterne hat dann doch gefehlt. Ein überzeugender Genremix mit einer tollen Idee und ebenso schönen Umsetzung :-)

4.5/5
Profile Image for Sandra Christiansen.
197 reviews4 followers
February 12, 2018
Ich bin mit dem Buch einfach nicht richtig warm geworden .
Sehr vorhersehbar und spannend war es auch nicht wirklich . Schade
Profile Image for Favola.
402 reviews115 followers
July 5, 2016
Der erste Band von "Luca & Allegra" startet mit einem Prolog, der mir sehr gut gefallen hat. Er ist geheimnisvoll, atmosphärisch und macht vor allem Neugierig auf die folgende Geschichte.

Im ersten I. Akt lernen wir dann Allegra und ihre beste Freundin Jen kennen. Als Allegra vor einem Werbeplakat für Ferien am Gardasee steht, verspürt sie eine Sehnsucht und weiss sofort, dass sie dorthin muss. So plant sie mit Jen einen Mädelsurlaub und hofft, etwas über ihre Wurzeln herauszufinden.

In "Liebe keinen Montague" begleiten wir Allegra. Zwar ist ihre Mamma Maria Italienerin, doch die Protagonistin ist in Deutschland aufgewachsen. Marias altes Leben vor Deutschland ist jedoch tabu, so dass Allegra kaum etwas über ihre Herkunft weiss. Leider bin ich nicht so ganz warm mit der Protagonistin geworden. Sie blieb mir etwas zu distanziert und als sie das grosse Familiengeheimnis lüftet, bleibt sie für mich unglaubwürdig gefasst.
Von Luca erfährt man in diesem ersten Teil nicht wahnsinnig viel. Er ist der mysteriöse Unbekannte und wird dann wohl in "Küsse keine Capulet" mehr im Mittelpunkt stehen.

Die Idee der Neuinterpretation von Romeo & Julia gefällt mir wirklich sehr gut und ich finde auch, dass Stefanie Hasse eine gute Balance zwischen dem Klassiker und ihrer eigenen Geschichte gefunden hat.
Auch vom Setting am Gardasee bin ich wirklich angetan und es reizt mich, nun nach der Lektüre ein zweites Mal dahinzufahren.

Dass die Liebesgeschichte sehr schnell vorangetrieben wurde, konnte ich gut verstehen, denn schliesslich ist "Luca & Allegra" eine Adaption der grössten Liebesgeschichte der Welt. Doch auch sonst ging es mir oft zu schnell und etwas zu einfach.
Die meisten Charaktere blieben mir leider etwas zu blass und die beiden Freundinnen waren mir schlicht und einfach zu perfekt. Beide sehen wahnsinnig gut aus, wollen aber nicht nach ihrem Äusseren beurteilt werden - und das wird einem als Leser immer wieder beteuert.

Zu Beginn stolperte ich über einige Wiederholungen, doch das legte sich bald. Der Schreibstil von Stefanie Hasse ist sehr schlicht gehalten, so dass sich die Geschichte sehr flüssig lesen lässt. Die Autorin legt ein rasantes Tempo vor, so dass man nur so durch die Seiten fliegt und ich mir zwischendurch eine kurze Verschnaufspause zur Vertiefung gewünscht hätte.
In Anlehnung an das Theaterstück von Shakespeare hat die Autorin ihre Geschichte in Akte und Szenen aufgeteilt, was mir sehr gut gefallen hat

Fazit:
"Luca & Allegra. Liebe keinen Montague" ist eine solide Neuinterpretation von "Romeo & Julia". Stefanie Hasse verbindet die grösste Liebesgeschichte der Welt mit ihren eigenen Ideen, so dass kurzweilige Romantasy entsteht.
Mir persönlich blieben vor allem die Charaktere zu blass, so dass mich die Geschichte nicht voll und ganz fesseln konnte. Für viele jüngere Leserinnen ist die Story aber bestimmt Liebe auf den ersten Blick.
3.5 Sterne

© Favolas Lesestoff
Profile Image for K.K. Summer.
Author 11 books73 followers
April 6, 2017
Wirklich ein tolles, leichtes Buch! Finde die Idee dahinter echt super und muss mir ganz bald Band 2 besorgen, denn das Ende ist doch schon etwas gemein Oo
Mochte die Liebesgeschichte total <3
Profile Image for Simone.
39 reviews
February 26, 2024
Die Geschichte hat großes Potenzial, was leider überhaupt nicht ausgeschöpft wurde.
Der Hauptspielplatz, der Gardasee mit den wunderschönen Städten Limone sul Garda und Malcesine ist absolut genial! Da hätte man noch so viel mehr machen können!
In dieser Geschichte wird die römische Mythologie aufgegriffen, was ich eine schöne Abwechslung finde. Allerdings wird hier auch die griechische mit hinein gemischt. Ich bin keine Expertin, aber ich weiß nicht, ob das historisch funktioniert.
Leider hatte man die meiste Zeit das Gefühl, als hätte jemand das Buch nicht Korrektur gelesen. Dieses Buch gehört zu der Sorte, wo nicht alles durchdacht wurde. Das hätte einen Lektor auffallen müssen.

Zum Beispiel dürfen niemals zwei verschiedene Geschlechter der ersten Generation der Capulets und Montagues gleichzeitg existieren. Das ergibt keinen Sinn, weil sich genauso zwei gleiche Geschlechter ineinander verlieben können. Hinzukommt, dass niemand nach einer Woche felsenfest von seiner Liebe überzeugt ist und eine Prüfung der Liebe bestehen kann. Das ist absolut unrealistisch. Allgemein ist alles einfach zu schnell passiert.

Den Fluch hätte man zudem einfach schon brechen können, in dem einfach niemand mehr Kinder bekommt. Dann gäbe es keine neuen Generationen mehr und dann hätte sich die Sache erledigt gehabt.
Schade war auch, dass man nicht viel über Romeo und Julia erfahren hat, obwohl so viel über sie gesprochen wurde. Wie weit sind die gekommen? Woran sind die gescheitert?
Ebenso seltsam fand ich, dass Allegra nicht persönlich nach Jen gesucht hat und stattdessen nur auf Luca fixiert war. Das macht keine beste Freundin.

Was ich wiederum gut fand, war, dass das Buch wie ein Drama in Akte und Szenen aufgebaut ist. Eine schöne Anspielung auf das Stück Romeo und Julia.

Im Fazit eine ansich gute Idee, welche leider nicht gut umgesetzt wurde. Sehr schade.
This entire review has been hidden because of spoilers.
Profile Image for Nadine.
739 reviews103 followers
June 7, 2016
Allegra bricht zu einem Kurztrip am Gardasee mit ihrer besten Freundin auf. Als sie erfahren, dass ihr Hotel von Nachfahren der Capulets (Romeo und Julia) geführt wird, sind sie gleich begeistert, doch Allegra scheint mehr mit der Familie und ihrem Schicksal zu verbinden und schon bald beginnt sie, seltsame Visionen zu haben.

Allzu viel vom Inhalt kann man gar nicht verraten, ohne zu spoilern, aber es gibt einige Überraschungen.

