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Club der letzten Wünsche

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»Vor nicht allzu langer Zeit hatte ich im Kindergarten Würmer gegessen und anderen Kindern meine Schippe über den Schädel gezogen, und jetzt lag ich in einem Bett in einem Krankenhaus mit einem Tumor in meiner Lunge.« Jesslyn wird sterben. Aber nicht, bevor sie nicht unter freiem Himmel geschlafen, das Meer gesehen, sich verewigt hat. Und nicht, bevor sie nicht die ganz, ganz große Liebe getroffen hat. Gemeinsam mit ihren Freunden erfüllt sich Jesslyn ihre letzten großen Wünsche.

288 pages, Paperback

Published February 1, 2017

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Displaying 1 - 11 of 11 reviews
Profile Image for Weinlachgummi.
1,040 reviews45 followers
September 22, 2018
Club der letzten Wünsche, ein sehr aussagekräftiger Titel, der mich sogleich angesprochen hat. Der erste Satz lautet: Ich wünschte mir, die Sonnenstrahlen könnten meine Eingeweide wärmen. Klingt etwas strange, aber ich mag so etwas. Meine Erwartungen waren, vor allem eine emotionale Geschichte zu lesen, die mich bewegt. Leider konnte dies das Buch nicht ganz schaffen.

Ich bin eine abstoßende Ruine, der klägliche Rest meiner Selbst, der immer mehr in sich zusammenfällt. Seite. 41

Cover und Titel finde ich passend und schön. Beides harmoniert gut miteinander. Und durch die Farbwahl hat es für mich etwas leichtes und wirkt nicht so drückend. Bei jedem neuen Kapitel befinden sich Sterne, sowie der auf dem Cover.
Zum Inhalt: Jesslyn ist erst 19 Jahre alt, weiß aber, ihr Leben hat ein Verfallsdatum. Ein Datum, das immer näher rückt. So kommt es, dass sie und ihr Bruder eine Liste schreiben. Mit lauter Dingen, die sie noch erleben will. Doch dies ist gar nicht so leicht, wenn man kaum atmen kann und die Metastasen einen zerfressen. Ob sie es schafft, alle Punkte abzuhacken?

Erzählt wird die Geschichte aus der Ich-Perspektive von Jesslyn. Hin und wieder wechselt die Perspektive zu James, dort wird aber aus der Sicht eines Erzähler erzählt. Dies fand ich etwas schade. Der Schreibstil hat mir so weit gut gefallen. Das Buch lies sich gut lesen. Die Wortwahl passte zu einer Gruppe von Jugendlichen. Leider schaffte es die Autorin nicht, mir die Emotionen der Charaktere richtig nahe zu bringen. Das Thema Krebs und Sterben ist natürlich ein sehr trauriges Thema, welches einen leicht emotional aufwühlen kann. Doch für mich waren die Ausführungen oft nicht ausreichend und die Zeitsprünge zu lange. Ich hatte öfters das Gefühl, etwas nicht mit bekommen zu haben. Dinge wurden angesprochen, verliefen sich dann aber wieder. Gegen Ende wird es dann so richtig traurig. Aber für mich wirkte es leider zu gewollt.

Mein ganzes Leben lang hatte ich so getan, als wäre Schmerz eine Art Nebenwirkung des Lebens. Dass er einfach dazugehört und man ihn in Kauf nehmen musste. Seite 17

Zu den Charakteren. Jesslyn, die Protagonistin war mir gleich sehr sympathisch. Sie spricht aus was sie denkt und macht einfach ihr eigenes Ding. Wie sie dann ihre Situation meistert, fand ich auch ganz toll. Sie ist sehr stark, aber auch frech und dickköpfig. Die anderen Charaktere in dem Buch waren für mich nicht so greifbar. Die Autorin hat ihnen zwar einige Eigenschaften verpasst, aber da fehlte einfach etwas. Aber bei so wenig Seiten ist eine größere Charakterisierung auch schwer.

