Hochglanz-Girl im Hochhaus-Schick: Die 15-jährige Nele wohnt mit ihrer Familie im schicken Hamburg-Poppenbüttel und führt ein unbeschwertes Leben. Doch plötzlich nimmt ihr Leben eine gravierende Wendung: Neles Vater stirbt und hinterlässt Berge von Schulden! Neles Mutter ist gezwungen, mit ihr und ihrem 14-jährigen Bruder das Villenviertel gegen eine Hochhaussiedlung in Hamburg-Steilshoop einzutauschen. Schnell ist Nele hier die arrogante Zicke vom Dienst und lässt kein Fettnäpfchen aus. Als jedoch der 18-jährige Skater Yannik auftaucht, gelingt es Nele immer besser, sich in ihr neues Umfeld zu integrieren. "Ghetto Bitch" stammt von Wortwitz-Genie Gernot Gricksch, der auch schon Drehbuchautor von "Tatort Münster" und "Das Leben ist nichts für Feiglinge" war.
Nele lebt mit ihrer Familie im schicken Hamburger Villenviertel Poppenbüttel und ist allseits beliebt in ihrer Schule. Doch plötzlich stirbt ihr Vater bei einem tragischen Verkehrsunfall und hinterlässt einen Berg voller Schulden. Ein Alptraum beginnt für Nele als sie erfährt, dass sie, ihr Bruder und ihre Mutter umziehen müssen und zwar in eine Hochhaussiedlung am anderen Ende der Stadt. Dort erwartet sie ein komplett anderes Leben und nun muss Nele versuchen, in dieser voll mit Vorurteilen behafteten Gegend zu überleben, was alles andere als einfach für sie ist. Ihr Bruder Timo hingegen, der ein kompletter Außenseiter in der alten Schule war, findet hingegen rasch Anschluss und zur Freude seiner Mutter scheint er sehr beliebt, doch sind das wirklich wahre Freunde und steht Timo auf der richtigen Seite?
Meinung/Fazit:
Nele ist ein kleines verwöhntes Mädchen, dass sich noch nie Sorgen um Geld machen musste oder Fragen stellte wie : „Wovon soll ich ein neues Outfit kaufen?“ Das ist bei Familie Brüggemann nie ein Thema gewesen, bis der Vater nach seinem Tod einen Haufen von Schulden hinterlässt und die Versicherung nichts zahlen will, da es unklar ist, ob sich Neles Vater selbst das Leben genommen hat oder der Autounfall tatsächlich so passiert ist.
Nele bringt es nicht über sich, vor ihren reichen Freunden zuzugeben, dass ihre Familie von jetzt an von Hartz IV in einem sozial-schwachen Bezirk leben soll und erfindet mit Ihrer Mutter eine Lüge. Sie gaukeln allen Freunden der Familie vor, sie würden für ein Jahr nach New York gehen um eine kleine Auszeit zu nehmen und weil ein tolles Jobangebot auf Henriette, Neles Mutter, wartet. Diese Art mit dem Schicksal umzugehen halte ich für sehr unwirklich und übertrieben, zumal das Henriette als Mutter voll und ganz unterstützt. Da es durchaus möglich ist sich in Hamburg zu begegnen, trotz das man in verschiedenen Stadtteilen wohnt, ist hier schon vorhersehbar, dass eine Katastrophe vorprogrammiert ist.
Timo, der oft als Mobbingopfer für die schnöseligen Poppenbütteler herhalten musste, stellte auf der Abschiedsparty im Villenviertel einen Streich an, der sich mehr als gewaschen hatte. Das sich daraufhin jemand rächen will, treibt ihm noch so einigen Ärger ein. Sehr real wird also hier das Thema Mobbing und seine Konsequenzen behandelt. Was es aus einem Menschen macht und werden lässt ist erschreckend und sieht man an der Figur Timo, der eigentlich ein sehr ehrlicher und talentierter 14-jähriger Junge ist. Ich mochte ihn unglaublich gern als Charakter und konnte seine Handlungen teilweise nachvollziehen und verstehen. Auf der neuen Schule im Viertel Steilshoop ist Multi-Kulti angesagt und eine besonders lockere, junggebliebene Lehrerin hat teilweise einen, wie ich finde, sehr übertriebenen Jugendslang angewandt, der das Ganze etwas affektiert wirken ließ.