Sehr gut gefallen hat mir das Setting und die grundsätzliche Idee der Geschichte. Leider ging es mir irgendwann zu sehr in eine Richtung, die es nicht gebraucht hätte und die mir einfach „too much“ war.

Schade, dass der Love Interest und Titelheld deutlich blasser blieb als ein anderer männlicher Charakter (Alessandro).

Das Ende fand ich dann wieder richtig stimmig und gut und ich werde definitiv Band 2 lesen (müssen)!
Profile Image for Mietze's.
388 reviews7 followers
June 19, 2016
Die 19 jährige Allegra scheint trotz ihres guten Aussehens stehts Pech in der Liebe zu haben.
Damit hat sie sich eigentlich abgefunden, bis sie eines Sommers während eines Urlaubs am Gardasee erfährt wie es ist wirklich Pech in der Liebe zu haben. Sie nächtigt in einem Hotel das seit langer Zeit im Besitz der Familie Capulet ist. Und deren Kampf gegen die Familie Montague ist seit Romeo und Julia noch nicht vergangen. Allegra trifft unverhofft auf den jungen Luca Montague und scheint langsam aber sicher in den Streit zwischen den Familien und seltsame magische Ereignisse hineingezogen zu werden...

Ich muss gestehen ich hatte Anfangs ein wenig Schwierigkeiten mich in die Geschichte hineinzuversetzen. Dabei weiß ich nicht ob das an meinem Allgemeinbefinden lag, oder weil ich die Originalgeschichte von Romeo und Julia nur in Ausschnitten kannte.
Langsam aber sicher habe ich mich dann aber doch an der Geschichte festgesaugt, dazu hat vor allem die bildliche Beschreibung der Umgebung beigetragen. Ich war noch nie am Gardasee, habe nach dieser Geschichte aber wirklich große Lust demnächst hinzufahren. Das Buch hat einfach ein gewisses Sommerfeeling bei mir geweckt.
Die Charaktere waren mir sympathisch, wenn ich auch bei Allegra und Alessandro ein wenig gebraucht hatte bis ich mit ihnen warm geworden war. Alessandro war am Anfang schon ein wenig sehr schroff und Allegra mir ein klein wenig fremd. Dafür war ich direkt Feuer und Flamme für Luca ♥
Zum Bezug auf Romeo und Julia kann ich selbst nicht viel sagen da ich die Geschichte ja nicht kenne, für mich war alles sehr stimmig und angenehm erzählt und vor allem der mystische und magische Aspekt der Geschichte konnte mich bis auf kleinere Punkte voll überzeugen und war auch durchweg spannend. Vor allem das Ende mit diesem mega Cliffhanger hat mich vom Hocker gerissen und ich dachte: das kann doch jetzt nicht das Ende sein?
Band 2 muss da schon ziemlich nachlegen um diese Situation aufzulösen, ich bin gespannt denn ich hätte so ein ganz anderes Ende erwartet.

"Amor ad mortem. Liebe bis in den Tod." (Seite 212)

Für mich eine gelungene Neuerzählung der Fehde um die Familien Capulet und Montague, perfekt verwoben mit mythischen und magischen Komponenten die der Geschichte einen ganz eigenen Charme verleihen. Welche Wege muss die Liebe gehen? Welche Prüfungen müssen zwei Herzen bestehen um einander zu finden? Und was geschieht wenn dunkle Mächte dabei noch ihre Hände im Spiel haben? All das werdet ihr in Luca & Allegra erfahren.

*Reziexemplar

Schaut vorbei: http://cat-buecher-welt.blogspot.de/2...
Profile Image for Brina.
2,049 reviews122 followers
September 7, 2016
Bücher von Stefanie Hasse habe ich bislang immer gerne gelesen, von daher habe ich mich auch schon sehr auf "Liebe keinen Montague", Band 1 der "Luca und Allegra"-Dilogie gefreut. Hier habe ich mich auf eine ereignisreiche und spannende Liebesgeschichte gefreut und ich wurde mal wieder nicht enttäuscht.

Da sich die Geschichte mit den Capulets und den Montagues beschäftigt, dürfte nahezu jeder Fan von "Romeo und Julia" hellhörig werden, denn auch hier wird einem eine Geschichte ganz im Stil von William Shakespeares Werk präsentiert. Der Schreibstil ist dabei nicht nur sehr angenehm, sondern auch flüssig, sodass die knapp zweihundertzwanzig Seiten viel zu schnell ausgelesen sind. Die Figuren sind liebevoll ausgearbeitet, das Setting gut ausgewählt und auch sonst macht die Geschichte einen insgesamt runden Eindruck.

Hierbei geht es um Allegra, die mit ihrer Mutter in Deutschland lebt und die Sehnsucht nach Italien verspürt. Gemeinsam mit ihrer besten Freundin macht sie - trotz der Zweifel ihrer Mutter - Urlaub am Gardasee und erfährt dabei, dass sie von der Capulet-Familie abstammt und die Fehde gegen die Montagues auch heute noch anhält. Da ihre Mutter ihr immer alles über ihre Heimat Italien verheimlicht hat, gerät Allegra mitten zwischen die Fronten.

Neben Allegra und ihrer bester Freundin Jen lernt man auch noch Luca Montague erkennen: Sehr charmant und natürlich auch gutaussehend. Dies ist allerdings das einzige Klischee an Luca, denn dieser ist ein wirklich toller Protagonist und ein Nachfahre von Romeo. Da ist es natürlich auch kein Wunder, dass die erste Begegnung zwischen Luca und Allegra den Raum bereits zum Knistern bringt und gleichzeitig auch für allerlei Turbulenzen und Probleme sorgt.

Das Cover ist dazu ebenfalls ein absoluter Eyecatcher, das hervorragend zur Geschichte passt und einfach sehr schön anzusehen ist. Die Maske ist dabei der absolute Blickfang und glänzt mit vielen Details. Die Kurzbeschreibung ist ebenso gelungen und hat mich direkt neugierig gemacht, sodass ich dem Buch sehr gerne eine Chance gegeben habe.

Kurz gesagt: "Liebe keinen Montague" ist eine wunderschöne Liebesgeschichte, die mich aufgrund eines angenehmen Schreibstils und tollen Figuren in den Bann ziehen konnte. Hier werden nicht nur Fans von "Romeo und Julia" ihre wahre Freude dran haben. Ich bin bereits sehr auf den zweiten und letzten Teil "Küsse keine Capulet" gespannt, welcher ebenfalls bereits erschienen ist.
Profile Image for Steffi.
3,281 reviews183 followers
June 7, 2016
Ich habe ja bereits ein Buch der Autorin, welches mich leider gar nicht begeistern konnte, aber der Klappentext zu Liebe keinen Montague klang einfach zu gut, um es zu ignorieren.

Der Einstieg in das Buch konnte mich auch direkt begeistern. Die sommerliche Atmosphäre in Italien und dem kleinen Örtchen haben mich direkt gepackt.
Die Ahlehnungen an Romeo & Julia fand ich ebenfalls sehr gut gelungen.

Die Charaktere haben mir ebenfalls sehr gefallen, insbesondere Alessandro. Luca ist leider noch ein wenig blass geblieben, aber ich denke, dass er im nächsten Band eine größere Rolle spielen wird.

