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Chas Riley #4
Eisnattern
Hamburg, kurz vor Weihnachten. Irgendwer verprügelt Obdachlose, die Männer liegen mal mehr, mal weniger bewusstlos in den Ecken des idyllischen Karolinenviertels. Dann verschwindet ein Teenagerpärchen. Staatsanwältin Chas Riley kriegt währenddessen zweimal Höchststrafe: Urlaub und Besuch von ihrer Mutter. Sie ermittelt trotzdem, findet ein uraltes Labyrinth – und hochmoderne Verwahrlosung.
- GenresCrime
224 pages, Mass Market Paperback
First published September 26, 2012
About the author
Simone Buchholz
30 books61 followersSimone Buchholz is a German author, best known for her crime fiction.
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Community Reviews
Displaying 1 - 7 of 7 reviews
September 24, 2016
Oh du fröhliche
Staatsanwältin Chastity Riley ist keine große Freundin der Weihnachtstage. Gerade jetzt jedoch sagt der Chef, dass Urlaub dazu da ist, ihn zu nehmen. Chas tritt ihre 11 Tage Zwangsurlaub an. sie weiß nichts Besseres mit ihrer Zeit anzufangen als durch die Stadtteile Hamburgs zu wandeln. Auf ihren Wegen findet sie einen Obdachlosen, der offensichtlich brutal zusammengeschlagen wurde und sie erfährt, dass das wohl nicht der erste Fall dieser Art gewesen ist. Riley beginnt mit Nachforschungen, froh darüber Faller wieder zu treffen, der nun als Berater für die Polizei arbeitet.
Chastity Riley lebt alleine, ihre Mutter hat die Familie früh verlassen und ihr Vater ist gewissermaßen an gebrochenem Herzen gestorben. Zwar hat sie gute Freunde, aber eine feste Beziehung einzugehen fällt ihr schwer. Dennoch fühlt sie sich wohl in ihrem Kiez, ein Café hier, eine Kneipe da, was will man mehr. Auf Weihnachten könnte sie locker verzichten. Umso mehr will sie aufklären, wer die Jagd auf die eher wehrlosen Obdachlosen eröffnet hat. Hinweise zu finden erweist sich als schwierig, denn selbst die Angegriffenen sind nicht besonders mitteilsam.
Die Reihe um die Staatsanwältin Chastity Riley umfasst inzwischen sechs Bände und der vorliegende ist der vierte. Zwar ist der Fall auch ohne Kenntnis der vorherigen Fälle gut verständlich und schlüssig, aber es entsteht doch der Eindruck, dass es von Vorteil sein könnte, auch die anderen Romane zu kennen, denn es scheint eine fortlaufende Rahmenhandlung zu geben. Chastity hat es nicht immer leicht gehabt, dennoch hat sie etwas geschafft im Beruf. Mit dem Leben ist es nicht ganz so einfach, aber sie liebt ihren Kiez, wodurch sie sehr sympathisch wirkt. Welche Entwicklung sie durchläuft, kann man nach der Lektüre eines einzelnen Bandes allerdings nicht beurteilen. Gefesselt verfolgt man ihre Hartnäckigkeit bei den Ermittlungen. Es könnte zu befürchten sein, dass Obdachlose nicht unbedingt die oberste Priorität erlangen, aber nicht bei Chas Riley. Sie geht den Dingen auf den Grund und deckt Entwicklungen auf, die betroffen machen, weil sie so sinnlos sind.
Ein sympathischer Hamburg-Krimi, einer Reihe, die vielleicht besser in der richtigen Reihenfolge gelesen werden sollte.
3,5 Sterne
Staatsanwältin Chastity Riley ist keine große Freundin der Weihnachtstage. Gerade jetzt jedoch sagt der Chef, dass Urlaub dazu da ist, ihn zu nehmen. Chas tritt ihre 11 Tage Zwangsurlaub an. sie weiß nichts Besseres mit ihrer Zeit anzufangen als durch die Stadtteile Hamburgs zu wandeln. Auf ihren Wegen findet sie einen Obdachlosen, der offensichtlich brutal zusammengeschlagen wurde und sie erfährt, dass das wohl nicht der erste Fall dieser Art gewesen ist. Riley beginnt mit Nachforschungen, froh darüber Faller wieder zu treffen, der nun als Berater für die Polizei arbeitet.
