De Zoon van de Godin is het negende deel van Bernhard Hennens Drakenelfen-epos. De reeks is, na De Elfen en Elfenridders, de derde grote cyclus over de verborgen geschiedenis van zijn elfenvolk, dat veel weg heeft van Tolkiens mysterieuze volk uit The Lord of the Rings (In de ban van de ring).
Na de dramatische terugtocht uit de ijswoestijn in het hoge noorden van Nangog likken de Onsterfelijken Artax en Volodi hun wonden. Veel tijd krijgen ze daarvoor niet, want ook de hemelslangen willen zich meester maken van het door de mensen ontdekte droomijs. De Onsterfelijken rusten meteen een expeditie uit om de kristallen met wonderbaarlijke magische krachten te vinden. Artax hoopt hiermee zijn ideaal van een betere wereld voor iedereen te kunnen verwezenlijken.
Ook elfin Nandalee mengt zich in het gevecht. De droomijskristallen vormen de enige hoop op genezing voor haar zoontje Meliander, die tijdens haar zwangerschap een arm heeft verloren. En ondanks haar belofte nooit meer te vechten voor haar meester, de Duistere Draak, besluit ze toch het zwaard weer op te nemen.
De verwikkelingen bereiken hun hoogtepunt tijdens de verwoede strijd om de stad Asugar. Mens, draak, elf en dwerg staan lijnrecht tegenover elkaar. En midden in deze strijd zit Shaya, die haar geliefde Artax nog steeds niet vergeten is.
Bernhard Hennen, 1966 in Krefeld geboren, ist ausgebildeter Germanist, Archäologe und Historiker. Sein Studium absolvierte er an der Universität Köln.
Schon während des Studiums arbeitete er als Journalist für verschiedene Zeitungen und Radiosender.
1994 verfasste er gemeinsam mit Wolfgang Hohlbein seinen ersten Roman (DAS JAHR DES GREIFEN), der im selben Jahr als bester deutscher Fantasyroman prämiert wurde.
Zurzeit liegen von Bernhard Hennen ca. 25 historische und phantastische Romane, sowie eine Reihe von Kurzgeschichten vor. Mit dem historischen Roman „Die Könige der ersten Nacht“ veröffentlichte er 1999 sein erstes Hardcover, dem in den beiden folgenden Jahren noch zwei weitere folgten. „Die Könige der ersten Nacht“ wurde durch ein Stipendium der Sparkassenstiftung zur Förderung rheinischen Kulturguts unterstützt.
Neben seiner schriftstellerischen Arbeit entwickelte Bernhard Hennen die Storyline für ein Computerspiel und verfasste verschiedene preisgekrönte Abenteuermodule für Fantasy-Rollenspiele unter dem Label „Das Schwarze Auge“.
Bernhard Hennen ist verheiratet, hat eine Tochter und einen Sohn und lebt seit Ende 2000 in seiner Geburtsstadt Krefeld.
Wie immer habe ich es genossen in die Welten Bernhard Hennens einzutauchen, die er mit seiner üblichen bildgewaltigen Wortgebung beschreibt. Mit meinen Lieblingscharakteren konnte ich wie stets mitfiebern, was mich jedoch am Schluss ein wenig ins Nichts stürzen ließ, da einige der Geschichten sehr abrupt endeten, ohne ein klares Ende zu erhalten. Ich hätte mir außerdem gewünscht den Untergang der Welt Nangogs intensiver zu erleben, da die ganze Reihe schließlich darauf hingearbeitet hat. Insgesamt wirkt das ganze Ende überhastet, als hätte eigentlich noch ein weiteres Buch folgen müssen, um die vielen Geschichten zu einem klaren und guten Ende zu bringen. Möglich wäre, dass "Drachenelfen - Himmel in Flammen" ein wenig unter anderen Projekten (zwei Bände der "Phileasson-Saga"), die auch im Jahr 2016 veröffentlicht wurden, gelitten haben könnte.