Zum weiteren Handlungsverlauf kann ich gar nicht so viel sagen ohne zu spoilern, aber es gab noch einige Überraschungen, die ich nicht erwartet habe.

Das Buch hat richtig gut unterhalten und ich bin schon sehr gespannt wie es weitergehen wird.
Profile Image for leben.lachen.lesen.
143 reviews
February 7, 2018
Stefanie Hasse hat es meiner Meinung nach geschafft ihrer Adaption von Romeo und Julia in eine wunderschöne Geschichte zu verpacken. Dabei hat sie es so geschildert, dass Romeo und Julia tatsächlich gelebt haben und ihre Familien und deren Fehde bis heute bestehen.
Besonders gut gelungen fand ich die immer wiederkehrenden Figuren aus der Mythologie und wie die Autorin diese eingebaut hat. Für mich hat sie diese sehr authentisch rüber gebracht und geschickt eingearbeitet.
Den Schreibstil der Autorin fand ich sehr erfrischend und flüssig zu lesen. Besonders gelungen neben den Hauptfiguren fand ich Trip er ist mir irgendwie ans Herz gewachsen.
Passend fand ich auch die Einteilung der Geschichte in die unterschiedlichen Akte und Szenen, anstelle von einfachen Kapiteln.

Alles in allem hat mich das Buch durch die spannenden Wendungen und Geschehnisse gut unterhalten. Ich bin total gespannt auf die Fortsetzung.
Profile Image for Sarah Petrovafire.
91 reviews1 follower
August 12, 2016
Ursprünglich auf Books on PetrovaFire veröffentlicht
http://booksonpetrovafire.blogspot.de...

Zitat
"Es war nicht das, was sich die Menschen darunter vorstellten, die nicht an die Liebe glaubten. Es war nicht Cupidos Pfeil, der einen traf, und man nur noch Herzchen sah wie in einem Comic. Nein, die wahre Liebe lässt Kleinigkeiten und Negatives verblassen und lässt sich selbst im besten Licht erscheinen." - Akt III, 4. Szene.

Gestaltung
"Luca & Allegra - Liebe keinen Montague" gibt es momentan nur als ebook. Ab September 2016 wird aber auch das Taschenbuch erhältlich sein. Das Cover zeigt vermutlich Protagonistin Allegra mit einer Maske, die ganz gut zur Handlung passt. Was der weiße Tüll jedoch soll - welcher mich an einen Brautschleier erinnert - weiß ich leider nicht zu deuten. Ansonsten gefällt mir aber die Farbgebung, die zu Allegra passt. Wer das Buch gelesen hat, wird verstehen weshalb, weiß/creme die perfekte Wahl war.
Das Buch wurde in fünf Akte und Szenen eingeteilt, was vermutlich an die Vorlage "Romeo & Julia" beziehungsweise allgemein Theaterstück angelehnt ist. Leider werden die Szenen auf meinem tolino nicht in der Kapitelübersicht angezeigt. Ob dies allgemein oder nur bei meinem Leseexemplar der Fall ist, entzieht sich leider meiner Kenntnis. Die Szenen und Akte werden durch dicke Überschriften gekennzeichnett, denen ein kleiner grauer Schnörkel folgt.
Insgesamt gefällt mir die Gestaltung ganz gut, da sie besonders beim Cover durch die Maske und das helle Farbschema einen Wiedererkennungswert liefert.

Meine Meinung
Eigentlich bin ich absolut unromantisch und war, als ich in der Oberstufe "Romeo & Julia" lesen musste, nicht sonderlich angetan von dem Stoff. Doch irgendwie konnte mich die Präsentation auf der Leipziger Buchmesse und der allgemeine Hype überzeugen "Liebe keinen Montague" doch mal eine Chance zu geben.

Ich war positiv überrascht, war ich doch mit Stefanie Hasses Debüt - damals noch als Self-Publisherin - nicht sonderlich warm geworden. Ihr Schreibstil hat sich positiv verändert und man merkt, dass es bereits die dritte Reihe ist an der sie schreibt. Dennoch geht es mir an einigen Stellen noch zu flink. Gefühle und Beziehungen zwischen den Charakteren ändern sich zu schnell, durch manche Handlungsstränge wird man förmlich gejagdt und manche "Enthüllungen" waren nicht sonderlich überraschend, wenn man Vielleser ist.

Die Grundidee Shakespeare mit römischen Göttern zusammenzuwerfen ist definitiv originell und geht größtenteils auf. Jedoch wird mir Protagonistin Allegra nicht genügend Steine in den Weg gelegt. Viel zu schnell löst sie oftmals Probleme. Zwar wird sie ein-, zweimal zurückgeworfen, aber am Ende entspricht sie in dreiviertel der Fälle - besonder gegen Ende - dem Mary-Sue-Klischee. Schade eigentlich.

Luca lässt sich für mich nicht wirklich charakterisieren. Man lernt ihn eigentlich nur durch Allegras Augen kennen, die relativ schnell nur noch den perfekten Book-Boyfriend - so nennt man, dass doch heute, oder? - sehen. Wie gesagt, ich bin hoffnungslos unromantisch und war daher von ihm nur wenig angetan. Hier hätte ich mir mehr einzigartige Ecken und Kanten gewünscht. "Bad" Boy mit weichem Kern ist leider inzwischen die Norm in Jugendbüchern.

An die Nebenfiguren erinnere mich leider nicht sonderlich. Lediglich, dass ich noch nicht ganz verstanden habe, wer von Allegras Eltern nun von der legendären Capulet-Familie abstammt. Nur die Mutter, nur der Vater oder beide Elternteile? Waren die Cousins nicht über die väterliche Linie mit Allegra verwandt? Leider wurde dies nur einmal ganz kurz angesprochen und ich finde die Stelle nicht mehr. Zumindest ließ sie mich etwas verwirrt zurück. Da hätte ich mir am Ende des Buches einfach nochmal einen Stammbaum der Familien Capulet und Montague gewünscht, damit nochmal klar wird, wer mit wem in welcher Beziehung steht.

Das wirkt jetzt alles irgendwie etwas negativ. Insgesamt gefiel mir das Buch aber ganz gut. Es ließ sie flüssig lesen und unterhielt mich währenddessen. Besonders das einzigartige Setting. Endlich mal nicht USA, Großbritannien oder Deutschland. Auch nicht das Originalsetting von "Romeo & Julia" - Verona - sondern der Gardasee. Die Adaption ist an dieser Stelle wirklich gelungen.

Fazit
"Liebe keinen Montague" ist ein dramatischer Liebesroman für lauschige Sommertage, der leider kaum im Gedächtnis eines Viellesers hängen bleibt, ansonsten aber gut geschrieben ist.
Profile Image for Ricarda Scola.
474 reviews9 followers
June 18, 2016
Meine Meinung:

"Luca und Allegra - Liebe keinen Montague" von Stefanie Hasse ist die Neu-Interpretation der wohl berühmtesten Liebesgeschichte der Welt.

