Heimliche Küsse, hastig geschriebene Liebesbriefchen und herzerweichende Balkonserenaden kennt Allegra höchstens aus Shakespeares Dramen, aber in der Realität ist ihr so etwas noch nie passiert. Schon merkwürdig, wenn man tagein tagaus in einem italienischen Restaurant bedient, von unzähligen Männern angesprochen wird und sich trotzdem niemals verliebt hat. Erst als ein attraktiver Neuer den Aushilfsjob im Restaurant annimmt und auch noch ihre Liebe zu »Romeo und Julia« teilt, beginnt sich eine Erinnerung in ihr zu regen, an Gefühle, die sie doch niemals hatte, und an einen Mann, den sie doch niemals kannte. Einen Mann mit eisblauen Augen, mit dem sie einst ein magisches Schicksal verband…
// Sie drehte den Schlüssel im Schloss der schweren Restauranttür und zog sie nach innen auf. Als sie den Blick nach draußen richtete, sah sie in die Augen eines jungen Mannes. In Augen, wie sie sie noch nie zuvor gesehen hatte. Das strahlende Blau der Iris war beinahe Violett, ihm wohnte ein Glanz inne, wie Allegra es nur von Babys kannte. Sie wäre am liebsten darin versunken. Etwas regte sich in ihrem Inneren, beinahe ein Gefühl von Déjà-vu, doch sie bekam die vermeintliche Erinnerung nicht zu fassen.//
Stefanie Hasse lebt mit ihrem Mann und ihren lesebegeisterten Kindern in Süddeutschland. Wenn sie nicht gerade selbst in fremden Buchwelten versinkt oder darüber bloggt, denkt sie sich phantastisch-romantische Geschichten aus und liebt es, ihre Leser mit unvorhergesehenen Wendungen zu überraschen.
Ob bei der Jagd nach herausgelesenen Buchfiguren (BookElements-Trilogie) oder der mythologischen Weitererzählung der tragischsten Liebesgeschichte aller Zeiten (Luca & Allegra-Dilogie), einer magisch-dämonischen Welt des Mondes (Darian & Victoria-Trilogie, Nadiya & Seth-Dilogie), einem düsteren Schattenreich (Neumondschatten) oder nicht zuletzt einem nicht ganz abwegigen Zukunftsszenario (The Evil Me) - Stefanie Hasse entführt den Leser stets in neue spannende Welten. Nicht einmal das Schicksal wird von ihr verschont - wer hätte schon gedacht, wie gut es in Persona aussieht (Schicksalsbringer: Ich bin deine Bestimmung).
Nachdem ich bereits „Liebe keinen Montague“, Band 1 der „Luca und Allegra“-Dilogie, von Stefanie Hasse sehr gemocht habe, wollte ich auch unbedingt den zweiten Band "Küsse keine Capulet" lesen und habe mir eine spannende und ereignisreiche Geschichte erhofft, die ich auch letztendlich bekommen habe.
Da sich die Geschichte mit den Capulets und den Montagues beschäftigt, dürfte nahezu jeder Fan von „Romeo und Julia“ hellhörig werden, denn auch hier wird einem eine Geschichte ganz im Stil von William Shakespeares Werk präsentiert. Der Schreibstil ist dabei nicht nur sehr angenehm, sondern auch flüssig, sodass die knapp zweihundertzwanzig Seiten viel zu schnell ausgelesen sind. Die Figuren sind weiterhin liebevoll ausgearbeitet und entwickeln sich stets weiter, das Setting ist weiterhin gut ausgewählt und auch sonst macht die Geschichte einen insgesamt runden Eindruck.
Interessant ist hierbei, dass die Geschichte nicht nur in Italien spielt, sondern auch zum Großteil in Deutschland, gleichzeitig geht es auch in die Unterwelt Italiens, sodass man hier viel Abwechslung in die Geschichte hineingebracht hat. Es ist zwar ein wenig schade, dass Luca, den ich sehr mag, in dem Buch ein wenig untergeht, allerdings konnten so neue Figuren bestens in die Geschichte eingeführt werden. Ebenfalls interessant ist die Tatsache, dass die Autorin hier die bekannte Geschichte von Romeo und Julia mit der griechischen Mythologie verbunden hat. Dies mag vielleicht für den ein oder anderen Leser schon fast zu viel sein, allerdings hat es mir gut gefallen. Gleichzeitig kommt auch die Liebe nicht zu kurz. Die Geschichte ist zwar eher auf Freundschaften ausgelegt, allerdings fand ich die Liebesgeschichte wieder einmal sehr gelungen.
Das Cover ist dazu ebenfalls ein absoluter Eyecatcher, das hervorragend zur Geschichte passt und einfach sehr schön anzusehen ist. Die Maske ist dabei der absolute Blickfang und glänzt mit vielen Details. Die Kurzbeschreibung ist ebenso gelungen und hat mich direkt neugierig gemacht, sodass ich dem Buch sehr gerne eine Chance gegeben habe.
Kurz gesagt: "Küsse keine Capulet" ist insgesamt ein gelungener Abschluss der "Luca & Allegra"-Dilogie, der mich aufgrund eines angenehmen Schreibstils und tollen Figuren in den Bann ziehen konnte. Hier werden nicht nur Fans von „Romeo und Julia“ ihre wahre Freude dran haben.
Meine Meinung: Nachdem gemeinen Ende von Teil 1 der Dilogie war ich umso gespannter, wie es mit Teil 2 weiter geht und haben mich sehr auf das Buch gefreut.Das Cover ist wieder ein absoluter Traum. Es sieht einfach so toll und zusammen mit dem ersten Teil sind sie im Regal ein total Eyecatcher.
Der Einstieg in die Geschichte fiel mir sehr leicht. Ich habe mich schnell in die Welt von Luca und Allegra eingefunden und konnte mich in die Geschichte fallen lassen. Auch wenn das Buch nicht nahtlos an Teil 1 anknüpft.
Zu Beginn der Geschichte hatte ich große Probleme mit den Charakteren. Es waren nicht die, die ich aus dem ersten Teil kannte und mochte. Sie trafen Entscheidungen die ich leider nicht nachvollziehen konnte. Ab der zweiten Hälfte wurde es dann aber zum Glück um einiges besser und es macht mehr Spaß die Charaktere zu begleiten. Ich hatte gehofft, in diesem Teil auch Luca mehr begleiten zu dürfen, doch der Fokus lag hier wieder stark auf Allegra.
Die Spannung in dem Buch ist klasse. Gerade die zweite Hälfte konnte mich mitreißen und sorgte dafür, dass ich es in einem Rutsch lesen musste.
Die Idee aus Teil 1 hat die Autorin hier weiter ausgebaut. Man hier eine Mischung aus „Romeo und Julia“ und griechische Mythologie. Für mich war das aber etwas zu viel. Ich hatte das Gefühl, dass die Autorin hier zu viel rein bringen wollte. Der Schreibstil von Stefanie Hasse ist wie gewohnt gut zu lesen, sie schreibt sehr flüssig und anschaulich.
Fazit:
„Luca & Allegra – Küsse keine Capulet“ ist leider etwas schwächer als Teil 1. Ich hatte Probleme mit den Charakteren und vieles wirkte für mich zu gewollt. Dennoch macht es Spaß die Geschichte zu lesen und ist für alle Fans von Teil auf jeden Fall ein Muss.
