Sie heißt Emilia Ness und arbeitet bei Interpol. Er heißt Avram Kuyper und ist Profikiller. Gemeinsam jagen sie einen bestialischen Mörder. Jeder auf seine Weise.
Nach dem ersten Band „Tränen aus Blut“ verfolgen Profikiller Avram Kuyper und Interpol-Ermittlerin Emilia Ness noch immer die Fährte eines Mannes, der keine Grenzen und kein Gewissen kennt: machthungrig, erfolgsverwöhnt und unberechenbar aggressiv. Der große spannende Zweiteiler von Mark Roderick: schockierend, aufwühlend und mega-spannend.
Es ist noch nicht vorbei – das Morden geht weiter… Ein bestialischer Foltermord in einem abgelegenen Landhaus in Südfrankreich. Eine Handschrift, die Interpol-Agentin Emilia Ness und Profi-Killer Avram Kuyper nur zu gut kennen. Jemand möchte, dass sie weiter auf die Suche gehen. Denn das kriminelle Netzwerk des Täters ist größer als gedacht. Und mächtiger als vermutet. Wer hat den Hinweis lanciert? Wer ist dieser große Unbekannte, der so machthungrig, erfolgsverwöhnt und unberechenbar aggressiv ist?
Ein sehr spannender zweiter Band der Thriller-Reihe! Das Buch hat mich wieder sehr fesseln können; die Handlung ist sehr rasant und komplex. Es gibt viele wichtige Charaktere, viele Täter, viele Opfer. Auch ist dieser zweite Band wieder sehr brutal. Zwar geht der Autor nicht bis ins Detail, aber die Beschreibungen bzw. bloße Erwähnung der Greueltaten reichte schon aus, mir eine Gänsehaut zu bescheren. Wer das nicht mag, sollte dieses Buch eher nicht lesen. Ich hatte spannende, schaurige Lesestunden mit "Zeit der Asche" und werde sicherlich auch den dritten Band lesen.
Ein bestialischer Foltermord in einem abgelegenen Landhaus in Südfrankreich. Eine Handschrift, die Interpol-Agentin Emilia Ness und Profi-Killer Avram Kuyper nur zu gut kennen. Jemand möchte, dass sie weiter auf die Suche gehen. Denn das kriminelle Netzwerk des Täters ist größer als gedacht. Und mächtiger als vermutet. Wer hat den Hinweis lanciert? Wer ist dieser große Unbekannte, der so machthungrig, erfolgsverwöhnt und unberechenbar aggressiv ist? (Klappentext)
Mit dem zweiten Band seiner Post Mortem Reihe liefert Mark Roderick wieder einen spannenden, aber sehr brutalen wie auch düsteren Thriller ab. Er hält an der bildhaften Sprache fest, die den Leser auch schon im ersten Band zuteilwurde. Die Charaktere, die man größtenteils aus dem ersten Band „Tränen aus Blut“ kennt, bleiben auch hier weiterhin sympathisch. Ein wenig unschön fand ich dagegen, dass es manche Wiederholungen gibt, außerdem fällt die Spannung hin und wieder, wodurch es beim Lesen eher ein auf und ein ab war. Eine konstante Spannung war nicht vorhanden und die Spannungskurve verlief eher sinusförmig. Dennoch hat mir die Ermittlungsarbeit der beiden Protagonisten wieder sehr gut gefallen, da sie einfach sehr unterschiedlich ausfallen und jeder andere Mittel nutzt. Im Gegensatz zum ersten Band erleben wir diesmal auch Ereignisse aus Sicht von einem der Täter. Durch diese andere Perspektive erhält man als Leser auch eine Idee davon, hinter was für Monstern die Protagnisten her sind und es gibt einen zusätzlichen Nervenkitzel.
„Zeit der Asche“ erscheint beinahe ebenso spannend wie der erste Band der Post Mortem-Reihe, steht diesem aber an Brutalität nichts nach. Man sollte also schon starke Nerven haben.
