Wenn Schönheit auf Grauen trifft und Furcht zu Liebe wird…
Als die schöne Valeria erfährt, wen sie heiraten soll, ist ihr wohlbehütetes Leben auf einen Schlag vorbei. Um den jungen Grafen Westwood ranken sich Schauergeschichten von einem Fluch und ihr neues Heim gleicht eher einer Ruine als einem herrschaftlichen Herrenhaus. Auch Westwood selbst benimmt sich ihr gegenüber mehr wie ein eiskaltes Biest und nicht wie der Mann von Stand, der er eigentlich sein sollte. Doch dann stößt Valeria in einem verstaubten Raum auf magische Windlichter, die jedes für sich ein Geheimnis bergen. Sie zeigen Valeria einen ganz anderen Grafen, voller Freundlichkeit und Güte…
Jennifer Alice Jager begann ihre schriftstellerische Laufbahn 2014. Nach ihrem Schulabschluss unterrichtete sie Kunst an Volkshochschulen und gab später Privatunterricht in Japan. Heute ist sie wieder in ihrer Heimat, dem Saarland, und widmet sich dem Schreiben, Zeichnen und ihren Tieren. So findet man nicht selten ihren treuen Husky an ihrer Seite oder einen großen, schwarzen Kater auf ihren Schultern. Ihre Devise ist: mit Worten Bilder malen.
Ich liebe Märchenadaptionen, von daher war ich schon sehr auf "Being Beastly. Der Fluch der Schönheit" gespannt, denn hier wird eines meines absoluten Lieblingsmärchen, nämlich "Die Schöne und das Biest", thematisiert. Meine Erwartungen waren demnach extrem hoch und ich habe mir hier so viel erhofft, doch am Ende war ich dann doch so enttäuscht, dass ich die Geschichte nach etwas mehr als achtzig Prozent abgebrochen habe.
Dabei war die Grundidee an sich gar nicht mal so schlecht, allerdings ist die Geschichte bei mir an der Umsetzung sowie den Figuren gescheitert. Valeria gehört leider zu der Art Figur, die mich bereits von der ersten Seite an genervt hat, denn diese ist nicht nur vollkommen verwöhnt und oberflächlich, sondern dazu auch noch unsympathisch, sodass es mir sehr schwer fiel, auch nur ansatzweise mit ihr warm zu werden. Alles dreht sich nur um ihre Schönheit, durch die sie sich Anerkennung und einen guten Ehemann verspricht. Klar, in der damaligen Zeit war das sicherlich so, allerdings fand ich es einfach nur wahnsinnig oberflächlich, sodass ich bereits früh das Interesse an ihr verloren habe. Auch die anderen Figuren konnten mich ebenfalls nicht begeistern und somit ist für mich vieles nur dahingeplätschert. Zwar muss ich sagen, dass ich die Idee mit den Windlichtern nicht schlecht fand und auch die Rückblicke an sich gelungen sind, nur dies allein hat mir leider nicht gereicht.
Dennoch wollte ich die Geschichte zum damaligen Zeitpunkt noch nicht abbrechen, denn ich hatte immer wieder die Hoffnung, dass noch irgendwas passieren könnte, was mich möglicherweise umstimmen könnte, doch am Ende hat es einfach nicht gereicht und ich habe die Geschichte vorzeitig abgebrochen. Dies tut mir besonders für die Autorin leid, denn sie hat durchaus bewiesen, dass sie sehr gut schreiben kann und alles so detailliert beschreibt, dass ich mir vieles bildlich vorstellen konnte, doch leider sollte es zwischen "Being Beastly. Der Fluch der Schönheit" und mir nicht sein.
Trotzdem werde ich Jennifer Alice Jäger zukünftig noch einmal eine Chance geben und hoffe, dass ich dann mehr überzeugt sein werde. Nur dieses Mal wollte es einfach nicht funktionieren...
"Being Beastly - Der Fluch der Schönheit" von Jennifer Alice Jager ist eine spannende Neu-Interpretation des Märchenklassikers "Die Schöne und das Biest".
Märchenadaptionen kann ich bekanntlich nie widerstehen, vor allem nicht, wenn es um mein Lieblingsmärchen geht. Da ich mittlerweile schon einige Versionen davon gelesen oder gesehen habe, habe ich gewisse Erwartungen, bin allerdings aber auch froh, wenn sich die Autoren tatsächlich etwas Neues ausdenken. Die Ansage, dass Jager sich nicht zu genau an die Vorlage gehalten hat, hat mich also eher neugierig als skeptisch gestimmt.
Voller Vorfreude begann ich mit dem Lesen und es fing auch alles sehr vielversprechend an. Der Schreibstil liest sich sehr angenehm und man spürt, dass sich die Autorin mit Märchen sehr wohlfühlt. Ihr gelingt genau die richtige Mischung aus Jugendbuch und Märchen, was ein exquisites Lesevergnügen ergibt.
Auch die Geschichte war tatsächlich so originell, wie es angekündigt wurde. Oftmals konnte mich Jager sogar überraschen, weil sie sich wirklich sehr weit von der Vorlage entfernt. Das regte zwar meine Neugierde an, aber ich gebe zu, dass ich zwischendrin sehr skeptisch war. Ich konnte mir manchmal einfach nicht vorstellen, wie das Ganze noch zu einem guten Ende kommen soll, aber so konnte ich natürlich auch nie aufhören, zu lesen.
Alles in allem war "Being Beastly - Der Fluch der Schönheit" ein wirklich schöne Märchenadaption, aber ich HASSE Valeria. Für mich ist sie eine furchtbare Protagonistin, eine furchtbare PERSON, deren ach-so-tolle Entwicklung ziemlich unglaubwürdig ist. Ich weiß, viele sehen das anders, aber ich hatte von Anfang Mitleid mit dem armen Lord, der dieses arrogante, undankbare Kind heiraten muss. Sicher, er ist zu Anfang unterkühlt und unnahbar. Eigenbrötlerisch und nicht wirklich gesprächig, aber das gibt Valeria nicht das Recht, ihn nach zwei Tagen zu verurteilen und ihn als Monster abzustempeln, das sie nicht verdient hätte. Dass sie "durchhält", ist auch keine Leistung, denn dabei denkt sie nur an sich selbst und die Art und Weise, wie sie in sein Privatleben eindringt, ist schlicht unmöglich. Mag sein, dass ihre miesen Pläne zum Schluss einem guten Zweck dienen, aber zu Anfang handelt sie stets aus reiner Selbstsucht und das geht gar nicht.
Was mich leider zu besagten Erwartungen führt. Bei einer Märchenadaption kann man ziemlich frei agieren. Manchmal reichen nur wenige Symbole, um eine Verbindung herzustellen und die "Adaption per se" zu legitimieren. Aber man sollte schon den Kern, die Moral eines Märchen einfangen und transportieren und da spielt für mich die Figur "Belle" nun mal die wichtigste Rolle. Belle ist der hellste Stern am literarischen Firmament - mutig, aufopferungsvoll und klug. Doch vor allem lässt sie sich nicht von Äußerlichkeiten blenden und steckt niemanden in eine Schublade. Das ist der Kern eines jeden "Die Schöne und das Biest"-Retellings, denn sonst macht die Liebesgeschichte zwischen Belle und dem Biest keinen Sinn. Da Valeria das komplette Gegenteil für mich ist, verkehrt sie diese Werte und ruiniert für mich jedes Gefühl. Schade.
