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Niemand weiß, wie spät es ist

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Eine lässige Genießerin, ein pedantischer Asket, ein ungewöhnlicher Letzter Wille – der warmherzig-witzige neue Roman von René Freund.
Nora hat ihren Vater verloren. Das wäre schon schlimm genug, doch dann erfährt sie seinen letzten Willen. Sie muss Paris und ihr schönes Leben in Frankreich verlassen, um mit der Asche ihres Vaters im Handgepäck und einem pedantischen jungen Notariatsgehilfen, der ihr täglich das nächste Etappenziel mitteilt, eine Wanderung zu unternehmen – durch Österreich, ein Land, das sie kaum kennt. Nora, die lebenslustige Chaotin, und Bernhard, der strenge Asket, folgen zwischen Regengüssen, Wortgefechten und allmählicher Annäherung einem Plan, der ihr Leben auf den Kopf stellen wird. Ein Roman über Liebe und Freundschaft und über eine ungewöhnliche Reise mit überraschendem Ziel.

272 pages, Hardcover

Published July 25, 2016

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About the author

René Freund

24 books7 followers

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Community Reviews

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15 (10%)
1 star
3 (2%)
Displaying 1 - 11 of 11 reviews
Profile Image for Hristozar Lekov.
177 reviews13 followers
July 19, 2023
"Никой не знае часа" е за онези падения и възвишения в живота. Нора губи своя баща, но по този начин тя намира себе си в едно невероятно пътуване. Развръзката е това, което доста ме спечели. Печелившо е една творба да има неочаквани обрати, а тук определено присъстват.
Произведението на Рене Фройнд е четиво, което те кара да се замислиш над важни житейски ситуации и проблеми, но и самото изложение те кара да поемеш към тяхното разрешаване по един лек и не досаден начин.
Profile Image for Johann Guenther.
828 reviews34 followers
October 29, 2021
FREUND, René: „Niemand weiß, wie spät es ist“, München 2018
Noras Vater ist gestorben. Nora wurde für die Erbabhandlung zum Notar bestellt. Sie wohnt, wie ihr Vater, in Paris. Er ist Deutscher und die Mutter – sie verstarb als Nora vier Jahre alt war - kam aus Österreich. Bei der Öffnung des Testaments wird auch ein junger österreichischer Notariatskollege dazu geholt. Nora versteht nicht warum, aber bald stellt sich der Grund heraus. Nora ist zwar die Erbin, muss aber vorher einige Pflichten erfüllen. Sie muss mit der Urne des Vaters durch Österreich nach genau vorgegebenen Strecken wandern und dann die Urne beisetzen. Der junge Notar wird sie begleiten und der Pariser Notar wird zur jeweiligen Etappe Anweisungen des verstorbenen Vaters schicken. Die erste Reaktion von Nora ist, dass sie das Erbe nicht annimmt. Da weiht sie der Notar ein, dass in diesem Falle das Erbe an einen Pharmakonzern ginge, der das Geld zum Ankauf von Tieren, die für Versuche gebraucht werden, verwenden solle. Nora sieht darin eine Erpressung und nimmt das Testament.
Die Anweisungen des schon verstorbenen Vaters sind Videos und eMails, die er vor seinem Tod aufgenommen hat und die der Notar zur jeweiligen Wanderungsorientierung schickt. „Und ich bin mir sicher, dass ich dich erschrecke, weil ich ja tot bin, wenn du das hier siehst. Fühlt sich auch für mich komisch an zu sagen, „weil ich ja tot bin“, denn natürlich wissen alle, dass sie mal sterben müssen, aber so wirklich glauben tut es doch niemand. Man kann es sich auch so schwer vorstellen, tot zu sein, also nicht zu sein, so schwer wie man sich vorstellen kann was vor der Geburt war.“ (Seite 83) Diese Mitteilungen des verstorbenen Vaters sind teilweise sehr philosophisch und handeln – wie es für einen Menschen, der den Tod erwartet – vom Sterben. „Der Tod ist ein Skandal, hat Canetti gesagt. Das ist ein großer Unsinn. Der Tod ist eine simple Tatsache. Der Skandal ist das Leben. Es geht einfach weiter.“ (Seite 192) Der Abschied von der Tochter erfolgt so erst im Nachhinein. „Wir waren ein tolles Team, du und ich. Tut mir leid, dass ich dich allein lasse. Immerhin, manche Dinge sind das erste und das letzte Mal gleichzeitig in einem Leben. Sterben zum Beispiel.“ (Seite 193)
Den Ausgang will ich – wie bei einem Kriminalroman – hier nicht vorwegnehmen. Es ist eine sehr kitschige, aber rührende Geschichte. Die Konzepte der Freund-Romane sind immer sehr lustig, unterhaltsam und abwechslungsreich. Der Stil ist geradlinig und einfach.
85 reviews1 follower
December 12, 2019
Boahhhhehhh!!! Ich dachte schon, dieser Blödsinn nimmt gar kein Ende mehr. „Niemand weiß, wie spät es ist“ von René Freund.

