Als June ein Stipendium für die St. Gilberts High School erhält, geht ihr sehnlichster Wunsch in Erfüllung. Nur ihre Tante ist nicht begeistert. Sie warnt vor einem uralten Fluch und sieht eine dunkle Gefahr über St. Gilberts aufsteigen. Doch June hat andere Sorgen: Sie hat sich Hals über Kopf in Jacob verliebt, was alles andere als unkompliziert ist. Außerdem taucht immer wieder ein unheimlicher Rabe in ihrer Nähe auf und verfolgt sie sogar bis in ihre Träume. Und plötzlich geschehen tatsächlich merkwürdige Dinge in dem alten Schulgemäuer. Hatte Tante Phoebe etwa recht damit, dass ausgerechnet June die Bestimmte ist, die den Fluch auf St. Gilberts aufheben wird? Und zwar im Tausch gegen ihre große Liebe ...
Inhalt: June hat es auch in diesem Jahr geschafft: Sie hat ein Stipendium für Saint Gilberts erhalten. Doch neben der allgemeinen Geheimniskrämerei, die June bereits kannte, sind die Auflagen für das Stipendium in diesem Jahr noch viel höher - denn scheinbar schwebt sie in großer Gefahr.
Genau das sagt Junes Tante schon lange und hätte ihre Nichte am liebsten sofort von der Schule genommen. Denn was andere als verrückt empfinden, ist für diese normal: sie macht Prophezeiungen, "sieht" Dinge, weiß mehr als andere.
Auch June scheint diese "Gabe" zu besitzen - oder sind die ganzen Gerüchte rund um die Verschwundenen von Saint Gilberts ihr zu Kopf gestiegen? Auf einmal sieht sie Gestalten - und hört diese seltsame Stimme.
Meinung: Rabenherz konnte mich mit seinem Klappentext absolut neugierig machen. Der Prolog versetzt den Leser sofort in die richtige Stimmung und schafft eine düstere Atmosphäre, ehe in die Gegenwart eingeführt und die Protagonistin June vorgestellt wird.
Schnell wird deutlich, dass June "anders" ist, laut ihrer Tante Phoebe eine Gabe hat. Solche übernatürliche Phänomene, Bedeutungen von Tarotkarten und weitere ziehen sich durch das gesamte Buch als "erklärende" Informationen, die teils aber auch verwirren anstatt aufzuklären.
Erst langsam fand ich mich in der Welt von June zurecht, die in Ich-Perspektive erzählt. So baute sich eine Verbindung sehr schwer auf und ich hatte Mühe, ihre Emotionen zu fühlen. Alles passierte etwas "abgehackt", was es mir zusätzlich erschwerte und ich stets das Gefühl hatte, etwas verpasst zu haben, so fühlte sich die stetige "Warnung" vor Gefahr auch nicht wirklich bedrohlich an.
Zögerlich konnte ich mich in "Rabenherz" einfinden, spekulierte über die drei männlichen Neuankömmlinge an der Schule und verfolgte die alten Tagebucheinträge des "Rabenlords", die immer wieder zwischen Junes Kapitel eingefügt wurden und wollte hinter das Geheimnis kommen. So stieg die Spannung langsam, aber dennoch kontinuierlich an, die Warnungen für June werden mehr und meine Spekulationen nahmen zu.
Das Ende ging mir dann beinahe etwas zu schnell, plötzlich war das Buch zu Ende und ich kann nur hoffen, dass die übrigen Fragen im Abschluss der Dilogie beantwortet werden - denn ich habe definitiv mehr Fragen als Antworten.
Urteil: Der Einstieg in "Rabenherz" fiel mir nicht sehr leicht, das Einfinden in der Geschichte und den Mysterien haben es mir schwer gemacht, mich voll und ganz auf das Buch einzulassen. Nach dieser Anfangsphase konnte ich die zunehmende Spannung jedoch genießen und fieberte zum Ende hin sogar mit Protagonistin June. Sehr sehr gute 3 Bücher für die Geheimnisse rund um Saint Gilberts.
Die Reihe: 1. Rabenherz 2. Rabenkuss (September 2016)
Puh, gerade habe ich "Rabenherz" beendet und dacht nur: Wie? Das kann doch noch nicht das Ende gewesen sein?