Die Geschichte umfasst nur 288 Seiten. Und dies war für mich eindeutig zu kurz. Die Idee und auch der Entwurf der Charaktere hat mir sehr gut gefallen. Doch vieles ging einfach zu schnell. Mir fehlten Aufklärungen und Begründungen. Warum hilft ein Arzt, der jeden Tag mit sterbenden Menschen zu tun hat, ausgerechnet ihr in seiner Freizeit. Wie sieht es mit der Krankenversicherung aus. Was genau war da mit der Schwester und was mit der Vorstrafe. Um nur ein paar Dinge zu erwähnen, die für mich nicht ganz rund waren. Die Geschichte an sich ist schön, doch das Gerüst fehlte mir. Die Substanz.

Fazit:
Ein trauriges und emotionales Thema.
Die Geschichte war für mich nicht ganz rund, ein paar Seiten mehr und die Geschichte wäre großartig geworden.
Profile Image for Marie Käfer.
273 reviews10 followers
April 19, 2017
Jesslyn hatte es weder in ihrer Kindheit leicht, noch in der Gegenwart, denn mit 19 Jahren erkrankt sie an Lungenkrebs und hat fortan nur noch sehr wenig Zeit. Der Plot hörte sich für mich sehr vielversprechend an. Ich lese gerne Geschichten, in denen es um das bittere Schicksal einer Person geht. Ich mag es die Emotionen eben dieser Figur anzunehmen und mit ihr zu verschmelzen. Ich mag den Schmerz, den diese Geschichten, wenn sie gut geschrieben sind, in mir auslösen. "Club der letzten Wünsche" erinnerte mich sehr stark an die Serie "Club der roten Bänder". Zumindest vom Titel her. Ich bemerkte während des Lesens auch ein Paar Parallelen, die mich nicht weiter gestört haben, ich die Tatsache, dass es sie gibt, dennoch erwähnen möchte.
Mein größtes Problem bei diesem Buch: Jesslyn ist eine sehr anstrengende Person. Sie verhält sie absolut nicht ihrem Alter entsprechend, sondern eher wie ein pubertierendes, 12-jähriges Mädchen. Wenn sie den Krankenschwestern die Zunge raussteckt, hatte ich immer das Bedürfnis, sie zu rügen und ihr zu sagen, sie soll sich bitte mal zusammenreißen. Ich konnte mich zu keiner Zeit mit ihr identifizieren und habe mich eigentlich nur über sie geärgert, weil sie einfach frech ist. Als Leser bekommt man zwar immer mal wieder einen Einblick in ihre ziemlich schwere Kindheit, die meines Erachtens aber dennoch keine Entschuldigung ist, sich so zu benehmen, wie sie es tut. Auch die von Tamy Fabienne Tiede ausgewählte Ich-Erzählweise, die ich favorisiere, weil ich mich so eigentlich besser mit der Hauptfigur identifizieren kann, konnten nicht bewirken, dass ich mich zu irgendeinem Zeitpunkt mit Jesslyn angefreundet habe. Sie war mir die ganze Zeit ein rotes Tuch.

»Es war schon irgendwie absurd. Ab dem Moment, ab dem meine Tage gezählt waren, fing mein Leben erst richtig an.«
Zitat aus: "Club der letzten Wünsche"

Bedauerlicherweise kann ich auch über den Verlauf der Geschichte nichts Positives sagen. Für mich stand die Liste im Fokus. Jedoch dauert es eine ganze Zeit, bis diese überhaupt geschrieben wird. Bis zur Vollendung bleibt schließlich nicht mehr ganz so viel Zeit, was sich bemerkbar gemacht hat. Vieles kam mir zu abgehackt rüber. Da und von der Liste an sich hätte ich mir mehr gewünscht.
Die Beziehungen der einzelnen Figuren zueinander haben mir jedoch ganz gut gefallen und die Tatsache, dass ihre Freunde für Jesslyn da waren und sie zu jeder Zeit unterstützt haben ebenso.
Die Beziehung zu James hingegen konnte ich nicht verstehen und nicht nachvollziehen. Jesslyn ist die ganze Zeit kratzbürstig, aber bei James ist sie dies plötzlich nicht? Das ging mir leider alles zu schnell und war mir auch zu utopisch, wie viele Dinge, die in "Club der letzten Wünsche" vorkommen. Die Autorin hat mir an einigen Stellen zu viel des Guten präsentiert. Zu viel Kitsch, zu viel erzwungene Trauer und zu viele Klischees wurden bedient. Ich habe besonders bei einer Stelle die Augen verdreht, weil es wirklich viel zu viel war.