[!!!ACHTUNG SPOILER!!!] Es wirkte als habe Hennen sich diesmal ein wenig verzettelt. Die ganze Geschichte um Lamgi und Tarkon Eisenzunge verlor irgendwie an Bedeutung, indem die Himmelspiraten ein so jähes, fast schon unspektakuläres Ende gefunden haben. Die Geschichte um Myrella hat mir zwar gefallen, war aber meiner Meinung nach fast schon belanglos, wenn man sie im Kontext der ungeklärten Fragen betrachtet. [SPOILER ENDE]
Ich hoffe nun sehr, dass es eine Reihe zu den Drachenkriegen geben wird, da diese in meinen Augen einige Handlungsstränge, die nun ein so jähes, unbefriedigendes Ende gefunden haben, wieder weiterspinnen könnte. Emerelle: Aus der Elfen-Reihe wissen wir schon, dass sie eine aktive Rolle in den Drachenkriegen gespielt hat. Sie würde sicher einen wichtigen Part in einer neuen Reihe, die dieses Thema behandelt übernehmen. Meliander: Was geschieht mit ihm? Was wird das Traumeis, das Nandalee erbeuten konnte, mit ihm machen? Wie gelangt er in den Besitz der Silberschale? Nachtatems Sohn: Seine Rolle war in den Büchern bisher mehr als undurchsichtig, fast schon kryptisch. Auf all die Fragen, die ich mir zu ihm gestellt habe, fand ich keine Antworten. Frar: Wie wird er es aufnehmen, dass Nyr nicht mehr aus der letzten Schlacht zurückkehrt? Was hat das Drachenblut mit ihm gemacht? Wird er eine wichtige Rolle in den Drachenkriegen spielen?
Gelungen fand ich vor allem die Geschichte um Nachtatem und auch dieses Ende habe ich als schlüssig und zufriedenstellend empfunden. Die Geschichte um Nandalee ist auch eine, die ein rundes Ende gefunden hat. Dass noch offen ist, was mit ihr in der Zukunft geschehen wird, ändert daran nichts. Auch das Ende um Atrax/Aaron ist in sich stimmig.
Vor allem war der fünfte Band eine deutliche Verbesserung gegenüber dem vorangegangenen Buch, welches für mich das einzige in der Drachenelfen-Reihe ist, das ich als schwach empfunden habe. Insgesamt hat es mir sehr großen Spaß gemacht "Drachenelfen - Himmel in Flammen" zu lesen und ich würde es trotz des sehr vagen Endes weiterempfehlen.
Der abschließende Band der Drachenelfen-Reihe beginnt damit, dass über Volodis Palast ein einzigartiger Wolkensammler vor Anker geht, dem ein „alter Bekannter“ entsteigt, der dem Unsterblichem vom wohl größten Geheimnis Nangogs berichtet: Dem Traumeis, das er gefunden und wieder versteckt hat. Mit ihm kann man alles verändern – und einen Weg finden, um die Daimonen endgültig zu vertreiben. Wie wird der Kampf um die Welt Nangog enden?
Schon nach wenigen Seiten wurde ich wieder mitten in die Geschichte gezogen und die Erinnerungen an die vorherigen Bände stiegen immer zahlreicher in mir auf. Ich war fasziniert, genoss die besondere Stimmung und die zahlreichen Erzählperspektiven, die für mich einfach zu dieser Reihe gehören.
Natürlich gibt es Figuren, die mir besonders am Herzen liegen und über die ich möglichst viel erfahren möchte, aber ich liebe auch die Vielschichtigkeit, die durch die verschiedenen Perspektiven geschaffen wird. Dass sich Zeit für Nebenfiguren genommen wird, man ganz unterschiedliche Sichtweisen, Hintergründe und Motivationen kennenlernt. Dadurch wird die Geschichte wunderbar episch!
Mich beeindruckten aber auch viele Ideen und überraschende Entwicklungen. Manche von ihnen haben mich regelrecht umgehauen, so dass ich völlig gebannt vor meinem Buch saß und mein Kopfkino geradezu explodiert ist. In diesen Momenten musste ich mich dann trotz aller Spannung dazu zwingen, kurz anzuhalten, um das Gelesene und meine inneren Bilder dazu zu verarbeiten.
Es gab aber auch ein, zwei Szenen, zu denen ich eine Weiterführung vermisst habe. In denen es Andeutungen zu einer Begegnung gab, über die dann aber nichts weiter kam. Ich und meine Neugier empfanden das vielleicht als besonders schlimm, weil es da auch um eine meiner Lieblingsfiguren ging.