Anscheinend handelt es sich bei dem Jugendbuch um den Auftakt einer Reihe, was ich vorher nicht wusste. Schön und gut. Doch leider hatte ich nicht das Gefühl, dass der Roman in sich geschlossen wäre. Was soll die Haupthandlung sein, die mit dem Ende geschlossen wird? Die Liebesgeschichte zwischen der Ich-Erzählerin June, eigentlich Juniper Adams, und ihrem Schwarm? Ich hatte da leider nicht den Eindruck, dass sie rund ist oder dass dies ein sinnvolles und logisches Ende für einen ersten Abschnitt der Reihe ist.
Man merkt, die Geschichte lässt mich irgendwie unzufrieden zurück. Nicht nur der Handlungsbogen, auch die Figuren und ihr widersprüchliches Verhalten haben mich leider etwas (und hin und wieder auch mehr) genervt. Ich hatte das Gefühl, dass ich keinen Zugang zum Roman finde, obwohl dieser flüssig geschrieben ist, als wäre er in einer Sprache, die ich nicht verstehe. Und nein, ich denke nicht, dass es daran liegt, dass ich mit 37 zu alt bin und nicht zur Zielgruppe gehöre.
Denn nicht nur die jugendliche Protagonistin schien mir wenig durchdacht und nicht nachvollziehbar zu handeln - ich dachte manchmal: Warum denkt sie nie nach? Angeblich soll sie doch so klug sein? Warum benutzt sie nicht ihren Verstand? -, es erging mir leider auch so mit den Stiftungsmitgliedern, die June ein Stipendium für das angesehene Saint Gilberts Internat geben und sie vor einer Gefahr warnen. Aber als jemand plötzlich wirklich eine Gefahr sieht, finden sie alles lächerlich und versuchen alles im Keim zu ersticken bzw. unter den Teppich kehren. Auch Tante Phoebe mit ihren Visionen und Orakelkeksen, die vor einer Gefahr warnen, ist mehr als unstet in ihrem Verhalteb. Mal will sie June von ihrer Schule um jeden Preis fern halten, mal drängt sie ihre Nichte, zur Schule zurückzukehren und auf den Ball zu gehen. Und am nächsten Tag warnt sie sie erneut vor Gefahren für ihr Liebesglück, die auf dem Ball auf sie lauern. Ach ja, dass ALLE sechszehnjährigen Schüler hysterisch wegrennen, wenn bei einem Ausflug in einen angeblich verfluchten Park (was aber irgendwie niemand glaubt) ein Mädchen genau bei Sonnenuntergang bei einem Grab in Ohnmacht fällt, ist ja toootal logisch und nachvollziehbar. Und dass keiner auf die Idee kommt, ihr zu helfen, auch. Schließlich hat ja nur das Mädchen, das in Ohnmacht fällt, eine unheimliche Wahrnehmung der übersinnlichen Art. *Ironie aus*
Es mag sein, dass die Figuren gute Gründe für ihr Handeln haben, leider hat die Autorin sie uns Lesern nicht verraten. Für mich bleibt die Geschichte ein Buch mit sieben Siegeln und es hilft leider auch nicht, dass dann auch noch Geschichten über verschwundene Jungen in den letzten Jahrhunderten, Prophezeiungen aus dem 15. Jahrhundert, Tante Phoebes Visionen und Orakelkekse und eine undurchsichtige Gilde der Wise Fellows mit ihren nie erklärten Regeln und Statuten und Andeutungen von Gefahren daherkommen. Im Gegenteil.
Klappentext: Als June ein Stipendium für die St. Gilberts High School erhält, geht ihr sehnlichster Wunsch in Erfüllung. Nur ihre Tante ist nicht begeistert. Sie warnt vor einem uralten Fluch und sieht eine dunkle Gefahr über St. Gilberts aufsteigen. Doch June hat andere Sorgen: Sie hat sich Hals über Kopf in Jacob verliebt, was alles andere als unkompliziert ist. Außerdem taucht immer wieder ein unheimlicher Rabe in ihrer Nähe auf und verfolgt sie sogar bis in ihre Träume. Und plötzlich geschehen tatsächlich merkwürdige Dinge in dem alten Schulgemäuer. Hatte Tante Phoebe etwa recht damit, dass ausgerechnet June die Bestimmte ist, die den Fluch auf St. Gilberts aufheben wird? Und zwar im Tausch gegen ihre große Liebe. "Rabenherz" ist der erste Band der "Raben-Saga" von Anja Ukpai, die am Ende eine Dilogie darstellt.