Fazit:
Jennifer Alice Jagers "Being Beastly - Der Fluch der Schönheit" ist eine nette Geschichte, die mir ein paar schöne Lesestunden beschert hat. Der angenehme Schreibstil nahm mich gefangen und ich genoss die perfekte Mischung aus Märchen- und Jugendbuch-Stil. Was sie aus dem ursprünglichen Märchen gemacht hat, ist ziemlich originell und für einige Überraschungen gut - und hätte mich vermutlich komplett überzeugt, wenn es da nicht diese furchtbare Protagonistin gäbe. Sie ist nicht nur eine ätzende Persönlichkeit, sondern ruiniert leider auch völlig den tieferen Sinn des eigentlichen Märchen. Mag sein, dass ich mit meiner Meinung allein da stehe, aber Adaptionen können meinetwegen total verrückt und modern und was auch immer sein, aber die Moral der Vorlage sollte doch irgendwie beibehalten werden. 3/5 Bücher!
Nachdem ich Anfang des Jahres Prinzessin Fantaghiro von Jennifer Alice Jager gehört habe, und so gar nicht begeistert war, dachte ich, ich gebe ihr noch mal mit Being Beastly eine Chance. Und jetzt folgt “Nom klebt die Fragezeichen-Taste mit Tesa fest um halbwegs an das Maß an Fragezeichen zu kommen, die diesem Buch würdig sind.”
Sorry, Terry Pratchett #ziehtsicheineUnterhoseaufdenKopf
Die Punkte:
• Jedes Mädchen muss mit 16 vor den König treten und der sagt ihnen, wen sie heiraten sollen, oder welche Ausbildung sie machen. Hat der Kerl nichts besseres zu tun?? • So gesehen war der restliche Weltenbau dann auch vollkommen lustlos. • Genau wie jeder einzelne Charakter. • Der Charakter Belltaine, oder besser gesagt, dass sie nicht benutzt wurde, hat mich richtig gehend sauer gemacht. Wieso kann sie Magie?? Warum arbeitet sie trotzdem als Zofe?? Warum existiert sie?? Sie trägt absolut nichts zum Plot bei. • Die Liebesgeschichte. Was zum fick war das??? • Die Liebesgeschichte². Die war so gar nicht nachvollziehbar. Ob das jetzt daran lag, dass sie absolut aus der Luft gegriffen war oder weil die Charaktere so flach wie Karton sind kann man ruhig selbst entscheiden. Muss man aber echt nicht, weil, na ja. *starrt ihren SUB an und er starrt vorwurfsvoll zurück weil da viele knorke Bücher drin sind* • Das Buch war ansonsten echt langweilig? Eigentlich besteht es nur aus Rückblenden, wie sich ein Stallbursche in die adelige Nachbarstochter verliebt hat. • Die essen jeden Tag Fleisch und frisches Gemüse, aber dann stellt Prota fest, dass es kein Vieh gibt und niemand Land bestellt. Wo kam das Essen her??? • Prota denkt immer erst 2 Sekunden, nachdem sie etwas getan hat, darüber nach. Vorher Pläne schmieden ist überbewertet. • Außerdem ist sie echt nervig. Und langweilig. Und weinerlich. • Ich weiß echt nicht worums in diesem Buch geht. • Nein. • ????????? • ↑ Mein Gesichtsausdruck beim lesen von Being Beastly.
* also wenn man auf Lovetriangles, die nicht in einer poly-Beziehung enden, steht. Ich tus nicht. Es ist ausgelutscht, bitte gebt uns mal was anderes.
2,5 Sterne. Irgendwie zeichnet sich hier ein Muster ab: Interessanter Anfang, das mittlere Drittel mit Längen und das Ende doch wieder recht spannend. Leider weist die Geschichte aber auch Entwicklungen auf, die ich nicht so recht nachvollziehen konnte (Da muss ich mich anderen kritischen Stimmen anschließen), weswegen ich gerade im mittleren Drittel mit der Idee gespielt habe abzubrechen. Svenja Pages hat mit ihrer angenehmen Stimme das Buch aber gerettet :).
Märchen oder Märchenadaptionen da bin ich gern dabei.
Daher war ich gespannt wie jetzt die Schöne und das Biest als Grundidee aufgegriffen wird. Mir persönlich hat es gefallen. Valeria wird vom König zur Grafschaft Westwood geschickt, zu ihren zukünftigen Ehemann. etwas womit sie nicht gerechnet hätte denn man sagt es sei verflucht da. Sie hat Glück das ihre Beste Freundin mit kann und vor Ort gibt es noch den netten Leibarzt Liam. Doch was ich hinter Jayden Westwood wirklich verbirgt wird erst nach und nach klar. Die Idee fand ich nicht schlecht und wie Valeria die Wahrheit herausfindet. Mit Valeria bin ich nur teilweise warm geworden, sie hat mir eher gegen Ende was mehr zugesagt. Jayden war für mich sehr schwierig als Person. Auf der einen Seite ist schon einiges nachvollziehbar anderes etwas schwieriger von seinen Verhalten her. Etwa schade fand ich, dass die Nebencharaktere wie die beste Freundin so blass geblieben sind.
insgesamt fand ich aber die Grundidee und die Umsetzung gelungen.
An ihrem sechzehnten Geburtstag reist Valeria zum Palast, um vor den König zu treten. Er soll darüber entscheiden, wem sie als Gemahlin versprochen wird. Wie jedes junge Mädchen hofft Valeria darauf, bald an der Seite eines Mannes höheren Standes zu stehen. Es scheint, als seien ihre Gebete erhöhrt worden, als der König sie dem jungen Lord Westwood zuspricht. Doch als sie wenige Tage später dessen Hof erreicht, könnte ihr Entsetzen nicht größer sein. Das einstmalig prachtvolle Grundstück ist vollends verwahrlost, der Wohnsitz gleicht einer Ruine und der junge Lord ist alles andere als freundlich. Zu allem Überfluss scheinen alle Bediensteten das Weite gesucht zu haben. Einzig und allein der Leibarzt des Lords und ihre beste Freundin Belltaine stehen Valeria in dieser düsteren Zeit zur Seite. Noch ahnt das Mädchen jedoch nicht, dass ihre Ankunft erst der Anfang war.
Wer "Die Schöne und das Biest" kennt, der ahnt sicherlich, dass der junge Lord nicht das ist, wofür Valeria ihn hält und was sich hinter seinem kühlen Umgangston verbirgt. Doch nicht etwa die Tatsache, dass der Fortlauf der Geschichte schon von Beginn an klar war, begründet mein Problem mit diesem Buch. Vielmehr waren es die größtenteils flachen, flatterhaften Charaktere, die mich vor lauter Augenrollen beinahe meinen Sehnerv gekostet hätten. Allen voran unsere liebe Valeria (sehr ironisch, weil sie genau das NICHT war). Eine derart ungehobelte, arrogante, zickige Protagonistin ist mir selten untergekommen. Ich konnte sie von Anfang an nicht ausstehen und ihre Entwicklung hin zur barmherzigen, reueheischenden Samariterin konnte ich ihr beim besten Willen nicht abkaufen. Die ständigen Beteuerungen der anderen Charaktere, sie hätten sofort erkannt, welch gutmütige und herzliche Seele Valeria innewohnte, haben es nicht besser gemacht. Auch Valerias beste Freundin und Zofe Belltaine war mir eine Spur zu flatterhaft. Einzig und allein der Lord und sein Leibarzt waren einigermaßen authentisch dargestellt. Einen weiteren Kritikpunkt bilden die Handlung der ersten Hälfte des Buches und die Art, wie diese erzählt wurde. Trotz des atmosphärischen Schreibstils und der teils blumigen Umschreibungen, ist es der Autorin nicht gelungen den scheinbar erwünschten altertümlichen Sprachstil umzusetzen, was vermutlich daran lag, dass sie es nicht geschafft hat stringend an dieser Art der Formulierung festzuhalten. Auch die Spannung ließ zu Beginn der Geschichte zu wünschen übrig. Ab circa der Hälfte des Buches dann der Wendepunkt. Wie aus dem Nichts nahm die Handlung an Fahrt auf. Auch die Emotionen, auf die ich so lange vergebens gewartet habe, kamen auf und ich wurde regelrecht in das Buch hineingesogen. Leider viel zu spät. Es tut mir so schrecklich Leid, weil das Ende wirklich toll und super berührend war, aber ich kann einfach nicht mehr als 3 Sterne vergeben. Ein gutes Ende macht noch lange kein Buch. Trotzdem kann ich letztendlich mit gutem Gewissen sagen, dass ihr nichts falsch macht, wenn ihr zu diesem Buch (oder vielmehr EBook) greift. Die letzte Hälfte des Buches hatte alles, was ich mir von Anfang an erhofft hatte und Dank der Wendungen sogar noch ein wenig mehr. Und ohne dieses Ende, hätte hier mit Sicherheit mindestens ein Stern weniger gestanden.