Gelungene spannende Fortsetzung Der zweite Band um Avram Kuyper und Emilia Ness ist, wie auch sein Vorgänger, sehr temporeich und spannend aufgebaut. Man ist auch gleich wieder im Bilde und im Geschehen drin, ohne dass man Details im ersten Band nachschlagen müsste. Avram Kuyper gefällt mir wieder mal am Besten in der Handlung und auch als Protagonist an sich. Seine Herangehensweise und auch Erfolgsquote bei seinen Ermittlungen sind spannender und aufregender als vergleichsweise die von der Interpolagentin Emilia Ness. Mit ihr kann ich mich auch in diesem Band nicht wirklich anfreunden. Bei ihr stehen mir ihr Privatleben und privaten Sorgen mit ihrer Tochter manchmal viel zu sehr im Vordergrund, oder ihre dauernden Kopfschmerzen...es nervt irgendwann einfach. Da ist dieses Gleichgewicht zwischen dem Fall und der Nebengeschichte um ihre Beziehung nicht wirklich gefunden worden, was nicht wirklich die Sympathie ihr gegenüber fördert. Wäre Avram der einzige Ermittler, auch wenn er seine eigene, düstere Herangehensweise hat, wäre das Buch noch einen Hauch besser. Ich weiß, dass dieses Zusammenspiel der beiden, sozusagen Hell und Dunkel, teils notwendig ist für das Buch, um die Spannung zu halten, aber es funktioniert nicht immer, wenn man bei Emilia gelegentlich mit den Augen rollen muss und sich ins nächste Kapitel mit Kuyper wünscht. Der Fall an sich und auch Kuyper werten alles wieder ein wenig auf, so dass es trotzdem noch 4 von 5 Sternen gibt. Die Ermittlungen gegen den Auftraggeber von Belial sind sehr fesselnd und spannend erzählt, man erfährt immer mehr und wird noch tiefer in die dunkeln Machenschaften mit hineingezogen. Was sich dem Leser da offenbart, hat mir manchmal wirklich den Atem verschlagen. Wie kommt man nur auf solche Ideen? Was es noch grausamer macht, es wirkte alles verdammt real, man würde es einigen Leuten wirklich zutrauen, so etwas durchzuziehen... Hut ab, "Post Mortem - Zeit der Asche" ist wirklich eine gelungene Fortsetzung, die wieder einmal Hunger auf mehr macht. Ich bin schon gespannt auf den nächsten Teil.
Sechs Monate sind nach Belials Tod vergangen und Avram und Emilia sind zurück in ihren Leben. Teilweise zumindest, denn die Ereignisse lassen keinen von ihnen los. Da verwundert es auch nicht, dass Emilia fast schon dankbar ist, einen anonymen Hinweis auf einen Foltermord zu erhalten, der vielleicht mit Belial und dessen Netzwerk zu tun hat. Währenddessen sucht Avram auf seine Art weiter nach Mittätern.
Ursprünglich hatte ich auf einen ähnlich spannungsgeladenen Thriller gehofft, wie Band 1 es war. Diese Hoffnung wurde leider enttäuscht. In der ersten Hälfte kommt die Handlung kaum in Schwung. Zwischen der zähen Spurensuche und extrem vielen (nervigen) Rückblicken und Rekapitulationen blieb einfach kein Raum für Spannung. Als sich Avrams und Emilias Parts in der zweiten Hälfte wieder miteinander verknüpfen, ändert sich das etwas und es wird spannender. Auf Hochspannung wartete ich bis zum Schluss jedoch vergeblich. Richtig packen konnte mich die Geschichte nicht.
Dennoch gibt es auch wieder Positives, allen voran Emilias Verbesserung: Nervten mich im ersten Band noch ihre stellenweise Unprofessionalität und ihr pubertäres Gehabe, scheint sie nun in ihrer Rolle angekommen zu sein. Ich erlebte sie als wesentlich professionellere Ermittlerin und als Familienmenschen, der mir dieses Mal deutlich sympathischer war. Avram ist weiterhin mein Favorit. Vielfach ist er die treibende Kraft in diesem Band, was sicher auch damit zu tun hat, dass ihm die Geschehnisse noch näher gehen als Emilia. Für Emilia ist es überwiegend ein Fall. Für Avram ist es etwas Persönliches und ich mochte es, mitzuverfolgen wie er nach Antworten und Tätern sucht.
FAZIT: Schwächelnde Fortsetzung Wenig Spannung, viele unnütze Rückblicke und eine Handlung, die einfach nicht mit Band 1 mithalten kann. Wenigstens die Charaktere konnten dieses Mal wieder überzeugen und ich hoffe, dass die Schwäche dieses Bands ein Ausrutscher war, der in Band 3 nicht fortgeführt wird.
Das ganze große Problem des Autors ist, wie auch schon im ersten Teil, dass er anscheinend keine erfolgreichen Frauen kennt. Die Figur der Emilia Ness ist so gottverdammt schrecklich geschrieben und eigentlich auch völlig nutzlos für den Plot, dass man sie eigentlich augenverdrehend und kopfschüttelnd lesen kann. Nichts, aber auch gar nicht, ist bei Agentin Ness in sich stimmig. Dafür gibt es zwei Sterne Abzug.