Schon der Einstieg in den Roman sorgt für gruselige Momente, die sogleich die Neugierde des Lesers wecken. Man ist sofort begierig zu ergründen, was hinter den geheimnisvollen Ereignissen steckt und lässt sich daher sogleich von der Geschichte gefangen nehmen.
Auch der weitere Verlauf ist herrlich spannend und besticht mit einer tollen Geschichte, die weder vorhersehbar noch bereits bekannt erscheint. Seite um Seite wussten mich daher zu fesseln und ich ließ mich nur allzu gerne in das englische Internat St.Gilberts entführen. Man kann förmlich durch die Seiten fliegen, so sehr packte mich diese Geschichte, weshalb die Seitenanzahl letztendlich viel geringer erschien, als sie tatsächlich ist.
Besonders begeistert hat mich die Atmosphäre. Die passt einfach hervorragend zu dem englischen Setting, das in mir irgendwie Behaglichkeit hervorrief und ich mich daher voller Begeisterung unter eine Decke kuscheln und eine Tasse Tee genießen ließ. Dabei ist diese unter all jener Behaglichkeit ausnehmend düster, geheimnisvoll, romantisch und einnehmend. Einfach eine gelungene Mischung, die zu aufregenden Schmökerstunden einlädt und man das Buch vor Beendigung einfach nicht mehr aus der Hand legen möchte.
Die Hauptprotagonistin June ist für mich ein weiteres Highlight dieser Geschichte. Sie wirkt herrlich normal, aber dennoch sehr besonders. Ihre Art erscheint sehr einnehmend und es macht stets Spaß, das Abenteuer mit ihr zu durchleben. In meinen Augen hätten wir gerne noch mehr Zeit verbringen können.
Der Schluss kommt regelrecht abrupt. Zwar ohne fiesen Cliffhanger, aber dennoch recht plötzlich. Doch die vielen kleinen Andeutungen und die offenen Handlungsstränge lassen mich nach mehr lechzen, weshalb ich nun umso gespannter auf den abschließenden Band bin, der mir hoffentlich genauso viele Lesespaß beschert wie "Rabenherz" es vermochte.
Fazit: Spannend, atmosphärisch und wunderbar geheimnisvoll. "Rabenherz" ist das ideale Buch um sich an düsteren, kalten Tagen zum Schmökern unter eine Decke zu verkriechen und die Geschichte bei einer Tasse Tee typisch englisch zu genießen.
June hat es geschafft, sie ist Stipendiatin an der altehrwürdigen St Gilberts High. Seit Jahrhunderten ranken sich die wildesten Geschichten um das alte Schulgemäuer. Doch mag es vielleicht wirklich stimmen, dass ein Fluch auf St. Gilberts und seinen Schülern liegt? Junes hellsichtige Tante Phoebe ist zumindest fest davon überzeugt, dass ihre Nichte in großer Gefahr schwebt. Und kaum ist sie in das neue Schuljahr gestartet, sieht sich June tatsächlich den merkwürdigsten Ereignissen gegenüber...
Vor den Toren Londons, im nebelverhangenen Little Lixton warten düstere Geheimnisse darauf, gelüftet zu werden! Die Stimmung ist geheimnisvoll und der berüchtigte Mortlock Park, in dessen Wald immer wieder Menschen verschwinden, lässt den Leser eine Gänsehaut spüren. Genauso rätselhaft wie die Parkanlage ist ihr dazugehöriges Internat St. Gilberts. Hinter jeder brüchigen Mauerecke scheint sich ein Mysterium zu verbergen. June liebt diese Schule mit all ihren verstaubten Regeln, weshalb sie sich unheimlich freut, als sie das heiß begehrte Stipendiat des Internats erhält. Doch nicht alle sind von den neusten Entwicklungen begeistert: June's Tante Pheobe, die Esoterik lebt und liebt, glaubt, dass ein Unglück geschehen wird und June in großer Gefahr schwebt.
Obwohl June die Bedenken ihrer Tante im Hinterkopf behält, lockt sie ihre Neugierde und man tritt gespannt mit ihr das neue Schuljahr an. Während dieser ersten Semester an der St. Gilbert ereignen sich eine Menge seltsamer Zwischenfälle die wiederum unzählige Fragen aufwerfen. Es hat mir unheimlich Spaß gemacht zu rätseln und zu grübeln, welche Geheimnisse sich hinter all den Vorkommnissen verbergen. Gelüftet wird in diesem ersten Band allerdings noch recht wenig, der spannende Showdown erstreckt sich anscheinend über den Folgeband, weshalb ich diese Dilogie selbstverständlich fortsetzen werde! Für das besonders sympathische Flair der Geschichte sorgen unter anderem Figuren wie die ehrgeizige und neugierige Protagonistin June selbst, ihre Tante Pheobe, berühmt für ihre selbstgebackenen Orakelkekse, der ganze Rest dieser liebenswerten Familie und der engagierte Lehrer Mr. Winston.
