Von der Griechin Sappho bis zur Britin J. K. Rowling: Eine weibliche Literaturgeschichte in 99 Porträts
Ihre Verse haben Jahrtausende überdauert wie Sapphos Poesie, sie schrieben in düsteren Verhältnissen wie die Schwestern Brontë, erfanden den weiblichen Fantasy-Roman wie Irmtraud Morgner, radikale Schreibweisen wie Elfriede Jelinek und die berühmteste Romanfigur der Gegenwart, Harry Potter. 99 schreibende Frauen haben die Autorinnen für ihren weiblichen Kanon der Literaturgeschichte ausgewählt. Sie porträtieren die Autorinnen, betten ihr Werk in Lebens- und Zeitumstände, positionieren sie innerhalb literarischer Traditionen und an deren Bruchstellen. Eine Wanderung durch die weiblichen Gefilde der Weltliteratur, für die man nichts mitbringen muss als Neugier und Leselust.
Dieses Buch hat mich über so viele Monate begleitet. Nicht, weil ich es schlecht fand, sondern weil ich möglichst lange etwas davon haben wollte und so las ich max. 3 Autorenportraits am Tag. Ein sehr empfehlenswertes, gut aufgemachtes Buch, durch das ich viele mir bisher unbekannte Autorinnen entdecken konnte, deren Bücher bereits in meinem Bücherregal gelandet sind, oder sich nun auf meiner Wunschliste finden lassen.