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Reichtum ohne Gier: Wie wir uns vor dem Kapitalismus retten

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»Es ist Zeit, sich vom Kapitalismus abzuwenden«, sagt Sahra Wagenknecht. Denn der Kapitalismus ist längst nicht mehr so innovativ, wie er sich gibt. Bei der Lösung der großen Zukunftsfragen - von einer klimaverträglichen Energiewende bis zu nachhaltiger Kreislaufproduktion - kommen wir seit Jahrzehnten kaum voran. Für die Mehrheit wird das Leben nicht besser, sondern härter.
Es ist Zeit für eine kreative, innovative Wirtschaft mit kleinteiligen Strukturen, mehr Wettbewerb und funktionierenden Märkten, statt eines Wirtschaftsfeudalismus, in dem Leistung immer weniger zählt, Herkunft und Erbe dagegen immer wichtiger werden.

Sahra Wagenknecht fordert
- eine andere Verfassung des Wirtschaftseigentums,
- die Demokratisierung des Zugangs zu Kapital und
- die Entflechtung riesiger Konzerne, deren Macht fairen Wettbewerb und Demokratie zerstört.
- Talent und echte Leistung zu belohnen und Gründer mit guten Ideen ungeachtet ihrer Herkunft zu fördern.

Mit ihrem Buch eröffnet Wagenknecht eine politische Diskussion über neue Eigentumsformen und die vergessenen Ideale der Aufklärung. Sie legt eine scharfsinnige Analyse der bestehenden Wirtschaftsordnung vor und zeigt Schritte in ein demokratisch gestaltetes Gemeinwesen, das niemandem mehr erlaubt, sich zulasten anderer zu bereichern.

292 pages, Hardcover

Published March 10, 2016

17 people are currently reading
188 people want to read

About the author

Sahra Wagenknecht

24 books43 followers
​Sahra Wagenknecht is a prominent German politician, economist, author, and public intellectual, known for her distinctive blend of leftist economic policies and socially conservative views. Born in Jena, East Germany, she pursued studies in philosophy and literature at Humboldt University in Berlin and later earned a doctorate in economics. Her academic background has significantly influenced her political ideology and public discourse.​
Wagenknecht began her political career with the Socialist Unity Party (SED) and continued her involvement through its successor, the Party of Democratic Socialism (PDS). She was a member of the PDS's leadership and its Communist Platform, advocating for traditional Marxist principles. In 2007, following the merger of the PDS with the Electoral Alternative for Labor and Social Justice (WASG), she became a founding member of The Left (Die Linke) party. Her tenure in The Left was marked by her role as deputy party leader from 2010 to 2014 and as co-chair of the parliamentary group from 2015 to 2019.​
In 2023, citing ideological differences and internal conflicts, Wagenknecht departed from The Left and established her own political party, the Sahra Wagenknecht Alliance – Reason and Justice (Bündnis Sahra Wagenknecht, BSW). The BSW positions itself as a left-wing populist party, combining economic policies focused on social justice with a critical stance on immigration and globalization. This unique positioning has attracted a diverse voter base, particularly in eastern Germany, where the party has made significant electoral gains.​
Wagenknecht's political philosophy challenges conventional categorizations, as she advocates for wealth redistribution and robust social welfare programs while simultaneously expressing skepticism towards immigration and supranational entities like the European Union. Her views on foreign policy, especially her calls for improved relations with Russia and criticism of NATO, have sparked both support and controversy.​
Beyond her political endeavors, Wagenknecht is an accomplished author, having written extensively on economic theory, globalization, and social policy. Her publications reflect her commitment to critiquing neoliberalism and advocating for a more equitable economic system. Additionally, she engages with the public through various media platforms, including her YouTube channel "Bessere Zeiten – Wagenknecht's Wochenschau," where she discusses current political issues.​
Sahra Wagenknecht's influence on German politics is marked by her ability to articulate a vision that transcends traditional left-right divisions, appealing to citizens seeking alternatives to mainstream parties. Her leadership of the BSW continues to shape political discourse in Germany, particularly as debates over national identity, economic inequality, and foreign policy remain central to the country's future.

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1 star
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Displaying 1 - 13 of 13 reviews
Profile Image for Manfred Götz.
82 reviews3 followers
November 9, 2016
Auch wenn ich nicht alle Ansichten von Sahra Wagenknecht teile, ist dieses Buch aus meiner Sicht eine Pflichtlektüre für jeden politisch interessierten Menschen - egal welche Couleur.

Das Buch beschreibt recht provokativ den Unterschied zwischen Unternehmer und Kapitalist - und wie letztere durch Ausschaltung von Wettbewerb und durch "Erschleichung" von staatlicher Unterstützung den freien Wettbwerb behindert anstatt ihn zu fördern. Insbesondere geht das Buch auch auf den sogenannten Netzwerkeffekt bei Google, Apple, Facebook, Uber & Co. ein. Deren Produkte werden umso attraktiver um so mehr Nutzer sie haben, bis sie schliesslich eine Monopolstellung erreichen. Das Buch zitiert interessante Studien, die zeigen dass sich grosse Kapitalvermögen wesentlich höhere Renditen erreichen als geringere, was einer der Hauptgründe ist, dass das obere Prozent der Bevölkerung ihr Vermögen innerhalb kürzester Zeit immer wieder verdoppelt - und die Schere zwischen Arm und Reich exponentiell grösser wird. Es wird beschrieben, wie dadurch auch alte Familienvermögen über Generationen exponential wachsen. Zum obersten Prozent der Bevölkerung kommt man nicht durch Leistung - sondern fast ausschliesslich durch Erbe oder Heirat. Es beschrieben, wie Patente den Status Quo von Konzernen zementieren und wirklicher Innovation im Wege stehen. Auch wird beschrieben, wie Konzerne durch staatliche Subventionen gefördert werden (Stichwort: Bankenrettung) oder z.B. durch öffentliche patentfreie Forschung profitieren. Unbedingt lesenswert ist auch das eigene Kapitel über Geldpolitik und nicht fehlen darf die Kritik an TTIP und CETA.