Heimliche Küsse, hastig geschriebene Liebesbriefchen und herzerweichende Balkonserenaden kennt Allegra höchstens aus Shakespeares Dramen, aber in der Realität ist ihr so etwas noch nie passiert. Schon merkwürdig, wenn man tagein tagaus in einem italienischen Restaurant bedient, von unzähligen Männern angesprochen wird und sich trotzdem niemals verliebt hat. Erst als ein attraktiver Neuer den Aushilfsjob im Restaurant annimmt und auch noch ihre Liebe zu »Romeo und Julia« teilt, beginnt sich eine Erinnerung in ihr zu regen, an Gefühle, die sie doch niemals hatte, und an einen Mann, den sie doch niemals kannte. Einen Mann mit eisblauen Augen, mit dem sie einst ein magisches Schicksal verband…
Meine Meinung:
In " Küsse keine Capulet (Luca & Allegra 2)" geht die Geschichte von Luca und Allegra weiter. Nach den Ereignissen aus Band 1 bekommen beide noch eine Chance. Daher muss zweite Prüfung geschafft werden. Da Allegra bewiesen hat, dass sie die wahre Liebe erkennt muss nun Luca es schaffen. Wird es ihm gelingen?
Luca muss nun beweisen das er es schaffen kann das Allegra die wahre Liebe in ihm erkennt. Wird er es schaffen? Auch Luca hat wieder eine besondere Ausstrahlung, die mich wieder mitgerissen hat. Er war für mich schon nach dem ersten Buch, ein Charakter der heraussticht und den man einfach nicht vergessen kann.
Allegra kann sich an die Geschehnisse nicht mehr erinnern und will unbedingt die wahre Liebe vor ihrem zwanzigsten Geburtstag finden. Wird es Luca gelingen? Sie ist wie im ersten Buch eine Protagonistin, die ich sehr gerne begleitet habe und ich habe sie einfach liebgewonnen.
Auch die Nebenfiguren wie Allegras Bruder oder ihre beste Freundin sind wieder mit von der Partei und haben die Geschichte damit noch interessanter gemacht.
Der Schreibstil hat mich wieder ins Buch gezogen und ich konnte mich kaum davon lösen. Das Buch ist wie Band 1 in verschiedene Akte unterteilt und ich war wieder so geflasht. Es ist wird aus der Sicht von Allegra, aber auch von Luca erfährt man etwas. So kann der Leser die Gefühle und Gedanken der beiden erfahren und sie so besser verstehen. Wieder ist die schöne Atmosphäre die die Stefanie Hasse schafft , man will sich einfach nicht daraus lösen.
Die Spannung und Handlung hat mich wieder direkt in das Buch gezogen. Es geht direkt weiter und der Leser erfährt, was sich die Familien und der Pater überlegt haben. Sie habe einen Deal mit den Göttern geschlossen. Wenn es gelingt dann haben sie nicht nur den Fluch, sondern auch ihr Leben gerettet. Doch es kommt anders als gedacht, die Dunkeln spielen wieder ein perfides Spiel und es liegt nun an Allegra Luca zu retten und alles noch zum Guten zu wenden. Sie muss in die Unterwelt und dort versuchen ihre und seine Zukunft zu retten, also auf eine Karte setzen. Wird sie es schaffen??
Das Cover ist wieder absolut gelungen und es macht Lust direkt in die Geschichte einzutauchen. Besonders die Gestaltung passt hier sehr gut. Man will seinen Blick gar nicht mehr davon abwenden. Der junge Mann passt wie die Faust aufs Auge zu Luca.
Das Ende ist bis zur letzten Seite aufregend und spannend und man will sich überhaupt nicht mehr daraus lösen. Ich habe regelrecht mit Allegra mit gelitten von den heiklen Situationen bis hin zum Abschluss.
Fazit :
Mit „Küsse keine Capulet (Luca & Allegra 2)" schafft Stefanie Hasse einen fessselnden Abschluss ihrer Neuauflage, die mich wieder komplett überzeugt hat. Luca und Allegra sind beides Protagonisten, die ihr einfach gelungen sind. Die Handlung wird schon beim Einstieg für den Leser zu einem besonderen Erlebnis und man kann gar nicht anders als mit Luca und Allegra mit zu fiebern. Ich freue mich schon sehr auf das nächste Highlight von Stefanie bei Impress.
Ich hatte erstaunlich große Schwierigkeiten, in das Buch und die Story reinzukommen, obwohl Teil 1 noch gar nicht so lange her war, Ich denke, es lag daran, dass ich mit dem Thema nicht so wahnsinnig viel anfangen konnte. Die erste Hälfte hat mir dann auch wieder richtig gut gefallen, weil „das Thema“ (ich weiß nicht, wie viel es spoilern würde, deshalbe bleibe ich ganz vage) doch seeehr im Hintergrund blieb. Die zweite Hälfte wurde für mich dann zäher und schwergängiger, insgesamt hat die Reihe viele Elemente, die ich mag, aber auch einiges, womit ich grundsätzlich wenig anfangen kann.
Zu Beginn des Buches war ich etwas irritiert, dass die Geschichte ganz anders weiterging als ich erwartet hatte. Ich habe dann aber schnell wieder hineingefunden und ich habe die Geschichte sehr genossen.
Die erste Hälfte des Buches hat mir besonders gut gefallen. Ich mochte wie die Geschichte von Romeo und Julia wieder in das Buch hineingeflossen ist und wie die beiden Helden um ihre Liebe kämpfen mussten. Die zweite Hälfte war dann wieder sehr mythisch, was ich prinzipiell zwar gerne mag, aber manchmal hat mich das Buch in den vielen Erklärungen und Beschreibungen etwas verloren.
Insgesamt ist diese Reihe eine tolle Romeo und Julia Adaption, die sowohl mit der Liebesgeschichte als auch mit der mythischen Einbindung überzeugen konnte.
Den Anfang des zweiten Teils fand ich sehr verwirrend, da Allegra sich eigentlich (so dachte ich) in einer anderen Gefühlswelt befinden müsste als sie es sich tut. Wieso genau darauf möchte ich nicht näher eingehen um Spoiler zu vermeiden. Jedoch wird einem ganz schnell bewusst was passiert ist und man ist wieder mitten im Geschehen drin. Stefanie Hasse hat es durch ihren tollen Schreibstil geschafft das ich das Buch über mit Allegra und ihren Freunden mitgefiebert habe. Im Bezug auf die Charaktere trifft man viele alte Bekannte wieder, jedoch auch einige neue hinzukommen die der ganzen Geschichte zusätzlich das Gewisse etwas an Spannung verleihen. Ich glaube das besonders für Fans der Mythologie diese neuen Protagonisten interessant sind, da sie den göttlichen Aspekt der Geschichte aufgreifen und einem näher bringen. Einen kleinen Kritikpunkt habe ich zwar auch aber dieser ändert nichts an meiner 5-Sterne Bewertung. Das Ende hat mich irgendwie ein wenig überrumpelt. Zwar war es rund und hat auch keine offenen Fragen hinterlassen jedoch hätte ich mir das ganze etwas ausführlicher gewünscht.
Alles in allem konnte mich der zweite Teil genau so in seinen Bann ziehen wie der erste und ich bin sehr traurig das die Geschichte um Luca und Allegra mit ihm zu Ende geht.
