Damals, jedan od najznačajnih časopisa posvećen istorijskim temama, proglasio je Svet u Isusovo doba najboljom istorijskom knjigom 2014. godine.
Kada je Pontije Pilat rekao da pere ruke od Isusove krvi, a rimski vojnici vodili Isusa Nazarećanina kroz jerusalimske ulice ka Golgoti, niko nije slutio da će smrt ovog putujućeg propovednika predstavljati istorijsku prekretnicu. Nekoliko decenija kasnije prvi hrišćani već su krenuli na svoja misionarska putovanja.
Kako je izgledao svet u kojem se tako brzo širila nova vera? Kako je Isus Nazarećanin postao hrišćanski mesija? Zašto je hrišćanstvo doživelo tako veliki procvat?
Razdvajajući predanja od činjenica, Verner Dalhajm, jedan od najboljih poznavalaca istorije Starog sveta, pripoveda nam u svojoj grandioznoj knjizi kako je izgledao svet u Isusovo doba. Pred čitaocem se otvara panorama koja seže od obala Eufrata do Atlantika, od pustinja severne Afrike do planinskih lanaca Alpa. Van granica rimskih provincija nalazili su se varvarski narodi. Na njih efikasna vladavina, umetnosti i kultura Rimske imperije nisu ostavljale nikakav naročit utisak. Uspeha je, međutim, imala subverzivna moć novog boga, koja je podjednako i u blistavom Rimu i u drugim oblastima carstva svojom porukom mira i obećanjem onostranog blaženstva rušila panteon starih bogova.
Von Werner Dahlheims Buch "Die Welt zur Zeit Jesu" hatte ich erwartet, dass es die Welt um die Zeitenwende in Form der Geburt und des Lebens Jesu darstellt. Das Buch macht aber viel mehr; im Prinzip führt es von diesen Jahren bis in die Spätantike – der Titel müsste folglich eher lauten: "Das Christentum im Römischen Reich 0-500 (und anfangs Judäa)". Als Historiker habe ich mich an der Vermengung von Grund- und Spezialwissen etwas gestört. So war Vieles für mich bekannt, was die Lektüre des recht umfangreichen Buches zumindest für mich unnötig verlängert hat. Für nicht wissenschaftlich "vorbelastete" Leser/innen ist das Thema vielleicht wiederum zu speziell, um als Einführung in diese Epoche herangezogen zu werden. Aber das beansprucht die Publikation ja auch nicht. Für theologisch-historisch an der Frühgeschichte des Christentums interessierte Menschen kann es gleichwohl eine lehrreiche und spannende Lektüre sein.
Es ist manchmal nicht ganz einfach, dem Autor zu folgen, wenn man nicht gut vertraut ist mit dem antik-historischen Kontext. Ab und an musste ich überlegen, ob seine Jahreszahlen denn nun v. Chr. oder n. Chr. gemeint waren, denn hier springt er zuweilen. Sicher nichts für Leser, die sich ansonsten nicht mit der Antike beschäftigen (wollen), denn der Historiker schont seine Leser hier nur wenig, was kurze Abschweifungen und Querverweise zu Ereignissen und Persönlichkeiten angeht, die dem Leser nicht weiter nahegebracht werden.
Ingesamt bin ich zufrieden, auch wenn ich mir einen etwas weniger wie eine Aufsatzsammlung wirkenden Gesamttext gewünscht hätte. So ganz kann auch Dahlheim die deutschen Historikern oft anhaftende Trockenheit im Formulieren nicht ablegen, wirkt das Buch stellenweise nicht völlig geschlossen als Text.