Ein interessantes Werk des Realismus.
Adalbert Stifter, der in der Vorrede zu seinem Werk "Bunte Steine" erklärt, dass er nichts Großes und nichts Kleines bilden möchte, bildet in diesem Werk nicht durch das Erbilden einer anderen Realität, an der er ein anderes Leben veranschaulicht, sondern er bildet durch das Zeigen der wirklichen Realität.
Hierbei findet sich eine Rahmenerzählung- die des Jungen, der nach dem Kontakt mit Pech von der Familie ausgeschlossen, dann jedoch von seinem Großvater nach dem abgehen eines Weges reintegriert wird- und euine Binnenerzählung: die des Pestschubs im Land.
Interessant gestalten sich hierbei die Verwendung von Steinen und Farben, angepasst an den Titel der Sammlung von Werken "Bunte Steine", sowie die Verwendung der Namen, durch welche die Sachlichkeit des Realismus demonstriert wird.
Abschließend lässt sich sagen, dass dieses Werk sicherlich auch anders, nämlich als langweilig und uninteressant, aufgefasst werden kann, und auch nicht nur "einfach so" gelesen werden sollte. Beginnt man aber an Einzelheiten das Programm des Realismus und auch die POetologie des Autors zu sehen, und dies möglichst unter fachlicher Anweisung, so findet sich in Granit ein tolles Werk des Realismus'.