Worum es geht: Heimliche Küsse, hastig geschriebene Liebesbriefchen und herzerweichende Balkonserenaden kennt Allegra höchstens aus Shakespeares Dramen, aber in der Realität ist ihr so etwas noch nie passiert. Schon merkwürdig, wenn man tagein tagaus in einem italienischen Restaurant bedient, von unzähligen Männern angesprochen wird und sich trotzdem niemals verliebt hat. Erst als ein attraktiver Neuer den Aushilfsjob im Restaurant annimmt und auch noch ihre Liebe zu »Romeo und Julia« teilt, beginnt sich eine Erinnerung in ihr zu regen, an Gefühle, die sie doch niemals hatte, und an einen Mann, den sie doch niemals kannte. Einen Mann mit eisblauen Augen, mit dem sie einst ein magisches Schicksal verband… [Quelle: Verlag]
Was ich über ... denke:
.. die Geschichte...: Wie schon der erste Band, konnte mich auch hier wieder die Geschichte vom ersten Moment an fesseln. Während der erste Band noch eine Neuerzählung von Romeo und Julia war, ist in diesem Band nur noch wenig davon beeinflusst. Viel mehr stehen hier die Fantasyelemente im Vordergrund, die die Autorin schon im ersten Teil eingebunden hat. Nach dem Ende des letzten Bandes bin ich froh, dass es noch einen zweiten gibt, denn würde es den nicht geben, dann hätte ich die Autorin vermutlich (zumindestens virtuell) dafür erwürgt die beiden sterben zu lassen - ich brauche einfach mein Happy End.
... die Personen ...: Allegra hat alles, was ihr auf ihrem Italientrip passiert ist vergessen. Allem voran ihre große Liebe Luca. Alles scheint für sie wieder normal zu sein. Nur die Anziehung zu dem neuen Kellner im Restaurant ihrer Mutter kann sie nicht verstehen, ebenso wie die komischen Träume, in denen nur eisblaue Augen auftauchen. Von ihrem Charakter hat sie jedoch nichts verloren: sie ist immer noch willensstark, selbstbewusst und kämpft sich durch jedes Hinderniss, dass sich ihr in den Weg stellt. Und auch wenn sie innerlich zerbrochen ist, so verliert sie doch nicht ihren Mut und klammert sich an die Dinge, die ihr sonst noch wichtig sind - ihre Familie und ihre Freunde. Wie schon im ersten Teil fällt auf, dass Allegra eine Protagonistin ist, die sich selbst ihre Fehler eingestehen und Schwäche zeigen kann. Schon im ersten Teil ist mir Allegra dadurch als sehr realistische und liebenswerter Charakter aufgefallen und auch hier hat sich nichts geändert. Von Luca bekommt man in diesem Teil leider eher wenig mit. Zwischenzeitlich wirkt er unnahbar, arrogant und kalt. Dann wieder liebenswert und aufmerksam. Zu einem Zeitpunkt weiß er nicht einmal mehr, wer Allegra ist. Doch am Ende komtm wieder das, was mir an Luca schon im ersten Teil gefallen hat: er liebt Allegra aufrichtig und mit jeder Faser seines Herzens. Auch in diesem Teil aht mir vor allem Alessandro wieder gefallen, der nach wie vor immer hinter seiner älteren Schwester Allegra steht und ihr bei allem bereit ist zu helfen. Außerdem hat sich Mattia, Lucas Cousin, in diesem Teil zu meinen Lieblingsfiguren gesellt, da er, ähnlich wie Alessandro bei seiner Schwester, immer hinter Luca steht und bereit ist alles auf sich zu nehmen um zu helfen.
Was mir am meisten gefällt: Wo soll ich nur anfangen? Die Story, das Setting, die Personen... Eigentlich einfach alles.
Was mir nicht gefallen hat: Nichts!
Bewetung: Auch hier wieder 5 von 5 Sternen
Das Buch konnte mich, wie auch schon der erste Teil, wieder total begeistern und ich bin wirklich traurig, dass es nun vorbei ist, obwohl die Story wirklich abgeschlossen ist. Ich kann diese Dilogie wirklich nur weiter empfehlen!
Der erste Band "Liebe keinen Montague" endete mit einem fiesen Cliffhanger. Im Prolog erfahren wir nun, dass sich die Götter schlussendlich überzeugen liessen, eine erneute Prüfung der Liebe zuzulassen. Nun sei es jedoch an Luca Montague, sich der Prüfung zu stellen.
Und hier hat mein erstes Problem begonnen. Eigentlich erwartete ich, dass die Rollen getauscht würden, dass wir nun mehr von Luca erfahren würden. Nicht nur der Prolog liess darauf schliessen, auch Cover und Titel weckten diese Erwartungen in mir.
Doch auch in "Küsse keine Capulet" steht ganz klar Allegra im Mittelpunkt und auch dieses Mal ist sie die Unwissende und muss sich schlussendlich durch die Unterwelt kämpfen, um Luca zu retten. Ich hatte mich gefreut, Luca und seine Familie besser kennenzulernen, doch dies blieb mir leider verwehrt.
Die Grundidee, ihre eigene Geschichte mit der von "Romeo und Julia" und der griechischen Mythologie zu verweben, finde ich richtig klasse. Man merkt, dass sich Stefanie Hasse sehr gut in der Unterwelt und den Verwandtschaftsgraden der Götter auskennt. Auch vom Setting am Gardasee war ich wieder angetan. Schade, dass wir dieses Mal nur so kurz da waren. Aber auch die Unterwelt hat mir als Bühne des zweiten Aktes gefallen.
Für dass die Dilogie so mit "Romeo und Julia" vermarktet wird, hat dieser zweite Band jedoch eher wenig mir Shakespears Drama zu tun. Dafür hat sich Stefanie Hasse wieder grosszügig in der griechsichen Mythologie bedient. Ich muss ehrlich zugeben, dass es mir stellenweise einfach zuviel des Guten war. Der Schlagabtausch der unterschiedlichsten Göttern verwirrte mich mehr, als dass er Spannung schuf und die Emotionen, die Romantik blieb meiner Meinung nach leider auf der Strecke.
Zu Beginn stolperte ich über einige Wiederholungen, doch das legte sich bald. Der Schreibstil von Stefanie Hasse ist sehr schlicht gehalten, so dass sich die Geschichte sehr flüssig lesen lässt. Anfangs plätscherte die Handlung ein bisschen vor sich her, doch dann zog die Autorin das Tempo rasant an, so dass sich die Handlungen beinahe überschlugen und ich mir zwischendurch eine kurze Verschnaufspause zur Vertiefung gewünscht hätte.
Fazit: Leider habe ich mir von "Küsse keine Capulet" mehr versprochen - vor allem mehr von Luca. So wurde ich mit diesem zweiten Band nicht so richtig warm. Erst musste ich mich damit abfinden, dass wieder Allegra die Unwissende war und im Zentrum stand und danach überschlug sich alles und die vielen Götter überforderten mich. Schade, denn Stefanie Hasses Grundidee, eine neue Geschichte, angelehnt an "Romeo und Julia", mit der griechischen Götterwelt zu kreuzen finde ich immer noch sehr spannend. Irgendwie habe ich den Eindruck, dass die Autorin hier schlichtweg zu viele Ideen hatte, die sie alle in ihrer Geschichte unterbringen wollte. (2.5 Sterne)
Nach den Ende von Band 1 wird sich mit 100%iger Sicherheit jeder Leser gefragt haben, wie es danach einen zweiten Teil geben kann. Mir ging es da nicht anders.
Der Anfang von "Küsse keine Capulet" hat mich ein wenig an den ersten Band erinnert und ich hab mich ein bisschen wie bei einem Déjà-vu gefühlt, weil gewisse Parallelen da waren. Was ja auch gewollt war. Trotzdem war der Anfang deshalb nicht langweilig, sondern hat trotzdem irgendwie zum Denken angeregt und einen sofort wieder in die Geschichte mitgerissen.
Als Alessandro aufgetaucht ist, war ich sofort wieder hin und weg. Ich finde ihn einfach toll und es gab nicht eine Situation, in der ich meine Meinung zu ihm geändert hätte. Wobei ich diesmal auch Fabio echt zun Träumen fand.