2.5 Sterne für diese Neuerzählung des bekannten Märchens "Die Schöne und das Biest", von der ich leider so viel mehr erwartet hatte.
Zum Inhalt: Valeria, ein junges Mädchen aus gutem Hause, hat ihr ganzes Leben auf den Tag hingearbeitet, an dem sie sich dem König präsentieren und endlich mit einer guten Heirats-Partie entlohnt werden wird. Sie hat jedoch nciht damit gerechnet, ausgerechnet mit Lord Westwood vermählt zu werden, der von einem düsteren Herrenhaus aus seine heruntergewirtschaftete Grafschaft regiert und auf dessen Familie ein Fluch liegen soll.
Zu Valerias Schrecken empfängt der Lord sie alles andere als herzlich und wechselt kaum ein Wort mit ihr. Trost findet die junge Frau in der Gesellschaft des Hausarztes des Anwesens, Liam. Doch als Valeria nach und nach die Geheimnisse des Lords aufdeckt und zu allem Überfluss erfährt, dass der Fluch sehr real ist, ist es an ihr, ihre Spitzenkleider gegen Hosen einzutauschen und ihr Glück selbst in die Hand zu nehmen.
Meine Meinung: Wie schon aus meinem Rating hervorgeht, bin ich mit der Geschichte einfach nicht warm geworden. Das lag zum einen Teil an der Protagonistin. Sicher legt sie im Laufe der Geschichte eine positive Entwicklung hin, aber leider entschädigte mich das nicht ganz für den Anfang, an dem ich sie wirklich schwer zu ertragen fand. Weiterhin fand ich Lord Westwoods Geheimnis, den Fluch und die Geschichte insgesamt sehr vorhersehbar, sodass erst gegen Ende etwas Spannung aufkam. Die meisten Probleme hatte ich jedoch mit der Umsetzung des Märchen-Themas. Mir hat die Grundidee einfach nicht besonders gefallen, es hat sich einfach nicht nach der Geschichte der Schönen und des Biests angefühlt.
Aus diesen Gründen kann ich das Buch nur eingeschränkt weiterempfehlen und kann etwaigen Lesern nur empfehlen, das Buch nicht unbedingt als Neuerzählung zu betrachten, sondern vielleicht als eigenständige Geschichte.
Dies ist nun das zweite Buch bzw. Märchen was ich von der Autorin lese und ich kann nur sagen es wird definitiv nicht das letzte sein. Sie hat es wieder geschafft mich mit ihrem tollen und bildhaften Schreibstiel in ihren Bann zu ziehen und besonders die Entwicklung von Valeria und Lord Westwood haben mir super gefallen. Natürlich sollte jedem der die Geschichte liest klar sein das es sich nicht um die Geschichte handelt die man evtl. von Disney kennt, sondern nur eine Anlehnung daran ist. Aber mir hat gerade das wirklich gut an dem Buch gefallen, die Geschichte hat ihre eigenen Facetten und gerade das macht sie für mich zu einer wunderbar gelungenen Adaption. Alles in allem eine märchenhafte Geschichte die spannend und schrecklich und schön zugleich ist.
Ihr ganzes Leben wurde die schöne Valeria auf diesen einen Moment vorbereitet, auf den Moment in dem der König ihr ihren Bräutigam nennt. Als seine Wahl jedoch auf den Grafen von Westwood fällt ist Valeria entsetzt.
Denn der Graf ist ein echtes Biest, das keinen Menschen in seiner Nähe duldet, sein Herrenhaus ist nicht der Palast von dem Valeria immer geträumt hat und seine Grafschaft ist verflucht.
Doch egal, wie sehr sie sich auch sträubt, Valeria hat keine andere Möglichkeit als des Königs Wahl zu akzeptieren und je länger sie in Westwood weilt, desto lieber gewinnt sie nicht nur das Haus, sondern auch den Grafen...
Meinung: "Märchen schreibt die Zeit....", wer kennt sie nicht, die Geschichte von der Schönen und dem Biest ? Dank Disney, die diese mit ihrem Zeichentrickfilm in den 1990er Jahren so richtig bekannt gemacht haben, ist das Märchen wohl jedem vertraut. Auch Jennifer Alice Jager, die aus dem Klassiker hier etwas ganz Neues geschaffen hat. Wer bei dieser Adaption jetzt auf tanzendes Besteck und sprechende Tassen hofft, den muss ich leider direkt enttäuschen, denn die gibt es in Frau Jagers Geschichte nicht. Stattdessen treffen wir auf eine andere, eine düstere Art von Magie, von der ich absolut verzaubert war.
Das Grundgerüst der Geschichte ist geblieben: Ein verfluchter Graf, ein schönes Mädchen und eine Liebe die den Fluch bricht. Die Autorin schmückt es jedoch mit eigenen, kreativen Ideen gekonnt aus und kleidet alles in einen wunderbaren Schreibstil, der mich in eine völlig andere Zeit entführte.
Die Protagonisten sind toll, allerdings entfalten sie ihre liebenswerten Seiten und Charakterzüge erst recht spät. Zu Beginn fand ich Valeria einfach nur furchtbar naiv, oberflächlich und von sich selbst eingenommen. Nachvollziehbar, wenn man bedenkt, das sie ihr ganzes Leben lang an ihrer Schönheit gemessen und dazu erzogen wurde, später einmal eine reiche Frau zu sein, die ihren Alltag damit verbringt Parties auszurichten und Gäste zu bewirten. Doch je weiter die Geschichte voranschreitet, desto mehr verändert sie sich. Sie wird zu einer mutigen, jungen Frau, die plötzlich erkennt, das es im Leben um mehr geht, als nur um ein schickes Äußeres. Leider hat diese Wandlung furchtbar lange gedauert und so war es nicht immer leicht, sie wirklich zu mögen.
Jayden Westwood ist eine innerlich zerrissene Person. Er will Valeria und auch die Bewohner seiner Grafschaft nicht vor den Kopf stoßen und eigentlich will er auch nicht das Biest sein, für das ihn alle halten. Doch um die Menschen zu beschützen ist er genau das. Ein mürrischer, dunkler Charakter, der seine Gefühle bannt und wegschließt. Er ist umgeben von Geheimnissen, die nicht nur Valeria versucht zu enträtseln, sondern auch ich.
Sein scheinbar einziger "Freund" ist der Arzt Liam, zudem auch Valeria schnell Vertrauen fasst und dem sie lange Zeit ihre Aufmerksamkeit und Zuneigung schenkt. Doch Liam ist, wie auch Jayden, ein einziges Mysterium. Er verbirgt vieles, das erst nach und nach zum Vorschein kommt.