Eher skeptisch bin ich bei der Frage, ob eine Abschaffung des EUROS hilfreich ist. Ich halte die Sicht von Sahra Wagenknecht auf das bedingungslose Grundeinkommen für kurzsichtig. Die Vorstellung mal eben Kapitalgesellschaften in Mitarbeiter- und Gemeinwohgesellschaften zu verwandeln, die halte ich für philosophisch interessant aber doch ganz schön naiv. Aber: der Mensch braucht Visionen.
Profile Image for Steffi.
340 reviews317 followers
July 29, 2016
<3 Sahra. In my case it's a little preaching to the choir (obviously) and, theoretically speaking, rather light aka accessible for people less acquainted with the political economy classics (which is great).
She offers a total deconstruction of the common myth of 'free market capitalism' (i.e., innovative, dynamic, effective, merit based, just...) and provides 'hands-on' key elements of a new political and economic post-capitalist order. I am biased, she's my eternal heroine.
10 reviews
June 21, 2017
After reading her first two books I've got a hint about her opinion to current political issues.
But nonetheless it amazes me every once in a while how capitalism destroys the fundaments of democracy.
If you are interested in politics and the effects of neoliberalism you should definitely take a look in this literature!
2 reviews
March 8, 2020
Am Ende gibt es endlich Mal ein paar Ideen über die man reden könnte, aber das tut sie auch nicht, sondern auch da nur ein paar Schlagworte. Die ersten 90% des Buches eine Katastrophe. Voll von logischen Fehlern, Falschaussagen und populistischem Nebeneinanderstellen von Dingen die nichts mit einander zu tun haben...
Profile Image for Ralf Vogler.
44 reviews
March 30, 2017
Schwierig. Stellenweise ganz interessant, aber v.a. die erste Hälfte ist voll mit überzogener Kapitalismuskritik und stumpfer Angstmacherei. Es werden zwar wichtige Punkte angesprochen, aber mögliche Lösungen nur recht oberflächlich geschildert.
Profile Image for Julia.
21 reviews5 followers
September 16, 2021
Ich fand den ersten Teil des Buches sehr lehrreich, da er mir Zusammenhänge und Effekte aufgezeigt hat, die mir, wenn überhaupt, mindestens in dem Ausmaß nicht bewusst waren. Die Kapitalismuskritik war durchaus nachvollziehbar, in verständlichen Worten erklärt und gut strukturiert dargelegt. Umso gespannter war ich auf Sahras Lösungsvorschläge. Sie hatte mir im ersten Teil definitiv den Mut gegeben, unsere heutige Wirtschaftsordnung neu denken zu wollen – und zu können. Allein dafür gebe ich dem Buch schon 5/5 Sterne!

Auch hat sie mich im zweiten Teil des Buches zum Denken angeregt – was genau das war, was ich gesucht habe. Leider konnte ich dann doch nicht so wirklich mit den Vorschlägen mitgehen. Beim Vorschlag zu Gemeinwohlbanken nicht aus meiner persönlichen Kundensicht und meinen Bedürfnissen und Wünschen als Kunde in der heutigen Welt. Bei den neuen Rechtsformen für Unternehmen nicht aus Sicht eines Absolventen im Fach internationale BWL. Die Nachteile für Unternehmen und Unternehmer schienen mir intuitiv gesagt zu groß, insbesondere was Bürokratie, Nutzung von Synergieeffekten und Produktivität anbelangt. Es kann sein, dass ich da falsch liege, überzeugt bin ich allerdings bisher nicht. Trotzdem gebe ich Manfred Götz ganz recht: Der Mensch braucht Visionen! Und mit dem Mut und dem Können, mit dem Sahra unsere geltende Ordnung infrage stellt, zum selbstständigen Denken auffordert und anregt, verdient Sie von mir auch im zweiten Teil 5/5 Sterne. Ich habe einiges an Verständnis dazugewonnen und mein kritisches Denken trainieren können. Eine klare Leseempfehlung von mir für jeden politisch und/oder ökonomisch interessierten Menschen.
19 reviews1 follower
February 7, 2020
Absolute Leseempfehlung für den ersten Teil, den zweiten Teil kann man sich gut schenken.
Profile Image for Giuliana.
31 reviews
September 24, 2025
Ich habe erwartet, dass ich durch das Buch zum Nachdenken gebracht werde und es mir neue Anstöße gibt. Ich habe durch mein Wirtschaftsabitur ein gewisses VWL Verständnis und war enttäuscht als ich merkte, dass die Autorin alles was ich die letzten 3 Jahre lernte als Problem darstellt und besagt, dass das Gegenteil besser für unsere Gesellschaft wäre. Da Sie so hart gegen das spricht, was ich in meinen 3Jahren Volkswirtschaftslehre lernte, fiel es mir schwer dem Buch eine faire Chance zu geben und brach es nach der Hälfte ab.

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