Nach holprigen und unbequemen Startschwierigkeiten lernt auch Nele bald ein Dreiergespann von Mädchen kennen, mit denen sie sich früher nie abgegeben hätte. Schnell lernt sie, sich mit der nicht ganz korrekten grammatikalischen Aussprache und dem auffälligen Kleidungsstil der quirligen und lautstarken Ginny anzufreunden. Dieser Charakter gefiel mir sehr gut und war authentisch und glaubhaft. Nele geht als sehr vernünftige Figur voran, da sie den coolen Skaterjungen Rick versucht, vom Kiffen abzubringen, was ihr mehr oder minder gut gelingt, dennoch hat sie sehr überwiegend reife Ansichten, wobei natürlich ihr Verhalten doch teilweise bestärkt, dass sie erst 16 Jahre jung ist. Des weiteren besticht der Autor unter den Jugendlichen mit einer sehr glaubwürdigen Sprache, wobei mir nicht jeder Ausdruck ein Begriff war ( needy).
Anders als erwartet bietet dieses Jugendbuch einen Tiefgang und eine Entwicklung der Charaktere von Nele und Timo, die sich später herauskristallisiert. Ebenfalls werden ernste Themen wie Zwangsheirat, Gewalt und Drogen thematisiert ohne diesem zu kritisch entgegen zu treten oder zu bagatellisieren. Ebenfalls gefiel mir die Eigenständigkeit und individuelle Persönlichkeit der Charaktere, man konnte oft am Schreibstil erkennen, welche Jugendgruppe den Dialog anführte. Insgesamt unterhielt mich dieses Jugendbuch sehr gut, machte mich an einigen Stellen nachdenklich und ließ sich sehr schnell weglesen, genau so muss ein gutes Buch sein.
Bewertung: 4 Sterne
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Ghetto Bitch ist ein Buch, das aktueller wohl nicht sein könnte. Es setzt sich mit vielerlei Themen auseinander. Schule, Mobbing, sozialer Bildungsstand, Gewalt, Gruppenzwang, Vorurteile, Gleichberechtigung, aber natürlich sind auch Themen wie Freundschaft und Liebe mit dabei. Ich finde, dass die Themen sehr gut und nicht oberflächlich behandelt wurden, sodass man es auch kaum gemerkt hat, dass hier gerade ein gewisses Thema aufgegriffen wird.
Im Mittelpunkt stehen dabei Nele und ihr 2 Jahre jüngerer Bruder Timo, die nach dem plötzlichen Tod ihres Vaters auf einem Schuldenberg sitzen und ihr großes Haus und gänzlich alle Habseligkeiten verkaufen müssen. So geht es für sie in die Hochhaussiedlung ins "Assi-Viertel". Ich fand es bis fast zum Schluss ziemlich unangemessen, dass sie vorgaben, ins Ausland zu ziehen, weil sie das vor ihren Freunden nicht zugeben wollten. Mit Vorurteilen gespickt treten sie ihr neues Leben an und müssen lernen damit zurecht zu kommen.
Die Liebe zum Skater und Kiffer Rick war für mich auch am Ende des Buches nicht wirklich vorhanden. Er ist jemand, der gerne plötzlich wohin muss und für ein paar Stunden abhaut. Ich finde, man kann ihm nicht wirklich vertrauen, da er auch nicht von Anfang an ehrlich zu Nele war, aus welchen Gründen auch immer. Nele hatte auch gegen Ende immer noch Zweifel an ihm, besonders wegen der Kifferei und ich muss sagen, ich verstehe sie. Ihre Wandlung allerdings dann doch nicht so. Denn Daniel war nach wie vor unfassbar lieb, auch wenn er sie nicht verstanden hat. Eine ruhige Minute und ein offenes Ohr hätten dem Ganzen gut getan, denke ich.