Einige andere Nebenrollen verloren sich allerdings....
Rabenherz hat für mich von der Geschichte her richtig gut angefangen. Ein Mädchen auf einem Internat verliebt sich in einen Jungen, der irgendwie ein bisschen geheimnisvoll ist. Nebenbei gehen andere geheimnisvolle Dinge vor sich, die man sehr lange nicht versteht und am Ende ist June in ein riesiges uraltes Netz verstrickt, dessen Teil sie ungewollt geworden ist.
June ist mir dabei sehr sympathisch geworden. Sie ist klug, sogar Klassenbeste, selbstbewusst, aber von Jungs trotzdem immer ein bisschen angetan. Die drei neuen Jungen an der Schule, von denen einer June näher sein soll, als sie es selbst weiß, sind allesamt gut gelaunte, witzige Typen, die sich nicht einschüchtern lassen. Ich habe June gerne durch die Schule begleitet und mitgerätselt was vor sich ging, was der ständige Rabe am Fensterbrett bedeutet. Ist der Rabe ein Mensch? Ist sie selbst ein Rabe? Will er sie umbringen?
Gehapert hat es bei mir dann allerdings im Storyverlauf, denn Geschichte ging ab einem Punkt irgendwie nicht mehr weiter und es gibt so viele Fragen, die unbeantwortet bleiben. So lässt mich das Buch eher unbefriedigt zurück. Es gibt wenige, kleine Geheimnisse, die aufgedeckt wurden, aber das große Ganze fehlt noch und so hält sich meine Begeisterung in Grenzen. Dennoch ist das Buch sehr gut geschrieben. Ich flog nur so über die Wörter auf meinem Kindle. Das Buch liest sich flüssig und sehr angenehm.
Fazit
"Rabenherz" von Anja Ukpai ließ mich mit vielen Fragen zurück. Es gibt viele Geheimnisse auf Saint Gilberts, die nicht aufgedeckt wurden, weshalb mich das Buch eher unbefriedigt zurück lässt. June, die ein Teil von etwas ganz Großem ist, ist ein sehr kluges und aufgewecktes Mädchen, das sich nicht scheut, Sachen auf den Grund zu gehen. Rabenherz ist geheimnisvoll und vielleicht auch ein bisschen düster, denn was steckt dahinter, wenn die Schüler nicht ohne Aufsichtsperson durch den Wald gehen dürfen? 3/5 Punkte.
Cover: Hauptsächlich in blau-schwarz gehalten. Ein kleiner Hingucker sind die Raben, die das Mädchen umgeben, so dass es aussieht als würde sie ein Kleid tragen auf den ersten Blick. Bei genauerem Hinsehen erkennt man dann die Raben.
Zum Buch: Der Prolog macht sofort neugierig auf den Rest der Geschichte. Ein gut verständlicher und flüssiger Schreibstil. Die kurzen Textauszüge vor den Kapitel machen noch neugieriger und geben interessante Hintergrundinformationen.
Protagonisten: June ist eine sehr ehrgeizige Schülerin, das sich so gut es geht an die Regeln hält ohne ihre rebellische Ader zu vernachlässigen. Auch wenn sie ein Familienmensch ist, ist ihre Tante ihr doch ab und zu unangenehm, was sie noch bodenständiger macht. Tante Phoebe ist sehr sympathisch. Die kleinen Verrücktheiten machen ihren Charme aus. Jacob ist anfangs zurückhaltend und man weiss nicht wie er zu June steht. Doch nach anfänglichen Schwierigkeiten zeigt er seine freche, humorvolle Seite und man beginnt ihn etwas mehr zu mögen. Da das Leben nicht nur in eine Richtung geht, auch nicht in Geschichten, ist er mal nett und dann verhält er sich wieder merkwürdig und man weiss nicht genau was dahinter steckt.