Ein Mann, der aus der Sicht einer Frau schreibt - vor allem im Genre Unterhaltungsroman mMn immer extrem grenzwertig. Warum? Weil ich ständig das Gefühl hatte, dass die Protagonistin Nora komplett überstilisiert ist und so ist, wie Freund sich vielleicht eine Frau vorstellt. Am Ende ist sie eine komplett künstliche, unglaubwürdige Person. Auch der zweite Protagonist Bernhard ist dermaßen überspitzt dargestellt, dass es lächerlich ist. Das nervt! Zur Verteidigung des Autors kann man allenfalls sagen, dass Schmonzetten sich ja oft durch solche Charaktere auszeichnen, man denke nur an "Shades of Grey" oder andere Perfect World-Schnulzen.

Was noch mehr nervt ist diese völlig lahm dahinplätschernde Geschichte, die am Ende von einem Zufall zum nächsten lebt und dann auf den letzten Metern auch noch so übertrieben möchtegern-actiongeladen und voraussehbar ist, dass man nur noch am Augenrollen und Fremdschämen ist. Auch diese zwanghafte Verlagerung der Geschichte nach Wien, bzw. Österreich... Das hat mich bei Marc Elsbergs "Zero" schon echt angestrengt. Man gewinnt den Eindruck, dass René Freund vor allem seine heimatliche Ortskenntnis und sein Pariswissen an den Mann bringen wollte.

Alles in allem ist das Buch so geschrieben, wie ein 16-jähriges pubertierendes Mädchen schreiben würde (ich weiß, wovon ich rede). Sprachlich extrem schwach und alles in allem furchtbar unglaubwürdig. Auf der Rückseite wird es als „unterhaltsamer Sommerroman“ angepriesen... Joa... das ist das Buch, was man im Clubhotel im öffentlichen Bücherschrank zurücklässt.
Profile Image for Mihaela.
249 reviews
December 18, 2025
Неочаквано добра книга. Чете се бързо, сюжетът е интересен, героите - симпатични. В началото Нора ми се стори прекалено повърхностна за вкуса ми, Бернхард обаче пък много ме мотивира с предполагаемия си начин на живот. Хареса ми пътешествието из Австрия, както и комедийните спорове между непукист и педант. Плот туистът също беше много добър.
9 reviews
October 30, 2025
Mit der Urne ihres verstorbenen Vaters tritt Nora eine Reise ins unbekannte an, die von einem stocksteifen Notar begleitet wird. Die Wanderung entpuppt sich als Selbstfindungsreise mit vielen lustigen Erlebnissen.
Profile Image for Andriana Dimitrova.
32 reviews1 follower
May 25, 2024
Допадна ми. Лежерен сюжет /нищо, че едни от основните теми са болестта и смъртта. 🤓 / Финалът беше неочакван.
Profile Image for Katrin.
18 reviews
December 28, 2025
generell eh. zwei fehler aufgefallen: bernhard trinkt, als er eigentlich so tut, als wäre er veganer, milch; ort/burg trautenfels (nicht -stein)
Profile Image for Jaanika Niitsoo.
34 reviews2 followers
January 1, 2018
Sisu kirjeldus:
Nora kaotas oma isa raskele haigusele. Ainuüksi see uudis on väga raske, kuid siis saab ta teada oma isa viimse soovi. Ta peab lahkuma Pariisist ja jätma oma ilusa elu, et matkata seljakotiga läbi Austria. Seljakotis kaasas urn isa tuhaga ja saatjaks noor pedantne notariabi, kes avaldab iga päev uue eesmärgi ja marsruudi. Elurõõmus kaoot Nora ja range askeet Bernhard järgivad plaani, mis nende elu pea peale keerab, saatjateks vihmasajuhood, sõnasõjad ja veidi hingelist lähenemist. Romaan armastusest ja sõprusest ja kummalisest reisist, millel on üllatuslik eesmärk.

Minu mõtted:
Kirjeldust lugedes olin ma 100% kindel, et tegemist on mõnusa ja kerge armastuslooga, sest sellist lihtsat kirjandust ma lugema hakates otsisin. Teate mis tunne on, kui loed ja ootad, et millal juhtub see, milles nii kindel oled. Loed edasi ja ikka ei juhtu see, mida ootad. Ja siis mingi hetk tuleb täiesti ootamatu pööre, mis kinnitab, et su ootused ei saagi täidetud. Sa loed edasi kartuses, et nüüd oli puänt ära ja edasi muutub igavaks. Seda aga õnneks ei juhtunud. Tõeliselt mõnusa huumoriga ja üllatavate pööretega raamat, mida ei saanud enne käest panna, kui viimane sõna loetud oli. Tõeline nauding.
369 reviews
August 5, 2021
4.5⭐

Die etwas chaotische Nora hat vor Kurzem ihren Vater verloren. Mit seinem letzten Willen zwingt er sie Paris zu verlassen und mit seiner Asche quer durch Österreich zu wandern, an einen besonderen Ort an dem er seine letzte Ruhe finden möchte. Die Reise soll in Wien starten und dann bekommt sie jeden Tag neue Hinweise, wohin es gehen soll. Überwacht wird das ganze von dem Notariatsanwärter Bernhard, der sie die ganze Zeit über begleiten soll. Dabei treffen sehr zwei unterschiedliche Charaktere aufeinander.

Das Ende war wie gesagt, anders als gedacht, aber dennoch sehr stimmig.
Das Buch war lustig und es war auch schön, dass ich ein paar der Schauplätze im Buch erkannte bzw. sogar schon selbst gesehen hatte.
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