Die Geschichte ist an den Haaren herbeigezogen und bedient Sehnsüchte 17Jähriger, schüchterner Mauerblümchen.
Die Heldin himmelt den Schulpräsidenten (wohl so was wie unsere Schulsprecher) an, und das schon seit einem Jahr. SIe schafft es aber nicht, ihre Liebe zu gestehen. Da wird sie zum Rektor gerufen und ihre Eltern eröffenen ihr, zusammen mit dem Rektor, dass sie nun mit dem Schulpräsidenten, der zufälligerweise auch der Sohn des Rektors ist, verlobt ist und von nun an mit ihm zusammen wohnt.
OK?! Kommt ja schon vor, dass in China die Eltern Steckbriefe ihrer Kinder im Park vergleichen und Dates ausmachen, aber einfach so das Kind, ohne dessen Wissen, verloben und das im Schulrektorak klar machen?!
Naja, die beiden ziehen zusammen und der Rest ist jungfräuliche, erotische Phanatsie von Mauerblümchen, die noch nie einen Freund hatten. Der Karl mach sich natürlich sofort an sie ran, fummelt und bedrängt, geht aber nie wirklich weiter. SIe sträubt sich natürlich, sehnt sich aber insgeheim danach, dass er sie zwingt.
Das ist patriarchal, voller sexueller Belästigung. Suggeriert, dass nein eigentlich ja heißt und sie es will. Sie unterwirft sich, nennt ihn auch privat Präsident und bedient das patriarchale Unterwürfigkeitsideal. Langsam arrangiert sie sich mit dem Gedanken, dass sie nur erwählt wurde, weil sie aufgrund ihrer großen Brüste und ihrer breiten Hüfte den Eindruck macht schnell und viele Kinder bekommen zu können und eigentlicht nur Brutmaschine für den Stammhalter ist.
Shades of grey ohne Fesselspielchen für jungfräuliche Mauerblümchen unter 18...
Die Zeichnungen sind ganz nett. Hübsche Mädchen halt. Standardkost.