Der Thriller an sich ist recht spannend, wenn auch sehr - unnötig - brutal. Da wäre oft weniger mehr. Aber es gab eine Reihe von Verflechtungen, bei denen ich die Auflösung dann teilweise unerwartet und spannend fand. Der Profikiller ist unsympathisch genug, dass man als Leser nicht an seinem eigenen Charakter zweifelt, aber doch sympathisch genug, um ihm die Daumen für die Flucht zu drücken. Der dritte Teil soll ja nicht nur im Knast spielen ;)
Ich würde mir wirklich wünschen, der Autor kriegt sein Frauenproblem noch in den Griff...ich würde die nächsten Bände (Verträge gibt es wohl bis Nr. 5) auch gerne lesen.
Mittelmäßiger Krimi, der zumindest durch Spannung überzeugen kann. Die Figuren sind aber abziehbildhaft und klischeeartig, ohne beim Leser Sympathie zu erwecken, die Sprache des Romans ist holprig und banal - gehäufte Adjektive und phrasenhafte Formulierungen reichen nicht aus, um den Krimi eine Stufe höher zu heben. Für eine seichte Lektüre für "zwischendurch" reicht es aber allemal.
Wieder drei Sterne! Nun also auch für den zweiten Teil. Die Geschichte ist gut geschrieben, man fliegt durch die Seiten. Aber auch hier fehlte mir Bahnbrechendes, irre Pageturner oder ähnliches... Die Serie ist nicht schlecht, aber aufgrund fehlender Überraschungen werde ich die Reihe nicht fortsetzen.
Der Teufel wartet in der Hölle – Intelligente Fortsetzung von Post Mortem – Tränen aus Blut
Inhaltsangabe:
Emilia Ness und Avram Kuyper sind noch immer auf den Spuren des brutalen Täters, um dessen gefährliches Netzwerk zu zerstören. Längst sind sie inzwischen erkaltet, doch plötzlich geschieht ein bestialischer Foltermord auf einem Anwesen in Südfrankreich. Die am Tatort hinterlassene Botschaft:
"Geh zur Hölle Avram, dort wartet der Teufel auf dich",
versetzt die Interpol-Agentin Emilia Ness in Angst und Schrecken, denn die Handschrift ist ihr und Profi-Killer Avram Kuyper unlängst bekannt.
Emilia Ness und Avram Kuyper befürchten, dass das Morden noch nicht vorbei ist und das gefährliche kriminelle Netzwerk größer und bedrohlicher ist, als vermutet. Emilia und Avram nehmen die brandheiße Fährte wieder auf, jeder auf seine Weise.
Der Autor:
Mark Roderick arbeitete nach dem BWL-Studium jahrelang als Personalentwickler und Projektmanager im Finanzbereich, bevor er 2008 ins Controlling eines juristischen Fachverlags wechselte. Er lebt mit seiner Familie in der Nähe von Stuttgart und schreibt seit zwanzig Jahren Bücher unter verschiedenen Pseudonymen, die nicht nur in Deutschland veröffentlicht wurden.
Reflektionen:
"Post Mortem - Zeit der Asche" ist die Fortsetzung des spannenden Thrillers "Post Mortem - Tränen aus Blut" von Mark Roderick. Nach dem ich den ersten Teil innerhalb einer Leserunde gefesselt gelesen habe, waren meine Vorfreude und meine Erwartungen auf diesen neuen Thriller sehr groß.
Und so viel vorweg:
Mark Roderick hat es wieder geschafft, mich auf das Äußerste zu fesseln und sehr spannend zu unterhalten.
Mark Rodericks Fantasie ist schon eine Herausforderung für den Leser, denn seine gewalttätigen Protagonisten agieren auf kaltblütige und bestialische Weise. Dennoch gelingt es ihm als Autor, den Thriller nicht ekelhaft und blutrünstig dastehen zu lassen, denn er ebnet all den grausamen Verbrechen einen klugen Weg in eine intelligent verstrickte Handlung. Trotzdem muss man an dieser Stelle deutlichen schreiben, dass Mark Rodericks Thriller nichts für zartbesaitete Leser sind.
Das Besondere an diesem Thriller:
Es sind einige Täter im Spiel, die zum einen Motive zu den brutalen Verbrechen besitzen, die Emilia und Avram aufklären wollen. Zum anderen sind sie darüber hinaus wiederum Täter von Verbrechen, welche geschickt in die eigentliche Handlung dieses Thrillers verwoben sind. Diese Tatsache macht diesen Roman so interessant und so komplex. Er ist eine Herausforderung an das bewusste Lesen und es verlangt nach Konzentration, um die Handlung voll umfänglich zu erfassen und zu genießen, aber ich wurde dafür sehr belohnt.
Mark Roderick ist seinem Schreibstil treu geblieben, der leicht und flüssig zu lesen ist. Er ist geprägt von einer angenehmen Sprache und von einer Fähigkeit Schauplätze so gut zu beschreiben, dass man glaubt mit vor Ort zu sein. Was mich in diesem zweiten Roman erneut etwas störte, sind zahlreiche Wiederholungen von Geschehnissen. Ich habe sie augenzwinkernd toleriert, doch ich bin überzeugt, dass der Leser alle Fakten erfasst und er braucht sie nicht erneut und noch einmal zum wiederholten Male lesen.