Ich wurde ja vor dem Lesen bereits vorgewarnt und das Buch trug schon vorab den Stempel "Vorsicht - Taschentuchgefahr!" und trotzdem hat Steffi es geschafft, mich zu schocken. Und das mehr als nur einmal. Ich sage nur: Marktplatzsszene. Das war mit die Schlimmste im ganzen Buch. Taschentücher sollten also auf jeden Fall bereitgelegt werden.
Ich hoffe so sehr, dass das Buch auch noch als Print erscheint. Diese Dilogie hat es wirklich verdient. Sie ist einfach fantastisch und wunderschön. Für jeden, der gern Liebesgeschichten mit einem Hauch Magie und Fantasie liest ein absolutes MUSS! Ich kann Luca & Allegra auf jeden Fall nur zum Lesen empfehlen.
Allegra ist von der Liebe und den Männern genervt und glaubt nicht mehr daran, dass sie ihrer wahren Liebe jemals begegnen wird. Doch als Fabio als Aushilfe im italienischen Restaurant ihrer Mutter anfängt, in dem Allegra als Bedienung arbeitet, beginnt sich in ihre eine Erinnerung zu regen. An einen Mann mit eisblauen Augen...
Nach dem Cliffhanger in Band eins, hätte ich gedacht, dass es in Band zwei genau an der Stelle weiter geht. Daher war ich auch etwas verwirrt, dass Allegra wieder in Deutschland ist und offenbar vergessen hat, was sie in Italien erlebt hat. Und noch mehr verwirrte mich das Auftauchen von Fabio und Allegras beginnende Begeisterung für ihn. Da ich ja eigentlich gehofft hatte endlich wieder auf Luca zu treffen. Obwohl ich Fabio auch total sympathisch fand.
Im Laufe der Geschichte wird klar, dass der Kampf um die Liebe von Allegra und Luca erneut begonnen hat und dieser sogar noch spannender und nervenaufreibender ist als im Vorgängerband. Die Autorin hat es wieder wunderbar geschafft, dass Thema "Romeo und Julia" neu und modernen zu erzählen und mit spannenden Themen auszuschmücken. Gerade der Part mit der Unterwelt hat mir besonders gut gefallen.
Wer Band eins schon toll fand, muss unbedingt diese Fortsetzung lesen. Die Autorin hat sich hiermit noch einmal übertroffen.
Es ist ein Wunder, dass ich bis zum Ende des Bucher durchgehalten habe, um diese Rezension zu schreiben… Mir hat leider wirklich nichts an diesen Buch gefallen. Ich war von Anfang bis Ende genervt von der Protagonistin. Sie hat sehr fragwürdige Entscheidungen getroffen und hatte nichts mehr mit dem Mädchen aus Band 1 zu tun. Ja, sie hat ihr Gedächtnis verloren hinsichtlich der Geschehnisse in Band 1, aber verändert das gleich ihren ganzen Charakter? Finde ich unglaubwürdig. Die ganze Idee mit der Griechischen Mythologie war ja ganz nett, aber die Umsetzung fühlte sich für mich einfach nur chaotisch und unstimmig an. Ich habe an keinem Punkt des Buches nachvollziehen können, was die Intentionen der Autorin waren. Ich hatte mich in diesem Band auf Lucas Geschichte gefreut, wurde aber leider von Anfang bis Ende enttäuscht, schade!
Ich vergebe 1-Sterne Bewertungen nur an Bücher, deren Autoren ich wirklich nicht unterstützen möchte. Das ist hier nicht der Fall, deshalb bekommt „Küsse keine Capulet“ 2 Sterne von mir.
Ich habe diese Duologie hauptsächlich wegen des tollen Covers und des vielversprechenden Klappentextes gekauft - leider wurden meine Erwartungen aber besonders in diesem Teil nicht erfüllt, sondern ziemlich enttäuscht. Ich hätte - was ich sonst nie mache - fast bei der Hälfte aufgehört. Da gab es den Zeitpunkt, wo ich dachte, ich habe ein Kapitel übersehen bzw. nicht gelesen. Plötzlich verhält sich die Protagonistin völlig anders. Und dann kommt ein Gott nach dem anderen ins Spiel, es kommt wieder die Unterwelt vor, aber so richtig interessant war es für mich leider nicht. Die Autorin verfügt ohne Zweifel über ein großes Wissen zur griechischen bzw römischen Mythologie, aber für mich war das Ganze nicht schlüssig. Schade!!!
Leider war auch am Anfang des 2. Bandes erstmal bloss das Thema „Allegras Schönheit“… Mir ist bewusst, dass es wichtig ist für die Story aber wie schon bei Band eins wär es auch mit der Hälfte genauso gut rübergekommen. Die Geschichte gefiel mir dafür umso besser, sogar nochmals ein Ticken besser als in Band eins. Ich konnte das Buch kaum weglegen. Was ich auch noch erwähnen möchte, ist der Stil mit den Szenen und Akten anstelle von Kapitel - sehr cool! Noch cooler wäre es gewesen, die Sicht von Luca im 2. Band zu hören… wobei das wäre nochmals eine andere Geschichte
Cover Das Cover ist finde ich passend zur Reihe und gefällt mir sehr gut. Vor allem das man nicht weiß wer immer hinter der Maske steckt und da nur die Intuition und das Gefühl weiterhelfen.
Schreibstil Die Autorin Stefanie Hasse hat einen wundervollen Schreibstil der mich jedes Mal begeistert und mitnimmt in die unglaublichsten Geschichten die mich mit Gefühl, Liebe und einem regelrechten Gefühls Chaos begeistern.
Fantastisch! Die Welt von Stefanie Hasse hat mich wieder voll in ihrem Bann gezogen. Ich liebe Romeo und Julia und auch Band 2 dieser Reihe hat es wieder geschafft mich zu faszinieren. Die Charakter sind absolut glaubwürdig und die Story mitreißend. Man kann nicht anders als mitzufiebern, mitzuweinen und zu leiden, zu lachen und zu lieben. Montague und Capulet for the win! ❤️❤️
Heimliche Küsse, hastig geschriebene Liebesbriefchen und herzerweichende Balkonserenaden kennt Allegra höchstens aus Shakespeares Dramen, aber in der Realität ist ihr so etwas noch nie passiert. Schon merkwürdig, wenn man tagein tagaus in einem italienischen Restaurant bedient, von unzähligen Männern angesprochen wird und sich trotzdem niemals verliebt hat. Erst als ein attraktiver Neuer den Aushilfsjob im Restaurant annimmt und auch noch ihre Liebe zu »Romeo und Julia« teilt, beginnt sich eine Erinnerung in ihr zu regen, an Gefühle, die sie doch niemals hatte, und an einen Mann, den sie doch niemals kannte. Einen Mann mit eisblauen Augen, mit dem sie einst ein magisches Schicksal verband…
Wie hat's mir gefallen
Band 1 hat mir unglaublich gefallen, ich habe es an einem Tag weggelesen und dabei die Welt vergessen, weswegen ich mich ganz besonders auf die Fortsetzung gefreut hatte. Alles begann sehr gut, dann wurde es mir tatsächlich zu verworren. Allegra hat Luca vergessen, doch sie träumt von eisblauen Augen. Was hat es damit auf sich? Und wer ist der attraktive Neue, der im Restaurant arbeitet?