Der Zugang zu einer anderen Lieblingsfigur hat sich dafür aber noch verstärkt bzw. eine andere Ebene erreicht. Ich habe sehr mitgelitten, freue mich aber auch riesig, nun die „Vorgeschichte“ zu kennen. Die Nähe zu den Figuren ist für mich sehr wichtig, daher mag ich es auch, durch die Vergangenheit neue Hintergründe und Facetten zu entdecken.
Bei all der Spannung und den vielen Ereignissen geht der Humor aber nicht verloren. Ich musste öfter grinsen und dieser Satz hat sogar für einen längeren Lachanfall gesorgt:
"Schlichtere Gemüter halten es in der Tat immer wieder für Magie, wenn man denkt, bevor man handelt."
Über mich selbst musste ich auch manchmal lachen, beispielsweise als mich ca. 100 Seiten vor dem Ende eine Figur „erwischt“ hat, die mir davor nicht unbedingt sympathisch war. Und das innerhalb von nur ein paar Szenen … Hu, bin ich wirklich so einfach gestrickt?
„Himmel in Flammen“ war für mich trotz eines Kritikpunkts ein beeindruckender und ideenreicher Abschluss der Drachenelfen-Reihe, der auf mich sehr intensiv gewirkt hat. Ich konnte alles um mich herum vergessen und war von der Geschichte auch emotional völlig gefesselt. Es gab Verluste, aber überraschenderweise nicht in dem von mir erwarteten Ausmaß. Und einen Übergang zu „Die Elfen“, der auf mich sehr rund gewirkt hat! Diese Reihe lässt mich also begeistert und mit vielfältigen Eindrücken zurück …
Das Ende konnte mich nicht ganz zufriedenstellen, zumal vieles nicht aufgelöst wurde. Aber insgesamt ist das Buch genauso lesenswert wie die Vorgängerbände. Ach ja: Der Klappentext ist irreführend. So unglaublich ist der winzige Auftritt der Alben auf den allerletzten Seiten nun wirklich nicht.
Schreibstil:
Wie gehabt.
4,5 Sterne
Charaktere:
Wie in den Vorgängern. Ein paar sind verschwunden, ein paar neue hinzugekommen. Die meisten sind interessant.
4,5 Sterne
Handlung und Struktur:
Für mich war es hier durchwachsen. Wie immer gab es einiges, das interessant war. Wie vorher auch schon hat mich das Schlachtgeschehen an sich nur wenig interessiert. Shayas Handlungsstrang war bis zu einem gewissen Punkt interessant, aber danach wurde sie überhaupt nicht wirklich weiterverfolgt. Das fand ich etwas schade bzw. der abrupte Umschwung schien mir nicht ganz plausibel. Und das gilt eigentlich auch für mehreres. Das Ende kam dann etwas plötzlich und hat viele der offenen Fragen nicht aufgelöst. Abgesehen von den Toten wissen wir tatsächlich nicht, was aus den meisten Figuren wird und auch die Drachenherrschaft besteht weiterhin. Das war etwas unbefriedigend.
4 Sterne
Tiefgang:
Es gibt hier wieder interessante Aspekte, wie die verschiedenen Figuren Pläne schmieden und welche Abgründe sich auftun. Ich muss allerdings sagen, ich bin mir nicht ganz sicher, ob ich alles so wirklich abkaufe. Aber sei’s drum.
3,5 Sterne
Worldbuilding:
Das Worldbuilding ist weiterhin eine Stärke der Reihe. Inzwischen ist vieles bekannt und es gibt nur wenig Neues. Das macht aber überhaupt nichts.
5 Sterne
Der fünfte Band liest sich insgesamt gut und bleibt im Wesentlichen auf dem Niveau der Vorgänger. Wie auch schon bei Band 4 fand ich hier den Fokus auf das Schlachtgeschehen weniger spannend. Andere Leser*innen mögen das anders sehen.