Achtung! Spoiler!

Um nur mal eine Szene zu nennen: Jesslyns beste Freundin Yuliya ist schwanger. Im sechsten Monat. Dass ihre beste Freundin das nicht gesehen, bzw. gemerkt hat, fand ich schon seltsam. Ich habe an dieser Stelle noch gedacht, dass Yuliya jetzt bestimmt zu Jesslyn sagen wird, da es ein Mädchen ist, wird sie es nach ihr benennen und ich behielt - leider - Recht. Das ist mir zu viel Klischee. Entschuldigung.

Spoiler Ende!




Das Ende hat mich dann doch noch etwas gnädiger stimmen können, da ich die Idee, die Jesslyn letztendlich umgesetzt hat, richtig gut fand und auch sehr emotional hätte werden können, doch nachdem ich die restlichen 250 Seiten auf eine Gefühlsregung meinerseits gewartet hatte, war es dort dann leider auch zu spät.


Fazit:
"Club der letzten Wünsche" setzt sich mit einem ernsten Thema auseinander. Die Gefühle, die eine solche Geschichte in dem Leser auslösen sollten, kamen bei mir jedoch nicht an, was zum größten Teil an der Hauptfigur lag. Mit ihr kam ich leider überhaupt nicht zurecht.
Die Idee des Buches hat mir sehr gut gefallen und hatte sehr viel Potenzial, welches leider nicht genutzt wurde.

© www.mybooksparadise.de
Profile Image for Samira El-Ghazi.
25 reviews32 followers
April 26, 2017
Inhalt
Schon in der Vergangenheit hatte Jesslyn es nicht immer leicht, doch das ganze wird durch ihre Diagnose getoppt. Jesslyn hat Krebs. Unheilbar.
Aber so leicht lässt sie sich nicht davon unterkriegen. Nicht bevor sie alle Punkte auf ihrer Liste erlebt hat...

Meinung
Als ich in der Buchhandlung zum ersten Mal auf das Buch gestoßen bin, ist es mir sofort aufgefallen.
Die Farben des Covers sind wunderschön und der Titel hat mich gleich an "Club der toten Dichter" und "Club der roten Bänder" erinnert - Zwei Dinge, die ich liebe.
Die Geschichte an sich ist wohl nichts Neues und findet man ziemlich häufig in den Büchern momentan. Aber was ein Buch mit einer solchen Geschichte ausmacht, ist die Umsetzung.
Und ich war sehr gespannt, ob die Autorin mich in dieser Hinsicht überzeugen kann.
Anfangs bin ich nicht wirklich mit der Protagonistin Jesslyn und ihrem Verhalten warm geworden.
Sie hat sich relativ kindisch verhalten, besonders in Bezug auf ihre Krankheit.
Auch ihr Umgang mit dem Umfeld, dem sie ständig abwehrend, zwischendurch unfreundlich, wenn nicht sogar etwas überheblich, begegnete, hat mich gestört.
Ich finde, dass die Autorin hier ein klares Bild von Jesslyns Charakter vermitteln wollte und sich zu Beginn etwas zu sehr auf ihre Idee von Jesslyn fixiert, ihr durch das Schreiben die freie Entfaltung genommen hat.
Außerdem war das Verhältnis zwischen den Ärzten und Jesslyn, bzw. den Familienmitgliedern, für mich sehr unrealistisch. Die Situation, in die sich Jesslyn durch ihr Unwissen gebracht hat, ist meiner Meinung nach sehr unwahrscheinlich, daher las ich mit Skepsis weiter.
Nach diesen anfänglichen Schwierigkeiten hat mich die Geschichte doch noch positiv überraschen können.
Ich habe die Charaktere näher kennengelernt, die mir so immer vielfältiger erschienen.
Die kleinen Überraschungen von Jesslyns Freunden waren einfach wundervoll und ich habe gemerkt, dass sich immer wieder ein Lächeln auf die Lippen gestohlen hat.
Und auch die unterschiedlichsten Gefühle sind vermittelt worden.
Ich konnte Jesslyn und ihre Sichtweise verstehen, was mich nur noch emotionaler zurück gelassen hat.
Ich hätte wirklich nicht gedacht, dass mich der Schluss so berühren würde.
Ich hatte Tränen in den Augen und war teilweise überwältigt von den letzten Seiten.
Und ich hatte das Gefühl, dass die Autorin zum Ende hin erst wirklich aufgeblüht ist.
Damit konnte ich ihr den holprigen Anfang auch wieder verzeihen ;)