Die Protagonisten haben sich in diesem zweiten Teil in ihrer Persönlichkeit weiterentwickelt. Vor allem erfährt man einiges mehr von Avram Kuyper. Emilia und Avram kämpfen mit verschiedenen Zielen und doch respektieren sie sich, wenn sie aufeinander treffen. Dieser gegenseitige Respekt kommt sehr gut rüber. Wunderbar sind auch einige Auflösungen, die ich noch sehnsüchtig erwartend aus dem ersten Roman mitgenommen hatte.
Mein Fazit:
Ich schätze die komplexe Handlung, die fesselnde Spannung und den Schreibstil Mark Rodericks und empfehle diesen Thriller sehr gern allen Fans der Spannungsliteratur, denen blutigste Verbrechen nicht an den Nerven zerren.
Mein Tipp:
Man könnte diesen Thriller auch als "stand alone" lesen, doch ich empfehle zunächst Post Mortem - Tränen aus Blut zu genießen.
Welchen Wein würde ich dazu wählen, wenn ich dabei zusehen dürfte, wie das Wesen, das auf dem Supermarktparkplatz meinen nagelneuen Gebrauchten mit einem Kratzer verunstaltete und dann verschwand, so richtig übel an der Ausfahrt-Schranke hängenbliebe?
Wer so oder noch schlimmer schon einmal Phantasien gepflegt hat, darf sich hier über sich selbst erschrecken: auch Claus Thalinger, von dem wir schon im ersten Kapitel erfahren, dass er die Dienste des brutalen Folterers Belial gerne in Anspruch nahm, weiß um die Bedeutung des passenden Weins zum Folter-Video-Genuß.
Mark Roderick schreibt in „Post Mortem – Zeit der Asche“ so spannend, dass ich das Buch in einem Tag durchgelesen habe. Ich kannte zwar den Vorgänger „Post Mortem – Tränen aus Blut“, denke aber, dass man aufgrund der im Buch gegebenen Erklärungen diesen zweiten Teil auch ohne den ersten mühelos lesen kann – tatsächlich finde ich den zweiten Band sogar noch einen guten Touch besser, spannender.
Den Leser erwartet nicht die klassische Auseinandersetzung zwischen Gut und Böse, nein, einer der „Guten“ ist Avram Kuyper, der die grausamen Verluste innerhalb seiner Familie rächen möchte – als Profikiller hat er dazu durchaus andere Mittel als die ebenfalls ermittelnde Polizistin Emilia Ness. Der Autor schafft sehr geschickt eine permanente Folge von Cliffhangern, indem er fortgesetzt zwischen den Perspektiven von Avram und Emilia wechselt und auch etliche Kapitel einstreut, in denen wir direkt über die Schultern des perfiden Thalinger blicken. Dass wir dadurch zum allwissenden Leser werden, senkt das Spannungslevel mitnichten. Der Autor wendet den Kunstgriff an, die meisten der härteren Szenen im Rückblick zu schildern, indem sich zum Beispiel die Ermittler ein Video ansehen, oder indem jemand zwar mit einem Hammer auf jemandes Knie zugeht, dann aber quasi ausgeblendet wird, indem wir den Raum verlassen oder ähnliches. Da ich Sadismus-Folter-Szenen nicht wirklich mag, wird das so für mich ertragbar auf das Kopfkino reduziert.
Auch wenn ein Profikiller und die Polizei dabei ja doch recht unterschiedliche Ziele und Möglichkeiten haben, schafft es Roderick, bei beiden eine praktisch konstant hohe Spannung aufgrund der beschriebenen Ermittlungsarbeit zu vermitteln. Dabei durchläuft Profikiller Avram einige Erfahrungen, die sowohl seine innere Moral („keine Kinder“) und sein Verständnis von Ehre und Loyalität, aber auch seinen „Berufseinstieg“ nachvollziehbar machen.
Als einzigen Wunsch hätte ich noch an den Autor gehabt, dass er das eher implizit vorhandene Dilemma von Ermittlerin Emilia herausgearbeitet hätte, als sie selbst ins Visier des Bösen gerät – bis dahin war für sie ein Vorgehen mit persönlicher Rache oder nur abseits der Dienstvorschriften nach dem Vorbild vom moralisch und beruflich weniger eingeschränkten Avram nicht vorstellbar gewesen. Was macht das mit so einer Persönlichkeit (Avram war in diesem Band wesentlich komplexer dargestellt)? Aber die Leseprobe am Buchende macht ja schon wieder Appetit auf Band 3….