Es ist wirklich schwierig zu Band 1 eine Fortsetzung zu schreiben. Selbstverständlich weicht die Autorin damit sehr von "Romeo & Julia" ab, zieht aber weiterhin gekonnt Linien zur griechischen und römischen Mythologie, was wieder frischen Wind in die eigentlich abgeschlossene Handlung bringt. Doch hier wurde es mir zu vorhersehbar und verworren zu gleich. Der Leser hat nicht wie Allegra das Gedächtnis verloren und man fragt sich dauernd, wieso sie nicht ihre Träume mit dem Neuen in Verbindung setzen kann - in Band 1 ging das auch alles viel leichter. Somit wirken die Probleme starr und unwirklich. Trotz der Vorhersehbarkeit gab es Szenen, die ich mehrfach lesen musste und die sich mir dennoch nicht in Gänze erschlossen. (Wie ich es aus anderen Rezensionen entnehme, bin ich mit dem Problem leider nicht alleine). Natürlich weiß man, wie es ausgeht. Natürlich weiß man, was passiert. Es ist schwierig hier den Leser zu überraschen, aber in Band 1 störte mich die offensichtliche Vorhersehbarkeit gar nicht, weil diese wunderbare tragische Liebesgeschichte im Vordergrund stand. Und diese fehlte mir hier fast gänzlich.
Die unnötig langgezogene Handlung lässt dennoch kaum Platz für die magische Liebesgeschichte. Obwohl Luca dieses Mal scheinbar mehr im Vordergrund steht, so geht er mir zu sehr unter. Er wirkt recht eindimensional und konnte mich nicht überzeugen - dabei war ich in "Küssen keinen Montague" so verliebt in ihn! Vermutlich fehlten mir hier einfach die Emotionen und das Knistern zwischen den beiden Protagonisten. Es ging zu schnell und zog sich zugleich - ich kann es kaum in Worte fassen.
Der Schreibstil bleibt sehr angenehm, weswegen ich trotz meiner Kritikpunkte zügig vorankam. Stefanie Hasse beschreibt malerisch die Landschaft und schafft einmalige Szenenbilder, sodass man gleich an den Gardasee reisen will. Innere Monologe und viel wörtliche Rede schaffen Realität und binden den Leser direkt ein, was ich sehr mochte.
Alles in allem ist es zwar ein solides Buch, allerdings würde ich Liebhabern von Band 1 raten, sich mit dem tragischen Ende zufrieden zu geben und dieses zu genießen. Nicht immer braucht der Leser eine Fortsetzung, nicht immer braucht er ein Happy End.
Cover/Buchgestaltung Das Cover ist absolut genial. Ich könnte es stundenlang betrachten - das würde sich super als Printvariante machen.
Gut zu wissen 1. Liebe keinen Montague 2. Küsse keinen Capulet
Für Fans von * "AnimA" von Kim Kestner * "Being Beastly" von Jennifer Alice Jäger
Fazit Obwohl mich das Buch als solches unterhalten hatte, kann es mit Band 1 keineswegs mithalten, da mir hier die magische knisternde Liebesgeschichte viel zu kurz kam, dafür andere Szenen zu langgezogen waren. Romantische Leser sollten Band 1 als abgeschlossen sehen und nicht weiter lesen.
Allegra hilft ihrer Mutter im Restaurant aus, während ihre beste Freundin Jen in Italien Urlaub macht und sich prompt verliebt. Allegra kennt solche tiefen Gefühle nur aus Geschichte. Da fängt Fabio als neuer Koch bei ihrer Mutter an und Allegra fühlt sich sofort zu ihm hingezogen. Doch dann taucht Jen mit ihrem neuen Freund auf. Mit dabei ist Luca, dessen Augen Allegra bereits aus ihren Träumen kennt. Doch Luca benimmt sich seltsam und dann ist da auch noch Fabio. Und seltsame Nachrichten, die Allegra über ihr Handy erreichen. Einen Kuss später und dank eines Rings, ist alles anders und Allegra zu allem bereit, um ihre wahre Liebe zu retten. Ich kannte den ersten Band nicht. Darum ging ich sehr vorurteilsfrei an die Geschichte heran. Romeo und Julia Adaptionen haben schnell das Problem zu schmalzig zu werden. Auch hier war ich am Anfang irritiert. Fabio ist sehr sensibel und vorsichtig, gleichzeitig wird Allegra stark von ihm angezogen und eine gewissen Leidenschaft brodelt zwischen ihnen auf. Luca dagegen benimmt sich wie ein idiotischer Macho und allein seine Augen machen ihn für Allegra überhaupt interessant. Ich denke, dass gerade diese Anfangssituation leichter zu verstehen ist, wenn der erste Band bereits bekannt ist. Aber auch so funktioniert Allegra als Protagonistin gut. Was mir aber dadurch gefehlt hat waren vor allem die weiteren Charaktere und die starke Bindung zu Luca. Diese wird hier nun als gegeben vorausgesetzt. Mit diesem Hintergrund aber lässt sich das Buch gut lesen und besticht durch seine Handlung. Während er erste Teil vor allem eine unterdrückte Spannung aufbaut, wird es ab dem Moment, wo Allegra ihre Erinnerungen wieder hat, wirklich interessant. Die Handlung des ersten Bandes wird hier stichpunktartig aufgezeigt, was mir viel gebracht hat, aber keine Nacherzählung war, sondern immer dem Verlauf angepasst. Wert wird vor allem auf Allegra als Protagonistin gelegt. Die Nebenfiguren sind zwar nicht unwichtig, treten aber sehr in den Hintergrund. Das gilt auch für Luca, der vor allem durch den kurzen Anfang und Allegras Erinnerung Kontur gewinnt. Interessant finde ich die Gestaltung der Unterwelt. Die Idee, die Angst als Kontrast zur Liebe einzuführen und gleichzeitig in gewisser Weise positiv wirken zu lassen, fand ich sehr gut. Interessant ist auch das vermeintliche Ende. Allegra wird im Grunde mit ihrer schlimmsten Angst konfrontiert. Die rasante Auflösung danach fand ich gut gemacht und hier springen die Emotionen dann richtig über. Auch der Stil humpelt am Anfang manchmal noch etwas vor sich hin, gewinnt aber mit Allegras zurückkommenden Erinnerungen Kontur und Stärke. Da der personale Erzähler der Protagonistin außer im Prolog und Epilog treu bleibt, gibt es Teile der Geschichte die im Dunkeln liegen und kurz erzählt werden oder auch nur angedeutet. Das schränkt auch die Sicht des Lesers ein, schafft dafür aber eine umso stärkere Identifikationsgrundlage mit Allegra. Außerdem regt dieser Trick die Fantasie des Lesers an und sorgt dafür, dass die Geschichte über die Buchseiten hinaus durchdacht werden. Küsse keine Montague konnte mich also nach ein paar Anlaufschwierigkeiten durchaus überzeugen – was wahrscheinlich noch einfacher gewesen wäre, wenn ich den ersten Band schon gekannt hätte. Das werde ich jetzt schleunigst nachholen, kann den Band aber auch empfehlen, wenn ihr den ersten noch nicht gelesen habt, denn auch dann wirkt die starke Verbundenheit von Luca und Allegra.
Allegra hat es nicht leicht in der Liebe. Sie ist aufgrund ihrer Schönheit immer eher das Aushängeschild eines Mannes, als das sie wirklich geliebt wird. Da beneidet sie ihre Freundin Jen manchmal schon um deren neue, italienische Liebschaft. Sie selbst träumt immer nur von ihrem vermeintlichen Traumprinzen, bis eines Tages Fabio ihr Leben betritt - die neue Aushilfe im Restaurant ihrer Mutter. Mit ihm scheinen Allegra viele Dinge zu verbinden, z.B. die Liebe zur Geschichte von Romeo und Julia. Vielleicht findet sie bei ihm endlich das Glück das sie gesucht hat? Doch was ist mit den eisblauen Augen aus ihrem Traum? Wem gehören sie und warum fühlt sich Allegra diesen ebenfalls so verbunden?