Das aufregende letzte Viertel des Buches hat wirklich nochmal vieles rausgeholt. Die Ereignisse überschlagen sich fast und man schlägt förmlich die Hände über dem Kopf zusammen. Besonders toll war auch die unterschiedliche Entwicklung der beiden Geschwister. Sie bewegen sich, obwohl sie ja jeden Tag miteinander zutun haben, in komplett anderen Kreisen und kriegen vom anderen nur am Rande was mit. Somit konnten auch gleichzeitig mehrere Themen beleuchtet werden. Toll gemacht!
Fazit
"Ghetto Bitch" ist ein Buch mit vielen schwierigen aktuellen Themen, die sehr gut umgesetzt und in die Handlung integriert wurden. Einzig die Liebe und der plötzliche Umschwung von Nele blieben bei mir etwas auf der Strecke und kamen schlussendlich nicht an. Trotzdem tolles Jugendbuch! 4/5 Punkte.
Nele hat eigentlich alles, was sie in ihrem Leben haben will - einen Freund, eine intakte Familie, Geld und Ansehen, aber das alles verändert sich über Nacht als Neles Vater Selbstmord begeht und so die Familie im Stich lässt. Neles Familie ist nicht nur in dem Moment geschockt, sondern es zerstört auch den schönen Schein der Neles Welt bis dahin aufrecht erhalten hat, den durch den Tod des Vaters kommen die gesamten Schulden ans Licht und für Nele und ihre Familie beginnt der Abstieg von Hamburg-Poppelbüttel in das Armenviertel Hamburg-Steilshoop... Neles Bruder Timo kommt aber mit der Welt aus Glanz und Glamour nie so wirklich klar, weil er gemobbt wird und ist deswegen eher froh über die Veränderungen, die nun anstehen. Nele und auch ihr Bruder Timo kommen nicht so wirklich mit der neuen Situation klar, die neue Umgebung, neue Schule, neue Freunde - genau das wird für sie zu einem grossen Problem, das sich auch leider nicht so einfach klären lässt... Gernot Gricksch schafft mit Nele eine Protagonistin, die in die Generation von Teenager der heutigen Zeit passt und eben das erlebt, was kein Teenager erleben will, sie erlebt einen gesellschaftlichen Abstieg, der so Knall auf Fall kommt und dann einfach erstmal mit einer neuen Situation konfiniert wird, die zunächt nicht einfach erscheint, erst mit der Zeit findet sie auch in Steilshoop Anerkennung... Die Handlung an sich ist gut aufgebaut und auch die Umgebung schafft Gricksch recht gut, aber leider ist die Handlung etwas vorhersehbar, weil es immer wieder etwas das Entdecken der Wendungen vorweg nimmt, aber darüber kann man hinweglesen. Gernot Gricksch hat einen sehr ehrlichen und lebensnahen Stil ein Buch geschaffen, was in die Zeit passt, wird dabei aber nicht oberlehrerhaft oder belehrend, er zeigt nur die sehr realitätsnah wie das Leben sein kann und was es für Unterschiede zwischen einer Stadt herrschen können. Er schafft es aber mit der lockere Art zu Schreiben, den Leser ab der 1. Zeile mitzunehmen und immer wieder zu zeigen, dass ein Abstieg immer nur dann einer ist, wenn man ihn wirklich als solchen begreift.
Fazit: Ghetto Bitch lässt für den Leser zwei verschiedene Welten aufeinander prallen - das Luxusleben in Hamburg-Poppelbüttel und das Leben in der arme Stadtgegend Hamburg-Steilshoop. Nele, die wir im Buch kennenlernen, ist ein Charakter, der in die Zeit passt und eben auch etwas vorhersehbar ist, was aber der Geschichte nicht die Sogwirkung raubt.
Nele und ihr Bruder Timo leben in dem Villenviertel Poppenbüttel in Hamburg. Der Vater ein erfolgreicher Mann, die Mutter in vielen wohltätigen Aktionen beteidigt und den beiden mangelt es an nichts. Nele ist sehr beliebt und nicht nur weil sie mit Daniel zusammen ist, der der begehrteste Junge an der gesamten Schule ist. Timo steht auf Metal Musik und ist ein totaler Außenseiter. Die Geschwister haben nicht wirklich was mit einander zu tun.