Gestört hat mich jedoch, dass die Autorin ständig etwas nebenbei angesprochen hat, das wahrscheinlich eine gewisse Bedeutung haben sollte, sie aber weiter nicht ausgeführt hat (z.B. kleine Familiengeheimnisse, die wohl nie aufgedeckt werden)  - vermutlich weil das Buch sonst zu lang gewesen wäre. Ich finde, sie hätte sich da mehr auf das Wesentliche konzentrieren sollen: Sie hat einfach zu viele Ideen gehabt, ohne sie wirklich umzusetzen, dabei gilt manchmal: Weniger ist mehr.

Fazit
"Der Club der letzten Wünsche" war ein wunderbares Buch mit einer emotionalen Geschichte.
Durch den Schreibstil der Autorin habe ich währenddessen jedoch meine Schwierigkeiten gehabt, wodurch die Lesefreude leider etwas gemindert wurde.
Nach dem Beenden war ich einen kurzen Moment regungslos, da mich das Ende voller Gedanken zurückgelassen hat und das zeigt mir, dass trotz allem viel Positives in diesem Buch steckt.
Insgesamt lohnt es sich, die Geschichte zu lesen. Man sollte jedoch keines der atemberaubenden Meisterwerke, wie es viele aus diesem Genre gibt, erwarten. :)

Profile Image for Nicole Gozdek.
Author 8 books55 followers
February 5, 2017
Ein berührender Roman über Krankheit, Freundschaft und Liebe, Leben und Tod.

Was soll ich euch über dieses Buch erzählen? Ich hatte die Geschichte bereits im Rahmen des Piper Schreibwettbewerbs erzaehlesuns2 gelesen, den Tamy Fabienne Tiedemann gewonnen hatte. Ich wusste also, was mich erwartet, dennoch hat sie mich genauso berührt wie beim ersten Mal.

Der Roman erzählt die Geschichte von Jesslyn, einer jungen Frau, beinahe noch ein Mädchen, das wenige Wochen nach ihrem Schulabschluss erfährt, dass sie Lungenkrebs hat. In einem Alter, in dem für andere das Leben erst richtig anfängt, muss sie sich mit dem Sterben beschäftigen - und weigert sich zunächst. Da ist sie ziemlich dickköpfig.

Die Ich-Erzählerin ist kein leichter Charakter. Sie beschreibt sich selbst als ständig unpassend. Sie ist abweisend, frech, häufig fies, ein ätzendes Miststück, das sich nicht schert, was andere über sie denken. Und gleichzeitig ist sie verletzlich, sogar zutiefst verletzt. Die harte Schale ist ein Schutzpanzer, den sie sich durch ihre Kindheit und Jugend zugelegt hat. Erscheint sie am Anfang vielleicht noch schroff, so verfliegt es, als wir sie besser kennen lernen.

Es ist auch kein leichter Roman. Wie auch, wenn es um Krebs, Krankheit und Tod geht? Es ist aber gleichzeitig auch ein Roman über das Leben, über Jess' Freundschaft zu ihrem Halbbruder Boomer und ihre beste Freundin Yuliya, über ihre Liebe zu James, über ihre Entscheidung, was das Leben lebenswert macht und ihre "Das-muss-ich-noch-dringend-machen-bevor-ich-an-Scheißkrebs-sterbe-Liste".

Die Idee ist nicht neu, wohl wahr, jedoch erfrischend und berührend erzählt. Doch die Geschichte lebt durch ihre Charaktere, die sehr lebendig und voller Eigenheiten sind, und durch die Ich-Erzählung aus Jess' Perspektive. Am besten lernen wir so natürlich Jesslyn und James kennen, doch auch die anderen Figuren schaffen es, sich heimlich ins Herz der Leser zu schleichen.

