Deutschland im Jahre 1722: Charlotte stammt aus einem verarmten Adelshaus und muss sich als eine von acht Töchtern glücklich schätzen, einen Mann gefunden zu haben, der bereit ist, sie zur Frau zu nehmen. Ausgerechnet sie soll dem Fürsten Carl Anton den ersehnten Thronfolger schenken. Charlotte ahnt nicht, dass sie nur Mittel zum Zweck ist. Nur dann, wenn der Regent einen eigenen Nachfolger hat, kann er das Reich vor seinem gefährlichsten Feind schützen. Während die junge Fürstin alles tut, um die in sie gesetzten Erwartungen zu erfüllen und die Liebe ihres Gemahls zu gewinnen, gerät auch ihr Leben in höchste Gefahr.
Hinter dem Namen Iny Lorentz verbirgt sich ein Autorenehepaar.
Elmar, Iny Lorentz' Ehemann und Co-Autor, stammt aus Bayern und wuchs in einem kleinen Bauerndorf mit fünf Höfen auf. Sein Interesse für Literatur wurde von seiner Religionslehrerin schon früh erkannt und nach Kräften gefördert. Ebenso wie seine spätere Ehefrau begann er bereits als Schüler zu schreiben. Nach einer durch die Umstände bedingten beruflichen Umorientierung, die ihn im Lauf der Jahre in verschiedene Firmen führte, kam er 1981 nach München und erhielt dort eine Stelle im selben Versicherungskonzern wie Iny, die er bereits seit mehreren Jahren kannte und ein Jahr später heiratete. Schon früh entwickelte sich eine enge Zusammenarbeit mit seiner Ehefrau, die sich später auf alle weiteren Projekte auswirkte.
Iny Lorentz wurde 1949 in Köln geboren und besuchte dort die Volksschule. Nach dem Schulabgang arbeitete sie in verschiedenen Berufen, bevor sie das Abitur auf dem Abendgymnasium nachholte. Das darauf folgende Medizinstudium musste sie mangels finanzieller Reserven nach drei Semestern an den Nagel hängen und sich beruflich neu orientieren. Zunächst arbeitete sie als EDV-Operator und besuchte nebenbei eine zweijährige Samstagsschule, die sie als Organisationsprogrammiererin abschloss. 1980 zog Iny Lorentz nach München und arbeitet seitdem in einer großen Versicherung als EDV-Spezialistin. Schon früh begann sie zu schreiben, zunächst nur für sich, doch dann bot sich ihr die Gelegenheit Kurzgeschichten in Zeitschriften und Anthologien zu veröffentlichen. Ein gemeinsam mit ihrem Ehemann Elmar verfasstes Kinderbuch sowie mehrere Bücher zu Fernsehserien markierten den weiteren Weg als Autorin, bis schließlich 2003 mit "Die Kastratin" der erste historische Roman erschien.
Es folgten im Jahr 2004 "Die Goldhändlerin" und „Die Wanderhure“, die sie schlagartig berühmt machten, sowie 2005 "Die Kastellanin" - der Fortsetzungsband der "Wanderhure" - und "Die Tatarin" und im Jahr 2006 „Das Vermächtnis der Wanderhure“ (Teil 3 der Wanderhuren-Saga). Bevor 2008 mit „Die Tochter der Wanderhure“ der vierte Band über die Wanderhure Marie folgte, erschienen „Die Löwin“, „Die Pilgerin“ und „Die Feuerbraut“. 2009 folgten „Die Rose von Asturien“, ein Roman aus der Zeit Karls des Großen, die „Ketzerbraut“ und ihre Lore-Trilogie - „Dezembersturm“, „Aprilgewitter“ und Juliregen" -, die im 19. Jahrhundert spielt. Mit "Töchter der Sünde" ist 2011 der fünfte Band der Wanderhuren-Saga erschienen, deren ersten drei Teile mittlerweile äußerst erfolgreich fürs Fernsehen verfilmt wurden.
Nachdem Iny und Elmar ihre Romane viele Jahre neben ihren normalen Brotjobs geschrieben haben, leben sie seit 2007 als freie Schriftsteller in einem Ort in der Nähe von München und haben Ideen für noch viele weitere Romane.