Doch dann stirbt ihr Vater bei einem Autounfall und es kommt herraus dass die Familie massive Schulden hat. Die Villa muss verkauft werden, die Konten werden geräumt und die 3 müssen nach Steilshop ziehen. Ein Viertel in Hamburg in dem nur "Assis" leben. Nele ist entsetzt und in ihrer Scham erzählt sie all ihren Freunden sie würde nach New York ziehen. Für Timo ist das ein Neuanfang. Weg von all den Peinigern an seiner alten Schule.
In Steilshop angekommen finden sie sich in einer anderen Welt wieder. Timo findet jedoch schnell Freunde und auch Nele sieht den Umzug nicht mehr so pessimistisch nachdem sie Rick kennen gelernt hat. Doch nicht nur die Vergangeheit holt sie irgendwann ein auch andere Probleme tun sich auf.
Meine Meinung:
Das Buch war flüssig und einfach geschrieben und kann sehr schnell gelesen werden. Timo´s geschichte hat mich besonders gefesselt und man konnte mit dem Jungen an einigen Stellen wirklich mitleiden.
Nele hingegen hat mich einfach nur genervt. Sie war eine Zicke, was sie später auch selbst eingesteht. Nur kann auch diese Selbsteinsicht ihren Nervfaktor (für mich jedenfalls) nicht verringern. Wie oft ich die Augen über viele Ihrer Äußerungen verdreht haben und laut ausgeseuftzt habe.
Auch die an manchen Stellen (jedoch wirklich immer vorhanden sein) fast schon karikaturhafte Darstellung der Menschen in Steilshop, dem "Assi-Ghetto" war mir zu viel. Ginny´s Sprachweise, Samira´s Eltern, das Kiffen von Rick nur um Beispiele zu nennen.
Ein anderer Punkt der mir überhaupt nicht gefallen hat *ACHTUNG SPOILER* ist, dass die beiden Jungs komplett unbestraft mit der Brandstiftung davon gekommen sind.
Zusammenfassend ist zu sagen das Buch war in Ordnung, aber die unsympatische Hauptfigur und die massenweisen Klischees über "Assis" haben mir den Spaß leider doch dann ziemlich genommen.
Hochglanz-Girl im Hochhaus-Schick: Die 15-jährige Nele wohnt mit ihrer Familie im schicken Hamburg-Poppenbüttel und führt ein unbeschwertes Leben. Doch plötzlich nimmt ihr Leben eine gravierende Wendung: Neles Vater stirbt und hinterlässt Berge von Schulden! Neles Mutter ist gezwungen, mit ihr und ihrem 14-jährigen Bruder das Villenviertel gegen eine Hochhaussiedlung in Hamburg-Steilshoop einzutauschen. Schnell ist Nele hier die arrogante Zicke vom Dienst und lässt kein Fettnäpfchen aus.
‚Ghetto Bitch‘ von Gernot Gricksch war mein erstes Buch von diesem Autor. Der Schreibstil ist sehr flüssig und angenehm zu lesen, ich hatte das Buch innerhalb eines Tages durchgelesen. Hauptcharakter Nele ist authentisch dargestellt, richtig sympathisch ist sie mir jedoch nicht geworden. Die weiteren Charaktere werden durch ihre Sicht portraitiert, wodurch der Leser sie nur so kennen lernt, wie Nele sie sieht. Die einzige Ausnahme ist hier Timo, ihr kleiner Bruder, aus dessen Sicht einige Kapitelabschnitte geschrieben sind. Insgesamt ist die Darstellung der Charaktere gelungen – viele wirken authentisch und sind einigermaßen tiefgehend. Die Handlung an sich ist nicht wirklich neu: Ein reiches, verwöhntes Mädchen muss in einen ‚assigen‘ Stadtteil, alles ist schlimm und komplett unter ihrer Würde, dennoch muss sie sich arrangieren, mit der Zeit merkt sie, dass es ja alles gar nicht schlimm ist, sie überdenkt ihre Werte, findet neue Freunde und eine neue Liebe und ist im Endeffekt ein anderer, besserer Mensch. Dieses Schema findet auch in ‚Ghetto Bitch‘ völlige Anwendung. Hinzu kommen gefühlt tausende Klischees, die voll und ganz ausgelebt werden. Schade fand ich auch, dass viele Feinheiten gefehlt haben, (SPOILER) so kam es z.B nie zu einer Beerdigung von Neles und Timos Vater, und die beiden Jungs kommen ungestraft von dem Brandanschlag davon? (SPOILER ENDE) Insgesamt hat mich das Buch gut unterhalten können und es war eine nette, aber oberflächliche, Lektüre für zwischendurch. Gestört haben mich einige Ungereimtheiten und fehlende Handlungen.