"Es ist die Verbindung unserer Familien", flüsterte er ganz nah bei ihr. "Im Hass verbunden, so auch in der Liebe." (Pos. 1646)

Dabei ist es noch viel mehr, denn Stefanie Hasse gibt uns Antworten auf Fragen, die man sich vorher nie getraut hätte, zu fragen. Mit "Liebe keinen Montague" wird die Geschichte von "Romeo und Julia" nicht einfach neu erzählt; stattdessen wird man als Leser in eine fiktive Realität versetzt, in der es Romeo und Julia so wirklich gab. Gekonnt verbindet Hasse das Drama von Shakespeare mit der griechischen Mythologie und setzt das Ergebnis dann in unsere Zeit.

Es ist kein Spiel. Es ist ein Fluch. (Pos. 517)

Es ist eine Mischung, die nach Erfolg schreit - und das zurecht. Der Autorin ist es gelungen, mich von Anfang an in die Geschichte hineinzusaugen und hat mich dann auch erst am Ende wieder raus gelassen. Dieser Umstand ist vor allem der Protagonistin, Allegra, zu verdanken, die mir gleich sympathisch war. Trotz ihrer übernatürlichen Schönheit ist sie eine Figur, in die man sich gerne hineinversetzt, besonders gefallen hat mir allerdings, dass die Autorin auch wirklich etwas mit ihr ausdrücken will.

Sie wusste, dass sie recht gut aussah, das verrieten ihr ständig die dämlichen Pfiffe und Rufe von irgendwelchen Typen. Sie war jedoch nie geschmeichelt, sondern nur genervt. Einfach alle sahen nur ihr gutes Aussehen. Abitur mit Bravour bestanden? Spricht fünf Fremdsprachen fließend? Steht kurz vor dem Medizinstudium? Alles uninteressant. Aussehen war schließlich wichtiger als der Rest. Sie schnaubte innerlich. (Pos. 108)

Sie war die Letzte, die sagen dass ein Junge hübsch oder gar heiß aussah. Sie war nie so ein Mädchen gewesen, das einen Jungen anziehend fand, nur weil er gut aussah. Für Allegra gehörte mehr dazu - genau das, was sie sich für sich selbst immer gewünscht hatte. Dass ihre inneren Vorzüge gesehen: ihr Intellekt, ihre gutmütige Art, ihr Humor oder was es sonst noch so bei ihr zu entdecken gab. (Pos. 289)

Ein wenig gestört hat mich in diesem Kontext nur die ebenfalls "zu" perfekte, beste Freundin, Jen. Es gab Stellen, an denen ich ihre Existenzberechtigung hinterfragt habe, an anderen war diese wieder überaus klar. Das entscheidende Urteil wird dann wohl in der baldigen Fortsetzung "Küsse keinen Capulet" gefällt.

Ein Feuer wallte in Lucas Augen auf, ehe er spitzbübisch grinste. "Wenn ich dich küsse, siehst du meinen Tod? Wie romantisch." (Pos. 1637)

An der Geschichte gibt es im Grunde nichts zu bemängeln. Kleinere Ungereimtheiten ließen sich schnell im Gespräch mit der Autorin klären, öfter waren es ganz bewusste Fallen, vor deren Schläue ich im späteren Verlauf des Buches meinen imaginären Hut gezogen habe. Generell bietet "Liebe keinen Montague" einen unheimlich hohen Unterhaltungswert, der für mich vor allem daraus resultiert, das ich mir irgendwie etwas ganz anderes vorgestellt habe. Ein weiterer wundervoller Aspekt: je länger man dieses Büchlein sacken lässt, desto genialer wird es irgendwie.

"Ist es Liebe?", fragte sie leise. [...] "Ist es echt?" (Pos. 1648)

Allein sprachlich ist es ein kleines Meisterwerk. Stefanie Hasse schreibt jugendlich frisch, angenehm schnörkellos - und doch sind so manche Sätze eine klitzekleines Stück Poesie. Shakespeare schimmerte hier und da durch, doch auch manch andere, so einfache Sätze, bekamen plötzlich einen bezaubernden Klang. Toll!

Fazit:

Stefanie Hasses "Luca und Allegra - Liebe keinen Montague" ist eine wundervolle Neu-Interpretation von "Romeo und Julia". Es ist ganz anders als erwartet und dabei so viel mehr - eine perfekte Mischung aus Shakespeare und griechischer Mythologie mit Jugendbuch-Charakter. In Akte geteilt und mit einem Hauch Drama gewürzt, schimmert das "Original" immer wieder durch - und macht so dieses Jugendbuch zu einem technischen und sprachlichen Highlight. Absolute Empfehlung - 5/5 Bücher!
Profile Image for Julia karafurunabooks.
151 reviews
October 28, 2016
”Liebe durch Schmerz.” Er nickte. ”Aber nicht nur. Liebe bedeutet so vieles mehr und die gesamte Tragweite kann niemand abschätzen, der nie wirklich geliebt hat.” Er machte einen Moment Pause, in der er Allegra fixierte. ”Nur wer dies auch wirklich tut und all den schlechten Seiten der Liebe gegenüber tritt, wird bestehen.”
Seite 182

Inhalt:
Maskenbälle, unsternbedrohte Familiengeschichten und verfluchte Liebespaare kennt Allegra höchstens aus ganz alten Büchern, aber mit der Realität haben sie für sie nichts zu tun. Das ändert sich grundlegend, als sie bei einem Kurzurlaub am Gardasee erfährt, dass ihr Hotel von Nachfahren der Capulets geführt wird. Anscheinend ist ihre Fehde mit den Montagues auch nach Jahrhunderten noch intakt. Als sie aus purer Neugier die andere Seite des Sees erkundet, beginnen sich die Ereignisse unwillkürlich zu verdichten. Denn Allegra trifft auf Luca Montague und damit auf ihr magisches Schicksal…

Meinung:
Der Schreibstil von Stefanie Hasse ist mal wieder hervorragend. Sie schreibt sehr flüssig und detailgetreu, dadurch konnte man sich die Welt von Allegra einfach wunderbar vorstellen.
Geschrieben ist das Buch aus der Sicht von Allegra, erzählt in der dritten Person.

Im Normalfall sage ich nicht großartig was zu einem Buchcover, doch dieses ist einfach erwähnenswert, denn es ist einfach wunderschön! Es passt so wunderbar zum Buch!

Dieses Buch weist viele tolle Charaktere auf, die man einfach nur lieben muss.

Zum einen ist da natürlich Allegra Caspari, die Protagonistin. Allegra ist eine Italienerin, die in Deutschland lebt, da ihre Mutter nach ihrer Geburt ausgewandert ist. Allegra ist einfach toll, denn sie scheint wunderschön auszusehen, doch sie macht sich ganz und gar nichts aus ihrem Aussehen! Sie hasst es regelrecht, dass die Leute nur nach dem Aussehen urteilen und nicht in den Charakter reinschauen. Diese Eigenschaft von ihr macht sie super sympathisch!

Dann gibt es zum einen noch Alessandro Capulet – ein Nachfahre von Julia Capulet. Bekannt aus Romeo und Julia! Ich mag Alessandro sehr gerne, finde ihn mit seiner herzlichen Art einfach wundervoll!

Es gibt dann noch den geheimnisvollen Luca Montague, welche Rolle er im Buch hat, das wird gut erklärt-

Und auch Jen, Allegras beste Freundin, ist einfach zum knuddeln!