Was mir hier außerdem sehr gefallen hat, war zum einen die Idee mit den Windlichtern, in die Jayden seine Erinnerungen einschließt. Valeria entdeckt diese und selbstsüchtig, wie sie zunächst ist, macht sie ein ums andere kaputt, nur um mehr über den Grafen zu erfahren. Es gibt so also immer wieder Einblicke in seine Vergangenheit, die ihn für mich als Leserin viel zugänglicher und liebenswerter machen.
Zum Anderen hat mir die Tatsache, das Jennifer Alice Jagerihre Leser hier in manchen Dingen lange Zeit geschickt an der Nase herumführt. Nicht jeder Charakter ist auch der, der er vorgibt zu sein. Man darf sich auf einige Überraschungen, aber auch einige wirklich interessante und spannende Wandlungen freuen.
Das Ende ist sehr fantastisch und actionreich. Für meinen Geschmack war das fast ein bisschen zu viel, dennoch konnte mich die Geschichte als Ganzes überzeugen und ich freue mich schon jetzt darauf bald mehr von der Autorin zu lesen.
Ich hatte wirklich gehofft, dass dieses Buch mir gefällt, leider wurde ich enttäuscht. Schon immer hat mich das Märchen "Die Schöne und das Biest" verzaubert, ebenso der Disney-Film, diese Geschichte hat es trotz viel Magie nicht geschafft.
Mein größter Kritikpunkt sind die Charaktere. Keine der Figuren ist mir wirklich ans Herz gewachsen, was daran liegt, dass viele zu blasse geblieben sind und zu platt wirken. Was ich noch nie mochte, sind "perfekte" Charaktere ohne Ecken und Kanten. Das ist wahrscheinlich der Grund dafür, warum ich Liam von Anfang an unsympatisch fand. Gar nicht zurecht gekommen bin ich mit der Protagonistin Valeria. Sie ist naiv und denkt nicht nach, bevor sie handelt. Sie will nicht als Kind bezeichnet werden, benimmt sich für ihre sechzehn Jahre aber sehr kindisch. Wenn ihr etwas nicht passt, schreit sie rum und widerspricht jedem, selbst dem König. Sie ist stur und muss immer ihren Willen bekommen. Man könnte meinen sie ist selbstbewusst und kmpft für das, was ihr wichtig ist, doch sie ist mehr das schwache kleine Mädchen, was gerettet werden muss, weil sie alleine nichts hinkriegt. Der einzige Charakter, den ich sympathisch finde, ist Lord Jayden Westwood persönlich. Zu Beginn der Gecshichte ist er distanziert und kühl gegenüber Valeria, doch mit der Zeit taut er auf und man erkennt, was wirklich in ihm steckt.
Auch mit dem Schreibstil hatte ich an vielen Stellen zu kämpfen. Er wirkt oft zu gewollt und steif, damit er in das Märchen-Setting passt. Die Geschichte selbst fand ich persönlich oft zu vorhersehbar. Während der Anfang mir noch recht gut gefallen hat, ging es nach der Hälfte nur noch bergab. Vorallem das Ende war mir zuviel mit der Magie. In der Kurzbeschreibung ist nichts von der Magie dieser Welt zu lesen, umso überraschter war ich, dass manche Menschen magische Fähigkeiten haben, worauf viel zu wenig eingegangen wird.
Das Cover ist wirklich wunderschön, aber leidert ist es die Geschichte, die dahinter steckt nicht.
"Being Beastly" von Jennifer Alice Jager ist eine Märchenadaption von "Die Schöne und das Biest". Das Cover hat mir sehr gut gefallen und ich war neugierig was dahinter steckt. In dieser Version von "Die Schöne und das Biest" soll die schöne Valeria den jungen Grafen Westfall heiraten, auf dessen Familie ein alter Fluch lastet. Ich kannte bereits das Originalmärchen und daher war mir klar, in welche Richtung sich die Handlung entwickeln würde. Dennoch war ich auch sehr neugierig auf die Neuinterpretation der Autorin. Letztendlich war "Being Beastly" ein schönes Jugendbuch, aber irgendwie hatte ich mir mehr erhofft. Oft dachte ich, dass man mehr daraus hätte machen können. Auch für ein Jugendbuch hätte es meiner Meinung nach ein bisschen ausgefeilter sein können. Die Idee mit den Windlichtern fand ich nett und die Rückblenden in die Vergangenheit auch spannend. Der Rest der Geschichte war dagegen eher durchwachsen. Die meisten Charaktere waren sehr flach und nicht wirklich detailliert ausgearbeitet. Daher war es für mich schwierig, eine Bindung zu einer der Figuren aufzubauen. Valeria war mir leider von Anfang an furchtbar unsympathisch. In vielen Momenten war ihr Verhalten sehr arrogant und oberflächlich. Das fand ich sehr schade, denn ich hätte mir hier mehr von der Belle aus dem Märchen gewünscht. Valeria schafft es für mich nicht, die gleichen Werte wie Belle zu vermitteln und das macht die Liebesgeschichte zwischen ihr und Graf Westwood unglaubwürdig. "Being Beastly" ist nicht das erste Buch, das ich von Jennifer Alice Jager gelesen habe und mittlerweile habe ich das Gefühl, dass ich mit der Autorin einfach nicht warm werden kann. Meine Erwartungen werden leider immer wieder enttäuscht.
Hach das Cover mal wieder. Impress kauft mich immer wieder mit wunderbaren Covern ein! Der Inhalt konnte da (mal wieder) nicht wirklich mithalten. Es handelt sich um eine Neuerzählung von Die Schöne und das Biest mit einer sehr fantasy-lastigen Erklärung am Ende, die es für mich nicht gebraucht hätte. Valeria soll mit dem mysteriösen Grafen Westwood verheiratet werden, als sie bei seinem Herrenhaus ankommt, stellt sie fest, dass es fast verfallen ist und seine ruppige Art macht ihr das Leben auch nicht leichter. Einzig der charmante Leibarzt hellt ihre Tage auf. Bei ihren Streifzügen durch das Schloss entdeckt sie Kerzen, die für sie durch Visionen die Vergangenheit lebendig machen. Gerade in der ersten Hälfte besteht das Buch gefühlt zu 2/3 aus diesen Rückblenden. Die Sprache erschien mir zu gewollt märchenhaft und oft einfach ungeschickt, es kam mir oft so vor, als wurden altertümliche Begriffe um jeden Preis verwendet, damit alles näher an der Wortwahl von Märchen ist (Antlitz etc.) während die Sprache sonst oft zu modern war. Das Buch und die Charaktere haben mir einfach nicht erreicht. Schade.
Valeria ist schon immer darauf vorbereitet, reich zu heiraten. Und endlich ist der Tag gekommen, an dem der König einen Mann für sie aussuchen soll. Es wird der Graf Westwood, um den so einige Schauergeschichten ranken. Valeria sieht dem ganzen positiv entgegen und geht ganz positiv an die bevorstehende Hochzeit heran. Ihr Verlobtet entpuppt sich zwar als gut aussehend, nur leider ist er unausstehlich. Dann entdeckt Valeria, dass er etwas vor ihr verbirgt. Ein Geheimnis, das auch erklärt, warum er sich so kaltherzig benimmt. Valeria will dieses Geheimnis unbedingt lösen, um den Grafen vielleicht doch noch für sich zu gewinnen.