Das Buch war, was 2 Sterne halt so aussagen. Es war "ok". Nicht besonders gut, aber auch nicht so schlecht, dass ich mich durch sämtliche Seiten hindurchgequält habe. Irgendwann hatte ich alle Seiten gelesen, das Buch war fertig und die Geschichte kam zu einem Ende.
Die Protagonistin war zwar einigermassen interessant, aber irgendwie war sie selten agierende Person. Meist geschahen eher gewisse Umstände, welche dann einen neuen Handlungsverlauf einleiten. Das Ende war mir ein bisschen zu "einfach", zu sehr auf Happy End getrimmt.
Wieder ein schöner Lorentz Roman. Leider kamen mir einige Dinge sehr bekannt vor bzw. habe ich sie schon in anderen Lorentz Werken gelesen, sodass es nur 3 Sterne geworden sind.
"Die Fürstin" von Iny Lorentz habe ich als Hörbuch "gelesen" und es ist auch das erste Hörbuch, welches von Dana Geissler gelesen wird. Sie hat eine sehr angenehme Lesestimme, die mich regelrecht in die Geschichte gezogen hat.
Zur Geschichte : Das Herzogthum Sachsen im Jahre 1722:Charlotte's Familie gehört zu einem verarmten Adelsgeschlecht. Sie darf sich glücklich schätzen, dass Fürst Carl Anton sie zur Frau nimmt, obwohl dieser sie nur als Mittel zum Zweck nutzen will. Nach einigen Jahren kommt Charlotte's Sohn Wilhelm zur Welt und Carl Anton wird von einem Neider getötet.
Das Buch erzählt, wie es Charlotte danach erging, wie sie zur Fürstin wurde, wie sie die Intrigen vereitelt hat, um den Weg für ihren Sohn zu ebnen und am Ende doch eigenes Glück zu finden.
Das Hörbuch ließ sich angenehm anhören, auch wenn es teils sehr sprunghaft ein paar Jahre, gar Jahrzehnte übersprang, gerade gegen Ende des Hörbuchs.
Alles in allem vergebe ich 4 von 5 möglichen Sternen.
Das Buch beginnt spannend und bleibt es die ersten 200 Seiten, dann wird es langweilig. Gerade der Mittelteil ist wirklich öde und begeistert nur die Lesenden, die sich um die Erbfolge Österreichs interessieren - wen wird Maria Theresia heiraten? Wie andere Rezensionen bereits anmerken, ist es ein klassischer Roman von Iny Lorentz. Es gibt die gute und böse Seite, kein dazwischen. Alles ist so vorhersehbar.
Das Buch habe ich mit gemischten Gefühlen gelesen. Am Anfang war es sehr spannend und konnte es gar nicht mehr aus der Hand legen. Der Mittelteil zieht sich unendlich lang und ich habe mir mehrfach überlegt es weg zulegen. Der Mittelteil ist ziemlich schwach und langweilig. Am Ende wurde es noch richtig spannend. Die Grundgeschichte ist toll. Es handelt sich zwar hier um ein historisches Buch, aber es spielt nicht alzuweit in der Vergangenheit. Die Charaktere bleiben leider etwas farblos, man hätte mehr aus denen machen können. Es wäre toll mal ab und zu den Gedanken von der Fürstin Charlotte und dem grünen Baron zu erfahren. Aber trotzdem vergebe ich 3 Sterne, weil der Anfang und das Ende toll waren und der grüne Baron mich total begeistert hat.
Wie immer eine gute Mischung aus Romantik und Geschichte. Nachdem ich dieses Buch gelesen habe, habe ich noch besser verstehen können, worum es in den Jahren 1813-1815 (welche von Sabine Ebert in ihren beiden Epi beschrieben wurden) ging. Für alle, die diese Bücher nicht gelesen haben ist es interessant zu erfahren, wie ein Zwist zwischen zwei kleine Länder, die nicht größer sind wie z.B. Luxemburg und Saarland, so wichtig war, dass alle Länder Europa's bereit waren sich - falls nbötig - einzumischen.
Was war das doch für eine nette Geschichte. Nicht zu überdreht aber dennoch mit fein gezeichneten Charaktären. Der geschichtliche Wahrheitsgehalt sei dahingestellt und mit den Darstellungen des einfachen Volkes habe ich so meine Probleme aber wünderschön. Ich fand die Leserin recht angenehm.