Das Buch beginnt recht einfach, Allegra überredet ihre Mutter, dass sie mit Jen nach Italien fahren darf um da Kurzurlaub zu machen. So steht die Reise auch schon sehr schnell an und schleunigst sind sie im Hotel angekommen. Und da nimmt alles ihren Lauf, denn dieser Ort ist mit Magie versehen!

Die Verwirrungen und verstrickungen kommen ans Licht, weshalb Allegra sich im ersten Moment mit Alessandro verbunden fühlt und wieso sie seit einiger Zeit von Luca Montague träumt.
Die ganzen verborgenen Geheimnisse bringen Allegras Leben total durcheinander und somit weiß sie nicht mehr ganz wo vorne und wo hinten ist.
Zum Ende hin wurde es noch mal richtig spannend!

Da das ganze Buch und die Idee von Stefanie Hasse damit zusammenhängt, eine moderne Romeo und Julia Geschichte zu sein, basiert sie natürlich auch auf den Nachnamen der Capulets und Montagues. Die Grundidee ist wundervoll und meisterlich umgesetzt wurden!

Fazit:
Mit ”Luca & Allegra – Liebe keinen Montague” hat Stefanie Hasse einen wundervollen Auftakt ihrer neuen Dilogie geschaffen. Es ist einfach zauberhaft geschrieben und die Idee perfekt umgesetzt.Ich bin richtig froh, dass die Autorin sich dazu entschieden hat, dass es noch einen zweiten Band gibt, denn richtig leben will ich mit dem Ende nicht!
Profile Image for Evilgenius.
585 reviews
December 5, 2023
Ich habe dieses Buch seit Jahren auf dem Radar, weil ich Stoff über Romeo und Julia sehr reizvoll finde, auch wenn ich Shakespeares Version nicht mag. Nur habe ich bis jetzt nie zu diesem Buch gegriffen, weil ich insgeheim fürchtete, dass es mir nicht gefallen könnte, zumal der Klappentext so wenig über den Roman aussagt. Und meine Befürchtung hat sich als berechtigt herausgestellt.

Ein Aspekt, der mich an Shakespeares Version so stört, ist die Insta-Love. Wahrscheinlich die Mutter aller Insta-Loves, und in der Hinsicht hat Stefanie Hasse es ihm leider nachgemacht. Bei der zweiten Begegnung ein elektrisierender Kuss, bei der vierten die Liebesschwüre. Einfach so. Ohne Entwicklung, ohne Kennenlernen, denn die erste und dritte Begegnung sind kaum nennenswert, so knapp fallen sie aus. Normalerweise tue ich das nicht, aber als sie sich hier ihre Liebe geschworen haben, musste ich tatsächlich lachen, so lächerlich war das.

Der Roman lässt keinerlei Gefühle aufkommen, und der Schreibstil war leider nicht besser, sondern dilettantisch und unbeholfen. Das Ganze liest sich wie der erste Schreibversuch einer 15-Jährigen, sämtliche Figuren wurden nur oberflächlich dargestellt, und ihre Interaktionen wirken gestellt, künstlich. Allegra hat die Hälfte der Zeit bloß geweint und war auch sonst wenig sympathisch. Dabei hatte mich die Tatsache, dass sie und Luca fast 20 und nicht noch, wie erwartet, 16 oder 17 waren, positiv überrascht. Der Versuch, Luca als arrogant, unnahbar und draufgängerisch zu porträtieren, ist wiederum vollkommen nach hinten los gegangen, weil man eben gemerkt hat, dass er so wirken sollte. Es aber nicht tat. Tried too hard.

Darüber hinaus war fast die gesamte Handlung vorhersehbar, die Prüfungen am Ende waren bis auf eine einfallslos und zu einfach. Der Fluch hat stellenweise keinen Sinn ergeben, weil die Autorin ihn nur bruchstückhaft erklärt hat (bis zuletzt ist nicht ganz klar geblieben, was es mit der Konsequenz am 20. Geburtstag genau auf sich hat), und offensichtliche Zeitfehler gab es auch. Wenn es anfangs heißt, bis zu einem Ereignis bleiben noch zwei Wochen, kann man drei, vier Tage später nicht sagen, dass nur noch fünf Tage übrig sind.
Und von der formalen Aufmachung will ich gar nicht anfangen, die Lektorin hat offenbar geschlafen, denn von allen Parenthesen – das meine ich – war nur eine geschlossen, bei allen anderen fehlte der zweite Gedankenstrich. Und es waren viele.

Zwar gab es auch einige Aspekte, die mir gefallen haben, z. B. die Gaben der Familienmitglieder, die Verbindung zur römischen Mythologie und dass Allegra und ihr ihr bisher unbekannter Bruder so schell ein geschwisterliches Band knüpfen, aber das kann nicht einmal annähernd alles Schlechte ausgleichen; ich musste mich regelrecht zum Weiterlesen zwingen, und dabei sind es nur 200 Seiten.

Das war definitiv ein Riesen-Flop.
Profile Image for Jasbr.
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June 27, 2016
Ich bin auf das Buch durch einige Blogs aufmerksam geworden, die das Buch in den Himmel gelobt haben. Ich gebe offen zu: Ich ging skeptisch an die Geschichte heran - denn auf den ersten Blick war es nicht mehr als noch eine Liebesgeschichte...
Allerdings muss ich zugeben, dass ich eines besseren belehrt wurde. Die Geschichte von Luca & Allegra hat mich überzeugt. Es ist eine wirklich gelungene Interpretation von Romeo und Julia.

Toll fand ich die Verbindung von Moderne (durch die Protagonisten) und Klassik (durch die Verbindungen zu den Göttern und Romeo & Julia). Dadurch bleibt der Roman sehr modern, hat aber auch einen Hauch der Mystik der Geschichte dabei. Für mich genau richtig.

Schön fand ich auch den Hauch von Fantasy in diesem Buch. Ich liebe alles was mit Göttern zu tun hat und auch tolle - und oft nützliche - Gaben. Es war aber genau richtig dosiert, sodass es nicht überhand nahm.

Der Schreibstil ist wirklich sehr schön. Man liest das Buch und ist schneller durch, als man schauen kann, da die Seiten nur do dahin fliegen. Es gibt viele Gesprächsanteile, was das Lesen auflockert, aber auch schöne Landschaftsbeschreibungen, sodass man Lust auf Italien und den Gardasee bekommt.

Einigen anderen Lesern war die plötzliche Liebe zwischen den beiden Protagonisten etwas zu unglaubwürdig. Das hat mich persönlich gar nicht gestört, denn für mich gehört es zu solchen Büchern einfach dazu. Da kommt die Liebe nun mal plötzlich und heftig, alles andere würde mich enttäuschen. Und wer würde sich das insgeheim nichts genau so wünschen, die Liebe auf den ersten Blick?

Etwas gestört hat mich dagegen das letzte Drittel des Buches. Da fand ich die Geschichte etwas zäh, für mich ging es nicht schnell genug. Es war auch etwas vorhersehbar, deswegen habe ich dann dem Ende doch entgegengefiebert.