Bei diesem Buch handelt es sich um eine sehr schöne Märchenadaption von Die Schöne und das Biest. Die Schöne und das Biest ist eines meiner Lieblingsmärchen, also musste ich dieses Buch hier einfach lesen. Die Autorin präsentiert uns hier ihre eigene Fassung der Geschichte, natürlich etwas abgewandelt. Erzählt wird die Geschichte aus der Sicht von Valeria, die eine selbstbewusste junge Frau ist. Außerdem ist sie sehr neugierig und kommt deshalb schnell dahinter, dass ihr zukünftiger Mann etwas zu verbergen hat. Graf Westwood oder auch Jayden ist zwar jetzt im bildlichen Sinne kein Monster, er sieht sogar recht ansehnlich aus, dafür ist er menschlich gesehen völlig gefühllos und kalt, was Valeria sehr stört. Die Liebesgeschichte nimmt die zentrale Rolle ein und das ganze ist natürlich sehr romantisch und geheimnisvoll, was mir sehr gut gefallen hat. Der Schreibstil ist schlicht, aber sehr fesselnd. Natürlich gibt es auch einen Fantasyelemente, die die Autorin sehr gut mit der Geschichte verwoben hat.
Jeder, der gerne Märchen liest, wird hier auf seine Kosten kommen. Von mir gibt es die volle Punktzahl.
Wer hat als Kind nicht den Disney-Film "Die Schöne und das Biest" gesehen und geliebt. Umso gespannter war ich nun, dass eine Geschichte erscheint, die in groben Zügen auf der Geschichte basiert. Hierzu kann ich direkt sagen, dass es der Autorin sehr gut gelungen ist ihre eigene Geschichte zu gestalten und nur ganz allgemeine Grundzüge zu übernehmen.
Die Atmosphäre im Buch hat mir sehr gefallen. Diese ist sowohl durch die Sprache und den Schreibstil als auch die Handlung sehr märchenhaft. Es gibt viele schöne Beschreibungen, die eine tolle Welt hervorbringen, in der der Leser sich absolut wohl fühlt.
Die Charaktere haben mir generell ganz gut gefallen. Valeria war mir manchmal etwas zu naiv, aber dennnoch macht sie eine interessante und glaubwürdige Wandlung durch. Jayden macht es einem nicht wirklich leicht ihn zu mögen, auch wenn er in seinem Leben einiges durchgemacht hat und er einem in diesen Momenten auch wirklich leid tut. Liam hingegen fand ich von Beginn an sehr sympathisch.
Die Geschichte hält einige Wendungen parat, die ich niemals erwartet hätte. Sogar mehrmals konnte mich die Handlung absolut überraschen. Allerdings hat die Geschichte dann irgendwann eine Richtung eingenommen, die leider nicht ganz so meins war. Dies ist jedoch mein absolut persönlicher Geschmack und ich kann absolut verstehen, wenn jemand völlig begeistert von diesem Buch ist.
Der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm und flüssig zu lesen. Das Buch hat mich gut unterhalten und ein paar schöne Lesestunden beschert.
ich hatte wirklich gehofft dass dieses Buch halten kann was es verspricht, doch leider empfand ich die Charaktere als eher blass, es gab kaum Spannung und eine Art Dreiecks-Geschichte. leider nicht ganz das, was ich mir vorgestellt habe.
doch der schreibstil war flüssig und gut zu lesen. hatte nur einfach etwas anderes erwartet
Mein größter Kritikpunkt an der ersten Adaption der Autorin war die Kürze des Buches. Es wirkte alles sehr gehetzt, doch diesmal war die Länge perfekt für die Geschichte. Das Märchen um die Schöne und das Biest ist weit verbreitet und wird von vielen geliebt. Am Anfang kam ich zwar sehr rasch in die Geschichte, doch habe ich mich eine lange Zeit gefragt, wann denn das Biest in die Geschichte kommt. Zwar ist schnell klar, wer das Biest ist. Schließlich ist das ein zentraler Punkt des Märchens, doch man lernt nur den Mann kennen, um den es sich dann solange dreht, dass ich mich gefragt habe: Ist nur der schlechte Charakter hier als Biest benannt worden? Sobald das „Biest“ entlarvt wurde, nahm die Geschichte jedoch richtig an Fahrt auf. Die Ereignisse folgen Schlag auf Schlag und ich wollte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Habe ich zugegebenermaßen dann auch nicht. Die Idee mit den Windlichter, die die Erinnerungen des Menschen wegsperren, empfand ich als eine faszinierend und mir neu Idee. Bei nochmaligem Lesen der Inhaltsangabe des ursprünglichen Märchens, erkennt man einige Parallelen, die natürlich da sein müssen. Doch es gab keinen Moment in dem ich dachte, dass die Adaption zu nahe am Märchen gebaut wäre und nichts eigenes mehr hätte. Im Gegenteil. Alleine der unglaublich lebhafte Schreibstil der Autorin lässt das Buch zu einem einzigartigen Erlebnis werden.
Charakter
Die Charakter empfand ich als sehr gelungen. So konnte für mich die Schöne, wie auch das Biest punkten und auf die „Personenfalle“ bin auch ich hereingefallen. Ein weiterer positiver Punkt, denn die kleinen Geheimnisse, die die Autorin einbaut, sind nicht sofort durchschaubar. Die Protagonistin Valeria erfährt einen Wandel ihres Charakters. War sie am Anfang zwar ein liebenswertes Mädchen, doch auf Wohlstand fixiert, so wird sie durch ihren Dickschädel und das Biest umzustimmen, eine reife Frau, die ihrem Herzen folgt und für das einsteht, was ihr wichtig ist. Unwichtig, ob sie dadurch verstoßen wird. Valerias Zofe bleibt für mich bis zum Ende etwas wohlstandsgebunden. Sie ist zwar "nur" die Zofe und nicht die Adelige, doch steht sie hinter kaum einer Idee Valerias und unterstützt sie mehr ihres Jobs wegen. Aber ohne solche Charaktere wäre es langweilig. Viele einzigartige Schöpfungen der Autorin. Den jungen Graf Westwood konnte in mir verschiedenste Emotionen entlocken. Einerseits weiß man um seine nette Seite, doch manchmal ist er so abweisend und kühl, dass man nur mit Valeria zusammen sauer sein kann.
Schreibstil und Sichtweise
Der Schreibstil lädt zum Wegträumen ein. Ich habe das Buch fast in einem Rutsch durchlesen können, da ich mich auf eine magische Art wegträumen konnte. Geschrieben ist das Buch aus der Sicht von Valeria in der dritten Person. Durch die Windlichter, die rückblickend das Leben des Grafen abspielten, auch auch seiner Sicht.
Cover und Titel
Das Cover hat eine wunderschöne Farbe und wirkt sehr verträumt. Auch aus einer anderen, düsteren Sicht könnte man denken. Das der Grad hinunter schaut und das Schöne in all der roten Wut und dem Schmerz sieht. Der Titel ist für mich etwas fragwürdig. Bei "Being Beastly" kann ich schmunzelnd sagen: Damit ist nicht immer nur der Prinz gemeint. Auch Valeria kann mit ihrem Dickkopf manchmal ein kleines Biest sein. "Der Fluch der Schönheit" bezieht sich meiner Meinung nach nicht auf Valeria oder ihr Biest, sondern auf die Person, aus Westwoods Kindheit, die als Schönheit beschrieben wird. Dabei lässt der Titel und das Märchen vermuten, dass es auf Valeria bezogen ist, dabei finde ich nicht, dass ihre Schönheit zu einem Fluch (geworden) ist.