Warum ich nur 4,5 Sterne vergebe und keine 5? Ein kleines Manko bzw. einen Fehler hat das Buch (in der 1. Auflage) und solche Dinge fallen mir als aufmerksame Leserin auf und stören mich. Auf S. 31 wird von ihrem "jüngeren Halbbruder" gesprochen und auf S. 55 ist Boomer ca. 5 Monate älter. Aber ansonsten hat mir der Roman sehr gut gefallen.


PS: Und ja, Taschentücher solltet ihr besser parat haben. Das war nicht nur so dahingesagt.
Profile Image for Isabelle.
23 reviews2 followers
December 29, 2019
Club der letzten Wünsche, ein sehr aussagekräftiger Titel, der mich sogleich angesprochen hat. Das Cover finde ich schön und passend zum Titel. Die Farbwahl hat für mich etwas leichtes und wirkt nicht erdrückend. Der Schreibstil war sehr flüssig, es lies sich gut lesen.
Meine Erwartungen waren, vor allem eine emotionale Geschichte zu lesen, die mich bewegt. Leider konnte es dieses Buch nicht ganz schaffen.

Inhalt:
Jesslyn Bender erhält eine erschütternde Diagnose: Krebs. Sie will von der Krankheit nichts erfahren. Sie lässt die Behandlungen über sich ergehen und hofft das bald alles wieder besser wird. Sie verschließt sich allen Versuchen, sich aufzuklären zu lassen. Deshalb trifft es sie sehr hart, als sie hörte das der Krebs gestreut hat und sie nicht mehr heilbar ist. James, ein Krankenpfleger holt sie aus ihrem Tief und hilft ihr zu Leben. Er wird eines ihrer wichtigsten Bezugspersonen. Ihr Bruder Boomer und ihre beste Freundin Yulyia helfen ihr die letzten Monate, ihre letzten Wünsche zu erfüllen.

Mein Fazit:
Ich persönlich finde, das der Titel nicht ganz zu der Handlung passt. Die Wünsche von Jesslyn stehen mehr im Hintergrund. Zudem fand ich, das dass Buch erst in Richtung Ende emotionsvoll wurde. Das Buch hat 288 Seiten und dies war für mich eindeutig zu kurz. Ein paar Seiten mehr und die Geschichte wäre großartig geworden. Gut hat mir gefallen, das die Krankheit nicht verschönigt wurde.
February 9, 2020
Club der letzten Wünsche - das Buch fiel mir durch Zufall in die Hände, da es eine Spende für den Tierschutz war - ein Bekannter hat dieses Buch „ausgemistet“.
Gott sei Dank, denn sonst wäre dieses Buch an mir vorbei gegangen.

Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Ja, es war manchmal etwas zäh, aber alles in allem war es eine tolle Geschichte! Jesslyn hat Lungenkrebs und kommt anfangs mit der Diagnose nicht klar, verhält sich eher kindlich wenn es um die Behandlung geht - verständlich. Ich konnte mich total mit ihr identifizieren, weil ich in der Behandlung meiner Krankheit (Rheuma) mich auf oft verhalte, wie ein Kind, das seinen Willen nicht kriegt.
Ich denke, dass man das einfach macht um die Sache nicht zu sehr an sich ran zu lassen und sich nicht damit auseinander setzen zu müssen..