Tja, ich bin ein wenig traurig. Band 1 der Reihe hat mir echt gut gefallen, die Atmosphäre, die Umgebung und die Storyline. Nachdem Band 1 ja mit einem Knall geendet hat, habe ich irgendwie erwartet das Band 2 dort nahtlos wieder ansetzt. Das ist jedoch nur bedingt der Fall. Stattdessen war ich sehr verwirrt um die Ereignisse und Begegnungen um Allegra, mit der die Geschichte beginnt. Ich möchte um Spoiler zu vermeiden da eher weniger darauf eingehen, allerdings war die Umgebung anders, die Leute etc. Etwa gegen Mitte des Buches erfährt der Leser zwar den Grund für die Begebenheiten, für mich war das aber irgendwie zu spät. Ich bin verwirrt durch den 1. Teil der Geschichte geirrt und habe nach Bekanntem gesucht das mich hätte emotional anknüpfen lassen an Band 1. Die Charaktere hätte ich manchmal am liebsten geschüttelt, so wie sie umeinander herumgeschlichen sind. Das war leider echt nicht meins. Ab der Hälfte wird das dann wieder entworren und endlich kommt wieder zum Vorschein was ich gesucht hatte: unsterbliche Liebe, Action und Magie. Da war ich wieder mitten im Geschehen und habe mit Allegra mitgefiebert in einem magischen Kampf bis zum Schluss. Und ich habe einen neuen Charakter liebgewonnen. Das Ende der Dilogie lässt mich somit zwiespaltig zurück: die ersten 50% hätte ich mir beinahe gewünscht der 1. Teil wäre geendet nach dem großen Knall, die letzten 50% habe ich total mitgefiebert und hätte am liebsten gar kein Ende gefunden. Dennoch gehört dieser 2. Teil auf jeden Fall gelesen um den beiden einen würdigen Abschluss zu bieten :)
Ich habe mich in der ersten Hälfte der Geschichte leider ein wenig verloren gefühlt und habe Vertrautes aus dem 1. Band vermisst. Daher war es für mich schwierig mich wieder emotional auf die Geschichte einzulassen. Erst ab der Hälfte war ich wieder voll im Geschehen und habe den Kampf aufgeregt bis zum Ende verfolgen können. Daher muss ich für mich sagen das mir Band 1 selbst etwas besser gefallen hat, aber auf jeden Fall beiden Bände zusammen den Rahmen einer wunderbaren, neuen Liebesgeschichte aus dem Hause Romeo und Julia bilden.
die spannende Liebesgeschichte geht dramatisch weiter...
Achtung, zweiter Band – inhaltliche Spoiler zum ersten Band vorhanden
Eine Inhaltsbeschreibung gibt es hier diesmal nicht, da ich gar nicht weiß, wie ich diesen spoilerfrei in Worte fassen könnte. Außerdem lese ich selbst bei Fortsetzungen nie den Klappentext, damit die Überraschung größer bleibt. Wer dennoch neugierig ist, wird beim Verlag ↑ fündig.
Nach dem Ausgang des ersten Bandes hatte ich gar keine Vorstellung, wie die Geschichte von Luca & Allegra weitergehen könnte. Es ist auf jeden Fall notwendig, →Liebe keinen Montague zu kennen, um alle Zusammenhänge zu verstehen. Rückblicke gibt es nämlich zunächst nicht, da Allegra keinerlei Erinnerungen an die Zeit in Italien besitzt.
Der Beginn des Buches ist super. Allegra ist sympathisch wie eh und je. Auch die neue Aushilfe Fabio macht einen sehr freundlichen Eindruck. Im Zusammenspiel sind die beiden sehr süß miteinander. Es beginnt ein Verwirrspiel, dass bei mir immer wieder Vermutungen aufkommen ließ. Allerdings war ich mir zu keinem Zeitpunkt sicher, was die Identität einzelner Figuren betrifft. Anhand der Reaktion mancher Charaktere wird allerdings immer wieder deutlich, dass irgendwas nicht stimmt – die Neugier steigt und so bietet die Handlung bereits in dem eher ruhigen Einstieg spannende Momente.
Erneut wird aus der personalen Sicht von Allegra erzählt. So kann der Leser miterleben, was die denkt und fühlt, als sie Fabio das erste Mal trifft, was die Träume von den eisblauen Augen bei ihr auslösen und wie sie sich langsam zu erinnern beginnt.
Allegra und Luca stehen wieder allerlei schwierige, dramatische und emotionale Situationen bevor. Leider konnte mich die Geschichte diesmal aber insgesamt nicht ganz so packen. Woran genau dies lag, kann ich selbst nicht sagen, aber in der zweiten Hälfte des Buches gab es mir irgendwie zu wenig Luca & Allegra und viel zu viele Göttergeschichten, die – zumindest gefühlt – sehr viel Raum einnehmen. Viele Götterfiguren, viele Namen, viele Verstrickungen, denen man nicht so ganz leicht folgen konnte und zu denen ich viel zu wenig Hintergrundwissen habe. Diese haben mich von der eigentlichen Geschichte um das Liebespaar abgelenkt, auch wenn die Verbindung zu den Hauptfiguren natürlich dargestellt wurde.
Insgesamt ist es aber eine Geschichte voller Überraschungen und Wendungen, die auch einige Ereignisse aus Band 1 noch mal in neuem Licht erscheinen lassen. Das Ende war mir aufgrund des Verlaufes der Handlung etwas zu abrupt. Gern hätte ich hier noch zwei, drei Seiten mehr gelesen...
Fazit: Fortsetzung voller Emotionen und Überraschungen. Die Idee hat mir super gefallen, allerdings haben mich die vielen Götter etwas verwirrt und letztlich auch emotional von dem Liebespaar weggeführt, sodass ich nicht mehr richtig mitgefiebert habe...
Heimliche Küsse, hastig geschriebene Liebesbriefchen und herzerweichende Balkonserenaden kennt Allegra höchstens aus Shakespeares Dramen, aber in der Realität ist ihr so etwas noch nie passiert. Schon merkwürdig, wenn man tagein tagaus in einem italienischen Restaurant bedient, von unzähligen Männern angesprochen wird und sich trotzdem niemals verliebt hat. Erst als ein attraktiver Neuer den Aushilfsjob im Restaurant annimmt und auch noch ihre Liebe zu »Romeo und Julia« teilt, beginnt sich eine Erinnerung in ihr zu regen, an Gefühle, die sie doch niemals hatte, und an einen Mann, den sie doch niemals kannte. Einen Mann mit eisblauen Augen, mit dem sie einst ein magisches Schicksal verband…
Teil eins hat mir ja schon gut gefallen, und nach dem Ende wollte ich unbedingt wissen wie es weiter geht. Als ich jedoch mit dem ersten Kapitel begonnen hatte, war ich anfangs wirklich verwirrt. Allegra ist am leben, und eindeutig genervt von der Liebe. Jen ist alleine an der Gardasee gereist und hat da einen Jungen kennen gelernt mit dem sie nun zusammen ist. Allesandro. Und Allegra soll ihn unbedingt kennen lernen, da er nächste Woche mit einem Freund nach München kommt um Jen zu besuchen... Obwohl sie eigentlich nicht mehr an nette Männer glaubt, ist sie dem jungen Mann der sich als Aushilfe im Ristaurante ihrer Mutter bewirbt nicht ganz abgeneigt. Fabio. Er scheint wirklich nett zu sein, sieht gut aus, und mag Romeo & Julia. Dennoch irritiert sie etwas an seinen violetten Augen, den in Gedanken muss sie immer an die eisblauen Augen denken, von denen sie nachts träumt, und die eindeutig nicht Fabio gehören.
Der zweite Teil hat mir noch viel besser gefallen als der erste, zwar hatte ich die ersten zwei, drei Szenen wieder etwas Schwierigkeiten mich an die Erzählung in dritter Person zu gewöhnen, doch als ich mich eingelesen hatte, wollte ich es nicht mehr aus der Hand legen.