Zitat
"Sie hatte gelernt stets eine Maske aufzusetzen, der Welt und sich selbst etwas vorzuspielen und genau das würde sie nun wieder tun. Sie würde so tun, als hätte sie den Mut und die Kraft diesen Weg zu gehen und diese Lüge würde irgendwann zur Wahrheit werden, so lange sie nur hartnäckig genug war daran festzuhalten." - Position 3835
Fazit
Dieses Buch würde ich jedem weiterempfehlen, der eine gute Märchenadaption sucht. Ebenfalls allen anderen, die in dem Genre gerne lesen. Die Autorin versteht sich darauf, ihren Leser wegzuzaubern und fesselt einen regelrecht an die Geschichte. Diesmal war das Buch für mich auch in der Länge stimmig.
Wow, was für eine zauberhafte Neuinterpretation von "Die Schöne und das Biest". Sie ist anders, einfach zauberhaft. Ich bin sehr gut in die Geschichte rein gekommen und konnte mich von der ersten bis zur letzten Seite in ihren Bann ziehen. Valeria hat sofort mein Herz erobert und gewann von Seite zu Seite an Tiefe. Ich mochte ihre Neugier, ihre Auffassungsgabe und das sie bis zum bitteren Ende, um ihre Liebe kämpfte, ohne Rücksicht auf Verluste, auch sich selbst gegenüber. Gut manchmal handelte sie ein wenig unüberlegt, aber hey, sie ist ja auch erst 16 und trotz dessen merkte man, dass sie Erwachsener wurde und an Reife gewann, sie wirkte durch und durch authentisch. Auch Lord Westwood konnte sich in mein Herz schleichen, auch wenn er sich anfangs doch eher bedeckt hielt und wenig preisgab, hatten wir ja das Glück, dass Valeria eine gesunde Neugier hatte (das liegt wohl an uns Frauen, denn ich bin definitiv neugierig) und nach und nach seine Geheimnisse lüftete. Die zart aufkeimende Liebe zwischen den beiden wird überschatten von dem Fluch, der auf Westwood liegt. Valeria versucht alles mögliche, um diesen Fluch zu brechen und kommt dabei bis an ihre Grenzen. Ob die Liebe am Ende über den Fluch siegt, wird nicht verraten, dass solltet ihr selber herausfinden. Die Auflösung im Epilog trieb mir dann letztendlich doch die Tränen in meine Augen. Es war definitiv ein perfekter Abschluss für das Buch. Auch hier ist die Autorin ihrem Motto: "Mit Worten Bilder malen" treu geblieben. Mit ihrem lebendigen und flüssigen Schreibstil hat sie mich wieder verzaubert und gab mir das Gefühl als sei ich mitten in der Geschichte als Zuschauer und ein Teil dieser Welt. Mit ihren bildhaften Beschreibungen zauberte sie mir wunderschöne Bilder vor meine Augen, so dass sie mir ein regelrechtes Kopfkino bescherte. Trotzdem blieb mir noch genug Raum für meine eigene Fantasie und Überlegungen. Die Autorin weiß, wie man einen Spannungsbogen aufbaut und aufrechterhält und mit unerwarteten Wendungen die Geschichte komplettiert und teilweise in eine andere Richtung steuert, die ich nie erwartet hätte. Es gab überraschende Auflösungen, einen unerbittlichen Gegner und zahlreiche kleine wie größere Hindernisse zu überwinden. Die Figuren sind liebevoll gezeichnet. Sie wirkten authentisch und ich konnte sie in mein Herz schließen. Jeder hatte seine Macken und war auf seine Art einzigartig. Sehr schön fand ich das Gedicht am Ende, dass man schon in den Kapitelüberschriften wiederfindet. Es hat was von einer Zusammenfassung und bildet einen wundervollen Abschluss! Im Grunde hat diese Märchenadaption alles was das Herz begehrt - Magie, Flüche, Geheimnisse, Spannung und Romantik ... und ja, ich brauchte auch Taschentücher.
Fazit: "Being Beastly - Der Fluch der Schönheit" ist eine gefühlvolle, magische und auf jeden Fall zauberhafte Neuinterpretation des Märchens "Die Schöne und das Biest" mit geheimnisvollen und düsteren Momenten. Die liebevoll und wunderbar gezeichneten Charakteren runden die märchenhafte Handlung ab und hauchen der Geschichte Leben ein. Es ist eine schöne Liebesgeschichte, in der viele spannende und überraschende Momente eingebaut wurden. Ich hatte definitiv wunderschöne Lesestunden und kann es nur jedem ans Herz legen zu lesen.
Informationen: Dies ist ein Einzelband, welcher am 02.06.2016 beim Impress Verlag erschienen ist und von der Autorin Jennifer Alice Jager geschrieben wurde. Das Buch ist bislang nur als E-Book erschienen und umfasst 341 Seiten bei einem Preis von 3,99€.
Klappentext: **Wenn Schönheit auf Grauen trifft und Furcht zu Liebe wird…** Als die schöne Valeria erfährt, wen sie heiraten soll, ist ihr wohlbehütetes Leben auf einen Schlag vorbei. Um den jungen Grafen Westwood ranken sich Schauergeschichten von einem Fluch und ihr neues Heim gleicht eher einer Ruine als einem herrschaftlichen Herrenhaus. Auch Westwood selbst benimmt sich ihr gegenüber mehr wie ein eiskaltes Biest und nicht wie der Mann von Stand, der er eigentlich sein sollte. Doch dann stößt Valeria in einem verstaubten Raum auf magische Windlichter, die jedes für sich ein Geheimnis bergen. Sie zeigen Valeria einen ganz anderen Grafen, voller Freundlichkeit und Güte…
Erster Satz: „Sanft fuhr die Bürste durch ihr rot glänzendes Haar.“ (Position 27)
Erwartungen: Dies ist mein erstes Buch von der Autorin, deswegen kann ich ihren Stil noch nicht einschätzen. Allerdings hat mich die Leseprobe zum E-Book schon so von sich überzeugen können, da war mir klar, dass ich unbedingt wissen musste wie es weiter geht. Immerhin ist dies eine Neuerzählung von „Die Schöne und das Biest“, eins meiner liebsten Märchen. Ich hoffe die Autorin hat es ebenso gut umgesetzt wie ich es mir erhoffe, aber die ersten Meinungen sprechen durchaus schon für sie.
Covereindrücke: Der Fokus bei diesem Cover liegt auf einem Mädchen im wallend weißen Kleid, welches wohl Valeria darstellen soll. Es steht inmitten eines prächtigen Anwesen, wohl dem Herrenhaus von Westwood Außerdem wird das Cover von einer prächtigen Treppe in eben diesem Herrenhaus eingenommen, welche auch in der Geschichte ein paar Mal Erwähnung findet. Das Mädchen hat uns das Gesicht abgewandt, sodass wir zwar ein gewisses Bild vor Augen haben, aber immer noch genug Spielraum für die eigene Fantasy übrig bleibt. Die Schriftart ist schön geschwungen, allerdings erkennt man den Untertitel nicht sehr gut, da der Hintergrund zu dunkel ist. Ansonsten kann ich nur sagen, dass dieses Cover die reinste Augenweide ist. Impress schafft es immer wieder bezaubernde Cover zu erstellen, die auch noch Stimmung und Thema perfekt einfangen.
Meinung: Vorneweg muss ich sagen, dass ich sehr gespannt war auf diese Neuerzählung von „Die Schöne und das Biest“ und deswegen wirklich hohe Erwartungen hatte, die absolut erfüllt wurden. Wer das Märchen kennt, der wird Teile dessen definitiv wieder in der Geschichte finden, allerdings hat sich die Autorin auch viele Freiheiten genommen und nur die Grundlage genutzt. Es ist also eine gute und gelungene Mischung aus alt und neu. Sie ist durchaus allen Fans des Märchens, aber auch generell Fans von Märchen zu empfehlen, die sich nicht von ein wenig düsterer Stimmung verschrecken lassen.