Meine Meinung: Die Geschichte ist gut und interessant. Jedoch schwankt man im Lesevergnügen immer hin und her. Es gibt Stellen die die Neugierde aufbauen und es sich stimmungsmäßig, doch der letzte Schritt fehlt mir immer etwas, um das Gefühl beizubehalten. Es hat mich unterhalten können, doch überraschend war es weniger. Ganz umhauen konnte es mich nicht. Die Idee mit den Raben und wie sie in eine solche Geschichte passen würden, fand ich wirklich klasse. Trotz allem bin ich neugierig auf den zweiten Teil.
Natürlich möchte ich wieder zuerst auf das Cover eingehen. Als ich das Cover gesehen habe, dachte ich mir sofort 'das musst du lesen'! Ich finde es ist absolut sehenswert und macht einen geheimnisvollen Eindruck.
'Rabenherz' ist der grandiose Auftakt zu einer absolut spannenden Story. Die Autorin hat einen wunderbar flüssigen und spannenden Schreibstil, der mich sofort gefesselt hat. Die Story ist actionreich und man findet keinerlei langatmige oder langweilige Szenen was dazu führt, dass man das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen möchte. Ebenso ist die Geschichte sehr geheimnisvoll und man findet einige Überraschungen, mit denen man nicht gerechnet hat.
Die Charaktere haben einfach geniale Persönlichkeiten. Die Protagonistin Juniper Adams - kurz June - ist eine begabte Schülerin, die es mit ihrem Schicksal alles andere als leicht hat. Doch sie hat eine wundervolle beste Freundin - Emma - und eine ziemlich verrückt wirkende Tante - Phoebe - die sie lieben und unterstützen. Oder auch versuchen, sie aus dem Schlamassel, der ihr Schicksal ist raus zu halten. Wie das genau aussieht müsst ihr allerdings selbst heraus finden ;)
Ich kann es kaum erwarten 'Rabenkuss' - Teil 2 der Reihe - zu lesen.
Fazit:
Die Autorin hat meiner Meinung nach mit 'Rabenherz' wirklich gute Arbeit geleistet, denn es ist definitiv eine wahnsinnig tolle Geschichte, die Lust auf mehr macht. Daher ist dieses Buch auch eine absolute Leseempfehlung. Also ran an die Bücher und los geht's mit Junes Abenteuer!
Der Titel hatte mich direkt gepackt, allerdings sind meine Erwartungen nicht ganz erfüllt worden. Die Charaktere sind gut beschrieben. Die Protagonistin June ist sehr sehr symphatisch. nhaltlich ist die Geschichte zwar gut, aber der Schreibstil konnte mich nicht wirklich fesseln. Mir erschien der Text teilweise zusammenhanglos und zu abgehackt, ich konnte mich aufgrund des Erzählstils nicht wirklich in die Geschichte hineinfühlen.
Zudem passiert in dem Buch irgendwie fast nichts. June fällt immer wieder in Ohnmacht und sieht komische Dinge aber heult die ganze Zeit nur herum (sorry für die Ausdrucksweise). Fessenlde Passagen waren viel zu schnell vorbei und man kam nicht in diesen Lese-Flow, die einen zwingt das Buch zu verschlingen. Die Geschichte ist nicht schlecht und die Idee finde ich sehr schön, aber fesseln konnte mich das Buch nicht so sehr wie erhofft. Das Ende war auch etwas enttäuschend. Es war kein direkter Cliffhanger. Das Buch war einfach zu Ende und es ist im groben Nichts wirklich passiert. Die meisten Fragen, die aufgeworfen wurden, bleiben unbeantwortet. Der 2. Teil muss also höchstwahrscheinlich noch gelesen werden. :)
Ok, als ich das Buch zu Ende gelesen hatte, dachte ich mir, wie kann das schon fertig sein!? Ist echt ein gutes Buch; es ist flüssig geschrieben; man möchte es nicht weglegen, aber das es schon hiermit fertig ist, ist schon schade. Man möchte nämlich viel mehr wissen! Viele Dinge werden gar nicht (richtig) erläutert!
Aus den Tagebüchern des Rabenlords Sonntag, 05.September (im 600. Jahr n.V.)
Ich habe sie gesehen. Sie ist wunderschön. Und sie ist so begabt. Irgendetwas ist an ihr. Etwas Geheimnisvolles, Unergründliches. Ich kann es nicht beschreiben. Ich möchte hinaus und sie ansehen. Die ganze Nacht. Sie ansehen bis zum Morgengrauen.
Diese Tagebuchsausschnitte sind mir oftmals ein Rätsel... Manchmal komm ich einfach nicht richtig mit oder verstehe etwas nicht...vieles bleibt einfach im Verborgenem.