Das Abenteuer dieses Teils hat mir besonders gut gefallen, ich möchte nicht verraten um was es geht, da das glaube ich einen Teil der Spannung wegnimmt, aber es kommt wieder eine gute Portion Mythologie vor. Natürlich treffen wir wieder auf Trip, Allesandro und Mattia, die ich alle drei ins Herz geschlossen hab, besonders Mattia und Allesandro die einfach unglaublich witzig sind. Es kommen auch einige interessante Charaktere hinzu, wie zB Metus und sein Bruder. Auch über das Geheimnis um Lorenzo und den Dunklen erfährt der Leser mehr, was ich sehr gelungen fand.
ach was soll ich sagen. Trotz dritter Person ein absolutes Highlight, das volle 5 Sterne verdient hat. Ich bin bloß traurig dass es nun vorbei ist.
Nach dem mich der erste Band (den ich nur weiterempfehlen kann) restlos überzeugt hat, konnte ich es kaum erwarten, den zweiten Band zu lesen. Leider war das Buch ca. ab Mittelteil für mich nicht mehr schlüssig und die Charaktere regelrecht unglaubhaft. Das Ende hat mich total verwirrt. Ohne zu spoilern kann ich fast gar nicht mehr schreiben. Leider kann ich nicht mehr als 3 Sterne geben.
„Luca & Allegra – Küsse keine Capulet“ von Stefanie Hasse ist der Abschluss ihrer Dilogie rund um die berühmteste Liebesgeschichte der Welt.
Schon in „Liebe keinen Montague“ hat mich die Mischung aus Shakespeare und Römischer Mythologie begeistert, die in dieser Fortsetzung sogar noch mythischer wird. Wie sollte es auch anders sein, denn das eigentliche Drama ist längst passé. Der Fluch ist gebrochen, die Liebenden hat ihr unglückliches Ende ereilt – oder nicht?
Luca und Allegra wird etwas gewährt, was Romeo und Julia nie hatten: eine zweite Chance. Da der Dichter sowas niemals zulassen würde, gewinnt hier der mythologische Part an Gewicht und mit ihm treten die Götter höchstselbst auf die Bühne. Ränkespiele, wo man nur hinsieht, und Aufgaben, die schier unmöglich scheinen – ein Garant für spannende Unterhaltung.
Zumindest wenn es gut gemacht ist und das ist es! Vielleicht etwas seicht, aber es ist ja immerhin ein Jugendbuch und kein grausames Epos. Nur der Schluss ging mir tatsächlich fast zu glatt. Ich bin zwar generell ein Fan davon, das Drama niedrig zu halten, aber das hatte mich dann doch ein wenig gestört. Wahrscheinlich hätte Allegra einfach selbst drauf kommen müssen…aber mehr verrate ich natürlich jetzt nicht.
Sehr gut gefallen hat mir dafür, dass es der Autorin gelungen ist, mich an der Nase herumzuführen. Bzw. stellenweise so zu verwirren, dass ich irgendwie jeden in Verdacht hatte. Manches schien so offensichtlich und dann musste man doch wieder um die Ecke denken und hatte auch schnell mal einen Knoten im Hirn. Eigentlich recht amüsant.
Amüsant waren auch die Wortgefechte zwischen Allegra und Metus (der sowieso noch viel toller ist als Luca) und überhaupt fast alles, was mit den Göttern in Verbindung steht. Aber so sind sie halt: entweder sorgen sie für Dramen oder Komödien.
Fazit:
Stefanie Hasses „Luca & Allegra – Küsse keine Capulet“ ist der perfekte Abschluss ihrer Dilogie. Ein weiteres Mal beweist sie, dass „Romeo & Julia“ wunderbar mit der römischen Mythologie harmoniert und erschafft daraus spannende, kurzweilige Unterhaltung, bei der uns Lesern das Herz aufgeht. Zwar empfand ich diesen Band minimal schwächer als Band 1, aber da es mehr meinem Gefühl als meiner Logik entspringt, bleibt es bei (knappen) 5/5 Büchern! Lesen und Verlieben!
Die Schreibweise war wieder sehr flüssig, mitreisend und einfach zu verfolgen. Ich habe mich wohlgefühlt, die einzelnen Charaktere und Umgebungen gut vor Augen gehabt und konnte mich in die Geschichte fallen lassen.
Die altbekannten Charaktere sind wieder aufgetaucht, sodass man hier sofort gefühlsmäßig wieder anknüpfen konnte wobei die Geschichte nun nochmals teilweise von vorne beginnt denn die Erinnerungen sind auf Anfang gedreht, zumindest bei einzelnen Personen. Die Idee fand ich interessant und über die Geschichte hinweg auch vielseitig und gut umgesetzt.
Dieses Mal erfahren wir einiges über die Mythologie, lernen einzelne Götter kennen, überschreiten die Grenze zwischen Leben und Tod und kämpfen gemeinsam mit Allegra und Luca um die Liebe.
Im Großen und Ganzen muss ich sagen, dass ich mit der Umsetzung und den Charakteren selber super zufrieden war doch es hat mir leider etwas gefehlt. Dieses Glücksgefühl, wenn einer der Protagonisten um den anderen kämpft und zum Schluss hoffentlich auch gewinnt. Doch hierbei hat mir gerade im Zwischenteil so ein bisschen das prickeln gefehlt. Ich weiß nicht mal genau warum, aber vielleicht ist es einfach dieser fehlende Bezug zu Romeo und Julia gewesen welcher ja schon im ersten Teil abgegolden war.
Gerade im letzten Drittel ist mir alles etwas zu schnelllebig abgelaufen, sodass ich teilweise etwas hinterhergehinkt bin. Ich hätte erwartet, dass es zwar durchaus kompliziert wird und wir vielleicht kein Happy End erhalten aber diese Schlussszene war mir einfach zu wenig kämpferisch. Ich weiß nicht genau wie ich es beschreiben soll, aber es ging mir alles zu sehr durcheinander, sodass ich gefühlstechnisch nicht mehr vollends dabei war.
Trotz allem hat es Stefanie Hasse geschafft mir eine sehr angenehme und gefühlvolle Neuinterpretation von Romeo und Julia zu liefern, die durchaus begeistert und fasziniert.
Mein Gesamtfazit:
Insgesamt eine wirklich schön umgesetzte Liebesgeschichte, die durchaus an Romeo und Julia erinnert, gleichzeitig aber neue Wege geht und den Leser noch in die Mythologie mit einweist. Hier hat sich die Autorin wirklich eine ganz neue Richtung einfallen lassen, die durchaus begeistern und faszinieren kann.
Inhalt: Allegra war noch nie verliebt, sie bekommt zwar viele Komplimente und wird während der Arbeit oft angesprochen von Männern, doch nie stellt sich das Gefühl von verliebt sein ein. Ihre Liebe zu “Romeo & Julia” ist zwar faszinierend, doch so etwas wie schnell geschriebene Liebesbriefchen oder herzerweckende Gesangseinlagen kennt sie nur aus Shakespears Dramen. Der Neue für den Aushilfsjob teilt diese Leidenschaft. Tief in Allegra kommt ein Gefühl des Wiedererkennens auf, als würde sie etwas magisch zu den eisblauen Augen ziehen, die sie immer wieder in ihren Träumen sieht.
Cover: Dieses Mal schaut uns ein junger Mann mit eisblauen Augen geheimnisvoll entgegen, auch er trägt eine Maske wie bei einem Ball und wirkt mysteriös dadurch.