Der Schreibstil ist dem der alten Märchen angepasst, da die Geschehnisse des Buches in einer nicht weiter beschriebenen Zeit spielen, die aber definitiv der des späten Mittelalters zugeordnet werden kann. Immerhin herrscht im Buch ein König, es gibt noch kein elektronisches Licht und alles wirkt relativ alt. Die Sprache ist demnach vornehm, gehoben, wohlklingend und dennoch teilweise sehr märchenhaft ausschmückend. Sie passt wunderbar in diese Zeit und ermöglicht einen ungehinderten Lesefluss, bei mir einen regelrechten Sog.
Valeria ist unsere Protagonistin und zum Beginn des Buches zarte sechzehn Jahre alt geworden. Ich muss zugeben, dass ich anfangs Probleme hatte mit ihr warm zu werden, denn sie wird als eines der schönsten Mädchen im Land beschrieben und benimmt sich für mich auch ein wenig zu sehr danach. Doch schon nach wenigen Seiten wurde mir klar, dass ich ihr damit Unrecht tat. Sie ist nämlich gar nicht so, wie alle sie sehen. Sie ist zwar am Anfang etwas naiv und zu wohlerzogen, aber im Laufe der Geschichte macht sie eine unglaubliche Entwicklung durch. Sie wird von dem jungen Mädchen, das es allen recht machen möchte zu einer wahrhaft mutigen Frau, die wider aller Herausforderungen stark bleibt und für das Einsteht, was ihr wirklich am Herzen liegt. Ein schönes Gesicht allein ist sie also nicht und sie beweist, dass sie nicht nur von außen schön ist.
Zu Lord Westwood möchte ich nicht allzu viel verraten, da ich euch nicht spoilern möchte, aber lasst euch gesagt sein, dass nicht immer alles so ist wie es scheint. Mir war er am Anfang sehr unsympathisch, obwohl ich ja wusste, dass er eine Wandlung durchmachen muss, allein schon vom bekannten Märchen her. Dennoch ist er mir lange Zeit sehr kalt und unnahbar vorgekommen, auch wenn wir nach und nach die Hintergründe erfahren. Die Autorin baute dazu geschickt ein wenig Magie ein, die uns in die Vergangenheit von Westwood blicken lässt. Was dabei zu Tage kommt, lässt niemanden kalt und viele Geheimnisse werden gelüftet. Lastet auf Westwood wirklich ein Fluch? Spät, aber gerade noch rechtzeitig, gewinnt Westwood mit einer unerwarteten Wende dann doch noch mein Herz.
Zu den Nebenfiguren ist zu sagen, dass mir Valerias beste Freundin Belltaine sehr gut gefallen hat. Sie ist ein herzensgutes Mädchen und eine treue Freundin, welche Valeria in jeder Situation beisteht. Allerdings wurde zu Beginn des Buches angesprochen, dass auch sie über Magie verfügt, nur wurde darauf nie weiter eingegangen. Dies fand ich sehr schade. Dann gibt es da noch Liam, der Leibarzt von Westwood, welcher auch eine sehr große Rolle im Buch spielt. Ich mochte ihn zunächst, aber auch hier gibt es eine Wende die einen nach Luft schnappen lässt. Zuletzt ist die Magierin Kiara noch erwähnenswert. Sie stand einst dem jungen Westwood sehr nahe, aber welche Rolle sie genau im Buch spielt, dass müsst ihr selbst erfahren.
Das Ende des Buches ließ mich nicht mehr los. Ich habe förmlich an den Seiten geklebt und jeden Satz begierig aufgesogen. Es gab zahlreiche unerwartete Wendungen, überraschende Auflösungen, einen unerbittlichen Gegner und zahlreiche kleine wie größere Steine zu überwinden. Ob die Liebe am Ende über den Fluch siegt werde ich euch sicherlich nicht verraten, aber glaubt mir: Das war laaange Zeit sehr ungewiss. Der Epilog jedoch treibt mir dann schlussendlich doch noch die Tränen in die Augen. Es war ein perfekter Abschluss für das Buch und ich konnte es nun mit einem guten Gefühl beenden.
Fazit: Diese Neuerzählung von dem bekannten Märchen „Die Schöne und das Biest“ ist düsterer als erwartet, aber dennoch sehr gut umgesetzt. Es gibt nicht nur Magie und einen Fluch, sondern auch Liebe, Geheimnisse, viele unerwartete Wendungen und sehr gelungene Charaktere. Dabei weiß man nie so genau wie sich alles entwickelt und man fiebert regelrecht mit den Charakteren mit. Das Ende ist grandios und der Epilog lässt Tränen fließen. Ich vergebe 5 Cookies und wünschte, ich könnte noch mehr über die Charaktere lesen. Die nächsten Bände der Autorin werde ich sicherlich auch wieder verschlingen.
Ich möchte mich ganz herzlich beim Impress Verlag und der Netzwerk Agentur Bookmark für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars bedanken.
Das war schlecht! Ich hatte viele Schwierigkeiten, es zu beenden, weil ich weder die Protagonistin noch die Geschichte mochte. Ich brauchte einen Monat, um es zu beeenden. Das bedeutet, dass das Buch mir wirklich nicht gefallt hat.
Valeria ist ein verwöhntes Kind aus einer reichen Familie. Eines Tages findet sie heraus, dass sie einen Lord verheiraten muss. Sie zieht in seinem Haus um und sie verliebt sich in einen Mann, der im gleichen Schloss wohnt. Später entdeckt sie, dass der Mann Jeez...
Eine Minute ist sie in einen Mann verliebt, die nächste ändert sie ihre Meinung. Die im Schloss gespielte Szene sind langweilig und ich konnte mich für die andere Figuren nicht begeistern. Sie waren alle dieselbe Figur: sie haben nur verschieden Namen aber dieselbe Persönlichkeit.
"Die Schöne und das Biest" ist ein meines Lieblingfilmes: Ich hatte es tausendmal angeschaut. Aber diese Adaptation funktioniert nicht. Die Grundidee und die Art hätte interessant sein können aber die Weise, wie die Geschichte erzählt wird, das war langweilig und ich konnte mich nicht mit ihr war werden.
Die beste Dinge des Buches sind die kleine Objekte, die die Erinnerungen beschützen. Diese Idee war echt phänomenal!
Ich weiß nicht, ob ich ein anderes Buch von Jennifer Alice Jager lesen wird. Dies war ziemlich schlect!
Und nochmal eine Märchenadaption nach "Die Schöne und das Biest". Valeria ist so schön, dass der König beschließt, Sie Lord Westwood zur Frau zu geben. Dieser ist zwar jung und sieht gut aus, aber das war es dann auch.... Kühl und zurückweisend ist er, das Schloß alles andere als einladend und der einzige, der sich um sie kümmert, scheint der Leibarzt des Lords zu sein.
Nach und nach erfährt jedoch Valeria, was es mit dem Lord auf sich hat, weshalb fast keine Bediensteten mehr auf dem Hof arbeiten und warum es heißt, dass ein Fluch auf ihm lasten soll...
Alles spannend und schön bilderhaft beschrieben, so dass das Lesen eine wahre Freude und unterhaltsam ist. Allerdings fand ich Valeria als Mensch nicht sehr sympathisch. Naiv und zu neugierig und sehr egoistisch, nur interessiert an ihrem Aussehen und darauf bedacht, die Vergangenheit des Lords herauszufinden. Und alles, ohne Rücksicht auf andere zu nehmen.... Doch dann ihre plötzliche Wandlung zu einem nahezu selbstlosen Menschen, das Verhältnis gegenüber Leibarzt und Lord Westwood änderte sich innerhalb weniger Seiten und ging mir viel zu schnell...
