Ein Leben wie ein ewiges Abenteuer: Orkane auf See, Stürme im Rotlicht der Häfen. Momente zwischen Leben und Tod. Kapitän Jürgen Schwandt, Jahrgang 1936, hat alles erlebt. Aufgewachsen in den Trümmern Hamburgs, ging er früh zur See - und tauchte ein in jene exotische Welt aus Fernweh und Sternenstaub, von der er immer geträumt hatte. Dabei lernte er auch früh die Schattenseiten der Seefahrt kennen: den unbarmherzigen Ozean und die harte Arbeit.
STURMWARNUNG ist eine liebevoll und mit Augenzwinkern erzählte Lebensgeschichte. Eine turbulente Biografie voller Weisheit, Toleranz und Zigaretten.
Ich weiß nicht, wann ich ein Buch das letzte Mal an einem Tag gelesen habe. Dieses hier konnte ich nicht weglegen.
Man hätte dieses Buch sicher ohne Probleme auf über 500 Seiten aufblasen können Aber gerade, dass es so präzise auf den Punkt geschrieben/erzählt ist, gefällt mir sehr gut. Keine Schnörkel und Ausschmückungen. So wie man sich das vorstellt, wenn ein Seemann von seinen Abenteuern erzählt. Die Ehrlichkeit und die Offenheit mit der hier erzählt wird ist beeindruckend. Und es macht definitiv Lust auf Meer.
What a journey! This guy had such an adventurous life as a sailor. When I picked up this book, I was in the mood to read about oceans, ships, (cursing) sailors, harbors, hard and dirty work - and I got all of that and so much more. I rated this book 4,5 stars because it's such a real portray of a sailor. I was surprised and amused at the same time to learn that a sailor back in the days was exactly how I was picturing them: they cursed a lot, they drank and smoked all the time, they whored around, they worked very hard and were not afraid to get their hands dirty, and so on and so forth. It was like reading about Long John Silver and his pirates in Treasure Island by Robert Louis Stevenson. Loved this!
Das Buch hat mir die eine oder andere Träne in die Augen getrieben. Sehr inspirierend. Wie jede Autobiografie muss man eine gewisse Schönigung der Fakten an manchen Stellen erwarten, aber das Buch spricht ganz klar auch die dunklen Seiten des Mannes an. Insgesamt ein sehr interessantes Buch. Durch und durch lesenswert!
als Hörbuch gehört, toll gemacht mit Meeresrauschen, klingt irgendwie nicht nach Lesung, sondern wie live erzählt. Habe jetzt Lust das Buch zu lesen und Fotos darin zu betrachten.
Kaptän Schwandt ist wirklich ein wundervoller Mensch <3 Von seiner Sorte müsste es noch viel mehr auf dieser Welt geben.
In Kurzgeschichten beschreibt er Erlebnisse aus allen Teilen seines Lebens, von seiner Kindheit während und nach dem Zweiten Weltkrieg, sein Leben an Bord in allen Stufen des Seemanns bis hin zum Hafenzoll. Er lässt wirklich nichts aus. Ein wundervoller Charakter, voll mit Lebenslust, Ehrlichkeit, Offenheit und Humor.
Das Buch beinhaltet Fotoaufnahmen aus der Vergangenheit und der Gegenwart und einige seiner Kollumnen, die in der Hamburger Morgenpost erschienen sind. Das einzig Negative: Das Buch ist mir zu kurz ):
Die liebevolle Aufmachung und der Inhalt sind definitiv jeden Cent wert und das schönste Bild im ganzen Buch befindet sich tatsächlich auf Seite 192!
Der Untertitel des Buches ist nicht übertrieben: Kapitän Jürgen Schwandt hat wirklich so einiges erlebt - auf See, aber auch an Land. Ungeschönt berichtet er vom Alter, aber auch von den Begebenheiten, die ihn während seiner Zeit zu See begleitet haben. Da kommen weder feucht-fröhliche Hafentouren noch mehr als nur stürmische Tage und Nächte zu kurz. Jürgen Schwandt schafft es, seine Faszination für das Meer zu vermitteln und er macht Lust darauf, mit ihm bei einem Kaffee an Bord zu sitzen und ihm zuzuhören, wenn er über sein Leben und seine Erlebnisse spricht. Eine sehr authentische Autobiografie mit dem ein oder anderen Augenzwinkern.
1936 in Hamburg geboren, erlebt Jürgen Schwandt den Krieg und die darauffolgenden Hungerjahre als prägende Kindheitserfahrung. Mit einfallsreichen Tricks hilft er schon als Junge mit, das Überleben der Familie zu sichern.
Mit 16 heuert er dann auf einem Schiff an und durchläuft die übliche Ausbildung zum Matrosen, hauptsächlich auf Schiffen, die im Nordatlantik zwischen Europa und Amerika verkehren. Er lernt sein Handwerk auf die harte Tour - Stürme, Eisberge, knappe Rationen - und beschließt, sein Kapitänspatent zu machen.
Ewig knapp bei Kasse schlägt er sich während dieser Ausbildung durch und verbringt dann einige Jahre auf See, bis er der Familie zuliebe den Überseefrachter gegen ein Zollschiff tauscht.
Kapitän Schwandt ist vielen Facebook-Nutzern als engagierte Stimme gegen Rechts bekannt. Hier erzählt er seine bewegte Lebensgeschichte mit knorrigem Humor und Selbstironie und verschweigt dabei auch nicht dunklere Kapitel wie seinen Kampf mit der Flasche, und er räumt auf mit romantisch verklärten Phantasien über den Seemannsalltag. Das Leben an Bord besteht im wesentlichen aus harter Arbeit, kurzen Nächten, schlechtem Essen und viel Alkohol, von den Gefahren, die durch Wind und Wetter drohen, ganz zu schweigen. Und doch spürt man in jeder Zeile, dass ihm die Seefahrt im Blut liegt und wie sehr er dieses Leben geliebt hat.
Seine weltoffene Einstellung ist sicherlich auch davon geprägt, dass er jahrelang um die Welt gereist ist und mit Menschen aus aller Herren Länder zusammengearbeitet hat. An Bord eines Schiffes zählt schließlich nur, dass die Mannschaft an einem Strang zieht, alles andere ist zweitrangig. Für Rassisten und andere geistige Brandstifter findet er sehr deutliche Worte und äußert sich auch kritisch und offen zu anderen Entwicklungen in der Gesellschaft.
Das Buch ist im übrigen nicht nur inhaltlich lesenswert, sondern auch schön aufgemacht mit teils ganzseitigen Fotos und Zeichnungen - eines, das man immer wieder gerne in die Hand nimmt.
80ti letej námořník z Hamburgu vypráví o moři, kořce, kurvách, dětství ve válce, bouřích, přístavech, alkoholismu, univerzitě, rvačkách, problémech s prostatou a dalších věcech, který dávaj námořnící jako hashtagy na instagram. Jako správnej děda si stěžuje, jak ta dnešní mládež nemá respekt, furt čumí do mobilu a neumí pustit babku sednout v tramvaji. Úplně se vidim za dva roky.
Děda měl zajímavej život, je asi i docela vtipnej, má nadhled, ale autor knihy to moc nezvlád přetransferovat do písemný podoby. Někdy letos jsem čet Staromamu od nějakýho rumunskýho spisovatele o rumunský babce z vesnice a to je úplně jinej sport. A to babi oproti dědovi nesundala ani zlomek štětek v přístavech po světě.
Fotky a obrázky hodnocení moc nepřidávaj, přeci jen už mi neni 10. Za mně teda 5/10.