Das Ende fand ich besonders gelungen, weil es nicht das typische Happy End ist. Da es weitere Teile der Geschichte geben wird, ist es außerdem ein richtiger Cliffhanger. Allerdings hätte die Geschichte für meinen Geschmack auch ruhig hier enden können, denn es war auch irgendwie ein Abschluss. Mal sehen, wie es weitergeht. Ich werde die anderen Teile auf jeden Fall lesen, allerdings hoffe es, dass sie genauso schön werden wie Teil 1!
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June 25, 2016
Die 19jährige Allegra beschließt zusammen mit ihrer besten Freundin Jen ein Wochenende am Gardasee zu verbringen. Ihre Mutter stammt von dort und sie möchte sich gerne einen Eindruck ihres Herkunftslandes verschaffen. Kaum dort angekommen lernen die beiden den attraktiven Alessandro kennen, einen Nachfahren der legendären Capulets. Allegra spürt eine Verbindung zu Alessandro, sie erfährt endlich etwas über ihre Familie und einen grausamen Fluch der auf den Capulets und Montagues lastet. Auf einem Maskenball lernt sie dann ihren persönlichen Romeo kennen und kann ihn nicht vergessen. Doch der Fluch beeinflusst auch ihr Leben. Kann die Liebe ihn bezwingen?


Das Cover ist einfach wunderschön und ein wahrer Eyecatcher. Zudem passt es auch sehr gut zum Buch, da sich Luca und Allegra das erste Mal auf einem Maskenball begegnen. Nachdem ich Romeo & Julia liebe, war klar, dass ich um diese Adaption nicht herum komme.

Allegra und Alessandro haben mir sehr gut gefallen, da man auch Einblick in ihre Gefühlswelt bekommt. Jen und Luca bleiben dagegen recht blass und zu ihnen konnte ich keine Bezug aufbauen. Auch der Padre und der Dunkle blieben sehr geheimnisvoll und eine wirkliche Erklärung zu beiden gibt es nicht. Ich hoffe, dass das im zweiten Teil der Dilogie noch nachgeholt wird.

Der Schreibstil ist leicht und flüssig, so dass ich förmlich durch die Seiten geflogen bin.

Sehr gut gefallen hat mir, dass es sich nicht um eine reine Lovestory handelt. Fantastische Elemente, wie zum Beispiel der Fluch, besondere Gaben und Wesen aus der Mythologie, die zur Prüfung gehören fügen sich gut in die Geschichte ein.

Das Buch ist wie ein Theaterstück in Akte und Szenen anstatt Kapiteln unterteilt. Das passt sehr gut zum Romeo & Julia-Thema.

Ich freue mich schon sehr auf den zweiten Band „Luca & Allegra – Küsse keine Capulet“, der bereits am 04.08.2016 erscheinen wird.

Fazit: Spannende und moderne Adaption, mit fantastischen Elementen von Shakespeare´s Romeo und Julia. 4 von 5 Sternen.

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Author 1 book6 followers
June 9, 2016
Romantisch schön und originell.

Der Schreibstil ist, wie man es von der Autorin Stefanie Hasse gewohnt ist, sehr schön und leicht zu lesen. Sie legt ein ziemliches Tempo vor, ohne sich zu lange mit unwichtigen Szenerien rumzuschlagen. Für einige mag das vielleicht etwas ungewohnt sein, aber vor allem wenn man schon Bücher der Autorin gelesen hat, gewöhnt man sich sehr leicht daran.


Was ich nicht gut fand
Manchmal ging mir die Liebesgeschichte einen Ticken zu schnell, vor allem zu dem Zeitpunkt, als Allegra so abgelenkt war, dass sich ihre Sorgen für die Anderen so schnell verflüchtigt haben und in Vergessenheit gerieten.

Was ich gut fand
Rundum war es eine schöne Neuinterpretation von Romeo & Julia mit einer wirklich schönen und ausgefallenen Hintergrundgeschichte. Die Charaktere haben mir allesamt gut gefallen. Besonders toll fand ich die Kreativität der verschiedenen Prüfungen, die in diesem Roman vorkommen.

Luca & Allegra mochte man beide direkt von Anfang an und so viel Liebesdusselei es auch gewesen sein mochte, es hat einen nicht abgeschreckt und man verfiel den beiden regelrecht.


Fazit
Ein toller Auftakt einer neuen Interpretation zu Romeo & Julia, welches nicht nur eine einfache Nachbildung des Shakespeare Liebespärchens ist, sondern die Geschichte von einem ganz neuen Standpunkt erzählt und ihnen eine neue Bedeutung gibt.

Für jeden, der ein weiches Herz hat und gerne eine romantische und auch irgendwie phantastische Story lesen möchte, ist dieser Roman genau das Richtige.

Profile Image for SometimesWonderland.
262 reviews2 followers
September 23, 2022
Meine Meinung

Allgemein

Schon auf den ersten Seiten ging meine Begeisterung los. Durch einen gewohnt tollen Schreibstil lernt man erstmal die Hauptcharakterin Allegra und ihre beste Freundin Jen kennen. Beide gefallen mir sehr gut, da Allegra sehr reif wirkt und Jen weiß, wie sie auf andere wirkt, aber das nicht ausnutzt. Beziehungsweise sie trotzdem etwas ernstes sucht.
Allegra zieht es durch ein Bauchgefühl nach bella Italia zum Gardasee. Da sie mit der Gegend stark verbunden ist, gefiel mir die Bauchgefühloption besser, als das Allegra durch Zufall dort Urlaub machen würde. Ihre Mutter ist zunächst dagegen, weshalb man schon aufhorcht. Natürlich kenne auch ich die Geschichte um Romeo und Julia und so war der weitere Verlauf zunächst klar. Auch wer Alessandro in Wirklichkeit ist, wurde mir schnell bewusst.
Da heutzutage alles etwas Übernatürliches haben muss, - was das Buch auch einzigartig macht - wird schnell klar, dass die beiden Hauptfamilien Montague und Capulet alle eine besondere Fähigkeit haben. In Allegras Fall war das für mich noch vollkommen okay, (Vorsicht: Spoiler: aber noch nie konnte ich mich mit der Fähigkeit des Fliegens abfinden. Die Autorin hat hierbei die sehr schöne Lösung der Windbeherschung gefunden, aber auch das war mir zu viel.)
Einige Szenen brachten Spannung mit, einige Freude, andere Trauer. Und vor allem die Liebe kam nicht zu kurz. In dem ersten Kuss bin ich so versunken und hinweggeschmolzen.
Gegen Ende des Buches war dann das große Ziel eine Prüfung, auf die ich nicht groß eingehen möchte. Die Ideen hinter den Aufgaben haben mich gepackt und fasziniert. Da steckt ein gutes Maß an Ideenreichtum hinter. Dennoch war mir das Finale ein wenig zu rasch vorbei. Und das Ende - mit Blick auf einen zweiten Band - lässt mich zweifeln. Denn es wirkt für mich so, als würde zweiter Band eine Art Prequel, aber gleichzeitig eventuell auch ein Sequel sein. Noch reizt mich die Idee nicht ganz so, lasse mich aber gerne überraschen.