Sie findet ihre große Liebe James - mal ehrlich, die Sache mit dem mp3-Player war ja wohl super süß?! Man lernt ihren Bruder kennen, ihre beste Freundin und ebenso lernt man etwas über ihre Familiensituation, die für sie nicht einfach war. Umso schöner, dass sie in ihren Freunden und ihrem Bruder eine ganz eigene Familie gefunden hat! Die letzten Wünsche, die sie sich auf die Fahne geschrieben hat, möchte sie gern vor ihrem Tod noch erfüllt haben - daran setzen sie und ihre „Familie“ alles. Was sie von der Liste schafft, wie sie ihre Freunde am Ende sicherlich noch überrascht und wie viele Taschentücher ihr brauchen werdet, erfahrt ihr, wenn ihr „Club der letzten Wünsche“ lest :‘)
Profile Image for Laura.
312 reviews7 followers
February 13, 2021
"Club der letzten Wünsche" war perfekt für zwischendurch. Dadurch, dass die Kapitel relativ kurz waren, hatte ich richtige Wattpad-Vibes und konnte es schnell durchlesen. Der Schreibstil hat mir gut gefallen und die Geschichte war auch genau nach meinem Geschmack. Ich mochte Jesslyn die Protagonistin echt gerne und vor allem, wie sie sich entwickelt hat.
Profile Image for Jasmin.
225 reviews
September 30, 2022
Am Anfang des Romans war ich skeptisch. Die Protagonistin wirkte nicht sehr sympathisch und ich war mir nicht sicher in welche Richtung sich dieses Buch entwickeln wird. Doch von Kapitel zu Kapitel nahm die Geschichte langsam Fahrt auf und obwohl es einige Zeit gedauert hat bis der Club der letzten Wünsche wirklich zur Sprache kam, hat mich das Buch am Ende wirklich zu Tränen geführt.
Profile Image for Michaela.
169 reviews
March 5, 2017
Bevor Jess ins Krankenhaus kam, wurde ihr von ihrem Umfeld nur Verachtung entgegengebracht. Sie wurde als nichtsnutzige, freche Göre wahrgenommen und als Flittchen.
Sie ist kein einfacher Charakter. Sie ist sehr stur und treibt das Krankenhauspersonal mit ihrem Verhalten in den Wahnsinn, bis sie den Krankenpfleger James kennenlernt, dessen Grübchen sie ganz schwach werden lassen und der nach und nach ihre Mauern niederreißt.
Doch wie kann sie zulassen, dass er sich in sie verliebt, wo sie doch bald stirbt? Aber die Liebe geht ihre ganz eigenen Wege.

Die Geschichte wird hauptsächlich aus Jesslyns Sicht erzählt und nach und nach erfährt man mehr über ihre Kindheit und Jugend, die sie zu dem Menschen gemacht haben, der sie heute ist. Ihre Kindheit war schön, bis sich die Eltern trennten und ihre Mutter mit ihr in die Stadt gezogen ist. Nach und nach verschwand alles Schöne aus Jesslyns Leben. Ihr Vater ist inzwischen tot und ihre Mutter nur noch ein alkoholsüchtiges Wrack.

Während die Krankheit Jesslyns Körper immer mehr zerstört, erfährt sie durch ihre Freunde so viel Gutes und erlebt so schöne und besondere Momente, sodass sie ausgerechnet jetzt die schönste Zeit ihres Lebens verbringt. Ihr Körper kann zwar nicht geheilt werden, aber ihre Seele und sie gibt die Liebe und Freundschaft, die ihr entgegengebracht werden vielfach zurück und kommt dabei zur Ruhe.

Mir hat gut gefallen, dass der Verlauf von Jesslyns Krebserkrankung nicht beschönigt wird. Es wird deutlich wie schlecht es ihr geht und wie sie leidet, doch steht das nicht dauernd im Vordergrund, ist aber trotzdem allgegenwärtig, wie der Krebs in ihr. Aufgelockert wird die Geschichte durch die Liebesgeschichte, welche in die Handlung eingebettet ist. James ist ein wahr gewordener Teenietraum und lässt sicher die so manches Mädchenherz höher schlagen.

Leider haben der Klappentext und der Titel falsche Erwartungen bei mir geweckt. Die Liste der letzten Wünsche spielt zwar immer wieder eine Rolle, steht aber mehr im Hintergrund und die Erfüllung der Wünsche wird fast schon nebenbei und relativ kurz abgehandelt. Es gibt hier zwar einige schöne Momente, doch hätte ich mir das alles etwas ausführlicher gewünscht.
Vielleicht hat mich deshalb die Geschichte nicht so in ihren Bann gezogen. Ich habe sie gerne gelesen, würde sie aber vor allem jugendlichen Leserinnen empfehlen.
Profile Image for Nadine.
94 reviews9 followers
February 8, 2017
Eine wunderschöne Geschichte die einem vermittelt, das es nicht wichtig ist wie viel Zeit man hat, sondern das man sie mit Menschen verbringt die man liebt. Das Ende rührt einen zu tränen.
Displaying 1 - 11 of 11 reviews

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