Inhalt: Die fünfzehnjährige Nele führt ein Leben, wie aus dem Bilderbuch: Mit ihrer Familie lebt sie im reichen Villenviertel Hamburgs, ihr Freund ist der beliebteste Typ der Schule und sie hat eine tolle beste Freundin. Als jedoch ihr Vater bei einem Unfall ums Leben kommt und einen Schuldenberg hinterlässt, ist alles anders: Sie muss mit ihrer Mutter und ihrem Bruder in eine Hochhaussiedlung ziehen! Das sind alles „Assis“ da – oder etwa nicht?
Meine Meinung: Der Autor schreibt sehr flüssig und jugendlich, sodass die Seiten nur so dahinfliegen. Die dabei eingesetzte Jugendsprache wirkte authentisch und nicht aufgesetzt. Letzteres gilt auch für die Charaktere, Nele mag zwar zu Beginn etwas zickig gewirkt haben, mit der Zeit durchläuft sie jedoch eine tolle Entwicklung, als sie immer mehr begreift, dass ihre Vorurteile vielleicht doch nicht ganz stimmen. Zum Ende hin war sie mir sehr sympathisch. Noch mehr mochte ich allerdings ihren Bruder Timo, der mit ganz eigenen Problemen zu kämpfen hat, aber trotzdem herrlich sarkastisch bleibt – über ihn habe ich am liebsten gelesen. Die größte Stärke des Buches ist das Thema Arm gegen Reich, dass wohl immer aktuell bleiben wird, mit allem was dazu gehört – Vorurteilen auf beiden Seiten, falsche Freunde, aber auch Liebe, vom Autor in eine lockere Geschichte verpackt. Leider konnte ich zuweilen die Reaktionen mancher Charaktere nicht ganz nachvollziehen. Auch dass der verstorbene Vater kaum mehr erwähnt wird, fand ich seltsam. Trotzdem hat mir Ghetto Bitch sehr gut gefallen: ein unterhaltsamer, spannender Jugendroman, der zum Nachdenken anregt. Ich vergebe 4 von 5 Sternen.
Tja Neles Welt wird Buchstäblich über Nacht auf den Kopf gestellt. Erst noch reich und kann sich die Besten Sachen leisten. So stehen sie ihre Mutter und Bruder nach dem Tod ihres Vaters vor dem nichts. Und so steht mal eben ein Umzug plus Schulwechsel an in einem Stadtteil wo Nele schon befürchtet am helligen Tag überfallen zu werden. Und dann ist auch noch sie die Außenseiterin der Schule, eine völlig neue Situation für sie. Doch eins ändert sich nie, es gibt immer diesen einen Jungen an jeder Schule und genau den findet auch Nele an ihrer neuen Schule toll.
Eine witzige und auch eine nachdenkliche Geschichte über die man auch gern mal 2 mal nachdenken darf. Gerade wegen der Vorurteile die dort angebracht werden und auch wieder. Der Schreibstil ist angenehm obwohl ich die Sprache teilweise übertrieben fand. Die war streckenweise etwas gewöhnungsbedürftig. An sich sehr gut gemacht das ganze. Nele kann mir teilweise sehr naiv vor obwohl Timo auch nicht so ganz den Durchblick hatte wer so wirklich seine neuen Freunde sind.