An und für sich fand ich die Geschichte wirklich märchenhaft, denn diesesmal geht es wirklich um eine Schönheit und um ein Biest, um Vertrauen und Zuneigung und natürlich um Liebe. Herzschmerz und Romantik ist mit dabei und ich habe das Buch regelrecht durchflogen, der plötzliche Sinneswandel von Valeria war mir jedoch eindeutig zu schnell und vorhersehbar.
Vom Schreibstil her hat mir das Buch richtig gut gefallen. Ich war sofort in der Geschichte drin und es war flüssig zu lesen.
Ich fand die Geschichte zwischen Jayden und Valeria richtig süß. Wobei es einen einzigen kleinen Schockmoment gab, da ich Liam am Anfang wesentlich mehr mochte als Jayden.
Gegen Ende (ich glaube, es war so kurz vor dem letzten Drittel) gab es einen Punkt, der mir inhaltlich nicht so gefallen hat. Nennen wir es mal eine kleine Geschehnis-Flaute. Ich fand die Stelle ehrlich gesagt ein weniglangweilig. Und so gut das Buch vorher auch war, da wurde es dann schlechter. Zwar wurde es gegen Ende hin auch wieder besser, aber nicht mehr so gut wie vorher. Auch wenn das Ende wirklich süß war.
Definitiv jedoch eine wunderschöne Adaption und jedem zu empfehlen, der Märchen liebt.
Ich hab das Cover gesehen und dachte direkt an die schöne uns das Biest und erst dan habe ich den Klappentext gelesen und ich war hin und weg und wusste dieses Buch musste ich lesen.
Es ist eine Märchen Adaption aus die schönen uns das Biest und ich finde die Umsetzung echt genial.
Es hat einen grossen Touch Historisches, gespickt mit etwas Magie, dazu etwas Sarkasmus und liebe.
Ich bin wirklich sehr begeistert von diesem Buch den es hat mich sooo gefesselt das es sehr schnell Nacht's um 1 Uhr war.
Ich liebe den Schreibstiel der mir unbekannten Autorin und bin noch immer geflasht.
Being Beastly bekommt von mir ein absolutes Lesemuss ❤️
Die Schöne und das Biest ist seit meiner Kindheit eines meiner Lieblingsmärchen und ebenso gut hat mir diese Adaption gefallen. Die Spannung nahm zum Ende drastisch zu, sodass man schwierig von der Geschichte loskam, gleichsam emapthisch waren auch die Charaktere. Ein Retelling, das ich weiterempfehle!
Going into this book I didnt know that it was a fairy tale retelling. I never read one before but I have heared all about them. The story of a young beautiful girl being sent into an castle with an ugly Lord was really intriguing for me. I had to find out why the Lord was this way and how it would work out.
Inhalt: Als die schöne Valeria erfährt, wen sie heiraten soll, ist ihr wohlbehütetes Leben auf einen Schlag vorbei. Um den jungen Grafen Westwood ranken sich Schauergeschichten von einem Fluch und ihr neues Heim gleicht eher einer Ruine als einem herrschaftlichen Herrenhaus. Auch Westwood selbst benimmt sich ihr gegenüber mehr wie ein eiskaltes Biest und nicht wie der Mann von Stand, der er eigentlich sein sollte. Doch dann stößt Valeria in einem verstaubten Raum auf magische Windlichter, die jedes für sich ein Geheimnis bergen. Sie zeigen Valeria einen ganz anderen Grafen, voller Freundlichkeit und Güte… (Quelle: Verlag) Meine Meinung: Es fällt mir schwer, dieses Buch zu rezensieren, denn viel lieber würde ich hier in vollen Zügen von ihm Schwärmen und zum Fangirl werden! So viel dazu aber eine Rezension erfordert natürlich ein bisschen mehr Professionalität und so soll das anfangs nur gesagt werden. Nach dieser Aussage könnt ihr euch allerdings schon denken, wie begeistert ich von Being Beastly war oder vielmehr: Noch immer bin. Ich bin ganz verrückt nach diesen ganzen Märchen Retellings, die nach und nach immer häufiger auf den Markt kommen. Being Beastly ist ein Retelling von Die Schöne und das Biest und somit war es meine erste Adaption zu diesem Märchen. Ich liebe das Märchen um Belle seit ich klein war und auch, wenn ich es lange nicht angesehen habe, hat es einen festen Platz in meinem Herzen. Ich war gespannt, wie Jennifer Alice Jaeger dieses Märchen umgesetzt hat und bin im Nachhinein sehr zufrieden. Es ist natürlich an das Original angelehnt, hat aber eine völlig eigene Geschichte geschaffen, deren Botschaft aber gleich bleibt. Ich mag mich nicht zu weit heraus lehnen aber ich muss gestehen, dass mir Jennifer Alice Jaegers Umsetzung fast ein bisschen mehr gefallen hat, als die Geschichte des Märchens / des Disney Films. Aber gerade in einem Buch baut man natürlich auch sehr viel Nähe zu den Protagonisten auf und meine Einschätzung kann auch daher kommen. Die spricht allerdings sehr für dieses Buch, welches ich euch bedingungslos empfehlen kann. Die Protagonisten Valeria und Lord Westwood, Jayden, haben mir, wie auch schon Luca und Allegra, sehr gut gefallen. Jayden ist egrade zu Beginn sehr mysteriös und verschlossen aber man erahnt schon direkt, was er verschließt und baut so eine Menge Mitgefühl, aber auch Interesse, für ihn auf. Er ist, wie man sich schon denken kann, das Biest und es ist gerade im ersten Teil des Buches sehr spannend zu erfahren, wie er so geworden ist und welches der Fluch ist, der auf ihm liegt. Valeria wirkt Jaydens Art entgegen und ist umso aufgeweckter und offener und so formen sich tolle Begegnungen zwischen den beiden und es bringt allgemein sehr viel Fahrt in die Geschichte. Beide machen im Verlaufe der Handlung eine sehr starke und positive Entwicklung durch. Gerade die von Jayden war für mich bezüglich der Handlung auch sehr wichtig und ich war froh, dass diese so deutlich beschrieben wurde. Geliebt habe ich auch Kaylas Rolle im Buch Sie ist ein sehr interessanter Charakter und sorgt für eine Menge Rätsel und Spekulationen. Man kann sie gar nicht so richtig einschätzen und doch ist sie so etwas, wie der Schlüssel zu allen Ereignissen. Ein kleines bisschen Magie wird in die Handlung eingewoben und auch, wenn diese nur unterschwellig eine Rolle gespielt hat, schien es, als hätte sie alles mit einem magischen Zauber durchzogen. Ansonsten finden wir sehr viel Geheimnisse, Spannung und ganz viel Romantik. Die Stellen an denen man die ganz große Portion Gefühle bekommt, sind nicht gerade selten und so ist Being Beastly nicht nur ein Fantasybuch sondern auch ein Liebesroman mit einem Ende, das man so schnell nicht vergessen mag. Bewertung: Being Beastly hat meine sowieso schon hohen Erwartungen noch einmal toppen können und ich bin nichts als begeistert von diesem Werk. Märchenhafter Zauber, viel Spannung und die ganz große Liebe verstecken sich hinter den Zeilen und jedem Buchsüchtigen möchte ich dieses Werk wärmstens empfehlen. Vielen herzlichen Dank an den impress und die Agentur Bookmark für das schöne *Rezensionsexemplar.