Charaktere

Allegra gefällt mir sehr gut. Sie wirkt erwachsen und hebt nicht ab, denn laut Beschreibung im Buch ist sie sehr hübsch, doch möchte sie nicht darauf reduziert werden. Sie ist sich ihrer Stärken bewusst. Allerdings geht sie mir manchmal zu bewusst durchs Leben. Hinter all ihren Entscheidungen scheint sie ohne Zweifel zu stehen. Solche Menschen soll es geben, doch finde ich, dass vor allem Themen wie die Liebe einen zum Wanken bringen können. Auch die Geschichte um ihre Mutter ging mir zu reibungslos von der Bühne. Diese Freude, ohne Bedenken.
Auch Jen fand ich sehr toll. Wie Allegra will sie nicht auf ihr äußerstes reduziert werden, doch spielt sie trotzdem mit ihren Vorzügen, dessen sie sich bestens bewusst ist. Das lässt sie dann hin und wieder doch etwas kindlicher und unerfahren wirken.
Auch die Männer in diesem Buch konnten mich um den Finger wickeln. Alessandro ist natürlich von vorn herein der total Gentlemen. Am Anfang wird er so dargestellt, als wäre er der typische Macho, doch nachher stellt sich ja heraus, warum er sich so für die beiden Freundinnen interessiert. Seine Liebesgeschichte ging mir allerdings deutlich zu schnell.
Und Luca? Luca wirkt wie ein Traumprinz. Ganz und gar nicht der böse Montague. Wie es natürlich auch im Stück so war. Der Liebenswürdige unter all den Abgehobenen. Im konnte ich eine Menge abgewinnen.
Hier wurden definitiv ein paar starke Charaktere geschafft, die ich gerne weiter begleitet hätte.

Schreibstil & Sichtweise

Der Schreibstil ist recht simpel, aber sehr packend. An den richtigen Stellen sind die Ausschmückungen eingebaut und die Liebesgeschichte wollte ich einfach nur permanent weiterverfolgen, obwohl ich das ursprüngliche Stück ja schon kenne.
Geschrieben ist das Buch aus der Sicht von Allegra in der dritten Person. Das Prolog und Epilog aus der Sicht des Padres, der auch einen zentralen Punkt in der Geschichte hat.

Cover & Titel

Das Cover zeigt eine Szene aus dem Buch: Der Maskenball. Dies ist eine Kernszene im Buch, der ich viel abgewinnen konnte, da die Maske ja auch einiges symbolisiert. Die Maske ist zudem auch sehr schön gestaltet. Das schwarz (dunkle) sticht stark hervor unter der weisen Unschuld und gibt dem Cover etwas mystisches. Bei genauerem Hinsehen erkennt man auch einen Schleier, der allerdings nicht so meins ist.
Der Titel ist recht simpel: Die Namen der beiden Protagonisten und dann "Liebe keinen Montague", also liebe niemanden aus diesem Familienzweig. Warum wird dann im Buch deutlich, beziehungsweise durch "Romeo und Julia."

Zitat

"Zeit mit ihm zu verbringen, würde all das Leid doppelt und dreifach aufwiegen. Das Gefühl, in seiner Nähe zu sein, oder auch nur an ihn zu denken, war alles wert. Möglicherweise sogar den Schmerz der geplatzten Hoffnungen, dass sie die Liebe vielleicht gefunden und sofort wieder verloren hatte."
- Position 1103

Fazit

Eine wirklich märchenhafte Adaption von "Romeo & Julia", die trotzdem den Stil der Autorin bewahrt und ihre eigene Geschichte daraus hervorbringt. Die Charaktere waren ausgefeilt und haben mir wirklich gut gefallen. An manchen Stellen ging es mir zu sehr ins Übernatürliche.
237 reviews
March 1, 2021
Allegra ist als Kind mit ihrer Mutter von Italien nach Deutschland gezogen und jetzt mit 19 Jahren zieht es sie wie magisch wieder zurück in ihr Geburtsland. Mit ihrer besten Freundin Jen verbringt sie einen Kurzurlaub am Gardasee. Als sie dort erfährt, dass ihr Hotel den Nachfahren der Capulets gehört, hält sie dies anfangs noch für einen Scherz. Doch schnell wird ihr klar, dass ihre Geschichte mit denen der Capulets verknüpft ist und sie sich ihrem magischen Schicksal stellen muss...

Die Geschichte von Romeo und Julia ist wohl einer der bekanntesten Liebesgeschichten überhaupt und ich war sofort von Allegras Geschichte angetan als ich gemerkt habe, dass es sich hierbei um eine Neuinterpertation dieser bekannten Liebesgeschichte handelt. Gleich zu Beginn wird einem klar, dass Allegra so einige merkwürdige Dinge passieren, denen etwas magisches anhaftet.

Die Geschichte hat gerade mal knapp 200 Seiten und doch passiert so viel und es wird temporeich und spannend erzählt. Gerade die Fortführung der Fehde zwischen den beiden verfeindeten Familien und das es hier in einem Fluch begründet liegt, fand ich sehr originell und spannend. Das Grundthema von Romeo und Julia liegt dieser Geschichte zwar zugrunde, aber die Autorin hat noch so viel mehr daraus gemacht, was mich nachhaltig immer noch sehr begeistert.

Allegra war mir als Hauptperson total symphatisch und ich habe gerade bei den Momenten mit "ihrem Romeo" Luca mitgelitten und auf die nächste Szene hingefiebert, die es hier leider viel zu wenig gab, da Allegra für ihre wahre Liebe kämpfen und leiden muss.

Ich kann dieses Buch nur jedem empfehlen, der die Geschichte von Romeo und Julia liebt oder gern Neuinterpretationen liest. Für jeden der Geschichten über die wahre Liebe liebt, ist dieses Buch sowieso ein Mus
Profile Image for Kikis Bücherkiste.
246 reviews8 followers
April 9, 2018
Mein Eindruck:
Wer kennt Romeo&Julia von William Shakespeare nicht? Auch ich kenne diese Liebesgeschichte, auch wenn ich nie das Theaterstück gesehen, noch das Werk je gelesen habe. Trotzdem war ich neugierig, wie Stefanie Hasse diese Liebesgeschichte umgesetzt hat.

Der Schreibstil der Autorin ist herrlich leicht und so ist es nicht verwunderlich, dass man mit einer Leichtigkeit durch das Buch fliegt. Die Gegend, in der das Buch spielt, hat sie gekonnt umgesetzt, so dass man sich alles genau vorstellen konnte; den See, den Wald, das Hotel etc. Anders als bei anderen Büchern, die man kennt, ist es nicht in Kapiteln, sondern in Akte und Szenen aufgeteilt.

Allegra mochte ich auf eine gewisse Art und Weise, aber irgendetwas an ihr störte mich. Vielleicht weil sie, meiner Meinung nach, zu schnell es als selbstverständlich fand, dass ihre leibliche Mutter eine andere war, als diejenige, von der sie es die ganze Zeit glaubte. Auch das mit dem verlieben ging mir irgendwie doch zu schnell. Sie hat zwar in ihren Träumen immer wieder diese blauen Augen gesehen, aber dennoch fand ich es ein wenig zu schnell. Da das Buch 207 Seiten hat, ist es aber irgendwie verständlich, das es so schnell ging.