Die Reihe ist insgesamt interessant. Ungewöhnlich ist vor allem das Setting, das Aspekte aus der Bronzezeit hat, aus der Antike, sich an den Kulturen des vorderen Orients orientiert oder aber an den Azteken. Diesen unkonventionellen Mix fand ich sehr gelungen – man liest so etwas leider nur allzu selten. Der Schreibstil ist durch viele Details bildhaft, manchmal aber etwas ausschweifend. So werden Aspekte des Öfteren noch einmal extra erklärt, obwohl sie eigentlich bereits aus dem Text hervorgehen. Da wäre für meinen Geschmack oft weniger mehr gewesen. Das gilt auch für die Handlung.
Wir haben hier eine Reihe mit gut 5000 Seiten. Allerdings sind diese nicht stringent durcherzählt. Es gibt eher einen losen roten Faden und die Handlung ist vielmehr eine Aneinanderreihung verschiedener Episoden. Für sich genommen sind diese durchaus interessant, aber dieses Mäandern wird vermutlich auch einige Leser*innen stören. Leider ist auch nicht immer alles gleich interessant und bei so manchem frage ich mich im Nachhinein, ob es das denn tatsächlich gebraucht hätte.
Wer die anderen Elfenbücher kennt, wird einiges, was in den späteren Zeitabschnitten dieser Welt angedeutet wurde, hier auserzählt finden. Allerdings gibt es auch Manches, das nicht so ganz zusammenpasst. Das würde ich aber verzeihen. Etwas schade finde ich, dass diese Epoche in der Elfenwelt trotz fünf umfangreicher Bände nicht zu einem runden Abschluss geführt wurde. Entgegen meiner Erwartung erfahren wir hier nämlich nicht, wie der Untergang der Himmelsschlangen denn nun letzten Endes ausgesehen hat.
Im Großen und Ganzen fand ich die Bücher aber lesenswert – auch wenn man vielleicht ein wenig Puste dazu braucht.
Gesamtwertung der Reihe: 4,4 Sterne, macht gerundet 4 Sterne
4,5* Grundsätzlich wieder fesselnd und ein gleichbleibend gutes Niveau, wie die anderen (Drachen-)Elfen Bände. Nachdem ich das Buch und dessen Ende nun eine Weile hab sacken lassen, hier aber doch noch ein (vorläufig) halber Stern Abzug und eine kleine Kritik:
Einige Storystränge sind leider doch noch sehr offen geblieben. Teilweise werden diese zwar im nächsten Band Elfenmacht wieder aufgenommen (z.B. Nandalees Kinder), ich weiß allerdings nicht, ob das auf alle offenen Stränge zutrifft. Ich hoffe hier darauf, dass noch weitere Bände folgen, die an die Ereignisse anschließen. Eigentlich sollte die Reihe/das Buch aber natürlich für sich stehen und auch so bewertet werden. Daher will ich nicht zu sehr auf Folgebände setzen. Und ich finde im Vergleich zu den vorherigen Elfen Trilogien, die in sich stimmiger abgeschlossen waren, bleibt hier doch zu viel offen , ebenso wie ich zwei Abschlüsse von Storyfäden nicht ganz optimal fand .
Sollte ich irgendwas übersehen/vergessen haben, weist mich gerne drauf hin :3 Und falls es verwundern sollte, warum ich trotz der Kritik - die inkl. Spoiler nun doch nicht so kurz geraten ist - immer noch 4,5* vergebe, kann ich nur sagen - es war einfach wieder durchweg ein Lesegenuss. Bis am Ende eben doch ein paar kritische Gedanken eingesickert sind ;)
Die finale Schlacht steht unmittelbar bevor, und der Himmel steht in Flammen im letzten Band der Drachenelfen, Himmel in Flammen, von Bernhard Hennen. Noch einmal wird alles geboten, um den Feind niederzuringen, darunter auch ein Cthulhu-Monster und fliegende Felsen. Aber ein Ende? Nicht wirklich.
Nun sitze ich hier, habe den bisher dicksten Elfenband vor mir und weiß nicht, was ich davon halten soll. Die ganze Reihe ist in Hinblick auf ihren Umfang wahrlich monströs, was zumindest den Vorteil hat, dass Hennen seine Welt ausgesprochen detailliert darstellen konnte. Er verliert sich dabei zumindest nur teilweise etwas im Detail und kann größtenteils die Handlung stets vorantreiben. Mit Nangogs Kind, das durchaus gewisse Ähnlichkeiten mit Cthulhu hat, und dem Himmelland, einem Verbund von fliegenden Felsen, die zur Schlacht ausgerüstet wurden, hat er in der Tat am Ende seiner Reihe noch einmal einige ausgesprochen kreative und, verzeiht mir den recht jugendhaften Ausdruck, coole Ideen eingebracht.