Chastity Riley lebt alleine, ihre Mutter hat die Familie früh verlassen und ihr Vater ist gewissermaßen an gebrochenem Herzen gestorben. Zwar hat sie gute Freunde, aber eine feste Beziehung einzugehen fällt ihr schwer. Dennoch fühlt sie sich wohl in ihrem Kiez, ein Café hier, eine Kneipe da, was will man mehr. Auf Weihnachten könnte sie locker verzichten. Umso mehr will sie aufklären, wer die Jagd auf die eher wehrlosen Obdachlosen eröffnet hat. Hinweise zu finden erweist sich als schwierig, denn selbst die Angegriffenen sind nicht besonders mitteilsam.
Die Reihe um die Staatsanwältin Chastity Riley umfasst inzwischen sechs Bände und der vorliegende ist der vierte. Zwar ist der Fall auch ohne Kenntnis der vorherigen Fälle gut verständlich und schlüssig, aber es entsteht doch der Eindruck, dass es von Vorteil sein könnte, auch die anderen Romane zu kennen, denn es scheint eine fortlaufende Rahmenhandlung zu geben. Chastity hat es nicht immer leicht gehabt, dennoch hat sie etwas geschafft im Beruf. Mit dem Leben ist es nicht ganz so einfach, aber sie liebt ihren Kiez, wodurch sie sehr sympathisch wirkt. Welche Entwicklung sie durchläuft, kann man nach der Lektüre eines einzelnen Bandes allerdings nicht beurteilen. Gefesselt verfolgt man ihre Hartnäckigkeit bei den Ermittlungen. Es könnte zu befürchten sein, dass Obdachlose nicht unbedingt die oberste Priorität erlangen, aber nicht bei Chas Riley. Sie geht den Dingen auf den Grund und deckt Entwicklungen auf, die betroffen machen, weil sie so sinnlos sind.
Ein sympathischer Hamburg-Krimi, einer Reihe, die vielleicht besser in der richtigen Reihenfolge gelesen werden sollte.
3,5 Sterne
February 20, 2019
More of the same, which in this case I like.
It‘s really weird, I‘m not a fan of first person, I don‘t particularly like the back and forth between different partners that usually starts to happen for the main character in crime series. None of this bothers me here.
It‘s partly the great writing and partly Chas that just affect me on such a level that none of the other things get a chance to annoy me.
It‘s really weird, I‘m not a fan of first person, I don‘t particularly like the back and forth between different partners that usually starts to happen for the main character in crime series. None of this bothers me here.
It‘s partly the great writing and partly Chas that just affect me on such a level that none of the other things get a chance to annoy me.
January 12, 2019
Gewohnt stark
January 23, 2023
Das bisher beste Buch der Serie. Eisiger Wind und Schnee (echter) auf St. Pauli, dem Heiliggeistfeld, im Karoviertel, an der Elbe. Gewürzt mit Recherche zu Albanern auf dem Kiez, Architektur, Untergrund (echter, Pesthöfe unter der Eckkneipe), dazu ein mäßig interessanter Fall und Chastity loneliness ohne Sentimentalität. Passt.
January 17, 2021
Ein bisschen wie ein Tatort aus der Heimatstadt. Die Story ist eher mittelmäßig und wirkt an manchen Stellen konstruiert. Phasenweise aber dennoch spannend und man freut sich, wenn Ecken, Straßen und Plätze auftauchen, die man kennt.
February 13, 2023
Der bisher schwächste Teil der Reihe. Es ist ein wenig wie der Tatort, den man eher einschaltet, weil man das immer schon so gemacht hat. Vielleicht muss man aber auch an der Elbe leben, um diese Liebe für den Geld-Grünen Stadtteil St Pauli und den Hamburger Kiez nachzuvollziehen.
August 20, 2016
I had a tiny problem with the insinuation that a video game was a factor in the perpetrators motivation, but otherwise another good Chas Riley story.
Displaying 1 - 7 of 7 reviews