Zum Buch: Der Prolog fesselt sofort und man spürt wieder die altbekannte Neugierde aufkommen. Wie bei einem Theaterstück gibt es statt Kapiteln verschiedene Akte, die in Szenen aufgeteilt sind. Die Idee finde ich toll und passend zur Geschichte.
Protagonisten: Allegra wirkt etwas schwermütiger als im ersten Teil. Sie hinterfragt die Dinge mehr und hat Zweifel an der Macht der Gefühle. Sie ist unsicher und traut sich selbst nicht genug um die Zeichen zu erkennen, die da sind. Luca ist anfangs genauso wie man ihn kennt, arrogant und selbstbewusst - trägt also wieder eine Maske zum Schutz und versteckt sich dahinter. Fabio wirkt zwar nett, aber auch irgendwie zu glatt. Als hätte er keine Ecken und Kanten. Wie ein guter Schauspieler stellt er genau das dar, was Allegra sonst von Männern nicht kennt, sich danach aber sehnt.
Meine Meinung: Schönes Cover, nur der Mann wirkt etwas feminim auf den ersten Blick, aufgrund der Gesichtszüge. Ansonsten toll und passend zum Cover des ersten Bandes. Man erkennt den Zusammenhang. Verwirrende Geschehnisse die einen als Leser / Leserin hin- und hergerissen die Geschichte erleben lassen. Man spürt das etwas überraschendes auf einen zukommt, kann es aber nicht wirklich beschreiben. Ehe man es sich versieht, sitzt man perplex da und starrt auf die Seiten. Der Schluss lässt einen nochmal traurig zurück, bis sich das zu Verzweiflung und dann erlösender Freude und Gewissheit steigert. Absolute Lese-Empfehlung!
Ich habe sehnsüchtig auf die Fortsetzung von der Geschichte um Luca & Allegra gewartet und muss zugeben, dass ich mir trotzdem eine richtige Fortsetzung nicht vorstellen konnte. Für mich war die Geschichte eigentlich mit dem Tod der Beiden am Ende von Teil 1 erzählt, auch wenn es kein Happy End war. Leider war ich dann doch etwas enttäuscht... Ich bin unheimlich schwer wieder in die Geschichte hineingekommen, auch wenn der Abstand zwischen den beiden Büchern gar nicht so groß war, in denen ich sie gelesen habe. Aber der Funke wollte anfangs nicht so recht überspringen. Außerdem hat sich für meinen Geschmack der Anfang etwas zu sehr gezogen - es ging viel hin und her, ohne das wirklich etwas passiert ist. Ich war auch manchmal ziemlich verwirrt und wusste gar nicht, warum jetzt etwas passiert. Das hat sich leider auch nicht gegeben, wenn ich nochmal ein paar Seiten zurückgegangen bin. Erst ab der Mitte des Buches war dann für mich alles wieder nachvollziehbar und die Spannung hat sich aufgebaut. Da konnte ich das Buch dann auch schwer aus der Hand legen, denn ich wollte unbedingt wissen, wie es weitergeht. Ab hier hätte das Buch für meinen Geschmack auch noch ein paar Seiten mehr haben können, denn dann ging wirklich alles Schlag auf Schlag. Das Ende ist dann letztlich nicht mehr überraschend, aber es passt zu dem Buch und damit auch zu seinem Vorgänger. Ich empfehle ausdrücklich, den ersten Teil vorher zu lesen, denn sonst versteht man die Zusammenhänge gar nicht. Der Schreibstil war wieder sehr flüssig, man konnte das Buch sehr gut und auch schnell lesen. Insgesamt bin ich ganz zufrieden, aber nicht so geflasht wie von Teil 1. Es ist ein schönes Buch für Zwischendurch und wer den ersten Teil toll fand, der sollte auch hier unbedingt weiterlesen!
Allegra sehnt sich nach einer großen Liebe. Sie wird bald zwanzig und hat noch nie richtig geliebt. Zumindest denkt sie das. Denn in Wirklichkeit hat sie nur die Erinnerung an ihre große Liebe Luca verloren und muss diese nun wieder finden. Doch das ist leichter gesagt als getan. Sie träumt von blauen Augen, die ihr nicht mehr aus dem Kopf gehen. Dann bekommt sie auch noch merkwürdige SMS, die ihr Angst einjagen und ab und zu plagen sie Dejà vu’s.
Der zweite Band und letzte Band der Reihe wird sehr emotional. Die Sehnsucht nach dem noch Unbekannten ist fast spürbar. Es gibt viele Überraschungen und Wendungen. Aber auch Offensichtliches, das man als Leser wahrnimmt, jedoch für Allegra keinen Sinn ergibt. Man fiebert jederzeit mit Allegra mit. Es ist schön zu erleben, dass sie trotz aller Widrigkeiten nie aufgibt. Sie ist unglaublich stark. Luca ist nicht ganz so präsent wie Allegra, da sie ihn lange suchen muss. Dadurch hat sein Charakter nicht die Möglichkeit sich voll zu entfalten.
Das Buch ist in der Erzählperspektive geschrieben und hat einen grundsätzlich flüssigen Schreibstil. Manche Verstrickungen, auch zwischen den Göttern, sind beim ersten Mal lesen, vielleicht nicht sofort verständlich. Ansonsten kann man wunderbar in der Geschichte abtauchen. Sehr gelungen finde ich auch die eingebauten Zitate von „Romeo & Julia“, die der sowieso schon emotionalen Geschichte noch mehr Tiefe verleihen.
Cover:
Das Cover hat mich sofort neugierig gemacht. Es ist wunderschön und mystisch. Man versteht die Anspielung auf „Romeo & Julia“ und es passt wunderbar zum Cover des ersten Bandes.
Fazit:
Eine wundervolle Fortsetzung, die einige Überraschungen für uns bereit hält.
Inhalt: Die Götter meinen es gut, denn nachdem Luca & Allegra im ersten Band gestorben sind, wegen der Liebe, entscheiden sich diese die zwei wieder ins Leben zu rufen und ihrer Liebe eine zweite Chance zu geben. Doch nutzen Luca & Allegra diese Chance?
Beurteilung:
Nachdem mich Band 1 so vollkommen überzeugen konnte, ging es bei Küsse keine Capulet genau so weiter.
Das Buch hat mich mit einem kleinen gebrochenem Herz zurück gelassen und ich dachte nur...WIESO?! Zum Glück hatte ich den zweiten Band auch schon im Regal und kam natürlich gleich danach dran.
Es ging weiter wie beim ersten Buch, Stefanie Hasse verzaubert einem schon alleine durch ihre Schreibweise. Sofort hatte mich auch dieses Buch in seinem Bann.
Die Emotionen kochen wieder hoch, ich hatte soviel Spaß dieses Buch zu lesen, ich habe so mitgefiebert denn es ist eine Gefühlsachterbahn.
Allegra ist und bleibt mein absoluter Liebling in dieser Geschichte, sie ist eine so treue Seele und eine Kämpfernatur. Trotz das sie viele Komplimente von Männern bekommt steigt ihr dieses nicht zu Kopf oder wirkt gar arrogant. Sie kann sich Fehler eingestehen, was nicht viele können und zeigt auch Schwäche und genau deswegen ist sie für mich eine so starke Persönlichkeit. Auch Luca ist nicht zu verachten, jeder Mann sollte ein bisschen Luca in sich haben, er ist einfach ein Traum von Mann.
Zwischendurch war ich etwas verwirrt, man lässt sich doch etwas zu leicht in die irre führen, oder ich zumindest. Ein guter Schachzug der Autorin um einem etwas hinters Licht zu führen.
Etwas schade fand ich das der Schluss etwas zu unspektakulär war, hier hätte ich mir einen fitz mehr erwartet.
Nichts desto trotz bekommt Küsse keine Capulet ebenfalls 5 von 5 Sternen