Es fühlt sich trotzdem nicht wie ein Ende an. Nicht etwa, weil ich so lange nun an den Drachenelfen gelesen habe, nein. Viele Handlungsstränge wurden unsauber zu Ende gebracht oder verlaufen einfach ins Nichts, sodass es insgesamt wirkt, als würde da noch ein Drachenelfen-Band kommen. Mit fünf Wälzern hatte Hennen jedoch genug Spielraum, um das Ende auch wirklich wie ein Ende aussehen zu lassen. Klar, in der Chronologie geht es nahtlos weiter mit „Die Elfen“, lang lang ist’s her. Aber ich kann mich nicht erinnern, dass vieles, das in den Drachenelfen am Ende offen blieb, in den anderen Elfenbüchern aufgegriffen und dort dann zu Ende geführt wurde.
Hinzu kommt, dass etwa nach der Hälfte des Buches ein plötzlicher Bruch kommt. Bisher hatte Hennen die Geschichte der Drachenelfen kontinuierlich erzählt ohne allzu große Zeitsprünge zu haben. Plötzlich jedoch übergeht er geschlagene sieben Jahre Krieg und kommt von den Anfängen des Konfliktes direkt zu seinem Ende. Nachdem er im Vorfeld viereinhalb Bücher so kontinuierlich erzählte, wirkt dieser Sprung unelegant und bringt ein gewisses Ungleichgewicht ins Lesen hinein.
Für den Abschluss dieser Reihe hätte ich etwas Bombastisches erwartet, etwas, das mich von den Socken haut und mich denken lässt: „Boah, krass! Wie genial war das denn?!“ Gut, wir haben Nangogs Kind und das Himmelland, aber das sind lediglich zwei Aspekte auf knapp 1100 Seiten. Der Rest hebt sich nicht wirklich von den vorhergehenden Bänden ab. Hinzu kommt, dass Nandalee jetzt wieder ihre innere Mary Sue ausleben darf.
Alles in allem soll dies hier also das Ende sein, ist aber kein wirkliches Ende. Der Band war nicht schlechter als seine Vorgänger, jedoch waren die Erwartungen an ihn, weil er eben der Abschluss der Reihe ist, um einiges höher. Ihnen konnte er einfach nicht gerecht werden.
Nach dem Lesen des letzten Romans um die Drachenelfen bin ich hin und her gerissen. Der letzte Band ist abgesehen von ein paar Längen durchweg spannend und bietet gute Unterhaltung. Für mich ist das Ende aber der größte Schwachpunkt des Buches. Hier bleibt meiner Meinung nach viel zu viel offen. Ich hoffe sehr, dass Bernhard Hennen wie angekündigt eine neue Reihe um Nandalees Tochter schreibt, um einige offene Fragen zu beantworten.
Die ganze Reihe an sich hat mir gut gefallen. Der Höhepunkt war für mich der dritte Band Die gefesselte Göttin. Leider haben mir die beiden letzten Bände Die letzten Eiskrieger und Himmel in Flammen nicht so gut gefallen. Schade finde ich hier, dass neben den oben erwähnten Punkten sowohl Nandalee als auch Artax als Hauptcharaktere eine immer untergeordnete Rolle spielen. Gerade diese beiden Protagonisten hatten vorher eine interessante Entwicklung genommen und boten einiges an Konfliktpotential.
Dieses Buch war besser als das vorherige, vor allem fand ich es gut, dass Nandalee wieder mehr mitgewirkt hat, allerdings finde ich es schade, dass sie sich gegen ihren Bogen entscheidet, der sie so lange ausgezeichnet hat, auch finde ich Lamigs Geschichte überflüssig, auch wenn durch sie ein anderer Teil der Welt näher betrachtet wird. Alles in allem war das Buch jedoch sehr gelungen und ich hoffe auf weitere Geschichten in der Welt, da noch viele Fragen offen geblieben sind