Allesandro mochte ich von Anfang an. Er hat diese italienische Leichtigkeit und das Herz am rechten Fleck. Da kann man einfach nicht anders, als ihn zu mögen.

Fazit:
Eine schöne Adaption von der berühmtesten Liebesgeschichte der Welt. Ein Buch, das man super zwischendurch lesen kann, auch wenn es mir persönlich ab und an zu schnell ging.
Profile Image for Cara.
208 reviews3 followers
January 23, 2021
Luca & Allegra war unglaublich leicht zu lesen und ich war verdammt schnell mit dem Buch durch.
Als allererstes ist mir aufgefallen, dass das Buch wie ein Theaterstück in Akte und Szenen aufgeteilt ist, was ich persönlich schon mal richtig toll fand, weil es perfekt zum Thema Julia und Romeo passt.

Ich fand es von Anfang an spannend und interessant und es hat sich im Laufe der Akte zu einer wahren Achterbahn der Gefühle entwickelt, die spätestens bei Akt 3 ihren Höhepunkt fand. Und das ließ bis zum Ende des Buches nicht einen Deut nach.
Steffi hat mich dabei nicht nur einmal zu Tränen rührt. Mehr als nur einmal musste ich das Buch für ein paar Sekunden sinken lassen, um zu realisieren, was Steffi da getan hat. Die Geschichte hat eindeutig mehrere Schockmomente in der letzten Hälfte, aber genau das macht dieses supertolle Buch aus.

Ich hab die Original Romeo & Julia Geschichte zwar noch nicht gelesen, aber ich weiß, worum es geht und finde, Luca & Allegra ist eine wundervolle und meiner Meinung nach auch gelungene Adaption davon.

Die beiden Protagonisten waren mir von Anfang an sympathisch und ich mochte beide sehr. Und obwohl Luca einfach zum Verlieben ist, hat Alessandro mein Herz gestohlen. Ich finde ihn einfach richtig toll. Der Beschützerinstinkt Allegra gegenüber ist einfach irgendwie süß.

Das Ende vom Buch hat mich dann allerdings mehr als nur geschockt, auch wenn ich im ersten Moment ein bisschen an New Moon denken musste. Allerdings frage ich mich ernsthaft, wie es bei diesem Ende in Band 2 weitergehen wird.
Profile Image for Lous Bücherregal .
33 reviews
July 11, 2019
Ich habe ich "Luca & Allegra - Liebe keinen Montague" von Stefanie Hasse in einem Zug durch gelesen. Daran, dass ich es nicht aus den Händen legen konnte, sieht man schon, dass mir das Buch wirklich gut gefallen hat.

Anfangs fiel es mir ein wenig schwer, einzusteigen, weil ich an manchen Stellen finde, dass die eine oder andere Situation ein länger hätte beschrieben werden können, als direkt einen Zeitsprung zu machen. Unterm Strich ist mir diese Erzählweise aber deutlich lieber als eine langatmige, zumal es mir nur auf den ersten ca. 50 Seiten auffiel.

Nun zum Inhalt (spoilerfrei): Wie ihr im Klappentext lesen könnt, geht es um eine Art Fortsetzung von "Romeo und Julia", die in der heutigen Zeit spielt. Da ich persönlich die Geschichte um Romeo und Julia sehr mag, war ich wirklich gespannt auf dieses Buch. Ich finde es echt super, dass man einige Parallelen erkennt, Stefanie aber so viele eigene und neue Ideen in die Geschichte einbringt, dass man zu keiner Zeit den Eindruck bekommt, eine Kopie o.Ä. zu lesen. Wie der Klappentext außerdem schon andeutet, gibt es einige magische Aspekte in diesem Buch, was mich vollkommen überzeugt: Ein bisschen Magie tut jedem Buch gut.

Obowhl ich es schade finde, dass das Buch so kurz ist, gebe ich 5 Sterne.
Profile Image for Gini’s books.
38 reviews1 follower
December 6, 2022
Audiobook
The story is okay. It’s easy to listen in the background but sometimes I missed parts, I didn’t really mind as It felt the story doesn’t need most parts.
In a way the story also feels rushed, it’s a bit weird but I guess it could have been more detailed but with things that help the story and are important to the plot.
The romance aspect was not as romantic & emotional for the person listening the story as I had hoped. (No butterflies, no swooning:’( ) there could have been more tension, excitement and action but it’s fine. Like I said it’s an easygoing story to listen in the background.

I will start the second book, hoping there’s more emotion for the listener.
Profile Image for Jule Croszeria.
26 reviews1 follower
July 6, 2017
ich fand die Geschichte eigentlich ganz gut, aber manchmal gingen mir die Handlungen etwas zu schnell.. zum Beispiel als allegra erfahren hat wer sie wirklich ist, ich glaube da würde so keiner drauf reagieren wie sie es getan hat und vor allem so schnell akzeptieren..
Aber es war ne schöne Geschichte mal so für zwischendurch.
deswegen bekommt sie 4 gut gemeinte Sterne von mir, grösstenteils für die Idee romeo und Julia umzuschreiben .
Profile Image for Ellisinbookwonderland.
228 reviews
January 15, 2023
REZENSION

Luca & Allegra Band 1 von Stefanie Hasse

Luca & Allegra ist ein spannendes Retelling von Romeo und Julia. Band 1 hat mir richtig gut gefallen, ich mochte die Charaktere und das Setting und war sofort drin in der Story. Ich hab von Anfang bis Ende mitgefiebert und es war einfach nur spannend. Auch der Schreibstil ist schön und super zu lesen. Für Band 1 gibts von mir 5/5 ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ Sterne 🥰
Profile Image for Namina.
49 reviews
January 4, 2019
Es ist eine wirklich schöne Geschichte, aber ... Nun ja, ich bin in den letzten Jahren ziemlich anspruchsvoll geworden. Ich erwarte nicht nur gute Unterhaltung, sondern - vor allem - eine handwerklich gute Umsetzung. Diese Geschichte hatte mehrere Makel, u.a. einen gewöhnungsbedürftigen Buchsatz. Doch, so an sich, mochte ich die Geschichte wirklich.
Profile Image for AurorasDream.
161 reviews
December 29, 2019
Ich würde mehr Sterne geben wenn ich könnte!
Ich liebe die Geschichte von Romeo und Julia und diese neu-Erzählung hier hat es geschafft mich wirklich mitzureisen.
Ich habe mit Allegra und Luca gelitten, gelacht und geweint. Ein wahnsinnig toller Schreibstil, dynamisch und kraftvoll bis zum Ende. Eine wahrlich gute Erzählung einer Tragödie die von Generation zu Generation weitergrtragen wurde!
Profile Image for Reading Odyssey By Sarah.
64 reviews1 follower
July 17, 2023
3.5 ⭐️

Der Anfang gefiel mir nicht besonders. Es ging alles zu schnell und dieses dauernde Thema mit der Schönheit war etwas too much - da hätte ich mir mehr gewünscht von der Ungläubigkeit, dass Allegra plötzlich ein komplett neues Leben führt. Was mir hingegen besser gefiel war die Reise und der Kampf um die Liebe! Ich bin gespannt auf den nächsten Teil.
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